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Auf den Spuren wunderschöner Bauwerke – Architekturreise durch Deutschland

Besucht man zum ersten Mal eine neue Stadt, fällt eines immer sofort ins Auge: wunderschöne Architektur. Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in großer Zahl vertreten, kommt man bei unglaublichen Bauwerken einfach nicht mehr aus dem Staunen heraus. Charmante Fachwerkhäuser, beeindruckende Kirchen, bezaubernde Schlösser und abgefahrene moderne Gebäude – Architektur ist in Deutschland mindestens genauso vielfältig wie die Auswahl an Brot beim Bäcker.

Doch aus welcher Zeit stammen die unglaublich schönen Bauwerke? Und wo in Deutschland verstecken sich die architektonischen Schätze? Für die Antworten sind die Reiseexperten von Travelcircus mit Architekturbüchern im Gepäck losgezogen und haben eine Zeitreise durch die wundervollen Epochen der Architekturgeschichte mitgebracht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Deutschland hat weltweit die drittgrößte Anzahl an UNESCO-Welterben
  • Ein gotischer Dom wurde erst nach 600 Jahren fertiggestellt
  • Die Römer gründeten schon vor über 2.000 Jahren heutige Städte
  • Eine reiche Familie brachte die Renaissance nach Deutschland
  • Antike Vorbilder kommen in der Architekturgeschichte besonders gerne vor
    Architekturreise durch Deutschland. Grafik: Travelcircus.de

    Architektur in Deutschland

    Von charmanten Fachwerkhäusern über prunkvolle Schlossanlagen bis hin zu monumentalen Gebäuden – was gibt es Einprägsameres als Architektur? Anhand gut erhaltener Bauwerke lassen sich auch heute noch die Geschichte sowie die Gegenwart Deutschlands deutlich ablesen.

    Den Großteil seines Daseins in verschiedene Herrschaftsgebiete unterteilt, kann man in Deutschland heutzutage vielfältige Architektur entdecken. Von Stadt zu Stadt, innerhalb eines Ortes oder sogar in einem Gebäude existieren unterschiedlichste Baustile nebeneinander und schaffen ein einzigartiges und wunderschönes Bild des Landes.

    Antike (500 v. Chr. – 400 n. Chr.)

    Das Leben in der Antike hat die Menschen schon immer fasziniert. Kein Wunder, waren die Römer zum Beispiel mit ihrer Kultur für die damalige Zeit schon sehr weit entwickelt. Auch in der Baukunst waren sie besonders fortschrittlich, denn sie bauten nicht nur Siedlungen, sondern auch ganze Städte sowie ausgezeichnete Befestigungsanlagen.

    Genau solche Grenzbefestigungen, wie z. B. der Limes, entstanden auch in heutigen deutschen Gebieten und können immer noch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Bayern erkundet werden.


    In einer der ältesten Städte Deutschlands kann man auch heute noch den Spuren der Römer folgen. Die Rede ist natürlich von Trier. Vor über 2.000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet, wurde diese schon damals nicht als Armeen-Lager, sondern als kultivierte Stadt genutzt.

    Am Eingang der Stadt steht die Porta Nigra. Das mit am besten erhaltene Stadttor aus der Antike ist heute Triers Wahrzeichen. In der gesamten Stadt verteilt gibt es zahlreiche Bauwerke der Römer, die heute UNESCO-Welterben sind: die Römerbrücke, die Konstantinbasilika, die Kaiserthermen, das Amphitheater und die Barbarathermen.

    Doch auch Bauwerke anderer Epochen wie der Trierer Dom (Romanik) sowie die Liebfrauenkirche (Gotik) lassen sich in Trier finden.

    Weitere ehemalige römische Städte: Mainz (Mogantiacum), Speyer (Noviomagus) und Xanten (Colonia Ulpia Traiana)

    Romanik (800 bis 1250)

    Wie der Name der Epoche unschwer erahnen lässt, wurden in der Romanik römische Vorbilder für die Baukunst herangezogen. Die Nutzung des Baustils wurde von den damalig herrschenden sächsisch-ottonischen Kaisern und Königen vorangetrieben; er manifestierte sich vor allem in Klöstern und Kirchen.

    In der Romanik wurde beim Kirchenbau eine römische Markthalle, auch Basilika genannt, nachgeahmt. Besondere Merkmale waren dabei die Verzierung der Gebäude, bei der besonders gerne Rundbogenfenster, Würfelkapitelle, Bogenfries und Stufenportale eingesetzt wurden. An der Straße der Romanik, die durch Sachsen-Anhalt führt, findet man auch heute noch zahlreiche Werke der Epoche.

    Ein bedeutendes Bauwerk der Romanik in Deutschland ist der Dom zu Speyer. Der im 11. Jahrhundert vollendete Dom war zu dieser Zeit das größte christliche Gebäude der Welt. Der Bauauftrag stammte vom damaligen salischen König (später Kaiser Konrad II.) und machte den Dom nicht nur zu einem Zeichen des Christentums, sondern auch zu einem der Macht.

    Heute gehört der Dom zu Speyer zu den UNESCO-Welterben. Die Stadt Speyer ist aber nicht nur deswegen auf jeden Fall eine Reise wert. Als eine der ältesten Städte Deutschlands gibt es auch hier spannende historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Romanik: Dom zu Limburg, Stadtkirche Bacharach, Lübecker Dom, Kloster Maulbronn, Wartburg Eisenach

    Gotik (1250 bis 1500)

    Auch in der Gotik spielte das Christentum weiterhin eine wichtige Rolle. Hinzu kam der wachsende Reichtum mancher Städte. So konnte sich die in Nordfrankreich entwickelte Idee der Gotik schnell bis nach Deutschland verbreiten.

    Anders als in der Romanik sollten die Kirchen in der Gotik schwerelos wirken. Ziel war es, den Gottesstätten mehr Andacht zu schenken. Dieser Effekt wurde durch eine besondere Skelett-Bauweise erreicht: Tragende Elemente (das Skelett) aus Holz, Stahl oder Stein bildeten das Gerüst, sodass keine massiven Wände gezogen werden mussten.

    Von außen konnte das Skelett den gestalterischen Wünschen angepasst werden. Verziert wurden die Kirchen dabei gerne mit Kelchkapitellen, Kreuzblumen sowie den aus Stein gefertigten Maßwerkfenstern.

    Eine der größten Kathedralen der Welt wurde im gotischen Stil gebaut: der Kölner Dom. Während der Bau des heutigen UNESCO-Weltkulturerbes bereits 1248 begann, wurde die Kirche erst 1880 zu Zeiten des Historismus vollendet. Durch seine späte Fertigstellung wurde der Dom im 19. Jahrhundert zu einem deutschen Nationalsymbol. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das unversehrte Gebäude auch zu einem Symbol für Lebenswillen.

    Fun-Fact: Während beim Bau des Kölner Doms Sandstein verwendet wurde, kam dieser in anderen Teilen Deutschlands nicht unbedingt vor. Im Norden hingegen gab es viel Backstein, wodurch hier die sogenannte Backstein-Gotik entstand.

    Weitere Bauwerke der Gotik: Rathaus in Stralsund, Magdeburger Dom, Freiburger Münster, Fachwerkhäuser in Celle, Goslar und Quedlinburg

    Renaissance (1500 bis 1650)

    Denkt man an die Renaissance, hat man sofort wunderschöne italienische Werke vor Augen – den Petersdom in Rom, die Scuola Grande di San Marco in Venedig oder auch die Baptisterium San Giovanni in Florenz. Formen aus der Antike wie dekorative Säulen, Giebeldreiecke, Kuppeldächer sowie Bogenfenster wurden hier wieder aufgenommen. Kein Wunder, dass der Name Renaissance von dem französischen Wort renaîntre für Wiedergeburt abgeleitet wurde.

    100 Jahre später als in Italien fand dieser Baustil auch in Deutschland Anklang. Doch fiel es den Menschen in Deutschland immer wieder schwer von der gotischen Bauweise abzulassen, wodurch die beiden Stile häufiger miteinander gemischt wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist das Rathaus in Bremen. Besonders in der damaligen Handelsstadt Augsburg wurde die Renaissance durch die Familie Fugger ins Leben gerufen.

    Ein unglaubliches Bauwerk der Renaissance in Deutschland ist das Augsburger Rathaus. Aufgrund von Planungsschwierigkeiten erst 1615 bis 1624 erbaut, gilt es als Meisterwerk des Architekten Holl. Das in dem italienischen Stil komplett neu erbaute Haus erinnert alleine durch das integrierte Wappen an seinen gotischen Vorgänger. Mit seinen sechs Stockwerken galt das Haus damals als weltweit einzigartig.

    Dank der Einwanderung der reichen Familien Fugger 1367 gibt es in Augsburg noch weitere bezaubernde Renaissancegebäude: Auf der Europäischen Fuggerstraße gibt es noch die Kirche St. Anna sowie die Fuggerhäuser mit Damen- und Turnierhof zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Renaissance: Residenzschloss Dresden, Schloss Hartenfels & Rathaus in Torgau, Schloss Johannisburg in Aschaffenburg

    Barock (1650 bis 1750)

    Die Zeit des Barocks war in Deutschland gleichzeitig auch die Zeit der Herrschaftsarchitektur der Fürsten- und Königshäuser. Im Kontrast zur Renaissance wurde den klaren, nüchternen Formen mit theatralischen Akzenten Ausdruck verliehen. Besonders beliebt waren plastische Formen, die sich an geschwungenen Linien orientierten.

    Eine zauberhafte Gartenanlage umgeben von wunderschön verzierten Häusern, Pavillons und Balustraden – der prachtvolle Dresdner Zwinger raubt einem beim ersten Anblick den Atem. Der ursprünglich als Vorhof des geplanten Schlosses für den Kurfürsten Friedrich August I. erbaute Komplex gehört zu den bedeutendsten Werken des Barocks.

    1709 fertiggestellt, diente die Anlage als Orangerie und natürlich als Festareal, welches das Prestige der Stadt repräsentierte. Da das Schloss nie entstanden ist, wurde der Bereich zur Elbe hin erst 1855 mit der Semperoper abgeschlossen.

    Weitere Bauwerke des Barocks: Würzburger Residenz, Neues Palais Potsdam, Schloss Weißenstein in Pommersfelde

    Rokoko (1725 bis 1780)

    Noch üppiger wurde es in der Spätphase des Barocks, denn hier übernahm der Rokoko die Oberhand. Die Ornamente wurden leichtlebiger und beschwingt, aus der Farbwelt wurden zarte Pastelltöne verwendet und die Innenräume wurden noch pompöser ausgestattet.

    Beispiel des Rokokos: Schloss Sanssouci in Potsdam, Wieskirche in Steingaden

    Klassizismus (1770 bis 1850)

    Nach mehr als 100 Jahren voll prunkvollem Barock und Rokoko sehnten sich die Menschen wieder nach der Einfachheit der Dinge. Als 1748 Pompeji entdeckt wurde, diente diese Ausgrabung als Anlass, wieder einmal die Antike in den Vordergrund rücken zu lassen – die Geburtsstunde des Klassizismus.

    Es wurden wieder antike Formen, wie z. B. Säulen eingesetzt. Konträr zur Renaissance wurden diese Elemente nicht unbedingt zu dekorativen, sondern streng zu konstruktiven Zwecken verwendet.

    Jeder kennt es – das Brandenburger Tor. Eines der letzten Stadttore Berlins hat sich während seiner Geschichte zu einem weltweit bekannten Nationalsymbol entwickelt. Doch auch bei seiner Fertigstellung 1793 war es schon etwas ganz Besonderes. Die prächtige Quadriga auf den riesigen Säulen zeigt, dass sich hier von römischen zu griechischen Vorbildern hingewendet wird.

    Als eines der ersten Bauwerke des Klassizismus im damaligen Preußen, leitete es den Beginn dieser Stilepoche ein. Doch es blieb nicht das einzige klassizistische Gebäude Berlins. Ganze 68 weitere Gebäude wie die Neue Wache, das Schauspielhaus, das Schloss Belvedere im Schlossgarten Charlottenburg sowie das Alte Museum werden dieser Epoche zugeschrieben. Letzteres war der erste Bau, der auf der heutigen wunderschönen Museumsinsel eröffnet wurde.

    Weitere Bauwerke des Klassizismus: Propyläen in München, Schloss Wörlitz, Schloss Wilhelmshöhe in Kassel

    Historismus (1850 bis 1900)

    Im 19. Jahrhundert rückten Literatur und Philosophie in den Vordergrund, der Baukunst wurde weniger Beachtung geschenkt. Neue Gebäude entstanden daher im Stil des Historismus. Man griff bekannte Formen wieder auf und ahmte vergangene Baustile schlichtweg einfach nach.

    Zunächst wurden allerdings auch viele unvollendete gotische Werke, wie z. B. der Kölner Dom, endlich fertiggestellt. Von Kirchen über Rathäuser bis hin zu staatlichen Gebäuden wurden aber auch zahlreiche neue Bauten im Stil der Neogotik, aber auch der Neoromanik, der Neorenaissance sowie des Neobarocks erbaut.

    Auch 1886 bis 1897 wurde das sechste Hamburger Rathaus im Stil der Neorenaissance erbaut. Das direkt neben der kleinen Alster errichtete Gebäude mit seinem 122 m hohen Turm ist heute ein wichtiges Element des Hamburger Stadtbilds.

    Fans der Neorenaissance sollten auch unbedingt mal einen Abstecher nach München machen. Auf der Ludwigstraße kann man sich hier von zahlreichen Gebäuden aus der Epoche des Historismus verzaubern lassen.

    Weitere Bauwerke des Historismus: Nauener Tor Potsdam (Neogotik), Semperoper Dresden (Neobarock), Schloss Neuschwanstein (Neoromanik und -gotik), Berliner Dom (Neorenaissance- und -barock)

    Jugendstil (um 1900)

    Mit der reinen Nachahmung im Historismus hatten viele Menschen schnell ein Problem. In England entwickelte sich die sogenannte „Arts and Crafts”-Bewegung, die in Deutschland als Jugendstil bekannt geworden ist. Gegen den Historismus, aber auch die Entindividualisierung der Industrialisierung ankämpfend, wurden im Jugendstil wieder dekorative Elemente wie geschwungene Linien und besonders auch florale Ornamente eingesetzt.

    Ein wichtiger Ansatz war jedoch auch, dass die gestalterischen Aspekte eines Gebäudes diesem auch in seiner Funktion dienen mussten. Man wandte sich von historischen Bauformen ab und machte sich auf die Suche nach einem zeitgenössischen Baustil.

    Eine Gruppe, die es schaffte, einen für sich zeitgenössischen Stil zu finden, war die Künstlerkolonie in Darmstadt. 1899 auf der Mathildenhöhe gegründet, führte sie dazu, dass Darmstadt zu einem wichtigen Mittelpunkt des Jugendstils in Europa wurde.

    Mit dem heutigen UNESCO-Welterbe, bestehend aus einem Ausstellungsgebäude, einem Hochzeitsturm, einem Museum sowie Künstlerhäusern, gelang den Darmstädtern mit ihrer zukunftsweisenden Architektur ein Aufbruch in die Moderne.

    Weitere Bauwerke des Jugendstils: Elisabethhalle Aachen, Hackesche Höfe Berlin, Sonnenhaus Coburg, Theresienstein Hof Saale

    Moderne (seit 1910)

    Wie bereits im Jugendstil angedeutet, bahnte sich seit 1910 in der Architektur eine moderne Bauweise und Formgebung an. Innerhalb dieser Epoche der Moderne entwickelten sich zahlreiche Strömungen wie Internationaler Stil, Expressionismus, Bauhaus, Funktionalismus, Konstruktivismus und viele mehr. Drei der großen epochalen Einschnitte sind die Klassische Moderne, die Postmoderne sowie die Neue Moderne.

    Redaktionstipp: Wer sich neben der Architektur auch für die Raumgestaltung und das Design seit der Zeit der Industrialisierung interessiert, sollte auf jeden Fall mal einen Abstecher nach Weil am Rhein machen.   In einem Gebäude des modernen Architekten Frank O. Gehry befindet sich das Vitra Design Museum mit einer riesigen Ausstellung zum Thema Möbel- und Innenraumgestaltung.

    Klassische Moderne (1910 bis 1960)

    In der Klassischen Moderne entwickelten sich zahlreiche neue stilistische Einrichtungen wie die „Chicagoer Schule” des Architekten Louis Sullivan, der Deutsche Werkbund oder die Stijl-Gruppe Holland. Auch wurde mit neuen Materialien, wie z. B. Stahl, experimentiert. So konnte der Horizont der Bauweise erweitert werden. 

    Eine wichtige architektonische Lehrstätte in Deutschland zur Zeit der Klassischen Moderne war das Staatliche Bauhaus in Weimar. Mit dem gewählten Begriff Bauhaus wollten sich Architekten wie Walter Gropius der Vereinigung von Kunst und Technik sowie der Schaffung einer besseren Gestaltung der menschlichen Umwelt widmen. 

    Weitere Bauwerke der Klassischen Moderne: Einsteinturm in Potsdam, Neue Nationalgalerie Berlin

    Postmoderne (1980 bis 1995)

    1980 kamen die Ideen der Postmoderne, die in den 1960er Jahren in den USA ihren Ursprung fanden, auch nach Deutschland. Konträr zu anderen modernen Strömungen wandte man sich in der Postmoderne nicht von der Tradition ab, sondern wieder historischen Vorbildern zu. Stilelemente aus vergangenen Epochen mussten damit nicht funktional sein, sondern wurden bei eigenen Bauwerken als Zitate an die Vergangenheit genutzt.

    Der Messeturm Frankfurt wurde 1991 als höchstes Hochhaus innerhalb Europas errichtet. Bei der Form, die an einen Bleistift erinnert und auch so von den Frankfurtern genannt wird, hat sich der Architekt Helmut Jahn an Wolkenkratzern aus der Stilrichtung Art-Déco orientiert.

    Weitere Bauwerke der Postmoderne: Neue Staatsgalerien Stuttgart, Städtisches Museum Abteiberg in Mönchengladbach, Metropolitankirche Agia Trias in Bonn

    Neue Moderne (seit 2000)

    Auch seit der sogenannten Neuen Moderne werden die Ideen des Modernismus in der Architektur durchgesetzt. Geprägt von zahlreichen spannenden Strömungen und unglaublich talentierten Architekten scheint es in dieser Epoche bei der Kreativität keine Grenzen mehr zu geben.

    Ein Beispiel für die Neue Moderne ist der Neue Zollhof in Düsseldorf. Hier hat der Architekt Frank O. Gehry um das Jahr 2000 einen einzigartigen Gebäudekomplex am Düsseldorfer Hafen designt. Es entstanden drei geometrische Bauten, die durch ihre Form eher an Skulpturen als an Häuser erinnern. Das Besondere an diesen Gebäuden ist außerdem, dass sich alle drei in Form und vor allem auch in Material unterscheiden: Weißer Putz (links), Edelstahl (Mitte) und roter Klinker (rechts).

    Weitere Bauwerke der neuen Moderne: Universitätsbibliothek Cottbus, Waldspirale Darmstadt, Bürohaus The Cube Berlin

    Zusammenfassung

    „Schönheit liegt im Auge des Betrachters” – diese Aussage ist in der Architektur genauso formgebend wie Säulen in der Antike. Doch ein kurzer, sehr zusammengefasster, Blick auf die Geschichte und Entwicklung der Architektur ermöglicht es, das ein oder andere Gebäude beim nächsten Mal mit ganz anderen Augen zu sehen.

    Scheinbar uninteressante Gebäude werden plötzlich faszinierend, die Schönheit oder Komplexität mancher Bauten wird nur noch mehr verstärkt und man lernt sein eigenes Land nochmal auf eine andere, ganz neue Art und Weise kennen und lieben.

    Diese kleine Zeitreise durch die Architektur Deutschlands gibt Anlass, die Taschen zu packen, auf Entdeckungstour zu gehen und sich dabei auf jeden Fall von unzähligen architektonischen Schätzen verzaubern zu lassen.

    Quelle: Travelcircus.de

    Es war einmal… 9 zauberhafte Orte entlang der Deutschen Märchenstraße

    Es waren einmal zwei Brüder, die mit ihren zauberhaften Geschichten, Märchen und Sagen bis heute große und kleine Märchenfans begeistern. Die Rede ist natürlich von Jacob und Wilhelm Grimm. Seit die beiden zwischen 1812 und 1858 ihre berühmte Märchensammlung „Kinder- und Hausmärchen” veröffentlichten, sind diese aus deutschen Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken.

    Ganz besonders zur Weihnachtszeit, wenn es wieder etwas muckeliger wird, gibt es doch kaum etwas Schöneres, als dem einen oder anderen Märchen zu lauschen. Wer nicht genug von den Märchenbrüdern bekommt, hat dank der Deutschen Märchenstraße die Möglichkeit, auf den Spuren der Brüder Grimm zu wandeln und all die schönen Märchen hautnah zu erleben. Travelcircus hat sich die Deutsche Märchenstraße einmal genauer angesehen und 9 zauberhafte Orte herausgesucht, die die Herzen aller Grimm- und Märchenfans höher schlagen lassen.

    Das Wichtigste in Kürze:
    ● Märchenfiguren erwachen bei zahlreichen Stadtführungen zum Leben
    ● Feiern wie einst Jacob und Wilhelm? In Marburg kein Problem!
    ● Die Route führt durch fünf Bundesländer
    ● In Göttingen wird ein Mädchen besonders gerne geküsst
    ● Ein Werk der Brüder Grimm gehört sogar zum UNESCO Weltdokumentenerbe

    Grafik: Travelcircus.de

    Die Geschichte der Deutschen Märchenstraße
    Bei der Deutschen Märchenstraße handelt es sich um eine deutsche Ferienstraße, die Märchenfans auf den Spuren der Brüder Grimm zu zahlreichen märchenhaften Orten Deutschlands führt. Gegründet wurde die „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Märchenstraße” 1975 in Steinau an der Straße. Durch die Ferienstraße sollte die gesamte Region attraktiver für Touristen werden – mit großem Erfolg!

    Die Deutsche Märchenstraße beginnt in der Geburtsstadt der Brüder Grimm Hanau und führt auf über 600 km an wichtigen Lebensstationen der Brüder und über 50 zauberhaften Orten, in denen Grimms Märchen beheimatet sind, bis nach Bremen und Buxtehude. Dabei durchläuft die Strecke fünf Bundesländer und acht Nationalparks.

    Die Strecke lässt sich in vier große Abschnitte unterteilen. Sie verläuft zunächst von Hanau zum Lahntal an Orten wie Steinau an der Straße und Marburg entlang. Anschließend durch das so genannte Rotkäppchenland zwischen Alsfeld und Fritzlar bis nach Kassel.

    Dort hat man dann die Qual der Wahl: Entweder nimmt man die Frau-Holle- oder die Dornröschen-Route. Letztere führt von Kassel über Hofgeismar und Trendelburg bis nach Fürstenberg. Die andere kommt an Orten wie Kaufungen, Mackenrode, Heilbad Heiligenstadt und Göttingen vorbei, ehe auch sie nach Fürstenberg führt.

    Von Fürstenberg aus gibt es wieder nur eine Strecke, die dann über zauberhafte Orte wie Hameln, Nienburg und Verden bis nach Bremen und Buxtehude führt.

    9 wundervolle Orte entlang der Deutschen Märchenstraße
    Jeder der Orte, Städte und Gemeinden, die zur Deutschen Märchenstraße gehören, ist auf seine eigene Art märchenhaft und definitiv einen Besuch wert. Wer sie alle mal besuchen will, sollte dafür etwas mehr Zeit einplanen. Als kleine Planungshilfe haben wir neun wunderschöne Orte entlang der Route herausgesucht.

    Märchenort Nummer 1: Hanau, Hessen

    Unsere traumhafte Reise entlang der Deutschen Märchenstraße beginnt natürlich im schönen Hanau, wo die Brüder 1785 und 1786 das Licht der Welt erblickten. Spuren der beiden sind in der ganzen Stadt zu finden. Am einprägsamsten ist wahrscheinlich das Brüder-Grimm-Nationaldenkmal vor dem Hanauer Rathaus. Wer sich sehr für die Geschichte der Stadt und der berühmten Märchenerzähler interessiert, kann in Hanau beispielsweise eine Themen-Stadtführung machen.

    Brüder-Grimm-Nationaldenkmal in Hanau. Alle Grafiken und Bilder zur lizenzfreien und kostenlosen Nutzung finden Sie hier: https://bit.ly/deutsche-maerchenstrasse Weitere Grimm-Highlights in Hanau sind die berühmten Brüder Grimm Festspiele, das Mitmach-Museum „GrimmsMärchenReich” sowie der bezaubernde Hanauer Märchenpfad.

    Hanau ist allerdings nicht nur bei Märchen-Fans beliebt. Auch wer auf der Suche nach wunderschönen Fachwerkhäusern, Natur und Industriekultur ist, wird in Hanau fündig. Die Stadt gehört nämlich nicht nur zur Deutschen Märchenstraße, sondern ebenfalls zur Deutschen Fachwerkstraße und zur Route der Industriekultur.

    Fans klassischer Musik sollten sich außerdem auf keinen Fall das Open-Air-Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt im Staatspark Wilhelmsbad entgehen lassen. Das ist wirklich magisch!

    Märchenort Nummer 2: Steinau an der Straße, Hessen

    Schon mal was von Steinau an der Straße gehört? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit. Insbesondere Märchenliebhaber und Grimm-Fans sollten der hessischen Stadt unbedingt einen Besuch abstatten. Da die Brüder Grimm einst selbst in Steinau lebten, dreht sich in der hessischen Stadt vieles um das berühmte Brüderpaar.

    Da wäre beispielsweise das fantastische Brüder-Grimm-Haus, in dem heute ein Museum zuhause ist. Das Besondere an dem Museum ist, dass man hier die Märchen interaktiv erleben kann. Wer will, hat die Möglichkeit, die berühmten Märchen sowohl zu sehen als auch zu hören oder gar zu fühlen. Interessant ist aber auch der Teil des Museums, der sich dem jüngeren Bruder Ludwig Emil Grimm widmet. Dieser war ein bedeutender Grafiker und Maler.

    Auch an anderen Stellen in Steinau lassen sich Spuren der Brüder Grimm und ihrer Märchen finden. Die sieben Zwerge und der Froschkönig verstecken sich beispielsweise in der Stadt. Auch am Steinauer Hexenhäuschen kommen Märchenfans nicht vorbei. Direkt daneben steht auch ein Holzkäfig – so wie der, in dem die Hexe einst Hänsel gefangen hielt. All diese Orte (und weitere märchenhafte Ecken) lassen sich am besten bei einer Märchenstadtführung entdecken.

    Wer genug von Märchen hat, kann in Steinau natürlich noch jede Menge andere Dinge erleben. Wie wäre es da beispielsweise mit einem Besuch der Tropfsteinhöhle „Teufelshöhle”, einer Fahrt mit der Sommerrodelbahn, einem Kletterabenteuer im Europa-Kletterwald oder einer wunderschönen Wanderung durch den Spessart.

    Märchenort Nummer 3: Marburg, Hessen

    Das wunderschöne Marburg ist vor allem bei Studenten beliebt und bekannt. Mit den vielen kleinen Cafés und Bars, der exzellenten Uni und dem lebhaften Ambiente ist Marburg auch wirklich wie gemacht für Studenten. Zwei der wohl berühmtesten Studenten der Stadt waren die Brüder Grimm, die in Marburg gemeinsam Jura studierten und sicher bereits damals eine wilde Studentenzeit in Marburg verlebten.

    Die wunderschöne Stadt an der Lahn zieht auch heute noch Scharen an Studenten und Urlaubern an. Bei den zauberhaften Fachwerkhäusern, dem imposanten Marburger Landgrafenschloss und all den kleinen Märchenanspielungen ist das auch wahrlich kein Wunder.

    Am besten lässt sich Marburg bei einer thematischen Stadtführung erkunden. Ein besonderes Highlight, das auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung entdeckt werden kann, ist der Grimm-Dich-Pfad. Keine Sorge, hier muss kein Sport gemacht werden. Es geht darum, die eine oder andere Märchenfigur oder bestimmte Märchensymbole in der Stadt zu finden. Kleiner Tipp: Manchmal lohnt es sich, nach oben zu gucken!

    Märchenhaft und wunderschön ist übrigens auch das Marburger Umland. Für alle, die gerne Aktivurlaub machen, empfehlen wir einen Ausflug zum Seepark Niederweimar. Dort kann man hervorragend baden, skaten oder radeln. Wer im Winter Lust auf Schneegestöber und jede Menge Action hat, ist im kleinen aber feinen Skigebiet Kleingladenbach an der richtigen Adresse.

    Märchenort Nummer 4: Frankenberg (Eder), Hessen

    Das romantische Frankenberg ist vor allem für sein markantes und imposantes Rathaus bekannt. Dieses hat nämlich zehn Türme, die über die niedliche Stadt hinausragen. Dank seiner vielen wunderschönen Fachwerkhäuser ist die Stadt an der Eder ein überaus beliebtes Reiseziel für Städte-Romantiker.

    Wer die Stadt ein bisschen besser kennenlernen will, kann sich der kostenlosen Stadtführung anschließen, die von April bis Oktober jeden Samstag stattfindet. Egal ob bei der Führung oder alleine, wer einmal in Frankenberg ist, sollte unbedingt Ausschau nach den „Huckepackfiguren” halten – wir verraten nicht, wo sie sind. Die lustigen Figuren sind die märchenhaften Symbolfiguren der Stadt und scheinen zu symbolisieren, dass Frankenberg ein guter Ort für ausgelassene Feste war.

    Frankenbergs fantastische Lage lädt zudem zum Wandern und Radfahren ein. Märchen-Fans empfehlen wir hier den Wald-Wichtel-Paradies-Rundweg sowie den Hänsel-und-Gretel-Radweg. Auch der Wildpark Frankenberg ist absolut einen Besuch wert. Der Eintritt ist hier übrigens frei. Da der Großteil der Tiere frei herumläuft, hat man mit etwas Glück sogar die Möglichkeit, dem einen oder anderen zutraulichen Wildtier etwas näher zu kommen.

    Märchenort Nummer 5: Kassel, Hessen

    Willkommen in der Hauptstadt der Deutschen Märchenstraße: Kassel. Die Stadt ist zum einen als Stadt der Brüder Grimm und zum anderen als die documenta-Stadt bekannt. Die documenta, die als die wichtigste zeitgenössische Kunstausstellung gilt, findet nämlich alle fünf Jahre in Kassel statt.

    Kassel ist aber natürlich nicht nur alle fünf Jahre einen Besuch wert, sondern immer! Wie wäre es beispielsweise mit einem Besuch der berühmten Wilhelmshöhe? Der beeindruckende Bergpark, die Herkules-Statue an der Spitze und die berühmten Wasserspiele sind absolut sehenswert. Lust auf etwas Wellness? Dann ab in die großartige Kurhessen-Therme.

    Neben Kunst, Natur und Entspannung locken auch die Brüder Grimm jedes Jahr zahlreiche Besucher nach Kassel. Von hier aus schrieben und veröffentlichten die Brüder einige ihrer einflussreichsten Werke wie die „Kinder- und Hausmärchen” oder das „Deutsche Wörterbuch”. Grimm-Liebhaber und alle, die es noch werden wollen, sollten unbedingt mal die GRIMMWELT Kassel besuchen. Dort sind u.a. die Handexemplare mit Notizen und Kommentaren der „Kinder- und Hausmärchen” ausgestellt. In der GRIMMWELT gibt es außerdem diverse Ausstellungen, Führungen und besondere Events wie Märchenlesestunden.

    Doch damit nicht genug: Im Sommer findet in Kassel jedes Jahr das beliebte Brüder Grimm Festival und im Winter der zauberhafte Märchenweihnachtsmarkt statt. Kein Wunder also, dass Kassel auch die Brüder Grimm Stadt ist.

    Märchenort Nummer 6: Göttingen, Niedersachsen

    Eine weitere Stadt, in der man auf den Spuren von Wilhelm und Jacob Grimm wandeln kann, ist Göttingen. Die Brüder unterrichteten hier beide von 1829 bis 1837 an der Universität. Außerdem haben die beiden in Göttingen einige ihrer Werke fertiggestellt, darunter auch die dritte Auflage ihrer „Kinder- und Hausmärchen”.

    Wahre Grimm-Fans sollten sich zum einen die Paulinerkirche und zum anderen die Goetheallee Nr. 6 einmal genauer ansehen. An beiden Orten sind Spuren der berühmten Brüder zu finden.

    Das allein reicht noch nicht für einen Trip nach Göttingen aus? Keine Sorge, die lebendige Studentenstadt hat noch einiges mehr zu bieten. Da wären beispielsweise die zahlreichen Kulturveranstaltungen wie die Händel-Festspiele, die Figurentheatertage, das Gänseliesel-Fest und das Jazzfestival.

    Zum anderen lockt die niedersächsische Stadt mit einer malerischen Altstadt, zahlreichen niedlichen Cafés, jeder Menge Geschichte und dem typischen Flair einer Studentenstadt. In Göttingen steht übrigens auch die vermeintlich meistgeküsste Statue der Welt: das Gänseliesel. Früher war es gang und gäbe, dass neu eingeschriebene Studenten dem Gänseliesel einen Kuss gaben. Heutzutage sind es die Doktoranden – und das obwohl es offiziell verboten ist, das Mädchen zu küssen.

    Märchenort Nummer 7: Hameln, Niedersachsen

    „Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.” Nicht alle Märchen und Sagen haben ein solch friedliches Ende. An eine solcher Sagen, die kein gutes Ende nahm, werden Besucher an vielen Ecken in Hameln erinnert.

    Am 26.06.1284 soll dort nämlich der sogenannte Rattenfänger von Hameln 130 Kinder weggelockt und verschwinden lassen haben. Dieser hatte zuvor die Stadt von einer Rattenplage befreit und war anschließend nicht bezahlt worden. Um sich dafür zu rächen, entführte er alle Kinder, die mindestens vier Jahre alt waren.

    Neben der Rattenfänger-Figur in der Innenstadt kann man in Hameln auch die eine oder andere Ratte entdecken. Einige davon sind in Form von bronzefarbenen Pflastersteinen in der ganzen Innenstadt verteilt. Es lohnt sich also in Hameln besonders auf seine Umgebung zu achten. Bei den wunderschönen Fachwerkhäusern und kleinen Gässchen kann man ja aber auch gar nicht anders. Wer romantische Städte mit Kultur und Geschichte mag, ist in Hameln goldrichtig.

    Für Märchen-Fans eignet sich übrigens ein Besuch im Sommer: Jeden Mittwoch wird das großartige Musical „RATS” aufgeführt, sonntags (von Mitte Mai bis Mitte September) findet zudem das Rattenfänger-Freilichtspiel statt. Beide Stücke handeln vom Rattenfänger und sind kostenlos. Wer will, kann übrigens auch ganzjährig eine unterhaltsame Stadtführung mit dem Rattenfänger buchen.

    Märchenort Nummer 8: Buxtehude, Niedersachsen

    Doch welche zwei Tiere liefen hier um die Wette? Der Hase und der Igel natürlich. Und das sieht man in der ganzen Stadt: Sei es bei Theateraufführungen, in Form von lieblichen Figuren, die in der Stadt verteilt sind, bei Souvenirs oder sogar bei Stadtführungen – an Has’ und Igel kommt hier keiner vorbei.

    In diesem Jahr findet in Buxtehude vom 25.11. bis zum 23.12. auch wieder das beliebte Internationale Märchenfestival statt. Seit diesem Jahr wird das Festival in das Wintermärchen integriert. In weihnachtlichem Ambiente verwandelt sich die süße Stadt in eine lebende Märchenstadt. Dieses zauberhafte Treiben und insbesondere den märchenhaften Weihnachtsmarkt sollte man sich wahrlich nicht entgehen lassen.

    Buxtehude ist übrigens nicht nur ein tolles Reiseziel für Märchenliebhaber. Dank der hervorragenden Wanderwege lohnt sich die niedliche Stadt auch für Wanderfans. Dabei gibt es neben der historischen und maritimen Stadt auch allerhand schöne Natur in und um Buxtehude zu entdecken. Wer lieber radelt, dem empfehlen wir die Hase-und-Igel-Fahrradroute.

    Märchenort Nummer 9: Bremen

    Denkt man an Märchen und Bremen, so fallen einem garantiert direkt vier Tierchen ein, die auf der Suche nach Glück nach Bremen gekommen sind. Die Rede ist natürlich von den berühmten Bremer Stadtmusikanten.

    Abbilder von Huhn, Katze, Hund und Esel verstecken sich gleich mehrfach in Bremen. Die bekannteste Statue der vier ist die neben dem Bremer Rathaus. Doch wer genau hinsieht, kann sie unter anderem auch im Schnoor, am Brunnen des Handwerkshofs in der Böttcherstraße und natürlich auf zahlreichen Souvenirs entdecken.

    Von Mai bis September gibt es jeden Sonntag ein besonderes Highlight auf dem Domshof im Herzen der Stadt: Die Bremer Stadtmusikanten erzählen höchstpersönlich ihre aufregende Geschichte. Das ist ein Spaß für die ganze Familie und noch dazu kostenlos.
    In Bremen gibt es eindeutig noch viel mehr zu entdecken als die Bremer Stadtmusikanten. Zu den schönsten Wahrzeichen der Stadt gehören auch das Rathaus, der Roland, das Weserufer sowie die beliebte Schlachte und das romantische Schnoorviertel. Wer Lust auf ein besonders süßes Mitbringsel hat, sollte unbedingt einen Abstecher in die Bremer Bonbon Manufaktur machen.

    Quelle: Travelcircus

    Raus in die Natur: Die 11 schönsten Nationalparks Deutschlands

    Der Herbst hat Einzug gehalten und die Bäume tragen farbenfrohes Laub: der perfekte Zeitpunkt also für einen erholsamen Ausflug in die Natur. Mit 16 verschiedenen Nationalparks in ganz Deutschland ist die Auswahl groß. Doch welcher Nationalpark ist der schönste und eignet sich am besten, um eine Auszeit an der frischen Luft zu genießen?

    Damit Sie sich nicht selbst auf die Suche begeben müssen, haben die Reiseexperten von Travelcircus die 16 offiziellen Nationalparks des Landes genauer unter die Lupe genommen. Im Rahmen der Auswertung wurden diese Naturparadiese zum Beispiel auf ihre Beliebtheit, aber auch auf die heutzutage wichtige Instagrammability hin untersucht. So haben wir die 11 schönsten Nationalparks Deutschlands gefunden. Welcher Kandidat konnte sich wohl den ersten Platz ergattern?

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der beliebteste Nationalpark hat ganze 17 Besucherzentren zu bieten
    • Es kommt nicht immer auf die Größe an
    • Ein Nationalpark überzeugt in Puncto Instagrammability auf ganzer Linie
    • Nur 5 der Top 11 können eine Fläche von über 80 % vorweisen, in der sich die Natur ganz ungestört entwickeln kann
    • Die meisten Nationalparks gibt es in Mecklenburg-Vorpommern
    • Der kleinste Nationalpark passt über 143 mal in den größten Anwärter
    Grafik: Travelcircus.de

    Vorgehensweise

    Durch unberührte Natur streifen, die klare Luft einatmen und den Alltagsstress inmitten der heimischen Tier- und Pflanzenwelt in weite Ferne rücken lassen: Nationalparks sind Sehnsuchtsorte für Erholungssuchende, Aktivurlauber und all denjenigen, die dem Trubel der Großstadt entfliehen wollen. Auf der Suche nach dem schönsten Nationalpark Deutschlands wurden alle 16 offiziell als Nationalpark ausgeschriebene Gebiete ganz genau betrachtet und anhand verschiedener Kriterien miteinander verglichen.

    Nach intensiven Recherchen auf den parkeigenen Websiten sowie dem Einbeziehen von Daten wie Google-Bewertungen oder der Anzahl an Instagram-Beiträgen, ergaben sich dabei folgende fünf Kategorien:

    1Beliebtheit – Die Beliebtheit der einzelnen Nationalparks wird anhand der Google-Bewertungen ermittelt.     
    2 Instagrammability –Unter den Hashtags dieser Nationalparks finden sich die meisten Schnappschüsse der traumhaften Natur (Stand: 06.09.2022).
    3Naturbelassenheit –Der prozentuale Anteil der Naturdynamikzone gibt hier an, wie groß die Fläche ist, welche vom Menschen ganz und gar unberührt existieren kann.
    4 Informationsgehalt –  Wie gut sich Besucher über die heimische Tier- und Pflanzenwelt informieren können, zeigt hier die Anzahl der Besucherzentren pro Hektar. 
    5 Zusatzpunkte – Hier konnten Extrapunkte für Familienfreundlichkeit, für die Listung als UNESCO-Welterbe sowie für die Möglichkeit der Wildtierbeobachtung an offiziellen Aussichtspunkten gesammelt werden.    

    Für die ersten vier Kategorien ‚‚Beliebtheit”, ‚‚Instagrammability”, ‚‚Naturbelassenheit” und ‚‚Informationsgehalt” konnten jeweils bis zu 5 Punkte ergattert werden. Zudem bestand die Möglichkeit, 3 Zusatzpunkte abzustauben. Insgesamt konnten die Kandidaten also 23 Punkte erzielen.

    Google-Spitzenreiter: Diese Nationalparks sind besonders beliebt

    Ob Restaurant-Besuch, Wanderung oder Sightseeing – die Google-Bewertungen verschiedener Attraktionen sind für Erlebnishungrige häufig ein wichtiges Werkzeug, um herauszufinden, was bei dem gewählten Ausflugsziel zu erwarten ist. Die deutschen Nationalparks können sich dabei durchweg über eine Menge positiver Bewertungen freuen. Doch welche Naturschönheit begeisterte ihre Besucher am meisten?

    Was bei Betrachtung der Google-Bewertungen sofort ins Auge sticht, ist, dass keiner der Parks auch nur annähernd schlecht abschneidet: So kann sich selbst der am schlechtesten bewertete Nationalpark Hunsrück-Hochwald über satte 4,3 von 5 möglichen Punkten freuen.

    NationalparkGoogle-Bewertung
    Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer5,0
    Nationalpark Sächsische Schweiz4,9
    Nationalpark Berchtesgaden4,8
    Nationalpark Bayerischer Wald4,8
    Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer4,8
    Die Top 5 der beliebtesten deutschen Nationalparks, gemessen an ihrer Google-Bewertungen.

    So sehr sich die positiven Kommentaren für die einzelnen Nationalparks auch häufen, konnte doch nur einer die vollen 5 Sterne abräumen: Mit seinem traumhaften Panorama und der schier unendlichen Weite überzeugte das Hamburgische Wattenmeer seine Besucher am meisten.

    Instagrammability: Die Jagd nach dem perfekten Fotomotiv

    Zwischen dichten Wäldern, pompösen Steinformationen und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt wird leicht jeder Hobby-Knipser zum absoluten Profi-Fotograf. Kein Wunder also, dass sich auf Social-Media-Portalen wie Instagram die malerischen Naturaufnahmen aus den deutschen Nationalparks nur so häufen.

    NationalparkInstagram-Posts (Stand: 06.09.2022)Punkte
    Nationalpark Harz63.1005,0
    Nationalpark Eifel45.0004,50
    Nationalpark Berchtesgaden31.7004,00
    Nationalpark Bayerischer Wald22.4003,12
    Nationalpark Sächsische Schweiz21.4003,02
    Hier ist ein perfektes Bild sicher: Die Top 5 der Instagram-Hotspots

    Um den Nationalpark küren zu können, der sich besonders für eine Foto-Reise eignet, haben wir von Travelcircus die Anzahl der Posts unter den jeweiligen Hashtags ermittelt. Dabei schneidet vor allem der Nationalpark Harz hervorragend ab: Mit 63.100 Instagram-Posts sichert sich das Naturparadies die volle Punktzahl. Das Schlusslicht bildet das vergleichsweise kleine Hamburgische Wattenmeer mit 161 Beiträgen.

    Naturdynamik-Zonen: Hier kommt die Natur zur Ruhe

    Bei einem Nationalpark handelt es sich per Definition um ein Schutzgebiet, in dem die Natur sich selbst überlassen wird und vor menschlichem Eingriff geschützt existieren kann. Die deutschen Nationalparks erfüllen diese Voraussetzung nur zum Teil – es wird aber stetig darauf hingearbeitet, diese so wichtigen Schutzzonen zu erweitern.

    Jene Bereiche, in denen die Natur bereits frei und ungestört walten kann, werden Naturdynamik-Zonen genannt. Bei nur vier Nationalparks in Deutschland macht diese Zone weniger als 50 % aus – der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft weist mit einer Fläche von 38 % die anteilig kleinste Naturdynamik-Zone auf.

    NationalparkNaturdynamik-Zone in %Punkte
    Nationalpark Hainich94,005,00
    Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer91,504,84
    Nationalpark Kellerwald-Edersee88,004,62
    Nationalpark Jasmund87,004,56
    Nationalpark Müritz82,004,24
    Hier kann sich die Natur ganz frei entfalten: Die Top 5 der naturbelassensten Nationalparks.

    Spitzenreiter dieser Auswertung ist ganz klar der Nationalpark Hainich: Als Teil des UNESCO-Welterbes können hier Gäste aber auch die tierischen Bewohner wie Wildkatzen, Fledermäuse und Vögel auf ganzen 94 % der Gesamtfläche die naturbelassene Idylle genießen.

    Informationsgehalt: Lernen in den Besucherzentren

    Sie wollen bei Ihrem Nationalpark-Besuch nicht nur die traumhafte Natur genießen, sondern auch direkt etwas über sie lernen? Ob faszinierende Ausstellungen, interessante Fakten, Tipps für den Naturschutz oder einfach ein offenes Ohr für all Ihre Fragen: Besucherzentren sind wichtiger Bestandteil der Nationalparks und machen diese für Gäste erfahrbarer.

    Die gute Nachricht: In jedem deutschen Nationalpark befindet sich mindestens ein Besucherzentrum. Absoluter Spitzenreiter, wenn es um die reine Anzahl von 24 Anlaufstellen geht, ist hier der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Mit einer Fläche von 441.500 ha geht dieser auch als größter Park ins Rennen, landet hier aber nur auf dem 14. Platz.

    Der Fairness halber haben die Reiseexperten von Travelcircus die jeweilige Anzahl der Besucherzentren ins Verhältnis zur Größe des entsprechenden Nationalparks gesetzt. So findet sich auf dem ersten Platz, mit ganzen 17 Besucherzentren auf 10770 ha, der Nationalpark Eifel wieder.

    NationalparkBesucherzentren pro HektarPunkte
    Nationalpark Eifel175,00
    Nationalpark Hunsrück-Hochwald144,45
    Nationalpark Sächsische Schweiz83,11
    Nationalpark Hainich52,61
    Nationalpark Jasmund22,57
    Informationsgehalt: In diesen Nationalparks können Gäste in besonders vielen Besucherzentren pro Hektar lernen.

    Hier regnet es Zusatzpunkte

    Unsere Anwärter für den schönsten Nationalpark Deutschlands konnten bis zu drei Zusatzpunkte ergattern – das ist sogar vier Nationalparks gelungen. Den ersten Zusatzpunkt gab es für die Listung als UNESCO-Weltnaturerbe: Hier schnappen sich ganze sieben Anwärter den Punkt.

    NationalparkAnzahl der Zusatzpunkte
    Nationalpark Kellerwald-Edersee3
    Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer3
    Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer3
    Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer3
    Tierbeobachtungspunkte, UNESCO-Weltnaturerbe & Familienangebote: Diese Nationalparks sammeln die meisten Zusatzpunkte.

    Ausflüge in die Natur sind auch immer eine tolle Gelegenheit, mit der ganzen Familie Zeit zu verbringen. Gerade die Kleinsten können hier zu Entdeckern werden, sowie alles über die Schönheit unserer Natur und warum es diese zu schützen gilt, lernen. Darum haben wir in unserer Recherche ein besonderes Augenmerk auf familienfreundliche Angebote gelegt und einen weiteren Zusatzpunkt hierfür verteilt.

    Das Highlight eines jeden Nationalparkbesuchs ist für viele sicherlich die Sichtung heimischer Tierarten. Ob niedliche Robben am Wattenmeer, prachtvolle Vögel, die sich in den hohen Baumkronen verstecken oder Wildkatzen, die im Nationalpark Hainich umherstreifen – in Nationalparks hat ein jeder die Möglichkeit, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung und in freier Natur hautnah zu erleben.

    Die Nationalparks, die dank offizieller Tierbeobachtungspunkte optimale Voraussetzung hierfür schaffen, erhalten in unserer Auswertung einen weiteren Zusatzpunkt.

    Die Top 11 der schönsten Nationalparks Deutschlands im Überblick

    Die Top 11 der schönsten Nationalparks Deutschlands bieten ein umfangreiches Angebot – das wird spätestens nach unserer Auswertung deutlich. Wer aber schnappt sich den ersten Platz in unserem Ranking?

    PlatzNationalpark12345Summe
    1Nationalpark Eifel4,704,502,655,001,0017,85
    2Nationalpark Sächsische Schweiz4,903,023,86  3,112,0016,88
    3Nationalpark Hainich4,701,395,002,612,0016,70
    4Nationalpark Kellerwald-Edersee4,701,334,621,893,0016,53
    5Nationalpark Berchtesgaden4,804,003,791,752,0016,34
    6Nationalpark Harz4,705,002,841,712,0016,25
    7Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer5,001,004,841,053,0015,90
    8Nationalpark Jasmund4,701,974,562,571,0015,80
    9Nationalpark Bayerischer Wald4,803,123,601,182,0014,91
    10Nationalpark Müritz4,701,054,241,432,0014,42
    11Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer4,501,173,381,003,0014,06
    Die Kandidaten im Rennen um den schönsten Nationalpark Deutschlands konnten in den fünf Kategorien Beliebtheit, Instagrammability, Naturbelassenheit, Informationsgehalt und Zusatzpunkte bis zu 23 Punkte sammeln

    Platz 11: Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, Niedersachsen (14,06 Punkte)

    Den 11. Platz in unserem Ranking sichert sich der 345.000 ha große Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Von seiner Gesamtfläche befinden sich ganze 54,5 % unter Wasser, während das Watt rund 40 %, das Festland und die angehörigen Inseln 5,5 %, ausmachen.

    Obwohl es sich bei dem 8.000 Jahre alten Wattenmeer um ein noch recht junges Ökosystem handelt, ist es Lebensraum für mindestens 10.000 unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten. Besonders stechen dabei die Ostfriesischen Inseln heraus: Laut der offiziellen Webseite des Nationalparks ist hier ein wahrer Hotspot an biologischer Vielfalt anzutreffen! In unserer Kategorie Naturbelassenheit konnte der Park stolze 3,38 von 5,00 Punkten sammeln.

    In dem als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Gebiet tummeln sich Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale sowie etwa 100 verschiedene Fischarten. Mit bis jetzt über 400 gezählten Vogelarten inszeniert sich das Niedersächsische Wattenmeer zudem als absolutes Paradies für Hobby- und Profi-Ornithologen.

    Der niedersächsische Nationalpark gehört außerdem zu den vier Kandidaten, die sich in unserer Auswertung über alle 3 Zusatzpunkte freuen können. Neben der Listung als UNESCO-Weltnaturerbe bietet der Nationalpark nämlich auch tolle Wanderungen für Familien und offizielle Tierbeobachtungspunkte.

    Platz 10: Nationalpark Müritz, Mecklenburg-Vorpommern (14,42 Punkte)

    Die Top 10 der schönsten Nationalparks Deutschlands beginnt mit dem Nationalpark Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Mit märchenhaften Kiefernwäldern, ganzen 107 Seen und über 400 mystischen Mooren gibt es hier jede Menge zu entdecken: Einen besonders tollen Ausblick über den 32.200 ha großen Park genießen Sie dabei auf einer der 25 Aussichtsplattformen.

    Ein ganz außergewöhnliches Highlight sind hier die anmutigen Buchenwälder, welche in Europa so selten geworden sind, dass sie gemeinsam mit jenen in den Nationalparks Jasmund, Kellerwald-Edersee und Hainich seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Die Landschaft rund um Serrahn zeigt, wie Urwälder der Region wohl einmal ausgesehen haben und bescheren dem Park in der Kategorie Naturbelassenheit den 5. Platz.

    Ausflugstipp aus der Travelcircus-Redaktion: Wer mehr über die alten Buchenwälder erfahren und diese urwäldliche Atmosphäre erleben möchte, unternimmt eine Wanderung von Zinow nach Dianenhof, entlang des Wald-Erlebnis-Pfads. Wissensdurstige Wanderer können zudem in Serrahn eine faszinierende Ausstellung besuchen, welche über die Geschichte und Bedeutung dieser Wälder aufklärt.

    Wer gerne wasserreiche Landschaften erkundet, ist hier ebenfalls goldrichtig! Inmitten der rund 12.000 Jahre alten Mecklenburgischen Seenplatte gelegen, können Sie insbesondere am Ostufer der Müritz zwischen Sumpfwäldern, Mooren und Röhrichte auf Entdeckungstour gehen.

    Platz 9: Nationalpark Bayerischer Wald, Bayern (14,70 Punkte)

    Unser Platz 9, der Nationalpark Bayerischer Wald, ist mit seinem über 50-jährigem Bestehen nicht nur der erste Nationalpark Deutschlands, sondern bildet gemeinsam mit dem tschechischen Nationalpark Šumava das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas!

    Mit seinen majestätisch in den Himmel ragenden Bäumen, plätschernden Bächen, über 1.400 Meter hohen Gipfeln und zahlreichen Mooren bietet der bayerische Nationalpark Lebensräume für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

    So ist hier zum Beispiel das größte Säugetier Europas anzutreffen: In einem Wildtiergehege in Scheuereck können Besucher Rothirsche aus nächster Nähe beobachten. Weitere Ausflugstipps für die ganze Familie sind hier das Waldgeschichtliche Museum, das Waldspielgelände und die Natur-Kneippanlage.

    Im Rahmen unserer Auswertung konnte sich der Nationalpark Bayerischer Wald in gleich zwei Kategorien einen Platz unter den Top 5 sichern: Die märchenhafte Atmosphäre des dichten Waldes sorgt nicht nur für eine herausragende Google-Bewertung von 4,8 von 5 Sternen, sondern heimst den Nationalpark auch den dritten Platz in puncto Instagrammability ein.

    Platz 8: Nationalpark Jasmund, Mecklenburg-Vorpommern (15,80 Punkte)

    Der Nationalpark Jasmund zeigt: Es kommt nicht immer auf die Größe an! Der kleinste Nationalpark Deutschlands ergattert sich nicht nur einen Platz auf der Liste der UNESCO-Weltnaturerbe, sondern auch den stolzen 8. Platz in unserem Ranking. Dabei sahnt der Park auf der Insel Rügen vor allem in den Kategorien ‚‚Informationsgehalt” und ‚‚Naturbelassenheit” ab.

    Dank einer Naturdynamik-Zone von 87 % der Gesamtfläche landet er in der Top 5 der naturbelassensten Nationalparks. Auch hier sind es die anmutigen Buchenwälder, die besonders dazu beitragen. Spannend ist aber auch ein Besuch der Kreideküste Jasmunds: Hier können Sie der 70 Millionen Jahre alten Geschichte auf den Grund gehen, die bis in die Zeit der Dinosaurier zurückreicht.

    Schon gewusst? Die bis zu 118 Meter hohen Kreidekliffs sind einzigartig in Deutschland. Besonders bekannt und beliebt ist hier die Kreidefelsformation ‚‚Königsstuhl”.

    Zugegebenermaßen klingen zwei Besucherzentren im Vergleich zu den 18 im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer nach nicht besonders viel. Allerdings ist dieser auch rund 112 mal größer als der Nationalpark Jasmund und besitzt so im Verhältnis zur Fläche weniger Besucherzentren, nämlich etwa 0,00005 pro Hektar. Mit 0,00065 Einrichtungen pro Hektar schnappt sich der Nationalpark Jasmund den 5. Platz in der Kategorie ‚‚Informationsgehalt”.

    Platz 7: Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, Hamburg (15,90 Punkte)

    Der kleinste Wattenmeer-Nationalpark in Hamburg kann sich über einen tollen 7. Platz in unserem Ranking freuen. Anders als im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer besteht die Fläche hier zum größten Teil aus Watt, nämlich ganze 69,9 %. Die Inseln des Gebiets machen gerade einmal 3,4 % aus.

    In dem als UNESCO-Biosphärenreservat ausgeschriebenen und vergleichsweise kleinen Nationalpark ist eine faszinierende Artenvielfalt anzutreffen, die von mehr als 1.000 Pflanzenarten, über 81 Brutvogelarten bis hin zu 34 verschiedenen Fischen reicht.

    Besucher können zudem rund um Neuwerk mit etwas Glück niedliche Seehunde beobachten – doch Vorsicht: Trotz ihrer süßen Kulleraugen handelt es sich hier um wilde Tiere. Es sollte stets ein Mindestabstand von zwei Metern gewahrt werden, da ihre Bisse mit denen von Wölfen vergleichbar sind.

    Wie bereits unser Platz 8, hat es auch das Hamburgische Wattenmeer bei zwei Kategorien in die Top 5 geschafft: Mit einem herausragenden Ergebnis von 5 von 5 Sternen können wir zum Titel des beliebtesten Nationalparks laut der Google-Bewertungen gratulieren. Grund zur Freude ist auch ein knapper 2. Platz in der Kategorie ‚‚Naturbelassenheit”: Mit einer Naturdynamik-Zone von 91,5 % der Gesamtfläche liegt der Hamburger Nationalpark nur 0,16 Punkte hinter dem Nationalpark Hainich.

    Platz 6: Nationalpark Harz, Niedersachsen/Sachsen-Anhalt (16,25 Punkte)

    Mit gerade einmal 0,09 Punkten weniger verpasst der Nationalpark Harz ganz knapp die Top 5 der schönsten Nationalparks Deutschlands. In einer Kategorie tritt er allerdings als absoluter Spitzenreiter hervor: In puncto Instagrammability macht dem Nationalpark Harz keiner etwas vor und so klettert dieser hier mit 63.000 Posts auf Instagram auf den ersten Platz.

    Als wohl bekanntestes Ausflugsziel des Harzes thront der Brocken in 1.141 Metern Höhe, welche nach einer rund 3-stündigen Wanderung, zum Beispiel über den Goetheweg, erreicht ist. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt auf der Spitze gerade einmal rund 3,5 °C – eine Wanderung nach oben sollte also nicht zu leicht bekleidet bestritten werden.

    Schonmal etwas vom Blocksberg gehört? Dabei handelt es sich um nichts anderes als einen alternativen Namen für den Brocken, um den sich seit Jahrhunderten Hexenmythen ranken. Dem Volksglaube nach versammeln sich die Hexen hier zur Walpurgisnacht, um sich mit dem Teufel zu paaren.

    Insbesondere in den verschiedenen Besucherzentren sind dann die Kleinen gefragt: Hier können sie im ‚‚FledermausReich” den Geheimnissen der fliegenden Nachtschwärmer auf den Grund gehen oder sich von Boris Borkenkäfer alles über das Miteinander der Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark erzählen lassen. In den Wildtiergehegen können die Bewohner des Nationalparks bestaunt werden: Hier hausen zum Beispiel Auerhühner und der wieder angesiedelte Luchs.

    Platz 5: Nationalpark Berchtesgaden, Bayern (16,34 Punkte)

    Der 5. Platz im Rennen um den schönsten Nationalpark Deutschlands geht an den bayerischen Nationalpark Berchtesgaden. Die alpine Naturschönheit begeistert Besucher mit grüner Idylle, schroffen Bergformationen und Bewohnern wie dem Steinbock, Rehen, Rothirschen und Gämsen. Dass hier bereits 31.700 Instagram-Posts entstanden sind, wundert uns da überhaupt nicht – ein verdienter 3. Platz im Instagrammability-Ranking.

    Auch die Google-Bewertungen sprechen klar für den zweitältesten Nationalpark Deutschlands: Ehemalige Besucher bezeichnen den Park hier immer wieder als Paradies auf Erden, was zum einen an Naturspektakeln wie dem kristallklaren Königssee sowie den hervorragend ausgeschilderten Wanderwegen liegt. So schnappt sich die Region mit 4,8 von 5 Sternen auch einen Platz in den Top 3 der beliebtesten Nationalparks auf Google.

    Highlights für Familien und Tierliebhaber sind spannende Führungen, die über die verschiedenen Nationalparkbewohner informieren: Ob Tieren der Nacht auf der Spur sein, niedliche Murmeltiere beobachten oder anmutige Adler und Geier bestaunen – auf der offiziellen Webseite werden gegen Voranmeldung zahlreiche Erlebnisse angeboten.

    Platz 4: Nationalpark Kellerwald-Edersee, Hessen (16,53 Punkte)

    Platz 4 unseres Rankings geht an einen der drei kleinsten Nationalparks Deutschlands: den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen. Der Name der 7.688 ha großen Region setzt sich aus dem Edersee und dem Kellerwald zusammen, in dessen nördlichem Teil sich der Nationalpark befindet.

    Auch dieser Nationalpark gehört zu den vier, in denen Besucher einen Teil des UNESCO-Weltnaturerbes, die alten Buchenwälder Deutschlands, bestaunen können. Diese sorgen unter anderem dafür, dass sich dieser Kandidat mit 4,62 von möglichen 5 Punkten den 3. Platz in unserer Kategorie ‚‚Naturbelassenheit” schnappen konnte. Klar, dass sich in dieser Idylle die verschiedensten Tiere pudelwohl fühlen.

    Im WildtierPark Edersee können die heimischen Waldbewohner wie Wölfe, Luchse und Wildkatzen in großen, ihrem Lebensraum entsprechenden Gehegen beobachtet werden. Wechselnde Ausstellungen, die interessante Fakten zum Nationalpark vermitteln, warten im NationalparkZentrum Kellerwald.

    Dieses großzügige Angebot für Groß und Klein sowie ein Platz auf der Liste der UNESCO-Weltnaturerbe sichern dem Nationalpark stolze 3 von 3 Zusatzpunkten.

    Platz 3: Nationalpark Hainich, Thüringen (16,70 Punkte)

    Der Nationalpark Hainich im schönen Thüringen hat seinen Besuchern trotz des vergleichsweise kleinen Umfangs eine Menge zu bieten und landet somit zurecht auf dem 3. Platz. Da sich das Gebiet inmitten einer militärischen Sperrzone befindet, war es Flora und Fauna hier möglich, sich jahrzehntelang geschützt zu entwickeln. Das Ergebnis sind seltene Tiere und Pflanzen sowie die größte nutzungsfreie Laubwaldfläche unseres Landes.

    Hoch hinaus! Ein spektakuläres Highlight des Nationalparks Hainich ist übrigens der 540 Meter lange Baumkronenpfad. Hier schreiten Besucher über das Blätterdach der als UNESCO-Weltnaturerbe gelisteten Buchen – fantastische Aussicht garantiert. Als unser Platz 1 im Ranking um den naturbelassenen Nationalpark begeistert der Nationalpark Hainich mit einer Naturdynamik-Zone von unglaublichen 94 % – so viel hat sonst keiner zu bieten.

    Alles über dieses Naturwunder erfahren Sie im Nationalparkzentrum Thiemsburg mit spannenden Führungen und interaktiven Ausstellungen. Die sonst verborgene Unterwelt offenbart sich Besuchern in der ‚‚Wurzelhöhle”: Erfahren Sie in einer liebevoll gestalteten Höhle alles über die Prozesse, die den nährstoffreichen Boden für die wertvollen Buchenwälder liefern.

    Wer lernen möchte, ist im Nationalpark Hainich also goldrichtig: Mit fünf Informationsstellen auf dem Gebiet angelt dieser sich den 4. Platz in der Kategorie ‚‚Informationsgehalt”. Auch die Google-Bewertungen von 4,7 von 5 Sternen sprechen eindeutig für den Park.

    Platz 2: Nationalpark Sächsische Schweiz, Sachsen (16,88 Punkte)

    Mit knappen 0,18 Punkten Vorsprung zum 3. Platz schnappt sich der Nationalpark Sächsische Schweiz den 2. Platz auf der Suche nach dem schönsten Nationalpark Deutschlands. Dabei räumt er auch gleich in 3 Kategorien ordentlich ab.

    Das majestätische Elbsandsteingebirge, über welches sich der Nationalpark erstreckt, entstand im Laufe der Kreidezeit. Die charakteristische Form ist das Ergebnis der hindurch fließenden Elbe und ihrer Nebenflüsse. Doch nicht nur wir sind von dieser Naturschönheit begeistert: Mit 4,9 von 5 möglichen Sternen auf Google erzielt die Sächsische Schweiz dank traumhafter Natur und unendlichen Möglichkeiten für den Outdoor-Sport den zweiten Platz in der Kategorie ‚‚Beliebtheit”.

    Auch in der Kategorie ‚‚Instagrammability” gehört der Nationalpark zu den absoluten Favoriten: 21.400 Posts auf der Social Media Plattform sichern hier einen verdienten Platz in den Top 5. Ein beliebtes Motiv ist vor allem die tolle Aussicht von den Gipfeln des Elbsandsteingebirges.

    Ein weiterer Grund, warum der Nationalpark Sächsische Schweiz auf dem 2. Platz landen konnte, sind die tollen Besucherzentren und Informationsstellen. Mit acht Zentren auf einer Fläche von 9350 ha weist der Park einen hohen Informationsgehalt auf und verdient sich so auch in dieser Kategorie einen Platz in den Top 5.

    Platz 1: Nationalpark Eifel, Nordrhein-Westfalen (17,85 Punkte)

    Die Suche hat ein Ende! Mit 17,85 von 23 möglichen Punkten schnappt sich der Nationalpark Eifel in Nordrhein-Westfalen den Titel ‚‚Schönster Nationalpark Deutschlands”. Auch hier zeigt sich wieder, dass es nicht auf die Größe ankommt.

    Der Park schwimmt mit einer Fläche von 10.770 ha zwar eher im Mittelfeld mit, liefert dafür aber traumhafte Fotomotive, die gern und häufig auf Instagram geteilt werden. Dafür gibt es 4,5 von 5 Punkten und den zweiten Platz im Instagrammability-Ranking.

    Auch wissenshungrige Naturliebhaber kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten: Mit 17 verschiedenen Besucherzentren und Informationsstellen im ganzen Park bleibt hier garantiert keine Frage ungeklärt. Umgerechnet sind das rund 0,0016 Informationsstellen pro Hektar – kein anderer Kandidat unserer Auswertung kann mehr vorweisen. Die 5 von 5 Punkten wurden sich hier also mehr als verdient.

    Doch das absolute Highlight, das sonst kein anderer Nationalpark in dieser Pracht vorweisen kann, ist die einmalige Nachtlandschaft. Als erster internationaler Dark Sky Park wird Besuchern hier ein traumhafter Blick in den Nachthimmel ermöglicht: Intensiv leuchtende Sternbilder und die glitzernde Milchstraße versprechen ein Naturerlebnis der ganz besonderen Art.

    Fazit

    Die knappen Ergebnisse unserer Auswertungen verdeutlichen eines ganz besonders: Auch wenn nur ein Nationalpark sich den Titel des schönsten Nationalparks Deutschlands schnappen konnte, versprechen doch alle ein unvergessliches Naturerlebnis an der frischen Luft – und das meist mit informativen sowie spielerischen Angeboten für die ganze Familie, in den verschiedenen Besucherzentren oder sogar bei einer spannenden Führung durch die Landschaft.

    Allein anhand der Google-Bewertungen, die nie unter 4,5 von 5 Sternen lagen, ist zu erkennen, wie begeistert Besucher der einzelnen Nationalparks sind. Von unendlichen Weiten am Wattenmeer über uralte Buchenwälder und bis hin zu in den Himmel ragenden Gebirgsformationen zeigt sich die Natur in Deutschland in allen Formen und Farben. Dass sie darum auch oft als beliebte Motive für Instagram zum Einsatz kommen, ist da kaum verwunderlich.

    Das letztendliche Ziel eines Nationalparks ist es stets, der Natur einen Raum zu geben, in dem diese sich wieder völlig frei von menschlichen Einflüssen entwickeln kann. Auch wenn in Deutschland keiner der Nationalparks in Gänze als Naturdynamik-Zone bezeichnet werden kann, so weisen doch alle Kandidaten der Top 11 eine naturbelassene Fläche von mindestens 60 % auf. Das lockt auch alte und neue tierische Bewohner in die Gebiete, die mit etwas Glück an offiziellen Tierbeobachtungspunkten oder sogar in weitläufigen Wildtierparks beobachtet werden können.

    Quelle: Travelcircus.de

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    Mehr Infos und Bilder: https://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/waldschwimmbad-moerfelden-moerfelden-walldorf
    Onride-Video der gelben offenen Riesenrutsche am Erlebnisbecken im Waldschwimmbad Mörfelden der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf. Das Spaßgerät startet von einem eigenen Rutschenturm und führt dann durch mehrere Kurven und eine spaßige S-Kurve am Ende per Plumpsauslauf ins Erlebnisbecken.

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    Onride-Video der breiten Steilrutsche am Erlebnisbecken im Waldschwimmbad Mörfelden der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf.

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    Mehr Infos und Bilder: https://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/frei-und-hallenbad-kleinfeldchen-wiesbaden
    Onride-Video der Speed-Rutsche im Frei- und Hallenbad Kleinfeldchen Wiesbaden. Die offene Edelstahl-Rutsche startet vom Freibad-Rutschenturm direkt neben der offenen Riesenrutsche aus 7,55 Metern Höhe und ist 44,40 Meter lang. Das Hallen- und Freibad Kleinfeldchen in Wiesbaden befindet sich direkt neben der Hochschule RheinMain westlich vom Stadtzentrum.

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    Onride-Video der gelben Kinder-Steilrutsche im Freibad im Heinrich-Fischer-Bad Hanau, Hessen.

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    Mehr Infos und Bilder: https://www.rutscherlebnis.de/schwimm…
    Onride-Video der neuen Turbo-Rutsche im Badeparadies Eiswiese Göttingen, Niedersachsen. Die effektvoll gestaltete Speed-Rutsche ersetzt die bisherige, orange-rote Turborutsche im Erlebnisbad Eiswiese Göttingen. Die 52 Meter lange Riesenrutsche bietet einen tollen Verlauf mit zwei langen Geraden und zwei harten Kurven. Bereits am Start geht es durch eine lange Glasröhre. Anschließend folgt eine Kurve mit bunten Daylight-Ringen, gefolgt von einem Spiral-Daylight-Effekt und weißen Daylight-Ringen. Nach einer harten Linkskurve geht es schließlich in den Flachwasser-Auslauf.
    Auf einer Zeitmesstafel bekommt man seine eigene Rutschenzeit, die Tagesbestzeit und die Zeit des aktuell rutschenden (als Live-Counter) präsentiert.

    grüne Röhrenrutsche :: Green Family Slide | Die Welle Lauterbach

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    Mehr Infos und Bilder: https://www.rutscherlebnis.de/schwimmbad/die-welle-lauterbach
    Onride-Video der grünen Röhrenrutsche im Sport- und Freizeitbad Die Welle Lauterbach, Hessen. Die 2004 gebaute Rutsche verfügt über einen gewöhnlichen Achter-Verlauf. Die Rutschpartie ist dank eines kleinen Jumps nach dem Start recht flott und man schwingt vor allem in der letzten Kurve schön nach oben. Die grüne Riesenrutsche ist 59,66 Meter lang und startet aus 5,98 Metern Höhe. Die Landung erfolgt per Sofa-Auslauf im Landebecken.

    Aqua-Park Baunatal – Black Hole Röhrenrutsche Onride

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    Onride-Video der Black Hole Röhrenrutsche im Freizeit- und Erlebnisbad Aqua-Park Baunatal in Nordhessen. Der Aqua-Park Baunatal zählt mit seinen beiden Röhrenrutschen und der umfangreichen Wasserlandschaft zu einem der größten Freizeitbäder in Nordhessen und liegt nur ein paar Autominuten von Kassel entfernt.

    Mehr Infos und Bilder zum Aqua-Park Baunatal gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/aqua-park-baunatal/

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