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Brückentage 2023: So gibt es das Maximum an Urlaub im Januar!

Damit Reisefans schon frühzeitig planen können, haben die Reiseexperten von Travelcircus bereits jetzt alle Feiertage 2023 genauer unter die Lupe genommen. Wir zeigen, wie es möglich ist, seinen Jahresurlaub auch im nächsten Jahr mehr als zu verdoppeln. Heute schauen wir uns den Januar an.

Quelle: Travelcircus

Drei Bundesländer starten mit Urlaub ins neue Jahr
Könnte ein neues Jahr besser starten als mit einem kleinen Urlaub? Neujahr fällt zwar auch 2023 aufs Wochenende, die Heiligen Drei Könige hingegen auf einen Freitag. Wer in Bayern, Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt lebt, hat Grund zur Freude. Mit vier Tagen Urlaub können dort ganz fix neun Tage rausgeholt werden.

Einfach vom 02.01. bis zum 05.01. Urlaub beantragen und somit die Weihnachtspause direkt verlängern – klingt für uns nach einem perfekten Jahresstart!

Travelcircus Urlaubstipp: Der Januar taucht die Berge der Schweiz in eine puderweiße Schneedecke und was wäre da passender als ein Ski-Urlaub zum Jahresanfang? In St. Moritz erwartet Schnee- und Wellnessfans ein wahres Winter-Eldorado.

Quelle: Travelcircus.de

Brückentage 2023: So gibt es das Maximum an Urlaub!

Noch ist das aktuelle Jahr nicht vorbei, aber man muss ja auch weiterdenken. Die Experten von Travelcircus haben das gemacht und festgestellt: 2023 wird garantiert ein großartiges Urlaubsjahr! Nachdem die Brückentage in den letzten Jahren doch eher etwas ungünstig lagen, wird es 2023 eindeutig besser. Statt acht fallen nur noch drei Feiertage auf ein Wochenende und somit gibt es freundlicherweise gleich etwas mehr Spielraum, was die Urlaubsplanung angeht. Wer besonders clever plant, kann 2023 aus 25 Urlaubstagen sage und schreibe 61 freie Tage rausholen.

Grafik: Travelcircus

Damit Reisefans schon frühzeitig planen können, haben die Reiseexperten von Travelcircus bereits jetzt alle Feiertage 2023 genauer unter die Lupe genommen. Wir zeigen, wie es möglich ist, seinen Jahresurlaub auch im nächsten Jahr mehr als zu verdoppeln. Auf unserer Infografik haben wir alle Feiertage und mögliche freie Tage zusammengetragen – ganz übersichtlich und mit tollen Reisetipps verständlich. Der Urlaubsplanung 2023 steht also nichts mehr im Wege und Vorfreude ist ja bekanntlich auch die schönste Freude!

Das Wichtigste in Kürze:
● Nur drei deutsche Feiertage fallen 2023 auf ein Wochenende
● Bayern, Baden-Württemberg und das Saarland ergattern die meisten freien Tage
● Der Mai bietet die meisten Brückentage-Möglichkeiten
● 28,9 Urlaubstage haben deutsche Arbeitnehmer im Schnitt
● Drei Bundesländer und eine Stadt haben je einen Feiertag nur für sich

Vorgehensweise
Travelcircus hat anhand verschiedener Quellen alle 20 Feiertage in Deutschland für 2023 ausfindig gemacht und in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst. Die Feiertage sind innerhalb der Monate rot markiert, während der empfohlene Urlaubszeitraum durch einen Rahmen gekennzeichnet ist. Sollte ein Feiertag nur in bestimmten Bundesländern vertreten ist, wurden diese in der Monatsgrafik durch Abkürzungen hinzugefügt.

Zur Inspiration geben wir zudem für jeden Monat einen großartigen Urlaubstipp – mit visuellem Eindruck und der Maximaltemperatur vor Ort. In den folgenden Tagen werden wir uns jeden entsprechenden Monat einzeln anschauen.

Überblickend kann man aber sagen: 2022 fielen bzw. fallen acht der insgesamt 20 deutschen Feiertage aufs Wochenende. Im nächsten Jahr sind es nur noch drei. Aus diesem Grund können Urlaubsliebhaber in ganz Deutschland aus gerade einmal 17 Urlaubstagen unglaubliche 43 freie Tage herausholen – welche grandiose Aussicht fürs Urlaubsjahr 2023, nicht wahr?

Die wichtigsten Feiertage 2023 im Überblick

FeiertagDatumWochentag
Neujahr01.01.23Sonntag
Karfreitag07.04.23Freitag
Ostermontag10.04.23Montag
Maifeiertag/Tag der Arbeit01.05.23Montag
Christi Himmelfahrt18.05.23Donnerstag
Pfingstmontag29.05.23Montag
Fronleichnam*08.06.23Donnerstag
Mariä Himmelfahrt**15.08.23Dienstag
Tag der Deutschen Einheit03.10.23Dienstag
Reformationstag***31.10.23Dienstag
1. Weihnachtsfeiertag25.12.23Montag
2. Weihnachtsfeiertag26.12.23Dienstag
* nur in BW, BY, HE, NRW, RP, SL
** nur in SL (teilweise auch in BY)
*** nur in BB, HB, HH, MV, NI, SN, ST, SH, TH

Bayern hat die meisten Feiertage
In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Feiertage wie in Bayern. Das Bundesland in Süddeutschland hat 14 Feiertage. Dazu gehören allerdings auch Fronleichnam, was nur in katholischen Gemeinden ein Feiertag ist, sowie die Augsburger Friedensfest. Wie der Name schon verrät, ist der 08.08.2023 nur in Augsburg ein offizieller Feiertag.

Ohne diese beiden kommt Bayern auf 12 Feiertage, genau wie Baden-Württemberg, Brandenburg und das Saarland. Abgesehen von Brandenburg gehören die anderen drei auch 2023 wieder zu den Spitzenreitern: Für 25 Urlaubstage gibt es 61 Tage frei. Hier kann der Urlaub also mehr als verdoppelt werden.

In Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt können clevere Urlaubsplaner aus 24 Urlaubstagen 57 freie Tage rausholen – was sich auf jeden Fall sehen lassen kann. Brandenburg ist übrigens auch das einzige Bundesland, in dem Oster- und Pfingstsonntag offizielle Feiertage sind.

Hessen – Schlusslicht und Spitzenreiter zugleich
Das Schlusslicht bildet, wie in den letzten Jahren, Hessen. Aus 17 Urlaubstagen lassen sich dort lediglich 43 freie Tage zaubern. Wenn man allerdings das Verhältnis von beantragten Urlaub und den freien Tagen, die Urlaubliebhaber ergattern können, betrachtet, so ist Hessen da der Spitzenreiter! Pro eingereichtem Urlaubstag bekommen Arbeitnehmer hier 2,53 Tage frei.

Mit 2,38 freien Tagen pro beantragtem Urlaubstag liegen hier Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ganz weit hinten.

Quelle: Travelcircus.de

Reif für die Insel? Das sind die 11 schönsten Mittelmeerinseln

Viel Sonne, gutes Essen, Baden im Meer und das alles am liebsten auf einer Insel? Diesen Wunsch erfüllen sich jedes Jahr tausende deutsche Urlauber und dabei muss es nicht immer gleich die Karibik sein. Das wohlig-warme Mittelmeer ist zum einen deutlich näher dran und bietet zum anderen mit über 4.300 Inseln unendlich viele Möglichkeiten. Egal ob es ein Aktivurlaub oder eine entspannte Bade-Auszeit sein soll, es gibt garantiert für jeden Geschmack die passende Mittelmeerinsel.

Bei über 4.300 Inseln ist wirklich nicht leicht, sich für eine Urlaubsinsel zu entscheiden. Um die Entscheidung etwas zu vereinfachen, hat sich Travelcircus die größten Mittelmeerinseln genauer angesehen, sie in acht Kategorien miteinander verglichen und so die elf schönsten Mittelmeerinseln ausfindig gemacht.

Welche Insel hat die meisten Sonnenstunden, wo ist das Meer besonders warm, was kostet eigentlich eine Übernachtung und welche Insel ist besonders instaworthy? Unser Mittelmeerinsel-Vergleich hat all die Antworten und noch den einen oder anderen Geheimtipp für den nächsten Inselurlaub!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Gleich vier der Top 11 Inseln befinden sich in Griechenland
  • Eine spanische Insel ist mit 18.834.702 Beiträgen der absolute Instagram-Star
  • Durchschnittlich 12 Sonnenstunden pro Tag erwarten Urlauber auf der sonnigsten Mittelmeerinsel
  • Mit nur 0,009 Hotels pro km² ist eine Insel in Kroatien (noch) ein echter Geheimtipp
  • Eine Top 11 Insel liegt nicht in Europa – sie ist zudem die wärmste der Inseln
Grafik: Travelcircus.de

Auf der Suche nach den tollsten Mittelmeerinseln haben wir uns die 50 größten Mittelmeerinseln einmal genauer angesehen. Zunächst wurde das durchschnittliche Google-Suchvolumen für die Kombinationen Inselname + Urlaub und Urlaub + Inselname ermittelt. Anschließend wurden Inseln ohne jegliches Google-Suchvolumen direkt aussortiert.

Damit nicht nahezu ausschließlich griechische Inseln, die knapp 82 % der Mittelmeerinseln ausmachen, im Ranking vertreten sind, wurde die Anzahl auf fünf Inseln pro Land begrenzt. Somit wurden anschließend 22 Inseln genauer unter die Lupe genommen. Aus der Analyse ergaben sich dann folgende acht Kategorien:

1 Nachfrage – Das durchschnittliche Google-Suchvolumen in Deutschland der Kombinationen „Inselname + Urlaub” sowie „Urlaub + Inselname” im Zeitraum von Juli 2021 bis Juni 2022
2Instagramability – Die Anzahl der Instagram-Beiträge mit dem Hashtag #inselname (Stand: 14.07.2022)
3Wärme – Die durchschnittliche Außentemperatur in den Sommermonaten Juli, August und September
4Wassertemperatur – Die durchschnittliche Wassertemperatur in den Monaten Juli, August und September
5Sonnenstunden – Die Anzahl der durchschnittlichen Sonnenstunden pro Tag im Juli, August und September
6Geheimtipp – Die Hoteldichte, berechnet anhand der Anzahl der Hotels laut Booking.com pro km²
7Preis – Der durchschnittliche Preis pro Person für eine Übernachtung im 4* Hotel von Freitag bis Samstag. Ermittelt mit der Google Hotelsuche für die Daten 22.07.–23.07.2022, 19.08.–20.08.2022 und 16.09.–17.09.2022 (Stand: 14.07.2022)
8Erlebnisse – Die Anzahl der möglichen Aktivitäten, die mit GetYourGuide gebucht werden können pro km²

In jeder Kategorie wurden max. 5,00 Punkte vergeben, woraus sich eine Maximalpunktzahl von 40 Punkten ergab.

Diese Inseln sind besonders gefragt

Über 4.300 Inseln liegen im Mittelmeer. Jede einzelne von ihnen ist mit Sicherheit wunderschön. Doch welche ist besonders bei deutschen Urlaubern gefragt? Die Antwort ist keine Überraschung: Es ist Mallorca! Mit durchschnittlichen 58.000 Google Suchanfragen zu Urlaub Mallorca sowie Mallorca Urlaub ist die Baleareninsel der absolute Spitzenreiter in puncto Nachfrage.

Den zweiten und dritten Platz dieser Kategorie sichern sich mit weniger als der Hälfte des Google-Suchvolumens Mallorcas die Inseln Sardinien (ø SV: 24.300) und Kreta (ø SV: 21.500).

InselGoogle-SuchvolumenPunkte
Mallorca58.8005,00
Sardinien24.3004,30
Kreta21.5004,20
Malta12.9003,80
Sizilien11.2503,44
Die Top 5 der gefragtesten Mittelmeerinseln, gemessen am durchschnittlichen Google-Suchvolumen für die Kombinationen „Urlaub + Inselname” sowie „Inselname + Urlaub”.

Bühne frei für die Instagram-Stars

Das besonders beliebte Mallorca hat zwar bei der Nachfrage die Nase vorn, doch in der Kategorie „Instagramability” schafft sie es mit 13.020.438 Instagram Beiträgen mit dem Hashtag #mallorca nur auf den 2. Platz.

Mit über 5.000.000 Beiträgen mehr ist Ibiza der eindeutige Instagram-Liebling. Am 14.07.2022 gab es sage und schreibe 18.834.702 Beiträge mit dem Hashtag #ibiza auf Instagram. Die Schönheit Ibizas und die legendären Partys scheinen besonders fotogen und instaworthy zu sein.

InselInstagram-BeiträgePunkte
Ibiza18.834.7025,00
Mallorca13.020.4384,70
Malta8.306.1894,50
Mykonos5.067.9444,30
Menorca2.892.8623,80
Die fünf fotogensten Mittelmeerinseln, gemessen an der Anzahl der Instagram-Beiträge mit dem Hashtag „ #inselname°.

Malta, Mykonos und Menorca haben sich ebenfalls als besonders fotogen erwiesen und schaffen es in dieser Kategorie völlig zu Recht auf die Plätze 3 bis 5.

Ab ins Wasser: Die wärmsten Mittelmeerinseln

Sommer, Sonne, Strand und Meer – genau das erhoffen sich Reisende von einem Urlaub auf einer Insel. Wer dabei besonders gerne draußen in der Sonne brutzelt, am Pool entspannt oder auch die Nächte am Strand verbringt, sucht wahrscheinlich nach den wärmsten Inseln.

Im tunesischen Djerba klettert das Thermometer im Juli, August und September durchschnittlich auf 28,1 °C. Damit ist es dort mit Abstand am wärmsten. Auf Ibiza werden es im Schnitt 27 °C und auf Rhodos 26,7 °C. Mit 26,33 °C und 26,27 °C sind aber auch Korfu und Zypern perfekte Reiseziele für alle, die es warm mögen!

InselDurchschnittstemperatur Juli, August, SeptemberPunkte
Djerba28,1 °C5,00
Ibiza27,0 °C4,26
Rhodos26,7 °C4,03
Korfu26,3 °C3,81
Zypern26,2 °C3,76
Die fünf Inseln mit der höchsten durchschnittlichen Außentemperatur im Juli, August und September.

Für Wasserratten und Badenixen ist vermutlich die Wassertemperatur noch etwas ausschlaggebender für die Wahl des Reiseziels als die Außentemperatur. Glücklicherweise ist das Mittelmeer generell etwas wärmer: Die durchschnittliche Wassertemperatur aller Inseln in den Sommermonaten liegt bei satten 25 °C.

Am wärmsten wird das Meer bei Zypern mit 27,3 °C, dicht gefolgt von Djerba mit 27 °C. Die badefreundlichste griechische Insel ist Rhodos mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26,4 °C. Sizilien und Malta locken mit 26,3 °C bzw. 26 °C warmen Meerwasser ebenfalls zu einem ausgedehnten Badeurlaub.

InselDurchschnittliche Wassertemperatur Juli, August, SeptemberPunkte
Zypern27,3 °C5,00
Djerba27,0 °C4,64
Rhodos26,4 °C3,95
Sizilien26,3 °C3,84
Malta26,0 °C3,51
Die Top 5 der Inseln mit der höchsten durchschnittlichen Wassertemperatur in den Monaten Juli, August und September.

Sommer, Sonne, Sonnenschein – hier gibt es besonders viele Sonnenstunden

Es gibt doch kaum ein schöneres Gefühl als warme Sonnenstrahlen auf der Haut, nicht wahr? Viele Mittelmeerinseln haben den Beinamen „Sonneninsel” und behaupten von sich, die Insel mit den meisten Sonnenstunden zu sein.

Beim Blick auf die durchschnittlichen Sonnenstunden pro Tag in den Sommermonaten wird deutlich, dass es tatsächlich eine Insel gibt, auf der die Sonne noch mehr scheint als auf den anderen: Kos. Auf der wunderschönen griechischen Insel lässt sich die Sonne im Schnitt 12 Stunden pro Tag blicken.

Auf Rhodos scheint sie 11,3 Stunden, auf Malta und Kreta jeweils 11. Auch Mallorca muss sich durchschnittlichen 10,7 Wochenstunden wahrlich nicht verstecken. Doch der Titel „Sonneninsel” geht eindeutig an Kos.

InselDurchschnittliche Sonnenstunden pro Tag Juli, August, SeptemberPunkte
Kos12,05,00
Rhodos11,34,27
Malta11,03,91
Kreta11,03,91
Mallorca10,73,55
Die fünf sonnenreichsten Mittelmeerinseln.

Psst… auf diesen Inseln kann man (noch) etwas für sich sein

Ob man lieber etwas alleine ist oder Lust auf viel Trubel hat, muss jeder Urlauber für sich entscheiden. Wir bei Travelcircus finden es allerdings schön, wenn sich nicht ein Hotel an das nächste reiht und haben nach den Inseln mit der niedrigsten Hoteldichte geschaut.

Klarer Sieger dieser Kategorie ist die kroatische Insel Cres. Laut Booking.com gibt es auf der Insel lediglich 4 Hotels. Bei einer Inselfläche von 405,78 km ergibt sich daraus eine Hoteldichte von gerade einmal 0,009 Hotels pro km² – so niedrig ist sie auf keiner anderen Insel, nicht einmal ansatzweise!

InselGröße in km²Anzahl HotelsHoteldichte (Hotels pro km²)Punkte
Cres405,7840,009857558285,00
Sardinien24.0901.0040,041677044424,71
Zypern9.2514600,049724354124,63
Sant’Antioco10960,055045871564,58
Sizilien25.4261.4270,056123652954,57
Die Top 5 der Inseln mit Geheimtipp-Faktor – gemessen an der Anzahl der Hotels laut booking.com pro km².

Sardinien kann sich mit 0,04 Hotels pro km² aber trotzdem immerhin 4,71 von 5 Punkten sichern, dicht gefolgt von Zypern, Sant’Antioco und Sizilien, die alle eine Hoteldichte von knapp 0,05 haben.

Wer es lieber etwas voller mag, der ist auf Mykonos an der richtigen Adresse. Auf der schicken Partyinsel der Reichen und Schönen reihen sich deutlich mehr Hotels aneinander als auf Cres. 333 Hotels verteilen sich auf gerade einmal 105 km². Das ergibt eine Hoteldichte von 3,17 Hotels pro km². Knapp 1 Hotel pro km² finden Urlauber zudem auf Korfu, Elba und Malta.

InselGröße in km²Anzahl HotelsHoteldichte (Hotels pro km²)Punkte
Mykonos1053333,1714285711,00
Korfu5855790,98974358971,22
Elba2241980,88392857141,41
Malta2461980,80487804881,55
Kos2882120,73611111111,68
Die fünf Inseln mit der höchsten Hoteldichte pro km².

Sparfüchse aufgepasst: Hier sind Übernachtungen am günstigsten

Muss ein Urlaub am Mittelmeer immer teuer sein? Die Antwort ist ganz klar: Nein! Wer seinen Urlaub günstig gestalten will, ohne dabei auf die Vorzüge eines 4* Hotels zu verzichten, sollte sein Glück auf Sizilien, Gökçeada oder Sardinien versuchen.

Auf der bezaubernden süditalienischen Insel Sizilien zahlen Reisende im Schnitt lediglich 44,67 € pro Person pro Nacht im Juli, August oder September.

InselDurchschnittlicher Hotelpreis pro Person Juli, August, SeptemberPunkte
Sizilien44,67 €5,00
Gökçeada*47,15 €4,88
Sardinien55,17 €4,49
Zypern60,00 €4,25
Kreta68,83 €3,82
Die fünf Mittelmeerinseln mit dem niedrigsten Preis pro Person für eine Übernachtung im 4* Hotel (Stand: 14.07.2022). Auf Gökçeada gibt es keine 4 Hotels. Aus diesem Grund wurden zum 3* Hotelpreis 36 % addiert. 36 % entsprechen der durchschnittlichen Differenz zwischen 3* und 4* Hotelpreisen der anderen Inseln.

Am teuersten ist es übrigens auf Mykonos. Wer im Sommer in einem schicken 4* Hotel auf der Insel übernachten möchte, zahlt im Schnitt 193,17 € pro Person pro Nacht.

Die perfekten Inseln für Abenteurer und Entdecker

Eins ist klar: Im Urlaub will man auf jeden Fall etwas erleben! Manche Reiseliebhaber buchen sich leidenschaftlich gerne Touren, andere wiederum erkunden das Urlaubsziel lieber auf eigene Faust. In jedem Fall lohnt sich ein Blick auf Plattformen wie GetYourGuide und sei es nur zur eigenen Inspiration.

Um herauszufinden, wo im Verhältnis zur Inselgröße die meisten Aktivitäten angeboten werden, haben wir für alle 22 Mittelmeerinseln einen Erlebnis-Score ermittelt.

Auch in dieser Kategorie hat Mykonos ganz klar die Nase vorn! Urlauber können zwischen 107 Erlebnissen und Aktivitäten wählen. Im Verhältnis zur Größe der Insel ergibt sich ein Erlebnis-Score von 1,02 pro km² – das ist mehr als doppelt so hoch wie der Score von Platz 2 der Kategorie Malta (Erlebnis-Score: 0,43) und beinahe viermal so hoch wie der von Hvar (Erlebnis-Score: 0,28).

InselFläche in km²Anzahl AktivitätenAktivitäten pro km²Punkte
Mykonos1051071,0190476195,00
Malta2461060,43089430894,60
Hvar297820,27575074824,56
Korfu585920,15726495733,43
Ibiza572710,12412587413,11
Die fünf Inseln mit der höchsten Aktivitätsdichte, gemessen an der Anzahl der buchbaren Aktivitäten bei GetYourGuide im Verhältnis zur Inselgröße.

Wird nur die reine Anzahl an Möglichkeiten betrachtet, so liegen Sizilien mit 485 und Kreta mit 406 Angeboten ganz vorne. Da beide Inseln allerdings auch sehr groß sind, schneiden sie beim Erlebnis-Score nicht ganz so gut wie Mykonos, Malta und Co. ab.

InselFläche in km²Anzahl AktivitätenAktivitäten pro km²Punkte
Sizilien25.4264850,01907496261,43
Kreta8.2614060,04914659242,41
Mallorca3.6402530,06950549452,59
Sardinien24.0901650,00684931501,03
Rhodos1.4011210,08636688082,75
Die fünf Inseln mit den meisten möglichen Aktivitäten bei GetYourGuide.

Ein Blick über die Mittelmeerinsel Kreta. Bild: Thorsten Reimnitz

Die 11 schönsten Mittelmeerinseln im Überblick

Über 4.300 Inseln liegen im Mittelmeer. Eine ist schöner als die andere und jede hat ihren eigenen Charme und Reiz. Doch welche der 22 untersuchten Inseln hat sich den Titel der besten und schönsten Mittelmeerinsel wirklich verdient?

PlatzInsel12345678Summe
1Malta3,804,503,703,513,911,553,424,6028,99
2Mallorca5,004,703,023,513,552,573,142,5928,08
3Kreta4,202,503,583,073,913,173,822,4126,66
4Djerba1,261,965,004,642,824,433,712,8026,61
5Rhodos2,792,174,033,954,272,373,592,7525,92
6Zypern1,721,183,765,003,184,634,251,0924,82
7Sardinien4,301,883,361,363,184,714,491,0324,31
8Ibiza3,285,004,263,331,372,211,263,1123,82
9Sizilien3,441,311,003,842,824,575,001,4323,41
10Kos1,903,703,131,985,001,682,702,7922,88
11Mykonos2,494,303,221,722,821,001,005,0021,55
Die Top 11 Mittelmeerinseln im Überblick. Maximal konnten 40 Punkte erreicht werden. Die Nummern der Kategorien entsprechen den ganz oben angegebenen Kriterien.

Platz 11: Mykonos, Griechenland (21,55 Punkte)

Den Anfang unserer Top 11 macht die wunderschöne Insel Mykonos. Für die einen ist sie das Ibiza Griechenlands und für andere eine absolute Sehnsuchtsinsel. Die griechische Insel ist vor allem für ihre legendären Partys und zauberhafte Foto-Spots bekannt – in der Kategorie Instagramability ergattert Mykonos deswegen auch stolze 4,30 von 5,00 Punkten.

Dabei hat Mykonos noch einiges mehr zu bieten: Beispielsweise zählt die Altstadt von Mykonos Stadt zu den am besten erhaltenen antiken Städten Griechenlands. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken von kleinen Cafés über labyrinthartige Gassen bis hin zu äußerst interessanten Museen wie dem Archäologischen Museum. Zu weiteren Highlights der Insel gehören auf jeden Fall die ikonischen Windmühlen, Klein Venedig und die Paraportiani Kirche.

Wer gerne zahlreiche Ausflüge unternimmt, ist auf Mykonos an der richtigen Adresse. Mit 107 buchbaren Aktivitäten und Erlebnissen bei GetYourGuide ist die schöne Insel der absolute Spitzenreiter beim Erlebnis-Score.

Ein paar Punkte muss Mykonos in den Kategorien Preis und Hoteldichte einbußen. Zum einen ist sie die teuerste, im Schnitt zahlen Urlauber hier 193,17 € pro Person/Nacht im 4* Hotel und zum anderen die Insel mit der höchsten Hoteldichte. In beiden Kategorien erhält Mykonos deswegen nur 1,00 von 5,00 möglichen Punkten.

Platz 10: Kos, Griechenland (22,88 Punkte)

Willkommen auf der Sonneninsel Kos! Mit durchschnittlichen 12 Sonnenstunden pro Tag scheint die Sonne hier tatsächlich noch mehr als auf den anderen Inseln. Dabei ist es mit 25,33 °C Außentemperatur schön warm und nicht zu heiß, obwohl es in Kos durchaus auch mal über 40 °C warm werden kann. Gut, dass man zur Abkühlung direkt ins Meer hüpfen kann. Mit einer Durchschnittswassertemperatur von 24,6 °C bekommt Kos zwar nur 1,98 von 5,00 Punkten, aber das ist nun wahrlich Meckern auf hohem Niveau.

Auch in der Kategorie „Nachfrage” schneidet Kos mit nur 1,90 Punkten weniger gut ab als die anderen griechischen Inseln. Dabei gibt es so viel auf der schönen Insel zu erleben und zu entdecken. Die 26 möglichen Aktivitäten mit GetYourGuide bescheren der Insel nicht umsonst einen Erlebnis-Score von 2,79 Punkten, hinzu kommen die vielen Möglichkeiten, die Insel auf eigene Faust zu entdecken.

Neben den beliebten Insel-Boot-Touren und den malerischen Stränden sind auch kostenlose Wellnessmomente in der natürlichen Embros Therme, ein Dinner beim Sonnenuntergang im Bergdorf Zia oder auch ein Besuch des Asklepieion absolute Highlights eines Sommerurlaubs auf Kos. Lust auf einen Tagesausflug in eine ganz andere Welt? Dann ab auf die Fähre nach Bodrum. Gerade einmal 45 Minuten dauert die Überfahrt und es lohnt sich wirklich!

Foodie-Tipp: Die beste Pizza der Welt gibt es… nicht in Italien, sondern auf Kos! Genauer gesagt im Plaza Beach Restaurant. Auch landestypische Leckereien wie Gyros oder Souflaki sind hier besonders köstlich und mit einer Extra-Portion Liebe zubereitet. Dank der kostenfreien Sonnenliegen lässt sich dort auch ein ganzer Tag am Meer verbringen.

Platz 9: Sizilien, Italien (23,41 Punkte)

Passend zum Thema Pizza geht der 9. Platz unseres Mittelmeerinsel-Rankings an Sizilien. Die größte Insel des Mittelmeers ist ein wahres Urlaubsparadies. Zauberhafte Strände, geschichtsträchtige Kulturstätten, aufregende Städte und natürlich der Vulkan Ätna locken jährlich Unmengen an Reisenden aus aller Welt an. Und wer kann es ihnen verübeln – Sizilien ist einfach wunderschön!

Die Insel im Süden Italiens kann vor allem mit ihren Hotelpreisen punkten. Im Schnitt werden auf Sizilien nämlich nur 44,67 € pro Person für eine Übernachtung im 4* Hotel fällig. Das beschert der Insel volle 5,00 Punkte in dieser Kategorie. Bei der Hoteldichte schneidet Sizilien ebenfalls gut ab (4,57 Punkte), da sich die 1.417 Hotels auf eine Fläche von knapp 25.000 km² verteilen und die Hoteldichte dadurch lediglich 0,056 Hotels pro km² beträgt.

Nur beim Thema Wärme schneidet die temperamentvolle Insel nicht so gut ab. In den Sommermonaten klettert das Thermometer durchschnittlich nur auf 22,17 °C. Das ist zwar nicht kalt, aber kühler als auf allen anderen Mittelmeerinseln.

Sparfuchs-Tipp: Ein Besuch des Ätnas ist schon verlockend – und durchaus kein günstiges Unterfangen. Die meisten Besucher buchen entweder eine geführte Tour oder nehmen einen Mietwagen. Wer etwas sparen möchte, kann aber auch einfach den öffentlichen Bus von Catania aus nehmen. Einmal täglich um 08:15 Uhr (im Sommer sogar 2x täglich) fährt ein Bus bis zur Seilbahnstation Refugio Sapienza.   Zurück geht es um 16:30 Uhr und die Tickets kosten nur 6,60 €. Vom Refugio Sapienza können Abenteurer noch weitere 1.000 Meter nach oben wandern oder die Seilbahn (gegen Gebühr) nehmen. Gerade im Sommer lohnt es sich die Tickets sehr früh zu kaufen!

Platz 8: Ibiza, Spanien (23,82 Punkte)

Einmal im Leben auf Ibiza bis in die Morgenstunden feiern – für so manchen Urlauber ist das der absolute Urlaubstraum. Auch abgesehen von den legendären Partys ist Ibiza ein wahres Traumurlaubsziel und noch dazu unglaublich fotogen. 18.834.702 Beiträge auf Instagram zeigen eindeutig, dass die Baleareninsel der Instagram-Star des Mittelmeers ist.

Aber keine Sorge, auch wer keine Lust auf endlose Partys hat, kann auf Ibiza einiges erleben. Wie wäre es mit einem Besuch des berühmten Hippy Markets, einem Schnorchelausflug in der San Antonio Bay oder einem Besuch der Can Marçà Höhlen? Auch ein Spaziergang bei Sonnenaufgang durch die verwinkelten Straßen von Dalt Vila gehört für uns zu einem perfekten Ibiza-Urlaub dazu. Bei so vielen Möglichkeiten verwundert es kaum, dass Ibiza beim Erlebnis-Score stolze 3,11 von 5,00 Punkten abstauben konnte

Einer der schönsten Orte Ibizas, um den Sonnenuntergang zu genießen, ist der Strand Cala D’Hort. Von dem feinen Sandstrand aus gibt es einen zauberhaften Blick auf die kleine mystische Insel Es Vedra. Es heißt, man solle sich etwas wünschen, wenn man auf die Insel schaut und dieser Wunsch geht dann in Erfüllung.

Außerdem gehört die spanische Insel zu den wärmsten der untersuchten Mittelmeerinseln: Durchschnittliche 27 °C im Juli, August und September bescheren Ibiza in dieser Kategorie satte 4,26 Punkte. Es ist zudem keine Überraschung, dass die Insel beim Hotelpreis weniger gut abschneidet. 171,70 € pro Person für eine Nacht im 4* Hotel sind wahrlich nicht unbedingt günstig – deswegen gibt es hier nur 1,26 Punkte für Ibiza.

Mit insgesamt 23,82 Punkten schafft es Ibiza auf einen wohlverdienten 8. Platz!

Platz 7: Sardinien, Italien (24,31 Punkte)

Unser Platz 7 bringt uns zurück nach Bella Italia, genauer gesagt nach Sardinien. Etwas kleiner, aber auf jeden Fall nicht weniger schön als Sizilien ist Sardinien mit 24,31 Punkten die beste italienische Insel des Rankings.

Wer Bilder von den malerischen Stränden der Insel sieht, denkt vermutlich erst einmal nicht an Europa, sondern eher an die Karibik. Die feinen Sandstrände und das türkisfarbene Meer erinnern wirklich ans Paradies. Kein Wunder also, dass Sardinien den Spitznamen „Karibik Europas” hat, oder?

Ähnlich wie Sardiniens Schwesterinsel punktet die italienische Insel vor allem mit ihrer niedrigen Hoteldichte (0,04 Hotels pro km²) und den günstigen Hotelpreisen. Eine Nacht im 4* Hotel gibt es im Schnitt für nur 55,17 € pro Person, dafür bekommt Sardinien 4,49 von 5,00 Punkten in dieser Kategorie.

Ist es denn auf Sardinien auch so warm wie in der Karibik? Mit durchschnittlichen 25,67 °C ist es zwar kühler, aber für Europa wirklich angenehm warm. Das Mittelmeer rund um Sardinien ist im Schnitt 24 °C warm, was der Insel allerdings nur 1,36 Punkte einbringt.

Noch etwas Inspiration für den Urlaub auf Sardinien gefällig? Zu den Must-See-Orten der Insel gehören auf jeden Fall das Inselarchipel La Maddalena, die Neptungrotte bei Alghero, die Ruinen von Su Nuraxi und die pinken Flamingos von der Lagune in Santa Gilla.

Platz 6: Zypern (24,82 Punkte)

Zu den Mittelmeerinseln gehören auch zwei Inselstaaten. Einer davon ist unser 6. Platz Zypern, die drittgrößte Insel des Mittelmeers. Zypern ist aufgrund seiner Lage, der warmen Temperaturen und der zahlreichen wunderschönen Strände ein wahres Badeparadies.

Insgesamt kommt Zypern in unserem Ranking auf 24,82 Punkte und kann besonders mit seiner hohen Wassertemperatur punkten. Im Juli, August und September kann bei durchschnittlichen 27,33 °C nach Herzenslust gebadet, geschwommen oder auch geschnorchelt werden. Zu den schönsten Stränden der Insel gehören der Lara Beach, der Nissi Beach und der Konnos Beach, der sich übrigens hervorragend für Familien eignet.

Zypern ist nicht nur ein Badeparadies, sondern auch ein ideales Reiseziel für Wanderenthusiasten, Geschichtsliebhaber und Foodies. In den Restaurants und Tavernen erwarten Urlauber köstliche Weine und süße wie herzhafte Leckereien wie Halloumi, gefüllte Weinblätter oder das landestypische Kolokouthkia me ta afka – Zucchini mit Rührei.

Ein Urlaub auf Zypern ist zudem noch relativ günstig. Wer im 4* Hotel übernachten möchte, zahlt in den Sommermonaten nur 60 € pro Person. Gut für die Urlauber und für die Insel, die dafür 4,25 Punkte bekommt. Ein weiterer Pluspunkt der Insel ist die niedrige Hoteldichte von nur 0,05 Hotels pro km². Zypern lohnt sich also auch für alle, die sich im Urlaub nach etwas Ruhe sehnen.

Ein der wohl mystischsten und schönsten Orte der Insel ist der Aphrodite-Felsen. Die Inselbewohner sagen, dass jeder, der den Felsen dreimal umrundet, mit ewiger Liebe belohnt wird. Einen Versuch ist es sicherlich wert.

Kleiner Reise-Tipp: Auf Zypern werden grundsätzlich andere Steckdosen als in Deutschland verwendet. Manche Hotels haben zwar zusätzliche Steckdosen angebracht, wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, sollte unbedingt an einen Reiseadapter denken.

Platz 5: Rhodos, Griechenland (25,92 Punkte)

Ungefähr 390 km westlich von Zypern befindet sich fünftschönste Mittelmeerinsel: Mit Rhodos hat es eine weitere griechische Insel unter die Top 11 geschafft. Die beliebte Urlaubsinsel ist besonders für ihre Strände, Oliven- und Zitronenhaine, historische Bauwerke und den Koloss von Rhodos bekannt.

Wer sich für die griechische Geschichte interessiert und unbedingt mal eins der antiken sieben Weltwundern besuchen will, ist auf Rhodos goldrichtig. Vom Koloss sind zwar nur noch die Säulen, auf denen die Figur einst stand, zu sehen, aber auch die sind schon beeindruckend genug. Ein weiteres Highlight für Geschichtsfans ist die Akropolis bei der zauberhaften kleinen Stadt Lindos, die ebenfalls einen Ausflug wert ist.

Rhodos lockt Urlauber aus der ganzen Welt mit traumhaften Temperaturen und reichlich Sonne. Bei durchschnittlich 26,67 °C Außen- und 26,4 °C Wassertemperatur lässt es sich wahrlich hervorragend aushalten. Mit diesen Traum-Temperaturen gehört Rhodos zu den wärmsten Inseln und ergattert jeweils 4,03 und 3,95 Punkte.

Neben entspannenden Stunden am Strand und dem Besuch antiker Stätten hat Rhodos noch jede Menge andere Aktivitäten zu bieten. Wie wäre es mit Parasailing, einer Quad-Tour über die Insel, etwas Wellness in der Therme von Kallithéa oder einer Wanderung zum Kloster Tsambika? Solche und ähnliche Ausflügen können problemlos selbst geplant werden.

Wer lieber eine Tour bucht, hat auf Rhodos die Wahl zwischen 121 Aktivitäten und Erlebnissen bei GetYourGuide, was Rhodos in dieser Kategorie 2,75 Punkte beschert.

Platz 4: Djerba, Tunesien (26,61 Punkte)

Neben all den bezaubernden europäischen Inseln hat es auch eine afrikanische unter die Top 11 geschafft. An die tunesische Insel Djerba denkt wahrscheinlich nicht jeder bei der Planung eines Urlaubs am Mittelmeer – dabei muss sie sich wahrlich nicht hinter den anderen verstecken.

Wer mal in eine vollkommen andere Welt und Kultur abtauchen möchte, wird Djerba lieben. Charakteristisch für die Insel sind warme Temperaturen (volle 5,00 Punkte für durchschnittlich 28,10 °C), pittoreske Wüstendörfer, farbenprächtige Kunstmärkte und Traumstrände, die an die Karibik erinnern. Der spannende Mix aus der berberischen, arabischen, afrikanischen und jüdischen Kultur ist nahezu überall auf wunderschöne Art und Weise zu spüren.

Einerseits ist es fast verwunderlich, dass Djerba in puncto „Nachfrage” und „Instagramability” nur 1,26 bzw. 1,96 Punkte abstauben kann. Andererseits bedeutet das für Urlauber, dass die Insel höchstwahrscheinlich (noch) nicht so überlaufen ist.

Auf dem Buchungsportal Booking.com hat Djerba gerade einmal 37 Hotels, die sich auf 514 km² verteilen. Für eine so niedrige Hoteldichte von 0,07 kann sich die Insel hier 4,43 Punkte sichern. Mit einem Durchschnittspreis von 71,17 € pro Nase für eine Nacht im 4* Hotel sind auch die Preise wirklich moderat.

Djerba und Orte wie die Altstadt von Houmt Souk, Bordj el Kebir, die La Ghriba Synagoge oder der Plage Sidi Maharès scheinen noch ein Geheimtipp für einen wunderschönen Mittelmeer-Urlaub zu sein – also nichts wie hin da!

Platz 3: Kreta, Griechenland (26,66 Punkte)

Die erste Insel auf dem Siegertreppchen ist die griechische Schönheit Kreta. Mit einem knappen Vorsprung von nur 0,05 Punkten sichert sich Kreta den 3. Platz in unserem großen Mittelmeerinsel-Vergleich.

11 Sonnenstunden pro Tag, Traumstrände und eine unvergleichliche Gastfreundschaft machen den Reiz der schönen Insel aus. Kreta ist übrigens mehr als doppelt so groß wie Mallorca und bietet unendlich viele Urlaubsmöglichkeiten. Party-Trip, Familienurlaub, Romantikauszeit mit dem Liebsten oder doch ein Strandurlaub – Kreta ist für alles die perfekte Insel. Dass Kreta beliebt ist, zeigen auch die 4,20 Nachfrage-Punkte deutlich.

Auf Kreta gibt es so viel zu erleben, dass es sich lohnt, immer wieder zu kommen. Zu den absoluten Highlights der Insel gehören unserer Meinung nach Knossos, der pinke Strand von Elafonissi oder auch der beeindruckende Palmenstrand von Preveli. Matala im Süden der Insel ist zudem der perfekte Ort für alle, die noch Hippies im Herzen sind.

Im Ranking kann die größte Insel Griechenlands besonders bei den Punkten „Hotelpreise” (3,82 Punkte), „Sonnenstunden” (3,91 Punkte) und „Wärme” (3,58 Punkte) absahnen. Mit einem Durchschnittspreis von 68,83 € pro Nacht pro Person im 4* Hotel wird der Traumurlaub direkt etwas erschwinglicher, oder?

Platz 2: Mallorca (28,08 Punkte)

Was wäre ein Mittelmeerinsel-Ranking ohne die Lieblingsinsel der Deutschen? Mallorca hat es allerdings nicht ganz an die Spitze geschafft, sondern nur auf den 2. Platz. Mit 28,08 Punkten liegt sie 0,91 Punkte hinter dem 1. Platz.

Lange hatte Mallorca den Ruf, vor allem eine laute Partyinsel für deutsche Touristen zu sein. Zugegeben, die Insel ist auch nach wie vor ein beliebtes Reiseziel für junge und natürlich auch ältere Leute, die gerne die Nacht zum Tag machen, aber es hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass Mallorca noch so viel mehr ist.

Die traumhaften Strände, romantischen kleinen Orte, das köstliche mallorquinische Essen und die vielfältigen Wanderrouten sprechen für sich und helfen Mallorca sicherlich dabei, so beliebt zu sein. In der Kategorie „Nachfrage” sichert sich die Insel die vollen 5,00 Punkte. Mit einem durchschnittlichen Google-Suchvolumen von 58.000 ist Urlaub auf Mallorca sogar mehr als doppelt so gefragt wie auf allen anderen Inseln.

Die traumhafte Balearen-Insel hat alles, was das Sommerurlauber-Herz begehrt: 25,17 °C Außentemperatur, 26 °C Meerestemperatur, 10,7 Sonnenstunden am Tag und natürlich Unmengen an zauberhaften Fotomotiven. 13.020.438 Instagram-Beiträge mit dem Hashtag #mallorca bescheren Mallorca unglaubliche 4,70 Instagramabilty Punkte.

Doch welche Insel konnte noch besser abschneiden als das beliebte Mallorca?

Platz 1: Malta (28,99 Punkte)

Der stolze 1. Platz geht an Malta! Der Inselstaat südlich von Sizilien kann mit 28,99 Punkten alle anderen Mittelmeerinseln hinter sich lassen. Wer bisher noch nie auf Malta war, sollte die wunderschöne Insel unbedingt auf seine Bucket-List setzen.

Malta ist ein wahres Paradies für alle, die sich im Urlaub einen aufregenden Mix aus Geschichte, traumhaften Stränden, einsamen Buchten, jede Menge Action, einem aufregenden Nachtleben und jede Menge Abenteuer wünschen.

Bei GetYourGuide gibt es mit 106 Aktivitäten zum einen jede Menge Auswahl und Inspiration und zum anderen satte 4,60 Punkte für Malta. Highlights sind dabei zweifelsohne ein Tagesausflug zur Blauen Lagune, ein Spaziergang durch die zauberhafte Hauptstadt Valletta und ein Sprung ins kühle Nass am St. Peter’s Pool.

Immer noch nicht überzeugt? Wie klingen 26,17 °C,  11 Sonnenstunden pro Tag und 26 °C Wassertemperatur? Für uns klingt das nach der perfekten Sommerinsel.

Da Malta so beliebt ist, gibt es auch zahlreiche Hotels auf der Insel. Für 0,8 Hotels pro km² gibt es in dieser Kategorie nur 1,55 Punkte für die Trauminsel. Die große Auswahl an Hotels sorgt allerdings auch dafür, dass es Hotels in unterschiedlichen Preisklassen gibt. Mit einem Durchschnittspreis von 77 € pro Person pro Nacht können Reisende auf Malta noch relativ günstig in einem 4* Hotel nächtigen.

Foodie-Tipp: Lust auf was Süßes? Bei einem leckeren Stück Kuchen und einem (Eis-)Kaffee lassen sich warme Sommertage gleich viel besser aushalten. Den wohl leckersten Schokokuchen der Insel gibt es im Fontanella Tea Garden in Mdina, Traumausblick inklusive!

Fazit: Eine traumhafter als die andere – wie soll man sich da nur entscheiden?

Eins haben alle Mittelmeerinseln gemeinsam: Sie sind traumhaft schön. Jede einzelne eignet sich vorzüglich für einen wunderschönen Urlaub, sowohl im Sommer als auch in den kühleren Monaten. Mit ihren vielfältigen Traumstränden und den vielen Sonnenstunden wird jede von ihnen zum Sehnsuchtsziel.

Welche die passende Insel für einen Urlaub ist, hängt davon ab, wo die eigenen Prioritäten liegen. Ibiza und Mykonos eignen sich beispielsweise für alle, die gerne ausgiebig feiern möchten und nicht davor scheuen, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Für Wanderer und Geschichtsfans könnten Rhodos, Kreta und Sardinien das perfekte Reiseziel sein. Wer gerne mal in eine andere Welt abtauchen will, kann dies beispielsweise auf Zypern, Malta oder Djerba.

Sich für eine der wunderschönen Inseln zu entscheiden ist wirklich nicht leicht, aber wer sagt, dass man das muss?

Quelle: Travelcircus.de

Verborgene Schätze inmitten von Fachwerkspracht – Von Kapellen bis Keller: Die Highlights der Deutschen Fachwerkstraße

Sich Zeit nehmen, durch romantische Gassen schlendern sowie große und kleine Schätze entdecken: Auf einer Städtetour entlang der acht Regionalstrecken der Deutschen Fachwerkstraße gibt es viel zu sehen. Mehr als 100 schmucke Städte von der Elbe im Norden über die Oberlausitz bis zum Bodensee im Süden glänzen mit prächtigem Fachwerk, tollen Bauten und verborgenen Kleinoden.

Kleines Fachwerkjuwel in Mosbach

Im baden-württembergischen Mosbach etwa können Gäste mit dem Haus Kickelhain eines der kleinsten Fachwerkhäuser Deutschlands bewundern – mit nur 26 Quadratmetern Grundfläche und insgesamt 52 Quadratmetern Wohnfläche auf drei Etagen verteilt. Etwas Besonderes ist auch die ehemalige Stiftskirche St.Juliana. Als Folge der Kurpfälzer Religionsdeklaration 1707 wurde das Gotteshaus in den katholischen Chor und das protestantische Kirchenschiff geteilt. Wen die Reise entlang der Regionalroute hingegen nach Bietigheim-Bissingen führt, der sollte das Stadtmuseum Hornmoldhaus besuchen. Die Innenmalereien und das Zierfachwerk aus der Renaissancezeit sind prächtig. Enzaufwärts lohnt ein Blick auf das imposante Eisenbahnviadukt, das zu den schönsten Kunstbauten aus der Frühzeit der deutschen Eisenbahnen gehört. Mehr Infos zu allen Fachwerkstädten gibt es unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de.

Besuch der Laurentiuskapelle in Miltenberg

Auch das fränkische Miltenberg glänzt mit einer prächtigen historischen Altstadt. In der Fachwerkstadt können Gäste zum Beispiel im Apothekenmuseum in die Geschichte des Apotheken- und Medizinwesens eintauchen und am Ortsrand die Laurentiuskapelle bewundern, eine der bedeutendsten gotischen Kapellen in Franken. Nicht allzu weit entfernt liegt das schmucke Ochsenfurt, zu dessen originellsten Baudenkmälern das Lanzentürmchen auf dem Neuen Rathaus mit seiner Spielwerkuhr gehört. Die Uhr gilt als die älteste in Funktion befindliche, von Hand aufgezogene, schmiedeeiserne astronomische Turmuhr Europas.

Das Stadtmuseum Hornmoldhaus beherbergt die stadtgeschichtliche Sammlung der Stadt Bietigheim-Bissingen. Foto: djd / Deutsche Fachwerkstraße / A. Mende

Kellerführung in Bad Langensalza

Manche Schätze sind tief verborgen. Zum Beispiel im „steinreichen“ Bad Langensalza. Etwa einen Meter unter dem Pflaster der thüringischen Stadt liegt der über Jahrtausende gewachsene Travertin – auch Marmor des Nordens genannt. Aus dem porösen Kalkstein wurden bereits im Mittelalter Gebäude errichtet, welche heute noch stehen. Unter ihnen entstanden riesige Keller, die Gäste bei speziellen Kellerführungen besichtigen können. Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden, das liebevoll eingerichtete Haus der Zünfte in der Judengasse im hessischen Grünberg oder die Türmerwohnung im Kirchturm der Homberger Stadtkirche St. Marien: In den Städten entlang der Deutschen Fachwerkstraße locken viele weitere Schätze.

Quelle: djd

Koffer packen und auf zum Flughafen: 13 bezaubernde Last Minute Reiseziele für diesen Sommer

Endlich ist es so weit: Der langersehnte Sommer ist da! Dieses Jahr ließ er leider etwas auf sich warten, aber wie heißt es so schön? Besser spät als nie! Nach den letzten beiden doch eher etwas reiseunsicheren Sommern geht der Trend auch in diesem Jahr wieder in Richtung Last Minute Reisen.

Wer noch keinen Sommerurlaub geplant hat, sollte sich langsam spurten. Für alle, die noch etwas Inspiration suchen, hat sich Travelcircus auf die Suche nach besonders schönen Destinationen gemacht und 13 bezaubernde Last Minute Reiseziele gefunden, an denen der diesjährige Sommerurlaub einfach unvergesslich wird. Egal ob Urlaub am feinen Sandstrand, ein aufregender Städtetrip oder doch lieber ein Sommer im kühlen Norden – hier ist für jeden etwas dabei!

Das Wichtigste in Kürze:

● Menorca ist die perfekte Insel für Weinliebhaber und Wanderfreunde

● Bei 14,3 °C können auch Frostbeulen endlich mal nach Island

● In Izmir übernachtet es sich mit nur 26,50 € pro Person besonders günstig

● Mit 14 km Strand ist Tel Aviv die perfekte Wassersport-Metropole

● Unglaublich schnell: In nur 1 Stunde von München nach Venedig

● Geheimtipp Tirana muss sich nicht hinter den anderen Zielen verstecken

Fantastische Last Minute Reiseziele

Gibt es etwas Schöneres als die Vorfreude auf den nächsten Urlaub? Insbesondere in den Sommermonaten wohl kaum. Da wollen Reiselustige nur noch den Koffer packen, zum Flughafen fahren und in das nächste Abenteuer starten. Manch einer bucht seinen Urlaub schon weit im Voraus und andere lieben es, sich kurzfristig für ein Ziel zu entscheiden.

Für alle, die noch eine kleine Entscheidungshilfe benötigen, haben wir uns selbst auf die Suche nach wahrhaft großartigen Last Minute Reisezielen für diesen Sommer gemacht. Insgesamt haben wir 60 verschiedene Reiseziele genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben wir uns zum einen die Flugzeiten ab Berlin, München, Hamburg und Frankfurt und zum anderen die durchschnittliche Luft- und Wassertemperatur in den Monaten Juli und August angesehen.

Darüber hinaus haben wir uns auch durchschnittliche Hotelpreise für eine Übernachtung im mindestens 4-Sterne Hotel in der Nacht von Freitag auf Samstag an dem entsprechenden Reiseziel angesehen. Dafür wurde die Hotelsuche von Google verwendet und der Durchschnittswert aus den durchschnittlichen Preisen vom 08.07. – 09.07. sowie vom 12.08. – 13.08. ermittelt.

Auf der Suche nach besonders verlockenden Last Minute Reisezielen haben wir uns zahlreiche Urlaubsziele genauer angesehen. Bei der Auswahl war letztendlich wichtig, dass es von mindestens drei unserer ausgewählten Flughäfen Direktflüge gibt und diese nicht länger als 4,5 Stunden dauern, damit sich auch ein Kurztrip dorthin lohnt. Darüber hinaus wurde darauf geachtet, dass sich die Urlaubsländer nicht doppeln.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden – so ist natürlich auch bei den Urlaubsvorlieben. Sonnenanbeter lieben es warm, sonnig und am Meer, wer es nicht so warm mag, den zieht es im Sommer eher nach Norden und Städtetrip-Fans lieben es auch durch die sonnigen Straßen ihrer Lieblingsmetropolen zu schlendern. Bei unseren 13 zauberhaften Last Minute Reisezielen kommt garantiert jeder auf seine Kosten.

Grafik: travelcircus.de

Reiseziel 1: Izmir, Türkei

Last Minute muss nicht immer teuer sein. Reisen in die Türkei sind oft günstig und sehr beliebt. Neben Alanya und Side ist noch eine weitere Stadt bei deutschen Urlaubern besonders beliebt: Izmir. Die bezaubernde Küstenstadt ist zum einen die drittgrößte Stadt der Türkei und zum anderen auch die grünste Metropole des Landes.

Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von lediglich 26,50 € pro Person ist ein Urlaub in Izmir außerdem ein wahres Schnäppchen. Viele Hotels bieten hier All Inclusive Pakete an. Wer aber trotzdem noch etwas in der Stadt essen möchte, findet zahlreiche lokale und internationale Restaurants und auch köstliches Street Food.

Ein absolutes Muss bei einer Reise nach Izmir ist der Besuch des Kemeralti Basars. Auf dem Markt gibt es nahezu alles, was das Herz begehrt: Frische Lebensmittel, Cafés, Restaurants, traditionelle Teehäuser, Souvenirlädchen und Unmengen an verschiedensten Ständen, an denen man so gut wie alles kaufen kann.

Im Juli und August wird es in Izmir sehr, sehr warm: durchschnittlich 28,45 °C. Wer sich da im wohlig warmen Wasser der Ägäis abkühlen möchte, muss allerdings etwas weiter aus der Stadt raus, beispielsweise nach Cesme zum Ilca Strand, der übrigens auch als Karibik der Türkei bezeichnet wird.

Weitere Highlights der Stadt Izmir sind der Kültürpark, der Konak Platz, die Hisar Moschee und, auch wenn es nicht direkt in Izmir ist, natürlich die Ruinen von Ephesos.

Reiseziel 2: Malta

Sommer, Sonne, Strand und lauter süße kleine Städte erwarten Urlauber auf der südeuropäischen Insel Malta. Egal ob einem der Sinn nach baden, shoppen, Kultur oder wilden Partys steht, auf der wunderschönen Mittelmeerinsel gibt es die perfekte Mischung aus allem.

Von Berlin, München und Frankfurt aus geht es in weniger als 3 Stunden direkt bis nach Malta, von Hamburg aus muss einmal umgestiegen werden. Einmal auf der Insel angekommen, gibt es unendlich viel zu entdecken. Wie wäre es da beispielsweise mit einem Bootsausflug zur Blue Grotto oder zur Blauen Lagune auf Comino, einem Besuch der St. Paul Katakomben, einem spaßigen Tag im Popeye Village oder vielleicht einem Stück unglaublich gutem Schokoladenkuchen über den Dächern Mdinas?

Mdina dürfte auch so manchem Game of Thrones Fan bekannt vorkommen. Die Stadt diente in der 1. Staffel als Kulisse für Königsmund. Wer genau aufpasst, kann noch mehr Drehorte der berühmten Serie auf Malta entdecken.

Bei durchschnittlichen 26,85 °C Außen- und 24,5 °C Wassertemperatur sorgen die vielen schönen Strände der Insel für eine Abkühlung. Für Partywütige empfiehlt sich zudem ein Abend in San Giljan und Paceville, wo sich Jung und Alt zum ausgiebigen Feiern trifft.

Dank des hervorragenden und günstigen Busnetzes auf der Insel können Urlauber auf Malta auch getrost auf einen Mietwagen verzichten.

Reiseziel 3: Tel Aviv, Israel

Wie wäre es mit einem Sommerurlaub in einer der aufregendsten und kontrastreichesten Städte der Welt? Dann auf nach Tel Aviv! Hier treffen Moderne und Tradition aufeinander wie an keinem anderen unserer Last Minute Reiseziele. Von Frankfurt aus dauert der Flug 4 Stunden und 18 Minuten, womit es die Hauptstadt Israels noch ganz knapp in unsere Liste geschafft hat. Von Hamburg aus gibt es allerdings leider keinen Direktflug nach Tel Aviv.

Dank der fantastischen Lage am Mittelmeer und dem insgesamt über 14 km langen Strand eignet sich ein Urlaub in Tel Aviv hervorragend für Badenixen, Sonnenanbeter und Wassersportler. Mit durchschnittlichen 27,5 °C ist das Meer in Tel Aviv auch wirklich einladend.

Tel Aviv hat aber natürlich auch noch einiges mehr zu bieten: jede Menge Kultur, beeindruckende Bauhaus-Architektur, spannende und vielfältige Museen, unendliche Shopping-Möglichkeiten, eine wunderschöne Altstadt und ein pulsierendes Nachtleben.

Gutes und günstiges Essen, faszinierende Street Art, den coolen Levinsky Markt und jede Menge Hipster Feeling verspricht das urbane Viertel Florentin. Hier bietet es sich übrigens besonders gut an, eine Food Tour zu buchen.

Pro Nacht im 4 Sterne Hotel zahlt man 122 € pro Person in Tel Aviv. Wer es etwas günstiger haben will, sollte nach schönen Hotels in Jerusalem Ausschau halten. Ein Besuch Jerusalems ist eh ein absolutes Must-See auf einer Reise nach Tel Aviv.

Reiseziel 4: Thessaloniki, Griechenland

Auch Griechenland gehört zu den begehrtesten Sommerzielen deutscher Urlauber. Dabei zieht es sie vorrangig auf die wunderschönen Inseln wie Kreta, Korfu oder Santorini. Doch auch auf dem Festland hat Griechenland einiges zu bieten. Da wäre zum einen die berühmte Hauptstadt Athen oder zum anderen die zweitgrößte Stadt des Landes: Thessaloniki.

Die aufregende Metropole liegt glücklicherweise direkt am Meer, sodass es sich dort auch bei hohen Temperaturen im Sommer gut aushalten lässt. Die durchschnittliche Wassertemperatur von 26,5 °C ist auch einfach perfekt für endlose Stunden am Meer. Außerdem ist Thessaloniki ein wahres Schnäppchen: Eine Nacht im 4* Hotel kostet hier gerade einmal 39,23 € pro Person.

Thessaloniki ist zudem ein Paradies für Geschichtsliebhaber. Zu den beeindruckendsten Museen der Stadt gehören das Museum für Byzantinische Kultur sowie das Archäologische Museum.

Darf es doch etwas mehr Luxus oder ein feiner weißer Sandstrand sein? Dann auf nach Chalkidiki. Die schöne Halbinsel ist nur eine Stunde mit dem Bus entfernt und kann es locker mit Korfu, Mykonos und Co. aufnehmen.

Reiseziel 5: Menorca, Spanien

Alle wollen nach Mallorca und genau deswegen empfehlen wir in diesem Sommer eine Reise nach Menorca. Im Juli und August wird es mit 25,3 °C herrlich warm und das Meer ist mit 25,5 °C genauso warm wie auf der Schwesterinsel Mallorca.

Eine Übernachtung im 4 Sterne Hotel ist mit einem Durchschnittspreis von 113,50 € pro Nase allerdings etwas kostspieliger als auf Mallorca, aber dafür günstiger als auf Ibiza.

Menorca ist weniger für feuchtfröhliche Partys als für entspannte Badeurlaube und erholsame Wanderausflüge bekannt. Auf der Insel gibt es zahlreiche gut ausgezeichnete Wanderwege für unterschiedliche Fitnesslevel und aufgrund der wunderschönen vielfältigen Landschaft gibt es viel zu entdecken.

Zu den Highlights auf Menorca gehören definitiv ein Besuch des Leuchtturms am Cap Cavalleria und ein Ausflug nach Binibeca Vell. Vom Leuchtturm aus erwartet Urlauber der wohl schönste Blick über die Nordküste der Insel. Die weißen Häuser und verwinkelten Gassen von Binibeca Vell sind nicht nur traumhaft schön, sondern mittlerweile auch ein wahrer Instagram Hotspot. Wer das Fischerdorf lieber etwas für sich haben möchte, sollte es lieber erst gegen Abend besuchen.

Ein kleiner Tipp für alle Weinliebhaber: Auf Menorca gibt es zahlreiche zauberhafte Bodegas mit köstlichen Weinen. Die wohl schönste ist die Bodegas Binifadet – hier gibt es sogar Wein-Eis.

Reiseziel 6: Tirana, Albanien

Ein Reiseziel, was bestimmt (noch) nicht bei allzu vielen ganz oben auf der Bucket List steht, ist Albanien. Dabei haben Albanien und insbesondere die Hauptstadt Tirana von Kultur über Natur bis hin zu einem pulsierenden Nachtleben wirklich einiges zu bieten.

Im Stadtzentrum der Balkan-Metropole befindet sich der Skanderbeg Platz, welcher der zentrale und wichtigste Platz des Landes ist. Im Sommer lassen sich von dort aus bei angenehmen 24,55 °C alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden. Dazu gehören die Skanderbeg Statue, die Et’hem-Bey-Moschee, die Oper oder auch das Historische Nationalmuseum.

Wer Lust auf etwas Natur, Wandern und einen traumhaften Ausblick hat, sollte mit der Seilbahn auf den 1.600 m hohen Mount Dajti fahren. Auch wenn Tirana keinen eigenen Strand hat, kommen auch Sonnenanbeter und Beach Babes nicht zu kurz: Knapp 20 km von Tirana entfernt liegt die wunderschöne Lalzi Bucht. Der schöne Strand ist besonders bei Tauchern und Familien sehr beliebt. Auch für das leibliche Wohl wird vor Ort mit Restaurants und kleinen Kiosks bestens gesorgt.

Und gerade weil Tirana noch kein Touristen-Hotspot ist, kann man hier noch wirklich günstig urlauben. Eine Nacht im 4 Sterne Hotel kostet gerade einmal unschlagbare 33,75 € pro Person. Auch die Preise für Speisen und Getränke sind verhältnismäßig günstig. Einen Aperol Spritz in einem Restaurant im Stadtzentrum gibt es schon für 300 ALL (ca. 2,50 €).

Reiseziel 7: Pula, Kroatien

Ein großartiges Last Minute Sommer Reiseziel für Geschichtsfans ist Pula in Kroatien. Sie ist eine der ältesten Städte Kroatiens und das Wahrzeichen der Stadt, das Amphitheater, wurde bereits im 1. Jahrhundert erbaut. Wer möchte, kann die beeindruckende Arena besichtigen oder sich dort am Abend sogar Konzerte oder Filme in einzigartiger Kulisse ansehen.

Bei einer sonnigen Durchschnittstemperatur von 24,2 °C schlendert es sich ganz hervorragend durch die Gassen der schönen Altstadt, am Triumphbogen, am Augustus Tempel oder auch am Kastell von Pula entlang.

Für die richtige Abkühlung sorgen die traumhaften Strände und die durchschnittlich 25 °C warme Adria. Von familienfreundlichen Stränden über Hundestränden bis hin zu abenteuerlichen Badebuchten ist hier für jeden etwas dabei. Besonders schön und etwas abgelegen ist der Canyon Verudela, welcher sowohl zu Fuß (mit festem Schuhwerk!) als auch mit dem Kajak erreichbar ist.

In der Bucht von Pula befindet sich zudem ein kleines Highlight für alle Joko und Klaas Fans und Lost Places Liebhaber – die Insel Otok Katarina. Genau auf diesem ehemaligen Militärgelände wurde eine Folge der Erfolgsshow Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt gedreht, in der beide Teams eine besondere Form von „Capture the flag” spielen durften.

Reiseziel 8: Lissabon, Portugal

Wer es im Sommer gerne warm, aber nicht zu heiß mag, ist in Portugal an der richtigen Adresse. Dank der Lage am Atlantik herrscht in dem schönen Land ein eher mildes Klima. So auch in Portugals wunderschönen Hauptstadt Lissabon, in der das Thermometer im Juli und August im Schnitt auf 24 °C klettert und eine Übernachtung nur 66,50 € p.P. kostet.

Bei diesen angenehmen Temperaturen ist ein Stadtrundgang auch im Hochsommer wirklich erträglich. Wer sich dennoch im 19 °C kühlen Atlantik abkühlen möchte, muss ein wenig aus Lissabon rausfahren. Die Stadt selbst hat nämlich leider keinen Strand. In der Nähe finden Wasserliebhaber dafür einige besonders schöne, die vor allem bei Surfern und anderen Wassersportlern beliebt sind.

In Lissabon selbst gibt unendlich viel zu besichtigen und zu erleben. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören zweifelsohne das Castelo de São Jorge, das Panteão Nacional und das Torre de Belém. Wer sich die Stadt nicht nur zu Fuß und nicht in einem Hop On Hop Off Bus ansehen will, sollte eine Fahrt mit der ikonischen gelben Straßenbahn unternehmen. Die Linie 28 eignet sich dafür am besten. Gerade tagsüber ist diese gerne überfüllt. Es empfiehlt sich definitiv an der 1. Station einzusteigen und dann die Fahrt im vollen Zug zu genießen.

Auch ein Abstecher ins Viertel Alfama darf nicht fehlen. Hier erwarten Besucher kleine Gassen, portugiesische Lebensfreude, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und jede Menge kleine süße Cafés.

Reiseziel 9: Venedig, Italien

Die Deutschen lieben la dolce vita – da darf ein Last Minute Reiseziel in Italien natürlich nicht fehlen! Für eine spontane Sommerreise eignet sich beispielsweise die beeindruckende Kanalstadt Venedig, alleine schon, weil der Flug meist sehr günstig und die Flugdauer unschlagbar ist. Von München aus dauert es gerade einmal eine Stunde und selbst von Hamburg, was geografisch am weitesten entfernt ist, sind es weniger als zwei Stunden.

Brücken, der berühmte Canal Grande und romantische Gondeln prägen das Stadtbild Venedigs und zieren zahlreiche Postkarten und Instagram-Accounts. Wie schön wäre es, das alles mal mit den eigenen Augen zu sehen und einmal auf dem Piazza San Marco einen guten italienischen Kaffee zu trinken? Also nichts wie los nach bella Italia!

In den Sommermonaten Juli und August klettert das Thermometer auf überaus angenehme durchschnittliche 23,55 °C, es kann aber auch durchaus sehr heiß im Sommer in Venedig werden. Für die perfekte Abkühlung sorgt da glücklicherweise das eine oder andere köstliche Eis.

Die schöne Stadt ist zudem für ihre Laguneninseln berühmt. Eine der schönsten ist Burano, die vor allem für ihre bunten Häuser und köstliche frittierte Meeresfrüchte bekannt ist. Burano erreicht man am schönsten mit dem Wasserbus Nr. 12. Dieser hält auch noch an drei weiteren bezaubernden Inseln: Murano, Torcello und Mazzorbo – perfekt für ein italienisches Insel-Hopping.

Reiseziel 10: Nizza, Frankreich

Die Côte d’Azur ist nur etwas für die Reichen und Schönen? Nein, sie ist ein ideales Reiseziel für all diejenigen, die gerne an richtig schönen Orten urlauben. Das französische Nizza liegt direkt am Mittelmeer und gehört zweifelsohne zu den schönsten Sommer-Reisezielen Europas.

Mit 23,25 °C ist das Meer angenehm warm und die schönen Strände laden förmlich nur so zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Auf der berühmten Promenade des Anglais wird flaniert, köstlich gespeist und der eine oder andere spritzige Aperol getrunken – natürlich mit einem unbeschreiblich schönen Blick aufs Meer. Die schönste Aussicht über die Stadt hat man übrigens vom La Colline du Chateau, der Aufstieg lohnt sich!

Nizzas Altstadt strahlt in warmen Tönen und wartet mit zahlreichen süßen Cafés, kleinen Souvenirläden und einem herrlichen französischen Flair auf Urlauber aus aller Welt. Wer Blumen und frisches Obst liebt, wird sich garantiert in den wunderschönen Blumenmarkt, dem Marché aux Fleurs, verlieben.

Eine Nacht im schicken 4 Sterne Hotel ist mit durchschnittlich 107 € pro Person zwar kein Schnäppchen, aber auch nicht unbezahlbar.

Kleiner Tipp für alle, die noch mehr von der Côte d’Azur entdecken möchten: Für 1,50 € geht es mit dem Linienbus in viele andere schöne Städte wie Cannes, Menton, Antibes und sogar nach Monaco!

Reiseziel 11: Stockholm, Schweden

Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal von einem Sommer in Schweden geträumt? Laue Sommernächte, köstliche Zimtschnecken, zauberhafte Museen und wunderschöne bunte Häuser versprechen einen traumhaften Städtetrip. Bei durchschnittlichen 17,65 °C schlendert es sich doch auch besonders schön durch eine der schönsten Hauptstädte Skandinaviens.

Von Hamburg und Berlin aus dauert der Flug nach Stockholm gerade einmal 1 Stunde und 33 Minuten, von Frankfurt und München aus knapp über 2 Stunden. Wenn die Flugzeiten günstig liegen, ist es sogar möglich einen aufregenden Tagestrip nach Stockholm zu unternehmen. Wer lieber länger bleibt, zahlt im Juli und August durchschnittlich 65,75 € p.P. für eine Übernachtung im mindestens 4 Sterne Hotel.

Stockholm besteht aus 14 Inseln, da ist es wahrlich keine Überraschung, dass hier an einem der vielen kleinen Strände auch Badenixen auf ihre Kosten kommen.

Zu den absoluten Highlights der Stadt gehören das Freilichtmuseum Skansen, das Schloss Drottningholm, ein Spaziergang durch die berühmte Gamla Stan und eine Fahrt mit der U-Bahn oder besser gesagt die kunstvoll gestalteten U-Bahnhöfe.

Über 100 Künstler haben 90 Stockholmer U-Bahnhöfe in wahre Kunstwerke verwandelt. Wer sich die einzigartigen Bahnhöfe ansehen möchte, kauft sich am besten ein 24-Stunden-Ticket für 165 SEK (ca. 15,44 €) und nimmt eine Kamera mit Stativ mit.

Reiseziel 12: Dublin, Irland

Sattgrüne Wiesen, pure Lebensfreude, über 750 Pubs und ein richtig kühles Guinness – das klingt nach einem perfekten Sommerurlaub in Dublin. Irlands wunderschöne Hauptstadt misst im Juli und August durchschnittlich 15 °C und somit ist das perfekte Reiseziel für alle, die sich nicht zwischen City und Natur entscheiden möchten. Mit einer Flugzeit von nur 1 Stunde und 45 Minuten ab Hamburg und 2 Stunden und 25 Minuten ab Berlin ist Dublin auch wirklich nur einen Katzensprung entfernt.

Wer Trubel, fröhliche Straßenmusik, ein wenig Shopping und belebte Straßen liebt, für den ist Dublins Stadtzentrum ein wahres Paradies. Im beliebten Ausgehviertel „Temple Bar” reihen sich Pubs und kleine Lädchen aneinander und es ist einfach immer was los. Zu den Must-See Places gehören natürlich auch das Guinness Storehouse, die St. Patrick’s Cathedral und die Bibliothek des Trinity Colleges mit ihrem weltberühmten Book of Celts.

Die Stadt lässt sich übrigens auch wunderbar bei einer Free Walking Tour oder einem Pub Crawl entdecken. Auch Irlands ältester Pub befindet sich in Dublin: Im The Brazen Head gibt es neben kühlen Getränken auch vorzügliche traditionelle Speisen und Live Musik – und das schon seit 1188!

Und wer hätte gedacht, dass man in Dublin auch baden kann? Der großartige Sandstrand von Bull Island und auch Sandymount laden zum Sonnenbaden, Flanieren und Planschen ein. Auch ein Ausflug nach Howth mit kleiner Wanderung zum Leuchtturm inklusive fantastischem Ausblick gehört für uns zu einem schönen Kurztrip nach Dublin dazu.

Reiseziel 13: Reykjavik, Island

Wer an Reykjavik und Island denkt, hat womöglich vor allem die schillernden Nordlichter, eisige Schneelandschaften und wunderschöne Natur im Kopf. An einen Sommerurlaub auf der Insel ganz im Norden Europas denken wohl eher wenige. Dabei ist ein Sommer in und um Reykjavik einfach wunderschön.

Mit durchschnittlichen 14,3 °C im Juli und August ist Reykjavik zwar kein Reiseziel für Wärmeliebhaber, es ist aber auch wirklich nicht kalt. Dadurch lohnt sich eine Sommerreise nach Island vielleicht auch für all diejenigen, denen es im Winter zu kalt auf der Insel ist.

Wer bei 11 °C Wassertemperatur lieber nicht ins Meer hüpfen möchte, hat auf Island unzählige Möglichkeiten, in Schwimmbädern oder heißen Quellen zu baden. Am bekanntesten ist da natürlich die schillernde Blaue Lagune. Wer sich den hohen Eintrittspreis sparen will, findet auch kostenlose Quellen wie beispielsweise im Geothermalgebiet Hveravellir.

Die wunderschöne isländische Hauptstadt hat selbst natürlich auch einiges zu bieten. Wie wären es mit einem Tag auf dem Flohmarkt, einem spannenden Museumsbesuch, einem Kaffee in farbenfrohen Innenstadt oder einem kostenlosen Besuch des berühmten Einar Jonsson Sculpture Parks?

Mit 160,75 € pro Person pro Nacht ist eine Übernachtung im 4* Hotel in Reykjavik ein verhältnismäßig teures Vergnügen – aber ein Urlaub auf Island ist es allemal wert!


Quelle: travelcircus.de

Schöne Geschichten zu markanten Gebäuden an der Nordsee

Wir gehen an ihnen vorbei, manchmal fallen sie uns auf und wir fragen uns: „Was ist das eigentlich für ein Gebäude?“ Etwas daran ist uns aufgefallen, hat unser Interesse geweckt und nun wollen wir mehr wissen. Mit etwas Glück erfährt man tatsächlich etwas mehr. Deswegen wollen wir uns heute mal die Geschichten von markanten Gebäuden an der Nordsee anschauen.

Die alte Künstlerkolonie auf Eiderstedt

Nabustation im Katinger Watt. Bild: Malte Keller

Nördlich des Eidersperrwerks liegt eine Landschaft, die beeindruckend ist – links, hinter dem Deich, das weite Watt, rechts ein ebenso weites Land. Eines, das in Teilen vor fünfzig Jahren noch Nordsee war. Der Mensch hat es für immer verändert. Drei Kilometer hinter dem Sturmflut-Wehr versteckt sich ein Haus hinter dem alten Eider-Deich, es ist das NABU-Naturzentrum Katinger Watt. Im alten Galeriehaus ist eine sehenswerte Ausstellung, die über Tiere und Pflanzen in den Naturschutzgebieten der Eidermündung, die Geschichte der Eider, sowie den Nationalpark Wattenmeer informiert. Im Haus selbst auch eine große Bibliothek – mit Literatur zu Umweltthemen (und etwas mehr, dazu gleich). Hier arbeiten Naturschützer und junge Leute, die was lernen wollen. Im Lina-Hähnle-Haus weht ein besonderer Geist, hier kann der Gast nicht nur betrachten und begreifen – hier werden Denkanstöße vermittelt.

Bevor die Umweltschützer einzogen, lebte und arbeite hier der Künstler Hein Hoop, hier hatte er seine Galerie, er starb 1986. Hoop war unter anderem davon überzeugt, dass Kunst nicht nur in Sammlungen gehört, sondern auch nach draußen, zu den Menschen, in diesem Fall: auch ins Watt. Auch er vermittelte gewiss Denkanstöße zum Verhältnis Mensch und Natur. Als Gegenentwurf zur Olympiade 1972 in München erfand er die Wattenmeer Olympiade, gleich im Watt nebenan, als Benefiz-Veranstaltung (heute als Wattolümpiade vor Brunsbüttel) lebt sie weiter. Hein Hoop installierte außerdem zum Beispiel eine Gezeitentür im Watt, dort wo heute die Menschen versteckt aus Hütten die neue Natur nach der Eindeichung beobachten können. Diese öffnete sich bei Flut und schloss sich bei Ebbe wieder.  So machte er das Watt und die Natur an der Nordsee auch zu einer Projektionsfläche für Ideen und Gedanken, regte zum Nachdenken an. Er lebte im heutigen NABU-Haus, die Anlage war einst auch eine Künstler-Kolonie, ein Ort der Ideen, auch der ungewöhnlichen. Wer heute in den Garten tritt, spürt die Natur mit allen Sinnen – sieht die Blumen und hört die Vögel, riecht im Duftgarten und schmeckt die nahe See in der Luft, fühlt sich Geborgen in Land und Natur. Die Gewässer in der, heutigen, neuen „Watt-Landschaft“ hinterm Deich tragen heute seinen Namen – als Tür zur Erinnerung. Ist der Kopf frei und die Sinne angesprochen, tritt man unweigerlich in einen Austausch mit sich selbst und der Natur. Hier und heute ganz konkret zum Beispiel im Rahmen von den Exkursionen mit den NABU-Leuten – ins Watt, diesem Nationalpark und UNESCO-Welterbe, und in die einzigartige Welt am Meer diesseits des Deiches. Und bekommt vielleicht einen Denkanstoß. In einem Haus und drumherum, wo einst der Künstler Hein Hoop lebte und zum Nachdenken anregte. 

Die Häuser von Reußenköge

 Die Landesstraße 11 ist eine schöne Nebenstrecke zum Fährhafen nach Dagebüll, sie führt durch die Köge an der Küste, quert alte Deichlinien. Wer sie wählt, möge reisen, nicht rasen. Die Gegend lädt zur Entschleunigung ein und zum Hinsehen, sie hat Geschichte. Dieses Land wurde einst der Nordsee abgerungen und urbar gemacht, der Sönke-Nissen-Koog in den Jahren 1924 bis ´26 eingedeicht. Er ist einer der jüngsten und letzten seiner Art, liegt hart an der See, hier ist es besonders einsam, einzelne Höfe ducken sich unter dem hohen Himmel – weites, freies Land an der Nordsee. Was hier auffällt: viele Hofe sehen gleich aus – weiße Mauern und grüne Dächer. Günstig zu bauen, der Region angepasst sollten sie sein, bodenständig. Sie passen hier her, es ist ein schönes, gefälliges Bild.

Was aber besonders auffällig ist: Manche der 28 Höfe, viele von ihnen stehen unter Denkmalschutz, tragen sonderbare Namen – Seeheim oder Kalkfontein, Lüderitzbucht oder Elisabethbay. Es sind Namen von Bahnstationen in Namibia. Damals war dies die Kolonie Deutsch-Südwestafrika und der Eisenbahningenieur Sönke Nissen aus Nordfriesland war für den Bau eines Streckenabschnittes dieser Bahn mit verantwortlich. Einheimische Arbeiter fanden dabei im Wüstensand Diamanten, manche der Kolonialisten wurden reich. Auch Sönke Nissen aus Nordfriesland. Er, inzwischen heimgekehrt, unterstützte Projekte in seiner alten Heimat, darunter auch die Eindeichung dieses Kooges. Zum Ausgleich und Dank für die finanzielle Hilfe bekam die Familie Nissen sieben Höfe und benannte sie zur Erinnerung an Sönke, er starb vor dem Deichschluss, und an die Eisenbahnstrecke, die er einst mit verantwortete, an die Haltepunkte am Ende der Welt. In einem Land, dass noch viel einsamer liegt als der Sönke-Nissen-Koog, aber auch an einem Meer. Von Lüderitz nach Seeheim ist es in Namibia ein weiter Weg, im Koog aber nur ein Katzensprung. Man denke daran, dass die Höfe auf privatem Grund liegen. Aber, zum Beispiel: Birgit Peters hat in einem dieser denkmalgeschützten Höfe, Nr. 51, ihre Werkstatt, sie webt und verkauft dort zum Beispiel Wolldecken, Teppiche und Schals. Sie betreibt außerdem eine Galerie für Kunst und Kunsthandwerk. Das allein ist einen Besuch wert und so kann man einen dieser Höfe betreten. Zwar nicht „Namibia“, aber allemal ein angenehmer Haltepunkt in der Einsamkeit Nordfrieslands. Einem mit schönem Garten, einer Oase. Wenig weiter liegt Elisabethbay, Hof Nr. 54. Familie Thamsen betreibt dort einen Bio-Hof mit Schweinezucht. Manchmal öffnen sie das Anwesen für Besucher; zum Gottesdienst beispielsweise oder für Konzerte. Der Hof wurde 1927 gebaut, im August 1939 kam es dort zu einem denkwürdigen Treffen: Auf Vermittlung des schwedischen Ehemannes der Witwe Nissen trafen sich Hermann Göring und eine hochrangige Delegation der britischen Regierung zu Gesprächen, um den drohenden Krieg vielleicht noch abzuwenden, über dem Koog wehte – neutrales Gebiet sollte dieser während des Treffens sein – die schwedische Flagge. 

Die alte Kaserne in den Sylter Dünen

Was für eine herrliche Lage: mitten in den Sylter Dünen zwanzig Minuten zu Fuß nördlich Hörnum, 500 Meter zum Meer, 500 Meter zum Watt, fast allein in der Natur. Einst war das Gebäude, das sich in die Dünen duckt, eine Kaserne und sieht genau so aus, heute ist das so etwas wie ein feiner Geheimtipp für Urlaub – die Jugendherberge. In den 1930er Jahren als Unterkunft für Soldaten gebaut, wie einige andere auffällige Gebäude auf Sylt auch, erinnert das große Haus aus dunkelrotem Backstein beim Ankommen an seine Geschichte als Kaserne. Nach dem Krieg war es eine Flüchtlingsunterkunft. Doch tritt der Gast heute ein, spürt er sofort: dieser Muff ist lange schon ausgetrieben und der, nennen wir es so: Jugendherbergscharme der 70er und 80er, auch. Seit einem Jahr sind Inga und Philipp Heemeyer die Herbergseltern und schon ihre Vorgänger machten aus dem alten Kasten ein gastliches, gemütliches Haus, ein Heim auf Zeit.

„Wir haben die Zimmer und Aufenthaltsräume in maritimen Farben, türkis und dunkelblau zum Beispiel, gestrichen, und Details wie Bilder oder Surfbretter erinnern an das Meer.“ Ansprechend ist das, angenehm. Bis in die späten 1980er-Jahre gab es hier keine Heizung, sondern nur Kohleöfen, und so war das Haus damals nur eine saisonale Urlaubs-Unterkunft – die Gäste räumten morgens ihre Matratzen beiseite und schufen wieder Platz im Speisesaal. Heute, und längst grundsaniert, ist die Jugendherberge Hörnum abgesehen von einer kurzen Winterpause beinahe ein Ganzjahres-Feriendomizil. Rosen blühen und ihr Duft vermischt sich mit dem des Meeres, man riecht und schmeckt die nahe Nordsee, hört sie sogar rauschen, nachts sieht man aus den Zimmer die Lichtfinger des Leuchtturms über die einzigartige Landschaft streichen, vielstimmiges Vogelkonzert inklusive – mehr mittendrin in der Natur geht kaum. „Viele Familien kommen zu uns und verbringen hier ihren Urlaub“, sagt Inga Heemeyer, „… und viele kommen immer wieder“. Obwohl das Haus nach wie vor auch bei Schulklassen beliebt ist, sind aus den Soldaten-Stuben und Vielbett-Zimmern von Generationen an Klassenfahrten natürlich längst auch ansprechende Familienzimmer geworden, manche mit eigenem Bad. Vielleicht erklärt auch dies den besonderen Charme, die Erinnerung an ersten Urlaub ohne Eltern – hier und heute vielleicht mit eigenen Kindern und auf jeden Fall mit Komfort. „Drinnen spürt man nicht mehr, dass unser Haus einst eine Kaserne war, man sieht es nur noch von außen.“ Und dann ist man gewiss mehr als überrascht, wenn man eintritt in seine Urlaubsunterkunft mitten in der Natur – in 1-A-Lage zum günstigen Preis.  

Ein Wahrzeichen von St. Peter-Ording

Der Strand bei St. Peter-Ording ist riesig und er gehört zu den schönsten in Deutschland. Dort stehen Häuser auf Stelzen; ein paar von Ihnen sind Orte einer besonderen Gastlichkeit – die Restaurants und Cafés in den Pfahlbauten. Sieben Meter über dem Sand ist dies eine Einkehr mit Hochgefühl, ein einzigartiger Genuss mit Blick weit über das Meer und dem Aroma der Nordsee in der Nase. Mal cool und loungig, mal ganz traditionell spiegeln sie auch die Vielfalt des Nordseeheilbades selbst wieder, sind selbst Teil der Geschichte von St. Peter-Ording: im Jahr 1911 stand der erste Bau auf Pfählen draußen am Strand, Giftbuden hießen sie, weil es da eben wat geevt. Etwas gab zur Stärkung und zum Wohlbefinden nach Schwimmen, Baden und in der Sonne liegen – Erfrischungshallen nannte man sie auch.

Namentlich auch Cognac und Butterkuchen gab es, heute Essen und Trinken in großer Bandbreite von Labskaus hier bis zum angesagten Drink dort. Es ist ein herrliches Spazieren am Strand mit Einkehr von einem Pfahlbau zum anderen, mit Verweilen und Genießen auf dem Sonnendeck. Ein Pfahlbau kommt manchem Gast gewiss bekannt vor: das Strandcafé Silbermöwe am Strand von Ording, das nördlichste. Hier spielte in den 1990er Jahren die ARD-Vorabendserie gegen den Wind (u.A. mit Hardy Krüger jun. und Ralf Bauer), eine Surfer-Geschichte, die filmisch erneut aufbereitet wurde. Gedreht wurde auch in der Silbermöwe. Die Wandvertäfelung in der Farbe Cappuccino (auf hochdeutsch: dunkelbraun), die Decke in einem orangenen Ton, viel Holz in creme, Fischernetze an der Theke, Muscheln und Maritimes, die Eistruhe summt. Dieser Pfahlbau, mit der Silbermöwe, wurde 1972 errichtet, sagt Jan-Christian Hans, und so 70er sieht es hier auch aus. Keine zwanghafte Nostalgiewelle, die abgeritten wird, sondern echter und ehrlicher Charme, eine Mischung aus kleinem Café und Kneipe von nebenan; gemütlich, einladend. „Wir wollen diese Tradition am Leben erhalten; DAS ist Urlaub an der Nordsee, DAS ist St. Peter-Ording“, sagt Jan-Christian Hans, Jahrgang 1992, der die Silbermöwe von seinem Vater übernommen hat.  Ein Ort selbstverständlicher Old-School-Haftigkeit und – vielleicht auch deshalb: – instinktivem Gefühl von Aufgehobensein; einer wie Hausmannskost, und die wird auch serviert – Matjes mit Bratkartoffeln, Labskaus, Sauerfleisch. Butterkuchen übrigens manchmal auch. Keine Zeitreise, das ist hier ganz einfach so. Doch die Zeit geht auch hier nicht vorüber: „Drei, vier Jahre haben wir hier noch an dieser Stelle“, sagt Hans, Strand und Sandbank verändern sich ständig, „…und schon jetzt steht unsere Haupttreppe bei mancher Flut oft im Wasser. Das mag den Charakter unserer Pfahlbauten in St. Peter-Ording ja gewiss auch ausmachen. Aber wenn man bedenkt, dass die Nordsee vor 25 Jahren noch viel weiter westlich war…! Wir werden demnächst mit unserer Silbermöwe landwärts ziehen müssen“, erklärt Jan-Christian Hans, Pfahlbauten wurden schon in der Vergangenheit umgesetzt. Ebenso sicher wird sein: auf Stelzen wird sie stehen und Gutes bleibt, Silbermöwe bleibt Silbermöwe. Modern sein und Tradition selbstverständlich leben, wie St. Peter-Ording selbst.

Die alte Kohlfabrik von Wesselburen

Kohlosseum in Wesselburen. Bild: Dithmarschen Tourismus eV

Dithmarschen ist die Kohlkammer Deutschlands, Kohlanbau bis zum Horizont. Der Marschenboden ist überaus wertvolles Ackerland und vor dem Kohl war es die Zuckerrübe, die hier gedieh und Wohlstand ins Land brachte. Wer über das flache Land fährt, sieht von Weitem schon den Zwiebelturm der Kirche von Wesselburen – und ein weiteres Gebäude von beinahe kathedralenhaftem Ausmaß – es ist, nomen est omen: das Kohlosseum. Gleichermaßen imposant wie elegant ist die historische Fabrik von 1865. Sie sieht noch immer gut aus, bestens erhalten und die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Eine klare Gründerstil-Fassade aus Backstein in edlem ziegelrot, weiße, fast filigrane Rundboden-Fenster, die alte Kohl- und ursprüngliche Zuckerfabrik ist ein einzigartiges Baudenkmal, mit einer Grundfläche von 2.500 Quadratmeter, die Geschossfläche beträgt 6.500, weitere Gebäude kamen im Laufe einer hundertjährigen Nutzung hinzu. Der Laden brummte – erst mit den Zuckerrüben, dann ab Mitte des vergangenen Jahrhunderts als Sauerkrautfabrik, bis nach Japan und in die USA reichten die Handelsbeziehungen. Die letzte Konservendose mit Sauerkraut lief, damals und vorerst, 1995 vom Band, zuletzt spezialisierte sich das Unternehmen auf Bio-Produkte, Probleme mit der Infrastruktur besiegelten das Ende.

Kohl aber ist noch immer eine ganz wichtige Sache in Dithmarschen und dass die alte Kohlfabrik nicht in Vergessenheit geriet, sondern als ein lebendiges Denkmal fortbesteht (25 Leute arbeiten hier inzwischen wieder), ist namentlich drei Männern zu verdanken: Hubert Nickels, Martin Kehl und Achim Krumbiegel. Heute werden hier pro Jahr wieder rund 500.000 Gläser bio-zertifiziertes Sauerkraut produziert. Darunter auch ein Dithmarscher Küsten-Kimchi, eine pikante asiatische Spezialität aus Kohl – Tradition und Moderne schließen sich hier nicht aus. Das Kohlosseum ist mehr als ein riesiges Gebäude: es ist Bauernmarkt ebenso wie Museum und Lehrwerksatt. Und wer weiß, vielleicht trifft man hier ja auch eine Kohl-Regentin. 1891 wurde auf dem Gelände in einem Anbauversuch erstmals Weißkohl angepflanzt. Das Haus atmet Geschichte und es ist ein herrliches Spazieren über die alten Böden und unter den alten Holzbalken, ein spannendes Stöbern. Man lernt alles über Kohl und Sauerkraut, beim Gang durch Gebäude und Geschichte. In der Krautwerkstatt lehrt und lernt man, wie sehr gesundes Sauerkraut auch zu Hause hergestellt werden kann, im Bauern-Laden gibt es nicht nur z.B. Wurst, Gemüse nach Saison, Käse und Brot, sondern natürlich Kohl in allen denkbaren und undenkbaren Variationen. Auch als Kosmetikprodukt. Ein Nebensatz aus der Ausstellung ist Programm für dieses zwar ungewöhnliche, aber faszinierende Museum – Kohl steckt nicht nur voller Vitamine, sondern auch voller Überraschungen! 

Die alte Post von Pellworm

Bevor der Tiefwasseranleger, dem Fährhafen, 1992 auf Pellworm gebaut wurde, war der kleine Hafen von Tammensiel das Tor zur Insel. Noch heute ist Tammensiel der Hauptort von Pellworm, man sieht seine Bedeutung als Ort der Ankunft und des Umschlags. Die kleine Kutterflotte hat hier ihren Liegeplatz, ein Ausflugsschiff der NPDG liegen am Kai und Sportboote sowieso, auch Güter werden nach wie vor umgeschlagen; wie zum Beispiel Heu oder Saatgut – denn Pellworm ist auch Bauernland. Ein auffälliges, gelbes Gebäude neben dem Siel fällt besonders auf; heute ist dies das Nationalpark-Haus Pellworm, ist hier die Schutzstation Wattenmeer untergebracht inklusive einer sehenswerten Ausstellung. Früher war hier die Post samt der Fernmeldeeinrichtungen, hier residierte das Fräulein vom Amt.

Der Autor Ulf Matthiesen hat in seinem Buch „Ein kleines Stück vom Paradies“ Lebensgeschichten der Pellwormerin Emmy Jensen aufgezeichnet. Darunter auch diese: Emmy Jensen, 90 Jahre alt, berichtet darin, dass nach dem Krieg hin und wieder die Engländer vom Festland herüber kamen, um nachzusehen ob jemand verbotenerweise Vieh geschlachtet oder Butter gemacht hat. Mit ihren Razzien kamen die Engländer meist nicht weit, genau gesagt – oft kamen sie mit ihren Auftrag nur bis Tammensiel. Dort war die Post, dort war das Telefon, dort war Fräulein Knudsen im Dienst und Herrin über alle Anschlüsse auf der Insel. Natürlich sah sie von ihrer Dienststelle, wenn das Schiff mit den Engländern in Tammensiel einlief. Sie musste nur noch alle Knöpfe drücken und rufen: De Engländers sind do!  Das, so erinnert sich Emmy Jensen in dem Buch, war eine Warnung an uns, schnell das Buttergerät zu verstecken. Kleine, schöne Inselgeschichten sind das, und wenn man Ohren und Augen aufmacht im Hafen von Tammensiel, den Blick aufs Meer, die Insel im Rücken, dann ist man angekommen und gut aufgehoben. Schwarzschlachten und buttern tut niemand mehr, hochwertige und leckere Inselprodukte gibt es überall und ganz offen auf Pellworm. Das wird der Inselgast schnell gewahr, denn Wurst, Käse und viele Köstlichkeiten mehr werden nicht mehr versteckt. Und das Fräulein vom Amt telefoniert übrigens auch nicht mehr in die Runde. Dass ein Schiff gekommen ist, wissen sowieso schon alle. Und die Tische sind gedeckt!  

Urlaubstipps:

Weitere Tipps und Ideen für unterhaltsame Urlaubserlebnisse finden sich auf der Seite www.nordseetourismus.de sowie im nordsee Urlaubsplaner, der über diese Seite kostenlos angefordert werden kann.

Großes Veranstaltungs- und Informationsangebot im Naturzentrum Katinger Watt, im Haus bzw. der Bibliothek sind u.a. Bücher von Hein Hoop zu finden;  www.nabu-katinger-watt.de

Radierungen und Skulpturen von Hein Hoop finden sich im Museum der Landschaft Eiderstedt;  www.museum-landschaft-eiderstedt.de

Wattolümpiade in Brunsbüttel,am 23. Juli 2022, www.wattoluempiade.de/

Teppiche, Schals, Westen, Hand- und Geschirrtücher und vieles mehr sowie eine Galerie finden im Hof 51 Sönke-Nissen-Koog www.handweberei-peters.de

Info zu Veranstaltungen in Reußenköge, z.B. über die Tourist-Info Bredstedt www.nordseeurlaub.sh

Alle Informationen und Angebote zur Jugendherberge in Hörnum, www.hoernum.jugendherberge.de

Das Pfahlbau-Cafe Silbermöwe www.strandcafe-silbermoewe.de

In der alten Kohl-Fabrik von Wesselburen gibt es Vorführungen zum Herstellen und Konservieren von Sauerkraut und vielem mehr www.kohlosseum.de

Veranstaltungen, Führungen und Ausstellung rund um die Schutzstation Wattenmeer www.schutzstation-wattenmeer.de/unsere-stationen/pellworm und Weiteres auf www.pellworm.de

Quelle: Nordsee-Tourismus-Service GmbH

Niedersächsische Landesforsten warnen vor hoher Waldbrandgefahr

Die Waldbrandzentrale in Lüneburg ist in diesem Jahr bereits seit März im Dauereinsatz

Das anhaltend trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr deutlich ansteigen. Die sehr niedrige Luftfeuchtigkeit und der leichte Wind trocknen das im Wald am Boden liegende Reisig, die Vegetation und den Oberboden stark aus. Die Niedersächsischen Landesforsten warnen vor der hohen Waldbrandgefahr und appellieren an das Gefahrenbewusstsein der Waldbesucher.

Der Waldbrandgefahrenindex (WBI)  beschreibt das meteorologische Potenzial für die Gefährdung durch Waldbrände in fünf Stufen. Die Waldbrandgefahrenstufen werden tagesaktuell mit einer Prognose für die nächsten Tage vom Deutschen Wetterdienst herausgegeben. Die Stufen reichen von 1, einer sehr geringen Gefahr, bis 5, der höchsten Gefahrenstufe. In weiten Teilen der zentralen und östlichen Lüneburger Heide, sowie in den mittleren und südlichen Landesteilen wird in den nächsten Tagen die zweithöchste Gefahrenstufe 4 erwartet. In einigen Bereichen wird sogar die höchste Warnstufe 5 erreicht.

Waldbrandgefahr! Bild: Storyblocks

Die Waldbrandzentrale in Lüneburg ist ab der Waldbrandgefahrenstufe 3 mit speziell geschulten Forstwirten besetzt, in diesem Jahr bereits seit März fast durchgehend. Bis jetzt wurden schon deutlich mehr Einsatztage als in den trockenen Vorjahren abgeleistet. Von Lüneburg aus überwachen die Brandwächter eine 440.000 Hektar große Waldfläche im besonders gefährdeten nordöstlichen Niedersachsen. In der Waldbrandzentrale laufen die Bilder und Daten der Überwachungskameras von 17 niedersächsischen Standorten, und seit Neuestem auch länderübergreifend von jeweils drei Standorten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, zusammen. Die hochmodernen Kameras haben einen Rundumblick von mehr als zehn Kilometern und erkennen frühzeitig Rauchentwicklungen. Damit ist bei Auftreten eines Waldbrandes eine kurzfristige Alarmierung der Einsatzkräfte möglich.

Die Landesforsten appellieren an die Waldbesucher und bitten um Mithilfe: Das im Wald herrschende Rauchverbot ist dringend zu beachten; auch achtlos aus dem fahrenden Auto geworfene Zigarettenkippen stellen eine erhebliche Gefahr dar. Fahrzeuge sollten nicht auf trockener Vegetation geparkt werden, die sich an heißen Bauteilen entzünden kann. Beim Parken ist auch darauf zu achten, Rettungswege und Waldeinfahrten freizuhalten. Beobachtete Brände oder Verdachtsfälle sind unverzüglich dem Notruf 112 zu melden.

Weitere Information zu den Niedersächsischen Landesforsten lesen Sie unter www.landesforsten.de

Quelle: Niedersächsische Landesforsten

Den Kraftort Natur aktiv erleben – Ferienregion Odenwald: Auf Rad- und Wanderfans warten tolle Qualitätstouren

Tief durchatmen und neue Landschaften erkunden: Aktivurlaub im eigenen Land ist gefragt – und damit Regionen, die viel Platz zum Bewegen und Erleben bieten. Dazu gehört ohne Frage auch der Odenwald. Fernab des Massentourismus kann man hier durch bunte Laubwälder und romantische Schluchten streifen sowie geheimnisumwobene Burgen und schmucke Fachwerkstädte entdecken. Erholungssuchende finden in der fahrrad- und wanderfreundlichen Ferienregion vielfältige Tourenmöglichkeiten – unter www.tg-odenwald.de werden sie vorgestellt.

Aussichtspunkt Gickelfelsen: Bei einer Wanderung entlang des Neckarsteigs können sich Ausflügler auf herrliche Ausblicke in die Natur freuen. Foto: djd / Touristikgemeinschaft Odenwald / Barbara Wagner

Radtour quer durch das „Madonnenländchen“

Religiöser Zeitgeschichte kommt man auf dem Odenwald-Madonnen-Radweg nach, von Tauberbischofsheim durch die Mittelgebirgslandschaften des Naturparks Neckartal-Odenwald bis in die Domstadt Speyer. Der mit drei Sternen zertifizierte Landesfernweg bietet auf 174 Kilometern Länge zahlreiche Highlights wie die romantische Fachwerkstadt Walldürn mit der barocken Basilika zum Heiligen Blut oder das schmucke Buchen, wo ein Abstecher zur Tropfsteinhöhle in Buchen-Eberstadt mit ihren Millionen Jahren alten Tropfsteingebilden lockt. Und immer wieder stößt man unterwegs auf Bildstöcke, Kreuze und Heiligenfiguren. Auf der Strecke geht es über die Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn und das malerische Mosbach ins Neckartal. Über die Festspielgemeinde Zwingenberg bringt die Route Ausflügler zu weiteren Höhepunkten, wie der alten Staufer- und Reichsstadt Eberbach, der Vierburgenstadt Neckarsteinach, dem romantischen Heidelberg und der malerischen Rheinebene.

Zehn Jahre Qualitätswanderweg Neckarsteig

Wanderfreunde wiederum können sich mit dem Neckarsteig auf ein richtiges Wanderschmankerl freuen. In den neun empfohlenen Etappen führt die Route – mit zahlreichen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten – vorrangig durch den Naturpark Neckartal-Odenwald vom romantischen Heidelberg bis nach Bad Wimpfen. Auf dem durchgehend markierten Weg können Wanderer in der Margaretenschlucht einen der höchsten Wasserfälle Deutschlands bestaunen oder die Burg Guttenberg mit der Deutschen Greifenwarte kennenlernen. Der vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ zertifizierte Steig feiert 2022 sein zehnjähriges Bestehen mit vielen Aktionen und Wanderveranstaltungen. Seit der Eröffnung wurde er stetig weiterentwickelt. Waldsofas und Künstlerbänke wurden aufgestellt und Sehenswürdigkeiten mit informativen QR-Codes ausgestattet. So hat man den Reiseführer anhand seines Smartphones immer in der Tasche. Da es auf den einzelnen Etappen genügend Einkehrmöglichkeiten gibt, können sich Wanderer auf kulinarische Spezialitäten wie Grünkern oder Wildgerichte freuen.

Fünf Quiztouren im Schwäbischen Donautal bieten Rätselspaß für die ganze Familie

Fünf spannende Quiztouren bieten im Schwäbischen Donautal jede Menge Rätselspaß für die ganze Familie. Für jede und jeden ist das passende Thema dabei: In der Hansenhohl Schlucht in Thannhausen gibt es mit Kommissar Hiller einen Kriminalfall zu lösen. Im Donautal geht es mit dem Rad auf Energie-Quiztour, vorbei an Solarparks, Windrädern und Co. Und an der Brenz in Bächingen begibt man sich auf die Spuren kleiner und großer Tiere, die in dieser Flusslandschaft heimisch sind.

Ganz neu ist die Bachmuschel-Quiztour in Finningen. Dort gibt es im Brunnenbach eines der letzten Bachmuschelvorkommen in Bayern. Die Bachmuschel ist akut vom Aussterben bedroht und genießt daher besonderen Schutz. Wie dieser aussieht und warum sie sich besonders im Brunnenbach so wohl fühlt, dass erfährt man auf der neuen Quiztour. An der Erlebnisstation in der Johann-Bösl-Straße kann man der Bachmuschel dabei besonders nah kommen, sich nach der Tour im Brunnenbach abkühlen oder sich an den Matschtischen (ab Mitte Juni) austoben.

Wer auf Quiztour gehen möchte, lädt ganz einfach kostenlos „Die Quiztour-App“ im Apple App Store oder auf Google Play herunter. Danach muss nur noch die gewünschte Tour geladen werden und der Rätselspaß kann beginnen. An den Quizpunkten entlang der Touren gibt es interessante Audiobeiträge zu hören und knifflige Quizfragen zu lösen, entweder gemeinsam oder im Duell gegeneinander.

Einen Überblick über alle fünf Touren zwischen Thannhausen und Königsbronn gibt die neue Broschüre „Quiztouren im Schwäbischen Donautal“. Diese kann kostenlos unter www.dillingerland.de oder telefonisch unter 07325 9510140 bestellt werden.

Quelle: lifePR / Dillingerland

Ab in den Zug: Mit dem 9 € Ticket zu den schönsten Orten Deutschlands

Am 1. Juni war es endlich so weit: Das 9 € Ticket bringt Reisende quer durch die Republik. Egal ob von München ans Meer, von Berlin ins Allgäu oder von Köln an den Chiemsee – drei Monate lang heißt es einfach rein in die Regionalbahn und mal das wunderschöne eigene Land unsicher machen.

Bei scheinbar unendlich vielen Reise-Möglichkeiten für diesen Sommer ist es wirklich schwierig sich zu entscheiden. Für alle, die noch ein wenig Inspiration brauchen, haben sich die Reiseexperten von Travelcircus auf die Suche nach besonders tollen Reisezielen ab Berlin, Hamburg, München und Köln gemacht. Außerdem haben wir uns gefragt, ob hier und da vielleicht auch ein kleiner Abstecher ins Ausland möglich wäre – mit überraschendem Ergebnis!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wer will, kann 400 km ohne umsteigen zurücklegen
  • Das Ticket bringt Reisende auch über so manche Grenze
  • 18:51 Stunden dauert es von München nach Sylt
  • Von Berlin ans Meer dauert es weniger als 3,5 Stunden
  • Mit 8x umsteigen schafft man sogar drei Länder an einem Tag

Unbegrenzter Sommer-Spaß mit dem 9 € Ticket

Jetzt kommt es wirklich: Das 9 € Ticket, mit dem der gesamte Nahverkehr innerhalb Deutschlands genutzt werden darf. Bevor es ans wilde Planen geht, wäre es hilfreich sich vorab noch über ein paar Dinge wie angebotene Strecken, Ausnahmen oder die Mitnahme von Hunden zu informieren.

Die wichtigsten Infos zum Ticket haben wir noch einmal zusammengefasst:

Wo gilt das 9 € Ticket?

Das Ticket ist mit folgenden Verkehrsmitteln im ganzen Land nutzbar:

  • S-Bahn
  • U-Bahn
  • Straßenbahn
  • Bus
  • Regionalbahn (RB)
  • Regionalexpress (RE)
  • einzelne Fähren (z. B. in Berlin und Hamburg)

Achtung – Hier gilt das 9 € Ticket nicht

In den Regionalbahnen und Regionalexpressen gilt das Ticket für Fahrten in der 2. Klasse. Was so simpel klingt, muss doch einen Haken haben, oder? Tatsächlich ist Vorsicht bei der Streckenauswahl geboten, denn das günstige Ticket gilt nur in REs und RBs der DB Regio, nicht aber in den Zügen der DB Fernverkehr AG.

So ist es beispielsweise nicht möglich in Bremen in den Regio nach Norddeich zu steigen, denn dieser RE gehört zur DB Fernverkehr AG. In der Reiseauskunft auf der Website der Bahn sowie in der App steht dann eine Info unter „Hinweise”. Diese Strecken lassen sich aber auch daran erkennen, dass beim Preis mehr als 9 € steht.

Wer schneller unterwegs sein und demzufolge einen IC oder ICE nutzen möchte, braucht allerdings weiterhin ein reguläres Ticket. Auch die grünen Züge der Flixtrain bzw. die Flixbusse sind nicht mit dem 9 € Ticket nutzbar.

Wann gilt das 9 € Ticket?

Das begehrte Ticket gilt den ganzen Sommer über, genauer gesagt jeweils im Juni, Juli und August. Für jeden dieser Monate ist ein einzelnes Ticket nötig, welches dann jeweils vom ersten bis zum letzten Tag des Monats gültig ist. Wer das Ticket also in jedem der drei Monate nutzen möchte, zahlt insgesamt nur unglaubliche 27 €.

Damit gilt das Ticket auch für den größten Teil der Sommerferien und kann folglich auch ideal für den Sommerurlaub mit der ganzen Familie genutzt werden. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen deckt das 9 € Ticket sogar die gesamten Sommerferien ab.

Wo gibt es das 9 € Ticket?

Wer das Ticket nutzen möchte, kann es bereits jetzt kaufen. Es ist beispielsweise in der DB Navigator App, auf bahn.de, an Fahrkartenautomaten, im DB Reisezentrum oder auch bei lokalen Verkehrsverbünden wie der BVG (u. a. in der App) verfügbar.

Hat man jedoch bereits eine Monats- oder Jahreskarte, muss man sich kein zusätzliches Ticket kaufen, da die Abo-Tickets automatisch auch als 9 € Tickets gelten. Das gilt übrigens auch für Semestertickets.

Fahrräder und Hunde mit dem 9 € Ticket

Mal schnell mit dem Fahrrad in den Zug und dann von Zielbahnhof aus weiterradeln? So leicht wird das leider nicht. Fahrräder können nämlich nicht kostenfrei mitgenommen werden. Wer das Rad mit in einen Zug nehmen möchte, muss ganz regulär einen Fahrrad-Fahrschein kaufen.

Da die Züge höchstwahrscheinlich sehr voll sein werden, wird außerdem dazu geraten, keine Räder mitzunehmen. Es könne nämlich nicht garantiert werden, dass genügend Platz für das Rad im Zug ist. Ist der Zug zu voll, muss das Rad leider draußen bleiben.

Auch sollte man sich besser genau überlegen, ob der liebste Vierbeiner mit in den überfüllten Zug soll. Hunde sind ebenfalls nicht im 9 € Ticket inkludiert. Laut der Bahn ist es auch nicht möglich ein extra 9 € Ticket für die Fellnase zu kaufen.

Allerdings ist Deutschland, was die Mitnahmeregelung von Hunden angeht, ein wahrer Flickenteppich. In manchen Verkehrsverbünden (z. B. in Stuttgart (VVS) oder im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)) ist dies nämlich grundsätzlich erlaubt. Wer also entsprechende Gebiete mit dem Hund durchfährt, braucht für dieses Gebiet dann kein Extra-Ticket. Hier sollte man sich aber vorab ganz genau informieren, damit es nicht doch noch sehr teuer für Hund und Mensch wird.

Wundervolle Reiseziele mit dem 9 € Ticket

Das Streckennetz der Bahn in Deutschland ist riesig, hinzu kommen noch die teilweise überaus gut ausgebauten Verkehrsnetze der einzelnen Verkehrsverbunde. Daraus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten – sei es für einen kleinen Ausflug oder doch einen aufregenden Urlaub am anderen Ende Deutschlands.

Wir bei Travelcircus waren natürlich auch ganz neugierig, wo man gut hinkommen könnte, wie lange es dauert und auch, wie oft man so umsteigen müsste. Auf dieser Suche haben wir einige tolle Reiseziele ab Berlin, Hamburg, München oder Köln gefunden.

Dabei haben wir uns nicht nur an den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands, an die wahrscheinlich Unmengen an Reiseliebhabern fahren werden, orientiert, sondern auch anhand unseres alljährlichen Kleinstadt-Rankings nach würdigen Alternativen gesucht. Insgesamt haben wir uns 65 Reiseziele genauer angesehen und für jeden Startpunkt ein paar besonders schöne herausgesucht, jeweils eins ohne Umsteigen, eine mittellange und eine sehr weite Strecke.

Dabei gilt es zu beachten, dass dies kein Ranking sein soll, sondern viel mehr als ein bunter Mix zur Inspiration.

Quelle: Travelcircus.de

Großartige Strecken ab Berlin

Ein Sommer in Berlin ist zweifelsohne toll. Doch ab und zu möchten auch die Hauptstädter mal etwas Abwechslung oder auch einfach etwas Ruhe fernab des Großstadtrubels. Dank seiner guten Anbindung ist Berlin ein idealer Ausgangspunkt für Reisen mit dem 9 € Ticket.

Ohne Umsteigen an die Ostsee

Berlin Hbf – Rostock/Stralsund/Wismar

Dauer: ab 02 h 41 min/ab 03 h 13 min

Kaum ein Reiseziel ist so beliebt wie die Ostsee und ihre Inseln. Welch ein Glück also, dass von Berlin aus gleich mehrere Regionalzüge direkt bis ans Meer düsen: Der RE 5 bringt Fahrgäste innerhalb von 2 Stunden und 41 Minuten nach Rostock, der RE 3 braucht lediglich 3 Stunden und 13 Minuten bis nach Stralsund und der RE 2 braucht genauso lange bis nach Wismar.

Da Berlin nicht die erste Station entlang der Strecken ist, könnten die Züge bereits in Berlin sehr voll sein. Doch mit der Aussicht auf Meer ist auch ein voller Zug für knapp 3 Stunden aushaltbar.

Der RE 5 ist übrigens auch die längste Regionalbahn-Linie Deutschlands. Von Elsterwerda in Brandenburg bis nach Rostock legt er stolze 400 km zurück.

Zum Wandern in den Harz

Berlin Hbf – Magdeburg Hbf – Wernigerode Hbf

Dauer: ab 03 h 06 min

Der Sommer eignet sich auch hervorragend für einen Wanderausflug. Von Berlin aus geht es über Magdeburg in nur knapp 3 Stunden bis nach Wernigerode in den Harz. Die bezaubernde Kleinstadt mit ihren romantischen Fachwerkhäusern ist zum einen selbst einen Besuch wert und zum anderen der perfekte Ausgangspunkt für eine Wanderung zum berühmten Brocken.

Wer will, kann mit der beeindruckenden Brockenbahn auf den Berg fahren. Diese Bahn ist allerdings nicht mit dem 9 € Ticket nutzbar.

Abenteuerreise zum Märchenschloss nach Füssen

Berlin Hbf – Dessau Hbf – Leipzig Hbf – Erlangen Hbf – Augsburg Hbf – Buchloe – Füssen

Dauer: ab 11 h 30 min

Zugegeben, diese Strecke ist etwas für Liebhaber. Fährt man sie am Stück, so braucht man 11,5 Stunden von Berlin bis nach Füssen. Insgesamt muss dabei fünfmal der Zug gewechselt werden. Eine solche abenteuerliche Anreise passt aber irgendwie auch zu einem Märchenschloss, oder? Denn wer nach Füssen will, der möchte meist vor allem eins sehen: Das beeindruckende Schloss Neuschwanstein.

Wem 11,5 Stunden zu viel sind, der kann die Strecke natürlich auch in Etappen zurücklegen. Entlang der Strecke verstecken sich noch so manch andere besuchenswerte Orte wie Leipzig, Bamberg oder Kronach. Letzteres hatte es mit seinem mittelalterlichen Stadtkern im letzten Jahr in unserem Kleinstädte-Ranking sogar auf den 8. Platz geschafft.

Beeindruckende Strecken ab Hamburg

Auch vom Norden aus lässt sich die Republik vorzüglich mit dem Zug erkunden. Insbesondere ans Meer kommen Sonnenanbeter von Hamburg aus im Nu, sei es nach Kiel, Sylt oder nach Flensburg. Mit Umsteigen und etwas mehr Zeit im Gepäck ist nahezu jede Ecke Deutschlands von Hamburg aus erreichbar.

Auf einen Kaffee in die Marzipanstadt

Hamburg Hbf – Lübeck Hbf

Dauer: ab 0 h 44 min

Der Sommer schreit nur so nach Coffee Dates und endlosen Spaziergängen. Wer dabei gerne mal ein paar neue Cafés ausprobieren möchte, steigt in den RE 8 und ist innerhalb von 44 Minuten im zauberhaften Lübeck. Eine romantische Altstadt, zahlreiche Museen, das imposante Holstentor und natürlich das unfassbar leckere Niederegger Marzipan machen Lübeck zu einem perfekten Tagesausflugs-Ziel.

Noch ein kurzer Abstecher an den Strand? Vom Lübecker Hauptbahnhof aus dauert es lediglich 22 Minuten bis nach Travemünde. Kaffee am Strand klingt für uns auf jeden Fall äußerst verlockend. 

Weintrinken an der Mosel

Hamburg Hbf – Bremen Hbf – Osnabrück Hbf – Duisburg Hbf – Koblenz Hbf – Cochem (Mosel)

Dauer: ab 08 h 23 min

An lauen Sommerabenden ist ein Getränk noch beliebter als Kaffee: Wein. Mit ihren beeindruckenden Weinbergen und magisch wirkenden Burgen ist die Region rund um die Mosel nicht nur bei Weinliebhabern unfassbar beliebt. Von Hamburg aus ist beispielsweise Cochem gut erreichbar.

Mit viermal umsteigen dauert es 8 Stunden und 23 Minuten. Wer also morgens Lust auf Wein an der Mosel hat, kann am selben Abend noch dort sein. Auch die Umstiegsorte wie Koblenz sind definitiv einen Ausflug wert.

Entspannung und Sonne satt am Chiemsee

Hamburg Hbf – Uelzen – Göttingen – Neudietendorf – Saalfeld (Saale) – Nürnberg Hbf – München Hbf – Prien am Chiemsee

Dauer: ab 13 h 50 min

Einfach mal die Seele baumeln lassen, am Wasser entspannen und nach Herzenslust durch Wälder und Berge wandern – klingt traumhaft, nicht wahr? Ein Ort, an dem all das möglich ist, ist Prien am Chiemsee. Er ist der größte Ort am Chiemsee und hat neben traumhaften Aussichten noch einiges mehr zu bieten: Kletterpark, Heimatmuseum, exzellente Shoppingmöglichkeiten, Erlebnisbad oder auch Wellness.

Über Göttingen, Nürnberg und München geht es in knapp 14 Stunden von der Hafenmetropole ans „Bayerische Meer”. Wer nicht die ganze Strecke am Stück fahren möchte, hat unterwegs zahlreiche Möglichkeiten für einen Zwischenstopp, beispielsweise in Erlangen oder Bamberg.

Spannende Ausflüge ab Köln

Köln hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme, einen aufregenden Mix aus Großstadtabenteuer und romantischer Stadtidylle direkt am Fluss. Durch die tolle Lage im Herzen des Ruhrgebiets wäre es schon fast eine Sünde, nicht in einen der vielen Regionalzüge zu steigen und das Umland sowie den Rest Deutschlands zu erkunden.

City-Hopping in NRW

Köln Hbf – Düsseldorf/Münster/Dortmund

Dauer: ab 0 h 30 min/ 02 h 11 min/ 01 h 45 min

Inselhopping ist eine wirklich beliebte Urlaubsaktivität, überall da, wo viele Inseln sind, beispielsweise in Griechenland oder Thailand. Bis dahin reicht das 9 € Ticket leider nicht, aber eine großartige Alternative zum Inselhopping könnte City-Hopping in NRW werden.

Ohne Umstieg sind zahlreiche andere aufregende Städte von Köln aus in Windeseile erreichbar:

  • nach Düsseldorf dauert es gerade einmal 30 Minuten
  • nach Dortmund 1 Stunde und 45 Minuten
  • bis ins schöne Münster etwas mehr als 2 Stunden

Ob man dann nur für ein paar Stunden bleibt oder vielleicht doch über Nacht, muss natürlich jeder selbst entscheiden. In jeder dieser Städte gibt es auf jeden Fall eine Menge zu entdecken.

Natur und Kultur in Thüringen

Köln Hbf – Löhne (Westf) – Elz (Han) – Göttingen – Weimar

Dauer: ab 07 h 55 min

In Thüringen gibt es weit mehr zu entdecken als köstliche Thüringer Bratwurst und Klöße. Das Bundesland im Herzen Deutschlands lockt Touristen aus der ganzen Welt mit seiner Mischung aus romantischen Städten und wilder Natur an. In Weimar und Jena beispielsweise lässt es sich wunderbar auf den Spuren von Goethe und Schiller wandeln, was sicher die Herzen der einen oder anderen Literaturliebhaber höherschlagen lässt.

Das bezaubernde Erfurt ist selbstverständlich ebenfalls eine Reise wert. Neben den verwinkelten Gässchen, schönen Biergärten und kleinen Cafés gibt es zudem den einen oder anderen KiKa Star zu entdecken: Bernd das Brot, Tabaluga, Hein Blöd und andere Figuren sind in der ganzen Stadt verteilt.

Knapp 8 Stunden und dreimal umsteigen für ein Date mit dem Sandmännchen klingen doch eigentlich gar nicht so übel.

Zum Feiern nach Berlin

Köln Hbf –  Hamm (Westf) Hbf – Bielefeld Hbf – Braunschweig Hbf – Magdeburg Hbf – Berlin Hbf

Dauer: ab 09 h 29 min

„Du bist so wunderbar, Berlin” – was schon seit 2011 der Werbeslogan vom Berliner Pilsner Bier ist, können wir natürlich nur bestätigen. Keine andere Metropole Europas hat so viel Wasser, Wald, Kultur und Party wie die deutsche Hauptstadt.

Wer bisher noch nie da war, oder auch wer endlich mal wieder nach Berlin will, kann von Köln aus in 9 Stunden und 29 Minuten über Bielefeld und Magdeburg bis nach Berlin fahren.

Für einen Partyabend ist das womöglich etwas zu weit, aber in Berlin kann man glücklicherweise auch ein ganzes Wochenende oder sogar länger verbringen. Und wenn man schon mal in Berlin ist, kann man auch gleich noch einen Abstecher in den Spreewald und ins ikonische Potsdam machen!

Von München an die schönsten Orte

München und der ganze Süden Deutschlands sind auch bei deutschen Urlaubern überaus beliebt. Wie großartig ist es also, dass zahlreiche Traumziele auch direkt von München aus erreichbar sind? Egal ob die Alpen, Schloss Neuschwanstein oder sogar Salzburg in Österreich – all das ist nur einen Katzensprung und eine gemütliche Zugfahrt entfernt.

Ohne Stress in die Alpen

München Hbf – Kempten (Allgäu)/Garmisch-Partenkirchen/Füssen

Dauer: ab 01 h 21  min/ 01 h 22 min/ 02 h 05 min

Von Berlin aus ist es eine gefühlte Weltreise bis nach Füssen zum Schloss Neuschwanstein, von München aus ist es lediglich eine zweistündige Zugfahrt ohne umsteigen. Spricht also wahrlich nichts dagegen, das berühmte Schloss mal aus der Nähe zu betrachten, oder?

Direktverbindungen von München aus gibt es in alle Himmelsrichtungen, natürlich auch in die Berge und zu malerischen Orten wie Garmisch-Partenkirchen. 1 Stunde und 22 Minuten benötigt der Zug von München bis nach Garmisch-Partenkirchen. Der weltberühmte Ski-Ort lohnt sich auch in den Sommermonaten. Wanderfans können von dort aus auch einige Highlights wie den Eibsee, die Partnachklamm und sogar die Zugspitze entdecken.

Soll es lieber ein anderer pittoresker Ort im Allgäu sein? Dann ab in den RE 70/76 Richtung Lindau. Entlang der Strecke befindet sich so mancher traumhafter Ort wie Kempten oder Oberstaufen, was übrigens auch für seine grandiose Pizza bekannt ist.

Auf in Sachsens schönste Städte

München Hbf – Hof Hbf – Leipzig Hbf/ München Hbf – Hof Hbf – Dresden Hbf

Dauer: ab 06  h 22 min / 06 h 24 min

Überraschenderweise ist es möglich, mit nur einem Umstieg von Bayerns Hauptstadt bis nach Dresden oder Leipzig zu fahren. In beiden Fällen steuern Reisende zunächst Hof an und nehmen von dort den Regionalexpress nach Leipzig oder Dresden. Unentschlossene können also in Hof einfach spontan entscheiden, welche der beiden sächsischen Perlen sie besuchen wollen.

Die Fahrt zu beiden Städten dauert 6 Stunden und 22 bzw. 24 Minuten und ist somit auch am Stück machbar. Wer sich für Dresden entscheidet, sollte die Wanderschuhe einpacken und unbedingt einen Wandertag zur Bastei einplanen. Die traumhafte Aussicht entschädigt definitiv den anstrengenden Aufstieg.

Wandertipp: Der Abstieg über die „Schwedenlöcher” ist übrigens beinahe noch schöner auf aufregender, und wahrscheinlich weniger überlaufen, als der reguläre Weg.

Zu den Reichen und Schönen nach Sylt

München Hbf – Nürnberg Hbf – Leipzig Hbf – Magdeburg Hbf – Uelzen – Hamburg Hbf – Elmshorn – Westerland (Sylt)

Dauer: ab 15 h 30 min

Die Lieblingsinsel der Deutschen darf natürlich nicht fehlen. Wer das Alpenpanorama mal gegen feine Sandstrände und das Wattenmeer tauschen möchte, ist auf Sylt definitiv an der richtigen Adresse. Ein Besuch der Insel der Reichen und Schönen kostet sonst von München aus ein wahres Vermögen, während der Sommermonate reicht das 9 € Ticket.

Leuchttürme, frischer Hummer, Wellness und ein einzigartiges Insel-Feeling begrüßen Urlauber das ganze Jahr über, insbesondere natürlich in den heißeren Monaten, in denen Wasserratten nach dem Schlemmen direkt ins Meer hüpfen können.

Mit 15,5 Stunden dauert es allerdings eine ganze Weile von München bis auf die Insel, es ist aber an einem Tag machbar. Wer die Strecke lieber in Etappen zurücklegen möchte, könnte beispielsweise einen Zwischenstopp in Leipzig einlegen.

Ab ins Ausland: Mit dem 9 € Ticket in Deutschlands Nachbarländer

Keine Frage, ein Kurzurlaub im eigenen Land kann wirklich wunderschön sein, ganz besonders, wenn dieses Land so vielfältig wie Deutschland ist. Wie wäre es aber dennoch mit einem kleinen Abstecher in eines unserer zauberhaften Nachbarländer?

Zum Kuchen essen nach Tschechien

Mit dem 9 € Ticket ist das mancherorts problemlos möglich. Allerdings gilt das Ticket nur für ganz bestimmte Ziele, die auch zum deutschen Streckennetz gehören. Es ist beispielsweise möglich über Mittelherwigsdorf in Sachsen nach Varnsdorf in Tschechien zu fahren und dort einen herrlichen Tag mit tschechischem Bier, grandiosem Kuchen und einem gemütlichen Spaziergang zu verbringen.

Vom Meer in Polen bis in die Schweiz

Meerliebhaber wird es sehr freuen, dass auch eine Fahrt nach Swinemünde an die traumhafte Ostseeküste mit dem 9 € Ticket erlaubt ist. Hierbei muss aber genau darauf geachtet werden, welche Verbindung genommen wird. Das günstige Ticket ist nämlich nur auf der Fahrt mit dem RB 23 von Züssow nach Swinoujscie (Swinemünde) gültig. Die Verbindung über Berlin und Szczecin kann nicht genutzt werden.

Schweizer Schokolade, köstlicher Käse und eine bezaubernde Stadt voller Kultur und traumhafter Kulissen – die Rede ist von Basel, ganz im Norden der Schweiz. Der RE 7 bringt Reisende ohne Aufpreis von Karlsruhe nach Basel. Allerdings ist nur die Fahrt zur Station „Basel Bad Bf.” inkludiert.

Wer Zugfahren so richtig liebt, könnte sogar von Basel bis nach Swinemünde fahren. 23 Stunden und 21 Minuten sowie 8x umsteigen müsste man dafür in Kauf nehmen, aber es wäre auf jeden Fall eine abenteuerliche Challenge.

Kleiner Abstecher nach Österreich

Deutsche urlauben seit jeher auch unglaublich gerne in Österreich. Beliebte Ausflugsziele sind dabei die Mozartstadt Salzburg und Kufstein. Beide Orte sind ebenfalls mit dem günstigen 9 € Ticket erreichbar, da beide von der BRB von München aus angefahren werden. Vor Ort benötigt man dann allerdings ein ÖPNV Ticket oder man erkundet die Stadt

Von Aachen mit dem Bus in die Niederlande und nach Belgien

Die eine oder andere Buslinie des AVV (Aachener Verkehrsverbund) fährt auch grenznahe Orte in Belgien oder den Niederlanden an. Liegen diese entlang der Strecke, kann auch hier das 9 € Ticket genutzt werden. Kelmis in Belgien, was auf französisch La Calamine heißt, ist dabei eins der möglichen Ziele. In Kelmis lohnt sich unter anderem eine ca. 30 minütige Wanderung zu beeindruckenden Eyneburg.

Wer richtig Lust auf holländische Pommes und Stroopwafels hat, kann ebenfalls in Aachen in den Bus steigen und mit seinem 9 € Ticket in die Niederlande düsen. Orte, die so erreicht werden können, sind Sittard, Kerkrade und Vaals.

Und wie sieht es mit den restlichen Nachbarländern aus? Nach Frankreich, Dänemark und Luxemburg kommt man leider nicht mit dem Ticket. Wer aber beispielsweise nach Straßburg möchte, fährt nach Kehl und läuft von dort oder nimmt die Straßenbahn und kauft sich ein Extra-Ticket.

Quelle: Travelcircus.de

Wandern mit Aussicht an der Lahn: Die schönsten und spektakulärsten Touren im Naturpark Nassau

Im Rothaargebirge entspringt die Lahn in einem idyllischen Quellteich. Hier beginnt der Lahnwanderweg auf gut 600 Höhenmetern und folgt dem Flusslauf bis zur Mündung in den Rhein. Im vergangenen Jahr wurde er von der Fachzeitschrift „Wandermagazin“ auf den zweiten Platz der schönsten Wanderwege Deutschlands gewählt. Seine Höhepunkte sind atemberaubend: etwa die Aussichten vom Gabelstein auf die Lahnschleife, von der Felsklippe Wolfslei ins steile Lahntal oder vom Concordiaturm auf den kaiserlichen Kurort Bad Ems mit weitem Ausblick über Taunus und Westerwald. Die letzten von insgesamt 19 Etappen sind die spektakulärsten: Der Obernhofener Klettersteig ist mit Seilen und Steighilfen gesichert, die auf einem schmalen Grat zum berühmten Goethepunkt führen. Und in der Felsenschlucht Ruppertsklamm sind rund 235 Höhenmeter zu überwinden, teilweise mit in den Fels gehauenen Haltegriffen. Wer nicht schwindelfrei ist, kann aber auch leichtere Nebenrouten wählen.

Zwischen Balduinstein und Obernhof fließt die Lahn in einer steilen Schlucht. Vom Aussichtspunkt „Gabelstein“ hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Lahn. Foto: djd / Touristik Bad Ems-Nassau / Dominik Ketz

Etappenwandern oder Tagestouren

Zwischen den wildromantischen Bergpfaden liegen verwunschene Auen, dichte Buchenwälder und einladende Städtchen wie Dausenau mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer oder Nassau zu Füßen der gleichnamigen Burg. Fast alle Etappenorte am 290 Kilometer langen Lahnwanderweg haben einen Bahnhof, sodass Urlauber sie auch einzeln als Tagestouren erwandern können. Zudem laden etliche Nebenwege zu Erkundungen ein, die alle Ansprüche von familienfreundlichen Spazierrunden bis zu ambitionierten Bergtouren abdecken. In Bad Ems kann man auch bequem mit der Kurwaldbahn auf die Bismarckhöhe fahren, wo ein Ausflugslokal mit Panoramaterrasse und die Startpunkte zu einigen Rundwegen liegen. Unter www.badems-nassau.info sind alle Routen in interaktiven Karten zu finden, die GPX-Daten stehen zum Herunterladen bereit.

Auf den Spuren von Sagen und Märchen

Am Bismarckturm über Bad Ems startet auch der vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnete Premiumweg „Höhenluft“: Am Rundweg liegen spektakuläre Aussichtspunkte, antike Relikte aus der Römerzeit und die sagenhaften Heinzelmannshöhlen. Auf den Spuren einer weiteren Sage führt der Dörsbach-Mühlenweg von Katzenelnbogen nach Obernhof durch das Jammertal: Dessen Name erinnert an eine traurige Legende, die von erfrorenen Kindern erzählt. Von Nassau aus kann man auf der „Vier-Täler-Tour“ in fünfeinhalb Stunden bis nach Obernhof wandern: Durch stille Wälder geht es ins felsige Mühlbachtal, hinauf zum Kloster Arnstein und durch das einzige Weinbaugebiet an der Lahn. Oder man wählt in Nassau einen leichten, zweistündigen Rundweg auf dem Philosophenweg um den Burgberg im romantischen Mühlbachtal.

Quelle: djd / Touristik Bad Ems-Nassau

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