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Reifenrutsche :: Röhrenrutsche mit Daylight-Effekten | BadeLand Wolfsburg [NEU 2017]

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https://www.youtube.com/watch?v=mRHosxVAkJs

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Onride-Video der neuen Reifenrutsche im Freizeit- und Erlebnisbad BadeLand Wolfsburg. Die Rutsche wurde 2017 gebaut und ersetzt die Reifen-Trichterrutsche. Gerutscht wird mit spurgeführten Reifenrutschen (birnenförmige Rutschreifen). Der Start und die Auslauf-Strecke wurden von der alten Rutsche übernommen, am Anfang geht es mit einem steilen Drop in die Röhre. Verschiedene Daylight-Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Rutschpartie.

Das meist geküsste Mädchen der Welt: Niedersächsische Städte locken mit Kuriositäten und spannenden Geschichten

Jeder frischgebackene Doktor der altehrwürdigen Universität Göttingen sollte dem Gänseliesel einen Kuss geben. Foto: djd/Tourismus GÖ e. V./Alciro Theodoro da Silva

Jeder frischgebackene Doktor der altehrwürdigen Universität Göttingen sollte dem Gänseliesel einen Kuss geben.
Foto: djd/Tourismus GÖ e. V./Alciro Theodoro da Silva

Wo steht das meistgeküsste Mädchen der Welt? Wie kommen historische Walknochen ins Binnenland? Warum feiern Junggesellen ein Mittelalterfest? Und welches Rathaus hängt voller Herzen? Niedersächsische Städte stecken voller Kuriositäten, die ungewöhnlichsten hat der gemeinsame Reiseblog Aboutcities.de gesammelt. Einheimische verraten hier die besten Geschichten und Insidertipps für einen Besuch abseits ausgetretener Pfade. „Das meist geküsste Mädchen der Welt kommt aus Göttingen“, erklärt Blogger Keno Hennecke. Es sei das bronzene Gänseliesel auf dem Brunnen vor dem Alten Rathaus. Der Tradition folgend werden die frisch examinierten Doktoranden der altehrwürdigen Göttinger Universität in bunt geschmückten Bollerwagen durch die Stadt gezogen, sie erklimmen den Brunnen, stecken dem Gänseliesel einen Blumenstrauß in den Baldachin und geben ihm einen Kuss auf die Wange.

Walkiefer und Hochzeitsherzen

In Gifhorn in der Südheide dagegen kann man überraschenderweise fernab der Küste an einer historischen Fassade in der Fußgängerzone zwei große Walkiefer bestaunen. Wie es dazu kam, erklärt Blogger Jörn Pache: „Im 19. Jahrhundert befand sich in diesem Haus eine Kolonialwarenhandlung. Die Kiefer waren ein Geschenk Hamburger Händler und wurden um 1890 montiert.“ Im Rathaus von Hann. Münden wiederum, der hübschen Fachwerkstadt am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser, hängen unzählige liebevoll gestaltete Holzherzen. Der Grund: Nach der Trauung darf jedes Brautpaar sein persönliches Hochzeitsherz an einem der Stützbalken vor dem Standesamt festnageln. Inzwischen wurden im Rathaus sogar zusätzliche Balken angebracht, um genügend Platz für die Herzen zu schaffen.

Volksfest als Erinnerung an Begebenheit aus dem 14. Jahrhundert

Nur alle drei Jahre findet in Lingen an der Ems das große mittelalterliche Volksfest statt – 2017 ist es wieder soweit. Das Kivelingsfest beruht auf einer Begebenheit aus dem 14. Jahrhundert: Bei Kämpfen zwischen dem Grafen von Tecklenburg und dem Bischof von Münster war die männliche Bevölkerung Lingens so stark dezimiert, dass als letztes Aufgebot die unverheirateten Jugendlichen auf die Wälle gerufen wurden. Die „kleinen Kämpfer“, wie das mittelhochdeutsche Wort „kiven“ übersetzt heißt, konnten tatsächlich die Eroberung Lingens verhindern. Der Verein der Kivelinge nimmt bis heute nur Junggesellen auf und feiert zur Erinnerung an ihren Sieg ein großes Spektakel, das die Besucher ins Mittelalter entführt.

Die Bären sind los in Wolfsburg

Im Wolfsburger Stadtteil Sülfeld gibt es im Frühjahr eine ausgefallene Tradition, um den Winter zu vertreiben: Mit viel Lärm und Verkleidung ruft die Jungburschenschaft zum „Bärenziehen“ auf. Ein Mitglied trägt ein aus Stroh angefertigtes Bärenkostüm, aber auch die anderen Mitglieder sind fantasievoll verkleidet. Gemeinsam ziehen sie den Bären durch den Ort und sammeln Spenden. Anschließend laden sie zu Tanz, Gesang und Musik. Mehr über diese Tradition und andere eigentümliche Bräuche in Niedersachsen findet man auf dem Reiseblog aboutcities.de.

Quelle: djd / Stadt Wolfenbüttel, Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus / aboutcities, Wolfenbüttel

Nicht nur die Jugend forscht: Im phaeno Wolfsburg werden auch Erwachsene zu neugierigen Entdeckern

Ein Erlebnis für jedes Alter: Im Mitmachmuseum phaeno in Wolfsburg wird Wissenschaft lebendig. Foto: djd/phaeno

Ein Erlebnis für jedes Alter: Im Mitmachmuseum phaeno in Wolfsburg wird Wissenschaft lebendig. Foto: djd/phaeno

(djd/pt). Chemie, Technik und Physik: Natürlich standen diese Fächer auch schon bei heutigen Eltern und Großeltern auf dem Stundenplan. Doch selbst in einem Science-Center experimentieren und alles ausprobieren? Das wäre früher undenkbar gewesen. In einer interaktiven Forscherwelt wie dem phaeno Wolfsburg melden sich Erwachsene daher gerne freiwillig zum „Nachsitzen“ – ob mit Kindern und Enkeln oder auch alleine, können sie sich hier auf eine Entdeckungsreise zu den Phänomenen der Natur begeben.

Phänomene der Natur

Das Mitmachen wird in der Experimentierlandschaft auf über 9.000 Quadratmetern zum Prinzip erhoben: Nur wer sich etwas traut und selbst sein Geschick an einer der über 350 Stationen erprobt, kann sein Wissen erweitern – auf höchst kurzweilige Weise. „Uns geht es darum, auch im Erwachsenen das Kind wieder zu wecken, indem wir dazu animieren, sich auf spielerische Weise mit Phänomenen aus der Natur auseinanderzusetzen“, beschreibt phaeno-Direktor Dr. Wolfgang Guthardt das Konzept und ergänzt: „Spannend ist es zu beobachten, wie sich Eltern oder Großeltern und Kinder gemeinsam an ein Experiment begeben und das Geheimnis ergründen.“

Small Talk mit dem Roboter

Wie fühlt sich Elektrizität an? Gibt es eine Antischwerkraft? Mit welchen Tricks lässt sich das menschliche Auge überlisten? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die interaktiven Experimente auf die Spur. Ebenso können die Besucher Small Talk mit einem sprechenden Roboter halten, einen sechs Meter hohen, echten Feuertornado bestaunen oder auch allein mit den eigenen Gehirnströmen einen Ball in Bewegung setzen.

Wer alles erleben will, sollte einen ganzen Tag einplanen – oder besser gleich wiederkommen. „Wenn erst mal die spielerische Neugier wieder entfacht ist, zählen viele Erwachsene zu unseren treuesten Stammgästen“, so Dr. Guthardt. Für Abwechslung ist dank zahlreicher Sonderausstellungen und immer neuer Experimente auf jeden Fall gesorgt. Unter www.phaeno.de gibt es aktuelle Informationen und Termine.

Tipps für die Experimentierwelt

Das phaeno in Wolfsburg ist täglich außer montags geöffnet (in den niedersächsischen Schulferien ist auch montags geöffnet). Erwachsene zahlen zwölf Euro Eintritt, für Kinder bis fünf Jahre ist der Besuch kostenlos, von sechs bis 17 Jahren kostet er 7,50 Euro. Per Auto ist es über die A7, A2 und A39 (Anschlussstelle Wolfsburg-West) erreichbar. Der Hauptbahnhof befindet sich nebenan, ebenso die Autostadt und ein Outletcenter mit Designergeschäften. Informationen gibt es beim Servicetelefon unter 0180-1060600 (bundesweit zum Ortstarif aus dem Festnetz) oder unter www.phaeno.de im Internet.

Quelle: djd/phaeno

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