Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Schlagwort: Wandern (Seite 2 von 5)

Feuer und Eis: Islands Natur- und Wanderparadiese in Minigruppen intensiv erleben

Bei einer Rundreise zu den Highlights Islands darf der faszinierende Vatnajökull-Nationalpark nicht fehlen. Vom Bergrücken Skaftafell hat man eine gute Aussicht auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull. Foto: djd/contrastravel.com

Bei einer Rundreise zu den Highlights Islands darf der faszinierende Vatnajökull-Nationalpark nicht fehlen. Vom Bergrücken Skaftafell hat man eine gute Aussicht auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull.
Foto: djd/contrastravel.com

Natur, die noch nicht vom Menschen komplett in Besitz genommen wurde, und Phänomene wie Geysire, Gletscher und Vulkane. Dazu weite, nur dünn besiedelte Landstriche, die ein Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten darstellen. Dieses Bild dürften die meisten Menschen beim Stichwort Island vor Augen haben. Ein derart intensives Naturerlebnis ist heute kaum noch ein zweites Mal in Europa möglich. Was allerdings kaum dazu passt, sind Heerscharen von Touristen. „Island ist kein Reiseziel für den Massentourismus, sondern für individuelle Erkundungen. In kleinen Gruppen wirken die Stille und die Dimension der Natur besonders eindrucksvoll“, meint Reisejournalistin Beate Fuchs von RGZ24.de.

Reisen in kleinen Gruppen

Einige Urlauber entdecken die Vulkaninsel im Nordatlantik komplett auf eigene Faust mit dem Wohnmobil oder dem Motorrad. Wer die gesamte Vorbereitung und Planung in bewährte Hände legen und dennoch in kleinem Kreis reisen möchte, sollte sich für einen Spezialreiseanbieter entscheiden. Beim Nordland-Profi contrastravel beispielsweise gibt es zahlreiche Minigruppen-Angebote, die sich durch Flexibilität sowie durch eine freundliche, professionelle Begleitung auszeichnen. Die meisten Gruppen bestehen aus maximal acht Personen – überschaubar genug, um bei den Wander- und Erlebnisreisen auch auf spontane Wünsche einzugehen und besondere Orte und Situationen erleben zu können.

Wandern und entdecken

Bei den meisten Minigruppenreisen übernachtet man in kleinen Gästehäusern und auf Farmen, oft im eigenen Schlafsack. Alle Reiseleiter lieben Island und geben ihre Passion gerne weiter. Eine abwechslungsreiche Reise sowohl für Island-Neulinge als auch für Wiederkehrer ist die 14-tägige Tour „Wandern & Entdecken rund um Island“ mit Unterkunft in kleinen Gästehäusern und Landhotels. Die bekannten Attraktionen Islands fehlen dabei ebenso wenig wie abgelegene, selten besuchte Wanderparadiese. In Süd-Island wandern die Urlauber unter anderem an den Gletscherzungen des Plateaugletschers Vatnajökull und entdecken die schwer zugänglichen Laki-Krater. Im Osten ist genug Zeit eingeplant, um das abgelegene Víknaslóðir-Gebiet zu erkunden, die Heimat von Elfen und Trollen. Im Norden wird neben der bekannten Mývatn-Region auch die bergige Halbinsel Tröllaskagi mit ihren mächtigen Basaltplateaus besucht. Und schließlich durchquert die kleine Gruppe das zentrale Hochland. Neben der kontrastreichen Natur erleben die Teilnehmer auch die Gastfreundschaft der Isländer sowie die traditionelle und moderne isländische Küche. Unter www.contrastravel.com gibt es ausführliche Informationen zu dieser und weiteren Minigruppenreisen auf der herzlich-rauen Vulkaninsel.

Winterzauber am Polarkreis

Nicht nur in der Hochsaison im Sommer ist Island ein Erlebnis für alle Sinne. Immer mehr Nordlandfans erkunden die Vulkaninsel im Nordatlantik auch in der Nebensaison und im Winter. Alles geht etwas ruhiger und beschaulicher zu, die Isländer haben mehr Zeit für ihre Gäste – und die Natur verzaubert mit einer Winterlandschaft, die in unserem gemäßigten Klima kaum noch anzutreffen ist. Die Minigruppenreise „Wintererlebnisse in Nord- und Süd-Island“ des Nordland-Spezialisten contrastravel etwa beinhaltet Winterwanderungen im Vatnajökull-Nationalpark und auf der „Trollhalbinsel“ Tröllaskagi. Zudem werden beeindruckende Eishöhlen erkundet und abends kann man nach den mystischen Nordlichtern Ausschau halten. Mehr Informationen gibt es auch unter www.contrastravel.com.

Quelle: djd/contrastravel.com

Wandeln auf den Spuren von Heidi und Geißenpeter

Holzmaske aus dem Schweizer Themenbereich.

Die Neuverfilmung von Johanna Spyris Kinderbuchklassiker kommt am 10. Dezember 2015 in die Kinos. An den Schauplätzen von Buch und Film im schweizerischen Graubünden können Besucher in die Welt von Heidi eintreten. Das Heididorf oberhalb von Maienfeld lockt im Sommer mit einer Erlebniswelt für Kinder und Fans des Buches. Der Weg auf die Heidialp auf dem Ochsenberg erzählt zum Beispiel in zwölf Stationen die Geschichte des kleinen Mädchens. Rund um die Filmdrehorte bei Bergün können Familien in die Landschaft und Kulissen der Filme eintauchen. Zahlreichen Bündner Almhütten bieten Übernachtungsgelegenheiten wie zu Heidis Zeiten.

„Vom freundlichen Dorfe Maienfeld führt ein Fußweg durch grüne, baumreiche Fluren bis zum Fuße der Höhen, die von dieser Seite groß und ernst auf das Tal herniederschauen. Wo der Fußweg anfängt, beginnt bald Heideland mit dem kurzen Gras und den kräftigen Bergkräutern dem Kommenden entgegenzuduften, denn der Fußweg geht steil und direkt zu den Alpen hinauf.“ So beginnt Johanna Spyris Buch „Heidis Lehr- und Wanderjahre“, das erstmals 1880 erschien.

Heididorf Maienfeld

Im Heididorf oberhalb von Maienfeld tauchen Besucher ein ins „Dörfli“ aus Johanna Spyris Roman. Im Ort, der eigentlich Rofels heisst, können Kinder und Erwachsene dem Leben von Heidi nachspüren. Höhepunkt des Dorfes ist zweifellos das „Heidihaus“. Vom Vorratskeller über die rustikale Stube bis zu Heidis Zimmer: Eingerichtet wie zu Heidis Zeiten zeigt es, wie die Schweizer Bergbauern Ende des 19. Jahrhunderts lebten. Eindrucksvoll ist auch die Heidi-Büchersammlung, die dokumentiert, in wie viele Sprachen die Geschichte des kleinen Waisenmädchens aus den Schweizer Bergen übersetzt worden ist. Und natürlich dürfen auch die Geißen nicht fehlen, die vor dem Heidihaus Kinder verzücken.

Wer mehr über die Geschichte von Heidi und die Autorin Johanna Spyri erfahren möchte, kann anschließend die Ausstellung „Johanna Spyris Heidiwelt“ im Dorfmuseum besuchen. Selbst die Poststelle im Ort ist ganz auf Heidi eingestimmt, gibt es doch hier den exklusiven Heididorf-Sonderstempel für Briefmarkenliebhaber und Heidi-Fans.

Wer höher hinaus will, kann auch den „Almöhi“ auf dem Ochsenberg hoch über Maienfeld besuchen. Der Heidi-Erlebnisweg beginnt im Heididorf und führt bis zur Heidialp hinauf, wo ein gemütliches Bergrestaurant Wanderer und Mountainbiker empfängt. Die Wanderung durch die grünen Wiesen führt an zwölf Stationen entlang, die die Heidigeschichte darstellen, und dauert circa anderthalb Stunden.

Das Heidihaus und die Ausstellung „Johanna Spyris Heidiwelt“ ist vom 15. März bis 15. November jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Das Kombiticket für den Besuch von Heidihaus und Johanna Spyri Museum kostet für Erwachsene rund 9 Euro (9.90 Schweizer Franken). Der Eintritt für Kinder unter fünf Jahren ist kostenlos, Kinder von fünf bis 14 Jahren erhalten ein Kombiticket für rund 3.50 Euro (3.90 Schweizer Franken).

Weitere Informationen unter: www.heididorf.ch

 

Drehorte bei Bergün

Familien können im Weiler Latsch bei Bergün das malerische Heididorf aus dem Film erleben. Für das Dorf im neuen Kinofilm hat das Filmteam um den Regisseur Alain Gsponer nämlich nicht Maienfeld, sondern Latsch in Szene gesetzt. Latsch diente bereits der ersten deutschsprachigen Heidi-Verfilmung aus dem Jahr 1952 als Kulisse. Verglichen mit Maienfeld ist Latsch touristisch wenig erschlossen, doch die umliegende Berglandschaft ist dafür umso authentischer. Zahlreiche Wanderwege erschließen die Berge und Täler rund um Latsch. Wo genau die Almhütte liegt, die für die aktuelle Verfilmung als „Heidihütte“ diente, ist offiziell nicht bekannt. Zur Heidihütte aus dem Film von 1952 führt dafür eine schöne Wanderung ins nahe gelegene Falein, hoch über Filisur. Der Weg beginnt im Ort Stuls und führt über Runsolas zur Heidihütte bei Falein. Die gut zweieinhalbstündige Wanderung entlang an Weiden, durch Wälder und vorbei an sonnenverbrannten Ställen und Gebirgsbächlein ist gesäumt mit Schautafeln zu dem Film und seiner Fortsetzung von 1954. Am Tisch vor der Hütte serviert die Familie Schutz vom nah gelegenen Bio-Bauernhof jeden Mittwoch im Juli und August einen leckeren Imbiss, bestehend aus Hofprodukten wie Salsiz, Alpkäse, Milch und Apfelsaft (nur auf Anmeldung unter +41 81 404 19 38 oder +41 79 577 95 09). Der Abstieg nach Filisur dauert dann nochmals circa zweieinhalb Stunden.

Weitere Informationen unter: www.berguen-filisur.ch/sommer/sommererlebnisse/themenwege/heidiweg.html

 

Übernachten wie Heidi

Wer wie Heidi in einer Bündner Almhütte, einem sogenannten „Maiensäss“, übernachten möchte, kann dies in einer von zahlreichen privaten Hütten tun. Einige Bündner Bergbauern vermieten ihre idyllisch gelegenen Maiensäss-Hütten an Gäste, die naturnahe und authentische Ferien in den Schweizer Bergen verbringen möchten. Diese Maiensässe werden entweder nicht mehr landwirtschaftlich genutzt oder stehen saisonal als Feriendomizil zur Verfügung. Im Sommer sind die Maiensässe attraktive Ausgangspunkte für Wander- und Bikefreunde, im Winter hingegen aufgrund ihrer Lage inmitten der Bergwelt teilweise nur als Skihütten zugänglich.

Das Maiensäss Plausi oberhalb von Buchen zum Beispiel bietet Platz für 4–5 Personen. Die Hütte liegt umgeben von Wiesen und Wald in einer heilen Bergwelt mit einem wunderschönen Ausblick über das Vorderprättigau. Der Sitzplatz beim Haus lädt zum Verweilen und zu Wildbeobachtungen ein. Das Plausi verfügt über eine Küche, eine Stube, ein Schlafzimmer mit Kajütenbetten, ein Plumsklo und eine Outdoordusche mit kaltem Wasser. Fließendes Wasser gibt es beim Brunnen im Hof. Geheizt wird im Stübli mit einem Holzofen, auf dem auch gekocht werden kann. Alternativ steht auch ein Elektroherd zur Verfügung. Das Plausi kann ab 70 Schweizer Franken pro Nacht gemietet werden.

Traditionell dienten Maiensässe in der Schweiz zunächst im Frühling den Bauernfamilien als Herberge. Zu dieser Jahreszeit weidete das Vieh auf der mittleren Gebirgsstufe, bevor es zum Sommer hin auf die Hochalp getrieben wurde. Im Herbst kehrten die Bauern mit ihrem Vieh wieder zu den Maiensässen unterhalb der Baumgrenze zurück und verweilten dort, bis kurz vor dem Wintereinbruch der Alpabzug in die Dörfer und Täler begann.

Weitere Informationen unter: www.graubuenden.ch/ferien-auf-dem-bauernhof/maiensaesse-schweiz.html

Weitere Informationen zu Heidierlebnissen in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Wanderwege NRW: Schritt für Schritt zu sich selbst finden

Auf den Hermannshöhen, dem Hansaweg und vielen weiteren attraktiven Routen durch den "Teuto" finden Urlauber aktive Erholung. Foto: djd/Teutoburger Wald Tourismus/T.Conrad

Auf den Hermannshöhen, dem Hansaweg und vielen weiteren attraktiven Routen durch den „Teuto“ finden Urlauber aktive Erholung. Foto: djd/Teutoburger Wald Tourismus/T.Conrad

Permanente Erreichbarkeit, beruflicher Stress und Hektik: Umso schnelllebiger der Alltag wird, umso willkommener sind Ruhephasen, in denen man wieder zu sich selbst finden kann. „Entschleunigung“ lautet der Wunsch, den viele mit ihrem Urlaub verbinden. Mit am besten gelingt dies in der Natur: Aus gutem Grund erlebt Wandern eine regelrechte Renaissance und begeistert Menschen jeden Alters. Attraktive Ziele liegen oft fast direkt vor der Haustür. So bietet etwa die Urlaubsregion Teutoburger Wald zahlreiche Möglichkeiten, im eigenen Tempo die Natur zu erkunden. Hier verlaufen einige der attraktivsten Wanderwege in NRW und darüber hinaus.

Wanderwege NRW: Erholung direkt vor der Haustür

Nicht immer müssen es lange Autofahrten oder Flüge sein, um faszinierende Urlaubsziele zu finden. Der Teutoburger Wald etwa ist, mitten in Deutschland gelegen, für ein verlängertes Wochenende ebenso geeignet wie für einen längeren Urlaub. Wer Erholung in Form von Wellnessanwendungen und Gesundheitsangeboten mit Aktivitäten in der Natur verbinden möchte, ist hier genau richtig. Radwanderer kommen hier auf ihre Kosten, ebenso Nordic Walker und erst recht Wanderer: Die Hermannshöhen und der Hansaweg zählen zu den bekannten Wanderwegen in NRW und ziehen viele begeisterte Urlauber an.

Hermannshöhen: Zwei in einem

Die Hermannshöhen sind genau genommen sogar gleich zwei Wanderwege NRW in einem: Sie umfassen den Hermannsweg sowie den Eggeweg und zählen zu den „Top Trails of Germany“, den attraktivsten Fernwanderwegen Deutschlands. Auf 226 abwechslungsreichen Kilometern ist für jede Menge Abwechslung gesorgt – beispielsweise für Geocacher: Zahlreiche Caches liegen gerade auf den Hermannshöhen verborgen. So verbindet sich etwa im „Mysterydorf“ Lienen jeder Cache mit einem spannenden Rätsel. In Willebadessen erhält jeder, der einen bestimmten Cache findet, sogar einen Gutschein für eine frische Waffel mit Kaffee in der örtlichen Gastronomie.

Hansaweg zählt zu den beliebten Wanderwegen NRW

Einen Ausflug oder einen Urlaub im „Land des Hermann“ ermöglicht eine Wanderung auf dem Hansaweg. Schon um das Jahr 1930 wurde dieser 75 Kilometer lange Weg angelegt – ein echter Klassiker also, der als Höhenweg insbesondere mit beeindruckenden Panoramen und weiten Ausblicken in die Landschaft zu gefallen weiß. Seit Anfang 2012 trägt der Hansaweg das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Beginnend am Herforder Bahnhof, führt der Hansaweg den Wanderer entlang der Werre, bis er zum Bismarckturm ansteigt. Vorbei am Bad Salzufler Kurpark wird der Aussichtspunkt Hühnerwiem erreicht. Der höchste Punkt der Wanderung kommt in Dörentrup mit dem 395 Meter hohen Steinberg in Sicht. Mit vielen weiteren Ein- und Ausblicken führt der Hansaweg weiter Richtung Weser.
Ob Wanderungen, Gesundheitsprogramme gegen Stresserscheinungen oder auch kulturelle Highlights: Die Urlaubsregion Teutoburger Wald (teutoburgerwald.de/premium) bietet Vielfalt und Abwechslung für jeden.

Quelle: djd/Teutoburger Wald Tourismus

Naturjuwel Tiroler Lech: Auf Entdeckungstour im Naturpark in Österreich

Naturliebhaber und Aktive fühlen sich in der Ferienregion Reutte besonders wohl. Foto: djd/Naturparkregion Reutte/Ronald Petrini

Naturliebhaber und Aktive fühlen sich in der Ferienregion Reutte besonders wohl. Foto: djd/Naturparkregion Reutte/Ronald Petrini

Zu den schönsten Naturjuwelen in Österreich gehört der Naturpark Tiroler Lech. Im Bezirk Außerfern gelegen, begeistert der Naturpark in Österreich mit einer ursprünglichen Landschaft, die Urlauber zu aktiven Entdeckungen einlädt. Dabei können sie nicht nur einen der letzten Wildflüsse Mitteleuropas erkunden, sondern stoßen auch auf zahlreiche seltene Pflanzen und geschützte Vögel. Da die Naturparkregion Lechtal-Reutte gleich hinter dem bayerischen Füssen liegt, ist sie von Deutschland aus schnell und „pickerlfrei“ erreicht.

Artenfülle und Naturvielfalt im Naturpark in Österreich

Zu den schönsten Freizeitaktivitäten in der Region gehört eine geführte „Nature-Watch-Tour“, bei der die Gäste die vielfältige Flora und Fauna des Naturparks Tiroler Lech kennenlernen. Ausgebildete Naturparkführer zeigen den Teilnehmern dabei die eindrucksvollsten Stellen im Naturpark. Ebenso interessant ist eine „Safari“ in den dichten Auwalddschungel bei Pflach, die an idyllischen Wassern, an Schilfgürteln und dem wilden Lech vorbeiführt. Mit der Gästekarte („Aktiv Card“) ist diese Wanderung sogar umsonst. Vogelliebhabern sei der Vogelerlebnispfad Pflach empfohlen, ein Vogelparadies für seltene Sumpf- und Wasservögel. Mit etwas Glück bekommen sie den einen oder anderen raren Vogel vom 18 Meter hohen Beobachtungsturm aus zu sehen. Wer möchte, kann sein Wissen an Themenstationen testen oder Vogelstimmen abrufen.

Blick auf die bayerischen Königsschlösser

Wer schon immer etwas über die Wirkung und Anwendung von Heilkräutern wie Blutwurz oder Wiedensalbei wissen wollte, nimmt am besten an einer Kräuterwanderung teil. Der Kräuterspaziergang gehört ebenso zum Angebot der „Aktiv Card“ wie ein abendlicher Spaziergang zum herrlich gelegenen Alpsee mit tollen Ausblicken auf die beleuchteten Königsschlösser Ludwigs II. – Neuschwanstein und Hohenschwangau.

Der wilde Fluss

Die Wildflusslandschaft des Tiroler Lech können Urlauber auf einer Wanderung entlang des Lechwegs erkunden. 125 Kilometer weit begleiten sie dabei den magischen, türkisfarbenen Fluss vom Fomarinsee im Lechquellgebirge bis nach Füssen im Allgäu. Bereits eine Etappenwanderung – auf Wunsch mit einem Naturparkführer – gibt ihnen einen guten Eindruck von der Schönheit und Ursprünglichkeit der Landschaft. Wer noch etwas mehr über den Tiroler Lech erfahren möchte, findet in der Naturausstellung „Der letzte Wilde“ im Besucherzentrum an der Klause Ehrenberg ausreichend Gelegenheit dazu.

Barfußwanderweg und Wasserfälle

Im Naturpark in Österreich gibt es noch sehr viel mehr zu erleben. Die hohen Berge, saftigen Wiesen und klaren Seen verführen zu ausgiebigen Wanderungen, Radtouren und Kletterpartien. Zu den schönsten Naturerlebnissen in der Naturparkregion Reutte gehören:

– Ein Spaziergang durch den Alpenblumengarten. Mit der Reuttner Hahnenkammbahn sind Urlauber innerhalb weniger Minuten an der Bergstation auf 1.800 Metern Höhe. Ganz in der Nähe der Station blühen im Alpengarten bis in den Herbst hinein mehr als 500 seltene Alpenblumen.

– Eine Wanderung auf dem alpinen Barfußwanderweg hinauf zur Höfener Alm, der ebenfalls nahe der Bergstation startet.

– Eine Rundwanderung auf dem Stuibenfälle-Ministersteig. Der große Stuibenfall mit 30 Metern Fallhöhe sowie verschiedene kleinere Wasserfälle sind die Highlights dieses Wanderwegs, bei dem man die Badehose einpacken und einen Sprung in die Gumpen wagen sollte.

Fazit: Urlaub in der Naturparkregion Reutte

Naturliebhaber und Aktive fühlen sich in der Ferienregion Reutte besonders wohl. Die Freizeitmöglichkeiten in der abwechslungsreichen Berg- und Wasserwelt sind groß. Und mit den Angeboten der „Aktiv Card“ können Urlauber jeden Tag neue Aktivitäten unternehmen, ohne extra dafür zahlen zu müssen.

Quelle: djd/Naturparkregion Reutte

Rheinland-Pfalz am Wasser: Erfrischende Wandertipps für warme Sommertage

Die Ruine der Schmidtburg bei Schneppenach ist eines der kulturhistorischen Highlights, das die Wanderer während ihrer Tour durch das Hahnenbachtal erwartet. Besonders im Herbst sind die prächtigen Wälder rund um die Burg wunderschön anzusehen. Bild: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Die Ruine der Schmidtburg bei Schneppenach ist eines der kulturhistorischen Highlights, das die Wanderer während ihrer Tour durch das Hahnenbachtal erwartet. Besonders im Herbst sind die prächtigen Wälder rund um die Burg wunderschön anzusehen. Bild: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

(rpt) In Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche Möglichkeiten an einem heißen Sommertag eine Wandertour zu planen, die durch kühle Wälder und entlang von erfrischenden Bächen führt. Hinaus aus den Städten und hinauf auf die luftigen, waldreichen Höhen der Mittelgebirge, wo es direkt einige Grad kühler ist – das ist an solchen Tagen oft die beste Strategie. Hier kann man die Wanderschuhe über die Schulter hängen und eine Weile durch den Bach laufen oder gar zur Abkühlung in einem See baden.

Wasser hoch drei: Wasserlandroute im Nationalpark Eifel

Mitten im Herzen des Nationalparks Eifel präsentiert die Wasserlandroute – ein Partnerweg des Eifelsteigs – Wasser hoch drei! Von Einruhr aus folgt die 16 Kilometer lange Rundwanderung dem Ufer des Obersees und führt in Rurberg über die Staumauer des Rursees. Auf weiten Teilen der Strecke säumt dichter Laubwald das Ufer. Ab der Urfttalsperre führt die Wanderung auf dem Eifelsteig zurück nach Einruhr. Wem die komplette Tour zu lang ist, der nutzt ein Schiff der Rurseeflotte für den Rückweg. Infos gibt es unter www.eifelsteig.de.

Wald- und wasserreiche Touren im Westerwald

Mit langen Waldpassagen und Bademöglichkeiten an Bächen und Seen bieten sich einige Abschnitte des Westerwald-Steigs besonders für sommerlich-heiße Wandertage an. So führt beispielsweise die vierte Etappe zwischen Rennerod und Westerburg häufig durch den Wald. Sie durchquert die wildromantische Holzbachschlucht und bietet an den Secker Weihern zahlreiche Möglichkeiten zum Sprung ins kühle Nass. Die sechste Etappe zwischen Freilingen und Nistertal bindet nicht nur einige Weiher der Westerwälder Seenplatte ein, sondern auch die Bachtäler von Wied und Nister sowie einige waldreiche Streckenabschnitte. Die Wäller Tour im Eisenbachtal ist ein zertifizierter Rundwanderweg von neun Kilometern Länge, der immer am Wasser entlang führt. Infos gibt es unter www.westerwald.info.

Wasser Dichter Spuren: Traumschleifen-Wandern im Hunsrück

Die 14,2 Kilometer lange Traumschleife Wasser Dichter Spuren startet in Heidenburg, zwischen Thalfang im Hunsrück und Trittenheim an der Mosel. So verbindet die Tour Ausblicke ins Moseltal mit Weitblicken über die Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks. Zwei Flüsse prägen die Wanderung: das Panorama der Mosel und das Tal der Kleinen Dhron. Waldreiche Passagen und Abschnitte durch weite Felder und Wiesen ergänzen den Wanderweg. Mit Hilfe von Infotafeln geht man zudem auf Spurensuche zu den Dichtern Ausonius, Stefan Andres und Johannes Trithemius. Informationen gibt es unter www.hunsruecktouristik.de.

Hahnenbachtaltour

Das romantische Hahnenbachtal im Dreieck Bundenbach – Woppenroth – Schneppenbach im Naheland bildet die Kulisse dieser 9,4 Kilometer langen Traumschleife, die 2012 vom Wandermagazin als „Deutschlands Schönster Wanderweg“ in der Kategorie Touren ausgezeichnet wurde. Beidseits des Hahnenbachs werden Waldgebiete und Wiesenflächen erwandert, mal begleitet man den Bach, mal überquert man ihn. Direkt am Weg liegen das Besucherbergwerk Herrenberg und die beeindruckende Ruine der Schmidtburg. Informationen gibt es unter www.naheland.net.

Informationen zum Wandern in Rheinland-Pfalz sowie einen interaktiven Tourenplaner gibt es unter www.wanderwunder.info.

Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Stille Wandererlebnisse inmitten der Natur: Unterwegs auf dem Saar-Hunsrück-Steig

Der 218 Kilometer lange Saar-Hunsrück-Steig zeigt die Natur in ihrer ganzen Vielfalt. Foto: djd/Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig

Der 218 Kilometer lange Saar-Hunsrück-Steig zeigt die Natur in ihrer ganzen Vielfalt.
Foto: djd/Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig

(mpt-14/49557). Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein Weg, auf dem Wanderer zur Ruhe kommen und die Stille der Natur genießen können. Der 218 Kilometer lange Premiumwanderweg führt durch dunkle Wälder und romantische Täler, durch mystische Moorlandschaften und malerische Orte. Mehr als 65 Prozent der Pfade sind Naturwege. Das ist unter den europäischen Fernwanderwegen einmalig.

Abwechslungsreiche Etappen

Der vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg zertifizierte Steig verläuft in 15 Tagesetappen zwischen Idar-Oberstein, Trier und Perl. Mal geht es gemütlich durch Täler, mal schweißtreibend über Höhen. Wanderfreunde sollten für ihre Touren genügend Zeit einplanen, denn unterwegs gibt es viel zu sehen. Burgen und Schlösser laden zu Besichtigungen ein und in den netten Ortschaften entlang des Wegs locken gemütliche Gasthöfe zum Einkehren und Übernachten.

Römische Bauten und kostbare Edelsteine

Sehenswerte Etappenorte entlang des Saar-Hunsrück-Steigs (saar-hunsrueck-steig.de) sind zum Beispiel Trier und Idar-Oberstein. Während in der Römerstadt bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Porta Nigra, das römische Amphitheater oder die Konstantin-Basilika erkundet werden wollen, erwartet Besucher in Idar-Oberstein das Deutsche Edelsteinmuseum mit Tausenden glitzernder Juwelen. Spaß macht auch ein Bummel durch die Edelsteinstadt mit ihren vielen Schmuck- und Handwerkerläden.

Alle Etappen des Saar-Hunsrück-Steigs haben ihren Reiz und halten zahlreiche Highlights bereit. Die Wildenburg bei Kempfeld, die Grimburg mit dem Burg- und Hexenmuseum oder auch die vielen Wassermühlen und historischen Ölmühlen sind nur einige davon.

Mächtige Quarzitsteine

Viel Abwechslung verspricht auch die Etappe von Kempfeld nach Idar-Oberstein. Dabei gelangen Wanderer durch die romantische Landschaft der Mörschieder Burr. Das Naturschutzgebiet mit spektakulären Felsformationen aus Quarzitsteinen gehört zu den Höhepunkten des Premiumwanderwegs. Die Mörschieder Burr ermöglicht Wanderern einen beeindruckenden Blick über die Hunsrücklandschaft Richtung Nahe. Andere reizvolle Etappen führen zur Saarschleife bei Mettlach oder der Talsperre bei Nonnweiler.

Premiumwege „Traumschleifen Saar-Hunsrück“

Neben dem Saar-Hunsrück-Steig können Aktivurlauber in der Region zwischen Mosel, Rhein, Saar und Nahe weitere Premiumwanderwege erkunden. Die 111 „Traumschleifen Saar-Hunsrück“ etwa bieten pures Wandervergnügen. Sie sind zwischen sechs und 20 Kilometer lang und verlaufen meist auf naturnahen Wegen. Malerische Bachläufe verführen unterwegs ebenso zum Träumen wie die weiten Blicke an den zahlreichen Aussichtspunkten.

Das Wandervergnügen verlängern

Zum Verweilen laden Rastplätze und Gasthäuser ein. Da die Rundwanderwege durchgängig beschildert sind, ist die Orientierung einfach und ein Verlaufen praktisch unmöglich. Wer möchte, kann von einigen der „Traumschleifen“ direkt auf den Saar-Hunsrück-Steig wechseln und so das Wandererlebnis noch etwas verlängern. Ab Herbst 2014 können Urlauber auf 111 „Traumschleifen“ die abwechslungsreichen Landschaften erkunden.

Quelle: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig, Losheim am See

Entdeckungen inklusive: Urlaubsregion Teutoburger Wald

Attraktive Mischung aus Naturerlebnissen, Kultur und Wellnessangeboten

Erholung im "Teuto": Die Urlaubsregion Teutoburger Wald bietet eine reizvolle Mischung aus Natur, Historie, Kultur und Wellness. Foto: djd/Teutoburger Wald Tourismus/OWL GmbH/T.Conrad

Erholung im „Teuto“: Die Urlaubsregion Teutoburger Wald bietet eine reizvolle Mischung aus Natur, Historie, Kultur und Wellness.
Foto: djd/Teutoburger Wald Tourismus/OWL GmbH/T.Conrad

(mpt-14/49362). Wohl kaum jemand, dem das Hermannsdenkmal nicht bekannt ist: Der Besuch des 50 Meter großen Monuments im Teutoburger Wald gehört bis heute zum festen Programm unzähliger Klassenfahrten. Doch der „Teuto“ hat mehr zu bieten: Die Urlaubsregion zeichnet eine besondere Mischung aus Natur, Historie, Gesundheits- und Wellnessangeboten aus. Auch ein Wiedersehen mit dem überlebensgroßen Hermann, viele Jahre nach einem Schulausflug, ist durchaus lohnenswert.

Sportlich aktiv in der Natur

Gerade für sportlich aktive Urlauber hat die Region um den Teutoburger Wald einiges zu bieten. Mit dem Mountainbike, mit dem Fahrrad, dem Pedelec oder auch wandernd lässt sich die Natur intensiv erleben. Ein Trend, der in den vergangenen Jahren viele Anhänger gefunden hat, ist das Geocaching: Die moderne Art der Schnitzeljagd führt oft zu besonderen Orten und geheimen Verstecken. Wer alten Epochen auf der Spur ist oder kulturelle Erlebnisse sucht, wird in dieser Urlaubsregion der reizvollen Kontraste fündig – ob über ein verlängertes Wochenende oder bei einem längeren Aufenthalt. Unter teutoburgerwald.de/premium gibt es Tipps und Ideen für besondere Entdeckungen und entspannende Tage.

Wohlbefinden und Gesundheit fördern

Gesundheit, Erholung und Wellness werden im Teutoburger Wald großgeschrieben. Heilmittel der Natur wie etwa die Sole spielen dabei eine große Rolle – beispielsweise in Form der imposanten Gradierwerke, die für ein Mikroklima wie am Meer sorgen. Viele Gesundheitsurlaubsangebote sind zudem auf diejenigen ausgerichtet, die vorbeugend etwas für ihr Wohlbefinden tun möchten und insbesondere typischen Stress- und Erschöpfungszuständen entgegenwirken wollen. Zu Gesundheit und Entspannung trägt nicht zuletzt viel Bewegung an der frischen Luft bei. Beste Voraussetzungen bietet dafür das Radwegenetz im Teutoburger Wald. So werden etwa in der neuen Radurlaubskarte 27 attraktive Routen vorgestellt.

Ideen für jeden Urlaubstyp

Wer lieber wandert, findet ebenfalls sehr gute Möglichkeiten. So zählen die Hermannshöhen zu den „Top Trails of Germany“, den besten und beliebtesten Wanderwegen Deutschlands. Eggeweg und Hermannsweg werden zu dieser attraktiven Wanderroute verknüpft. Weitere Strecken wie der Hansaweg und der Viadukt-Wanderweg zählen zu den Qualitätswanderwegen der Region. Noch ein Tipp: Ein intensives Naturerlebnis ermöglicht das „Klima-Wandern“, das gesunde und bisweilen überraschende Reize setzt. Ob Familienurlaub mit dem Rad, eine Wandertour am Wochenende oder der entspannte Wellness-Kurzurlaub für Paare: Die Urlaubsregion Teutoburger Wald bietet eine Vielfalt, die unterschiedlichsten Urlaubswünschen gerecht wird, denen jedoch eines gemein ist: eine anregende und zugleich gesunde wie entspannte Zeit im Urlaub.

Quelle: Teutoburger Wald Tourismus / OWL GmbH, Bielefeld

Wanderspaß für die ganze Familie: Von Bad Harzburg aus führen fünf neue Themenwanderwege in den Harz

Familien finden in Bad Harzburg viele spannende Ausflugsziele. Foto: djd/Bad Harzburg

Familien finden in Bad Harzburg viele spannende Ausflugsziele.
Foto: djd/Bad Harzburg

(mpt-14/48974). Kinder und Jugendliche lassen sich gerne fürs Wandern begeistern, wenn sie am Wegesrand etwas Außergewöhnliches erleben können. Mit der Aussicht, Wildtiere von nahem zu sehen, dicht an rauschenden Wasserfällen und tiefen Schluchten zu stehen oder auf steile Klippen zu klettern, ist ihnen kaum ein Weg zu weit. Fünf neu ausgeschilderte Themenwanderwege eröffnen von Bad Harzburg aus Familien und anderen naturinteressierten Wanderern interessante Ziele im niedersächsischen Teil des Harzes. Ein Highlight ist dabei die Luchstour: Dieser Rundweg hat das einzigartige Luchsfreigehege an der Rabenklippe oberhalb von Bad Harzburg zum Ziel. Von einer Beobachtungsplattform aus sind die Wildtiere mit den Pinselohren gut zu sehen. Jeden Mittwoch und Samstag laden die Mitarbeiter des Nationalparks Harz auch zur öffentlichen Fütterung ein und erläutern das Auswilderungsprojekt.

Auf Waldschaukeln die Aussicht genießen

Die gut 16 Kilometer lange Luchstour lässt sich auch familienfreundlich abkürzen: Die Wanderer können sich den ersten steilen Anstieg mit einer Seilbahnfahrt von Bad Harzburg auf den Großen Burgberg ersparen. Andere Themenwege können zum Teil per Bus abgekürzt werden. An allen Wanderwegen stehen an den schönsten Aussichtspunkten Bänke, gemütliche Holzliegen oder sogar Waldschaukeln, die zur Rast im Grünen einladen. Waldgaststätten bieten den Wanderern die Möglichkeit zur Einkehr. Auf geführten Touren können sie sich erfahrenen Wanderführern anvertrauen, die zudem viel über die Natur im Harz zu erzählen wissen. Informationen und Angebote sind im Internet unter bad-harzburg.de oder bei der Tourist-Information Bad Harzburg unter Telefon 05322-75330 zu erhalten.

Idyllische Uferwege oder steile Anstiege

Die neuen Themenwanderwege passen mit ihren unterschiedlichen Streckenlängen und Schwierigkeitsgraden zu den Interessen und Möglichkeiten der verschiedensten Wanderer: ob Familien oder ambitionierte Sportler oder auch Senioren und Kurgäste in Bad Harzburg. Die einfachste Tour ist der Rundweg um den Eckerstausee: Auf gut zehn Kilometern Länge weist dieser Wanderweg kaum nennenswerte Steigungen, aber viele Ruhebänke zum Verweilen auf. Kaum länger ist die Kästeklippentour mit elfeinhalb Kilometern, aber auf dieser Route erwarten die Wanderer einige Anstiege. Deshalb wird dieser Themenwanderweg als mittelschwer bezeichnet, genauso wie die Drei-Täler-Tour. Diese Rundtour führt durch das Kalte Tal, das Eckertal und das Radautal, vorbei an Bergbächen und dem Eckerstausee, zum Ski-Denkmal und zum Radau-Wasserfall. Die schwierigste Tour hält schließlich der Teufelsstieg bereit: Dieser Themenwanderweg ist zwar nur 13 Kilometer lang, aber steil und sportlich herausfordernd. Er führt fast auf direktem Weg auf den 1.141 Meter hohen Brocken, den höchsten Berg in Norddeutschland. Oben angekommen, belohnt die Wanderer ein Rundumblick weit übers Land.

Quelle: Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg GmbH, Bad Harzburg

Leckere Donauwellen zubereitet: Eröffnung der neuen Premiumwanderwege im Donaubergland

Im Donaubergland dreht sich am Sonntag, 18. Mai alles um die Donauwelle. Ab 11 Uhr wird auf dem „Klippeneck“ bei Denkingen in der Fliegerhalle des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes der erste der fünf Premiumwege im Donaubergland, der „Klippeneck-Steig“ eröffnet. Zugleich wird die neue Wander-marke „DonauWellen“, die für die neuen Premiumwege steht, der Öffentlichkeit vorgestellt. Als besonderer Höhepunkt lockt der Donauwellen-Backwettbewerb, bei dem die beste Donauwelle im Donaubergland prämiert wird.

„Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Donaubergland auf dem Weg zu einer der führenden Wanderregionen im Land“, freut sich der Tuttlinger Landrat Ste-fan Bär. Er wird gemeinsam mit Bürgermeister Rudolf Wuhrer, Denkingen, Vertre-tern der Gemeinde Denkingen und der Stadt Spaichingen sowie Ralph Pitan als Vertreter der Firma Aesculap AG den neuen Weg eröffnen. Donaubergland-Geschäftsführer Walter Knittel wird die neue Marke vorstellen. Die musikalische Umrahmung übernehmen die „Schlossberg-Musikanten“.

Im Anschluss wird eine fachkundige und genusserprobte Jury unter der Leitung von Konditormeister Udo Keller, Wehingen, Bäckermeister Thomas Büchle, Spaichingen und Kochbuch-Autorin Klara Buhl, Immendingen mit weiteren Testern die beste privat gebackene Donauwelle im Donaubergland küren. Mehr als ein Dutzend Bewerberinnen und Bewerber werden ihre Donauwellen, die sie selbst nach eigenen Rezepten gebacken haben, zum Wettbewerb mitbringen.

Ab ca. 13.45 Uhr gibt es dann verschiedene vom Klippeneck aus drei geführte Wanderungen auf dem neuen „Klippeneck-Steig“, so eine kürzere Wanderung vom Klippeneck zum Dreifaltigkeitsberg und zurück, parallel dazu eine geführte Wande-rung für die gesamte Rundtour (ca. 3 ½ Std.) und um 14.30 Uhr eine inszenierte Führung mit der „Frau des Geometers“ auf den Spuren der alten Heubergbahn zwischen der Wassertretanlage Denkingen und der „Bleiche“ bei Spaichingen mit Sylvia Speichinger.

Die Veranstaltung ist öffentlich und die ganze Bevölkerung ist ausdrücklich dazu eingeladen. Der Musikverein Denkingen wird den ganzen Tag in der Halle bewirten und am Nachmittag die Gäste auch musikalisch unterhalten. Bei schönem Wetter findet auch Flugbetrieb auf dem Gelände des höchst gelegenen Segelflugplatzes in Deutschland statt.

Der „Klippeneck-Steig“ ist ein neuer Rundwanderweg zwischen dem Klippneck und dem Dreifaltigkeitsberg. Die Runde ist knapp 10 Kilometer lang mit einem Höhenun-terschied von rund 270 Metern. Der Weg wurde in Kooperation mit der Stadt Spaichingen und der Gemeinde Denkingen eingerichtet. Die Firma Aesculap AG, größter Arbeitgeber im Landkreis Tuttlingen, übernimmt künftig Wegepatenschaft in Kooperation mit der Donaubergland GmbH eine Wegepatenschaft in neuartiger Form. Sie möchte damit nicht zuletzt im Interesse des betrieblichen Gesundheitsma-nagements ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Gästen Appetit auf das Wandern auf dem neuen Premiumweg machen.

Der „Klippeneck-Steig“ ist einer von fünf weiteren Premiumwegen, die in diesem Jahr nach und nach mit weiteren Aktionen eröffnet werden. Zur Eröffnung erscheint ein spezieller Prospekt „Premiumwandern im Donaubergland: 5 DonauWellen-Rezepte zum Nachwandern“ mit den wichtigsten Infos zu den fünf „DonauWellen“.

Infos gibt es telefonisch unter Tel. 07461/780 16 75 oder im Internet unter www.donau-wellen.de.

 

Quelle: Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen

Österreichs Weitwanderwege im weltweiten Netz

Weitwandern macht den Kopf frei und ermöglicht Naturerlebnisse abseits touristischer Pfade. Foto: djd/weitwanderwege/Tourismusverband Wilder Kaiser

(mpt-49135). Wandern ist sozusagen die älteste Trendsportart des Menschen. Schon vor rund 130 Jahren wurde in Fulda der erste deutsche Wanderverband gegründet. Seither hat sich gerade in den Alpenländern das Wandern zu einem der beliebtesten Freizeitvergnügen entwickelt. Nicht nur Tagesetappen liegen ungebrochen im Trend. Daneben erlebt heute vor allem das Weitwandern einen regelrechten Boom. Mit dem Angebot an Weitwanderstrecken wächst auch das Informationsbedürfnis, da gerade bei längeren Touren eine gute Vorbereitung besonders wichtig ist.

Österreichs Weitwanderwege sind jetzt online

Um die Planung langer Streckenabschnitte zu erleichtern, bieten Österreichs Wanderdörfer jetzt gezielte und detaillierte Informationen zu Weitwanderwegen in der Alpenrepublik. Das neue Portal www.weitwanderwege.com informiert übersichtlich über die verschiedenen Touren und Einzeletappen. Es präsentiert zudem Übernachtungsmöglichkeiten und kulturelle sowie landschaftliche Besonderheiten. Die Informationen sind dank zahlreicher Fotos auch visuell gut aufbereitet. Ergänzend bieten die Wanderdörfer einen Gratiskatalog (erhältlich per E-Mail an office@weitwanderwege.com). Er beinhaltet auf 136 Printseiten zahlreiche Detailinformationen rund um die interessantesten Wander- und Weitwanderwege aus 45 Regionen. Der Katalog enthält zudem eine eigene Broschüre speziell zum Thema „Weitwandern in Österreich“.

Wandern und sich selbst entdecken

Wer sich auf Grundlage dieser Informationen gut gerüstet auf Wandertour begibt, tut nicht nur etwas für seinen Körper, sondern auch für seine Seele. Denn Wandern über weite Strecken bringt den Menschen sozusagen wieder näher zu sich selbst. Es „entrümpelt“ den Geist, hilft beim Loslassen von Sorgen und Ängsten und lässt wieder Ruhe und Gelassenheit einkehren. Als Lohn für die vielen zurückgelegten Kilometer winke der mentale Zustand des „Flow“, erklärt der Wanderbuchautor und erfahrene Weitwanderer Robert Mayer. Die seelische Erholung unterstützt wiederum die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Weitwanderns auf das Herz, den Kreislauf und den Zuckerhaushalt.

Immer mehr Angebote für das Weitwandern

Dank dieser vielfältigen positiven Effekte wird nicht nur das Interesse, sondern auch das Tourenangebot für Weitwanderer immer größer. So gibt es etwa in Österreichs Wanderdörfern mittlerweile eine Vielzahl neuer Wege. Vom Großglockner bis zur Adria führt der Alpe-Adria-Trail. Von den Höhen des Waldviertels bis hin zu den tiefer gelegenen Regionen des Weinviertels erstreckt sich der Thayatalweg. Wasserreich geht es auf der Route der Klammen zu, die die Saalachtaler Naturschönheiten mit ihren brausenden Wasserfällen und ihren eigenwillig geformten Felsen erschließt. Südliches Flair und einen See als Juwel mit Seeberührungspunkten in luftigen Höhen erleben Weitwanderer entlang des Millstätter See Höhensteigs.

Auch regional begrenzte Touren hinterlassen nachhaltige Eindrücke: zum Beispiel der konditionell anspruchsvolle Königsweg, die Kaiserkrone rund um das beeindruckende Massiv des Wilden Kaisers oder der Themen-Weitwanderweg Via Natura, der durch den Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen führt. Almenfans entscheiden sich gerne für den Salzburger Almenweg: Die 350 Kilometer umfassende Strecke verbindet 120 Almen und bewirtschaftete Hütten. Insgesamt 31 Einzeletappen erschließen die schönsten Almgebiete des Landes und machen Appetit auf die zahlreichen Spezialitäten, die in den Hütten aufgetischt werden.

Quelle: djd/weitwanderwege/Tourismusverband Wilder Kaiser

Die 11 schönsten Routen der Schweiz – buchbar und inklusive Gepäcktransport

Die Schweiz ist ein Naturparadies für Aktive. Ob zu Fuß, auf Rädern oder auf dem Wasser – das weltweit einzigartige Routen-Netzwerk SchweizMobil hat sein Angebot ganz auf die Bedürfnisse von Wanderern, Radfahrern, Mountainbikern und Paddlern ausgerichtet. Die Routen sind schweizweit mit einem einheitlichen System von Namen, Nummern und Farben gekennzeichnet. Jede Route ist in mehrere Etappen unterteilt. In der druckfrischen Broschüre „Outdoor. Swiss Made.“ stellt Schweiz Tourismus handlich auf 35 Seiten 11 handverlesene, buchbare Mehrtagestouren vor.

Über 60.000 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege, 15.000 Kilometer Mountainbike- und Fahrradrouten und traumhafte Kanustrecken auf Seen und Flüssen machen die kleine Schweiz zum großartigen Freizeitland. «Human Powered Mobility», das Erlebnis aus eigener Muskelkraft, ist hier nicht bloß ein Trend. Es hat System: Mit ihren gepflegten Routen ist die Schweiz das Aktiv-Land schlechthin und sorgt in einer unvergleichlichen Kulisse aus mächtigen Alpengipfeln, sanften Hügellandschaften, ursprünglichen Dörfern und historischen Städten für bewegende Momente. Die Routen führen durch alle Landesteile und passen sich jedem Geschmack und Fitnessstand an. Die neue Broschüre „Outdoor. Swiss made.“ präsentiert jetzt übersichtlich und mit vielen Zusatzinformationen die 11 schönsten Mehrtagestouren der Schweiz.

Vom gemütlichen Familienausflug mit dem Velo oder zu Fuß bis hin zur sportlichen Herausforderung auf dem Mountainbike oder beim Paddelspaß – für jeden Geschmack und Schwierigkeitsgrad gibt es die passende Strecke. Das hervorragend ausgebaute Netzwerk SchweizMobil bietet aber noch mehr: Verleihstationen für Fahrräder, Mountainbikes und Flyer E-Bikes (mit vielen Akku-Wechselstationen), Gepäcktransport, Transfers in die zauberhaftesten Ecken der Schweiz, spezielle Etappenunterkünfte und attraktive Pauschalangebote. Wer sich auf eigene Faust
auf den Weg machen will, kann jederzeit und kostenlos auf die Planungstools von SchweizMobil unter www.schweizmobil.ch zurückgreifen.

Auf www.MySwitzerland.com/outdoor findet der Gast zusätzlich sämtliche Routen mit Informationen zur Anbindung an den öffentlichen Verkehr, zu den Etappenzielen, Sehenswürdigkeiten, Gasthäusern und Dienstleistern entlang der Routen. Dort können Gäste ihren Aktivurlaub in der Schweiz mit Übernachtungen und allen Angeboten auch gleich buchen.

Die Broschüre “Outdoor. Swiss made.” ist kostenfrei im Internet unter www.MySwitzerland.com/outdoor und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung bestellbar.

Quelle: Schweiz Tourismus

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2021 Reisende Reporter

Theme von Anders NorénHoch ↑