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Schlagwort: Genf (Seite 2 von 3)

Quartier des Bains in Genf: Das innovative Kunstviertel

Unterwegs im Kunstviertel Quartier des Bains. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Unterwegs im Kunstviertel Quartier des Bains. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Banken, Luxusuhren, NGOs – tempi passati! Heute wartet Genf mit einem der innovativsten Kunstviertel von ganz Europa auf: das Quartier des Bains. Hier findet der Besucher nicht nur das MAMCO, das größte Museum für zeitgenössische Kunst in der Schweiz, sondern auch zahlreiche Galerien, trendige Bars und nette Cafés.

Zwei Japaner fotografieren den futuristischen Bau des Musée d’ethnographie, im Café Birdie sitzen Kunststudenten und trinken Filterkaffee, ein junges Paar läuft zum Museum der Uhrenmarke Patek Philippe. Pierre-Henri Jaccaud (61) steht vor seiner Galerie Skopia und diskutiert mit einem Freund. Als er 1994 hierher kam, gab es im Quartier des Bains – nichts. Er war einer der ersten, der hier eine Galerie eröffnete. „Moderne Kunst interessierte damals nur sehr wenige Genfer“, sagt Jaccaud rückblickend.

Das Quartier des Bains liegt im Süden Genfs und beherbergte früher Garagen, Uhrenateliers und Fabriken für Präzisionsmechanik. In den Neunzigerjahren mieteten sich in den stillgelegten Werkstätten junge Galeristen und Künstler ein. Neben Pierre-Henri Jaccaud auch Marc Blondeau, der ehemalige Chef von Sotheby’s France. Er verlegte sogar sein Hauptquartier von Paris ins Quartier des Bains und baute in einer einstigen Fabrik eine avantgardistische Galerie, wie man sie sonst nur im New Yorker Szenequartier Chelsea findet.

Um die Jahrtausendwende kam zeitgenössische Kunst in Mode, immer mehr Leute entdeckten das Quartier des Bains. Pierre-Henri Jaccaud organisierte mit zwei weiteren Galeristen – Pierre Huber und Edward Mitterrand – eine gemeinsame Vernissage: Die Idee für die „Nuit des Bains“ war geboren. Heute zieht die „Bädernacht“ tausende von jungen Leuten an, die durch die Galerien und Museen streifen und danach einen Cocktail in einer der coolen Bars der Rue de l’Ecole-de-Médecine trinken.

Auch das MAMCO, das Musée d’art moderne et contemporain, öffnet regelmäßig abends seine Türen: An den „Nocturnen“ erklären Guides den Kunstinteressierten die Werke. Kurz: das Quartier des Bains ist auferstanden! Und wie: 2015 erfuhr die „New York Times“ von der Renaissance des einstigen Arbeiterviertels und ehrte es in einer großen Reportage. Das Quartier des Bains, befand der Journalist, sei das „little SoHo von Genf“. Pierre-Henri Jaccaud ist zufrieden: „Das Quartier des Bains ist eine Erfolgsgeschichte!“ www.quartierdesbains.ch; www.mamco.ch

Weitere Informationen zum Städteurlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Inspirationen für diesen Sommer in den Schweizer Städten

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

In diesem Sommer können sich Kulturliebhaber wieder auf einmalige Erlebnisse in den Schweizer Städten freuen. Die neue Broschüre „Swiss Cities“ präsentiert die Highlights aus Kunst, Design, Musik, Tanz und Architektur. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

Großes Erlebnis auf kleinem Raum – aktuelle Ausstellungen, historische Schätze, einzigartige Architektur, hochkarätige Events: Die neue Broschüre von Schweiz Tourismus zeigt die Vielfalt Schweizer Städte. Vorgestellt werden die großen Städte wie Basel, Lugano, Genf, Lausanne und Zürich, aber auch Kleinode wie Montreux, Zug oder Solothurn. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

In Basel hat der Kunstliebhaber die Qual der Wahl zwischen international bekannten Häusern wie dem Museum Tinguely (www.tinguely.ch), der renommierten Fondation Beyeler (www.fondationbeyeler.ch) oder dem Kunstmuseum Basel. Letzteres wurde 2016 sogar durch einen Anbau der Architekten Christ & Gantenbein erweitert (www.kunstmuseumbasel.ch).

Auch Lugano fährt in Sachen Kunst und Design groß auf: Im Kulturzentrum „Lugano Arte e Cultura“ (LAC) hat das „Museo d’arte della Svizzera italiana“ eine neue Heimat gefunden. www.luganolac.ch

In Genf überrascht das ehemalige Arbeiterviertel „Quartier des Bains“ mit moderner Architektur, spannenden Galerien sowie außergewöhnlichen Bars und Restaurants. Dazu finden drei Mal im Jahr die „Nuits des Bains“ statt: In der „Bädernacht“ können die Besucher bis spät in die Nacht in Galerien und Museen stöbern. In diesem Jahr findet die Bädernacht am 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

Weitere kulturelle Highlights in den Schweizer Städten in diesem Sommer:

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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500 Jahre Reformation: Die Schweiz feiert!

Das 1917 erstellte Reformationsdenkmal in Genf erinnert an die Protagonisten der Genfer Reformation: Jean Calvin, Theodore de Beze, John Knox und Guillaume Farel. Bild Copyright by: Switzerland Tourism –  swiss-image.ch / Gian Marco Castelberg & Maurice Haas

Das 1917 erstellte Reformationsdenkmal in Genf erinnert an die Protagonisten der Genfer Reformation: Jean Calvin, Theodore de Beze, John Knox und Guillaume Farel.
Bild Copyright by: Switzerland Tourism – swiss-image.ch / Gian Marco Castelberg & Maurice HaasKul

Die zehn Schweizer Reformationsorte haben zum 500-jährigen Jubiläum des Thesenanschlags ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Interessierte entdecken das Geburtshaus des Reformators Zwingli in Wildhaus, seine Wirkungsstätten in Zürich, besuchen die Churer Hasenstube im Pfarrhaus St. Martin oder das Reformationsmuseum in Genf auf den Spuren von Johannes Calvin und seinem Schüler John Knox. Die kostenlose App „R-City Guide“ bietet Besuchern interaktive Rundgänge, einen nationalen Veranstaltungskalender und Informationen zu den historischen Schauplätzen der Reformation, die in der Schweiz 1519 begann.

Bis zum 31. Oktober 2017 wird mit Hunderten von Veranstaltungen weltweit an den Thesenanschlag Martin Luthers 1517 in Wittenberg erinnert. Seine Kritik an der katholischen Kirche, am Ablasshandel und am Papsttum führte zur Reformation und letztendlich zur Kirchenspaltung. Auch in der Schweiz fielen die Ideen auf fruchtbaren Boden. Obwohl in der Schweiz die Reformation erst 1519 begann, starten die Eidgenossen bereits 2017 zusammen mit den deutschen Glaubensgenossen ins 500-Jahr-Jubiläum. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund hat dazu die App „R-City Guide“ mit interaktiven Rundgängen der zehn Schweizer Reformationsorte Basel, Bern, Chur, Genf, Ilanz, Lausanne, Neuenburg, St. Gallen, Wildhaus und Zürich herausgegeben. Die App steht im Apple Store und bei Google Play gratis zur Verfügung und bietet Informationen in Bild, Ton und Text zu Schauplätzen der Reformation sowie einen nationalen Veranstaltungskalender. www.ref-500.ch

Wildhaus (Ostschweiz)

In Wildhaus im Toggenburg ist Huldrych Zwingli 1484 zur Welt gekommen. Das bis heute erhaltene Geburtshaus ist öffentlich zugänglich und zeigt neben Führungen eine Sonderausstellung, die den Weg Zwinglis aus dem Toggenburg nach Zürich verfolgt.

www.toggenburg.org/de/finder-adventure-tt/geburtshaus-huldrych-zwingli

Zürich

14 Monate nach Luthers Thesenanschlag begann Huldrych Zwingli im Zürcher Grossmünster eine neue Auslegung der Bibel zu predigen, und 1523 beschloss der Zürcher Rat die Reformation. Neben zahlreichen Veranstaltungen startet das Kunstprojekt „Schattenwurf Zwingli“ von Zürich aus. Der Lichtkünstler Gerry Hofstetter wird den Schatten des Zürcher Zwinglidenkmals das ganze Jahr über an Orten projizieren, die für die Reformation von Bedeutung sind. Die Stadtführung „Reformation und Religion“ erzählt von den Anfängen und Auswirkungen der Reformation. www.zuerich.com

 Reformation in Genf und darüber hinaus

Jean Calvin treibt die Reformation in Genf voran. Doch seine Ausstrahlung reicht weit über diese Stadt hinaus. In England wirkt sein Schüler John Knox; von dort gelangt der Calvinismus nach Nordamerika. Das Internationale Museum der Reformation MIR präsentiert auf anschauliche Art und Weise die Geschichte der Reformation mit ihren wichtigsten Protagonisten. Das Museum befindet sich in der prächtigen Maison Mallet, die im 18. Jahrhundert auf dem Platz des Kreuzgangs von St. Peter errichtet wurde, wo 1536 die Reformation in Genf verabschiedet wurde. Im Jahr 2017 lässt das MIR den Buchdruck Gutenbergs wieder neu aufleben, um die gesamte Bibel neu zu drucken – mit Unterstützung des Publikums, ab Pfingsten (4. Juni) bis zum 500. Jahrestag der Reformation (31. Oktober). www.musee-reforme.ch

Besucher entdecken bei einem Rundgang durch das historische Zentrum Genfs an zehn Stationen die symbolischen Stätten der Reformation, unter anderem die Kathedrale St. Pierre, Hochburg der Reformation, und die Reformationsmauer vor der alten Stadtmauer im Parc des Bastions mit den Statuen wichtiger Persönlichkeiten der Reformation – Jean Calvin, Guillaume Farel, Théodore de Bèze und John Knox. www.geneve.com

Ilanz, Chur (Graubünden)

Von Ilanz (Kirche St. Margarethen) aus hat sich die Reformation ab 1526 in Graubünden verbreitet. Die Gemeinde Ilanz/Glion nutzt das anstehende Reformationsjahr für reich bepackte Veranstaltungsreihen, während es in Chur geführte Stadtrundgänge gibt. Vor allem ein Besuch der Martinskirche lohnt, die größte spätgotische Anlage Graubündens und das größte evangelisch-reformierte Kirchengebäude des Kantons. www.gr-ref.ch/reformation

Weitere Führungen, Rundgänge, Ausstellungen und Projekte finden in St. Gallen, Lausanne, Basel, Neuenburg und Bern statt und sind abzurufen unter www.ref-500.ch/kalender oder http://reformation-cities.org.

 Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Das Kunstjahr 2017 in der Schweiz

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.   Bild Copyright by: LAC - By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.
Bild Copyright by: LAC – By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Erstklassige Ausstellungen und Künstler erwarten Kunstliebhaber 2017 in den renommierten Museen in Basel, Bern, Zürich, Lugano, Genf und Winterthur. Das Schweizer Kunstjahr geht mit Claude Monet, Meret Oppenheim, Richard Serra, Paul Cézanne, Marc Chagall, einer amerikanischen Sammlung und diversen Revoluzzern in die nächste Runde.

Geburtstagsfest mit Claude Monet in der Fondation Beyeler in Riehen (Basel)

Ihren 20. Geburtstag feiert die Fondation Beyeler mit einem fulminanten Fest des Lichts und der Farben. Die erste Monet-Ausstellung in der Schweiz seit über zehn Jahren vereint vom 22. Januar bis 28. Mai 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und international renommierten Museen. www.fondationbeyeler.ch

„Meret Oppenheim und ihre Künstlerfreunde“ im MASI Lugano

Meret Oppenheim erschuf einige der bekanntesten Kunstwerke des letzten Jahrhunderts. Die Ausstellung im Museo d’Arte della Svizzera Italiana im neu entstandenen Kultur- und Kongresszentrum LAC Lugano präsentiert vom 11. Februar bis 28. Mai 2017 ihre Werke zusammen mit Künstlern, die ihr verbunden waren: Man Ray, Max Ernst, Jean Arp, Marcel Duchamp und Alberto Giacometti. www.masilugano.ch

„Action!“ im Kunsthaus Zürich vom 23. Juni bis 30. Juli

Nach einem Hoch von Happenings in den 1960er- und 1970er-Jahren wendet sich eine junge Künstlergeneration wieder vermehrt dem Medium Performance zu. Die Ausstellung „Action!“ beleuchtet dieses Phänomen und verwandelt den großen Ausstellungssaal in einen Aktionsraum. Aktionäre und Performer sind Francis Alÿs, Trisha Brown, Lucinda Childs, Laura Lima, Dieter Meier, Boris Charmatz, Otobong Nkanga, Yoko Ono, Tino Sehgal und Koki Tanaka. www.kunsthaus.ch

Kunstmuseum Basel: Serra, Cézanne, Chagall und viele Weibsbilder

Im kommenden Jahr erwartet die Gäste des Kunstmuseums Basel unter der neuen Leitung von Josef Helfenstein ein spannendes Programm. Im Mai zeigt das Museum das filmische Werk von Richard Serra aus den Jahren 1968 bis 1979. Im Juni eröffnet die Sonderausstellung „Der verborgene Cézanne“, in der die hauseigene Sammlung von Zeichnungen Cézannes, weltweit die größte ihrer Art, im Fokus steht. Das Frühwerk Chagalls steht ab September im Zentrum der Ausstellung „Chagall – Die Jahre des Durchbruchs 1911–1919“. Ab Oktober zeigt „Weibsbilder. Eros, Macht, Moral und Tod um 1500“, wie sich Anfang des 16. Jahrhunderts das Bild der Frau und ihres Körpers als ein ebenso beliebtes wie vielseitiges Thema etablierte. www.kunstmuseumbasel.ch

MAMCO Genf und Les Nuits des Bains

Die alte Fabrik ist für das Musée d’art moderne et contemporain (MAMCO) seit 1994 ein ideales Zuhause. Die Präsentation wird dreimal jährlich ohne die klassische Trennung von Dauer- und Wechselausstellung neu gestaltet. Zum Bestand des MAMCO zählen Arbeiten von Christo, Martin Kippenberger, Jenny Holzer, Dan Flavin, Sarkis, Franz Erhard Walther, Sylvie Fleury und vielen anderen. www.mamco.ch

Dreimal im Jahr findet im MAMCO und den angrenzenden Galerien die „Nuit des Bains“ statt – früher fand man nämlich in diesem Quartier öffentliche Bäder vor. Das Viertel verwandelt sich dann in eine einzige große Galerie mit tausenden Kunstfreunden. 2017 finden die Nuits des Bains am 19. Januar, 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

„Kunstrevolutionen“ in Bern vom 13. April bis 9. Juli 2017

Dem 100. Jahrestag der russischen Oktober-Revolution von 1917 widmen das Zentrum Paul Klee und das Kunstmuseum Bern die Ausstellung „Kunst-Revolutionen“. Während das Kunstmuseum die Spuren des sich nach der Revolution durchsetzenden „Sozialistischen Realismus“ bis in die Gegenwart weiterverfolgt, widmet sich das Zentrum Paul Klee dem revolutionären bildnerischen Geist der Künstler und Künstlerinnen der abstrakten russischen Avantgarde. www.zpk.org

Ab August 2017 werden neu über 100 Werke im Besitz der Hahnloser/Jaeggli Stiftung als Leihgaben im Kunstmuseum Bern zu sehen sein – darunter bekannte Werke von Edouard Manet, Paul Cézanne, Odilon Redon, Auguste Renoir, Henri Matisse und Henri de Toulouse-Lautrec. www.kunstmuseumbern.ch

„Calder to Kelly: Die amerikanische Sammlung“ des Kunstmuseums Winterthur

Diese Ausstellung widmet sich der Sammlung amerikanischer, vornehmlich abstrakter Kunst der letzten Jahrzehnte, die in 27 Jahren Sammeltätigkeit entstand. Vom 21. Mai bis 13. August sind Einzelwerke von Guston, Kelly, Marden, Agnes Martin, Ryman und reiche Ensembles von Artschwager, Bishop, Chamberlain, Mangold, Mullican, Sandback, Shapiro und Tuttle vereint. www.kmw.ch

Angebote für Kunstliebhaber

Besondere Angebote, die den Museumsbesuch mit einem Aufenthalt in einer der charmanten Schweizer Städte verbinden, finden sich hier:

www.myswitzerland.com/de-de/art-museums-of-switzerland.html?nodeid=78094

Weitere Informationen zu Kunst-Events und zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Licht und Finsternis: Kultur-Herbst in der Schweiz

Das Zentrum Paul Klee ist mehr als ein Museum. Es ist auch ein lebendiges Mehrspartenhaus, das als Forschungsstaette den Kuenstler Paul Klee in den Mittelpunkt stellt und zudem fuer ein vielfaeltiges Kultur- und Vermittlungsangebot steht.   Copyright by: Switzerland Tourism - By-Line: ST/swiss-image.ch/Stephan Schacher

Das Zentrum Paul Klee ist mehr als ein Museum. Es ist auch ein lebendiges Mehrspartenhaus, das als Forschungsstaette den Kuenstler Paul Klee in den Mittelpunkt stellt und zudem fuer ein vielfaeltiges Kultur- und Vermittlungsangebot steht.
Copyright by: Switzerland Tourism – By-Line: ST/swiss-image.ch/Stephan Schacher

Der Schweizer Herbst ist die ideale Jahreszeit für einen Museums- oder Festivalbesuch. In Zürich starten Ausstellungen über Alberto Giacometti (Kunsthaus) und das Schaffen Schweizer Grafiker im Paris der 1950er- und 1960er-Jahre (Museum für Gestaltung). Das Zentrum Paul Klee beleuchtet die Beziehung Klees zu den surrealistischen Künstlern im Paris der 1920er- und 1930er-Jahre. Die Kurzfilmtage in Winterthur feiern dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Das Festival Lausanne Lumières verwandelt die Universitätsstadt am Genfer See in ein winterliches Lichtermeer, während das Historische Museum in Genf die Finsternis rund um Frankenstein erkundet.

„Alberto Giacometti: Material und Vision“ im Kunsthaus Zürich und „Les Suisses de Paris“ im Museum für Gestaltung

Vom 28. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 werden in der großen Sonderausstellung „Alberto Giacometti: Material und Vision“ Skulpturen aus Bronze, Holz und Marmor sowie 75 kostbare Originalgipse aus dem Nachlass des Künstlers ausgestellt. Die Werke, die 2006 als Schenkung von Bruno und Odette Giacometti an die Alberto Giacometti-Stiftung ins Kunsthaus gelangten, verdeutlichen die grundlegenden Arbeitsprozesse des weltbekannten Schweizers. 1901 in Borgonovo im Graubündner Bergell geboren, kehrte Giacometti auch während seiner Pariser Schaffensjahre oft in sein italienischsprachiges Heimattal zurück. www.kunsthaus.ch

Dem Ruf nach Paris folgten dann in den 1950er-Jahren auch viele Schweizer Grafiker. Dort erreichten sie wichtige Schlüsselpositionen: so Peter Knapp und Jean Widmer bei den Galeries Lafayette oder Adrian Frutiger bei der Schriftgießerei Deberny & Peignot. Die Ausstellung „Les Suisses de Paris“, die vom 4. November 2016 bis 19. März 2017 im Zürcher Museum für Gestaltung zu sehen ist, zeigt Kreationen der wichtigsten Gestalter im Austausch mit ihren Pariser Kollegen und stellt von Schweizern geprägte Designschulen vor. Zu sehen sind Arbeiten in den Bereichen Editorial Design, Fotografie, Film, Werbegrafik, Szenografie, Signaletik und Typografie. www.museum-gestaltung.ch

„Klee und die Surrealisten“ im Zentrum Paul Klee in Bern

Zum ersten Mal wird in einer Ausstellung umfassend die Beziehung Paul Klees zu den surrealistischen Künstlern im Paris der 1920er- und 1930er-Jahre beleuchtet. Für die Surrealisten der ersten Stunde wie Max Ernst und Joan Miró, aber auch für Literaten wie Louis Aragon oder Paul Eluard war die Begegnung mit Klees traumhaft verwobenen Bildwelten eine künstlerische Offenbarung. Zu sehen vom 18. November 2016 bis 12. März 2017. www.zpk.org

20 Jahre Internationale Kurzfilmtage Winterthur

Die Kalenderwoche 45 ist bei Filmfans dieses Jahr rot angestrichen: Mit den langen Novembernächten feiern die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur vom 8. bis 13. November 2016 ihr 20-jähriges Jubiläum. Herzstück der Kurzfilmtage sind der Internationale und der Schweizer Wettbewerb sowie ein Kurzfilm-Programm aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, live orchestriert vom Musikkollegium Winterthur! www.kurzfilmtage.ch

Festival Lausanne Lumières

Beim Lichterfest Lausanne vom 18. November bis 31. Dezember dreht sich alles um die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt. In diesem Jahr wirken dreizehn internationale Lichtkünstler mit, welche die Plätze der Stadt mit Projektionen, Skulpturen und Lichtinstallationen zum Leuchten bringen. Besucher können dieses eklektische Kunstprogramm jeden Abend bei ihrem Bummel durch die Stadt entdecken. Weitere Informationen unter: www.festivallausannelumieres.ch und www.lausanne-tourisme.ch.

„Die Rückkehr der Finsternis – Gotische Bildwelten seit Frankenstein“ im MAH (Musée d’art et d’histoire) in Genf

Im Mai 1816 mietete Lord Byron die Villa Diodati in Cologny am Genfer See, wo er den Sommer mit seinem Leibarzt John Polidori und bald auch mit Percy Shelley und dessen Partnerin Mary Godwin (später Shelley) verbrachte. Angeregt durch die düstere nächtliche Atmosphäre der Seelandschaft in diesem „Jahr ohne Sommer“ (verursacht durch den Vulkanausbruch des Berg Tambora) vereinbarte die Runde, Schauergeschichten zu schreiben. Dadurch entstand schließlich Mary Shelleys Roman „Frankenstein or: The Modern Prometheus“, Byrons Gedicht „Darkness“ und Polidoris Erzählung „The Vampyre“, die als der literarische Beginn des Genres der Vampirgeschichten gilt. Ausgehend von diesen Werken untersucht die Ausstellung das historische und soziale Umfeld sowie den kreativen Entstehungsprozess dieser Fiktionen. Zudem wird ihre Auswirkung auf die Kunst anhand von Künstlern aus dem 19. bis 21. Jahrhundert gezeigt. Vom 2. Dezember 2016 bis 19. März 2017 sind unter anderem Werke von Sarah Lucas, Werner Herzog, Niki de Saint Phalle, Caspar Wolf, Margaret Atwood und Gerhard Marcks zu sehen. http://institutions.ville-geneve.ch/fr/mah/

Weitere Informationen zu Kunst-Events und zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Tausend Gratisnächte in Genf zu gewinnen

Genf aus der Luft. Bild: Schweiz Tourismus / Eric Valli

Genf aus der Luft. Bild: Schweiz Tourismus / Eric Valli

Bereits zweimal in Folge wurde Genf bei den Oscars der Reisebranche, den World Travel Awards, zu „Europe’s Best Leading City Break Destination” gekürt. Noch bis 17. Mai 2016 lanciert die Stadt nun eine außergewöhnliche Kampagne, in deren Rahmen tausende Urlauber ihre ganze Schönheit entdecken können. Zu gewinnen gibt es tausend Gratisübernachtungen in den besten Hotels der Stadt.

Als Hauptstadt des Friedens ist Genf ein internationales Zentrum von großer wirtschaftlicher und humanitärer Bedeutung. Die malerische Umgebung und das Freizeitangebot machen die Stadt aber auch für Urlaubsreisende zu einem tollen Ziel. „Alle Besucher, die geschäftlich nach Genf kommen, loben die Schönheit unserer Stadt. Tatsächlich hätten viele von ihnen gerne noch mehr Zeit, um sich umzusehen”, erklärt Philippe Vignon, CEO von Genf Tourismus. „Deshalb haben wir diese Kampagne speziell für Privatreisende ins Leben gerufen, die sich auf einen entspannten Aufenthalt in einer Stadt mit vielfältigen Kultur- und Freizeitangeboten freuen.”

Herzstück der Kampagne sind tausend Gratisübernachtungen, welche verlost werden. Jeder, der unter http://invitedby.geneve.com am Gewinnspiel teilnimmt, hat die Chance auf eine kostenlose Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen in einem der besten Genfer Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels. Die gewonnenen Übernachtungen können zwischen dem 11. Juli und dem 12. September 2016 gebucht werden.

Darüber hinaus werden unter den Teilnehmern zusätzlich kostenlose Flüge nach Genf verlost. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, teilt das Gewinnspiel einfach mit dem Hashtag #InvitedByGeneva auf Facebook, Twitter oder Instagram und erhält damit automatisch auch die Chance, eines der Flugtickets zu gewinnen.

Weitere Informationen zu einem Städtetrip nach Genf gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Schweizer Städte: Bahn und Bus oft kostenlos

Immer mehr Städte in der Schweiz bieten sogenannte Mobility-Tickets an. Beim Einchecken im Hotel erhalten die Gäste das Ticket und können damit kostenfrei die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

In Basel gilt das Konzept als Erfolgsmodell: Seit Jahren gibt es dort für Gäste der Stadt das sogenannte Mobility-Ticket. Jetzt hat die Stadt Bern nachgezogen.

Wer in einer der beiden Städte logiert, erhält beim Check-in ein Mobility-Ticket gratis, sofern die Unterkunft offiziell registriert ist. Damit dürfen die Hotelgäste so oft sie mögen Tram und Busse benutzen – ohne sich vor Abfahrt über das passende Ticket Gedanken machen zu müssen.

In Basel ermöglicht das Ticket die freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel während der gesamten Aufenthaltsdauer (max. 30 Tage). Am Tag der Ankunft genügt die Reservierungsbestätigung des Hotels, um kostenfrei mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Bahnhof oder Flughafen zum Hotel zu gelangen.

Künftig können Gäste der Stadt Bern ebenfalls von einem solchen Ticket profitieren. Hotelgästen ist ab 1. Juni 2014 die kostenfreie Nutzung von Tram und Bussen gestattet. Ebenfalls offeriert das „Bern-Ticket“ Gratisfahrten mit der Gurten- und Marzilibahn. Das Bern-Ticket gilt während des ganzen Aufenthalts in Bern. Am Anreisetag garantiert die Reservationsbestätigung des Hotels einen kostenlosen Transfer mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Bahnhof oder vom Flughafen Bern-Belp zur Unterkunft.

Auch in Genf gibt es ein Gratis-Ticket für Besucher der Stadt. Wer im Hotel, in einer Jugendherberge oder auf dem Zeltplatz nächtigt, erhält die kostenfreie Geneva Transport Card für die Dauer des Aufenthaltes. Im Ticket enthalten sind die Kosten für die Fortbewegung mit Bus, Straßenbahn, Zug und Taxiboot auf dem Genfer See.

Mehr Informationen unter:

basel.com/de/mobility-ticket
www.bern.com/de/reiseplanung/anreise-und-verkehr/verkehr
geneve-tourisme.ch/en/useful-information/how-to-get-around

Weitere Informationen zum öffentlichen Verkehr in der Schweiz und zum Swiss Pass, dem Ticket für Bahnen, Busse und Schiffe in der ganzen Schweiz, gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

 

Quelle: Schweiz Tourismus

Vielfältige Veranstaltungen in der Schweiz zum Richard-Wagner-Jubiläumsjahr: Wagner-Museum Tribschen, Lucerne Festival, Hotel Schweizerhof Luzern, Festspiele Zürich, Kunsthaus Zürich und Wagner Geneva Festival

Zürich und Luzern: pulsierende Städte an wunderschönen Seen mit aussichtsreichen Hausbergen, die schon Wagner auf den Wanderungen während seiner Zürcher und Luzerner Zeit begeisterten. Anlässlich des 200. Geburtstags ehrt die Schweiz den berühmten Komponisten mit hochkarätigen Veranstaltungen.

Einer der berühmtesten Komponisten des 19. Jahrhunderts, Richard Wagner, wurde vor 200 Jahren, am 22. Mai 1813, in Leipzig geboren. Anlässlich des Geburtstags lockt Zürich mit vielen Veranstaltungen: Eine Stadtführung von Insight Switzerland zeigt Orte seines Lebens und Wirkens in Zürich. Unter dem Motto „Treibhaus Wagner“ rücken die Festspiele Zürich dieses Jahr vom 14. Juni bis 14. Juli Richard Wagners Zürcher Zeit in den Fokus – mit Musiktheater, Oper, Konzerten und vielem mehr (www.festspiele-zuerich.ch). Das Motto nimmt Bezug auf ein von Richard Wagner vertontes Gedicht seiner Muse Mathilde Wesendonck, in deren Villa heute das Museum Rietberg untergebracht ist. Es steht aber auch für Zürich, das dem politisch Verfolgten von 1849 bis 1858 Zuflucht bot. Einen Überblick über die Wagner-Aufführungen in Zürich in den letzten 150 Jahren ermöglicht die Ausstellung „Walküren über Zürich“ im Kunsthaus mit Szenenfotos und Bühnenbildentwürfen vom 24. Mai bis 18. August 2013 (www.kunsthaus.ch).

Nicht nur Zürich feiert in diesem Jahr den 200. Geburtstag von Richard Wagner. Wagner vollendete 1959 bei einem Aufenthalt im Schweizerhof Luzern seine Oper „Tristan und Isolde“ und wird dieses Jahr vom 21. Mai bis 30. Juni mit einem Kammermusikfest in dem traditionsreichen 5-Sterne-Hotel und in Tribschen geehrt. Das Lucerne Festival präsentiert vom 30. August bis 5. September eine Gesamtaufführung der Nibelungen-Tetralogie mit dem Dirigenten Jonathan Nott, hochrangigen Solisten und den Bamberger Symphoni-kern. Als Rahmenprogramm können eine musikalische Bootspartie über Tribschen nach Schloss Meggenhorn sowie Wagner-Führungen in Luzern und Tribschen gebucht werden (www.lucernefestival.ch).

Wagners Villa in Tribschen, in der er ab 1866 für sechs Jahre lebte und die auch Ursprungsort des Lucerne Festivals ist, beherbergt heute das Richard-Wagner-Museum (www.richard-wagner-museum.ch).

Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet das Wagner Geneva Festival vom 26. September bis 5. November 2013 mit etwa zwanzig Veranstaltungen in verschiedensten künstlerischen Ausdrucksformen (www.wagner-geneva-festival.ch).

Weitere Informationen gibt es unter www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Buchungsberatung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Sentier du Rhône: Zauberhafte Auenwälder bezaubern auf dem Weg von Genf nach La Plaine

Genève le long du Rhône
Copyright by Ville de Genève – Département des constructions et de l’aménagement

Im Herzen von Genf beginnt die Wanderung auf dem Sentier du Rhône, die durch besonders charmanten Viertel der Stadt zur Rhone und hinaus aufs Land führt. Über weite Strecken folgt sie dem Flussufer in das traumhafte Naturschutzgebiet, das Heimat für über siebzig Tierarten ist.

Im Herzen von Genf beginnt die Wanderung auf dem Sentier du Rhône. Wer sich den besten Überblick verschaffen möchte, sollte einen kleinen Umweg und 175 Treppenstufen in Kauf nehmen: Der Panoramablick vom Turm der berühmten mittelalterlichen Kathedrale St-Pierre über die Stadt Genf entschädigt für den Aufstieg. Der Weg führt dann vorbei an den „Forces Motrices“. Mitten im Fluss vor der Coulouvrenière-Brücke „schwimmt“ das imposante Kulturzentrum, gestaltet im Stil der „Beaux-Arts“. Das ehemalige Wasserkraftwerk war einst Aushängeschild der Genfer Industrie und versorgte ein Jahrhundert lang Tausende von Haushalten mit Trinkwasser und Elektrizität. 1980 wurde es stillgelegt und in ein Kultur- und Kunstzentrum mit Theater, Oper und Ausstellungsräumen umgewandelt. Dort beginnt der Rhoneweg. Er folgt dem linken Flussufer, während sich am rechten die Weinberge an die sonnigen Südhänge schmiegen. Durch zauberhafte Auenwälder geht es nach Aire-la-Ville, dann nach Cartigny und weiter über eine Brücke zum Bahnhof von La Plaine. Nach der impressionsreichen Wanderung kann von dort die Rückreise nach Genf per Bahn angetreten werden.

Entspannung finden Sonnenhungrige in den Genfer Bains des Pâquis. Sie sind der Anziehungspunkt für Erholungssuchende in Genf. Nur wenige Meter von der berühmten Wasserfontäne Jet d‘Eau entfernt bietet das Bad einen unvergleichlichen Ausblick auf den See.

Genf ist die internationalste Stadt der Schweiz. Dort befindet sich der europäische Sitz der UNO und der Hauptsitz des Roten Kreuzes – die humanitäre Tradition und das multikulturelle Flair machen Genf zur kleinsten Metropole der Welt und einer „Hauptstadt des Friedens“. Sanft eingebettet zwischen Alpengipfeln und Jura-Hügelzügen liegt die Stadt am Genfer See. Das Internationale Museum des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes geben Einblicke in die Arbeit der humanitären Organisationen. Genf ist auch ein Zentrum der Schweizer Uhren- und Schmuckwarenindustrie. Das Musée international de l’horlogerie, ein Uhrenmuseum mit einer Kollektion von Schmuck- und Spieluhren, lädt zu einem Besuch ein. Entspannung bietet eine Schifffahrt mit den Ausflugsschiffen auf dem Genfer See. Wer eine sportliche Alternative sucht, findet diese mit Sicherheit in den nahegelegen Alpen des Genferseegebiets.

Weitere Informationen gibt es unter www.myswitzerland.com/de/erlebnisse/wandern/wanderungen/sentier-du-rhone-aus-der-rhonestadt.html und www.myswitzerland.com/de/bains-des-paquis-geneve.html. Allgemeine Informationen zum Urlaubsland Schweiz und zum „Land des Wassers“ finden sich unter www.MySwitzerland.com/sommer und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

 Quelle: Schweiz Tourismus

Schweizer Städte inspirieren mit einer Fülle von hochkarätigen Veranstaltungen

Schweizer Städte vereinen auf einzigartige Weise moderne Urbanität, Kultur und Natur. Denn die meisten Städte liegen in herrlicher Umgebung direkt an einem Fluss oder See und aussichtsreiche Berggipfel sind nur einen Katzensprung entfernt. Eine Vielzahl an hochkarätigen Veranstaltungen und Ausstellungen macht den Aufenthalt in den Schweizer Städten zu einem besonderen Erlebnis. In Genf, Biel und Neuenburg steht das Jahr 2012 ganz im Zeichen des 300. Geburtstags von Jean-Jacques Rousseau. Filmfeste stehen in Solothurn und Genf auf dem Programm und Schauspielerin Audrey Hepburn ist eine große Sonderausstellung in Morges (Genferseegebiet) gewidmet. Das Comix-Festival in Luzern lockt wieder viele Fans. St. Gallen feiert das Gallusjahr zum Gedenken an die Ankunft des Mönchs und Namensgebers der Stadt vor 1400 Jahren.

Ein besonderes Jubiläum feiert Genf 2012: Zum 300. Mal jährt sich der Geburtstag des großen Philosophen, Schriftstellers, Naturforschers und Komponisten Jean-Jacques Rousseau. Kaum ein anderer hat die Zeit der Aufklärung so geprägt wie er. An die Bedeutung des Genfer Erbes im Leben und Werk Rousseaus erinnern zahlreiche Ausstellungen und Tagungen – in der Espace Rousseau, seinem ehemaligen Wohnhaus, und an anderen Orten der Stadt.

Vom 14. März bis 15. November 2012 bietet das Museum Alexis Forel in Morges/Lausanne eine Sonderausstellung „Audrey Hepburn, die Schauspielerin“. Die große Ausstellung würdigt die außerordentliche Persönlichkeit, die die Kinogeschichte mit ihrem Talent und ihrer Ausstrahlung als Schauspielerin bereichert hat. Die Schauspielerin lebte in Tolochenaz bei Morges, wo sie auch begraben wurde.

Das 20. Comix-Festival Fumetto in Luzern öffnet vom 9. bis 17 April seine Tore. Das künstlerisch anspruchsvollste Comic-Festival zeigt in 16 Hauptausstellungen einen großen Überblick über das aktuelle Comicschaffen aus aller Welt. Aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Japan, Belgien, Finnland und den USA kommen die sehr unterschiedlichen Künstler. Auf drei Zentren und über die ganze Stadt verteilt, lädt Fumetto sein Publikum ein, auf Entdeckungsreise in der Welt der Comics zu gehen.

Vom 1. April bis 11. November 2012 gedenkt die Stadt St. Gallen ihres legendären Gründers Gallus: Das Gallusjubiläum 2012 wird mit der Ausstellung „Der heilige Gallus 612/2012: Leben – Legende – Kult“ und der Eröffnung der Galluskapelle am 1. April 2012 gewürdigt.

Vor rund 1400 Jahren, vermutlich im Jahr 612, ließ Gallus sich im Steinachtal nieder. Aus diesem Anlass zeigt die Stiftsbibliothek in einer erweiterten Jubiläumsausstellung Zeugnisse zum Leben, Umfeld, Nachwirken und Kult des Heiligen. Sie präsentiert aus ihrem reichen Schatz an Handschriften und Drucken die schönsten und wertvollsten Stücke mit Bezug zum heiligen Gallus. Dazu kommen kostbare Leihgaben aus dem Domschatz von St. Gallen, dem Stiftsarchiv, dem Stadtarchiv und der Vadianischen Sammlung St. Gallen, der Stiftsbibliothek Einsiedeln, den Bibliotheken in München, Stuttgart und Wolfenbüttel sowie der Biblioteca Ambrosiana in Mailand.

Unter den Exponaten befinden sich u. a. Werke von Zeitgenossen des Gallus, Texte, die noch zu seinen Lebzeiten geschrieben wurden, irische Handschriften, darunter das berühmte Antiphonar von Bangor (April bis Juli), die einzigen Textzeugen der beiden ältesten Fassungen der Gallus-Vita, Werke der liturgischen Dichtung und der Literatur, Zeugnisse der Kunst, Kultgegenstände sowie Münzen. Im Lapidarium ist eine Galerie mit Gallus-Bildnissen vom 9. bis zum 20. Jahrhundert zu bewundern. Vom 1. April bis zum 28. Oktober 2012 ist die Galluskapelle täglich geöffnet. Mehr Informationen:  www.stibi.ch.

Weitere Informationen gibt es unter MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Buchungsberatung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Während der eindrucksvollen Escalade feiern die Genfer die historische Entscheidungsschlacht gegen die Savoyer

Lodernde Fackeln, patriotische Lieder, historische Uniformen: Vom 9. bis 11. Dezember 2011 geht es in der „Hauptstadt des Friedens“, wie Genf auch genannt wird, ausnahmsweise mal kriegerisch zu: die Genfer feiern die traditionelle Escalade. Jedes Jahr im Dezember gedenkt die Genfer Bevölkerung mit dem großen Stadtfest der Entscheidungsschlacht gegen die Truppen Karl Emanuels von Savoyen im Jahr 1602. Am Abend des 11. Dezember findet der beeindruckende Fackelzug statt, bei dem eine Vielzahl von Darstellern in originalgetreuen Kostümen aus dem 17. Jahrhundert durch die Straßen der Stadt ziehen.

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