Reisende Reporter

Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Sommer im Wallis: Radeln im Bikeparadies für jedermann!

Das Wallis hat sich zu Recht einen Namen als Bikeparadies gemacht. Gut ausgeschilderte Routen, anspruchsvolle Alpenpässe und spektakuläre Wege führen Bikerinnen und Biker durch die faszinierende Landschaft. Dabei kommen sowohl Profis als auch Genussradler voll auf ihre Kosten.

Neue Touren für Bikefans im Wallis
Die Bikeregion Pfyn-Finges hat im Herbst 2021 im Herzen des Wallis ein 225 Kilometer langes Trailnetz freigegeben. Die 17 neu beschilderten Touren bieten einen hohen Anteil Singletrails für pures Bikevergnügen. Nebst zahlreichen Touren sorgen Bikeparks, Flowtrails, Pumptracks und Skills Parks für Abwechslung und Adrenalin. Und dank perfekt erschlossenem Verkehrsnetz und mehr als hundert Bergbahnen geht es entsprechend hoch hinaus.
https://ausflugsziele-news.com/2021/09/24/bike-region-pfyn-finges-eroffnet-225-kilometer-trailnetz/

Leukerbad MTB-route Valais Bike stage – (c) Valais Wallis Promotion – Pascal Gertschen

Biken im Thermalbadort Leukerbad
Der Torrent-Trail im Leukerbad gilt seit Jahren als Geheimtipp unter Bikern. Nach der Überarbeitung des Streckennetzes verspricht die Route nun mehr als 29 Kilometer Fahrspaß. Den Aufstieg von Leukerbad zur Rinderhütte überwindet man entspannt mit der Seilbahn – oder bei genügend Ausdauer aus eigener Beinkraft. Flüssig, aber nie zu steil, führt der Weg von der Rinderhütte vorerst bis zur Feselalp. Unterwegs lohnt es sich, eine Pause einzulegen, denn die Aussicht auf die Gipfel der Alpen und die Rhone-Ebene ist betörend. Durch Nadelwälder und urige Bergdörfer führt der Weg schließlich zum Zielort Leuk.
www.leukerbad.ch/biken#touren

Nachhaltiges Trailvergnügen
In der Aletsch Arena fahren Bikerinnen durch das UNESCO-Welterbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch vor der einzigartigen Naturkulisse des Grossen Aletschgletschers sowie einiger Viertausender. Ab dem 11. Juni ist die Region noch um eine Attraktion reicher. Dann nämlich fällt der Startschuss für den neuen Wurzenbord-Trail. Ihrem Namen entsprechend führt die knapp drei Kilometer lange, flowige und naturnah gebaute Abfahrt vom Aussichtspunkt Wurzenbord zur Bettmeralp. Mit dem Sessellift am rechten Dorfrand erreichen Mountainbikerinnen und -biker die Bergstation Wurzenbord. Hier auf 2218 Metern Höhe befindet sich der Trail-Einstieg.

Großes Plus: Im Sinne der Nachhaltigkeit haben die Aletschbahnen zusammen mit Velosolutions den Trail ausschließlich mit elektrischen Baumaschinen und minimalen Eingriffen in die Natur gebaut. www.valais.ch/de/aktivitaeten/mountainbike/flowtrails/flowtrail-wurzenbord-bettmeralp

Bikeerlebnis Kreuzboden–Trift

Als Eldorado für Bikebegeisterte trumpft Saas-Fee Saastal auf: Ab kommendem Sommer wird der Bike Skills Park im Gebiet Kreuzboden mit einem neuen Flowtrail ergänzt. Das Biken geht also weiter. Und zwar von Kreuzboden runter zur Triftalp. Diese rund fünf Kilometer lange Strecke ist ein Teilprojekt zur Positionierung der Bergstrecke Saas-Grund–Kreuzboden–Hohsaas, die von 3200 Metern Höhe bis nach Saas-Grund auf 1560 Metern Höhe führt. Atemberaubendes und beeindruckendes alpines Mountainbiking mit einmaliger Aussicht auf die 18 Viertausender, die das Saastal umrahmen. Da schlägt so manches Bikerinnenherz höher.
www.saas-fee.ch/de/familie/sommer/familienaktivitaeten-im-sommer/bike-skills-park-kreuzboden, www.saas-fee.ch/de/medien/saastalnews

Quelle: Schweiz Tourismus

Freiluftkonzerte vor einzigartiger Naturkulisse: Musikfestival „Die Klänge der Dolomiten“ lockt ab 22. August 2022 mit 17 Vorstellungen in die Bergwelt Trentinos

Dem Himmel ein Stück näher wähnen sich Besucher des Musikfestivals „Die Klänge der Dolomiten“, wenn sie 1.200 Meter über dem Meeresspiegel, umrahmt von schneebedeckten Dreitausendern, klassischer, Jazz- und Weltmusiktönen lauschen. Denn bei der 27. Traditionsveranstaltung in den Bergen Trentinos finden alle 17 Konzerte vom 22. August bis 23. September 2022 in freier Natur, auf einer Almwiese oder vor einer Schutzhütte statt. Die Kleiderordnung ist dabei eher leger, schließlich gilt es die „Eventlocation“ im Vorfeld zu erklimmen. So wandern Künstler und Publikum gemeinsam zum Ort des Geschehens und werden mit einer einzigartigen Naturkulisse belohnt. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Festival sich seit den Anfängen im Jahr 1995 einer immer größeren Beliebtheit erfreut.

Die Dolomiten in Südtirol. Bild: Storyblocks

In diesem Jahr treten international renommierte Künstler an verschiedenen Orten in den Tälern der Dolomiten auf. Meist finden die Konzerte um 12 Uhr statt und sind bis auf das musikalische Trekking kostenlos. Dabei dürfen sich die Besucher auf ein klassisches Konzert des „Amsterdam Sinfonietta“ (26. August) oder auf Jazz-Weisen des „HalliGalli-Quartets“ (9. September) freuen. „Il Suonar Parlante Orchestra“ von Vittorio Ghielmi und Graciela Gibelli gegründet, spielen am 5. September Gipsy Baroque vom Feinsten. Die beiden Musiker waren bereits auf internationalen Bühnen wie in der Berliner Philharmonie oder bei den Salzburger Festspielen zu Gast.

Weiter gehört das musikalische Trekking vom 10. bis 12. September zu den Highlights der Veranstaltung, an der am 24. August auch ein Konzert von Alice Phoebe Lou, einer jungen Südafrikanerin, die in Berlin lebt, stattfindet. Das „ardeTrio“, das am 16. September auftritt, zählt mit der Bratschistin Danusha Waskiewicz und dem Cellisten Markus Däunert zwei weitere deutsche Musiker, die beim Festival mit von der Partie sind. Eine besondere Stimmung herrscht schließlich bei der Sonnenaufgangs-Vorstellung am 29. August, wenn gleich mehrere Künstler auf 2.060 Metern Höhe auf dem Prà Martin ihren Auftritt zelebrieren.

Das komplette Programm mit weiteren Informationen gibt es hier.

Quelle: GCE

Mehr Kurvenspaß dank besserer Planung: Die neue App „Grand Tour of Switzerland“

Auf der „Grand Tour of Switzerland“ erleben Touristen die Schweiz aus einer anderen Perspektive. Auf über 1600 Kilometern führt die Ferienstraße durch alle Regionen und vorbei an den bekanntesten Attraktionen. Die brandneue App hilft bei der Planung und informiert über Sehenswürdigkeiten entlang der Route. Das kurvige Vergnügen ist auch problemlos mit dem Elektroauto möglich, dank des dichten Netzes an Stromtankstellen entlang der Route. Die dritte Etappe zum Beispiel bringt die Gäste auf 220 Kilometern in den Süden der Schweiz: von den Gletschern des Engadins hinunter zu den Palmen im Tessin.

Die neue Grand Tour App
Die Grand Tour App ist die ideale digitale Begleiterin auf der bekannten Ferienstraße. Sie unterstützt Reisende bei der Planung und Navigation entlang des Schweizer Roadtrips. Die App informiert unter anderem über die wichtigsten Highlights des Landes und führt zu den Grand Tour Foto-Spots mit den schönsten Aussichten für ein unvergessliches Erinnerungsfoto. Die App ist ab dem 5. Mai auf den gängigen App-Stores erhältlich. www.myswitzerland.com/grandtourapp

Von St. Moritz bis zum San Bernardino
Kurz nach dem Start der Etappe heißt es bereits „einen Gang herunterschalten“. Es geht hinter St. Moritz hoch auf den Julierpass auf 2284 Metern. Auf der Passhöhe prangt unübersehbar ein 30 Meter hoher, roter Turm. Es handelt sich um eine temporäre Spielstätte des „Origen Festival Cultural“, das klassische Opernstücke mit der rätoromanischen Sprache verbindet. Direkt hinter dem Pass führt die Strecke durch den Parc Ela, den größten regionalen Naturpark der Schweiz. Er bietet ursprüngliche Natur mit Moor- und Gletscherlandschaften, intakte Dörfer und eine gelebte Kultur in den drei Sprachen Rätoromanisch, Italienisch und Deutsch.

In Albula sollten Eisenbahnfreunde unbedingt einen zehnminütigen Abstecher zum Parkplatz „Landwasserviadukt“ einplanen. Von dort ist es nur noch ein kurzer Spaziergang bis zum Viadukt, das von der UNESCO als Teil der gesamten Albula-Strecke zum Weltkulturerbe erklärt wurde und das jedes Bähnlerherz höher schlagen lässt.

Die Ferienstraße verliert weiter an Höhe, bis sie Thusis erreicht hat. Ab hier führt der Weg wieder bergwärts. Immer dem Hinterrhein entlang und vorbei an der spektakulären Viamala-Schlucht, die früher Römische Säumer verzweifeln ließ, heute Touristen in Staunen versetzt. Schließlich erreicht die Tour einen weiteren Scheitelpunkt, den San-Bernardino-Pass auf gut 2000 Metern Höhe.

Von San Bernardino nach Locarno
Mit dem Überqueren des Passes passieren die Tourer auch die nächste Sprachgrenze. Ab jetzt gibt Italienisch den Ton an. In Bellinzona angekommen, sind die Wahrzeichen der Tessiner Hauptstadt nicht zu übersehen: die drei Burgen Castelgrande, Sasso Corbaro und Montebello. Die ehemaligen Wehranlagen gehören zu den bedeutendsten Zeugen der mittelalterlichen Befestigungsbaukunst im Alpenraum; seit dem Jahr 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. In den Gassen der verwinkelten Altstadt beeindrucken reich verzierte Patrizierhäuser, schöne Kirchen und ausladende Plätze. Nicht verpassen sollten Besucher den großen Wochenmarkt, der jeden Samstag auf der Piazza Nosetto stattfindet.

San Bernardino in Graubünden (c) Schweiz Tourismus / André Meier

Mit Locarno erreicht die Grand Tour of Switzerland die wärmste und sonnigste Stadt der Schweiz. Am Nordufer des Lago Maggiore gelegen, gedeihen hier mediterrane Pflanzen wie Zitronenbäume und Palmen. Berühmt sind die autofreie Seepromenade mit den bunten Straßencafés, die verzweigten Altstadtgassen und natürlich die Piazza Grande, die sich jedes Jahr im August während des Locarno Filmfestivals in ein großes Freilicht-Kino verwandelt. Ein Kleinod ist der botanische Garten auf den Brissago Inseln, die direkt ab Locarno mit dem Schiff angesteuert werden. Der 2,5 Hektar große Park beherbergt in traumhafter Lage rund 1700 Pflanzenarten, darunter Lotosblumen, Mammutbäume, Sumpfzypressen und sogar Eukalyptusbäume.

Von Locarno nach Lugano
Der letzte Abschnitt der dritten Etappe führt nach Lugano, der größten Stadt des Tessins. Lugano ist nicht nur ein wichtiger Finanzplatz der Schweiz, sondern auch die Stadt der Parks und Blumen, der Villen und Sakralbauten. Der Stadtkern mit südländisch anmutenden Plätzen und Arkaden sowie zahlreiche Parks mit subtropischen Pflanzen wie etwa der Parco Civico am Seeufer laden zum Dolcefarniente ein. Kunstliebhaber dürfen sich auf das LAC (Lugano Arte e Cultura) freuen. Der eindrucksvolle Bau am Ufer des Sees beherbergt das kantonale Kunstmuseum und einen modernen Theater- und Konzertsaal.

Rund um Lugano locken sehenswerte Ausflugsziele. Von den beiden Luganeser Hausbergen, Monte San Salvatore und Monte Brè, genießen Besucherinnen und Besucher einen überwältigenden Panoramablick über die Stadt, den Luganersee und die Bergkulisse. Vom Monte Brè führt ein Spaziergang hinunter ins Dorf Brè, das seinen typischen Tessiner Dorfkern bewahrt hat und mit Kunstwerken geschmückt ist. Vom San Salvatore führt eine beliebte Wanderung durch das wunderschön gelegene Carona hinunter nach Morcote am Ufer des Luganersees. Die Rückfahrt per Schiff vom ehemaligen Fischerdorf nach Lugano bildet einen würdigen Abschluss der Etappe.

Quelle: Schweiz Tourismus

Neue Informationen über Sommerurlaub in der Schweiz

Wer urlaubsreif ist, kann mit dem Träumen schon mal beginnen: Die neue Ausgabe des Magazins „Schweiz.“ erzählt Geschichten über Berg, Wasser, Haus und Mensch, inklusive eines Infoteils mit Auskünften zu Hotels und Bahnen. Diese und weitere Broschüren können auf MySwitzerland.com/broschueren online durchgeblättert, heruntergeladen oder bestellt werden.

Wer bei Bergen, Seen, Kühen und Käse an die Schweiz denkt, liegt richtig. Aber das Alpenland bietet abseits dieser durchaus korrekten Klischees auch spannende, kaum bekannte Überraschungen. Die neue Ausgabe der Broschüre „Schweiz.“ bildet beide Seiten ab und ist ein hilfreicher Ideengeber bei der Planung des nächsten Sommerurlaubs.

Die Gesslerburg bei Küßnacht in der Schweiz. Bild: Reisende Reporter

Präsentiert werden im neuen Magazin unter anderem Wissenswertes über Berghütten und Berghotels sowie die schönsten Ausflüge von den Schweizer Städten. Außerdem werden die schönsten Orte mit Wasseranbindung in den Schweizer Städten gezeigt. Einen zentralen Platz nehmen die beschriebenen Fahrradtouren ein, die meist durch das eher flache Mittelland führen, das zum Radfahren perfekt geeignet ist. Einblick in die bäuerliche Seite der Schweiz geben die Beiträge zum Agrotourismus mit Informationen zu Unterkünften auf dem Land und Möglichkeiten, auf dem Bauernhof selbst mit anzupacken.

Die Broschüre kann auf www.MySwitzerland.com/broschuerenonline durchgeblättert, heruntergeladen oder bestellt werden. Weitere Inspirationen zum Sommer in der Schweiz gibt es auf www.MySwitzerland.com/sommer.

Quelle: Schweiz Tourismus

Instagram vs. Realität: 9 Instagram Hotspots, die in Wirklichkeit ganz anders aussehen

Hand auf’s Herz: Wer scrollt nicht gerne mal durch seinen Instagram-Feed und wünscht sich an einen der beeindruckenden Orte, die man da auf den Fotos sieht? Traumhafte Strände, wahnsinnige Ausblicke, großartige Naturwunder und das perfekte Foto davon inspirieren so manchen Reiseliebhaber für seine nächste Reise.

Doch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass Instagram und die Realität manchmal weiter auseinander liegen, als man denkt. Wir haben uns einige beliebte Instagram Hotspots auf der ganzen Welt genauer angesehen und 9 Fotomotive gefunden, die in Wirklichkeit ganz anders aussehen.

Die Suche nach dem perfekten Instagram-Foto

Auf der beliebten Fotoplattform Instagram gibt es zahlreiche wunderschöne Fotos aus allen Ecken der Welt. Dass bei dem einen oder anderen Foto ein wenig nachgeholfen wurde, ist sicherlich jedem bewusst. Dank zahlreicher Filter ist es möglich Fotos direkt in der App zu bearbeiten, etwas mit den Farben oder der Beleuchtung zu spielen und dem Bild dadurch eine ganze andere Atmosphäre zu verleihen. Wer mehr Zeit investieren möchte und sich ein wenig mit Bildbearbeitungsprogrammen auskennt, könnte Stunden damit verbringen Bilder zu bearbeiten und dadurch den perfekten Instagram Feed zu kreieren.

Doch woher wissen Fotoliebhaber und Reisefans, wo sie das perfekte Instagram Foto schießen können? Natürlich von Instagram selbst oder von zahlreichen Blogs, auf denen andere Reisende ihre Bilder teilen. Genau aus diesem Grund werden einige Bildmotive immer und immer wieder abgelichtet und Menschen aus aller Welt besitzen das gleiche Bild vom gleichen Ort ohne sich dabei jemals zu begegnen.

Der Hype um das perfekte Foto vom Instagram Hotspot führt teilweise sogar dazu, dass man tatsächlich anstehen muss, um selbst auch ein Bild vom entsprechenden Ort zu bekommen. Ob es das wirklich wert ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Auch führt die wachsende Beliebtheit einiger Foto-Hotspot mitunter zu erheblichen Problemen wie Massentourismus und Umweltverschmutzung. Ein Beispiel ist der „Infinity Pool” am Königsee. Dieser wurde im Übrigen mittlerweile gesperrt, damit sich die Natur erst einmal wieder von den fotowütigen Influencern erholen kann.

9 Instagram Hotspots, die in Wirklichkeit ganz anders aussehen

Es ist kein Geheimnis, dass auf Instagram gerne ein wenig gemogelt wird. Bilder werden leidenschaftlich bearbeitet und mit Filtern versehen. Wurde ein Bild mal nicht bearbeitet, so bekommt es stolz den Hashtag #nofilter. Doch neben den ganzen bearbeiteten Bildern, gibt es auch so manchen Foto-Hotspot, der in der Realität nicht ganz so aussieht, wie auf den beliebten Fotos.

Gates of Heaven


Auf Bali gibt es zahlreiche wunderschöne Fotomotive: Reisfelder, atemberaubende Strände, mystische Tempel oder auch wahrhaft köstlich aussehendes Essen. Einige Hotels, Restaurants oder auch Parks haben mittlerweile spezielle Fotospots eingerichtet, die von vielen Urlaubern mit Kusshand genutzt werden.

Wer nach Bildern von Bali auf Instagram oder bei Google sucht, kommt an einem Bild mit Sicherheit nicht vorbei: Die „Gates of Heaven” am Tempel Pura Lempuyang Luhur. Das Netz ist voll mit Bildern von wirklich schönen Fotos von Yogakünstlern, Verliebten, Influencern in wallenden Kleidern und anderen Fotoliebhabern zwischen den beiden Pforten.

Das Besondere an dem Bild ist die Spiegelung im See, der direkt vor den „Gates of Heaven” liegt. Doch dieser See existiert nicht wirklich. Die Fotos sind daher alle eine optische Täuschung. Wie das funktioniert? Ganz einfach sogar: Durch einen Spiegel, der direkt unter die Linse gehalten wird. Wer dieses berühmte Foto von sich haben will, muss sich nicht einmal selbst um die Spiegel kümmern – das machen Einheimische vor Ort.

Allerdings sollte man ein bisschen Zeit mitbringen, denn das Motiv ist so beliebt, dass sich mitunter lange Schlangen bilden.

Kebema-Panoramabrücke (Ginzling, Österreich)


Bilder von großartigen Aussichten auf die Berge und über Seen gehen wirklich immer! Ein besonders beliebter und, zugegeben, auch ein besonders schöner Foto-Hotspot befindet sich im Zillertal. Wer den Aufstieg zur Olpererhütte meistert, wird mit dem perfekten Ausblick auf die Alpen belohnt.

Genau hier, in 2389 m Höhe, entstehen täglich zahlreiche Fotos von Wanderern und Instagrammern auf der Kebema-Panoramabrücke. Waghalsige hängen sich auch einfach nur an die Brücke und andere posieren auch gerne mal im Ballkleid und barfuß auf der ikonischen Hängebrücke.

Auch wenn der sagenhafte Ausblick natürlich real ist, so ist die Brücke doch etwas weniger spektakulär als sie aussieht. Sie ist nämlich viel kürzer und weniger hoch als gedacht. Geht man beim Fotografieren etwas weiter nach hinten oder benutzt einen Weitwinkel, wird das auf Fotos schnell sichtbar. Da die Panoramabrücke ein wahrer Instagram-Star ist, kommt es auch an diesem Hotspot zu längeren Wartezeiten – was tut man nicht alles, für das perfekte Foto, nicht wahr?

Kjeragbolten (Sandnes, Norwegen)


Ein weiterer weltweit beliebter Foto-Spot von Wanderern und Outdoor-Urlaubern ist zweifelsohne der Kjeragbolten in Norwegen. Der Fels klemmt zwischen zwei Felswänden und sieht beinahe so aus, als könnte er einfach abstürzen. Nichtsdestotrotz klettern täglich viele Waghalsige auf den Felsen und lassen sich in verschiedensten Posen ablichten.

Der Ort ist zwar real und befindet sich wirklich in schwindelerregender Höhe, der Weg dorthin ist allerdings einfacher als er aussieht. Auf der Rückseite gibt es einen schmalen Weg, den man, sofern man schwindelfrei ist, relativ problemlos langgehen kann. Am Ende davon muss ein großer Schritt oder ein kleiner Sprung gemacht werden, aber abseilen oder ähnliches ist nicht nötig.

Wer ein Foto auf dem Monolithen haben möchte, sollte aber auf jeden Fall vorsichtig und rücksichtsvoll anderen Wanderern gegenüber sein, da es von dort 1.000 m in die Tiefe geht. Wanderungen zum Kjeragbolten werden nur von Mitte Mai bis September empfohlen.

Ehemalige Tabakfabrik Yenidze (Dresden, Deutschland)


Willkommen im Orient?! Was nach einer farbenfrohen Moschee aus 1.001 Nacht aussieht, ist in Wirklichkeit ein beliebtes Kuppelrestaurant und Bürogebäude im schönen Dresden. Ursprünglich war die imposante „Yenidze” eine Zigarettenfabrik.

Warum die aussieht wie eine orientalische Moschee? Das liegt daran, dass es zu Beginn des 20. Jahrhunderts keine Fabriken im Stadtzentrum Dresdens geben durfte, damit das Stadtbild nicht zu industriell wirkt. Um dieses Problem zu umgehen, designte der Architekt Martin Hammitzsch dieses ganz besondere Bauwerk, welche sowohl ein Blickfang ist, als auch die Anforderungen der Stadt erfüllte.

Den besten Blick auf die Yenidze gibt es vom Parkhaus gegenüber und als Gast des Restaurants.

Mount Rushmore National Memorial (Black Hills, South Dakota, USA)

So imposant wirken die vier Präsidentenköpfe, die in den Mount Rushmore geschlagen wurden. Doch wie sieht es mit der Realität aus? Bild: Unsplash.com

Na, wer kriegt noch zusammen, welche vier ehemaligen Präsidenten am Mount Rushmore in South Dakota zu sehen sind? Es sind George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln, die alle vier zu den prägendsten Persönlichkeiten der USA zählen.

Das imposante Denkmal wird jährlich von knapp 3 Millionen Menschen aus aller Welt besucht und hat dafür gesorgt, dass die gesamte Region deutlich mehr Touristen verzeichnen kann.

Auf Fotos und Postkarten wirken die ehemaligen Präsidenten oft zum Greifen nah. Wer also hofft, den Vier ganz nah zu kommen, wird leider enttäuscht. Die vier Gesichter trohnen nämlich weit oben und weit weg auf dem Berg. Für ein perfektes Bild, braucht man eine gute Kamera mit einem sehr guten Zoom.

So weit oben hängen die vier Köpfe vom Besucher entfernt. Das perfekte Bild braucht auch die perfekte Fotoausrüstung. Bild: Unsplash.com

Beeindruckend ist das Denkmal selbstverständlich trotzdem und die wunderschöne Umgebung ist ebenfalls einen Besuch wert. Aber so nah wie Superman in „Superman 2” kommt man den Präsidenten leider nicht. Psst, kleiner Fototipp: Den besten Blick auf die Vier hat man vom Parkplatz aus, es ist also nicht zwingend notwendig ins Visitor Centre zu gehen.

Mannekin Pis (Brüssel, Belgien)


Jede Stadt hat ihr eigenes Wahrzeichen. In Brüssel ist es das Mannekin Pis – eine Bronzestatue eines pinkelnden Jungens. Die Figur ziert zahlreiche Postkarten, Fotos und kann in verschiedensten Formen, z. B. als Schokoladenfigur, als Andenken gekauft werden.

Wer sich selbst ein Bild des Jungens machen will, muss vielleicht etwas länger suchen. Denn die Statue ist winzig klein, versteckt sich in einer Ecke und ist zudem noch eingezäunt. Wenn nicht immer Massen an Foto-Verrückten davor stehen würden, würde das Mannekin Pis wahrscheinlich beinahe übersehen werden.

Fun Fact: Neben dem urinierendem Jungen verstecken sich noch zwei weitere ganz ähnliche Skulpturen in Brüssel, die bisher noch deutlich unbekannter sind: Jaennke Pis und Zinneke Pis – ein kleinen Mädchen und ein Hund, die ebenfalls Wasserlassen. Jaenneke Pis ist allerdings auch mittlerweile eingezäunt, damit das kleine Mädchen nicht von Betrunkenen belästigt wird.

Sibirische Malediven (Novosibirsk TEZ-5, Russland)


Das strahlend blaue Wasser dieses Sees in der Nähe von Novosibirsk erinnert an das Meer und trägt nicht ohne Grund den Spitznamen „Sibirische Malediven”. Das Wasser sieht wunderschön und nach Urlaub aus und lockt aus diesem Grund immer mehr Instagrammer an, die am und auf dem See Fotos knipsen, was das Zeug hält.

Dabei ist der See alles andere als einladend oder ein Urlaubsparadies. Tatsächlich ist das Wasser sogar giftig und kann schwere allergische Reaktionen auslösen. Das liegt daran, dass das Wasser eine sehr hohe Kalziumkonzentration und auch Spuren einiger anderer Metalle hat. Der See dient nämlich eigentlich als Mülldeponie eines Kohlekraftwerks, dessen Aschereste im See entsorgt werden. Die beeindruckende Farbe des Wassers kommt von den Metallen im Wasser.

Es wird strengstens davor gewarnt in Berührung mit dem Wasser zu kommen und auch der Schlamm am Grund des Sees birgt Gefahren. Laut des Betreibers des Kohlekraftwerks ist es kaum möglich sich selbst aus dem Schlamm zu befreien, sollte man damit in Berührung kommen.

Die Warnung hält zwar nicht alle Selfie-Fans davon ab, dort Urlaubsbilder zu schießen, aber bei einer solchen Gefahr, gefallen uns die Malediven dann doch besser.

Pedra do Telégrafo (Rio de Janeiro, Brasilien)


Auch bei diesem beliebten Instagram Hotspot in Brasilien ist alles mehr Schein als Sein. Wer hier an der Klippe hängt, ist weder waghalsig noch zwangsläufig superstark. Atemberaubende Bilder von Menschen, die am Abgrund hängen oder romantischen Bildern von Paaren, die sich gegenseitig über den Abgrund retten, gibt es auf Instagram wie Sand am Meer.

Das Motiv und natürlich auch der sagenhafte Ausblick vom Pedra do Telégrafo sind aber auch wirklich verlockend! Die Wanderung dauert ca. eine Stunde und alleine für den einmaligen Blick aufs Meer lohnt es sich die knapp 350 m nach oben zu kraxeln.

Der Clou an dem Wahnsinnsfoto ist allerdings, dass der Felsvorsprung nicht etwa über dem Abgrund, sondern lediglich 1,5 m über dem Boden schwebt. Es ist also recht einfach und nicht wirklich gefährlich sich an den Felsen zu hängen. Aus dem richtigen Winkel sieht das Foto spektakulär, aus dem falschen eher lustig, aus.

Pyramiden von Gizeh (Kairo, Ägypten)


Einmal im Leben die Pyramiden von Gizeh zu sehen und das Gefühl haben, den alten Pharaonen ganz nahe zu sein – das steht garantiert bei ganz vielen Reisefans auf der Bucket Liste. Und wer nach Ägypten reist, erfüllt sich meist auch diesen Traum.

Abgesehen davon, dass die Pyramiden vollkommen überlaufen sind und man an jeder Ecke etwas aufgeschwatzt bekommt, gibt es noch einen weiteren Punkt, der immer wieder für eine große Enttäuschung sorgt: Die Pyramiden liegen nicht mitten in der Wüste, wie zahlreiche Fotos und Filme suggerieren, sondern direkt neben der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Das vereinfacht zwar die Anreise immens, wirkt aber auf viele Besucher doch entzaubernd.

Das Weltwunder ist natürlich trotzdem ein beeindruckendes Fotomotiv, doch leider nur aus einer Richtung. Dreht man sich um, so stören die Wolkenkratzer Kairos doch eindeutig die eigentlich so mystische Atmosphäre.

Instagram ist nicht das wahre Leben

Die Fotos, Videos, Reels und Stories auf Instagram laden zweifelsohne zum Träumen ein. Sie inspirieren Menschen auf der ganzen Welt, faszinieren sie und manchmal desillusionieren sie aber auch. Viele Bilder sind nachbearbeitet oder manchmal auch schlicht nicht echt. Manche Orte, die auf der Plattform so toll aussehen, existieren nicht wirklich oder sehen in Wirklichkeit ganz anders aus.

Das sollte man unbedingt im Hinterkopf behalten, wenn man verträumt durch seinen Feed scrollt und vielleicht bereits auf der Suche nach Inspiration für die eigene nächste Reise ist.

Bei vielen Instagram Hotspots sollten Fotoliebhaber etwas Zeit mitbringen, da auch andere genau an diesem Ort das perfekte Bild knipsen wollen. Ob es einem das wirklich wert ist, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Manchmal lohnt es sich auch zweimal zu überlegen, ob man für ein Foto wirklich 1.000 m über dem Abgrund klettern oder auf einem giftigen See paddeln sollte.

So lange Instagram Fans auf ihre Mitmenschen, sich selbst und ihre Gesundheit sowie auch auf die Natur ringsherum achten, spricht wahrlich nichts dagegen immer auf der Suche nach dem nächsten perfekten Foto-Spot zu sein.

Quelle: travelcircus.de

Madeira lockert Corona-Maßnahmen: Neue Regeln für Reisende

Die portugiesische Insel Madeira mildert die Corona-Maßnahmen für Reisende ab. Wer derzeit einen Urlaub auf Madeira und Porto Santo plant, muss ab sofort keine Einreisebeschränkungen beachten. Eine Registrierung auf der Website www.madeirasafe.com wird jedoch weiterhin für alle Reisenden empfohlen. 

Auch Personen ohne Impf- oder Genesenennachweis dürfen nach der neuen Regelung ohne Test einreisen, sie sollten aber vor Antritt der Reise die Vorgaben ihrer Fluggesellschaft beachten. Diese können abweichen. Zudem verlangen einige Einrichtungen auf der Insel einen Testnachweis, sollte keine vollständige Impfung vorliegen. Der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ist in offenen oder geschlossenen Räumen einzuhalten. Sollte dies nicht möglich sein, ist das Tragen einer Schutzmaske für alle Personen ab dem sechsten Lebensjahr vorgeschrieben.  

Für Personen, die sich mit COVID-19 und mit SARS-CoV-2 infiziert haben, besteht eine Isolationspflicht. Infizierte dürfen die Wohnung oder das Hotel für den Zeitraum von fünf Tagen nicht verlassen. Die Kosten dafür müssen selbst getragen werden. Am sechsten Tag endet die Isolation. Wenn die infizierten Personen keine Symptome zeigen, benötigen sie keinen COVID-19-Test. Weiterhin sollen Besucher sowie die Bevölkerung die Web-App https://s-alerta.pt/CIDADAO/ nutzen, damit die Pandemie regional kontrollierbar bleibt. Außerdem können Infizierte durch diese App Bescheinigungen im Zuge ihrer COVID-19-Erkrankung erhalten.

Tests, die für die Rückkehr in das Herkunftsland benötigt werden, erfolgen auf eigene Kosten der Besucher. Für Personen, die Symptome wie etwa hohes Fieber zeigen, ist der Test kostenfrei, unabhängig vom Impfstatus.

In sportlichen, kulturellen und sozialen Einrichtungen ist, sofern geimpft oder genesen, eine Bescheinigung vorzulegen. Ist kein Impf- oder Genesenennachweis vorhanden, müssen Personen ab fünf Jahren auf eigene Kosten einen negativen COVID-19-Test, der nicht älter als sieben Tage alt sein darf, vorweisen.

Die Reisetrends 2021/22: So reisen Deutsche trotz der Pandemie am liebsten

Der Sommer 2021 war bereits der zweite Sommer, in dem die Corona Pandemie einen großen Einfluss auf unseren Alltag und auch unser Reiseverhalten hat. Doch deutsche Reiseliebhaber lassen sich ihre Reiselust davon nicht vermiesen! Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nachfrage nach Urlaub um 42,37 % gestiegen.

Dennoch bleiben Urlauber vorsichtig und urlauben lieber an der Ostsee als in der Ferne. Nichtsdestotrotz steigt auch die Nachfrage nach Auslandsreisen wieder deutlich, knapp die Hälfte der Deutschen zieht es wieder ins Ausland – immer vorausgesetzt, die Hygienemaßnahmen vor Ort sind ausreichend und es gibt die Möglichkeit, kurzfristig zu stornieren.

Doch wohin reisen Deutsche momentan am liebsten? Welcher Unterkunftstyp ist der klare Favorit, welche Urlaubsregionen werden immer beliebter und welche Urlaubsform wird derzeit präferiert? Die Reisetrend-Analyse von Travelcircus hat alle wichtigen Antworten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Land in Südeuropa ist der klare Urlaubsfavorit
  • Für Hausboote gibt es traurige Nachrichten
  • Mit 155 % mehr Nachfrage ist eine Mittelmeerinsel beliebter denn je
  • Urlaub wird 5x lieber spontan gebucht
  • 26 % weniger Nachfrage: Niederlande und Schweden liegen nicht mehr im Trend
  • Deutsche Urlauber lieben das Meer – ob nah oder fern

Travelcircus hat das Google Suchvolumen in Deutschland für 18 Länder und 263 Urlaubsregionen in Europa ermittelt, wobei die Suchbegriffe jeweils mit 27 verschiedenen Urlaubsarten und Unterkünften kombiniert wurden. So kamen beispielsweise Suchbegriffe wie “Amsterdam Städtereise”, “Ostsee Camping” oder “Gardasee Hausboot” zustande.

Recherchiert und verglichen wurden die Suchergebnisse für den Zeitraum Juni bis September der Jahre 2020 und 2021. Die Wahl fiel auf den Zeitraum von Juni bis September, da der Sommer allgemein als Haupturlaubssaison bekannt ist und die Sommerurlaubs-Saison 2021 pandemiebedingt etwas später begonnen hatte.

Die 18 untersuchten Länder wurden danach ausgewählt, dass sie von Deutschland aus zügig mit dem Auto erreichbar sind. Aus diesem Grund wurden beliebte Urlaubsländer wie Spanien, Portugal, Großbritannien oder auch Griechenland und Malta nicht mitberücksichtigt.

Fernreise im Sommer 2021? Nein – Urlaub in Deutschland!

Im Sommer 2021 wurde wieder etwas mehr als im Vorjahr verreist, die Corona-Situation hatte sich im Sommer etwas entspannt. Immer mehr Leute konnten dank Impf- oder Genesenennachweis wieder verreisen. Da wir hier bei den Reisenden Reportern aber die Gebiete außerhalb von Deutschland anschauen, möchten wir auf den entsprechenden Artikel bei den Kollegen von der EXPEDITION R verweisen.

Die beliebtesten Reiseländer der Deutschen im Sommer 2021

Auch wenn Deutschland so wunderschön ist, haben doch viele Reisende großes Fernweh und machen nach wie vor gerne Urlaub im Ausland. Doch welche Länder waren im letzten Sommer besonders beliebt?

UrlaubslandØ SV Jun/Sep 2020Ø SV Jun/Sep 2021Veränderung
Italien240.733434.02080,29 %
Frankreich79.360112.82342,17 %
Polen46.04052.57514,19 %
Slowenien36.83049.29833,85 %
Ungarn19.79823.35517,97 %
Norwegen31.03334.70811,84 %
Luxemburg10.92014.02028,39 %
Belgien35.77044.04023,12 %
Kroatien250.905264.6885,49 %
Monaco7.4376.983-6,56 %
Dänemark197.633185.263-6,26 %
Slowakei8.8658.528-3,81 %
Österreich175.190173.075-1,21 %
Tschechien70.37065.085-7,51 %
Schweiz49.64843.690-12,00 %
Niederlande284.600212.973-25,17 %
Schweden60.62844.653-26,35 %
Nachfrage nach Urlaub im europäischen Ausland, gemessen am durchschnittlichen Suchvolumen im Zeitraum Juni bis September.

Klarer Favorit der Deutschen mit 434.020 Suchanfragen: Italien

PlatzierungUrlaubsland (Ausland)Ø SV Jun/Sep 2020Ø SV Jun/Sep 2021
1Italien240.733434.020
2Kroatien250.905264.688
3Niederlande284.600212.973
4Dänemark197.633185.263
5Österreich175.190173.075
6Frankreich79.360112.823
7Tschechien70.37065.085
8Polen46.04052.575
9Slowenien36.83049.298
10Schweden60.62844.653
Top 10 der europäischen Urlaubsländer (ohne Deutschland), gemessen am durchschnittlichen Suchvolumen im Zeitraum Juni bis September.
Der Gardasee in Oberitalien. Bild: Reisende Reporter

80 % mehr Nachfrage zeigen deutlich: Deutsche liebe la dolce vita in Italien

Der klare Favorit der Deutschen ist Italien. Das schöne Land mit seinen malerischen Städten und dem mediterranen Klima war schon immer sehr beliebt, doch im letzten Jahr hat es noch einmal deutlich zugelegt. Es gab durchschnittlich 434.020 Suchanfragen zum Thema Urlaub in Italien – so viel wie bei keinem anderen Land abgesehen von Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nachfrage nach einem Urlaub in bella Italia um unglaubliche 80,29 % gestiegen.

Sommerurlaub in Kroatien auf der Überholspur

Ein weiteres Urlaubsland, das sich auch im Sommer 2021 großer Beliebtheit erfreute, ist Kroatien. Mit durchschnittlich 246.688 Suchanfragen in den Sommermonaten gehört das schöne Land im Süden Europas nach Deutschland und Italien eindeutig zu den Lieblingen der Deutschen.

Kein Wunder, wenn man an die bezaubernden Naturparks, die romantischen Städte wie Dubrovnik, was auch für Game of Thrones Fans ein echtes Highlight sein dürfte, und all die wunderschönen Strände denkt! Die Nachfrage ist zudem leicht gestiegen: Es gab 5,49 % mehr urlaubsrelevante Suchen zum Thema Kroatien.

Der Lieblingsnachbar mit über 200.000 Suchanfragen: Die Niederlande

Beim Blick auf das Suchvolumen gibt es ein weiteres Land, das mit einem Suchvolumen von 212.973 deutlich hervorsticht: die Niederlande. Trotzdem gehört das charmante Nachbarland zu den Verlierern der Urlaubssaison 2021. Die Nachfrage nach einem Urlaub in den Niederlanden ist um 25,17 % gesunken.

Das wunderschöne Frankreich wird wieder beliebter

Auch ein weiteres Nachbarland Deutschlands war bei Reisenden im Sommer 2021 sehr viel beliebter als im Vorjahr: Frankreich. Das bezaubernde Land lockt mit traumhaften Küsten, wunderschönen Städten, der romantischen Hauptstadt und natürlich auch mit Minnie, Micky & Co. Das Interesse, gemessen am Suchvolumen, war im letzten Sommer um 42,17 % höher als im Jahr davor.

Satte 34 % mehr Nachfrage: Slowenien verzaubert immer mehr Reisende

Urlaub in Slowenien? Warum eigentlich nicht? Genau das haben sich im letzten Sommer viele Deutsche auch gedacht. Die Nachfrage ist um satte 33,85 % gestiegen. Die beeindruckende Landschaft mit zahlreichen Wasserfällen, Schluchten und Bergen empfiehlt sich auch für alle, die gerade in dieser besonderen Zeit lieber fernab der Massen urlauben wollen. Wer Slowenien noch nicht auf seiner Bucket List hat, sollte dies ganz schnell ändern!

Bis zu 26 % weniger Nachfrage: Diese Länder liegen leider nicht mehr im Trend

Das Interesse an Urlaub in einigen Ländern ist bei manchen  im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Bei einigen, wie Österreich (-1,21 %), der Slowakei (-3,81 %) oder auch Dänemark (-6,26 %), ist die Nachfrage nur leicht zurückgegangen. Bei anderen hingegen ist sie deutlich gesunken. Zu den deutlichen Verlierern gehören Schweden, die Niederlande und die Schweiz mit einem Rückgang von 26,35 %, 25,17 % und 12 %.

Die beliebtesten Urlaubsregionen in Europa

Neben einem Urlaub im eigenen Land zieht es Reiseliebhaber auch wieder immer mehr ins wunderschöne europäische Ausland.

+ 155 % Nachfrage: Eine Mittelmeerinsel ist beliebter denn je!

Urlaubsregionen (Europa)Ø SV Jun/Sep 2020Ø SV Jun/Sep 2021Veränderung
Sardinien31.65880.780155,17 %
Elba10.02519.79097,41 %
Toskana16.22329.86884,11 %
Gardasee84.913139.40364,17 %
Istrien10.12320.10098,57 %
Polnische Ostsee18.74524.87032,68 %
Paris35.34063.06878,46 %
Oslo3.9586.75570,69 %
Südtirol27.48537.21335,39 %
Kopenhagen11.07817.32056,35 %
Den Haag35.68522.970-35,63 %
Nachfrage der europäischen Urlaubsregionen, gemessen am durchschnittlichen Suchvolumen im Zeitraum Juni bis September.

Gleich 4 italienische Regionen unter den Top 5!

PlatzierungUrlaubsregion (Ausland)Ø SV Jun/Sep 2020Ø SV Jun/Sep 2021
1Gardasee84.913139.403
2Sardinien31.65880.780
3Paris35.34063.068
4Südtirol27.48537.213
5Toskana16.22329.868
6Polnische Ostsee18.74524.870
7Den Haag35.68522.970
8Istrien10.12320.100
9Elba10.02519.790
10Kopenhagen11.07817.320
Top 10 der europäischen Urlaubsregionen, gemessen am durchschnittlichen Suchvolumen im Zeitraum Juni bis September.

Italien und das Mittelmeer

Die nicht-deutsche Region, die mit Abstand die meiste Nachfrage hatte, ist der Gardasee mit einem durchschnittlichen Suchvolumen von 139.403 während der Sommermonate 2021. Damit stieg die Nachfrage nach einem Urlaub am Gardasee um 64,17 %. Drei weitere Regionen Italiens können sogar noch einen deutlich höheren Zuwachs an urlaubsbezogenen Suchanfragen verzeichnen: die Toskana (+84,11 %), die italienische Insel Sardinien (+97,41 %) und das Archipel Elba (+155,17 %).

Die italienischen Urlaubsregionen hatten im Vergleich vom Sommer 2019 auf den Sommer 2020 einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen. 2021 wurden sie dafür wieder umso beliebter und liegen alle deutlich über den Werten von 2019. Das durchschnittliche Suchvolumen zu Urlaub auf Sardinien lag im Sommer 2020 bei 31.658 und im Sommer 2021 bei unglaublichen 80.780. Damit hat die Insel Sardinien, die nicht umsonst auch als Karibik Europas bezeichnet wird, den mit Abstand größten Nachfrage-Anstieg.

Doppelt so viele Urlauber wollen auf die Traum-Halbinsel Istrien
Eine Urlaubsregion, die sich wirklich nicht hinter den italienischen verstecken muss, ist das kroatische Istrien. Auch hier ist das Interesse an einem Urlaub vor Ort immens gestiegen. Mit einem Anstieg um 98,57 % kann die größte Halbinsel in der Adria den zweitgrößten Zuwachs verzeichnen.

Bezaubernde Städtereisen werden wieder viel beliebter

Sonne, Strand und Meer oder doch lieber ein aufregender Städtetrip? Das Interesse an Städtereisen ist im letzten Sommer mit einem Plus von 34,59 % wieder eindeutig angestiegen. Das liegt unter anderem daran, dass immer mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft sind und sich somit auch wieder wohler in Innenstädten fühlen. Hinzu kommt natürlich auch, dass die Coronamaßnahmen im Sommer vielerorts gelockert wurden und es somit wieder möglich wurde, in Cafés, Restaurants oder Museen zu gehen.

Besonderer Beliebtheit dürfen sich dabei Kopenhagen und Oslo erfreuen. Die bunten Häuser und das zauberhafte Hyggefeeling der zwei skandinavischen Städte haben die Urlaubssuchanfragen zu Oslo um 70,69 % und zu Kopenhagen um 56,35 % ansteigen lassen.

Mehr Zuwachs bezüglich des durchschnittlichen Suchvolumens kann nur Paris verzeichnen: Mit durchschnittlichen 63.068 Suchanfragen im Zeitraum Juni bis September 2021 ist das ein Anstieg von 78,46 % im Vergleich zu 2020.

Doch nicht alle bekannten Urlaubsstädte konnten wieder deutlich mehr deutsche Urlauber anziehen. Einer der klaren Verlierer ist das niederländische Den Haag. 2020 hatte es durchschnittlich 35.685 Suchanfragen, 2021 mit nur noch 22.970 ganze 35,63 % weniger. Das könnte unter anderem an den heftigen Protesten gegen die Corona Maßnahmen und den sich oft kurzfristig ändernden Corona-Beschränkungen in den Niederlanden liegen.

Hotel, Ferienhaus oder doch lieber Hausboot? Diese Unterkünfte sind am beliebtesten

Bei der Wahl der geeigneten Unterkunft hat sich der Trend bei deutschen Urlaubern deutlich gewandelt. Im Sommer 2020 suchten Urlauber vermehrt nach Ferienhäusern und Hausbooten. Das lag unter anderen daran, dass es dort die Möglichkeit der Selbstversorgung gibt und der Urlaub somit kontaktlos(er) ablaufen konnte. Hinzu kam, dass viele Hotels geschlossen waren und deswegen nach Alternativen gesucht werden musste. Aber auch für die Unterkünfte haben wir eine Partnerwebseite, die sich darum kümmert. Den entsprechenden Artikel findet man bei Summertime Parcs.

Urlaubsart: Was für ein Urlaub ist besonders gefragt?

Geschmäcker und Reisetypen sind verschieden, doch dank unserer Analyse lässt sich deutlich erkennen, welche Urlaubsformen deutsche Reisende aktuell präferieren.

UrlaubsartØ SV Jun/Sep 2020Ø SV Jun/Sep 2021Veränderung
Last-Minute57.988296.760411,77 %
Wellness318.798360.69830,96 %
Sehenswürdigkeiten1.032.6781.618.32856,71 %
Urlaub zu zweit1.6631.7907,67 %
Kurzurlaub297.155307.6133,52 %
Städtereisen20.33827.37334,59 %
Freizeitparks320.730420.28531,04 %
Nachfrage nach Urlaubsarten, gemessen am durchschnittlichen Suchvolumen im Zeitraum Juni bis September.

Mehr als  5x so viel Nachfrage: Lieber Last-Minute als lange geplant

Für gewöhnlich wird ein Urlaub eher lange im Voraus geplant. So ist es möglich Preise zu vergleichen oder sich schon vorab genau zu überlegen, was man im Urlaub alles sehen und erleben will. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage ist es allerdings kaum möglich, einen Urlaub schon Monate zuvor zu planen. Es kann jederzeit zu kurzfristigen Änderungen und etwaigen Beschränkungen kommen. Dieses Risiko ist vielen Urlaubern einfach zu hoch.

Aufgrund dieser besonderen Situation sucht eine Vielzahl der Deutschen nach tollen Last-Minute Angeboten und verreist eher kurzfristig. Im Vergleich zu Juni bis September 2020 ist die Nachfrage nach Last-Minute-Reisen im Sommer 2021 um 411,77 % gestiegen.

PlatzierungUnterkunftsartØ SV Jun/Sep 2020Ø SV Jun/Sep 2021
1Sehenswürdigkeiten1.032.6781.618.328
2Freizeitparks320.730420.285
3Wellness318.798360.698
4Kurzurlaub297.155307.613
5Last-Minute57.988296.760
6Städtereisen20.33827.373
7Urlaub zu zweit1.6631.790
Top 7 der Urlaubsarten, gemessen am durchschnittlichen Suchvolumen im Zeitraum Juni bis September.

Wellness, Städtereisen, Freizeitparks – im Urlaub will man was erleben

Durch die europaweiten Lockerungen im Sommer war es wieder möglich, zahlreiche Aktivitäten im Urlaub zu unternehmen. Dazu gehören beispielsweise aufregende Tage im Freizeitpark, entspannende Wellnessmomente oder ausgiebige Museumsbesuche. All diese Dinge sind zwar nur unter Auflagen möglich, aber sie werden dennoch gut von Reisenden angenommen.

Das zeigt sich auch in der steigenden Nachfrage nach einzelnen Aktivitäten. Im Vergleich zu den Sommermonaten im Vorjahr ist die Anzahl der Google Suchen zum Thema Urlaub und Wellness um 42,37 % gestiegen, die zum Thema Städtereisen um 34,59 %. Das Interesse an Sehenswürdigkeiten hat um 56,71 % zugenommen und die Nachfrage nach Freizeitparks um 31,04 %. Es wird deutlich, dass sich die Deutschen nach Erlebnissen sehnen und es im Urlaub auf jeden Fall nicht langweilig werden soll!

Zusammenfassung: Einmal kurzfristig in ein schönes Hotel am Meer, bitte!

Der große Urlaubs-Check zeigt deutlich, dass die Lust und das Bedürfnis nach Reisen wieder größer wird. Dank der immer weiter fortschreitenden Impfquote und zahlreicher Lockerungen innerhalb der einzelnen Ländern kann der Durst nach Urlaub insbesondere in den Sommermonaten auch wieder mehr gestillt werden.

Dabei haben sich die Vorlieben der Deutschen jedoch verändert: Es soll lieber wieder ein Hotel statt eines Hausboots sein, der Urlaub wird vorrangig Last Minute gebucht und das Interesse an Sehenswürdigkeiten und Städtereisen hat wieder deutlich zugenommen.

Das liebste Reiseland der Deutschen bleibt erst einmal weiterhin das eigene Land. Dabei sind die deutschen Inseln sowie die Ost- und Nordsee besonders begehrt, ebenso wie die schöne deutsche Hauptstadt Berlin.

Bei Auslandsreisen ist bella Italia der absolute Favorit. Wenn wir uns die stetig steigenden Suchanfragen zu Urlaub auf Sardinien, auf Elba, in die Toskana und am pittoresken Gardasee ansehen, so ist davon auszugehen, dass Italien auch in diesem Jahr überaus beliebt sein wird. Auch bei Frankreich, Kroatien und Slowenien wäre dies durchaus denkbar.

Wenn der Traumurlaub der Deutschen im Sommer 2022 ähnlich wie im Vorjahr aussieht, und es keine unerwarteten neuen Einschränkungen oder Naturkatastrophen gibt, dann wäre er am besten so zu beschreiben: Einmal kurzfristig in ein schönes Hotel am Meer, egal ob Mittelmeer oder die Nord- oder Ostsee, bitte!

Quelle: Travelcircus.de

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Brückentage 2022: Mai

Entspannt den Sommer einläuten

Während im Mai bereits die ersten warmen Tage den Sommer ankündigen, gehen clevere Arbeitnehmer den Wonnemonat entspannt an. Auch wenn der Tag der Arbeit 2022 auf einen Sonntag fällt, ermöglichen immerhin Christi Himmelfahrt und Pfingsten ausgiebiges Urlaubsfeeling.

Wer am 26. Mai Urlaub einreicht, verlängert Himmelfahrt zu einem 4-tägigen Wochenende und vervierfacht sein Pensum. Anderthalb Wochen später geht sogar noch mehr, denn Pfingsten ermöglicht eine 9-tägige Urlaubswoche.

Grafik: travelcircus.de
Travelcircus Urlaubstipp: Nicht vergessen – am 8. Mai ist Muttertag. Diese Gelegenheit bietet sich bestens an, um die freien Tage mit Mama zu verbringen und einen Urlaub zu verschenken. Wie wäre es beispielsweise mit einem Ausflug nach Norwegen? Hier beginnt im Mai alles bunt zu blühen!

Quelle: travelcircus.de

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