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Schlagwort: Nationalpark De Biesbosch

Nationalpark „De Biesbosch“: Einzigartiges Süßwasserdelta mit Gezeiten

Der niederländische Nationalpark „De Biesbosch“ in der Provinz Nordbrabant ist weltweit eines der wenigen Süßwasserareale mit Gezeiten – und zudem eines der letzten verbliebenen Gebiete Europas mit Frischwasserströmen. Ideal also für eine Erkundungstour im Boot. Die vielen kleinen Flussläufe und Weidenbüsche erläutert ein Touristenführer auf organisierten Rundfahrten im Elektroboot – oder man entdeckt die Natur selbst im Boot oder Kanu, die man vor Ort ausleihen kann. Gelegentlich schwimmt ein Biber vorbei, der sich schon mehr als hundert Burgen im Wasserreich des Nationalparks gebaut hat. Der Park ist mittlerweile berühmt für die Nager, die in dem Gebiet vor zehn Jahren erfolgreich wieder angesiedelt wurden.

Das ganze Jahr über gibt es für Besucher vielfältige Möglichkeiten, den Nationalpark zu erkunden – etwa zur Vogelexkursion auf Wanderwegen, auf dem Rücken der Pferde oder an Bord eines Ruder- und Segelbootes. Und natürlich bietet der Park – typisch niederländisch – zahlreiche Radtouren an, die sich für eine Entdeckungstour bestens eignen. Beim Biesboschzentrum Dordrecht ist ein kostenloses Heft erhältlich, das eine Beschreibung beider Routen enthält. Das Haus organisiert zudem regelmäßig geführte Radexkursionen in diesen Gebieten.

Wer neben der abwechslungsreichen Vielfalt der Natur das Stadtleben nicht missen möchte, sollte sich Richtung Nordwesten machen. Denn die kleine Stadt Dordrecht ist mit ihrer historischen Altstadt und ihren zahlreichen Restaurants und Cafés nicht weit entfernt. Sehenswert in Dordrecht ist vor allem die gotische „Grote Kerk“, von deren Turm aus man einen exzellenten Blick über die Stadt hat.

Mehr Informationen: www.vvvdordrecht.nl; www.hollandnaturland.de

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Themenjahr „Holland natürlich“ 2012: Fahrradfahren auf den TOP-Routen

Radfahren im Grünen in den Niederlanden. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

Radfahren ist im flachen Holland ein Freizeitvergnügen für jede Altersgruppe. Die sogenannten TOP-Fahrradrouten machen die Planung der Tour und die Orientierung vor Ort noch leichter. Die TOP-Routen ziehen sich nach einem Knotenpunktsystem kreuz und quer durch das ganze Land. An den einzelnen Knotenpunkten der Routen – erkennbar an der charakteristischen grünen Beschilderung – können Autos geparkt und Informationen zu den Routen eingeholt werden. Teilweise finden sich hier auch Fahrradverleihe und -werkstätten sowie Restaurants für die Pause zwischendurch.

Die allseits beliebte Mühlenroute ist beispielsweise ein absolutes Muss für alle Holland-Fans: Ab dem Knotenpunkt Oud-Alblas folgt man der „Boerenkaasroute“ (Bauernkäseroute) und befindet sich ab Ameide oder Nieuwpoort in einem landschaftlich reizvollen Gebiet, in dem man mit ein bisschen Glück Storche in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann. Wer möchte, kann am Knotenpunkt Nieuwpoort auch auf eine Radroute entlang von ländlichen Geschäften abbiegen. Eine andere Route beginnt am Knotenpunkt Gorinchem. Von hier aus radelt man am besten entlang der Neuen Holländischen Wasserlinie, während der Knotenpunkt an der Wasserbushaltestelle Hollandse Biesbusch (Dordrecht) den Weg zum Nationalpark De Biesbosch weist. Auf www.toproutenwerk.nl können weitere Routenbeschreibungen heruntergeladen werden.

Im Rahmen des Themenjahres „Holland natürlich“ beleuchtet das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) 2012 die landschaftliche Vielfalt der Niederlande. Anhand von vier inhaltlichen Schwerpunkten dreht sich alles um Innovationen, Nachhaltigkeit, Gesundheit und die Vielfalt der Natur in den Niederlanden. Konkret geht es bei „Holland natürlich“ um die 20 Nationalparks des Landes, um die historischen Landschaften und um das „Waterland“.

Weitere Informationen: www.hollandnaturland.de; www.holland.com/radfahren

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

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