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Trekking – Abenteuer in der Natur: Was tun, wenn die Muskulatur streikt?

Um Muskelverletzungen vorzubeugen, sollte man sich vor dem Sport gut aufwärmen. Foto: djd/Traumeel

Um Muskelverletzungen vorzubeugen, sollte man sich vor dem Sport gut aufwärmen. Foto: djd/Traumeel

(djd/pt). Wandern klingt für viele irgendwie veraltet. Denn mit dem Begriff werden gern kernige Mittfünfziger verbunden, die gemächlich Bergpfade entlang schreiten, einen Gamsbart am Hut und den Wanderstock in der Hand. Ganz anders verhält es sich mit dem Wort „Trekking“. Laut Wikipedia ist damit „das Zurücklegen einer längeren Strecke mit Gepäck über einen längeren Zeitraum und unter weitgehendem Verzicht auf vorhandene Infrastruktur“ gemeint – also an seine persönlichen Grenzen zu gehen, jenseits von Wanderweg und Co.

Untrainierte riskieren Schmerzen

Ausgerüstet mit guten Trekkingschuhen, funktionaler Kleidung und Teleskopstöcken stürzen sich aber häufig auch Untrainierte ins Vergnügen. Doch wer nicht auf seinen Körper achtet, muss das Outdoor-Vergnügen nicht selten mit Schmerzen bezahlen. Ein scharfes Stechen in den Waden oder verhärtete Muskeln in den Oberschenkeln bereiten der sportlichen Betätigung ein jähes Ende. Die Ursache kann eine Überdehnung der Muskelfasern bis hin zu einem Muskelfaserriss sein. Nicht in jedem Fall muss die Trekkingtour abgebrochen werden. Besonders günstig auf den Heilungsverlauf von Muskelverletzungen kann sich der Einsatz von natürlichen Komplexmitteln wie etwa Traumeel S auswirken – so die Empfehlung führender Sportmediziner und Mannschaftsärzte aus verschiedenen Disziplinen jüngst beim Steinbach-Talk 2011.

Muskelverhärtungen lassen sich gut behandeln

Darüber hinaus sorgen bei Muskelverhärtungen eine sanfte Dehnung, milde Wärme und ein Anpassen der Belastung für Besserung. Um Muskelschmerzen von vornherein zu vermeiden, sollten Anfänger auf die Signale ihres Körpers achten. Übertrieben lange Touren, zu steile Anstiege und zu wenige Pausen lassen die Muskeln schnell ermüden. Auch beim Trekking gilt: Aufwärmen ist das A und O. Dazu etwa zehn Minuten locker gehen und danach die Hauptmuskeln einige Male dehnen, anspannen und wieder dehnen. So erhöhen sich die Gewebetemperatur und die Beweglichkeit des Laufapparates – das Verletzungsrisiko ist geringer.

Tipps zur Schuhwahl

In Trekkingschuhen ist man viele Stunden bis mehrere Tage unterwegs – deshalb auf eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit des Materials achten. Blasen, Hautabschürfungen, kalte Füße oder ein Sturz können den Trekkingspaß verleiden. Schuhe nicht morgens, sondern frühestens am Nachmittag kaufen – wenn die Füße leicht angeschwollen sind. Der Schuh sollte guten Halt geben, über den Knöchel reichen und eine rutschfeste Sohle haben. Je fester diese ist, desto weniger drückt sich der steinige Untergrund in die Fußsohle. Vorm Kauf mindestens zehn Minuten darin laufen.

Quelle: djd/Traumeel

Die tägliche Dusche – und ihre Schattenseite

Was man bei Austrocknung und Hautreizungen tun kann

Duschcremes für trockene und empfindliche Haut enthalten waschaktive Substanzen, die zwar etwas weniger schäumen, dafür aber deutlich besser verträglich sind. Foto: djd/frei

Duschcremes für trockene und empfindliche Haut enthalten waschaktive Substanzen, die zwar etwas weniger schäumen, dafür aber deutlich besser verträglich sind. Foto: djd/frei

(djd/pt). Der Sommer kommt und es wird wieder mehr geduscht, sei es, weil man im Sommer generell mehr schwitzt, weil man mehr im Freien unternimmt oder häufiger mal ins Frei- oder Strandbad geht. Früher ging man einmal in der Woche in die Wanne – heute gehört die tägliche Dusche längst zum morgendlichen Pflegeritual. Wer nach Feierabend noch ins Fitnessstudio geht oder eine Joggingrunde dreht, duscht oft ein weiteres Mal. Doch was die Nasen der Mitmenschen verwöhnt, belastet die Haut. Schon der Kontakt mit Wasser trocknet die Haut aus. Parfümierte und stark schäumende Duschgele verstärken die Austrocknung und machen die Haut empfindlich und anfällig für Hauterkrankungen. So können durch die „angewaschenen“ Lücken im Säureschutzmantel allergieauslösende Stoffe, Bakterien oder Pilze schneller eindringen und zu Ekzemen und Infektionen führen.

Erste Anzeichen ernst nehmen

Die ersten Zeichen eines „Waschschadens“ sind Spannungsgefühl, Schuppung und Rötung der Haut. Juckreiz kann auftreten. Wird jetzt gekratzt, kann es leicht zu Entzündungen und dem sogenannten Waschekzem kommen. Dagegen hilft nur eines: Auf parfümierte, aromatisierte und stark schäumende Dusch- und Badezusätze verzichten und zu speziellen Produkten für empfindliche und trockene Haut greifen. Wasch- und Duschcremes oder -gele für empfindliche Haut enthalten meist waschaktive Substanzen, die zwar etwas weniger schäumen, dafür aber deutlich besser verträglich sind. Da deren Inhaltsstoffe häufig teurer sind, muss man für solche Produkte oft etwas mehr ausgeben. Die Mehrkosten sind aber geringer als man glaubt, da nach dem Duschen weniger Creme benötigt wird.

Seifenfrei und mild

Seifenfreie Produkte, wie beispielsweise frei Wasch&DuschCreme (erhältlich in Apotheken), enthalten milde und hautfreundliche waschaktive Substanzen. Aufgrund der hochwertigen, rückfettenden Bestandteile wird die Wiederherstellung der natürlichen Hydrolipidbarriere unterstützt. Eine spezielle Pflegekomponente auf pflanzlicher Basis schützt die Haut nach dem Waschen und Duschen. Sie trocknet nicht aus, sondern wird spürbar glatt und geschmeidig. Da der natürliche pH-Wert der Haut nicht verändert wird, kann sich der biologische „Schutzmantel“ schnell wieder regenerieren.

Duschtipps

Generell sollten alle – nicht nur Menschen mit trockener oder empfindlicher Haut – beachten, dass heißes Wasser die Haut stärker austrocknet als lauwarmes. Wer zudem Wasch- und Duschcremes nicht am ganzen Körper, sondern gezielt nur dort anwendet, wo es notwendig ist, etwa in den Achselhöhlen und im Intimbereich, wird sich dennoch sauber und frisch fühlen, ohne die Haut unnötig zu belasten. Hat man abends nach dem Sport schon geduscht, reicht am nächsten Morgen eine kurze Wäsche meist völlig aus. Dies schützt die Haut vor zusätzlicher Austrocknung.

Quelle Text: djd




Reisekrankheiten: Vorbeugung und Bekämpfung

Krankheiten können einen überall erwischen – eben auch im Urlaub. Man hofft, dass es nicht passiert, und wenn doch, dann sollte man vorgesorgt haben, mit der entsprechenden Reiseversicherung, falls es etwas Schwerwiegendes ist, oder mit einer gut sortierten Reiseapotheke, wenn man sich selbst helfen kann. Folgende Dinge sollten Sie in Ihrer Reiseapotheke mit sich führen:

Gesunder Menschenverstand

Die beste Möglichkeit, eine Krankheit zu bekämpfen ist, sie erst gar nicht zu bekommen. Wenn Sie sich über Ihr Reiseziel informieren, werden Sie einige wertvolle Hinweise bekommen, was Sie beachten müssen, um gewisse Erkrankungen zu vermeiden. In einigen Regionen ist es zum Beispiel nicht ratsam, rohe Speisen (einschließlich Salate) zu essen, anderswo sollte man kein Wasser aus der Leitung trinken oder bestimmte Arten Fleisch meiden. Halten Sie sich an diese Verhaltensregeln, dann ist schon viel gewonnen.




Mittel gegen Durchfall

Durchfall – Diarrhoe – hat viele Ursachen und Namen, „Montezumas Rache“ oder „die Rache des Pharao“, je nachdem wo Sie hinfahren. Die gängigen Präparate sind einfach anzuwenden, allerdings sollte man beachten, dass man die erlaubte Höchstdosis nicht überschreitet, sonst riskiert man eine Verstopfung.

Mittel gegen Schmerzen und Fieber

Kopfschmerzen zeigen sich auch im Urlaub und können sogar als Folge des Ortswechsel oder besonderer Gegebenheiten vor Ort (Föhn) auftreten. Fieber und Erkältung können einen auch in eigentlich sehr warmen Ländern erwischen, hier meist wegen des Temperaturwechsels zwischen klimatisierten Räumen und der Außenwelt.

Sonnenschutzmittel und Lotion zur Behandlung von Sonnenbränden

Wieder einmal ist Vorbeugung die halbe Miete: Ihr Sonnenschutzmittel sollte einen dem Urlaubsziel angemessen hohen Lichtschutzfaktor haben, und vergessen Sie nicht, dass auch in den Bergen die Sonne scheint. Sollte es allerdings passiert sein, bringt eine spezielle Lotion etwas Linderung.

Gel für Insektenstiche

Falls Sie zu einer Jahreszeit und in eine Gegend reisen, in der mit Insekten wie etwa Stechmücken zu rechnen ist, ist sowas sehr hilfreich. Das Gel kühlt hilft gegen den Juckreiz, mit dem die Haut reagiert.

Mittel zur Wundversorgung

Dazu gehören Pflaster und kleine Kompressen, aber auch Wund- und Heilsalben.

Mittel gegen Reiseübelkeit

Die Bezeichnung „Seekrankheit“ wird der Reiseübelkeit nicht gerecht, denn diese kann eigentlich in jedem Reisemittel auftreten, dem Auto, dem Zug, dem Flugzeug und natürlich dem Schiff. Es gibt die Mittel gegen die Übelkeit entweder als Pillen, die bei Antritt der Reise genommen werden müssen, oder als Kaugummis, die man nimmt, wenn man erste Anzeichen der Übelkeit verspürt.

Eigene Medikamente

Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, dürfen Sie diese natürlich nicht vergessen. Achten Sie darauf, dass Sie genügend für Ihren Urlaub dabei haben, denn es ist nicht gewährleistet, dass Sie die Präparate auch vor Ort bekommen.

Reisekrankheiten

Ein Urlaub mag ein Urlaub sein, aber nüchtern betrachtet ist es doch nichts weiter als ein Teil des Lebens an sich. Von daher können einem auch im Urlaub gewisse Widrigkeiten wiederfahren, die nicht so angenehm sind.

Zuerst gilt es natürlich, sich über das Reiseziel zu informieren und ob bei Reisen zu bestimmten Impfungen geraten wird, oder ob es sogar Impfungen gibt, die vorgeschrieben sind. Ratsam ist es außerdem, einen bestehenden Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) zu haben.

Aber auch wenn man vorsorgt, kann einem das eine oder andere wiederfahren. Und damit beschäftigen wir uns in diesem Kapitel:

Sie unterscheiden nicht nach Tourist und Nicht-Tourist, im Gegenteil: In manchen Regionen der Erde sind gerade die Touristen gefährdet, sich mit gewissen Dingen anzustecken. Also besser vorsorgen!




Das gleiche gilt natürlich für Unfälle, die im Urlaub genauso wie zu Hause passieren können. Hier ein paar Worte zur Vorbeugung und was man tun kann, wenn’s passiert ist.



Die Europäische Reiseversicherung

Diese Kategorie wird immer wieder durch aktuelle Berichte ergänzt, auch zum Thema „Versicherungsschutz“. Bitte beachten Sie, dass alles, was hier wiedergegeben wird, natürlich nur eine Hilfestellung sein kann. Sollten Sie konkrete medizinische oder versicheruntstechnische Hilfe brauchen, wenden Sie sich dazu an das enstprechende Personal, das Ihre ganz persönliche Situation mit Ihnen besprechen kann.

Reisegepäck

Reisegepäck hat manchmal ein paar sehr unangenehme Eigenschaften. Erstens scheint es immer zu viel davon zu geben, zweitens scheint das Volumen des Gepäcks während der Reise zuzunehmen, so dass man bei der Abreise Schwierigkeiten hat, alles wieder unterzubringen. Abhängig davon, wie Sie reisen wollen, sollten Sie Ihr Gepäck und die Transportmittel entsprechend planen.

Ich packe meinen Koffer und packe ein…

Bei der Gründlichkeit und Planungsmentalität, die man den Deutschen im Allgemeinen nachsagt, sollte es eigentlich kein Problem sein, einen Koffer zu packen. So könnte man zumindest denken. Leider ist oft das Gegenteil der Fall.
Das Packen von Koffern oder Reisetaschen bedarf in der Tat ein wenig Planung, zum einen von den Dingen, die überhaupt mitgenommen werden müssen, zum anderen, wie man sie in den Koffer oder die Tasche organisiert. Wenn man Sachen einfach „reinwirft“, wird man unter Garantie nicht alles, was man mitnehmen möchte, unterbringen können. Diese Dinge könnten auf einer Reise wichtig werden:

Reiseunterlagen und Dokumente

Diese werden auf jeden Fall benötigt und sollten griffbereit sein, am besten in einer kleinen Extratasche. Manche Reiseveranstalter schicken ihre Unterlagen auch in einer solchen Tasche. Welche Reisedokumente Sie benötigen, lesen Sie im entsprechenden Abschnitt. Wenn für Ihr Reiseziel eine bestimmte Impfung Vorschrift, benötigen Sie selbstverständlich auch Ihren Impfausweis, um diese nachzuweisen.

Kleidung

Sie dürften ja eigentlich wissen, wieviel Kleidung sie für welchen Zeitraum benötigen. Allerdings sollten Sie, etwa wenn Sie es gewohnt sein sollten, mehrmals täglich die Sachen zu wechseln, vielleicht Abstriche machen. Jedes zusätliche Kleidungsstück verbraucht Platz und bringt im Zweifelsfall Gewicht. Fangen Sie mit dem an, das Sie unbedingt brauchen; wenn noch Platz ist, können Sie immer noch zuladen.

Spezielle Kleidung

Damit sind nicht nur Sportausrüstungen gemeint. Machen Sie beispielsweise eine Kreuzfahrt, kann es unabdingbar sein, eine spezielle Abendgarderobe dabei zu haben, die etwas förmlicher ist als diejenige, die tagsüber getragen wird. Auch Badeanzug, Badehose oder Bikini gehören dazu, es sei denn Sie verbringen Ihren Badeurlaub an einem FKK-Strand.

Kulturtaschen

Mit dem Begriff „Kulturtasche“ oder „Kulturbeutel“ umschreibt man eine Tasche, in der die Dinge der täglichen Hygiene auf Reisen transportiert werden, in der Regel Zahnputzutensilien, Nagelscherennecessaire, Kamm, Bürsten, sowie Wasch- und Pflegeartikel. Die Kulturtaschen gibt es in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel als tatsächliche „Tasche“ mit Reißverschluss, oder als so genannte „Rolle“, die man an einem Haken aufhängen und entrollen kann, und damit alles praktisch griffbereit hat.

Wichtig ist, dass Kulturtaschen auf Flugreisen nichts im Handgepäck verloren haben. Scheren oder Nagelfeilen werden als mögliche Waffen angesehen und müssen am Kontrollpunkt zurückgelassen werden, außerdem darf man nur noch eine beschränkte Menge an Flüssigkeit mit in die Flugzeugkabine nehmen. Wollen Sie Ärger dieser Art vermeiden, tun Sie ihre Kulturtasche ins normale Gepäck, das Sie am Schalter aufgeben.

Reiseapotheke

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen. Bitte beachten Sie, dass diese wegen der Beschränkungen für Handgepäck im Flugverkehr ebenfalls besser im regulären Gepäck mitgeführt werden sollte. Für Medikamente im Handgepäck braucht man einen Nachweis, dass man diese unbedingt braucht, ansonsten dürfen auch gerade Flüssigkeiten nicht mit ins Flugzeug.
Was Sie in Ihre Reiseapotheke tun sollten, erfahren Sie unter der Kategorie „Reisekrankheiten“.

Brustbeutel

Brustbeutel / Gürteltaschen

Beim Thema „Reisekasse“ wurde bereits erwähnt, dass es nicht ratsam ist, Bargeld, Kreditkarten oder auch Reisedokumente im Urlaub in einem normalen Geldbeutel an den „üblichen Orten“ aufzubewahren, wie zum Beispiel die Gesäßtasche oder die Handtasche. Vorzuziehen ist ein Ort, der es eventuellen Dieben von vornherein schwer macht, etwas zu stehlen. Brustbeutel oder am Gürtel befestigte Taschen leisten da gute Dienste.

Gürteltaschen können, um sie zu verstecken, in den Hosenbund gesteckt werden. Hat man ein Kleidungsstück darüber, ist die Tasche nicht zu sehen, und einfach zu erreichen auch nicht.

Brustbeutel trägt man daher am besten auch unter einem Kleidungsstück möglichst direkt am Körper und holt sie nur hervor, wenn man sie unmittelbar benötigt. Außerdem gibt es noch spezielle Kleidungsstücke, die über Geheimtaschen verfügen, hauptsächlich spezielle Gürtel.

Wasserdichter Anhänger

Wasserdichte Taschen, Brustbeutel und Anhänger

Unter gewissen Umständen ist es nicht ratsam, gewisse Gegenstände am Strand oder am Pool einfach liegenzulassen. Und Fächer, um Wertgegenstände wegzuschließen, gibt es nicht überall. Auf eine ähnliche Situation kann man auch im Winterurlaub treffen, denn letztlich ist Schnee nichts weiter als gefrorenes Wasser, das jederzeit wieder flüssig werden kann. Was tut man also mit dem Geld, der Kreditkarte oder dem Schlüssel fürs Auto oder zum Hotelzimmer? Mitnehmen am Besten, und zwar in einer wasserdichten Tasche.

Solche Taschen gibt es in verschiedenen Größen und für verschiedene Zwecke. Man kann sie um den Hals hängen, am Oberarm befestigen oder anderweitig mitnehmen. Unbedingt sollte darauf geachtet werden, welche Art „wasserdicht“ eine Tasche ist. „Spritzwassergeschützt“ bedeutet, dass man sie nicht zum Schwimmen oder gar Tauchen mitnehmen kann. Auch muss man berücksichtigen, dass die Tasche aufgrund der Luft in ihr einen gewissen Auftrieb hat und unter Umständen aufschwimmt. Für Schwimmen und Schnorcheln ist daher eine Oberarmtasche tatsächlich am Besten geeignet.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass ein solche Tasche keine Garantie gegen das Nasswerden ist. Die Dichtringe und Verschlüsse müssen regelmäßig überprüft werden, und nach jedem „Einsatz“ im Salzwasser sollte die Tasche gründlich gespült werden. Salz greift die Dichtungen an und macht sie durchlässig. Zudem ist eine wasserdichte Tasche nicht unzerstörbar, sie muss daher auch auf eventuelle Schäden kontrolliert werden.

Nachdem man sich also klar ist, was alles mit in den Urlaub muss, geht es nunmehr um die Frage: Wie zur Hölle bringt man das ganze Zeug dahin? Zum Transport und zur Aufbewahrung gibt es folgende Möglichkeiten:

Rucksack

Der Klassiker nicht nur für Wanderungen – aufgesetzt und Hände frei beim Laufen. Sollten Sie Ihre Reise zu Fuß antreten, wird der Rucksack Ihr bester Freund sein, auch wenn Sie ihn vielleicht hin und wieder verfluchen werden. Für Wanderungen empfiehlt es sich, einen speziellen Rucksack zu nehmen, bei dem die Trageriemen speziell gepolstert sind und der am Rücken anatomisch geformt ist. Für den „normalen“ Gebrauch tut es auch etwas kleineres. Sollten Sie Ihre Reise  im Flugzeug antreten, sollten Sie beachten, dass es für Handgepäckstücke Größen- und Gewichtsbeschränkungen gibt.

Reisetasche

Reisetasche

Eine Reisetasche bringt gewisse Vorteile mit sich, die sich aber unter Umständen als Nachteil entpuppen könnten. Dadurch, dass sie im Gegensatz zu einem Koffer keine starren Wände hat, lässt sich in ihr unter Umständen mehr unterbringen. Und das so lange, bis sie komplett ausgebeult ist. Der Nachteil: Das erhöht natürlich das Gewicht. Mittlerweile gibt es solche Reisetaschen auch mit Rollen, dass man sie nicht tragen muss, sondern hinter sich herziehen kann. Verreist man aber mit dem Flugzeug, muss man unbedingt darauf achten, dass man auf diese Weise kein Übergewicht produziert. Auch im Auto muss man aufpassen, da die Tasche im vollen Zustand natürlich auch mehr Volumen einnimmt und unter Umständen den Kofferraum auffüllt. Andererseits ist hier eine Reisetasche wiederum auch flexibel und kann möglicherweise zusammgedrückt werden.
Reisetaschen gibt es meistens mit Griff und Umhängeschlaufe, so dass man sie auf zwei Arten tragen kann.

Koffer

Koffer und Trolleys

Genau genommen ist ein „Trolley“ auch ein Koffer, allerdings ein solcher, der über einen extra Handgriff und Rollen verfügt, so dass man ihn hinter sich herziehen kann. Die Schalen von Koffern bestehen aus verschiedenen Materialien und sind starr und fest. Im Gegensatz zu der oben bereits erwähnten Reisetasche sind sie, was den Inhalt betrifft, nur beschränkt dehnbar. Daher ist es erforderlich, die Beladung etwas genauer zu durchdenken, damit man nicht irgendwo Hohlräume hat, während von oben nichts mehr reinpasst.

Allerdings ist der Inhalt eines Koffers auch besser geschützt als bei einer Reisetasche. Vor allem beim Reisen mit dem Flugzeug ist das wichtig, da hier beim Be- und Umladen der Flieger nicht immer zimperlich mit dem Gepäck umgegangen wird (das geht aus Zeitgründen oftmals gar nicht anders).

Koffer werden oft in Sets angeboten, das heißt, man hat von einer Kofferserie verschiedene Größen für verschiedene Gelegenheiten, den etwas kleineren für die Kurzreise, den größeren für den langen Urlaub. Oft verfügen Koffer auch über ein separates Adressetikett, auf dem man die eigene Adresse vermerken kann. Bei einem Verlust des Koffers kann – muss aber nicht – dieses hilfreich sein, damit Ihr Eigentum zu Ihnen zurück findet.

In kleineren Autos können Koffer ein Problem geben, da sie sich natürlich nicht drücken lassen, sondern starr ihre Größe behalten. Und viele Koffer passen in die neuen Gepäcknetze der Bahn gar nicht mehr rein.

Koffer werden gern mit Schlössern geliefert, die einen gewissen Schutz bieten sollen. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Polizisten oder Zollbeamte das Recht haben, ein solches Schloss aufzubrechen, wenn sie beispielsweise den Inhalt kontrollieren wollen.

Praktischer ist es in dem Fall, den Koffer mit einem Gepäckgurt zu versehen, und das aus gleich mehreren Gründen. Erstens, der farbige Gepäckgurt erleichtert das Identifizieren Ihres Koffers gerade am Flughafen; zweitens, Ihr Koffer ist gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert; drittens, falls Ihr Koffer kontrolliert werden muss, muss kein Schloss aufgebrochen und beschädigt werden, der Gurt lässt sich einfach öffnen.

Laptop-Tasche

Laptop-Taschen

Menschen, die immer und überall per Computer zu erreichen sein müssen, haben sich natürlich längst einen transportablen Klapprechner angeschafft, auch „Laptop“ genannt. „Laptop“ heißt übrigens wörtlich übersetzt „oben auf dem Schoß“ und zeugt von der ungesunden Sitzhaltung, die Laptop-Benutzer vielfach vor allem Unterwegs einnehmen.

Ein solcher Computer benötigt natürlich auch ein adäquates Transportmittel. Gerade was das Reisen im Flugzeug betrifft, empfiehlt sich hier natürlich eine Tasche, in die etwas mehr als nur der Computer und sein Zubehör passt. Quasi eine Aktentasche, in der man „auch“ den Laptop unterbringen kann. Elektronische Geräte sind in Flugzeugen unter gewissen Bedingungen erlaubt und man darf sie sogar betreiben. Mehr dazu erfahren Sie bei Ihrer Fluggesellschaft.

Die meisten Laptop-Taschen sind Umhängetaschen mit einem langen Riemen, aber es gibt auch welche mit Griff, oder ebenso Rucksäcke.

Umhängetaschen

Umhängetaschen / Fototaschen

Dem Trend folgend, für neue Produkte sich auch in Deutschland „hip“ klingende englische Namen auszudenken kam vor noch nicht allzu langer Zeit jemand auf die Idee, eine neue Produktlinie von Umhängetaschen „body bags“ zu nennen. Die Idee dahinter war, dass diese Taschen („bag“) mit dem Riemen über der Schulter eng am Körper („body“) getragen werden. Das war zwar prinzipiell gut nachgedacht, aber man hätte sich doch vorher informieren sollen, ob der Begriff „body bag“ im Englischen nicht schon mit einer anderen Bedeutung belegt ist. Das war er nämlich, ein „body bag“ ist wörtlich übersetzt ein „Leichensack“.

Umhängetaschen sind praktisches Handgepäck für die verschiedensten Zwecke. Vor allem werden sie natürlich gern dazu benutzt, Foto- und / oder Filmausrüstungen zu transportieren, die man nicht ins andere Gepäck geben möchte. Für die Reiseunterlagen haben sie zudem separate Fächer. Sie sind entweder aus weichem Stoff, so dass ihr Eigengewicht nicht zu hoch ist, oder aus anderen Materialien wie Leder, das etwas schwerer ist. Bei den Größen der Taschen muss auf die Größenbeschränkung bei Flugzeughandgepäck geachtet werden.

Zweckmäßig ist es auch, eine einfache Umhängetasche zusammengefaltet im Gepäck mit sich zu führen, um etwa Badesachen am Urlaubsort an den Strand mitzunehmen. Ansonsten könnten Sie gezwungen sein, vor Ort eine teure Tasche zu kaufen, die Sachen „irgendwie so“ einzeln mitzunehmen oder auf eine Plastiktüte zurückzugreifen, was das Bild vom „typischen Touristen“ verstärken würde. Außerdem sieht es unmöglich aus.

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