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Schlagwort: Schwäbische Alb

Abenteuer Unterwelt: Nach langem Winterschlaf erwachen wieder die einzigartigen Höhlen der Schwäbische Alb

Wimsenerhoehle / Quelle: Mythos Schwäbische Alb

Wimsenerhoehle / Quelle: Mythos Schwäbische Alb

Unzählige Höhlen wurden mit der Kraft des Wassers ausgewaschen und haben die Schwäbische Alb über die letzten Jahrmillionen zu einer der höhlenreichsten Regionen Europas werden lassen.

Darunter zählt auch die Wimsener Höhle. Wenn die Fledermäuse aus ihrem Winterschlaf erwachen und ihr Quartier verlassen, ist dies das Zeichen zur Eröffnung der Wimsener Höhle auf der Schwäbischen Alb. Die einzige befahrbare Wasserhöhle in Deutschland ist ein großartiges Ausflugsziel für die ganze Familie. „Aktiv“ mit dem Boot, kann man seit dem 1. April 2017 täglich von 10.00-18.00 Uhr, die Höhlenwelt erkunden. 10 Minuten dauert die Fahrt mit dem fachkundigen Fährmann und geht ca. 70 m ins mystische Erdinnere. Beim historischen Gasthof Friedrichshöhle kann man sich stärken und Kinder können sich am großen Wasserspielplatz austoben.

Auch die Honauer Olgahöhle ist ein ideales Ausflugsziel für Jung und Alt. Die größte Kalktuffhöhle Deutschlands liegt im Echaztal, am Rande der Schwäbische Alb unterhalb des Märchenschloss Lichtenstein. Die Olgahöhle ist in den Monaten April bis Oktober am ersten Sonntag des Monats, zwischen 11 bis 17 Uhr, geöffnet. Ebenso an besonderen Feiertagen wie der Ostersonntag am 16.04.2017 kann die Schauhöhle besichtigt werden. Dort wird bei jedem Wetter eine Ostereiersuche organisiert. Schon vor 140 Jahren ließ der Höhlenentdecker Johann Ziegler die Honauer Kinder bei schlechtem Wetter in der Olgahöhle nach Ostereiern suchen. Diese alte Tradition haben Höhlenführer der Olgahöhle wiederbelebt. Auch dieses Jahr können sich Kinder, die rechtzeitig in der Höhle vorbeischauen, auf die Suche machen.

An Ostern kann man auch in die faszinierende Unterwelt der Bären- und Nebelhöhle abtauchen. Ab April haben die Höhlen wieder täglich von 9 – 17.30 Uhr geöffnet. Die beiden Höhlen sind über Jahrmillionen entstanden und jede hat ihre eigene, spannende Geschichte.

Extra Tipp: KUHLT – Das brandneue kulinarische Höhlenticket

Voraussichtlich ab dem 15. April 2017 ist das Kombiticket an der Bären- und Nebelhöhle sowie der Wimsener Höhle erhältlich. Mit dem „KUHLT“ Höhlen Ticket entdeckt man zwei touristische Highlights der Schwäbischen Alb. Der Preis von 9,– € enthält den Eintritt in die Bären- oder Nebelhöhle und die Wimsener Höhle – PLUS zwei Spitzenprodukte aus der Region kostenfrei für jeden Ticketinhaber. Gegen Vorlage des Coupons erhält der Besucher im Kundenzentrum der ALB-GOLD Teigwaren GmbH in Trochtelfingen eine Packung beste ALB-GOLD Nudeln aus 100% deutschen Zutaten sowie in der ROSE Bio-Manufaktur in Hayingen-Ehestetten eine feine Bio-Suppe der Marken ROSE oder KÜCHENBRÜDER.

Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen Osterferienprogramm ist findet in der kostenlosen Broschüre „Freizeittipps“ weitere Tipps für Ausflüge & Freizeit auf der Mittleren Schwäbischen Alb. Mit Informationen zu Höhlen, Schlössern, Burgen, Museen und vieles mehr. Erhältlich bei der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb unter Telefon 07125 / 150 60 60 oder unter www.mythos-alb.de

Quelle: Mythos Schwäbische Alb

Mythos Freizeittipp: Saisonstart Freizeitpark Traumland an der Bärenhöhle

Der Frühling streckt seine Fühler aus: Ab zum märchenhaften Freizeitspaß Traumland. Bild © 2017 Fotodesign Futter Reutlingen / Herausgeber: Mythos Schwäbische Alb

Der Frühling streckt seine Fühler aus: Ab zum märchenhaften Freizeitspaß Traumland. Bild © 2017 Fotodesign Futter Reutlingen / Herausgeber: Mythos Schwäbische Alb

Der Winter ist vorbei und die ersten Sonnenstrahlen locken freizeitliebende Familien nach draußen. Warum nicht zum Freizeitpark Traumland bei der Bärenhöhle? Denn F steht für Frühling, Familie und natürlich dem Freizeitpark Traumland. Ab dem heutigen 08.04.2017 ist der Freizeitpark an der Bärenhöhle täglich von 09:30-18:00 Uhr wieder geöffnet. Das Traumland ist das ideale Ausflugsziel für Jung und Alt und verzaubert die ganze Familie. Im Mittelpunkt steht das beliebte Riesenrad mit wunderbarem Blick. Im geheimnisvollen Märchenwald entdecken die Kinder phantastische Märchengestalten. Besonders beliebt bei den Kleinen ist auch das Rennwagen- und Oldtimerfahren.

Freizeitpark Traumland heißt ein abwechslungsreicher Rundgang vom traumhaften Märchenwald vorbei an Oldtimerbahn, den Zauberspiegel, ‚Jumping-Tower‘, Sprungkissen, Riesenrad, Ponyreiten im Indianerdorf und der Marienkäferbahn bis zum verrückten Waldhaus, das den Rundgang abrundet.

Hunde an der Leine dürfen gerne zum Freizeitpark Traumland mitgebracht werden. Mehr Informationen über das Traumland auf der Bärenhöhle finden Sie unter www.freizeitpark-traumland.de

In der kostenlosen Broschüre „Freizeittipps“ finden Familien und Besucher der Schwäbischen Alb weitere spannende Tipps für erlebnisreiche Ausflüge & Freizeit auf der Mittleren Schwäbischen Alb. Mit Informationen zu Höhlen, Schlössern, Burgen, Museen und vieles mehr. Erhältlich bei der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb unter Telefon 07125 / 150 60 60, unter www.mythos-alb.de und in den Tourist Informationen und Rathäusern der Region.

Quelle: Mythos Schwäbische Alb

Mit dem Biosphärenbus rund um den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen

Seit 1. Mai und bis 16. Oktober 2016 bringt der Biosphärenbus wieder Radfahrer und Wanderer an Sonn- und Feiertagen kostenlos und entspannt ans Ziel

Blick von Schloss Lichtenstein hinab nach Honau. Bild: selbst

Blick von Schloss Lichtenstein hinab nach Honau. Bild: selbst

Der Albtrauf mit seinen ausgedehnten Hang- und Schluchtwäldern, Streuobstwiesen sowie die Albhochfläche mit vielfältigen Wacholderheiden und bunten Blumenwiesen prägen das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Auf 85.300 Hektar findet man hier eine historisch gewachsene und traditionelle Kulturlandschaft, die ihresgleichen sucht. Nirgendwo sonst in Baden-Württemberg existiert eine solche Vielzahl an Lebensräumen, seltenen Tieren und Pflanzen sowie kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Nicht umsonst hat die UNESCO das Gebiet 2009 ausgezeichnet.

Die Zeit scheint stillzustehen im ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen, der über 100 Jahre militärisches Sperrgebiet war. Seine Schließung war die Geburtsstunde des Biosphärengebiets, für das er das Herzstück darstellt. Die einmalige Landschaft mit seltenen Tieren und Pflanzen kann man auf einigen Wanderungen erleben. Beispielsweise ausgehend vom Biosphärenzentrum im Alten Lager mit seiner spannenden interaktiven Ausstellung zum Biosphärengebiet in das ehemalige Militärgelände.

Der Biosphärenbus umrundet drei Mal täglich an Sonn- und Feiertagen den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen. Mit dabei ist ein Anhänger für Fahrräder. Die Informationsbroschüre mit Fahrplan, Tourenvorschlägen und vielen weiteren Informationen ist in den Tourist Informationen erhältlich, oder kann bei der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb unter der Nummer 0 71 25 / 150 6060 und unter www.mythos-alb.de bestellt werden. Hier erhält man auch die kostenlose Broschüre „Radfahren“ mit 18 weiteren schönen Radtourenvorschlägen auf der Schwäbischen Alb.

Quelle: Mythos Schwäbische Alb

Auf Schneeschuhen durch Deutschlands Süden

10 außergewöhnliche Wintererlebnisse in Baden-Württemberg

Winterabenteuer lassen sich auch abseits der Skipiste erleben. In Baden-Württemberg gibt es vielfältige Angebote rund um Schnee und Eis – für Naturliebhaber, Aktive und Genießer. Zehn außergewöhnliche Wintererlebnisse in Deutschlands Süden zeigt diese Übersicht.

 

  1. Mit Huskys durch den Schnee

Wer einmal selbst einen Hundeschlitten führen möchte, muss nicht nach Skandinavien reisen. Sibirische Huskys gibt es auch auf der Schwäbischen Alb. Bei Jagstzell können Hundefreunde in einem Kurs lernen, selbst ein Husky-Gespann zu führen. Wer sich lieber durch die Natur chauffieren lässt, kann im Gespann auch einfach nur mitfahren. Selbst an schneelosen Tagen steht einer Hundeschlittenfahrt nichts im Weg, dann kommen spezielle Wagen zum Einsatz.

www.nature-trails-events.de

 

  1. Nichts für Angsthasen: Snowkiten im Schwarzwald

Mit dem Lift hoch, auf Skiern runter, das kann fast jeder. Wer mehr Abenteuer sucht, nimmt nicht den Lift, sondern das Segel. Beim Snowkiting lässt sich der Wintersportler auf seinem Board am Kite vom Wind ziehen. Bei genügend Windstärke geht das bergauf genauso gut wie bergab. Die weiten baumfreien Kuppen und flachen Hänge im Südschwarzwald eignen sich dafür besonders. Wer Ski oder Snowboard fahren kann, hat es einfacher, doch es geht auch ohne Vorkenntnisse. Ein Kurs zur Einweisung in Wetter, Wind und Technik vermittelt die wichtigsten Grundlagen.

www.schwarzwald-tourismus.info/entdecken/winterurlaub/snowkiten

 

  1. Zum Schneewalzer an den Albtrauf

Wandern im Winter am Trauf der Schwäbischen Alb – der Premium-Winterwanderweg „Schneewalzer“ macht es möglich. Wenn die Höhen der Alb verschneien, blickt der Wanderer von der Traufkante auf eine weiße Winterwelt. Die idyllische Wachholderheide präsentiert sich im winterlichen Schneekleid, Tannen und weite Felder glitzern in der Sonne. Von Albstadt-Burgfelden führt der fünf Kilometer lange, gewalzte Rundweg auf die Hochfläche des Heersberges, traumhafte Ausblicke inklusive.
www.traufgaenge.de

 

  1. Birdwatching am Bodensee

Rund 250.000 Vögel überwintern jedes Jahr rund um den Bodesee. Diese ungewöhnlichen Urlaubsgäste in ihrem Winterquartier zu beobachten, ist ein besonderes Erlebnis. Im Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried werden auch im Winterhalbjahr Führungen angeboten. Wer auf eigene Faust zu einer Naturexkursion aufbrechen möchte, findet auf dem Life-Pfad Untersee 19 lehrreiche Stationen. Der Pfad führt rund um den Markelfinger Winkel und vermittelt Wissenswertes zur Vogelwelt und zum Ökosystem Untersee.

www.tourismus-untersee.de

 

  1. Übernachten im Schäferwagen, Tipi-Zelt oder in der Jurte

Auch im Winter kann man im Biosphärengebiet Schwäbische Alb eine außergewöhnliche Übernachtung erleben. Im Hofgut Hopfenburg kann der Gast zwischen Schäferwagen und Tipi-Zelt, Jurte oder Zirkuswagen wählen. Alle Unterkünfte sind liebevoll restaurierte Originale oder – wie bei den Jurten – im Herkunftsland nach alten Traditionen gefertigte Behausungen. Damit es im Winter nicht kalt wird, sind die Unterkünfte beheizt.

www.hofgut-hopfenburg.de

 

  1. Rodeln für Fortgeschrittene auf dem Feldberg

Die längste Rodelstrecke des Schwarzwaldes beginnt auf dem Feldberggipfel. Von hier aus geht es über vier Kilometer rasant ins Tal. Nach einem Kilometer und 150 Höhenmetern lädt die Todtnauer Hütte zu einem Zwischenstopp ein. Bis zur Talstation bleiben dann immer noch 400 Höhenmeter Rodelspaß. Mutige starten vom Feldberggipfel, weniger Abenteuerlustige von der Todtnauer Hütte. Eine gute Ausrüstung und Rodelerfahrung sind in beiden Fällen empfehlenswert.

www.todtnauer-huette.de

 

  1. Radeln statt Rodeln: Auf Skibikes durch den Schnee

Wer denkt, dass Radfahren nur im Sommer möglich ist, der irrt sich. Im Schwarzwald warten auf Wintersportler spezielle Skibikes. Diesen Bikes fehlen zwar Räder und Pedale, ihre Kurzskier machen sie auf dem Schnee aber umso schneller. Am Skilift der Darmstädter Hütte an der Schwarzwaldhochstraße bei Seebach sind die Skibikes kostenlos auszuleihen. Auch am Belchen im südlichen Schwarzwald kann man den Hang hinunter radeln. An der Talstation der Belchenbahn gibt es ein Komplettpaket mit Skibike, Helm, zweistündigem Schnupperkurs und Karte für die Gondelbahn.

www.darmstaedter-huette.de

www.skibike-belchen.de

 

  1. Mit Schneeschuhen durch die Allgäuer Winterwelt

Querfeldein laufen, geradewegs über weiß gepuderte Hänge und in unberührte Täler: Auf Schneeschuhtouren können Wanderfreunde in den Wintermonaten zu Fuß die verschneite Natur rund um Isny im Allgäu erkunden. Was früher Fortbewegungsmittel für kanadische Inuits und Holzfäller war, ist mit den heute gebräuchlichen Schneeschuhen zu einem beliebten Sportgerät geworden. In der Umgebung von Isny finden in der Wintersaison regelmäßig Schneeschuhtouren statt.

www.isny.de

 

  1. Sigmaringen on Ice

Fortbewegung auf zwei Beinen, aber mit Kufen auf spiegelglatter Fläche. Schlittschuhbegeisterte können auf dem Sigmaringer Rathausplatz bis zum 6. Januar 2015 ihre Runden drehen. Unterhalb des Schlosses Sigmaringen wird dafür eine Eisfläche aufgebaut. Dazu gibt es gastronomische Angebote in weihnachtlicher Atmosphäre und ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm.

www.sigmaringen.de

 

10. Glühweinmarkt in Bad Rappenau

Weihnachtsmärkte im Advent gibt es fast überall. Wer auch im Januar noch nicht genug hat von Glühwein, Punsch und Co., findet in Bad Rappenau jährlich an drei Wochenenden den traditionellen Glühweinmarkt. Bei romantischem Schwedenfeuer und einem Angebot aus über 40 Sorten Glühwein – mit und ohne Alkohol – lässt sich die Kälte schnell vergessen. Fürs leibliche Wohl sorgen außerdem Flammlachs, über Buchenholz gegrillte Spezialitäten und süße Schmankerln. (09.-11.01.2015; 16.-18.01.2015; 23.-25.01.2015)

www.bad-rappenau.de

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Quelle: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

Baden-Württemberg: Pilotprojekt für nachhaltige Mobilität im Tourismus in fünf ausgewählten Destinationen des Landes

Bei der Mobilitätsberatung für Tourismusdestinationen handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur. Die Mobilitätsberatung wird als Pilotprojekt in fünf ausgewählten Destinationen des Landes Baden-Württemberg entwickelt und getestet.

Dazu sind zunächst Angebots- und Nachfrageanalysen und mehrere Workshops mit Verkehrs- und Tourismusexperten in den Destinationen geplant. Ziel des Projekts ist, für diese Reiseziele konkrete Mobilitätskonzepte zu erarbeiten“, sagte Tourismusminister Alexander Bonde am Dienstag (27. Mai) in Stuttgart. „Die unterschiedlichen Mobilitätsangebote nach touristischen Bedürfnissen auszurichten fördert die Mobilität im Ländlichen Raum und hilft, attraktive und kostengünstige Verkehrskonzepte im Land zu stärken. Durch die Mobilitätsberatung wollen wir Städte und Gemeinden dabei unterstützen, attraktive Angebote für alle Altersklassen und Zielgruppen zu etablieren, die eine umweltschonende und einfache Anreise sowie eine flexible Mobilität vor Ort gewährleisten“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Ausgewählt wurden die Destinationen Kurort Bad Dürrheim, Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald sowie die Tourismusgemeinschaften Nördlicher Schwarzwald, Liebliches Taubertal und Mythos Schwäbische Alb. Bei der Auswahl der Destinationen wurden Struktur, Art und Größe der Destinationen sowie die regionale Verteilung im Land berücksichtigt.

Die Dauer des Pilotprojekts ist auf ein Jahr angelegt. Mythos Geschäftsführer Wolfgang Schütz freut sich darüber, dass die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb mit ihrer Bewerbung bei den Ministerien erfolgreich war und dass die Region den Zuschlag erhalten hat. Er ist auf die Ergebnisse gespannt, die mit den verschiedenen Partnern, zu denen er vor allem auch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie die Verkehrsträger zählt, erarbeitet werden und hofft auf umsetzbare und finanzierbare Vorschläge.

Weitere Informationen gibt es bei der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb unter 0 71 21 / 4 80 30 33, unter http://www.mythosschwaebischealb.de/ oder unter info@mythosalb.de

Quelle: Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb

Ausflugstipp in den Pfingstferien: Marbach

Bäume, Koppeln, lichte Ställe – Das Haupt- und Landgestüt Marbach feiert sein 500-jähriges Bestehen

Marbach an der Lauter an einem Tag im Frühjahr 2014. Ein makellos blauer Himmel spannt sich über grünen Koppelwiesen aus und die Sonne schickt ihr Licht durch die schräggestellten Fenster des Fohlenstalls und malt leuchtend goldgelbe Vierecke in die Stroheinstreu. Eingerahmt von der halbrunden Türöffnung an der entgegengesetzten Schmalseite des Stalles ein lichtes Stillleben aus hügeligen Koppeln und noch blattlosen Wäldern, in dessen Vordergrund drei friedlich grasende Schimmelstuten als kontrastierende Farbtupfer zu sehen sind. Es riecht nach Frühling und ein vielversprechender glasiger Dunst liegt über der Szenerie. Und obwohl es nur einer von einer ganzen Reihe solch lichter Märztage ist, ist es für ein junges Araberstutfohlen, das noch keinen Namen hat, doch ein ganz besonderer Tag, denn heute hat es zum allerersten Mal ins Freie dürfen. Zwar noch nicht auf die große Koppel zu den anderen Mutterstuten, sondern erst mal auf ein kleines, eingegrenztes Areal, aber keine Stallwände begrenzen mehr seine Sicht. Die Kleine ist aufgeregt, man sieht es ihr an. Ihren Kopf hält sie ganz angestrengt aufrecht, die Ohren drehen sich nach allen Richtungen und die Nüstern sind aufgebläht. Gespannt wie ein Flitzebogen wirkt der schmächtige Körper, und das Fohlen erweckt den Eindruck, als wolle es jeden Moment davonpreschen. Das Fell der kleinen Araberstute ist braun und ihre Nase mit dem charakteristischen konkaven Knick ziert eine weiße Blesse. Eine Woche ist sie alt, und wie sie so dasteht neben ihrer Mutter Memduha, erweckt sie den Eindruck, als stehe sie auf Stelzen, so viel Bein präsentiert sich da mit so wenig Pferd oben drauf. Diese Kleine ist das zweite Marbacher Araberfohlen in diesem Jahr. Dass sie als Nachzucht eines landeseigenen Gestüts etwas Besonderes ist, scheint sie nicht zu wissen, und es würde sie auch nicht interessieren, wollte man es ihr erzählen. Sie interessiert sich für die grünen Gräser, die ihrer Mutter zu schmecken scheinen, und die Gerüche, die in der Luft liegen. Von Jasir ox und Hadban Enzahi ox hat sie noch nie etwas gehört. Und doch stünde sie nicht hier auf der Alb, wären diese Hengste nicht vor ihr einmal hier gewesen.

Doch beginnt die Geschichte des Haupt- und Landgestüts Marbach, das heuer sein 500-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Festprogramm begeht, ja auch nicht erst mit Jasir oder Hadban, sondern etliche Jahrhunderte vorher schon, als im Jahr 1496 Herzog Eberhard II., Sohn des Grafen Eberhard im Bart, das Lehen Marbach, das sechzehn Jahre zuvor von seinem Vater an das Kloster Offenhausen verschenkt worden war, zurückkaufte. Das genaue Gründungsdatum eines Gestüts in Marbach ist bis heute unbekannt, lange war man davon ausgegangen, es habe als Erweiterung eines bereits im Oberfeld in der Nähe von Marbach bestehenden Gestüts seinen Anfang genommen, diese Theorie erwies sich jedoch nach neuesten Erkenntnissen als unhaltbar. Vielmehr findet sich im Hauptstaatsarchiv Stuttgart in Zusammenhang mit einer Strafverfolgung eine erste Erwähnung eines in Marbach bestehenden Gestüts, die darauf hinweist, dass es dieses 1514 schon gegeben haben muss. Ein Gomadinger Untertan namens Sixt Schmid nämlich, der bezichtigt wird, an den Aufständen des Armen Konrad im Sommer 1514 beteiligt gewesen zu sein, führt bei seiner Vernehmung als Alibi ins Feld, zu besagter „Tat“-zeit gen „Marppach an der Luter zu s(meines) gnädigen Herrn Gestüt gegangen“ zu sein, anstatt sich an den Aufständen beteiligt zu haben. 59 Jahre später aber, so viel ist sicher, erhält Marbach die Funktion eines Hof- und Landgestüts, und dabei wird es 244 Jahre lang bleiben, ehe 1817 das Hofgestüt von König Wilhelm I. nach Weil bei Esslingen verlegt wird. In all diesen Jahrhunderten wird viel mit unterschiedlichsten Pferderassen gekreuzt und experimentiert, doch immer liegt das Hauptaugenmerk darauf, vorrangig die von seiten der Landwirtschaft und des Militärs geäußerten Bedürfnisse nach robusten Arbeitspferden zu befriedigen. An Reitsport als Freizeitvergnügen denkt in jenen Zeiten noch niemand. Und so entsteht nach vielerlei Zuchtversuchen mit Holsteinern, Hannoveranern, Normannen und Ostpreußen im Laufe der Jahrhunderte mit dem Altwürttemberger ein „starkknochiges, tiefes, trockenes, leichtfutteriges und ausdauerndes Modell mit guten Hufen“, das aufgrund seines anständigen Charakters und Arbeitswillens im Volksmund den Titel „Herr und Bauer“ verliehen bekommt. Zwei Vertreter dieser Rasse zeigt das Gestüt mit Ehrmann und Sorano noch heute. Möglich, dass man in Marbach in den Fünfzigerjahren dachte, man wäre mit der Pferdezucht nun am Ziel seiner Wünsche angelangt, doch es sollte anders kommen, denn die Technik hielt Einzug in die Landwirtschaft und motorisierte Geräte und Traktoren verdrängten das Arbeitstier Pferd vom Markt. Und so hätte diese Entwicklung damals beinahe das Ende der Marbacher Pferdezucht eingeläutet, wäre man nicht mitgegangen mit einer Bewegung, die vom Norden Deutschlands ihren Ausgang nahm und nach und nach auch den Süden erfasste: Gemeint ist die Umstellung der Pferdezucht vom Arbeitspferd aufs Reitpferd. Zwei Optionen standen damals zur Debatte: Entweder man gab die eigene altwürttembergische Pferderasse auf, übernahm norddeutsche Reitpferderassen und baute mit ihnen eine gänzlich neue Zucht auf, oder man versuchte durch Einkreuzung von Reitpferderassen die eigenen bereits bestehenden Pferderassen umzuzüchten. Am Ende entschied man sich in Marbach für die letztere Möglichkeit. Es war ein Vorhaben, das zunächst mangels eines passenden Beschälers fast zum Scheitern verurteilt gewesen wäre, wäre den Marbacher Gestütsleuten nicht mit dem Ostpreußenhengst Julmond buchstäblich das Glück in die Hände gelaufen. Julmond war 1945 mit dem großen Treck in den Westen gelangt, hatte auf seiner Flucht vor der Roten Armee das zugefrorene Frische Haff überquert und kam nach längeren Zwischenaufenthalten in Warendorf und Breithülen 22-jährig nach Marbach. In den fünf Jahren seiner Hauptbeschälertätigkeit zeugte er 140 Fohlen, ehe er 1965 einem Herzinfarkt erlag. Er stellte so buchstäblich die Württemberger Pferdezucht auf eigene Beine.

Heute, 500 Jahre nachdem in Marbach die ersten Pferde in die Ställe einzogen, ist das deutsche Reitpferd vom Typ Württemberger, wie es in Marbach seit den Sechzigerjahren gezüchtet wird, weit über die Landesgrenzen hinaus begehrt und beliebt. Neben diesem werden in Marbach Schwarzwälder Kaltblüter, und Arabische Vollblüter gezüchtet. Rund 500 Pferde beherbergen die drei zusammengehörigen Gestüte Marbach, Offenhausen und St. Johann mit ihren Vorwerken Fohlenhof, Schafhaus, Hau und Güterstein. Das Gestüt selbst präsentiert sich als moderner Pferdezuchtbetrieb mit vielfältigsten Aufgaben. Dazu gehören, um nur die wichtigsten zu nennen, die Haltung einer eigenen Stammstutenherde, die Nachzucht von Deckhengsten und deren Bereitstellung für die Pferdezüchter Baden-Württembergs auf den verschiedenen Beschälstationen des Landes, die Ausrichtung von Leistungsprüfungen bei Pferden und Schafen, der Betrieb einer Landesreit- und -fahrschule sowie seine Funktion als Ausbildungsbetrieb für Pferdewirte. Das Futter für die Tiere erzeugt der Betrieb auf den gestütseigenen 900 Hektar landwirtschaftlicher Fläche nahezu komplett selbst. Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist der Tourismus, zieht das Gestüt doch jährlich mehr als 500 000 Besucher an.

Überdies hat sich Marbach seit 2006 zu einem „Kompetenzzentrum Pferd Baden-Württemberg“ fortentwickelt, mit dem Ziel, den Pferdezüchtern und -haltern im Land in allen das Thema Pferd betreffenden Fragen als Info- und Beratungsportal zu dienen und darüber hinaus eine gebündelte Darstellung der entsprechenden Fortbildungsmöglichkeiten für Pferdefreunde anzubieten. Seit 2007 unterliegt die Gestütsleitung Landoberstallmeisterin Frau Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, im August desselben Jahres begab sich ihr Vorgänger im Amt, Dr. Helmut Gebhardt, in den Ruhestand.

Was aber haben die vollblütigen Vorfahren unseres kleinen Araberfohlens nun mit dieser ganzen fünfhundertjährigen Geschichte zu tun und wie kamen sie seinerzeit dazu, auf der Schwäbischen Alb zu grasen, anstatt mit wehenden Mähnen in den Sandwüsten Saudi Arabiens dahinzupreschen? Nun, Jasir ox und seine Nachfahren treten in die Marbacher Geschichte erst im Jahr 1932 ein. Ihre eigene Geschichte nimmt ihren Anfang zu Beginn des 19. Jahrhunderts im königlichen Privatgestüt Weil bei Esslingen, und es ist einer Leidenschaft König Wilhelms I. von Württemberg zu verdanken, dass in Marbach heute Araber gezüchtet werden. Er, dem ein besonderes Geschick in Sachen Pferdezucht nachgesagt wird, führte 1816 erste Araberhengste nach Württemberg ein und brachte die Araberzucht seines königlichen Privatgestüts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts mit großer züchterischer Weitsicht zur Blüte. Bis 1932 blieb diese im Privatbesitz des Württembergischen Königshauses, ehe die letzte Königstochter Fürstin Pauline 17 ihrer Araber an Marbach übergab. Als 1948 Deckhengst Jasir vorzeitig abgezogen wurde, sah es eine Zeitlang schlecht aus für den Fortbestand der Marbacher Araberzucht, doch 1955 wurde mit Hadban Enzahi im ägyptischen Gestüt El Zahraa ein ebenbürtiger Nachfolger gefunden. Mit Schiff und Bahn von Ägypten über Italien und Österreich, zuletzt in einem Waggon des Orient-Express her reisend, kommt der legendäre Hengst schließlich nach neuntägigem Unterwegssein bei eisigen Temperaturen in Marbach an. 20 Jahre Tätigkeit als Hauptbeschäler im Gestüt sind ihm beschieden. Seine Nachfahren finden sich heute in vier Kontinenten.

Es sind ihre Schönheit, Ausdauer, Härte, Genügsamkeit und v. a. ihre Intelligenz und ihr freundliches Temperament, was die Freizeit- und Distanzreiter an den edlen Pferden mit dem trockenen Kopf und den großen, sprechenden Augen schätzen, die wie unsere noch namenlose Kleine den typischen „Araberknick“ auf der Nase aufweisen.

Eine hohe Erwartung an ein gerade mal eine Woche altes Fohlen wäre es schon, wollte man all diese Eigenschaften jetzt schon in es hineinlegen, aber eine große Wachheit und Aufmerksamkeit lässt sich ihm jetzt schon attestieren. Die Turmuhr im Glockenturm auf dem Engländerstall hat viertel vor zwölf geschlagen, ein Wiehern und Hufgeklapper ist zu hören gewesen vom großen Eingangstor her, was bedeuten könnte, dass ein paar Hengste vom morgendlichen Ausritt zurückkehren, und da steht sie nun neben ihrer Mutter und ihre Ohren spielen und versuchen zu erkunden, was all das zu bedeuten hat. Noch weiß sie nicht, dass zweieinhalb Jahre unbeschwerter Kindheit auf den grünen Marbacher Weiden jetzt vor ihr liegen, in denen sie im Kreise ihrer vierhufigen Altersgenossen, von denen viele derzeit noch im warmen Fruchtwassersee selig vor sich hinschlummern, Zeit genug finden wird, um alle Geräusche des Gestüts hinlänglich kennenzulernen. Zeit genug auch, um die Gerüche des Frühlings, Sommers und Herbstes in sich aufzunehmen und Zeit genug, um ihre Ausdauer, Härte und Intelligenz unter Beweis zu stellen, und – vielleicht auch ihren liebenswürdigen Charme, der unter aller Aufgeregtheit jetzt schon aus ihren Augenwinkeln hervorblitzt.

Möge es ihr vergönnt sein, dass sie eines Tages, wenn die Zeit dafür gekommen ist, mit einem ebenso liebenswürdigen Pferdeliebhaber zusammentreffen wird, auf dass man nach vollendetem Kauf sagen kann, es sei Liebe auf den ersten Blick gewesen, und zwei, die füreinander bestimmt gewesen seien, hätten sich gesucht und gefunden.

Höhlen, Burgen, Aussichtstürme, Felsen Museen und Wanderwege – die Schwäbische Alb hat unzählige weitere attraktive Ausflugziele für Jung und Alt „im Gepäck“. Wer sich für diese interessiert, findet alles Wissenswerte hierzu bei der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb. Neu eröffnet wurde dieser Tage der Gestütsradweg, der die Vor- und Gestütshöfe mit Marbach verbindet. Dazu ist die Broschüre „Die schönsten Radtouren“ überarbeitet und neu aufgelegt worden. Insgesamt enthält sie 18 Tourenvorschläge ergänzt mit vielen Tipps zu Service, Unterkünften und vielem mehr. Die Broschüre, im handlichen DIN A 5 Format für die Lenkertasche, ist kostenlos erhältlich.

Quelle: Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb

Wasserspaß und Naturgenuss in Ellwangen (Jagst)

Abwechslungsreicher Wasserspaß: Ob Schwimmen, Segeln, Surfen oder Angeln, im Ellwanger Seenland ist alles möglich. Foto: djd / Stadt Ellwangen

(djd/pt). Das Ellwanger Seenland ist das perfekte Reiseziel für Wasserratten und Naturliebhaber. Weiher und Seen an den Ausläufern der Schwäbischen Ostalb bieten viele Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt, ob Schwimmen, Segeln, Angeln, Wandern oder Radfahren. Schöne Sandstrände lassen südländisches Flair aufkommen, gut ausgestattete Campingplätze direkt an den Gewässern sorgen für Seefeeling pur. Zentraler Mittelpunkt der Region ist Ellwangen. Das reizvolle Städtchen an der Jagst bietet neben seiner malerischen Altstadt zahlreiche Kunst- und Bauschätze, die eine Entdeckungstour wert sind. In den Sommermonaten lockt die Stadt mit einem bunten Veranstaltungsreigen. Auf www.ellwangen.de gibt es mehr Informationen.

Neuigkeiten aus Ellwangen findet der interessierte Leser auch in unserer Abteilung „Schwäbische Alb„.

Quelle: djd/Stadt Ellwangen

Und so beginnt es…

Besondere Daten scheinen Menschen wichtig zu sein. Der 6. Januar beispielsweise, der in Deutschland ein Feiertag ist. Die ErlebnisPostille hat gestern den 1.000 Beitrag veröffentlicht und angekündigt, dass an dem Projekt große Umbauten ins Rollen kommen. Den Startpunkt wollen wir an diesem besonderen Tag setzen und heute das Blog „Erlebnis Schwäbsiche Alb“ ins Rollen bringen.
Vorläufig ist hier noch nicht sehr viel, aber wir arbeiten dran – versprochen! Mehr über das Projekt gibt es zu lesen, wenn es mehr zu berichten gibt. Irgendwie logisch, oder?
🙂

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