Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Kategorie: Nordamerika (Seite 2 von 49)

CSI 15.13 | Der Fall der Zwei

Originaltitel: The Greater Good

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Der “Gig Harbor Killer” hat D.B.s Tochter Maya in seine Gewalt gebracht. Aber es ist nur ein Alptraum, den sie hat, weil ihr Haus von Polizisten bewacht wird. Sie telefoniert mit D.B. und erzählt ihm, dass sie zurück nach Hause will. Sie ahnt nicht, dass das Gespräch abgehört wird, und zwar von Daniel Shaw, der irgendeine Verbindung mit Paul Winthrop hat. Winthrop wiederum schafft es, seinen Bruder Jared Briscoe aus dem Gefängnis zu holen. Die Überprüfung habe ergeben, dass Briscoe nicht mit den Morden des “Gig Harbor Killers” in Verbindung gebracht werden könne. D.B., Finn und Sarah müssen hilflos zusehen, wie Winthrop eine Pressekonferenz gibt, in der er die Polizei von Seattle beschuldigt und ihnen Konsequenzen androht. Wie sich aber herausstellt, ist Mayas Anwesenheit in Seattle kein Zufall. D.B. hat den Rat von Avery Ryan angenommen und sie als Köder verwendet. Nun will Detective Crawford sie zum Flughafen bringen. Doch bevor er dazu kommt, schafft Shaw es, Mayas Polizeischutz zu einer angeblichen Schießerei abrücken zu lassen. Er selbst bietet sich dann als Taxi an und entführt sie…

Hodges war währendessen auch nicht untätig. Da die Schnüre, die der “Gig Harbor Killer” zum Nachstellen der Tatorte verwendete, selbst hergestellt waren, und zwar aus Organen der Opfer des Killers, und noch dazu von hervorragender Qualität, muss dieser einen Handlanger gehabt haben, der sich auf so ein Handwerk versteht. Hodges findet auch jemanden, der in Frage kommt, es ist eine Frau, die im Versteck des “Gig Harbor Killers” gestellt wurde. Wie sie in die Sache reinpasst, konnte nicht geklärt werden, da sie zur Waffe griff und erschossen wurde. Damals wussten die Ermittler nicht, wer sie ist, dank Hodges gibt es einen Namen und eine Adresse. In dem Haus dort finden Morgan und Hodges eine weibliche Leiche und Leichenteile in der Gefriertruhe. Außerdem Fingerabdrücke von Daniel Shaw…

“Der da ist ein Raubtier. Ein gefährliches!”
– D.B. Russell über Paul Winthrop

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’starcommandverla’ marketplace=’DE’ link_id=’2cc9c326-0094-11e8-a960-61121648a83c’]

Hinter der Geschichte

ACHTUNG, SPOILER! Paul Winthrop entkommt am Ende der Geschichte, sein Bruder Jared Briscoe ist tot. Das heißt, der “Gig Harbor Killer” bleibt uns erhalten. Für was auch immer.

 

CSI 15.12 | Der Geruch von Mord

Originaltitel: Dead Woods

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein junges Pärchen geht durch eine verrufene Nebenstraße und wird prompt von einem Obdachlosen überfallen, der eine Waffe hat. Der Junge setzt sich zur Wehr, es löst sich ein Schuss und der Obdachlose stirbt. Die junge Frau erleidet einen Schock und sieht Bilder aus ihrer Vergangenheit, Bilder von einem schrecklichen Verbrechen. Als die Polizei eintrifft, verlangt sie nach Sarah Sidle. Ihr Name ist Abby Fisher, vor zehn Jahren ermordete ihr Vater ihre Familie und beging dann Selbstmord. Doch der Tod des Obdachlosen hat zusammen mit einem ganz bestimmten Geruch eine Erinnerung wieder nach oben geholt. Abby ist felsenfest überzeugt, dass ihr Vater die Morde nicht begangen hat. Sie bittet Sarah, dem nachzugehen, ist allerdings enttäuscht, als sie das zuerst nicht tun will. Doch Sarah beschleichen Zweifel. Über die “elektronische Nase” findet Greg heraus, dass der Geruch, der die Erinnerung wach gerufen hat, Waffenöl gewesen sein muss. Sarah will eine neue Untersuchung, denn es gibt noch einen Blutwert vom Vater, der nicht analysiert wurde. Da es keine Blutproben mehr gibt, muss die Leiche exhumiert werden. Doktor Robbins ist nicht begeistert, dass man sein Urteil anzweifelt, ändert jedoch seine Meinung, als das neue toxikologische Gutachten kommt: Der Vater hatte Betäubungsmittel im Blut. Also werden alle eingelagerten Beweise geholt. Die Familie war damals auf einem Campingausflug. Finn und Morgan bauen Zelte und Schlafsäcke auf und machen sich an die Rekonstruktion. Es werden Fingerabdrücke und DNS gefunden. Dabei gibt es eine neue Überraschung: Abbys ältere Schwester Hannah hatte einen anderen Vater. Dieser Vater scheint der Mann zu sein, der sich in der Nacht in das Zelt der Familie geschlichen hat…

“Wir schießen aber nur auf Wild, nicht auf Menschen.”
“Ja. Aber manche Menschen kennen den Unterschied nicht.”
– Der Vorsitzende eines Jagdclubs und Sarah Sidle

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’ec4dde69-ffbc-11e7-b8f6-eb957b750efd’]

Hinter der Geschichte

Dass ein Geruch eine Erinnerung wachruft, ist zentrales Element in Marcel Prousts Romanreihe “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.

Noch ein Fall, der auf einem alten Fall basiert, den wir aber in der laufenden Serie nie zu sehen bekommen haben. Der Mord liegt zehn Jahre zurück, also in Staffel 5. Vielleicht gibt es eine Episode, in der Sarah nicht direkt auftaucht, dann hätte man hier einen Rückgriff darauf machen können, dass sie mit dem Fall beschäftigt war. Von der Geschichte her ist es auch etwas problematisch, dass sich zwischen Abby und Sarah offensichtlich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat, das über Jahre hinweg ging und zuvor noch nie erwähnt wurde. Von diesen Kleinigkeiten mal abgesehen ist es aber eine gute Folge.

 

CSI 15.11 | Absturzwinkel

Originaltitel: Angle of Attack

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Toter liegt auf einer Straße am Ende von blutigen Schleifspuren. Dem ersten Eindruck nach fiel er aus einem fahrenden Wagen oder wurde rausgeworfen und rutschte über den Asphalt. Doch an der Fundstelle sind überall Glassplitter, die nicht zu einem Auto passen, eher zu einer Fensterscheibe. Dave findet einen Ausweis, der Tote hieß Bradley Weeks, er arbeitete als Wirtschaftsprüfer im 30. Stock des Silver Springs Office Tower. Dieses Hochhaus ist gar nicht so weit vom Fundort entfernt und die Ermittler sehen sogar, dass in den oberen Etagen ein Fenster fehlt. D.B. und Greg sehen sich das Büro an und stellen fest, dass irgendetwas ein Fenster durchschlagen hat, den Wirtschaftsprüfer traf und diesen durch das zweite Fenster durchgeschleudert hat. Das “Irgendetwas” gibt Rätsel auf, es hatte keine Mühe, Sicherheitsglas zu zerstören und hinterließ Brandspuren. Die CSIs halten es zunächst für eine Art Rakete, doch Hodges kann aus den Brandspuren ermitteln, dass das Objekt einen Düsenantrieb hatte, wie ein Flugzeug. Nick extrapoliert die Flugbahn und Polizisten finden ein total zerstörtes Taxi. Das Objekt ist dort eingeschlagen und hat einen Menschen getötet, beziehungsweise fast pulverisiert. Es sieht zuerst so aus, als sei der Taxifahrer das Opfer, aber der meldet sich und ist quicklebendig. In Trümmern und Blut finden sich Teile einer Schutzausrüstung. So wie es aussieht, ist der unbekannte Tote nicht ein zufälliges Opfer des Flugobjekts, er hat es geflogen! Die Überreste stammen von einem Wingsuit, einem Spezialanzug, an dem seitlich Flügelflächen angebracht sind. Wenn ein Mensch aus einem Flugzeug springt und Arme und Beine streckt, kann er damit fliegen wie etwa ein Gleithörnchen. Doch dieser spezielle Anzug ist sehr viel fortgeschrittener als das, was man sonst kennt, er hat Stahlverstärkungen in den Flügeln und an den Stiefeln sind Düsentriebwerke angebracht, um die ohnehin schon hohen Geschwindigkeiten noch zu erhöhen. Über die DNS kommt heraus, dass der Tote ein Soldat war: Captain Robert Holland von der Airforce…

“Ihr müsst zugeben, das war ein Wahnsinnssprung.”
– Nick Stokes

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’efd2603e-ffb3-11e7-ae47-552018496668′]

Hinter der Geschichte

Wingsuit-Flieger kommen immer wieder in die Schlagzeilen wegen spektakulärer Unfälle, da sie Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erreichen können. Das sind rund 36 Meter in der Sekunde. Kommt ein Hindernis in die Quere, hat ein Wingsuit-Flieger kaum eine Chance, darauf zu reagieren. Viele Unfälle passieren auch, weil die Flieger riskante Flugmanöver in der Nähe von Strukturen wie Brücken oder Berghängen machen. Ein Wingsuit bietet kaum einen Schutz, das ist ironischerweise auch nicht nötig, denn Schutz vor einem Aufprall mit über 100 km/h kann wenn überhaupt nur eine Flugkabine oder etwas ähnliches bieten. Es gibt keinen Anzug, der es schafft, diese kinetische Energie abzufangen.

 

CSI 15.10 | Man stirbt nur zweimal

Originaltitel: Dead Rails

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Auf einer Straße in der Wüste wird ein Mann von einem Auto überfahren und stirbt. Dave stellt fest, dass er schon vor dem Unfall eine schwere Schnittverletzung am Hals hatte. Greg und Nick finden Blutstropfen und folgen der Spur in die Wüste, bis sie vor einem Grab stehen. Offenbar hat jemand das Opfer vorher schon mal für tot gehalten und begraben. Die Ermittler durchsieben den Sand und finden ein Stück grünen Stoff, sowie ein Stück Haut einer Schlange, die es nur in Südamerika gibt. Der grüne Stoff zusammen mit einem Stück Glas, das Doktor Robbins aus der Halswunde des Toten geholt hat, bringt Morgan darauf, dass hier ein Billard-Trick ausgeführt wurde: Auf dem Tisch stehen Champagnergläser und der Spieler muss die weiße Kugel so anstoßen, dass sie zwischen den Gläsern durchgeht und nur die Zielkugel trifft. Die Scherbe aus der Wunde passt zu den Champagnergläsern, ein Hämaton im Gesicht des Toten zu einer so genannten “Brücke”, einem Hilfsmittel beim Billard. Und im Hotel Palermo findet just an diesem Wochenende ein Billardturnier statt. Tatsächlich hatte Jimmy Turelli, so der Name des Toten, eine Eintrittskarte für das Turnier gekauft, beziehungsweise für eine ganz bestimmte Spielerin – die Hornisse. Sie benutzt eine Brücke mit Logo, die zu Turellis Verletzung passt, doch sie sagt aus, diese auch an Fans zu verkaufen. Turelli habe ihr erzählt, er sei in einem Club in der Stadt zu einem geheimen Turnier verabredet und es ginge um den Einsatz seines Lebens. Der Club ist das “Vegas Rails”, Jimmy war dort Barkeeper. Sarah und Morgan sehen sich vor Ort um und stellen fest, dass sie den Tatort gefunden haben…

“Er ist zweimal gestorben.”
–  Nick Stokes

Werbung

 

Hinter der Geschichte

Jimmy Turelli wird dargestellt von Christopher Atkins, der seine Karriere als Schauspieler mit der männlichen Hauptrolle in dem Film “Die blaue Lagune” begann.

Der deutsche Titel ist eine Anspielung auf den James-Bond-Film “Man lebt nur zweimal” mit Sean Connery. Bei “CSI: NY” gab es einmal einen ähnlichen englischen Titel, nämlich “You only die once”, der im Deutschen allerdings den merkwürdigen Titel “Tod im Smoking” bekam.

 

CSI 15.09 | Zweitausend Verdächtige

Originaltitel: Let’s make a Deal

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Im Clark County Gefängnis ist eine Massenimpfung angesagt. Einer der Gefangenen hat panische Angst vor Spritzen und dreht durch. Er schafft es, einem Wachmann das Pfefferspray zu entreißen und sich so den Weg zur Wäscherei freizukämpfen. Als das schwer bewaffnete Eingriffsteam eintrifft, will er weiter flüchten, reißt jedoch in seinem Wahn eine Schranktür auf und erlebt eine neue Überraschung, denn aus dem Schrank fällt ein toter Mitinsasse. Sein Name ist Bruce Grady, er hat eine Stichwunde im Bauch. Doch eigentlich ist er schon todgeweiht gewesen, er hatte eine Leberzirrhose und lag deswegen auf der Krankenstation. Warum bringt jemand einen ohnehin Todkranken um? Finn und Nick haben schnell raus, dass Grady im Wäschewagen von der Krankenstation nach unten gekommen ist, er hat sich dort unter der Wäsche versteckt. Nick findet ein blutiges Handtuch, mit dem jemand hastig Spuren verwischt hat. Also wurde Grady in der Wäscherei direkt angegriffen. Morgan und Greg untersuchen die Zelle des Toten und finden eine Nachricht mit einer Warnung: “Lügner überleben nicht lange.”

Finn sieht Gradys Akten durch. Er wurde mehrmals verhaftet und verurteilt, doch bei jeder Verhandlung ist das Strafmaß stark nach unten korrigiert worden. Das lässt nur einen Schluss zu, nämlich dass Grady mit dem Staatsanwalt einen Deal ausgemacht hat und als Informant tätig war. Er hat außerdem mehrfach gegen andere Gefangene ausgesagt, unter anderem gegen Lincoln Mayfield. Der war Auftragsmörder einer Gang und weil sein Verfahren neu aufgerollt wurde, kam er vom Bundesgefängnis zurück ins County Jail. Eine gute Gelegenheit, einen lästigen Zeugen zu beseitigen…

“Hatte eine Leberzirrhose. Nahm eine Menge Pillen. Stand mit einem Bein im Grab.”
“Jemandem war das eine Bein zu wenig.”
– Ein Detective und Nick Stokes über den toten Bruce Grady.

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’4f74be4e-feeb-11e7-bb98-d949a51002a5′]

Hinter der Geschichte

Der Originaltitel ist eine Anspielung auf die amerikanische Gameshow “Let’s Make A Deal”, die deutsche Variante hieß “Geh aufs Ganze!

 

 

CSI 15.08 | Die Poesie der Puppen, die aus Gummi

Originaltitel: Rubbery Homicide

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Eine Frau geht die Straße entlang. Passanten starren sie an. Etwas später wird in einer Seitenstraße ein Mann tot aufgefunden. Ihm wurde die Halsschlagader durchtrennt. Nachdem er verblutet war, hat der Mörder ihm die Kleidung ausgezogen und offensichtlich mitgenommen. Bei einer genaueren Untersuchung des Tatorts entdeckt Sarah den blutigen Abdruck eines Gesichts im Asphalt. Das Gesicht des Mörders? Finn kommt es komisch vor, dass der Abdruck so gleichmäßig ist, was man bei einem normalen Gesicht nicht erwarten würde, da es nicht flach ist. Die Fingerabdrücke ergeben einen Namen, da das Opfer vorbestraft ist: Nelson Kern. Als Nick Kerns Telefon anruft, klingelt es in einem Müllcontainer. Dort finden die Ermittler eine Damenhandtasche mit dem Telefon neben einer lebensgroßen Gummipuppe. Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass es keine Gummipuppe ist, sondern eine Gummihaut, ein Kostüm, das man sich anziehen kann. Es handelt sich um einen Fetisch, der “Dolling” (von Englisch “doll” = “Puppe”) genannt wird. Die Herstellerin der Ganzkörperkostüme verweist die Ermittler an einen Club, wo sich die “Dolls” treffen. D.B. und Greg begeben sich dorthin und erfahren, dass auch schon andere “Dolls” angegriffen wurden. Dann wird die Geschichte wild: Henry hat die Ohrringe des Gummikostüms untersucht in der Hoffnung, der Täter hat daran DNS hinterlassen. Er hat auch DNS gefunden, die gehört einem ehemaligen Modell namens Charlene, die allerdings schon tot ist. Doch nicht nur das, das Gummikostüm heißt “Charlene” und die Gummimaske trägt sogar die Gesichtszüge des Modells. Wie kommen die Ohrringe der echten Charlene dahin?

“Wow, Minze. Das war ja ‘ne wilde Party.”
“Mit einem brutalen Ende.”
– D.B. Russel und Nick Stokes

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’9cb06240-fe3b-11e7-96d3-33c2ce8be6b5′]

Hinter der Geschichte

Manchmal kommt die deutsche Übertragung eines Titels auch sehr merkwürdig daher. “Die Poesie der Puppen, die aus Gummi” klingt ja geradezu nach einem Zitat, aber ich habe keines gefunden, das dazu passt. Ich habe lediglich entdeckt, dass 1990 ein Buch mit dem Titel “Puppen-Poesie” veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um einen Gedichtband mit Bildern. Alle Gedichte sind Puppen – also Spielpuppen für Kinder – gewidmet.

CSI 15.07 | Auf der Straße der Entbehrung

Originaltitel: Road to Recovery

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Sex, Drugs und Alkohol – das alles nimmt eine junge Frau auf einer Clubtour in Las Vegas mit, bevor sie am nächsten Morgen tot aus einem Pool gefischt wird. Sie hat keine Papiere bei sich, doch ein Ring mit einem Diamanten, der registriert ist, führt die Ermittler auf die Spur ihres Ehemannes. Ihr Name war Daycia Fox, und solche Eskapaden waren ihrem Mann nicht fremd. Doch eigentlich war sie in Las Vegas, um einen Entzug zu machen. Nick und Finn besuchen die Entzugsklinik und erfahren, dass Daycia nur wegen ihres Mannes dort war und keine ernsten Absichten hatte, vom Alkohol wegzukommen. Doktor Robbins bestätigt zunächst, dass die Frau ertrunken ist, doch bei der Untersuchung des Wassers in ihren Lungen stellt sich heraus, dass es sich um Badewasser handelt. In dem Wasser sind Spuren eines Badeöls, genau solches Badeöl hält die Entzugsklinik bereit. Ein Taxiunternehmen bestätigt, dass Daycia zusammen mit jemand anderem zur Klinik gefahren wurde. Sie wurde dann in der Klinik getötet – aber wie kam sie zu dem Pool, in dem man sie fand, der noch dazu anderthalb Kilometer von der Klinik entfernt liegt?

In den Mülltonnen finden sich weitere Beweise, die endlich den entscheidenden Hinweis bringen. Als Nick den Verdächtigen verhaften will, taucht Daycias Ehemann auf und eröffnet das Feuer…

“Hat gefeiert, als gäb’s kein Morgen. Unglücklicherweise hatte sie damit recht.”
– Nick Stokes

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’66870a5e-fe34-11e7-873e-3bcd9ec42d11′]

Hinter der Geschichte

Das Wasser aus Daycias Lunge hat eine leichte rosa Färbung. Das kommt von einer Flüssigkeit, die “Surfactant” genannt wird und das Innere der Lungenbläschen auskleidet. Die Flüssigkeit verhindert, dass die Lungenbläschen zusammenkleben.

 

CSI 15.06 | Brüder im Blute

Originaltitel: The Twin Paradox

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Notruf geht ein, ein Mensch mit einer computermanipulierten Stimme will einen Mord melden. Dann hört man im Hintergrund, wie dieser Mord gerade geschieht. Die Polizei kann das Handy orten, doch als das Team eintrifft, finden sie nur einen leeren Tatort, der schon ermittlungstechnisch aufbereitet ist. Das ist die Handschrift des “Gig Harbor Killers”. Die Spuren sind schon alt, die Geräusche von dem Mord hat der Täter aufgenommen und vor dem Telefon abgespielt. Nick findet ein Aufnahmegerät, wie beim letzten Mal hat der Mörder auch hier eine “Tatortbegehung” aufgezeichnet und seine Stimme verfremdet. Er weißt auf Blutspuren hin, die nicht zu den anderen passen. Als die Ermittler nachsehen, finden sie zunächst keine Spuren, erst das Luminol bringt ans Tageslicht, dass jemand mit Blut die Botschaft “Menschen lügen, folge den Beweisen” an die Wand geschrieben hat. Neu an diesem Tatort ist, dass Kameras herumstehen. Es handelt sich um Kameras alter Bauart, noch mit Film. Greg und Morgan entwickeln die Bilder, es sind tatsächlich Tatortfotos – mit Leiche…

Paul Winthrop, der Bruder des als “Gig Harbor Killer” verurteilten Jared Briscoe, kommt aufs Revier, um D.B. seine Hilfe anzubieten. Als D.B. ablehnt, reagiert Winthrop verägert und meint, dass man ihn besser nicht zum Feind haben sollte…

Finn ist in Seattle bei Daniel Shaw, der endlich einen Schritt weitergekommen zu sein scheint: Er hat die Geburtsurkunde von Briscoe ausfindig gemacht und weiß, dass dessen Mutter noch lebt. Die beiden wollen sie befragen, sie muss die Ermittler allerdings enttäuschen, da sie nicht Briscoes leibliche Mutter ist. Aber sie weiß, dass die Mutter sich in einem Kloster aufgehalten hat, das Mädchen hilft, die in Schwierigkeiten sind…

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’d0fdb2e3-fe2d-11e7-a960-61121648a83c’]

Hinter der Geschichte

Das “Zwillingsparadoxon“, auf das der Originaltitel anspielt, ist eigentlich ein Gedankenexperiment, bei dem es um Reisen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit geht. Reist ein Zwilling mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durchs All, während der andere auf einem Planeten bleibt, so altert aufgrund des Zeitdilatationseffekts der reisende Zwilling langsamer. Kommt er zurück, ist der Zwilling, der auf dem Planeten geblieben ist, also älter als er selbst. Im Zusammenhang mit der Geschichte ist es vermutlich eine Anspielung auf die unterschiedlichen Elternhäuser, die Jared und Paul hatten, Paul wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf, während Jared von einer Familie zur anderen weitergereicht wurde.

Einen Gastauftritt hat in dieser Folge Patricia Arquette als Special Agent Avery Ryan, die D.B. die mörderischen Zwillinge psychisch analysieren soll. Die erste Staffel von “CSI: CYBER” lief parallel zur letzten Staffel “CSI”. Sie gibt D.B. sogar einen Rat, was er tun soll, der mir allerdings sehr merkwürdig vorkommt.

 

CSI 15.05 | Noch wildere Mädchen

Originaltitel: Girls gone Wilder

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Sarah, Finn und Morgan sind wieder mal unterwegs, um es sich gutgehen zu lassen, bevor sie zu einer CSI-Konferenz im “Mediterranian” sollen. Auf der Konferenz treffen sie alte Bekannte wieder, Sarah eine ehemalige Kollegin namens Doktor Jane Snyder, die jetzt erfolgreiche Buchautorin ist und eine Fernsehshow vorbereitet, Finn einen der Techniker, der eine neue Software vorstellt, mit Namen Marc. Währendessen arbeiten ihre Kollegen am Fall einer extrem verwesten Leiche, die sich in einem Fass befunden hat. Das ganze Körpergewebe hat sich verflüssigt, vermutlich hat da jemand nachgeholfen. Der Tote wurde erschossen, Robbins beschreibt es als Hinrichtung. Über DNS aus einem Knochen gibt es einen Namen: Paul Carson, ein Wachmann, der vor drei Tagen als vermisst gemeldet worden ist. Hodges analysiert die Überreste, es ist Salzsäure, mit der man die Leiche aufgelöst hat. Brisant wird es, als die Ermittler herausfinden, dass Carson im “Mediterranian” gearbeitet hat und dass am Morgen seine Schlüsselkarte benutzt worde. Carsons Mörder ist also dort!

Währendessen sind Morgan und Sarah bei einem Vortrag von Doktor Snyder – Finn hat sich mit Marc abgesetzt. Snyder gestaltet ihren Auftritt als große Show, doch die Show hat kaum angefangen, als jemand in den Saal stürmt und um sich schießt. Es gibt Tote und Verletzte. Auf der Flucht kommt der Täter an einem Fahrstuhl vorbei, in dem sich Finn und Marc befinden. Er eröffnet das Feuer und kann Marc treffen, bevor sich die Fahrstuhltüren wieder schließen. Dann wird der Strom abgeschaltet, um dem Täter die Fluchtwege zu verbauen. Finn und Marc sind also im Fahrstuhl eingeschlossen und Marc blutet heftig.

D.B. und Ecklie versuchen, das Verhalten des Täters zu analysieren. Sie kommen darauf, dass er kein gewöhnlicher Amokschütze ist, der ein möglichst großes Blutbad anrichten möchte. Im Gegenteil, es sieht so aus, als ob er sich seine Opfer sehr genau raussucht. Und er ist immer noch irgendwo im “Mediterranian”…

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’248747d0-fe25-11e7-8205-09bd502bbcbd’]

Hinter der Geschichte

Die Episode ist natürlich ein Rückgriff auf die Folge “Wilde Mädchen” aus Staffel 14. Allerdings werden die Gesetze der Wahrscheinlichkeit in dieser Geschichte schon sehr weit gebogen, nicht nur mit der Prämisse, dass Finn, Sarah und Morgan schon wieder in Schwierigkeiten geraten, als sie zusammen unterwegs sind, sondern auch mit anderen unglaublichen Ereignissen und Zufällen.

 

CSI 15.04 | Aus dem Buch der Schatten

Originaltitel: Book of Shadows

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

An der Jefferson High School dreht gerade ein Schüler ein Selfie-Video, als es einen Knall und einen Feuerball gibt. Chet Messner, der Chemielehrer, kommt brennend den Gang entlang gerannt. Obwohl seine Kollegen mit Decken versuchen, das Feuer zu löschen, kommt jede Hilfe zu spät. Greg denkt zunächst an einen Unfall, Messner war gerade dabei, ein Experiment vorzubereiten. Doch Morgan findet eine SMS auf dem Handy des Lehrers, in der ihm mit “Konsequenzen” gedroht wird. Sie rekonstruieren das Experiment, das eine eigentlich harmlose Demonstration der Energie sein sollte, die in Zucker steckt. Doch jemand hat den Ablauf durcheinander gebracht, so dass eine Stichflamme entstehen konnte. Der Schüler, der die SMS geschrieben hat, ist schnell gefunden, doch der scheint zwar wütend auf Messner gewesen zu sein, aber nicht der Täter. Er fühlt sich dadurch, dass er der Sohn einer Lehrerin ist, immer besonders unter Druck gesetzt und von Messner ungerecht behandelt.

Doktor Robbins’ Autopsie ergibt Spuren einer Zyanidvergiftung bei dem Lehrer. Also ist er vermutlich zusammengebrochen, als er das Experiment durchführte und hat so die Stichflamme ausgelöst. Und es gibt zwei Hinweise, die ahnen lassen, dass der allseits beliebte Chemielehrer mehrere dunkle Geheimnisse hat. Zum einen hat er roten Phosphor bei einem dubiosen Onlinehandel bestellt, den man für die Herstellung von Meth braucht, zum anderen hat er ein Medaillon mit einer Rune, wie sie als Zeichen in rechtsradikalen Kreisen üblich ist. Die Ermittler durchsuchen Messners Schuppen und kommen einer anderen Wahrheit auf die Spur: Der Chemielehrer war ein Hexer…

“Wissen wir schon, wer unser ‘Burning Man’ war?”
– Greg Sanders

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’4c6de87c-fe1c-11e7-849b-bf8dde80ccb1′]

Hinter der Geschichte

Als Nick D.B. meldet, er habe herausgefunden, dass Messner roten Phosphor online gekauft habe, stellt er die Möglichkeit in den Raum: “Ein Chemielehrer vertickt Meth!” D.B. sagt daraufhin: “Gute Serie!” Das ist eine Anspielung auf “Breaking Bad“. In dieser Serie produziert und verkauft Chemielehrer Walter White Meth, anfangs um die Chemotherapie für sein Krebsleiden bezahlen zu können.

D.B. erwähnt die Religion der Wicca, nachdem Nick den Zeremonienraum im Schuppen des Chemielehrers entdeckt haben. Dabei handelt es sich um eine neuheidnische Religion, die im 18. Jahrhundert als Naturreligion entstand. Zwar sieht sie sich in alter Tradition, aber vieles an Ritualen und Vorschriften dieses Kultes wurde neu interpretiert, auch wenn es gewisse historische Vorbilder gibt. Bei diesen Vorbildern, die zumeist aus einer Zeit stammen, als Rituale und Anweisungen noch mündlich weitergegeben wurden, haben sich viele Dinge nicht überliefert. Neuheiden füllen diese Wissenslücken mit Dingen, die ihnen richtig oder “natürlich” vorkommen. Das “Buch der Schatten“, das in dieser Episode eine besondere Rolle spielt, ist kein einheitliches religiöses Werk, wie es etwa die Bibel für das Christentum ist, sondern jede Gruppierung (die so genannten “Coven”) schreiben ihr eigenes Buch. Hier werden die Abläufe der speziellen Riten eines Coven festgehalten. Das Buch wird immer an die nächsten Mitglieder weitergegeben und von diesen erweitert.

 

CSI 15.03 | Lautloser Killer

Originaltitel: Bad Blood

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Jack Smith liegt tot in seinem eigenen Blut in seiner Wohnung. Und das ist eine Untertreibung, denn in der ganzen Wohnung ist Blut verteilt. Greg und Sarah sind vor Ort. Smith hat eine Schusswunde am Hals, doch als Sarah ihn sich genauer betrachtet, sieht sie, dass er auch aus den Augen geblutet hat. Das lässt nur einen Schluss zu: Hämorrhagisches Fieber! Der Seuchenschutz tritt auf den Plan, der Tatort wird versiegelt und Greg und Sarah kommen in Quarantäne. Der Erreger wird schnell gefunden, das Ibare-Virus, ein Filovirus ähnlich dem Ebola. Die Krankheit, die es verursacht, verläuft zu 80 % tödlich. Ein Mittel gegen das Virus gibt es nicht. Nick sieht die Fotos durch, die Sarah und Greg gemacht haben und entdeckt ein Buch, auf dem ein Bibliotheksaufkleber zu erkennen ist. Der Tote bekommt seinen richtigen Namen wieder: Jack Weaver, der selber einmal Arzt war – und zwar Virologe. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die gefährlichsten Viren der Welt zu suchen. Doch die Wohnung, in der er gefunden wurde, war eine Absteige, der Tote selbst wirkte ungepflegt. Offenbar hat der Arzt einen drastischen Abstieg hinter sich. Seine Kollegin kann auch erklären, was; der Beruf hat ihn fertig gemacht. In einem Polizeibericht wird erwähnt, dass Weaver eine Woche zuvor betrunken auf der Straße aufgegriffen wurde. Er hat Passanten belästigt und von einer tödlichen Epidemie gesprochen, die über die Stadt kommen wird. Die Ermittler überlegen folgendes Szenario: Weaver war pleite und am Boden, aber er hatte immer noch das Wissen über die gefährlichen Viren. Hat er vielleicht irgendjemanden ein tödliches Virus besorgt, möglicherweise für einen Anschlag? Die Spuren stützen die Theorie, denn eine Blutpfütze hat eine Aussparung, wo ein Metallkoffer gestanden haben könnte. Die Kugel bringt weitere Erkenntnisse, die Waffe, mit der Weaver getötet wurde, war schon einmal bei einem Überfall verwendet worden. Damals gab es einen Verdächtigen. Nick fährt sofort zu ihm hin, doch es ist zu spät – er ist schon infiziert…

“Ein guter Einwand, aber machtlos gegen das Evangelium der Vorschriften!”
– Der Arzt vom Seuchenschutzdienst auf D.B.s Einwand hin, die Desinfektion des Tatorts würde Spuren vernichten

 

Werbung

[amazon_link asins=’B01I2BNZEG,B01GAQE1GG,B072ZLN57Y’ template=’ProductGrid’ store=’ep-blog-21′ marketplace=’DE’ link_id=’0b8e8593-fe14-11e7-8d21-f3a179883953′]

Hinter der Geschichte

Ich habe keine wirklichen Berichte gefunden, daher sieht es so aus, als ob das Ibare-Virus nicht existiert. Es wurde allerdings nach echten Viren gestaltet, die in die Gruppe der Filoviren gehören. Der Name ist – wie so viele Bezeichnungen in der Medizin – bildlich, “filo” ist Lateinisch und bedeutet “Faden”, und genau so sieht das Virus aus.

Sarah und Greg hatten schon mal einen Fall, bei dem die Vermutung im Raum stand, sie hätten sich mit etwas potentiell tödlichem Infiziert: Es war Folge 5.19: “Nachtschicht“.

 

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2021 Reisende Reporter

Theme von Anders NorénHoch ↑