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Kategorie: Jahreszeiten (Seite 1 von 15)

Inhaltsstoffe in Sonnencremes: Diese sollten Sie meiden!

Mit voller Wucht ist der Sommer nun endlich angekommen und beschert uns Sonnenschein satt. Bevor Sie nun die üppigen Sonnenstunden unbeschwert nutzen, sollten Sie den Schutz Ihrer Haut nicht vergessen.

Die Vergleich.org-Redaktion hat für Sie zusammengetragen, auf welche Inhalte Sie bei der Wahl Ihrer Sonnencreme achten sollten und welche unbedenklich für Sie und Ihre Haut sind!

Laut der Deutschen Krebsgesellschaft hat sich die Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen seit 2007 fast verdoppelt. Dieser Tage verbringen viele Menschen die mit den vermehrten Sonnenstunden einhergehenden Lockerungen mit Outdooraktivitäten. Dabei sollten Sie darauf achten, wie Sie sich vor der Sonne schützen.

Nicht alle Inhaltsstoffe in Sonnencremes sind gesundheitlich unbedenklich. Die Vergleich.org-Redaktion hat zusammengetragen, welche Inhaltsstoffe negative Eigenschaften haben und welche Sie unbesorgt auf Ihre Haut auftragen können.

Gute Filter sind antiallergen, photostabil und nicht hormonell wirkend

Wenn Sie diese Filter auf der Zutatenliste einer Sonnencreme sehen, können Sie aufatmen: diese Filter sind antiallergen, lösen also keine Allergien aus. Außerdem sind sie photostabil, sodass sie nicht in der Sonne zerfallen.

  • Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb S)
  • Drometrizole Trisiloxane (Mexoryl XL)
  • Terephthalylidene Dicamphor Sulfonic Acid (Mexoryl SX / Ecamsul)
  • Ethylhexyl Triazone (Uvinul T 150)
  • Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate (Uvinul A Plus)
  • Diethylhexyl Butamido Triazone (Iscotrizinol)
  • Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid (Enzulisol)
  • Butyl Methoxydibenzoylmethane (Avobenzone)
Grafik: Vergleich.org

Problematische Filter können sogar krebserregend sein

Es gibt einige UV-Filter mit negativen Eigenschaften, auf die Sie im Idealfall verzichten sollten.

Unbedingt vermeiden: Benzophenon und Octocrylen

Unbedingt weglassen sollten Sie Produkte mit dem Stoff Benzophenon (meist Benzophenon-3, Benzophenon-4 oder Benzophenon-5 in der INCI-Liste), denn dieser wurde von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) als “möglicherweise krebserregend” eingestuft.

Zwar ist diese Frage noch nicht endgültig wissenschaftlich geklärt, doch Laborversuche mit Mäusen legen diesen Schluss nahe, sodass von der Verwendung des Stoffes bis auf Weiteres abzuraten ist. Zudem hat dieser Stoff auch eine stoffwechselstörende und allergene Wirkung. Außerdem ist in diesem Kontext vor Octocrylen zu warnen, denn dieser Stoff zerfällt nach einiger Zeit, sodass Benzophenon als Abfallstoff entsteht. Auch dieser UV-Filter ist also zu meiden.

Grafik: Vergleich.org

Bei vielen weiteren Stoffen wurde zwar kein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt, doch diese sind aus anderen Gründen nicht empfehlenswert. Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der problematischen Eigenschaften von UV-Filtern sowie welche Filter diese Eigenschaften aufweisen:

  • Allergen: Bei diesen Stoffen besteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Hautreizungen, Allergien und Ausschlag:
    • Benzophenone-3/4/5
    • Ethylhexyl Dimethyl PABA
    • Homosalate
    • Octocrylene

  • Hormonelle Wirkung: Einige Stoffe stehen im Verdacht, auf die Hormone des menschlichen Körpers zu wirken und Stoffwechselprozesse zu stören. Dazu zählen:
    • Benzophenone-3/4/5
    • 4-Methylbenzylidene Camphor
    • Isoamyl Methoxycinnamate
    • Homosalate
    • Octocrylene
    • Octyl Methoxycinnamate

  • Enthalten Nanopartikel: Nanopartikel stehen im Verdacht, in den Körper einzudringen und dort ggf. negative gesundheitliche Effekte hervorzurufen. Folgende UV-Filter enthalten Nanopartikel:
    • Tinosorb M (Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (Nano))
    • Tinosorb A2B (Tris-Biphenyl Triazine (Nano))
    • Nano-Titandioxid
    • TBPT Nano
    • Nano-Zinkoxid

  • Nicht photostabil: Ein nicht photostabiler Stoff zerfällt bei UV-Strahlung, sodass die Schutzwirkung nachlässt. Dies ist der Fall bei Octyl Methoxycinnamate.
Grafik: Vergleich.org
Grafik: Vergleich.org

Chemische oder mineralische UV-Filter?

Chemische UV-Filter dringen in die Haut ein und verhindern die Absorption oder Umwandlung der UV-Strahlen. Diese Sonnencremes lassen sich gut auf die Haut auftragen und ziehen schnell ein. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl neuer, unbedenklicher chemischer UV-Filter, auf einige gesundheitlich bedenkliche sollten Sie jedoch achten.

Im Vergleich zu chemischen Filtern verbleiben mineralische UV-Filter auf der Hautoberfläche und reflektieren die UV-Strahlen der Sonne. Dabei bilden Sie auf der Haut meist eine weiße Schicht. Sonnencremes mit Zink- oder Titanium-Oxiden, wie sie meist in zertifizierten Bio-Sonnencremes enthalten sind, können Sie bedenkenlos verwenden.

Achten Sie nur darauf, dass Sie keine Sonnencreme mit Nano-Partikeln verwenden, wie sie z.B. in den mineralischen Filtern Tinosorb M und Tinosorb A2B vorzufinden sind. Auch wenn noch keine Langzeitstudien vorliegen, stehen Sie im Verdacht, in die Haut und somit in den Organismus einzudringen. Achten Sie also auf die bezeichnende Silbe “Nano” auf Ihrer Sonnencreme! Auch Titandioxid und Zinkoxid gibt es in Nano-Form und sind dann nicht empfehlenswert.

Abgelaufene Sonnencreme nicht mehr verwenden

Abgelaufene Sonnenmilch kann schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Werfen Sie die Sonnencreme spätestens dann weg, wenn sie eigenartig riecht, sich verfärbt hat oder eine seltsame Konsistenz entwickelt hat.

Grafik: Vergleich.org

Produktempfehlungen

Vergleich.org ist ein unabhängiges Verbraucherportal und bietet seinen Lesern eine umfassende Kaufberatung für Produkte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Kostenlose Ratgeber, Testberichte und Vergleichstabellen helfen Lesern, kleine und große Kaufentscheidungen richtig zu treffen. Das Team hat nicht nur die Hinweise für die richtige Auswahl von Sonnencremes zusammengetragen, sondern sich umgesehen, was es auf dem Markt so gibt.

Die folgenden, beispielhaften Produkte sind frei von schädlichen Inhaltsstoffen und können auf Grundlage der vorab genannten Kriterien bedenkenlos empfohlen werden:

  • Omucis „Nothing to Hide“ SPF 50
    • chemischer Filter Tinosorb S                   
    • vegan (ohne Tierversuche) mit natürlichen, umweltfreundlichen Inhaltsstoffen
  • “We Love The Planet” Sun Stick LSF 30
    • Kombination aus Titandioxid und Zinkoxid
    • zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen, recyclebare Verpackung
    • Nanopartikel dieses Produkts sind extra beschichtet und daher weniger schädlich
  • Ombra Sun Ultra Sensitiv 30 (Aldi)
    • Kombination synthetischer Filter und Titandioxid
    • frei von Parfüm, allerdings mit (wenig) Alkohol
  • Speick Sun Sonnencreme LSF 30
    • mineralischer Filter aus Zinkoxid
    • frei von Parfüm
  • Dado Sens Sonnencreme SPF 30
    • Kombination diverser chemischer und mineralischer Filter
    • vergleichsweise teuer
Überraschung nach dem Sonnenbad. Photo by Tora Chu on Unsplash

Quelle: Vergleich.org

Japan: Setouchi und die Bäder, eine tausendjährige Geschichte

Das Baden in Onsen (natürlichen vulkanischen Thermalquellen) hat eine tausendjährige Tradition in Japan. Sie ist so alt, dass man sie mit Mythen und Legenden verbindet. In der japanischen Kultur fest verankert, ist es üblich, regelmäßig zum Baden in ein Onsen zu gehen, auch wenn man ein Stadtbewohner ist. Für Reisende ist es eine ungewöhnliche und einzigartige Tradition, die Sie unbedingt ausprobieren sollten, wenn Sie das Land der aufgehenden Sonne besuchen, und besonders im Winter, wenn das Erlebnis noch magischer ist. Die Setouchi-Region (die an das japanische Binnenmeer grenzt und sieben Präfekturen umfasst) bietet eine außergewöhnliche Landschaft und beherbergt einige der berühmtesten und ältesten Onsen in Japan.

Kinosaki Onsen – Bild: PR Setouchi

Die ausgedehnte Region Setouchi besteht aus sieben Präfekturen: Ehime, Hyogo, Kagawa, Okayama, Tokushima und Yamaguchi, die alle im Binnenseegebiet von Japan liegen. Die Region Setouchi, die sich zwischen dem südlichen Teil der Insel Honshu und der Insel Shikoku erstreckt, ist ebenfalls ein großer Archipel, der aus mehr als 700 Inseln besteht, von denen einige bekannt sind – wie Naoshima oder Teshima – auf denen viele interessante, zeitgenössische Kunstwerke zu sehen sind. Mit seiner atemberaubenden Landschaft, der reichen Geschichte und der tiefgreifenden Kultur gilt das Setouchi-Gebiet auch in Japan als etwas Besonderes. Umwoben von Legenden und tief in der Geschichte des Landes verwurzelt, eröffnet diese brillante Seelandschaft den Zugang zu einem Japan, wo die Vergangenheit noch präsent ist, nahtlos verknüpft mit der Moderne.

Die Thermalbäderkultur erfreut sich in Japan großer Beliebtheit. Es gibt 27.283 Quellen und 2.982 Onsen mit Unterkünften im ganzen Land. Wenn Sie den Animationsfilm „Chihiros Reise ins Zauberland“ gesehen haben, ist Ihnen wahrscheinlich die Badeanstalt, der Hauptschauplatz, aufgefallen. Der Zeichner und Regisseur Hayao Miyazaki ließ sich für die im Film gezeigten Bäder von Thermen inspirieren, von denen sich einige in der Region Setouchi befinden. Das mit Schwefel oder Mineralien gesättigte Badewasser beruhigt Körper und Geist und ermöglicht eine belebende Pause, die bei einem oft stressigen Alltag gut tut. Jede Region Japans hat ihre eigenen Thermen mit unterschiedlichen therapeutischen Wirkungen. Es gibt Innen- und Außen-Onsen („Rotenburo“ genannt).

Sobald die ersten Fröste des Winters kommen, gehen die Japaner in die Onsen, um sich zu entspannen und deren Vorzüge zu genießen.

Kinosaki Onsen

In der Präfektur Hyōgo gelegen, hat Kinosaki Onsen eine reiche 1300-jährige Geschichte. Die Stadt ist bekannt für ihre sieben öffentlichen Onsen Thermalbäder mit Retro-Atmosphäre und ihren Onsen-Tempel, den Onsen-Ji, der die Stadt dominiert, sowie für ihre traditionellen Gasthäuser, die berühmten Ryokan. Die Entstehungsgeschichte der Stadt, die eng mit den Thermalbädern verbunden sind, mischt sich mit Legenden und lokaler Folklore. Die Einwohner von Kinosaki Onsen sehen die Stadt als ein einziges Ryokan (traditionelles Gasthaus): der Bahnhof ist der Eingang, die Straßen sind die Gänge, die Ryokan sind die Zimmer und die Onsen sind die Bäder. Gäste, die in ihrem Ryokan ankommen, sind eingeladen, auszugehen und die einzigartige Atmosphäre der Stadt zu genießen.

Gut zu wissen: Die 7 öffentlichen Bäder von Kinosaki Onsen akzeptieren auch Besucher mit Tätowierungen, was in den meisten Onsen in Japan nicht erlaubt ist.

Dôgo Onsen

Dôgo Onsen ist das älteste und berühmteste Heilbad Japans und wird jedes Jahr von mehr als einer Million Menschen besucht. Es war eine der Inspirationsquellen für Hayao Miyazaki. Das Dôgo Onsen liegt nordöstlich von Matsuyama in der Präfektur Ehime und hat eine 3000-jährige Geschichte! Das dreistöckige, Meiji-inspirierte Holzgebäude ist ein Labyrinth aus Korridoren, Balkonen und Salons. Diese Thermalquelle ist mit uralten Legenden und Mythen behaftet: Ein Reiherpärchen, von dem einer ein verletztes Bein hatte, soll in den Quellen des Dôgo gebadet haben und anschließend völlig geheilt entstiegen sein. So kam es zum Gründungsmythos der Dôgo Onsen-Bäder. Der Reiher ist ihr Schutzpatron und auf den Giebeln des Gebäudes dargestellt.

Kobe: Arima Onsen – Bild: PR Setouchi

Arima Onsen

Arima Onsen ist ein Kurort an den Hängen des Berges Rokko, nördlich von Kobe in der Präfektur Hyōgo. Dieses typische Bergdorf heherbergt eines der drei ältesten Thermalbäder des Landes, mit einer über 1300 Jahre alten Geschichte, die auf mehr als 1.300 Jahre. Als angenehme Pause nach dem Besuch von Kobe oder Osaka ist Arima Onsen ein perfekter Ort zum Ausruhen und Flanieren.

Mehr über die Region Setouchi erfahren Sie hier: klick!

Quelle: PR Setouchi 

Gefahren beim Schwimmen: Darauf sollten Sie achten!

Eine Person ertrinkt
Photo by Blake Cheek on Unsplash

Sommer, Sonne, Strand… Nach dem Corona-Lockdown freuen wir uns dieses Jahr wohl noch mehr als sonst auf ausgiebiges Sonnen und Abtauchen im kühlen Nass. Doch was Viele dabei nicht bedenken: Der Badespaß ist nicht ganz ungefährlich, jedes Jahr kommt es kommt es wieder zu hunderten tragischen Unfällen. Welche Gefahren lauern an Meer, See, Fluss und Pool im Besonderen? Und welche allgemeinen Verhaltensregeln sollten Wasserratten beachten? Laut einer Erhebung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind alleine im letzten Jahr 417 Menschen beim Baden ertrunken. Die meisten Unfallopfer waren dabei zwischen 21 und 55 Jahren alt. Dabei passierte der Großteil der Unfälle in Seen und Flüssen, deren Gefahren oftmals unterschätzt werden.

Damit Sie Ihren nächsten Badeurlaub oder Tag am See möglichst sicher und entspannt genießen können, hat die Redaktion von Heimwerker.de allgemeine Baderegeln und mögliche Gefahren für Sie zusammengetragen.

Grafik: heimwerker.de
Grafik: heimwerker.de

So verhalten Sie sich richtig beim Schwimmen – allgemeine Regeln

  • Springen Sie niemals in unbekannte Gewässer! Es besteht äußerste Verletzungsgefahr, z.B. durch nicht sichtbare Felsen unter der Wasseroberfläche.
  • Baden Sie nur, wenn es eine Aufsicht gibt – schauen Sie sonst, wo Leute im Wasser sind und fragen Sie, wo es tief wird.
  • Kühlen Sie Ihre Arme und Beine vor dem Betreten des Wassers ab, sonst droht ein Kreislauf-Schock.
  • Schwimmen Sie niemals mit ganz leerem oder sehr vollem Magen! Ein leichter Snack wie ein paar Trockenfrüchte oder ein bisschen Müsli sind am besten.
  • Achten Sie aufmerksam auf Menschen, die nicht schwimmen können. So können Sie im Notfall schnell Hilfe holen.
  • Nichtschwimmer sollten maximal bis zur Brust ins Wasser, im Meer sogar nur bis zu den Knien, da die Unterströmung einen leicht mitreißen kann!
  • Gehen Sie aus dem Wasser, sobald Sie zu frieren beginnen.
  • Gehen Sie nicht angetrunken Baden! Steigender Übermut und sinkende Hemmschwellen sind ebenso gefährlich wie der Alkohol, der den Körper rasch abkühlt.
Grafik: heimwerker.de
Grafik: heimwerker.de

So verhalten Sie sich richtig  – Am See

Obwohl sie ein stehendes Gewässer mit weniger Strömungspotential darstellen, sind auch Seen nicht frei von Gefahren und laut DLRG Schauplatz der meisten Badeunglücke im letzten Jahr. Durch die fehlende Durchmischung der Wasserschichten aufgrund der geringen bis fehlenden Strömung kommt es in Seen sehr oft zu einem plötzlichen Temperaturabfall ab einem bis zwei Metern – man spricht von der so genannten Temperatursprungschicht, die für den Körper sehr anstrengend sein und Kreislaufprobleme bis hin zum Kollaps zur Folge haben kann. Also:

  • Schwimmen Sie nicht zu weit vom Ufer weg.
  • Gerade an Baggerseen fällt der Boden teils steil ab, was vor allem Nichtschwimmer überraschen kann.
  • Temperaturunterschiede bis zu 10 Grad innerhalb stehender Gewässer können gefährliche Kreislaufprobleme verursachen.

So verhalten Sie sich richtig  – Am Fluss

Flüsse haben oftmals starke Strömungen, die selbst gute Schwimmer schnell überfordern können. Diese können u.a. an Brückenpfeilern oder Wasserbauwerken entstehen oder generell unter der teils ruhig wirkenden Wasseroberfläche schlummern, wo sie häufig nicht auszumachen sind. Gerät man in eine Strömung, kann sie einen leicht unter Wasser oder auch mit sich ziehen, nicht selten in die Fahrrinne von Schiffen. So mancher ist bei dem Versuch, auf die andere Seite eines Flusses zu schwimmen, ums Leben gekommen.

  • Schwimmen Sie nicht in Flüssen!
  • Unsichtbare Strömungen können selbst Erwachsene locker mitreißen.
  • Durch Schiffe oder Brückenpfeiler droht zusätzliche Gefahr (sowohl indirekt durch hervorgerufene Strömungen oder direkt durch Verletzungsgefahr).

So verhalten Sie sich richtig  – Am Meer

Auch am Meer lauern viele Gefahren. Strömungen verändern sehr schnell die Richtung und die Brandung kann einen starken Sog entwickeln, durch den Unvorsichtige im schlimmsten Fall aufs offene Meer hinausgezogen werden können. Hier sollten Sie sich unbedingt an die durch Flaggen signalisierten Gefahreneinschätzungen der DLRG halten. Bereits bei einer gelben Flagge ist das Schwimmen gefährlich, insbesondere für Nichtschwimmer und Kinder. Eine rote Fahne symbolisiert ein absolutes Badeverbot.

  • DLRG-Flaggensignale beachten: Gelb = Gefahr vor allem für Kinder und Nichtschwimmer; Rot = Absolute Lebensgefahr, Badeverbot
  • Beachten Sie an der Nordsee aufgrund von Ebbe und Flut die ausgeschilderten Badezeiten.
  • Richtung und Stärke von Strömungen wechseln rasch
  • Auch in der Brandung und Ufernähe gibt es oft einen starken Sog.
  • Benutzen Sie im Meer nie eine Luftmatratze, Sie und besonders Kinder könnten durch den Wind aufs offene Meer abgetrieben werden.

So verhalten Sie sich richtig  – Am Pool

Im Vergleich zu See, Fluss und Meer sind das Schwimmbad oder der heimische Gartenpool natürlich mit deutlich weniger Gefahren verbunden und besser bewacht. Dennoch ertrinken auch hier Menschen. Vor allem auf Kinder muss auch im Freibad sehr gut Acht gegeben werden.

  • Selbst hier gilt: Kinder immer beaufsichtigen! Sie können selbst in sehr flachem Wasser ertrinken, warnt das Deutsche Grüne Kreuz.
  • Beachten Sie ansonsten auch hier die allgemeinen Baderegeln sowie die ausgehängten Regeln im jeweiligen Schwimmbad.

So helfen Sie anderen

  • Ist ein Mensch im Wasser in Not, springen Sie nicht unüberlegt hinterher! Ertrinkende werden schnell panisch und greifen nach jedem erreichbaren Gegenstand oder schlagen unkontrolliert um sich – nicht selten endet das ebenfalls tragisch für die Retter.
  • Rufen Sie laut um Hilfe und machen Sie andere auf die Notlage aufmerksam. Setzen Sie so schnell wie möglich einen Notruf ab und befolgen die Anweisungen der Rettungskräfte am Telefon.
  • Wenn möglich, werfen Sie dem/der Ertrinkenden etwas Schwimmfähiges zu oder – falls in Ufernähe – etwas, an dem die Person sich festhalten oder selbst aus dem Wasser ziehen kann.
  • Bevor ein Unglück passiert, haben Sie ein wachsames Auge auf Nichtschwimmer*innen in Ihrer Umgebung oder jene, die nicht gut schwimmen können. Das trifft auf überraschend viele Menschen zu. Die Zahl der Nichtschwimmer*innen hat in den letzten Jahren – auch bedingt durch die Schließung vieler öffentlicher Schwimmbäder – zugenommen.

Quelle: heimwerker.de

Auf zwei Rädern zu edlen Tropfen und genussvollen Events – Frühlings-Reisetipp: Abwechslungsreicher Kurzurlaub im Weinland am Neckar

Mit milden Temperaturen und vielen Sonnenstunden lädt das HeilbronnerLand im Südwesten Deutschlands schon früh im Jahr zu aktiven Entdeckungstouren ein. Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand/Jan Bürgermeister

Mit milden Temperaturen und vielen Sonnenstunden lädt das HeilbronnerLand im Südwesten Deutschlands schon früh im Jahr zu aktiven Entdeckungstouren ein.
Foto: djd/Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand/Jan Bürgermeister

(djd). Vom Fahrradsattel aus die erblühende Natur erkunden, in einer Weinhütte zwischen den Reben süffige Weine und weite Aussichten genießen und auf einer Burgentour interessante Kulturdenkmäler kennenlernen: Während es in anderen Regionen Deutschlands oft noch recht kalt ist, lädt das HeilbronnerLand im Südwesten Deutschlands schon früh im Jahr mit milden Temperaturen und vielen Sonnenstunden zu aktiven Entdeckungstouren ein. Für einen Kurzurlaub in „Deutschlands Rotweinregion Nummer eins“ bieten sich im Frühling und Frühsommer vor allem die Brücken- und Feiertage an.

Tag der offenen Weingüter

Vier Urlaubstage reichen etwa, um sich an Ostern über zehn freie Tage zu freuen, über den 1. Mai bekommen Arbeitnehmer mit einem Urlaubstag vier Tage frei. Und mit dem Tag der offenen Weingüter am 28. und 29. April können sich Weinradler dann gleich auf eine besonders lohnenswerte Veranstaltung freuen: Über 20 Württemberger Weingüter im gesamten HeilbronnerLand öffnen an diesem Wochenende ihre Türen, laden zu Weinverkostungen, Kellerführungen und Weinbergrundfahrten ein. Bei einem „Weingut-Hopping“ entlang des Württemberger Weinradwegs haben Radausflügler Gelegenheit einige dieser Weinbetriebe kennenzulernen. Ab Mai beginnt in der Ferienregion zudem auch wieder die „Weinhüttle-Zeit“. Zwölf Ausschankhütten inmitten der Weinreben erwarten die Kurzurlauber mit leckeren Tropfen und kleinen Snacks – zum Beispiel der Weinausschank am Weinlehrpfad im Zweifelberg bei Brackenheim. Den schönen Blick über das gesamte Zabergäu gibt´s dabei umsonst. Wer möchte, kann den Besuch mit einem Spaziergang über den Weinlehrpfad nebenan verbinden. Informationen zu allen Veranstaltungen in der Region erhält man unter www.heilbronnerland.de.

Kultur und Kulinarik inmitten der Reben

„Wein ist Poesie in Flaschen“, verkündete bereits der Schriftsteller Robert Louis Stevenson im 19. Jahrhundert. Wer einen Kurzurlaub über Christi Himmelfahrt im Mai plant, kann sich davon auf zahlreichen Wein- und Hoffesten überzeugen. Poetisches erwartet Genussradler auch bei Ausflügen entlang der literarischen Radwege „Per Pedal zur Poesie“. Im Weinsberger Tal sowie im Zabergäu begeben sie sich dabei auf die Spuren von Dichtern und Denkern wie Mörike, Hölderlin oder Theodor Heuss. Da die Region aber nicht nur für gute Weine, sondern ebenso für ihre große Anzahl an Burgen, Schlössern und historischen Städten bekannt ist, bietet sich zudem eine Tour entlang des Burgenradwegs an. An Pfingsten wiederum sollten sich Genussradler diese Veranstaltung vormerken: „Wein über Berg und Tal“ in den Löwensteiner Bergen vom 19. bis 21. Mai 2018 – mit fünf Genussstationen und herrlichen Aussichten.

Kostenlose Raderlebniskarte

Aktivurlauber finden im HeilbronnerLand eine sehr gute Radinfrastruktur mit 1.500 km markierten Radwegen und über 30 beschilderten Radtouren. Für die Tourenplanung und Orientierung unterwegs bietet die Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand unter www.heilbronnerland.de zahlreiche Radkarten, interaktive Karten sowie GPX-Daten für die mobile Navigation. Eine neu aufgelegte und erweiterte Raderlebniskarte „Radfahren in der Region der Bundesgartenschau 2019“ umfasst nun auch Touren in die weitere Umgebung, beispielsweise zum Unesco Welterbe Kloster Maulbronn oder entlang von Burgen- oder Fachwerkstraßen. Neben den Tourenbeschreibungen enthält die Karte u.a. Informationen zu Bett + Bike Betrieben, RadServiceStationen sowie E-Bike-Ladestationen.

 

Wintergeschichten aus der Schweiz

Die Französin Françoise Stahel beim Engadin Ski-Marathon. Bild © Schweiz Tourismus / Lorenz Richard

Die Französin Françoise Stahel beim Engadin Ski-Marathon. Bild © Schweiz Tourismus / Lorenz Richard

Bereits die Landschaft mit den verschneiten Bergen und Tälern ist im Winter ein Genuss. Wenn dann noch eine Begegnung mit einer interessanten Persönlichkeit hinzukommt, wird der Urlaub in der Schweiz schnell zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Seite www.MySwitzerland.com/wintergeschichten präsentiert neun inspirierende Geschichten mit spannenden Menschen.

Der rollende Barkeeper

6000 Höhenmeter überwindet der gebürtige Portugiese Victor Coste mit dem Après-Ski-Wagen jeden Tag. Von seiner neuen Heimat Andermatt (Region Luzern – Vierwaldstättersee) über den Oberalppass bis nach Disentis (Region Graubünden). Die gute Stimmung ist immer dabei – denn dafür sorgt er selbst. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/der-rollende-barkeeper.html

Madame Engadin Skimarathon

Im März feiert der Engadin Skimarathon in der Region Graubünden seinen 50. Geburtstag. Bei jeder Austragung seit 1969 war Françoise Stahel dabei. Nicht einen einzigen Lauf hat sie ausgelassen. Nun fiebert die 80-jährige Langläuferin dem großen Jubiläum entgegen. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/madame-engadin-skimarathon.html

Im siebten Himmel

Beim Heliskiing in Gstaad (Kanton Bern) ist der Weg ein Teil des Ziels. Gut möglich, dass eine der wenigen Schweizer Berufspilotinnen die Maschine steuert. Bevor es losgeht, schiebt Julie May zusammen mit einem Flughelfer einen Ecureuil B3 ins Freie und schaut in die Runde: „Na, bereit für den siebten Himmel?“ www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/keystory-im-siebten-himmel.html

Auf zwei Latten ins Paradies

40 Kilometer südlich von Sion (Wallis), zuhinterst im Val d’Hérens, liegt Arolla. Wer hier aufwächst, sieht im Winter vor allem Schnee und Berge. Dass Dédé Anzévui Bergführer wurde, erstaunt darum nicht. Früher ein Extrem-Skifahrer, heute ein Freeride- und Skitourenguide mit spektakulären Geschichten im Gepäck. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/auf-zwei-latten-ins-paradies.html

Der Ski des Rätoromanen

Rasant wie ein junger Athlet carvt Duri Wieland die Piste hinab. Vollgas gibt der bescheidene Bündner auch bei seiner Arbeit in der Manufaktur von zai in Disentis (Region Graubünden), wo der 65-Jährige mit voller Hingabe Hightech-Ski baut. Für diesen Traumjob hat er sogar seinen Architektenberuf an den Nagel gehängt. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/der-ski-des-raetoromanen.html

Zwei Hütten, zwei Typen

Ruhe oder Trubel? Gerstensuppe oder Hamburger? Nostalgie oder Moderne? Mehr Kontrast als Alp Fops und Sit-Hütte (beide Arosa Lenzerheide, Region Graubünden) geht kaum. Und doch haben sie eines gemeinsam: Ihre Gastgeber Gian Malär und Mirko Schadegg sind jung, unkonventionell und voller Tatendrang. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/zwei-huetten-zwei-typen.html

Sein Knall rettet Leben

Ein Donnerschlag und schon tosen Tonnen von Schnee ins Tal: Dies ist das Werk von Raphy Gillioz. Früher war er selber einer der besten Freerider der Welt, heute sorgt er für die Sicherheit im Skigebiet „4 Vallées“ im Wallis. Jeden Winter bringt der Sprengmeister bis zu acht Tonnen Sprengstoff zur Detonation. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/sein-knall-rettet-leben.html

Ein Star zum Anfassen

Um ihren unermüdlichen Bewegungsdrang unter Kontrolle zu halten, forderte ihre Kindergärtnerin eine zusätzliche Aufsichtsperson an. Und so entwickelte sich Fanny Smith von der Zappel-Liese zur Profi-Sportlerin mit drei WM-Medaillen. Heute leitet sie die „Fanny Smith Academy“ in Villars (Genferseegebiet) und bringt der nächsten zappeligen Generation Skicross nahe. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/ein-star-zum-anfassen.html

Generationenduell auf zwei Brettern

In den 2000ern war Didier Moret einer der Cracks der Schweizer Tourenskifahrer-Szene. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere gewann er 2008 die prestigeträchtige „Patrouille des Glaciers“. Besonders gerne misst er sich mit dem 13 Jahre jüngeren Trainingspartner Cédric Remy – auf einer der vier Trainingsstrecken „Vitaski“ in der Region Fribourg. www.myswitzerland.com/de-de/wintergeschichten/generationenduell-auf-zwei-brettern.html

Alle Geschichten in ausführlicherer Form gibt es auf www.MySwitzerland.com/wintergeschichten.

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Schaumkronen-Saison an der Ostsee: Darum lohnt sich ein Urlaub auf Rügen jetzt besonders

Menschenleer und sturmgepeitscht - für wetterfeste Spaziergänger zeigt sich der Ostseestrand jetzt von seiner schönsten Seite. Foto: djd/www.seepark-sellin.de

Menschenleer und sturmgepeitscht – für wetterfeste Spaziergänger zeigt sich der Ostseestrand jetzt von seiner schönsten Seite.
Foto: djd/www.seepark-sellin.de

(djd). Urlaub in der Nebensaison bringt viele Vorteile. Die Unterkünfte sind meist günstiger, die Strände nicht überfüllt und der Urlaubsort lässt sich in aller Ruhe erkunden. In Sellin auf Rügen beispielsweise stehen die Strandkörbe im Sommer dicht an dicht. Jetzt zeigt sich der Strand verlassen und das Meer von seiner rauen, schönen Seite. Wenn der Wind Schaumkronen vor sich her treibt, ist ein Strandspaziergang ein besonders beeindruckendes Erlebnis. Darauf können sich Gäste in dieser Jahreszeit außerdem noch freuen:

Seepark Sellin

Vom Wind durchgepustet, gibt es nichts Schöneres als es sich im Warmen bei einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Nur ein paar Minuten zu Fuß sind es vom Strand zum etwa 800 Meter entfernten Seepark Sellin – eine charmante Ferienwohnanlage in klassischer Bäderarchitektur. Die individuellen Apartments sind behaglich eingerichtet und mit einer voll ausgerüsteten Küchenzeile ausgestattet, so dass man sich hier fast wie zu Hause fühlt. Unter www.seepark-sellin.de stehen Wohnungen für zwei bis sechs Personen zur Auswahl. Die Ferienwohnanlage eignet sich außerdem gut als zentraler Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Region.

Bernsteinmuseum Sellin

Bernsteine sind beliebte Urlaubsandenken. Doch wo findet man die funkelnden Steine aus fossilem Harz eigentlich und wie erkennt man sie? Diese und andere Fragen beantwortet das Bernsteinmuseum in Sellin. Vitrinen und Bilder informieren über spannende Details, zum Beispiel über fossile Pflanzen und Tiere, die vor Millionen Jahren in Harztropfen eingeschlossen wurden.

Kreidemuseum Gummanz

In der Nähe der Ortschaft Sagard befindet sich Europas einziges Kreidemuseum, das stilecht in den Gemäuern eines alten Kreidewerkes errichtet wurde. Ausstellungen und Mitmachstationen erläutern, wie die so genannte „Rügener Schreibkreide“ aus kalkigen Resten von Lebewesen entstand und mit welchem Aufwand sie abgebaut wurde.

Uhrenmuseum Putbus

Im Uhrenmuseum in Putbus vergeht die Zeit wie im Flug. Denn zusammen mit der ebenfalls stattlichen Sammlung an historischen Musikgeräten gibt es über 1.000 Exponate zu bestaunen. Wer mehr über das filigrane Innenleben der Zeitzeiger erfahren möchte, kann beim Rundgang durch die Werkstatt dem Uhrmacher über die Schulter schauen.

Nationalparkzentrum Königsstuhl

Direkt am Königsstuhl, dem berühmten Kreidefelsen Rügens, befindet sich das gleichnamige Nationalparkzentrum, das auf 2.000 Quadratmetern eine außergewöhnliche Erlebniswelt bietet. Auf vier Etagen erstreckt sich die akustisch inszenierte Zeitreise vom Ursprung des Kreidemeeres bis heute. Die Besucher können dabei per Kopfhörer einer selbst ausgewählten Führung lauschen.

Eintauchen und Abtauchen

Wenn es draußen stürmt und regnet, verführt die „Ahoi Bade- und Erlebniswelt“ in Sellin zum wohligen Abtauchen. Ob Wasserrutsche, Strömungskanal, Unterwasser-Whirl-Liegen oder Bodensprudler – auf 600 Quadratmetern Wasserfläche bleiben keine Wünsche offen. Wärmesuchende können sich außerdem in Saunawelt, Dampfbad oder Aromagrotte entspannen. Gäste des Seeparks Sellin dürfen sich in der Nebensaison über täglich drei Stunden freien Eintritt in die Therme freuen. Außerdem erhalten sie 50 Prozent Ermäßigung auf die Saunalandschaft. Weitere Informationen gibt es unter www.seepark-sellin.de.

 

Luxuriöse Alphütten in der Schweiz

Chalet Berghof Sertig in Davos Clavadel. Bild © Dolores Rupa

Chalet Berghof Sertig in Davos Clavadel. Bild © Dolores Rupa

Mitten in der Natur gelegen bieten Alphütten eine Möglichkeit, sich weit weg vom alltäglichen Stress zu erholen: Das weite Panorama und die Stille genießen, durch den Schnee wandern, ein Buch lesen oder Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Und manchmal darf es eben auch ein bisschen mehr sein – knisterndes Feuer im Kamin, ein Hot Pot mit Blick in den Sternenhimmel, eine einzigartige Lage, Ferien im Baudenkmal oder eine exklusive Einrichtung. Luxuriöse Alphütten aus der Premium Selektion jetzt auf www.myswitzerland.com/alphuetten.

Berghof Sertig in Davos Clavadel (Graubünden)

Der Berghof, die neue Dependance des Waldhotels Davos, liegt mitten in der alpinen Ruhe des wildromantischen Sertig-Tals und ist eine Hommage an Thomas Mann, der den Berghof als einen der fiktiven Schauplätze in seinem Roman „Der Zauberberg“ verwendete. Hier sind aus teilweise alter Bausubstanz mit viel Liebe zum Detail drei großzügige Ferienresidenzen für vier bis sechs Personen mit jeweils zwei Bädern, Loft-Wohnzimmern, Kamin, voll ausgestatteten Küchen, TV, Balkon und Terrasse in warmem Fichten-Altholz und Naturstein entstanden. Die drei Gebäude werden mit Erdwärme beheizt. Alpines Ambiente, stilvolle Innenarchitektur und zeitgemäßer Luxus verbinden sich zu einem magischen Ferienort. Link zum Berghof

Alphütte Grindelwald mit Blick auf Eigernordwand (Bern)

Die äußerst komfortable Alphütte für eine romantische Woche zu zweit steht ganz alleine auf einer sonnenreichen Geländeterrasse mit einmaligem Panorama auf Gletscher und Eigernordwand. Die moderne Infrastruktur wurde mit ungewöhnlichen Ideen in den Ausbau mit altem Holz integriert – so brutzelt in der Küche immer noch Urgroßmutters Holzkochherd. Drumherum ist eine Stube mit massivem Esstisch und eine Lounge angeordnet. Auf der darüberliegenden Galerie lädt die Schlaflandschaft zum Träumen ein. Das fantasievolle Steinbadezimmer wird ergänzt durch eine große Sonnenterrasse mit Liegestühlen und Hot Pot. Der Aufstieg vom Parkplatz zur Alphütte ist kurz, und im Winter geht es dann von der Hütte auf Skiern direkt zur nahe gelegenen Piste. Link zur Alphütte

Mayens in Forclaz alte Maiensässe mit neuem Innenleben (Wallis)

Eigentlich sollten die fünf uralten Mayens (Maiensässe) abgerissen werden, aber der Architekt Olivier Cheseaux baute die Gebäude in La Forclaz wieder auf und verwandelte sie in Ferienhäuser. Dabei wurde die alte Bausubstanz und Identität soweit wie möglich erhalten. Mit Beton und Glas wurden zeitlose, lichte Räume geschaffen. Wie bei den meisten Maiensässen handelt es sich um eine kleine Ansiedlung aus Hütten und Stallscheunen auf einer Bergwiese in der Mittellage der Alpen, die einst den Bauern beim Alpaufzug und Alpabzug Unterkunft bot. Ganz traditionell wird in den Mayens in Forclaz mit Holz geheizt – auch im Hot Tub! Eine echte Rückkehr zu den Quellen und der Natur. Link zum Mayen Pierre

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Schnee-Spaß im Dunkeln: Nächtliche Winter-Aktivitäten in der Schweiz

Vollmond-Skifahren auf der Diavolezza. Bild © Engadin St. Moritz

Vollmond-Skifahren auf der Diavolezza. Bild © Engadin St. Moritz

Wenn im Winter die Sonne hinter den Bergen untergeht, ist noch lange nicht Schluss auf den Schweizer Pisten, Wanderwegen oder Schlittelbahnen. In vielen Urlaubsdestinationen werden die Beleuchtungen angeknipst, die Stirnlampen aufgesetzt – oder Gäste sind im Schein des Vollmondes in der geheimnisvoll glitzernden Winterwelt unterwegs.

Unglaublich romantisch – Der Laternliweg im Appenzell (Ostschweiz / Liechtenstein)

Der Laternliweg auf der Schwägalp lädt nach Einbruch der Dunkelheit zu Spaziergängen durch den verschneiten Winterwald ein. Der rund zwei Kilometer lange Rundweg ist nur mit Petroleumlampen beleuchtet und führt durch den NaturErlebnispark Schwägalp/Säntis. Der Laternliweg ist vom 16. November 2017 bis 17. März 2018 jeweils am Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend beleuchtet, zwischen Weihnachten und Neujahr sogar täglich. Nach dem Spaziergang können die hungrigen Wanderer den Abend bei einem gemütlichen Fondue- oder Raclette-Plausch im Gasthaus Passhöhe oder im Hotel Säntis ausklingen lassen. https://saentisbahn.ch/aktivitaeten/winter/

Nächtlicher Ski-Spaß in L’Orient (Genferseegebiet)

Im Vallée de Joux bietet die L’Orient-Piste den Skifans ein in der Region einzigartiges Erlebnis: Skifahrer können hier ihren Lieblingssport auch spät abends noch betreiben und Snowboarder die 12 Module des Snowparks nutzen. In der Wintersaison ist die Piste von Mittwoch bis Samstag von 19.30 bis 22.00 Uhr geöffnet. Auf keinen Fall verpassen sollten die nächtlichen Ski-Fans das Komplett-angebot „Ski-Fondue“, das neben dem abendlichen Fahrspaß auch ein typisches Schweizer Fondue am Fuße der Pisten oder im nahen Sportzentrum umfasst. Der Preis für Erwachsene beträgt 30 Schweizer Franken (rund 25 Euro) und für Kinder 28 Schweizer Franken (rund 24 Euro). www.myvalleedejoux.ch/de/P4234

Erst Schneespaß, dann Gaumenfreuden – Nächtliche Schneeschuhtouren & Kulinarik im Wallis

Im Wallis finden den ganzen Winter über nächtliche Schneeschuherlebnisse statt. Zur Auswahl stehen Themenwanderungen oder kulinarische Touren. In La Tzoumaz findet jeden Dienstagabend vom 20. Dezember 2017 bis 18. April 2018 eine Schneeschuhwanderung durch die Wälder von Etablons statt. Optional kann nach der Wanderung ein Raclette-Essen dazugebucht werden. Der Preis für die Wanderung mit anschließendem Raclette beträgt für Erwachsene 35 Schweizer Franken (rund 30 Euro) und für Jugendliche von 10 bis 16 Jahren 30 Schweizer Franken (rund 25 Euro); Kinder wandern und essen gratis mit. www.latzoumaz.ch/de/fppoi-schneeschuh-nachtwanderung-und-oder-raclette-19510-10086.html

Ein ganz besonderes Erlebnis bieten die Wanderleiter des Weilers Colombire bei Crans-Montana. Nach dem gemeinsamen Aufstieg mit Schneeschuhen erhalten die Gäste eine individuelle Führung durch das Öko-Museum. Danach wartet als Abendessen ein feines Raclette mit Polenta und Kartoffeln. Nach dem Essen geht es den Berg mit Schlitten und Frontallampe hinunter zum Ausgangspunkt. Der Preis für Erwachsene und Kinder beträgt zwischen 80 und 100 Schweizer Franken (rund 69 bis 80 Euro). Im Preis inbegriffen sind Schneeschuhe, Schlitten, Stirnlampe, Raclette und die Führung durch den Wanderleiter. www.colombire.ch/de/assets/activiteshiverbaladesathemeallemand.pdf

Alpwirtschaft Laui: Im „Hot Pot“ unterm Sternenhimmel (Luzern – Vierwaldstättersee)

Für alle Wellness-Fans ist dieses Erlebnis etwas ganz Besonderes. Auf der nächtlichen Schneeschuhtour führt der Weg durch die unberührte Natur zur Laui-Hütte. Dort angekommen erwartet die Wanderer ein feines Schweizer Fondue. Anschließend geht es zur Entspannung in die übergroße Outdoor-Badewanne, dem „Laui Hot-Pot“, aus welcher der Sternenhimmel und die Bergwelt bestaunt werden können. www.alp-laui.ch/laui-hot-pot/index.html

Idyllischer Aufstieg, kulinarischer Höhenflug, rasante Abfahrt (Region Fribourg)

Die Alphütte Le Vuipay oberhalb von Les Paccots ist für ihre Käsespezialitäten bekannt, die im Sommer von François Liaudat eigenhändig produziert werden. Im Winter öffnet François die Hütte für seine Gäste, die sich mit Schneeschuhen auf dem Weg zu ihm gemacht haben. Nach dem Aufstieg (circa 1,5 bis 2 Stunden) tischt François seine selbst produzierten Spezialitäten wie Fondue moitié-moitié, Makkaroni, Käseschnitten, Trockenfleisch, Rösti oder Freiburger Beinschinken auf. Zurück geht es mit dem Schlitten. Die Alphütte ist ab Mitte Dezember bis Ende März jeden Tag außer montags geöffnet, sowie bei Mondschein oder bei vorheriger Anmeldung ab 15 Gästen. www.lespaccots.chwww.myswitzerland.com/de-de/idyllischer-aufstieg-kulinarischer-hoehenflug-rasante-abfahrt.html

Nachtschlitteln in Preda / Bergün (Graubünden)

Im Graubünden liegt die längste beleuchtete Schlittelbahn Europas. Mit ihrer Länge von mehreren Kilometern und ihrer kurvenreichen Strecke gehört sie auch zu den beliebtesten Bahnen unter Schlittenfahrern. Zum Startpunkt in Preda geht es ab Bergün mit der Rhätischen Bahn. Die Schlittelbahn befindet sich auf der Pass-Straße zwischen Bergün und Preda, die den ganzen Winter hindurch extra gesperrt wird, damit die Schlittler freie Bahn haben. www.schlitteln-berguen.ch/schlittelbahn-preda-berguen

Glüna Plaina – Vollmond-Skifahren auf der Diavolezza (Graubünden)

Abfahrt in die Nacht, lediglich das Licht des vollen Mondes beleuchtet die Piste: Auf der Diavolezza in Graubünden hat das Skifahren zu später Stunde Tradition. Wenn der Vollmond (romanisch: Glüna Plaina) sein weiches Licht anknipst, ruft das Bergrestaurant Diavolezza zum Gipfeldinner samt anschließender Mondscheinfahrt über ruhige Hänge zurück ins Tal. Das Nachtskifahren findetjeweils bei Vollmond von Dezember bis April statt. www.engadin.stmoritz.ch/winter/de/aktivitaeten/sport/ski-snowboard/diavolezza-skifahren/gluena-plaina-vollmond-skifahren-auf-der-diavolezza/

Langlauf total – sogar in der Nacht (Bern)

Kandersteg ist ein Langlauf-Mekka. Über 100 Kilometer Loipen umfasst das Netz. Auch bei Einbruch der Dunkelheit ist Langlaufen noch möglich – Beleuchtung sei Dank. Wer sich tagsüber noch zu wenig verausgabt hat, schnallt die dünnen Latten abends noch einmal an. Die 6 Kilometer lange Loipe wird täglich vor 17.30 Uhr nochmals präpariert und ist bis 21.00 Uhr beleuchtet. Die abwechslungsreiche Strecke führt mitten durchs Dorf. www.kandersteg.ch/de/w/loipen

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

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