Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Schlagwort: Tagesausflüge (Seite 2 von 18)

So lernt man die Umgebung des Reiseziels am Besten kennen, ob nun in Kultur, auf Wanderung oder im Freizeitpark.

Hawaii-Inselhopping mit Karawane Reisen

Neue Mietwagen-, Bus- und Aktivreisen durch die USA und Kanada

Per „Inselhopping“ können vier hawaiianische Inseln auf einer Reise besucht werden. Bild: Karawane Reisen

Per „Inselhopping“ können vier hawaiianische Inseln auf einer Reise besucht werden. Bild: Karawane Reisen

Der „USA & Kanada“-Katalog für die Reise-Saison 2017/2018 des Ludwigsburger Spezial-Reiseveranstalters lässt keine Wünsche offen, wenn es darum geht, einen Trip in die Staaten zu planen. Das bisherige Repertoire wurde in allen Bereichen aufgestockt: vom Städtetrip über die Mietwagenreise bis hin zum geführten WanderAbenteuer mit deutschsprachiger Reisebegleitung.

Abenteuer, Natur und Kultur

Eines der neuen Highlights ist ohne Frage das sogenannte Island-Hopping über die hawaiianischen Inseln, in dessen Rahmen auf vier Inseln 20 Tage lang per Mietwagen eine Sehenswürdigkeit nach der anderen entdeckt werden kann – von beeindruckenden Lavalandschaften über tropische Küstenregionen bis hin zu riesigen Tälern, umgeben von Bergmassiven (ab 2.929,- Euro pro Person).

Generell ist das Angebot des Katalogs ebenso vielfältig wie die Reisen selbst. Beispielsweise kann ein Trip in die Weltmetropole New York mit einem anschließenden Badeaufenthalt an weißen Sandstränden und in kristallklarem Wasser des „Sunshine States“ Florida im Rahmen einer 13-tägigen Mietwagenreise kombiniert werden (ab 1.999,- Euro pro Person). Eine 15-tägige Wanderreise zeigt die schönsten Routen der Pazifikküste durch eine unberührte Natur voll Regenwäldern, Wüstenlandschaften und der Prärie des ehemaligen „Wilden Westens“, von San Francisco bis nach Seattle (ab 3.229,- Euro). Ein echtes „Wow-Erlebnis“ wartet auf Naturliebhaber natürlich in Kanada: Im Rahmen einer 20-tägigen Erlebnisreise, die neu ins Programm mit aufgenommen wurde, stehen neben Besichtigungen der Großstädte Toronto, Ottawa und Montreal natürlich auch die legendären Niagarafälle sowie die schier endlosen Waldregionen auf dem Sightseeing-Plan (ab 2.535,- Euro pro Person).

Das Angebot des „USA & Kanada“-Katalogs umfasst Individual- und Gruppenreisen in alle Teile der USA und Kanadas inklusive der Grenzgebiete Hawaii und Alaska. Die Reisen sind buchbar unter www.karawane.de und in Reisebüros.

Der „USA & Kanada“-Katalog von Karawane Reisen bietet ein breitgefächertes Angebot von Mietwagen-, Bus- und Aktivreisen. Bild: Karawane Reisen

Der „USA & Kanada“-Katalog von Karawane Reisen bietet ein breitgefächertes Angebot von Mietwagen-, Bus- und Aktivreisen. Bild: Karawane Reisen

Über Karawane Reisen

Der als „TOP-Reiseveranstalter“ zertifizierte Spezialist für erstklassige Erlebnis- und Individualreisen in mehr als 80 Ländern sorgt für unvergessliche Urlaubs-Momente. Das 36-köpfige Team entwirft erlebnisreiche Touren, die auf individuelle Wünsche abgestimmt sind, und bietet persönliche Beratung.

Quelle: Karawane Reisen / Beyond Five Stars

Im Paradies des Alphabets – Die Entwicklung der lateinischen Schrift

(c) Stiftsbibliothek St.Gallen

(c) Stiftsbibliothek St.Gallen

Am kommenden 25. November, 18.00 Uhr, eröffnet die Stiftsbibliothek St. Gallen ihre Winterausstellung zum Thema Im Paradies des Alphabets – Entwicklung der lateinischen Schrift. Es gibt nur wenige Bibliotheken, die so viele aussagekräftige Dokumente für die Geschichte der lateinischen Schrift besitzen, wie die Stiftsbibliothek St. Gallen. Die Kulturtechnik Schreiben spielt bis heute eine fundamentale Rolle im Werden und Leben des christlichen Abendlands.

Auf der Grundlage antiker Schriften entwickelte sich im Frühmittelalter eine grosse Vielfalt an regionalen Schriften. Unter Karl dem Grossen († 814) fand eine Gegenbewegung statt, die zu einer Vereinheitlichung der Buchstabenformen führte. Vom 9. bis zum 12. Jahrhundert
war in weiten Teilen Europas die karolingische Minuskel gebräuchlich. Im Spätmittelalter zerfiel diese Einheit. Für prächtige Bücher benutzte man aufwendig gestaltete, kalligraphische Schriften. Im Alltags- und Geschäftsleben stand ein hohes Schreibtempo im Vordergrund. Deshalb entwickelten sich kursive Schriften mit vielen Abkürzungen. Aus heutiger Sicht blieb die Leserlichkeit manchmal auf der Strecke.

Südlich der Alpen griffen die Humanisten im 14. und 15. Jahrhundert auf die karolingische Minuskel zurück und belebten diese neu. So schufen sie die Grundlage für die heute üblichen Druckschriften.

Die Stiftsbibliothek St. Gallen präsentiert anhand ihrer einmaligen Handschriftensammlung die Geschichte der lateinischen Schrift von der Antike bis zur Renaissance.

Mehr Informationen gibt es hier!

Quelle: Stiftsbibliothek St.Gallen

Seeräuber-Geschichten und Politmorde an der Nordsee

Grabstein auf Föhr. Bild  (c) www.nordseetourismus.de

Grabstein auf Föhr. Bild (c) www.nordseetourismus.de

Herbststürme jagten über die Inseln und die Westküste. Endlos und unergründlich verliert sich die See nach dem Sturm in Gleichmut bis zum Horizont. Dort hinaus fuhren sie früher, um ihr Glück zu suchen – manche kamen wieder und zu Reichtum, andere starben im ewigen Eis oder an tropischem Fieber. Um die Türme der alten Kirchen auf Amrum und auf Föhr heult der Wind, zerrt an den kahlen Kronen der Kastanien auf dem Friedhof von Lunden in Dithmarschen. Novemberwetter; und Zeit zum Erzählen – auf manchen Friedhöfen stehen Steine, die Geschichten erzählen und auch von denen, die einst Geschichte machten. Eine besondere Entdeckungsreise. Von Seeräuber-Geschichten in 1001 Nacht und Politmorden in der Provinz.

Kapitänsgeschichten auf dem Friedhof von Nebel auf Amrum

Der Friedhof der St. Clemens Kirche in Nebel auf Amrum ist einer der außergewöhnlichsten in Deutschland – hier stehen mehr als 150 Grabsteine, die Geschichten erzählen. Lebensgeschichten. Und die wohl verrückteste dieses steinernen Geschichtsbuches ist die von Hark Olufs. Und hier steht sein Stein: Mit eingemeißelter Krone und Schwert, mit Köcher, Pfeil und Bogen, mit Trompeten und ganzem Lebenslauf: „(…) bald darauf in sein jungen Jahren von den türkischen Seeräubern zu Algier ist er anno 1724 (…) gefangen genommen worden. In solcher Gefangenschaft aber hat er dem türkischen Bey zu Constantine (…) elf und ein viertel Jahr gedient. Bis ihm endlich dieser Bey anno 1735, den 31. Oktober, aus Gewogenheit zu ihm seine Freiheit geschenket, da er denn das folgende Jahr darauf anno 1736, den 25. April glücklich wieder (…) auf seinem Vaterland angelanget ist. Und sich also anno 1737 in den Stande der heiligen Ehe begeben mit Antje Harken.(…)“
Geboren wurde Hark Olufs im Sommer 1708 in Süddorf. 1721 wurde er Matrose, drei Jahre später im Ärmelkanal von Seeräubern gefangen genommen und mitsamt Schiff und Mannschaft nach Algier verschleppt. Hark Olufs wurde auf dem Markt von Algier verkauft und landete beim Bey von Constantine, dem Statthalter dieser damaligen osmanischen Provinz. Dort bewährte sich der junge Mann und stieg zum Oberbefehlshaber einer Militäreinheit auf. Olufs fügte sich und konvertierte sogar zum Islam. 1735 wurde Hark Olufs von seinem Bey, wohl auch als Dank für seine militärischen Verdienste, freigelassen und kehrte ein Jahr später nach Amrum zurück. Dort begegnete ihm, dem Wohlhabenden und Muslim, nicht nur Freude, sondern auch Misstrauen. Erst nach Rekonvertierung zum Christentum, Konfirmation und Heirat kehrte er endgültig in die Gemeinschaft der Insulaner zurück. Olufs starb im Alter von nur 46 Jahren.

Wer sich, wie die Kapitäne und deren Familien, diese Grabsteine (bis zwei Meter hoch und oft eine Tonne schwer) leisten konnte, hatte etwas aus seinem Leben zu berichten. Und war wohlhabend, denn: „Das Material wurde aus dem Weserbergland herbeigeschafft und die bildlichen Darstellungen sind manchmal derart aufwendig und detailreich, dass die Anfertigung ein Vermögen gekostet haben muss“, so Inselpastor Georg Hildebrandt. Angefertigt wurden diese zumeist zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert.

Ab dem Jahr 2009 wurden die Steine restauriert. „Einige Grabsteine standen jahrzehntelang einfach an die Friedhofsmauer gelehnt, andere waren gar zerbrochen. Nun ist der größte Teil aufgefrischt und steht nach Familien sortiert wie eine Allee auf dem Kirchhof von St. Clemens in Nebel. Wer den Friedhof betritt, findet sie auf der linken Seite“, erklärt Georg Hildebrandt. Man kann hier viel Zeit verbringen, und sich die Geschichten auf den restaurierten Steinen anschauen und sie auch viel besser lesen: „Die Inschriften sind nach der Restaurierung wesentlich plastischer – und manche Grabsteine sind mit einem QR-Code versehen, sodass Sie den Text über Ihr Mobiltelefon lesen können“, sagt Georg Hildebrandt.

Infos zu Amrum
www.amrum.de/aktuelles/veranstaltungen
www.amrum-kirche.de (mit Erklärung der Steine)
• Tel. Kirchenbüro St. Clemens / Nebel 0 46 82 – 2389

Föhr und die Geschichte vom glücklichen Matthias

Das Gräberfeld auf dem Friedhof von Süderende auf Föhr. Der Wind heult um den Turm von St. Laurentii, zerrt an den Zweigen und schiebt dunkle Wolken vorüber. Novemberwetter und auf dem Feld endloser Ruhe liegen auch hier diejenigen begraben, die etwas zu erzählen haben – mag das Leben endlich sein, ihre Geschichten sind unsterblich. Zumindest so lange, wie der Sandstein hält, auf dem sie geschrieben stehen. Bis zu zwei Meter hoch und tonnenschwer zeugen auch auf Föhr Grabplatten vom Leben und Wirken berühmter und weniger berühmter Bürger. „…und ein berühmter Mann war der glückliche Matthias“, sagt Ralf Brodersen, der Mann aus Süderende, der die Geschichten hier kennt wie kaum ein zweiter, „kommen Sie mal mit, ich zeig´ Ihnen den Stein.“ Und erzählt dann auch gleich vom glücklichen Matthias. Der wurde 1632 auf Föhr geboren.
Wie viele andere Männer von den Inseln und Halligen suchte auch Matthias Petersen sein Glück auf See, denn an Land gab es kaum Möglichkeiten für ein Auskommen. „In Süderende hatte Richardus Petri, der Pastor von St. Laurentii, eine Navigationsschule eingerichtet; hier erhielt Matthias Petersen seine seemännische Ausbildung. Bereits als 20jähriger hatte er das Kommando über ein Walfangschiff“, erzählt Ralf Brodersen. Die Schiffe fuhren unter holländischer Flagge in das Nordmeer, hinauf bis Grönland und Spitzbergen. Es war eine meist riskante Reise in dieser wilden Welt – um dort Wale zu jagen, begehrt war seinerzeit der Tran als Lampenöl. Man konnte sein Glück machen, doch mancher kehrte nicht zurück. Wie viele Föhrer Familien blickten im Herbst bang auf die See und erwarteten die Rückkehr ihrer Männer und Väter? Petersens hatten mit Matthias gutes Glück:

„Matthias fuhr zu einer Zeit, als die Wale noch so zahlreich waren, dass man sie einfach in die Buchten treiben konnte, um sie dort zu erlegen. Die gefährliche Jagd auf hoher See setzte erst später ein. Innerhalb von 50 Jahren erbeuteten die Schiffe unter seinem Kommando 373 Wale – damit gehört er zu den erfolgreichsten Walfängern der Westküste“, berichtet Brodersen weiter. Der „glückliche Matthias“ kam also zu großem Reichtum, auf seiner letzten Fahrt geriet er in die Hände französischer Freibeuter und musste sich und seine Mannschaft freikaufen – das Geld dafür hatte er.
Und auch hierfür: „Kommen Sie mal mit in die Kirche“, sagt Brodersen. Die Kirche ist uralt und wunderschön, eine umarmende, friedvolle Stimmung erfasst den Gast. Zwei gewaltige Kronleuchter aus Messing hängen an der Decke. „Die haben Matthias und sein Sohn gestiftet“, sagt Brodersen, „wir benutzen sie noch heute.“ Und weil Matthias viel Geld hatte, war er ursprünglich auch vor dem Altar beerdigt. Sehr viel der Ehre, die Kirche sollte dafür auch sehr viele Goldtaler von den Erben bekommen. Bekam sie aber nicht, also wurde Matthias kurzerhand nach draußen umgebettet – dorthin, wo heute die Grabplatte steht. Und vom „Glücklichen“ berichtet, der „…mit Zustimmung aller den Namen `Der Glückliche´ annahm.“ So steht es geschrieben auf Stein in Süderende auf Föhr.

Infos zu Föhr
www.foehr.de/veranstaltungskalender
www.st-laurentii.de (mit Erklärung ausgewählter Steine) Kirchenbüro 0 46 83 – 350
• Der Friedhof des „Friesendoms“ St. Johannis in Nieblum hat mit 265 Grabplatten- und Steinen den größten Bestand an historischen Grabsteinen nordfriesischer Friedhöfe: www.friesendom.de und Kirchenbüro 0 46 81 – 44 61
• Auch auf dem Friedhof von St. Nicolai in Boldixum stehen „erzählende“ Grabsteine. www.kirche-st-nicolai-foehr.de

Die Geschichte eines Politmordes in Dithmarschen

Die Kronen der kahlen Kastanien rauschen im Wind nahe von St. Laurentius in Lunden / Dithmarschen. Im Schatten von Kirchturm und Kastanie stehen und liegen Grabplatten, grau vom Wetter der Jahrhunderte und dennoch sind auf einigen Verzierungen zu erkennen, laden ein zur Geschichtsstunde. Erzählen die Gräber auf Föhr und Amrum von den Geschichten der Seefahrer, so berichten diese Steine von Männern, die Geschichte schrieben: Dithmarschen war im ausgehenden Mittelalter de facto ein eigenständiger Staat mit einer Regierung bestehend aus 48 mächtigen Männern, vornehmlich reichen Bauern; dem „Rat der 48“ – den „Regenten“. Anführer von Familiensippen, den „Geschlechtern“.

Auf dem Geschlechterfriedhof in Lunden, der in seiner Anlage noch weitestgehend so erhalten geblieben ist, wie er angelegt wurde, sind einige dieser Familien beerdigt. Der Weg über den Friedhof führt auch zu Hügeln; darunter sind Grabkeller. 13 dieser Grüfte sind bis heute erhalten. Eine enge Treppe führt hinab, Hans-Jürgen Löbkens hat den Schlüssel und öffnet die Tür zu Gruft. Einer dieser schaurigen Keller ist öffentlich zugänglich.
Es riecht feucht und modrig, nach nasser Erde. Die Grabkammer besteht aus zwei Räumen, die Nebenkammer ist abgesperrt mit einem Gitter. Weißgetüncht war die Gruft einst und nun blättert es überall ab, Algen wachsen an den Wänden. Die kleine Kammer ist von schwachem gelbem Licht beleuchtet, auf einem Gestell steht ein Sarg. Natürlich liegt dort niemand drin, hier wird demonstriert, wie einstmals – zuletzt in den 1950er Jahren – bestattet wurde. „In den Kellern wurden die Särge entweder auf Ziegelreihen oder auf eiserne Gestelle gesetzt“, erklärt Löbkens. Die Grüfte wurden aus Ziegeln errichtet und haben in der Regel über zwei Luftschächte.
Die Grabplatten und Stelen wiegen bis zu zwei Tonnen. Geöffnet und verschlossen wurden die Platten bei Beerdigungen mit Pferden. Fast allen Steinen sind die vier Symbole in den Ecken gemein: Engel und Löwe, Stier und Adler – „…sie stehen für die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Die Auferstehung war das Wichtigste, so steht im Zentrum stets ein Engel mit den Familienwappen in den Händen“, so Löbkens.
Auch in Lunden erzählen die Steine ganze Geschichten. Eine Besondere ist die des Regenten Peter Swyn. Der „48er“ setzte sich für die Abkehr von der katholischen Kirche hin zum neuen Glauben, der Reformation, ein. Die sich daraus ergebenen notwendigen Änderungen im Rechtswesen (Abschaffung des Fehderechtes und Reformierung der Eideshilfe) versuchte er mit umzusetzen, so Löbkens.
„Andere Geschlechter, vornehmlich die Russeboligmannen, befürchteten durch die Auflösung der Geschlechterbundbriefe erheblichen Machtverlust. Daraufhin haben Auftragsmörder Peter Swyn bei einem Alleinausritt – zur Kontrolle der Arbeit der Tagelöhner auf seinen Ländereien im Moor – aufgelauert, ihn vom Pferd gerissen und erschlagen. Die Mörder sind später gefasst und ihrer gerechten Strafe zugeführt worden“, sagt Löbkens. Auf dem Gedenkstein oberhalb seines Grabes ist die Szene seiner Ermordung dargestellt. Auf der Vorderseite, geschrieben in gotischen Minuskeln, steht: „Im Jahre des Herrn 1537 am Abend Marien Himmelfahrt ist hier erbarmlich zu Tode gebrocht der hochlöbliche Peter Swyn alt gewesen 57 Jahr“.
Auf der Rückseite: „Auch wahr ist verräterisch ermordet der ehrbare Peter Swyn dem Gott der Herr gnädig will sein. Er ist diesem Lande so ratsam Treu gewesen also bei vielen Herren, Städten und Landen auserlesen die Freiheit dieses Landes so frei zu bewahren, dabei Leib und Leben nicht geschont. Der ein guter Dithmarscher ist der beruft sich dieses Mordes.- Das ist gewiß“.
Der Wind jagt durch die Kronen und ein Rauschen weht über’s Land, die fahle Herbstsonne lässt die Schatten auf diesem Friedhof spielen. Dort, wo die Toten ruhen, ihre Geschichten aber in solchen Augenblicken seltsam lebendig sind und sich eine Gruft auch von Innen öffnen lässt. Und wer mag nur wegen des Novemberwetters eine Gänsehaut kriegen?
Infos Geschlechetrfreidhof Lunden
Die Gruft, sowie die Kirche ist täglich von 9:00 bis 17:00 in der Zeit von „Ostern“ bis „Ernte Dank“ geöffnet. Der Geschlechterfriedhof ist ganzjährig geöffnet. Durch sein Wegesystem wird der Besucher von Grabstelle zu Grabstelle geführt. Durch kleine Infotafeln an den wichtigsten Stellen wird der Besucher informiert. Zusätzlich steht auf dem Geschlechterfriedhof noch ein Info-Pavillion mit vielen interessanten und spannenden Information zum Geschlechterfriedhof und der Bauernrepublik Dithmarschen. Mögliche Führungen können über das Kirchenbüro 04882-360 erfragt werden. www.kirchengemeinde-lunden.de

Weitere Tipps und Anregungen für einen erlebnisreichen Herbst- und Winterurlaub finden sich im Nordseeurlaubsplaner, der kostenlos unter www.nordseetourismus.de heruntergeladen werden kann.

Quelle: Nordsee-Tourismus-Service GmbH  

Traumhaftes Lappland und herzliche Gastfreundschaft – Die Valkea Lodge

Finnische Winterlandschaft © Valkea

Finnische Winterlandschaft © Valkea

Mitten in der finnischen Natur befindet sich die Valkea Arctic Lodge. Die 15 Häuser der Lodge bestehen jeweils aus zwei Ferienappartements. Alle Ferienappartements sind mit Dusche, WC und einem offenen Kamin ausgestattet, teilweise auch mit einer eigenen Sauna.

Die Reise beginnt, je nach Anreisetag, mit einem Charter- oder Linienflug. Am Flughafen in Finnland angekommen haben Sie die Wahl: Möchten Sie sich mit dem eigenen Mietwagen in Richtung Valkea Lodge begeben oder präferieren Sie einen Transfer vom Flughafen zur Lodge?

Während Ihres Urlaubes in der Lodge, stehen vielfältige Freizeitaktivitäten zur Verfügung, die Sie zu Ihrem Aufenthalt hinzubuchen können. Wählen Sie zwischen einer rasanten Hunde- oder Motorschlittentour, einer ruhigen Schneeschuhwanderung oder einer spannenden Rentiersafari. Oder Sie versuchen sich im Eisfischen und verbinden dies mit einer Motorschlittensafari.

Am Morgen steht Ihnen ein reichhaltiges Frühstück zur Verfügung. Wenn Sie am Abend von Ihren Aktivitäten, einem gemütlichen Spaziergang oder von der Skianlage zurückkehren, erwartet Sie ein köstliches 3-Gänge-Menü.

Wählen Sie selbst, ob Sie 3, 4 oder 7 Nächte bleiben möchten und stellen Sie sich Ihre Aktivitäten ganz individuell zusammen.

Leistungen:
Charterflug oder Linienflug, wahlweise Mietwagen inkl. aller km oder Transfer, 3, 4 oder 7 Übernachtungen mit Halbpension, viele optionale Aktivitäten.

Termine:
05.01.2017 – 27.04.2017

Mehr Informationen bei nordic holidays.

Quelle: nordic holidays gmbh

Feuer und Eis: Islands Natur- und Wanderparadiese in Minigruppen intensiv erleben

Bei einer Rundreise zu den Highlights Islands darf der faszinierende Vatnajökull-Nationalpark nicht fehlen. Vom Bergrücken Skaftafell hat man eine gute Aussicht auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull. Foto: djd/contrastravel.com

Bei einer Rundreise zu den Highlights Islands darf der faszinierende Vatnajökull-Nationalpark nicht fehlen. Vom Bergrücken Skaftafell hat man eine gute Aussicht auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull.
Foto: djd/contrastravel.com

Natur, die noch nicht vom Menschen komplett in Besitz genommen wurde, und Phänomene wie Geysire, Gletscher und Vulkane. Dazu weite, nur dünn besiedelte Landstriche, die ein Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten darstellen. Dieses Bild dürften die meisten Menschen beim Stichwort Island vor Augen haben. Ein derart intensives Naturerlebnis ist heute kaum noch ein zweites Mal in Europa möglich. Was allerdings kaum dazu passt, sind Heerscharen von Touristen. „Island ist kein Reiseziel für den Massentourismus, sondern für individuelle Erkundungen. In kleinen Gruppen wirken die Stille und die Dimension der Natur besonders eindrucksvoll“, meint Reisejournalistin Beate Fuchs von RGZ24.de.

Reisen in kleinen Gruppen

Einige Urlauber entdecken die Vulkaninsel im Nordatlantik komplett auf eigene Faust mit dem Wohnmobil oder dem Motorrad. Wer die gesamte Vorbereitung und Planung in bewährte Hände legen und dennoch in kleinem Kreis reisen möchte, sollte sich für einen Spezialreiseanbieter entscheiden. Beim Nordland-Profi contrastravel beispielsweise gibt es zahlreiche Minigruppen-Angebote, die sich durch Flexibilität sowie durch eine freundliche, professionelle Begleitung auszeichnen. Die meisten Gruppen bestehen aus maximal acht Personen – überschaubar genug, um bei den Wander- und Erlebnisreisen auch auf spontane Wünsche einzugehen und besondere Orte und Situationen erleben zu können.

Wandern und entdecken

Bei den meisten Minigruppenreisen übernachtet man in kleinen Gästehäusern und auf Farmen, oft im eigenen Schlafsack. Alle Reiseleiter lieben Island und geben ihre Passion gerne weiter. Eine abwechslungsreiche Reise sowohl für Island-Neulinge als auch für Wiederkehrer ist die 14-tägige Tour „Wandern & Entdecken rund um Island“ mit Unterkunft in kleinen Gästehäusern und Landhotels. Die bekannten Attraktionen Islands fehlen dabei ebenso wenig wie abgelegene, selten besuchte Wanderparadiese. In Süd-Island wandern die Urlauber unter anderem an den Gletscherzungen des Plateaugletschers Vatnajökull und entdecken die schwer zugänglichen Laki-Krater. Im Osten ist genug Zeit eingeplant, um das abgelegene Víknaslóðir-Gebiet zu erkunden, die Heimat von Elfen und Trollen. Im Norden wird neben der bekannten Mývatn-Region auch die bergige Halbinsel Tröllaskagi mit ihren mächtigen Basaltplateaus besucht. Und schließlich durchquert die kleine Gruppe das zentrale Hochland. Neben der kontrastreichen Natur erleben die Teilnehmer auch die Gastfreundschaft der Isländer sowie die traditionelle und moderne isländische Küche. Unter www.contrastravel.com gibt es ausführliche Informationen zu dieser und weiteren Minigruppenreisen auf der herzlich-rauen Vulkaninsel.

Winterzauber am Polarkreis

Nicht nur in der Hochsaison im Sommer ist Island ein Erlebnis für alle Sinne. Immer mehr Nordlandfans erkunden die Vulkaninsel im Nordatlantik auch in der Nebensaison und im Winter. Alles geht etwas ruhiger und beschaulicher zu, die Isländer haben mehr Zeit für ihre Gäste – und die Natur verzaubert mit einer Winterlandschaft, die in unserem gemäßigten Klima kaum noch anzutreffen ist. Die Minigruppenreise „Wintererlebnisse in Nord- und Süd-Island“ des Nordland-Spezialisten contrastravel etwa beinhaltet Winterwanderungen im Vatnajökull-Nationalpark und auf der „Trollhalbinsel“ Tröllaskagi. Zudem werden beeindruckende Eishöhlen erkundet und abends kann man nach den mystischen Nordlichtern Ausschau halten. Mehr Informationen gibt es auch unter www.contrastravel.com.

Quelle: djd/contrastravel.com

Originelle Saisoneröffnungen in der Schweiz

Weltmeisterschaft der Nikoläuse. Bild © Samnaun Tourismus

Weltmeisterschaft der Nikoläuse. Bild © Samnaun Tourismus

Zur Eröffnung der Wintersaison lassen sich die Schweizer Destinationen einiges einfallen: von der Nikolaus-Weltmeisterschaft in Samnaun über das Engelberger Skispringen unterm Sternenhimmel und einen nächtlichen Skitourenlauf am Flumserberg bis hin zu High Fashion mit Blick auf das Matterhorn.

Weltmeisterschaft der Nikoläuse in Engadin Samnaun (Graubünden)

Am 26. November 2016 startet Engadin Samnaun mit dem „ClauWau“ fulminant in den Winter. Die Weltmeisterschaft der Nikoläuse begleitet den Saisonstart der mit 238 Pistenkilometern größten Skiarena der Ostalpen. Beim ClauWau messen sich Nikolaus-Viererteams aus aller Welt in Disziplinen wie Steinbock-Sprint, Kaminklettern, Geschenkeaustragen oder Lebkuchenverzieren. Am Abend eröffnet die Schweizer Kultband 77 BOMBAY STREET die Wintersaison mit einem Open-Air-Konzert in Samnaun Dorf. www.engadin.com

Wintereröffnung mit Nikolaus-Versammlung auf Skiern in Verbier (Wallis)

Am 3. Dezember findet ein lustiges Treffen der Nikoläuse im wunderschönen Skigebiet der 4Vallées statt. Alle als Nikolaus verkleideten Besucher bekommen einen Ski-Tagespass geschenkt und werden auf einem Gruppenfoto verewigt. Treffpunkt ist das Chalet Carlsberg, das sich mit seinem neuen Team der mediterranen Küche verschrieben hat und von der Gourmet-Terrasse eine spektakuläre Aussicht auf die Attelas-Piste bietet. www.televerbier.ch

Zermatt Fashion Weekend (Wallis)

Zermatt läutet die Skisaison ganz stilecht mit der zweiten Ausgabe des Zermatt Fashion Weekend vom 15. bis 18. Dezember 2016 ein. Die exklusive Veranstaltung verbindet Mode mit funky Beats und Kulinarik. Jungdesigner und große Marken sowie Uhren- und Schmuckhersteller zeigen ihre neuesten Kollektionen. Der Laufsteg befindet sich mitten im Dorf mit Blick auf das Matterhorn. www.zermatt.fashion

FIS Skisprung Weltcup mit Party in Engelberg (Luzern – Vierwaldstättersee)

Immer im Dezember trifft sich die Skispringer-Weltelite im Klosterdorf Engelberg. Die beiden FIS Skisprung Weltcup Wettkampftage am 17. und 18. Dezember 2016 versprechen als letzter Formtest vor der weltbekannten „Vier-Schanzen-Tournee“ auch dieses Jahr wieder viel Spannung. Nach dem Umbau der Gross-Titlis-Schanze findet am Samstag, den 17. Dezember zum ersten Mal ein Nachtspringen im Sporting Park Engelberg statt. Nirgendwo kommen sich Athleten und Zuschauer so nahe wie hier. Für Spektakel wird nicht nur auf der beleuchteten Schanze gesorgt sein. Auch im Festzelt bringt die Band ChueLee die Stimmung zum Kochen. Freunde der Volksmusik kommen am Abend im Adlerhorst voll auf ihre Kosten. Mit direktem Ausblick über das beleuchtete Schanzengelände lässt es sich gemütlich mitschunkeln. www.engelberg.ch

12. Nacht-Skitourenlauf NightAttack am Flumserberg (Ostschweiz)

Am 17. Dezember 2016 fällt der Startschuss zum NightAttack, einem nächtlichen Skitourenlauf, der zum zwölften Mal auf der Spiga-Piste am Flumserberg stattfindet. Die rund 4,4 Kilometer lange Wettkampfstrecke führt von Tannenheim via Prodalp zum Ziel auf den Prodkamm in 1939 Metern Höhe. Besucher erleben den NightAttack hautnah mit und feuern die 500 Teilnehmer entweder beim Massenstart in Tannenheim um 18.00 Uhr an oder verfolgen das Lichterspektakel auf der Prodalp. Die 12er Gondelbahn Prodalp-Express transportiert die Zuschauer von 18.00 bis 21.00 Uhr kostenlos von Tannenheim nach Prodalp und wieder zurück. www.flumserberg.ch

Quelle: Schweiz Tourismus

Wandeln auf den Spuren von Heidi und Geißenpeter

Holzmaske aus dem Schweizer Themenbereich.

Die Neuverfilmung von Johanna Spyris Kinderbuchklassiker kommt am 10. Dezember 2015 in die Kinos. An den Schauplätzen von Buch und Film im schweizerischen Graubünden können Besucher in die Welt von Heidi eintreten. Das Heididorf oberhalb von Maienfeld lockt im Sommer mit einer Erlebniswelt für Kinder und Fans des Buches. Der Weg auf die Heidialp auf dem Ochsenberg erzählt zum Beispiel in zwölf Stationen die Geschichte des kleinen Mädchens. Rund um die Filmdrehorte bei Bergün können Familien in die Landschaft und Kulissen der Filme eintauchen. Zahlreichen Bündner Almhütten bieten Übernachtungsgelegenheiten wie zu Heidis Zeiten.

„Vom freundlichen Dorfe Maienfeld führt ein Fußweg durch grüne, baumreiche Fluren bis zum Fuße der Höhen, die von dieser Seite groß und ernst auf das Tal herniederschauen. Wo der Fußweg anfängt, beginnt bald Heideland mit dem kurzen Gras und den kräftigen Bergkräutern dem Kommenden entgegenzuduften, denn der Fußweg geht steil und direkt zu den Alpen hinauf.“ So beginnt Johanna Spyris Buch „Heidis Lehr- und Wanderjahre“, das erstmals 1880 erschien.

Heididorf Maienfeld

Im Heididorf oberhalb von Maienfeld tauchen Besucher ein ins „Dörfli“ aus Johanna Spyris Roman. Im Ort, der eigentlich Rofels heisst, können Kinder und Erwachsene dem Leben von Heidi nachspüren. Höhepunkt des Dorfes ist zweifellos das „Heidihaus“. Vom Vorratskeller über die rustikale Stube bis zu Heidis Zimmer: Eingerichtet wie zu Heidis Zeiten zeigt es, wie die Schweizer Bergbauern Ende des 19. Jahrhunderts lebten. Eindrucksvoll ist auch die Heidi-Büchersammlung, die dokumentiert, in wie viele Sprachen die Geschichte des kleinen Waisenmädchens aus den Schweizer Bergen übersetzt worden ist. Und natürlich dürfen auch die Geißen nicht fehlen, die vor dem Heidihaus Kinder verzücken.

Wer mehr über die Geschichte von Heidi und die Autorin Johanna Spyri erfahren möchte, kann anschließend die Ausstellung „Johanna Spyris Heidiwelt“ im Dorfmuseum besuchen. Selbst die Poststelle im Ort ist ganz auf Heidi eingestimmt, gibt es doch hier den exklusiven Heididorf-Sonderstempel für Briefmarkenliebhaber und Heidi-Fans.

Wer höher hinaus will, kann auch den „Almöhi“ auf dem Ochsenberg hoch über Maienfeld besuchen. Der Heidi-Erlebnisweg beginnt im Heididorf und führt bis zur Heidialp hinauf, wo ein gemütliches Bergrestaurant Wanderer und Mountainbiker empfängt. Die Wanderung durch die grünen Wiesen führt an zwölf Stationen entlang, die die Heidigeschichte darstellen, und dauert circa anderthalb Stunden.

Das Heidihaus und die Ausstellung „Johanna Spyris Heidiwelt“ ist vom 15. März bis 15. November jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Das Kombiticket für den Besuch von Heidihaus und Johanna Spyri Museum kostet für Erwachsene rund 9 Euro (9.90 Schweizer Franken). Der Eintritt für Kinder unter fünf Jahren ist kostenlos, Kinder von fünf bis 14 Jahren erhalten ein Kombiticket für rund 3.50 Euro (3.90 Schweizer Franken).

Weitere Informationen unter: www.heididorf.ch

 

Drehorte bei Bergün

Familien können im Weiler Latsch bei Bergün das malerische Heididorf aus dem Film erleben. Für das Dorf im neuen Kinofilm hat das Filmteam um den Regisseur Alain Gsponer nämlich nicht Maienfeld, sondern Latsch in Szene gesetzt. Latsch diente bereits der ersten deutschsprachigen Heidi-Verfilmung aus dem Jahr 1952 als Kulisse. Verglichen mit Maienfeld ist Latsch touristisch wenig erschlossen, doch die umliegende Berglandschaft ist dafür umso authentischer. Zahlreiche Wanderwege erschließen die Berge und Täler rund um Latsch. Wo genau die Almhütte liegt, die für die aktuelle Verfilmung als „Heidihütte“ diente, ist offiziell nicht bekannt. Zur Heidihütte aus dem Film von 1952 führt dafür eine schöne Wanderung ins nahe gelegene Falein, hoch über Filisur. Der Weg beginnt im Ort Stuls und führt über Runsolas zur Heidihütte bei Falein. Die gut zweieinhalbstündige Wanderung entlang an Weiden, durch Wälder und vorbei an sonnenverbrannten Ställen und Gebirgsbächlein ist gesäumt mit Schautafeln zu dem Film und seiner Fortsetzung von 1954. Am Tisch vor der Hütte serviert die Familie Schutz vom nah gelegenen Bio-Bauernhof jeden Mittwoch im Juli und August einen leckeren Imbiss, bestehend aus Hofprodukten wie Salsiz, Alpkäse, Milch und Apfelsaft (nur auf Anmeldung unter +41 81 404 19 38 oder +41 79 577 95 09). Der Abstieg nach Filisur dauert dann nochmals circa zweieinhalb Stunden.

Weitere Informationen unter: www.berguen-filisur.ch/sommer/sommererlebnisse/themenwege/heidiweg.html

 

Übernachten wie Heidi

Wer wie Heidi in einer Bündner Almhütte, einem sogenannten „Maiensäss“, übernachten möchte, kann dies in einer von zahlreichen privaten Hütten tun. Einige Bündner Bergbauern vermieten ihre idyllisch gelegenen Maiensäss-Hütten an Gäste, die naturnahe und authentische Ferien in den Schweizer Bergen verbringen möchten. Diese Maiensässe werden entweder nicht mehr landwirtschaftlich genutzt oder stehen saisonal als Feriendomizil zur Verfügung. Im Sommer sind die Maiensässe attraktive Ausgangspunkte für Wander- und Bikefreunde, im Winter hingegen aufgrund ihrer Lage inmitten der Bergwelt teilweise nur als Skihütten zugänglich.

Das Maiensäss Plausi oberhalb von Buchen zum Beispiel bietet Platz für 4–5 Personen. Die Hütte liegt umgeben von Wiesen und Wald in einer heilen Bergwelt mit einem wunderschönen Ausblick über das Vorderprättigau. Der Sitzplatz beim Haus lädt zum Verweilen und zu Wildbeobachtungen ein. Das Plausi verfügt über eine Küche, eine Stube, ein Schlafzimmer mit Kajütenbetten, ein Plumsklo und eine Outdoordusche mit kaltem Wasser. Fließendes Wasser gibt es beim Brunnen im Hof. Geheizt wird im Stübli mit einem Holzofen, auf dem auch gekocht werden kann. Alternativ steht auch ein Elektroherd zur Verfügung. Das Plausi kann ab 70 Schweizer Franken pro Nacht gemietet werden.

Traditionell dienten Maiensässe in der Schweiz zunächst im Frühling den Bauernfamilien als Herberge. Zu dieser Jahreszeit weidete das Vieh auf der mittleren Gebirgsstufe, bevor es zum Sommer hin auf die Hochalp getrieben wurde. Im Herbst kehrten die Bauern mit ihrem Vieh wieder zu den Maiensässen unterhalb der Baumgrenze zurück und verweilten dort, bis kurz vor dem Wintereinbruch der Alpabzug in die Dörfer und Täler begann.

Weitere Informationen unter: www.graubuenden.ch/ferien-auf-dem-bauernhof/maiensaesse-schweiz.html

Weitere Informationen zu Heidierlebnissen in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

 

Ferien an der italienischen Adria – Cesenatico im Blick

---- Werbung -----Die Landschaft Italiens besteht aus malerischen Bergen, Hügeln und mehr als 8.000 Kilometer Küste. Das sehr milde meditarrane Klima macht Italien zum fast ganzjährigen Urlaubsgebiet.

Die italienische Adria wird von deutschen Urlaubern gerne über Pfingsten bereist. Die relative Nähe ermöglicht es, sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Flugzeug anzureisen. Vor allem der bezaubernde Ort Cesenatico gilt als Geheimtipp für einen Kurzurlaub über Pfingsten. In dieser Zeit erwacht die Pflanzenwelt und entwickelt in einem feuchtwarmen Klima seine atemberaubende Blütenpracht.

Bereits Mitte Mai herrschen hier sommerliche Temperaturen und die Sonne spendiert einen Vorgeschmack auf den nächsten Sommerurlaub. Im Mai sind nur wenige Badegäste am Strand. Daher kann die natürliche Schönheit der Adria Küsten und Strände in vollen Zügen genossen werden. Auch Aktivurlauber kommen auf ihre Kosten. Wanderer, Läufer und Radsportler finden ideale Bedingungen für ihre sportlichen Aktivitäten vor.

Insbesondere das Leonardo Hotel Cesenatico Italien hat sich auf Pfingsturlauber eingestellt. Das familiär geführte Hotel liegt am Strand. Es bietet drei Schwimmingpools und einen Wasserpark. Wer sein Fahrrad nicht mit genommen hat, braucht auf eine Fahrradtour durch die wunderschöne italienische Landschaft nicht zu verzichten. Das Hotel Leonardo stellt seinen Gästen kostenlos Fahrräder zur Verfügung.

Wer sich lieber in aller Ruhe Erholen will, findet im Wellnesscenter des Hotels alles was das Herz begehrt. Ob Sauna, Hamam oder Whirlpool, der Wellnesbereich lässt keine Wünsche offen. Informationen über das Hotel gibt es unter anderem Im Internet: Leonardo hotel Cesenatico Italien

Nach einem herrlichen Tag am Strand oder nach einer sportlichen Radtour wartet am Abend die Pferderennbahn Centro Ippocampo. Hier wird jeder durch die rassigen Pferde und dem speziellen Flair der Pferderennbahn in den Bann gezogen. Auch ein Besuch des Nahe gelegenen Vergnügungspark Mirabilandia begeistert nicht nur die kleinen Urlaubsgäste.

Ebenso empfehlenswert sind die Hotels der italienischen Hotelkette „Gobbi Hotel Gatteo Mare“. Der kleine Badeort Gatteo Mare liegt zwischen Rimini und Ravenna. Die zu dieser bekannten Hotelkette gehörenden Hotels halten ein umfangreiches, speziell auf die Erwartungen und Wünsche der Gäste zugeschnittenes Servicepaket bereit. Da wird jede Urlaubsreise zum einmaligen Erlebnis. Viel Gäste buchen bereits am Ende der Pfingstferien ihr Zimmer für den Sommerurlaub. Nähere Informationen finden Sie hier: Gobbi Hotel Gatteo Mare

Massive Einschränkungen für USA-Touristen

Museen und Nationalparks durch „Government Shutdown“ geschlossen / Bearbeitung bei Visa-Anträgen verzögert

Unter dem am 1. Oktober 2013 in Kraft getretenen „Government Shutdown“ (Verwaltungsstillstand) – der Reduzierung bzw. teilweise Schließung der Regierungsgeschäfte – leiden auch USA-Touristen aus Deutschland. Laut ADAC sind alle 350 staatlichen Museen, Monumente, historische Häuser und Nationalparks geschlossen. Auch die Bearbeitung von Visa-Anträgen kann sich verzögern.

Die Online-Einreiseregistrierung (ESTA), die deutsche Urlauber für eine visumsfreie Reise unter 90 Tagen benötigen, ist laut Auskunft der US-Botschaft in Berlin derzeit nicht eingeschränkt. Der ADAC rät trotzdem, die ESTA-Registrierung, die zwei Jahre lang gültig ist, nicht zu kurzfristig zu beantragen. Kinderreisepässe berechtigen nur dann zur Einreise per ESTA, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt und seitdem nicht verlängert wurden. Bei einem ab dem 26.10.2006 ausgestellten, verlängerten oder veränderten Kinderreisepass ist ein Visum notwendig, dessen Bearbeitung gegenwärtig länger dauern dürfte.

Die Einreise- und Sicherheitskontrollen an den Flughäfen erfolgen regulär. Passagiere sollten sich dennoch auf längere Wartezeiten bei der Einreise einstellen.

Weiter empfiehlt der ADAC, sich bei seinem Reiseveranstalter nach der aktuellen Lage zu erkundigen. Rechtlich betrachtet kommt der Verwaltungsstillstand in den USA einem Streik gleich. Wer eine Pauschalreise gebucht hat, in der Tickets für Museen und Nationalparks enthalten sind, hat gegebenenfalls einen Anspruch auf Reisepreisminderung vom Veranstalter, wenn die Einrichtungen unerwartet geschlossen sind. Hat er den Besuch der Einrichtungen vorher gebucht, muss der Veranstalter das bezahlte Eintrittsgeld zurückerstatten.

Quelle: ADAC

Auf ins Abenteuerland: In Ostbayern spannende Familienferien erleben

(djd/pt). Würden Kinder einen Koffer mit ihren Urlaubswünschen packen, dann käme als erstes viel Abenteuer hinein: Die Welt entdecken, Spaß haben, Neues ausprobieren. Beste Voraussetzungen für einen Urlaub, der all diese Wünsche erfüllt, finden Familien in Ostbayern, denn die Ferienregion bietet spannende, wetterunabhängige Unternehmungen für Groß und Klein.

Haus zur Wildnis im Bayerischen Wald

Wissenswertes rund um die Nationalparks Bayerischer Wald und Cumava erfahren kleine und große Besucher im Haus zur Wildnis im Nationalpark Bayerischer Wald. Ausstellungen, ein großes 3-D-Kino, ein Spielraum und der Nationalparkladen machen das Besucherzentrum zu einem lohnenden Ausflugsziel für die gesamte Familie. Bereits der Fußweg zum Haus zur Wildnis ist ein Erlebnis, denn er führt durch ein Tier-Freigelände mit Steinzeithöhle, Wildpferd, Wolf und Luchs.

Monte Kaolino im Bayerischen Jura

Der große, künstlich angelegte Skisandberg Monte Kaolino ist ein einzigartiges Ziel für Fans des Abenteuersports: In einem Schlitten gelangen Kinder, Teenager und Erwachsene auf den 150 Meter hohen Quarzsandberg, um anschließend auf der 800 Meter langen Abfahrtsstrecke rasante Jumps, Wellen sowie sechs 180-Grad-Kurven zu genießen. Aufwärts geht es auch per Lift, von wo aus Skifahrer, Sandboarder und Zipflbob-Fahrer auf einer 200 Meter langen Abfahrt ihr Können unter Beweis stellen. Wer es ruhiger mag, kann im Dünenbad einen entspannten Badetag wie am Meer verbringen.

Geschichtspark Bärnau-Tachov im Oberpfälzer Wald

Der neue Geschichtspark Bärnau-Tachov lädt auf eine Zeitreise vom achten bis ins zwölfte Jahrhundert ein. Auf dem Freigelände wurden eine slawische Siedlung, eine Turmhügelburg und ein Hochmittelalterdorf aus Originalmaterialien rekonstruiert. Der Rundgang beginnt im Informationszentrum, wo Schautafeln, Modelle und Mitmachstationen mittelalterliche Handwerkstechniken und Lebensgewohnheiten auch für Kinder interessant erklären.

Familiengolfen im Bayerischen Golf- und Thermenland

Auf dem Chervò Junior Golf Course in Bad Griesbach heißt es „kids only“. Hier genießen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Vorrang. Auf dem Fun-Parcours mit sechs Par-3-Löchern üben Anfänger zwischen Badewanne, Comicfiguren und kleinen Hindernissen den richtigen Abschlag. Die Golfakademie Bad Griesbach hält für Kinder, aber auch für Erwachsene ein umfangreiches Kursangebot bereit.

Kultur und Geschichte in ostbayerischen Städten

In Museen mit altersgerechten Präsentationen und bei pädagogisch konzipierten Stadtführungen tauchen Kinder in die Geschichte ihrer Urlaubsstadt ein. Viele Zentren schmücken sich außerdem mit malerischen Plätzen, romantischen Winkeln und einer schönen Altstadt. Hier können auch die Erwachsenen nach Herzenslust bummeln, während die Kinder vergnügt Eis schlecken.

Unterkünfte für Familien

Informationen zu den familienfreundlichen Unterkünften in Ostbayern enthält das neue Familienjournal, das kostenlos unter www.ostbayern-tourismus.de angefordert werden kann. Unter www.meinurlaub.tv gibt es Kurzvideos zur Region. In den ausgezeichneten Betrieben mit kindgerechter Einrichtung und Gastronomie, professioneller Betreuung und umfangreichen Freizeitmöglichkeiten dürfen sich Kinder frei entfalten. Einfach zu erkennen sind diese Betriebe an den Kinderland-Bärchen, einem bayernweit gültigen Qualitätssiegel. Die Unterkünfte können zum Teil auch direkt online gebucht werden.

Urlaub, der bewegt

Im Bayerischen Wald bringt das neue Urlaubsangebot „WaldFitFamily“ Kinder garantiert in Schwung. Hier lernen sie, dass körperliche Aktivität ein selbstverständlicher Teil von Spaß, Genuss und Urlaub sein kann. Bei den Freizeitprogrammen der familienfreundlichen Hotels, im Naturhochseilpark oder beim Reiten, die Lust, sich zu bewegen, kommt mit den Erlebnissen wie von selbst. Auf www.bayerischer-wald.de findet man attraktive Pauschalangebote und weitere Informationen.

Quelle: djd/Tourismusverband Ostbayern e.V.

Ab ins Grüne – So lassen sich Fahrräder sicher und komfortabel transportieren

(djd/pt). Fahrradfahren ist zur Massenbewegung geworden: Jeder zweite Deutsche steigt einmal im Monat, jeder zehnte sogar täglich in den Sattel, berichtet das Statistikportal Statista. Dabei ist der Drahtesel nicht nur gefragt, um ins Büro, die Universität oder die Schule zu kommen. Auch Tagesausflüge oder Radurlaube werden immer beliebter. Die meisten möchten jedoch auch andernorts das eigene, gewohnte Fahrrad bewegen – wer neue Regionen per Muskelkraft entdecken will, benötigt daher ein sicheres Transportmittel fürs Zweirad.

Praktisch ist es, wenn man den eigenen Drahtesel zu Ausflügen oder in den Urlaub auf dem Heckträger einfach mitnehmen kann. Foto: djd/MFT

Praktisch ist es, wenn man den eigenen Drahtesel zu Ausflügen oder in den Urlaub auf dem Heckträger einfach mitnehmen kann. Foto: djd/MFT

Sicherer Transport am Heck

Über Kopf oder am Heck – diese Frage stellt sich als erstes, wenn man einen Fahrradträger für das eigene Auto benötigt. Die Version auf dem Dach ist bei vielen unbeliebt, da das Be- und Entladen sowie das Befestigen des Rads über Kopf eine kräftezehrende Angelegenheit ist. Deutlich bequemer ist die Handhabung eines Heckträgers: Hier lässt sich das Rad ohne großen Aufwand arretieren und wieder abnehmen. Ein weiterer Vorteil der „Huckepack“-Version: Dieser Träger hat einen geringeren Einfluss auf den Luftwiderstand als ein Dachaufbau – das macht sich beim Kraftstoffverbrauch spürbar bemerkbar.

Leichtbau sorgt für mehr Komfort

Noch einfacher wird die Handhabung, wenn der Träger selbst aus Leichtbau-Materialien gefertigt ist: Modelle wie der neue „euro-select compact“ des deutschen Herstellers mft beispielsweise werden aus hochstabilen, aber dennoch leichten Stahl- und Aluminiumlegierungen gefertigt. Bei einem Eigengewicht von nur 13 Kilogramm lassen sich bis zu 60 Kilogramm zuladen.

Auf dem heutigen Stand der Technik ist auch die wartungsfreie und stromsparende LED-Beleuchtung. Zur Befestigung am Fahrzeug sind nur wenige Handgriffe erforderlich: Den Träger auf der Kugel aufsetzen, einen Handgriff betätigen und die Flügel herunterklappen – schon sitzt das Transportsystem fest. Wenn der Träger einmal nicht benötigt wird, lässt er sich sogar zusammenfalten – und ist mit nur rund 70 Zentimetern leicht zu transportieren oder abzustellen. Unter www.mftgmbh.de gibt es alle Informationen zu diesem System.

Radfahren mit Rückenwind

Bei diesen Fahrrädern ist der Rückenwind in Form eines zusätzlichen Motors fest eingebaut: E-Bikes, die mit ihrem Elektroantrieb das Vorankommen unterstützen, werden immer beliebter. Ob in bergigem Gelände oder auf ausgedehnten Touren, die Räder leisten wertvolle Hilfe, um entspannt ans Ziel zu kommen. Wichtig zu wissen: Nicht jeder Fahrradträger kann die E-Bikes transportieren. Hier kommt es insbesondere auf die maximale Zuladung an. Modelle wie „euro-select compact“ können bis zu 60 Kilogramm schultern – mehr als genug für die Elektroräder. Unter www.mftgmbh.de gibt es mehr Informationen.

Quelle: djd/MFT

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