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Das Schiff war das erste Reisemittel der Menschheit. Und auch heute noch wird es gern genommen, weniger, um anzureisen, sondern mehr für den Urlaub selbst.

Treffen der Feuerschiffe: 37. Wochenende an der Jade vom 30. Juni bis 3. Juli 2011

Am ersten Wochenende im Juli feiert Wilhelmshaven schon zum 37. Mal sein großes Stadt- und Hafenfest, das Wochenende an der Jade. Foto: djd/Wilhelmshaven Touristik und Freizeit

Am ersten Wochenende im Juli feiert Wilhelmshaven schon zum 37. Mal sein großes Stadt- und Hafenfest, das Wochenende an der Jade. Foto: djd/Wilhelmshaven Touristik und Freizeit

(djd/pt). Am ersten Wochenende im Juli feiert Wilhelmshaven schon zum 37. Mal sein großes Stadt- und Hafenfest. Vier Tage lang, vom 30. Juni bis 3. Juli, steht die Hafenmetropole Kopf, wenn Groß und Klein auf den Beinen sind und rund um den Großen Hafen das fröhliche, internationale und maritime “Wochenende an der Jade” feiern.

Maritime Vielfalt beim Open-Ship

Wie es sich für ein Hafenfest gehört, geben sich zahlreiche Schiffe ein Stelldichein. Sie repräsentieren die maritime Vielfalt des Stadt- und Hafenfests und können beim Open-Ship sogar besichtigt werden. In diesem Jahr stehen die Feuerschiffe Elbe 1, Elbe 3, Weser und ein unbemanntes Feuerschiff im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Für Liebhaber alter Segelschiffe hat auch die niederländische Barkentine Atlantis ihren Besuch zugesagt und sticht am Samstag von 10 bis 16 Uhr mit Passagieren in See. 1905 gebaut, wurde das schöne Schiff als Feuerschiff Elbe 2 in Dienst gestellt und tat über 70 Jahre lang seinen Dienst. Seit ihrem Umbau in den 1980er Jahren zur Barkentine segelt die Atlantis als eleganter Kreuzfahrtsegler in Westeuropa und der Karibik. Auf www.wochenendeanderjade.de sind weitere Informationen zu finden.

Kurzweil für Groß und Klein

Musik, Spaß und Unterhaltung dürfen beim 37. Wochenende an der Jade nicht fehlen. So verwandelt sich das Gelände am Pumpwerk in diesem Jahr in ein Hexendorf mit zahlreichen Buden und Attraktionen, etwa der Band “Corvus Corax”, die zu den bekanntesten Gruppen der Mittelalterszene zählt. Daneben sorgen rund 80 Musikgruppen auf fünf Open-Air-Bühnen und in mehreren Festzelten für musikalische Abwechslung. Ein weiterer Höhepunkt wird ein Bandcontest am Samstag auf der großen Südstrandbühne sein, der jungen Musikern die Möglichkeit bietet, sich vor großem Publikum zu präsentieren. Der Siegerband winkt ein Slot beim angesagten “Omas Teich Festival”. Vor dem großen Abschlussfeuerwerk am Sonntag rockt noch einmal die Südstrandbühne mit “The Brew”, “Mind 2 Mode” und “Wingenfelder & Wingenfelder”. Bei der Tourist-Information unter www.wilhelmshaven-touristik.de gibt es weitere Informationen, Tickets und Gastgeber.

Wilhelmshaven hat viele Gesichter

Mit seiner interessanten Architektur, dem Wattenmeer vor der Tür und einer turbulenten Vergangenheit als Kriegshafen hat Wilhelmshaven viele Gesichter. Mit dem Bau des neuen Containerhafens JadeWeserPort kommt ein weiteres hinzu. Die Mischung aus Kultur- und Naturlandschaft ist einzigartig in der Region, genauso wie die Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten: Ob Baden, Surfen, Radfahren oder ein Stadtbummel mit Kunst und Kultur – in Wilhelmshaven kommt jeder auf seine Kosten.

Quelle: djd/Wilhelmshaven Touristik und Freizeit

Die Weiße Flotte startet in die Saison: Schiff ahoi am Bodensee

Die "Weiße Flotte" auf dem Bodensee.

Die "Weiße Flotte" auf dem Bodensee.

Am 17. April 2011 nimmt die Weiße Flotte der Bodensee-Schiffsbetriebe wieder Kurs auf und verbindet in dichtem Takt die schönsten Häfen am internationalen Bodensee. Bis Mitte Oktober macht sie mit ihren zwölf Kursschiffen mobil. So wird ein Besuch der Insel Mainau, des Sea Life Konstanz, des Zeppelinmuseums in Friedrichshafen, der Pfahlbauten in Uhldingen oder des Bregenzer Hausbergs Pfänder schon bei der Anfahrt zum Erlebnis.

In Kooperation mit ausgewählten Ausflugszielen bietet die Bodensee-Schifffahrt auch günstige Kombitickets an, die Eintritt und Hin- und Rückfahrt mit dem Schiff verbinden. Neben dem täglichen Kursverkehr stehen auch 2011 zahlreiche Event- und Ausflugsfahrten wie beispielsweise zum Konstanzer Seenachtfest oder zu den Bregenzer Festspielen auf dem Programm.

Informationen: Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH, Hafenstraße 6, D-78462 Konstanz, Tel. +49 (0)7531 36 400,  www.bsb-online.com.

Quelle: Internationale Bodensee Tourismus GmbH

Getauft und gesegnet: Das neue Fahrgastschiff der BSB heißt „Überlingen“

Die neue MS "Überlingen" / Bild (c) by Bodensee-Schiffsbetriebe

Die neue MS "Überlingen" / Bild (c) by Bodensee-Schiffsbetriebe

Das neue Schiff der Bodensee-Schiffsbetriebe ist bei einem großen Festakt am Samstag, 19. Juni auf den Namen „Überlingen“ getauft worden. Über tausend Interessierte ließen es sich trotz regnerischem Wetter nicht nehmen, die Zeremonie am Landungsplatz in Überlingen zu begleiten. Auch am Sonntag nutzen zahlreiche Neugierige die Gelegenheit, MS „Überlingen“ kennen zu lernen.

„Auf dem Überlinger See wirst Du Glück bringen, Wind, Regen und Wellen spielend bezwingen“ – mit diesen Worten taufte die Überlinger
Oberbürgermeisterin Sabine Becker das neue Fahrgastschiff der Bodensee-Schiffsbetriebe. Beim feierlichen Taufakt halfen ihr zwei Überlinger Trachtenkinder. Die Überlinger Pfarrer Gerd August Stauch und Hansjörg Weber segneten das Schiff. „Mit dem Schiffsnamen ‚Überlingen’ möchten wir eine über hundertjährige Tradition aufrecht erhalten und die Verbindung zur Stadt Überlingen würdigen und stärken“, sagte Jörg Handreke, Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH. Für den Schiffnamen hatten sich viele Bürger der alten Reichsstadt eingesetzt.

Die Überlinger Dampfkapelle und der Shanty-Chor Überlingen begleiteten die Feier mit zahlreichen Musikstücken. Glückwünsche für das neue Schiff kamen vom Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank, von Reinhard Suppan, Geschäftsführer der ÖSWAG-Werft sowie von Taufpatin Sabine Becker, Oberbürgermeisterin der Stadt Überlingen. Im Anschluss an die Taufzeremonie hieß es „Leinen los“ zur Jungfernfahrt, begleitet von Böllerschüssen.

„Mit der Investition in ein neues, großes und komfortables Fahrgastschiff möchten wir vor allem eines: unseren Fahrgästen ein attraktives Erlebnis bieten“, so BSB-Geschäftsführer Stefan Ballier. MS „Überlingen“ hat einige Highlights für die Fahrgäste aufzuweisen. Dazu zählen viele Sitzplätze im Außenbereich, Liegeplattformen und großzügige Freitreppen sowie eine rundum barrierefreie Ausstattung. Die komfortablen Gastronomiebereiche und seitliche Galerien mit optimalem Panoramablick sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre. Mit einer Länge von ca. 58 Metern und einer Breite von 12 Metern ist das Neubauschiff das von den Maßen her größte Fahrgastschiff der BSB. Die Neue bietet Platz für 700 Personen. MS “Überlingen“ ist seit dem 3. Juli zumeist im Kursverkehr auf dem Überlinger See unterwegs.

Am gleichen Samstagabend war das Flaggschiff bereits zu seiner ersten Tanzfahrt zum Feuerwerk des Arboner Seenachtsfests ausgefahren, die restlos ausverkauft war – genauso wie die Frühschoppenfahrt am Sonntagvormittag. Den ganzen Sonntag über zog MS „Überlingen“ unzählige Schiffsbegeisterte an den Landungssteg in Überlingen. Dort stand die „Neue“ zur kostenlosen Besichtigung bereit und konnte bestaunt werden. Auch die stündlichen Rundfahrten, die zum Sonderpreis von 5 Euro angeboten wurden, waren sehr gut besucht.

Quelle Bild und Text: Offizielle Pressemitteilung, (c) Bodensee-Schiffsbetriebe Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit

Bodensee: Neues Fahrgastschiff vom Stapel gelaufen

Stapellauf MS "2010"Das neue Flottenmitglied der Bodensee-Schiffsbetriebe ist knapp elf Monate nach der Kiellegung am Vormittag des 5. Mai in der BSB-Werft in Friedrichshafen zu Wasser gelassen worden. MS „2010“ ist das zweite neue Schiff der Reederei innerhalb von vier Jahren. Es kostet rund 8 Millionen Euro, bietet Platz für rund 700 Personen und wird im Juli 2010 in Dienst gehen.

30 Handwerker der ÖSWAG-Werft aus Linz und verschiedener Firmen aus der Region, haben in den vergangenen Wochen in der BSB-Werfthalle in Friedrichshafen intensiv an Stahl- und Rohrleitungsbau, Maschinen- und Anlageninstallationen, Korrosionsschutz, Isolierungen und Anstrichen sowie Innenausbauten gearbeitet. Die Maler haben insgesamt rund 8.000 Liter Farbe verarbeitet und die Bodenleger 1.265 Quadratmeter Boden verlegt. „Mit dem Baufortschritt unseres Neubauschiffes sind wir sehr zufrieden, die Zusammenarbeit zwischen der ÖSWAG-Werft und dem Projektteam der BSB klappt hervorragend“, berichtet Jörg Handreke, Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe.

Die Arbeiten am MS „2010“ sind inzwischen nahezu abgeschlossen. Diesen Arbeitstitel trägt das neue Schiff bis zu seiner Taufe am 19. Juni. In den kommenden Tagen werden unter anderem die Stromerzeuger-Aggregate, die Propeller und die Hauptmotoren in Betrieb genommen. Auch die Heizungs- und Klimaanlagen werden dann zum ersten Mal eingeschaltet. Bis Ende Mai wird das Schiff fertig gestellt sein. Anschließend kann das Schiff zu ersten Probefahrten aufbrechen, bei denen es auf „Herz und Nieren“ geprüft wird. Schiffsführer und Matrosen werden danach mit dem Schiff vertraut gemacht. „Wir liegen absolut im Zeitplan und auch im vorgesehenen Kostenrahmen“, erklärt Handreke.

Das Neubauschiff wird das modernste und von den Maßen her größte Passagierschiff der BSB-Flotte sein. Ca. 58 Meter Länge werden Platz für 700 Fahrgäste bieten. Das Schiff ist mit modernster, kraftstoffsparender Motoren- und Propellertechnik ausgestattet und so gebaut, dass auch Menschen mit Behinderung problemlos bis zum Oberdeck gelangen können. Es wird ab Anfang Juli im Kursverkehr auf dem Überlinger See, aber auch für Sonder- und Charterfahrten eingesetzt. Im täglichen Kursverkehr ersetzt das neue Schiff das Motorschiff „Baden“. Der 75-jährige Oldtimer wird von da an einen „Schongang“ einlegen dürfen. Von seinem neuen Heimathafen Lindau aus übernimmt MS „Baden“ Rundfahrten und den Kursverkehr nach Rorschach.

Das neue Schiff wurde im Juni 2009 in der ÖSWAG-Werft in Linz auf Kiel gelegt und dort bis zum Hauptdeck zusammengebaut. In zehn Teile zerlegt, kam es dann im Herbst per LKW zunächst nach Fußach an den Bodensee. Dort, am österreichischen Bodenseeufer, wurde der Schiffskörper bis zum Oberdeck zusammen geschweißt. Anfang Januar wurde das Schiff im Schleppverband zur BSB-Werft nach Friedrichshafen gezogen. Am gleichen Tag noch nahmen es die Mitarbeiter der Bodensee-Schiffsbetriebe wieder an Land, in die eigene Werfthalle in Friedrichshafen, wo es von der ÖSWAG-Werft fertiggestellt wurde.


BSB Stapellauf MS "2010" Technische Daten Neubauschiff MS 2010
Hauptabmessungen: Länge ü.A. ca. 58,2 m
Breite ü.A. ca. 12,2 m
Tiefgang ca. 1,68 m
Verdrängung: ca. 470 t
Kursgeschwindigkeit: 22 km/h
Max. Geschwindigkeit: ca. 26 km/h Max. Antriebsleistung: 2 x 386 KW
(2 x 525 PS)
Vortriebsanlage: 2 Schottel-Twinpropeller STB 330
Hauptmaschinen: 2 Scania–Dieselmotoren DI 1652 M
Bauweise: Stahl
Sitzplätze innen/außen/gesamt: 250/450/700
Fahrradabstellplätze: 50
Einsatz: Kursverkehr Überlingen
Inbetriebnahme: Sommer 2010
Kosten: 8 Mio. Euro

Quelle Bilder und Text: Offizielle Pressemitteilung (c) by Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit

Bodensee-Schifffahrt startet in die Saison

[singlepic id=218 w=320 h=240 float=left]Im vergangenen Jahr haben die Vereinigten Schifffahrtsunternehmen (VSU) für den Bodensee und Rhein rund 3,9 Millionen Fahrgäste an Bord gehabt. „Die Saison 2009 war für die Weiße Flotte vom Bodensee sehr zufriedenstellend, die Fahrgastzahlen sind trotz schwieriger Wirtschaftslage im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen“, erklärte Verbandsvorsitzender Kuno Werner. Und weiter: „Wir profitierten von einem Saisonstart mit optimalem Ausflugswetter und einer positiven Entwicklung im Bodenseetourismus.“

Die Bodensee-Schifffahrt startete in diesem Jahr am 2. April. Die Weiße Flotte ist dann auf dem Überlinger- und dem Obersee bis Bregenz unterwegs, am Wochenende auch auf dem Untersee und Rhein. Am 24. April laden die Schifffahrtsunternehmen zur 39. Internationalen Flottensternfahrt ein. Sieben Schiffe unter Schweizer, deutscher und österreichischer Flagge nehmen dann Fahrt in Richtung Konstanz, der größten Stadt am Bodensee, auf.

Auch in diesem Jahr können treue Fans der Schifffahrt die Fahrt auf dem Bodensee zu ermäßigten Preisen genießen. Hier sorgen beispielsweise die Saison Card, die Fahrrad-Jahreskarte oder auch die Bodensee-Kinderkarte für verbilligten Fahrspaß. Mit den Bodensee-Erlebniskarten für „Seebären“ oder für „Sparfüchse“ können die Gäste unbegrenzt Schiff fahren und zahlreiche Ausflugsziele rund um den Bodensee besuchen.
Neben den klassischen Angeboten wie die Fahrten zu den Bregenzer Festspielen oder zu den großen Festen am See stehen 2010 einige neue Programmhighlights an. Von Romanshorn legt zum Beispiel das Fischschiff ab, auf dem sich die Gäste ihre Fischauswahl nach Herzenslust selbst zusammen stellen können. Das leibliche Wohl steht auch beim „Rorschacher Pizza-Schiff“ und bei den bewährten „Brunchfahrten“ ab Stein am Rhein und Schaffhausen im Mittelpunkt. Für Tanzfreudige bieten die VSU auch neue Tanzfahrten an, wie die „Tidelight – Vielleicht liegt es am Mond-PARTY“ (VLB) ab Bregenz oder das Schlagerboot XXL (BSB) ab Friedrichshafen. Hier darf nach Herzenslust getanzt und gefeiert werden.

Mehr Informationen auf der Webseite der VSU, www.vsu-online.de.

Quelle: Offizielle Pressemitteilung, (c) by Vereinigte Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU)

Ein See inmitten einer internationalen Region: Ferienparadies Bodensee

[singlepic id=218 w=320 h=240 float=left]Segel, die sich am Horizont verlieren, Palmen an den Uferpromenaden, Weinberge und Wiesen mit Apfelbäumen an den sanften Hängen der Uferregionen. Dahinter, an klaren Tagen zum Greifen nah, die Kette der Alpengipfel. Der Bodensee vereint maritimes Flair mit dem Reiz der hügeligen Voralpenlandschaft. An drei Länder grenzt der drittgrößte Binnensee Europas. Er liegt im Süden Deutschlands, im Norden der Schweiz und im Westen von Österreich. Entsprechend vielfältig und international ist das Angebot rund um den See. Und nur ein Katzensprung ist es von hier in hochalpine Wander- und Skiregionen.

Blumeninsel im Bodensee

273 Uferkilometer umgeben den See. 177 Kilometer entfallen allein auf Deutschland, wo der Bodensee als eines der beliebtesten Ferienziele gilt. Das bekannteste Ausflugsziel auf der deutschen Seeseite ist die Blumeninsel Mainau – berühmt für die prachtvollen Park- und Gartenanlagen rund um das barocke Schloss der gräflichen Familie Bernadotte. Der im Jahr 2004 verstorbene Graf Lennart Bernadotte af Wisborg entstammte in direkter Linie dem schwedischen Königshaus. Als großer Pflanzenliebhaber hat er die Mainau seit 1936 in das Blumenparadies verwandelt, das sie heute ist.

Steil in den Hang gebaut: Meersburg

Gegenüber liegt inmitten von Weinbergen Meersburg, dessen mittelalterliche Burg – es ist die älteste bewohnte Burg Deutschlands – und barocke Schlossanlagen die Silhouette der Stadt schon von weitem prägen. In einen steilen Uferhang gebaut, stapeln sich die alten Häuser und Befestigungsanlagen scheinbar übereinander. Alte Städte, die sich ihren historischen Charakter bewahrt haben, findet man überall am See. Besonders sehenswert sind in Deutschland Konstanz, Überlingen, Wasserburg und natürlich die bayerische Inselstadt Lindau. Nicht versäumen sollte man außerdem einen Ausflug zur Insel Reichenau. Mit ihren herausragenden mittelalterlichen Kloster- und Kirchenbauten zählt sie seit November 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Zeppelinstadt Friedrichshafen

Einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte am See und Geburtsstätte des Zeppelins ist Friedrichshafen. Erst seit wenigen Jahren fliegt der Zeppelin wieder – das berühmte Luftschiff war nach der Explosion der „Hindenburg” in Lakehurst/USA im Jahr 1937 nicht mehr gebaut worden. Heute kreisen bereits zwei Zeppeline über dem Bodensee. Sie sind, gefüllt mit ungefährlichem Helium, eine echte Touristenattraktion – wenn es auch gar nicht so einfach ist, einen der wenigen begehrten Plätze zu ergattern. Einblick in die Geschichte des Luftschiffbaus vermittelt das Zeppelinmuseum. Hier hat man Zugang zu den Passagierkabinen und zum Promenadendeck der 33 Meter langen Rekonstruktion eines Teils der legendären LZ 129 „Hindenburg”.

Über Lindau geht’s nach Österreich

Über die Inselstadt Lindau mit ihrem turmbewehrten Hafen und der imposanten historischen Altstadt gelangt man zum österreichischen Teil des Sees, der sich im Südosten auf 27 Kilometer Länge erstreckt. Hier lädt Bregenz, die Hauptstadt des Bundeslandes Vorarlberg, mit kulturellen Höhepunkten zu Füßen des Ausflugsberges Pfänder zum Besuch. Die Open-Air-Inszenierungen von Opern und Musicals vor der stimmungsvollen Seekulisse im Rahmen der Bregenzer Festspiele ziehen alljährlich Tausende an. Das Bregenzer Kunsthaus, ein gläserner Kubus des Schweizer Architekten Peter Zumthor, hat sich in kurzer Zeit zu einer wichtigen Adresse für Gegenwartskunst entwickelt und gilt als „Muss” für Kunst- und Architekturliebhaber.

Weißes Kreuz auf rotem Grund: Die Schweiz

Von Bregenz aus übertritt man schon bald die Grenze zur Schweiz, die ihre Gäste mit der schmucken Landesflagge, weißes Kreuz auf rotem Grund, begrüßt. Das Schweizer Seeufer erstreckt sich auf 69 Kilometer zwischen Altenrhein (Flughafen) und Stein am Rhein. Dazwischen liegen die attraktiven Uferstädte Rorschach, Romanshorn (sehenswerter Seepark) und Arbon (historische Altstadt). Beliebt sind am Schweizer Unterseeufer auch die kleinen, idyllischen Fischerorte wie Gottlieben, Ermatingen und Steckborn, wo in traditionsreichen Gasthäusern hervorragende Fischgerichte serviert werden.

Hundertwasser in Altenrhein und Calatrava in St.Gallen

Kunst- und Architekturliebhaber pilgern nach Altenrhein, zum letzten Bauwerk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser, der im Februar 2000 starb. In der bunten Markthalle gibt es getreu dem Motto des Künstlers keinen rechten Winkel. Moderne Architektur ganz anderer Art findet sich in St.Gallen, das vor allem für seinen Stiftsbezirk mit der Rokoko-Stiftsbibliothek und der barocken Stiftskirche berühmt ist, beides seit 1983 auf der Welterbeliste der UNESCO. Der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava wurde von der Stadt mit einigen Bauten beauftragt. Sie setzen hochmoderne Akzente im historischen Stadtbild. Seine Baukunst, die skelettartige Strukturen zu Architektur formt, ist in der ganzen Welt bekannt.

Ländlich-idyllisch: Der Thurgau

Im Thurgau zeigt sich die Landschaft von ihrer ländlich-idyllischen Seite. In direkter Seenähe führen die Sträßchen an alten Bauernhöfen und Streuobstwiesen vorbei. In der hügeligen Landschaft kommt man auch mit dem Fahrrad bestens voran. Immer wieder zieht der imposante Säntisgipfel den Blick auf sich. Das über 2.500 Meter hohe Alpsteinmassiv mit dem Säntis – ein erster Vorposten der Schweizer Alpen – scheint aus der Appenzeller Wiesenlandschaft geradezu herauszuwachsen. Ein besonderer Ausflugstipp ist der Besuch des Napoleonmuseums Schloss Arenenberg am Schweizer Unterseeufer. In dem im Empire-Stil eingerichteten Schloss taucht man ein in die Geschichte der Familie Bonaparte. Hortense de Beauharnais, Stieftochter und Schwägerin Napoleons I., lebte hier über Jahrzehnte im Exil. Von der Terrasse des Schlosses genießt man einen der schönsten Sonnenuntergänge über dem See.

Über Stein am Rhein zum größten Wasserfall Europas

Wo sich der Untersee zum Rhein verengt, liegt Stein am Rhein. Die kleine Stadt ist ein besonderes Schmuckstück. Charakteristisch sind die Bemalungen der erkergeschmückten Fassaden aus dem 15. bis 20. Jahrhundert und das prachtvolle Renaissance-Rathaus. Die Schifffahrt von Stein am Rhein nach Schaffhausen gilt als eine der schönsten Stromfahrten Europas. Unberührte Flusslandschaft wechselt mit historischen Bauten, die in beschaulicher Langsamkeit vorbeiziehen. Vor dem berühmten Rheinfall steigt man allerdings aus: Hier stürzen sich auf einer Breite von 150 Metern im Schnitt rund 800.000 Liter Wasser pro Sekunde 23 Meter in die Tiefe. Der größte Wasserfall Europas ist mit über zwei Millionen Besuchern im Jahr eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Schweiz.

Klein, fürstlich, familiär … Fürstentum Liechtenstein

Fürstlich fällt ein Abstecher ins benachbarte Liechtenstein aus. Das Fürstentum hat landschaftlich und kulturell viel zu bieten. Kunstmuseum, Ski-Museum, Briefmarken-Museum, Museen auf Schritt und Tritt. Allein die Kunstsammlung des Fürsten lohnt einen Besuch. Weiter oben locken die Berge, Familienferien und vieles mehr.

Informationen: Internationale Bodensee-Tourismus GmbH, www.bodensee-tourismus.com

Reise- und Ausflugsziele rund um den Bodensee finden Sie auch hier im EP-Blog unter dem Stichwort “Bodensee” – einfach anklicken!

Ausflugsklassiker am Bodensee: 6 weitere Vorschläge

Heute nun sechs weitere Ausflugsklassiker aus der Bodensee-Region:

Schloss Salem: Kunstgenuss und lebendige Tradition

Eingebettet in die hügelig-grüne Landschaft des Linzgaus vermittelt die prachtvolle Barockanlage von Schloss Salem, dem ehemaligen Zisterzienserkloster, ein anschauliches Bild vom Reichtum der früheren Abtei. 1134 gegründet wuchs das Kloster im Mittelalter schnell zu einem der größten und bedeutendsten im deutschsprachigen Raum heran. Aus dieser Epoche stammt das imposante gotische Münster, dessen strenger und schlichter Baukörper die Jahrhunderte überdauert hat. Im 17. und 18. Jahrhundert erfuhr der Innenraum der Kirche Umgestaltungen im barocken Stil, die jedoch weitgehend zugunsten einer frühklassizistischen Neuausstattung zurückgebaut wurden. Insgesamt präsentiert sich Schloss Salem heute als überaus lebendiges Ensemble: Die weitläufigen Außenanlagen des Schlosses mit Hofgarten, Spielplatz und selbstständigen Kunsthandwerkerbetrieben, welche die handwerkliche Tradition der Klosterzeit fortführen, laden zum Flanieren ein. Feuerwehr-, Brennerei- und Küfereimuseum halten Informationen zum Leben und Wirtschaften im Kloster bereit. Ganz in klösterlicher Tradition steht auch die Weinkultur auf Schloss Salem. Im barocken Keller des Prälaturgebäudes lagern heute wie damals in Salem ausgebaute Spitzenweine von den Rebbergen des Markgrafen von Baden. Für Gaumenfreuden sorgen hier Themenabende und Weindegustationen. Kunstgenuss bieten Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler im Neuen Museum sowie ein Veranstaltungsprogramm mit museumspädagogischen Aktionen, Theater und Konzerten.

Infos: Schloss Salem Kultur- und Museumsmanagement GmbH, Schloss Salem, 88682 Salem, www.salem.de / Telefon: + 49 (0)7553 81 439 / Eintritt: Erw.: 7 € – Kinder von 6 – 16 Jahren: 3 € – Stud., Schüler: 4,50 € – Familienkarte: 15 € – Eintritt mit Bodensee-Erlebniskarte frei / Öffnungszeiten: 15. März bis 1. Nov.: Mo – Sa von 9.30 – 18 Uhr, So und Feiertag von 10.30 – 18 Uhr. Letzte Führung jeweils 16.30 Uhr.

Alte Burg Meersburg: Ritterburg und Dichterstatt

Die Mauern der Meersburg, der ältesten bewohnten Burg Deutschlands, könnten viel erzählen: von friedlichen, höfischen Zeiten, aber auch von Belagerung und kriegerischer Auseinandersetzung. Die Besucher können diesen Zeiten auf einem gut erläuterten Rundgang durch das Burgmuseum nachspüren. Weiter vertiefen kann man die Eindrücke bei einer geführten Besteigung des trutzigen „Dagobertsturmes”, des höchsten und ältesten Turmes der Meersburg mit dem charakteristischen Staffelgiebel. Er steht im Herzen der imposanten Wehranlage, und seine dicken Mauern halten lange Verborgenes bereit: eine Gefängnisstube aus dem frühen 19. Jh., eine Schatzkammer und eine Folterkammer. Die eisernen Fesseln, Daumenschrauben und sonstigen Folterinstrumente geben ein eindrückliches Zeugnis der Gerichtsbarkeit im Mittelalter bis zur beginnenden Neuzeit.
Doch die Meersburg war auch Musensitz, denn Annette von Droste-Hülshoff, die wohl berühmteste deutsche Dichterin, erkor sie bei ihren Besuchen am Bodensee als Domizil. Als Gast ihrer Schwester und ihres Schwagers, des Burgherrn Frhr. Joseph von Lassberg, verfasste sie hier viele ihrer schönsten Gedichte. Ihr Sterbezimmer sowie ihr Arbeitszimmer sind dem Besucher das ganze Jahr über beim Museumsrundgang zugänglich.

Infos: Burg Meersburg GmbH, Schlossplatz 10, 88709 Meersburg,
www.burg-meersburg.de / Telefon: +49 (0)7532 80 000 / Eintritt: Erw.: 8,50 € – Kinder von 6 – 13 Jahren: 5,50 € – Jug. mit Schülerausweis: 6,50 € – Ermäßigung bei Eintritt ohne Turmbesteigung – Eintritt mit Bodensee-Erlebniskarte frei / Öffnungszeiten: März bis Okt.: 9 – 18.30 Uhr, Nov. bis Feb.: 10 – 18 Uhr.

Zeppelin Museum Friedrichshafen: Himmlische Kunstwerke

Heute gehören Flugzeuge zu den bequemsten, schnellsten und sichersten Reisefahrzeugen. Vor über hundert Jahren sah das noch anders aus. Die Pioniere der Luftschifffahrt haben ihre technischen Meisterwerke ins Blaue steigen lassen und noch inständig gehofft, die am Schreibtisch entworfenen Tüftelmaschinen mögen samt Pilot am Ende wieder heil auf dem Boden landen. Am 2. Juli 1900 ging alles gut. Der erste Zeppelin „LZ 1″ stieg vom Bodenseeufer aus in die Lüfte herauf und wie geplant herunter. Welchen Weg die Luftschifffahrt bis zu diesem historischen Datum und danach zurücklegte, zeigt die weltgrößte Sammlung zu ihrer Geschichte und Technik im Zeppelin Museum Friedrichshafen. Mit seiner Zeppelin- und Kunstsammlung vereint es auf 4.000 Quadratmetern die himmlischen Kunstwerke von berühmten Technikern und Künstlern des Bodenseeraums. Eine begehbare, 33 Meter lange Rekonstruktion des „LZ 129 Hindenburg” lässt das Reiseerlebnis in einem Zeppelin lebendig werden. Und in der Kunstsammlung können Ansichten des Bodensees aus jener Zeit bestaunt werden, in der die „weißen Zigarren” das Fliegen lernten.

Infos: Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH, Seestraße 22, 88045 Friedrichshafen, www.zeppelin-museum.de / Telefon: +49 (0)7541 38010 / Eintritt: Erw.: 7,50 € – Kinder von 6 – 16 Jahren, ermäßigt mit gültigem Ausweis: 3 € – Familienkarte: 15 € – Eintritt mit Bodensee-Erlebniskarte Landratten und Seebären frei / Öffnungszeiten: Mai bis Okt.: Di bis So: 9 – 17 Uhr – Nov. bis April: Di bis So: 10 – 17 Uhr. Juli, August und September auch montags geöffnet.

Pfänder und Säntis: Österreich-schweizerisches Gipfeltreffen

Das ganze Jahr über schweben die Pfänder- und die Säntisbahn mit einer großen Ladung staunender Passagiere auf die beiden beeindruckendsten Alpengipfel am Bodensee, die mit ihren markanten Berggesichtern das Panorama der österreichischen und schweizerischen Seeregion prägen. Obwohl der Pfänder mit seinen 1.064 Höhenmetern gegenüber dem 2.502 Meter hohen Gesteinsbruder im Appenzellerland etwas schmächtig erscheint: die einmalige Aussicht, die er auf den Bodensee und die drei Anrainerländer eröffnet, ist grandios. Wanderungen entlang des Käsewanderwegs oder über Drei-Eintausender, Fahrradrouten entlang idyllischer Dörfer, urige Gasthäuser, ein Alpenwildpark und die täglichen Flugschauen der stolzen Greifvögel in der Adlerwarte Pfänder bieten ein Rundumpaket für einen gelungenen Familienausflug auf den österreichischen Gipfel. Der Säntis ist das ganze Jahr geöffnet und auch bei unwirtlichen Ausflugsbedingungen ist der Besuch ein Erlebnis. In der neu gestalteten Eventhalle taucht man ein in die Appenzeller-Tradition und erlebt Original Appenzeller-Streichmusik, den Appenzeller Witz oder Appenzeller Volksweisheiten. Zwei Restaurants laden hier zum Essen und zum Blick auf sechs Länder ein. Der NaturErlebnispark auf der Schwägalp am Fuße des Säntis ist im internationalen Nachhaltigkeitswettbewerb „Wirtschaft und Verkehr” mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden. Der „Geologiepark” oder die Themenwege „Mensch und Umwelt”, „Wald”, „Alpwirtschaft” oder „Moor” führen durch die einzigartigen Flach- und Hochmoore und sind für neugierige Wanderer und Spaziergänger immer geöffnet.

Infos: Pfänderbahn AG, Steinbruchgasse 4, 6900 Bregenz, www.pfaenderbahn.at / Telefon: +43 (0)5574 421 600 / Fahrpreis (Sommer, Berg- und Talfahrt): Erw.: 10,40 € – Kinder von 6 – 15 Jahren: 5,20 € – Jug.: 8,30 € – Familienkarte: 20,80 €, frei oder ermäßigt mit Bodensee-Erlebniskarte.
Säntis-Schwebebahn AG, 9107 Schwägalp, www.saentisbahn.ch / Telefon: +41 (0)71 365 65 65 / Fahrpreis (Berg- und Talfahrt): Erw.: 24,60 € – Kinder von 6-16 Jahren: 12,30 € – Gruppenermässigung ab 10 Personen, frei mit Bodensee-Erlebniskarte.

St. Galler Stiftsbezirk: Prunkvolles Barockensemble

1983 wurden die St. Galler Stiftskirche, die Stiftsbibliothek und die dazugehörigen Klostergebäude, kurz der St. Galler Stiftsbezirk, zum „UNESCO Weltkulturerbe” ernannt. Das prunkvolle und weit über die schweizerischen Landesgrenzen hinaus bekannte Barockensemble entspringt einer kleinen Einsiedelei, die der Mönch Gallus im Jahr 612 in „der grünen Wildnis zwischen Bodensee und Säntis” errichtete. Bereits im 10. Jahrhundert war das Kloster St. Gallen zu einem bedeutenden geistigen Zentrum der abendländischen Kultur und Wissenschaft aufgestiegen. Rund 2000 Handschriften geben noch heute ein eindrucksvolles Zeugnis dieser Blütezeit. Ein würdiges Zuhause erhielten sie in der 1755 erbauten Stiftsbibliothek, die nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den größten und ältesten Klosterbibliotheken der Welt gehört. In dem überwältigenden Rokokosaal mit weich geschwungenen Holzgalerien und reichen Stuckverzierungen werden 150.000 Bände aufbewahrt, darunter das „Psalterium Aureum”, das um 860 vollständig mit Goldtinte geschrieben und illustriert wurde. Auch beim Bau der Stiftskirche mit ihren 68 Meter hohen Zwillingstürmen sparten die Benediktinermönche an nichts. Von 1755 bis 1766 fanden sich unter Baugestellen und über Bauplänen die bedeutendsten Architekten und Bildhauer der Zeit ein und schufen ein monumentales Gotteshaus mit meisterlich gearbeiteten Stuckreliefs, schwungvollen Beichtstühlen und prächtigen Rokoko-Altären.

Infos: Stiftsbibliothek, Klosterhof 5D, 9000 St.Gallen, www.stiftsbibliothek.ch / Telefon: +41 (0)71 227 3416 / Eintritt: Erw.: 10 Franken – Schüler und Stud.: 7 Franken – Gruppen ab 10 Pers.: 8 Franken / Eintritt mit Bodensee-Erlebniskarte frei / Öffnungszeiten: Mo bis Sa von 10 – 17 Uhr, So von 10 – 16 Uhr.

Rheinfall von Schaffhausen: Rastlos donnerndes Wasserspiel

Über zwei Millionen Besucher pilgern jährlich in die Ostschweiz zu den tosenden Wassermassen des Rheins. Deshalb nennt man Schaffhausen zuweilen auch die „Rheinfallstadt”. Aber – das Wortspiel sei erlaubt – reinfallen sollte man in den größten Wasserfall Europas besser nicht. Auf einer Breite von 150 Metern stürzen im Schnitt rund 700.000 Liter Wasser pro Sekunde 23 Meter in die Tiefe. Im Jahr 1965 wurden sogar 1,25 Millionen Liter gemessen. Ein gefährliches und anziehendes Naturschauspiel. Deshalb installierte man schon Ende des 17. Jahrhunderts eine hölzerne Schaugalerie, von der aus Besucher und Neugierige das tosende Spektakel aus der Nähe beobachten konnten. Heute bieten drei Panoramawege den Besuchern die Möglichkeit, fast in die Gischt des Wasserfalls zu tauchen. Besonders Mutige können sich mit einem Schiff zu einem aus der Brandung herausragenden Felsen bringen lassen und ihn inmitten des donnernden Wasserspiels hinaufklettern. Rund um den Rheinfall kann man es sich auch kulinarisch gut gehen lassen. Im Restaurant Park schwebt man beim Essen geradezu über dem Wasser. Auch im Restaurant Schlössli Wörth erlebt man kulinarische Höhenflüge, direkt am Rheinfallbecken. Im linksrheinischen Schloss Laufen, in dem auch eine Jugendherberge untergebracht ist, speist man in gediegener Atmosphäre. Im Juli und August können Kinder den Rheinfallausflug auch auf dem Rücken eines Kamels genießen.

Infos: Schaffhausen Tourismus, Herrenacker 15, 8201 Schaffhausen, www.rheinfall.ch / Telefon: +41 (0)52 632 4020 / Eintritt: vom Schloss Laufen 0,70 €/1 Franken pro Person / Öffnungszeiten: durchgehend geöffnet.

Ausflug in die Natur: Wild- und Freizeitpark Bodanrück

Nahe Allensbach liegt der Wild- und Freizeitpark Bodanrück, in dem die Natur im Vordergrund steht. Tierarten aus der Region und aller Welt kann man hier bestaunen oder das Areal mit der Panoramabahn befahren.

Mehr Informationen und Bilder gibt es in diesem Bericht: “Ausflugsziele mit Kindern: Wild- und Freizeitpark Bodanrück“.

Noch mehr Tipps und Hinweise zu Reise- und Ausflugszielen am Bodensee finden Sie im EP-Blog unter dem Stichwort “Bodensee” – einfach anklicken!

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Pressemitteilung der Bodensee Touristik GmbH, (c) 2009. Keine Gewähr für die Angaben der Eintrittspreise und Öffnungszeiten.

Bodensee-Erlebniskarte: Urlaubserlebnisse vor der Haustür

[singlepic id=218 w=320 h=240 float=right]Die Region rund um den Bodensee hat einiges zu bieten. Um das ganze noch attraktiver zu gestalten, wurde vor einigen Jahren die “Bodensee-Erlebniskarte” aus der Taufe gehoben. In der laufenden Saison kann man noch bis zum 18. Oktober 2009 über 180 Ausflugsziele in der Vier-Länder-Region Bodensee besuchen. Dabei richtet sich ihr Angebot nicht nur an Gäste, sondern lädt auch die Seebewohner zum Urlaub vor der Haustür.

Warum nicht mit der Bodensee-Erlebniskarte die Heimat entdecken? Das Erlebnisangebot der See-Anrainerländer Deutschland, Österreich, Schweiz und Fürstentum Liechtenstein ist unerschöpflich. Wer ein paar Tage frei hat, aber nicht verreisen möchte, kann sich mit der Erlebniskarte ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zusammenstellen. Dabei steht ihm die Bodensee-Erlebniskarte in drei Varianten für „Landratten”, „Seebären” und „Sparfüchse” mit jeweils unterschiedlichem Leistungs- und Preisumfang zur Wahl.

Das Kartenmodell für „Seebären” ist die beste Wahl für alle, die den Bodensee „all inclusive” erleben möchten. Im Preis von 69 Euro / 109 Franken pro erwachsene Person für drei Tage (Kinder 37 Euro / 59 Franken; Preisliste von 2009) ist die Fahrt mit allen Schiffen der Bodensee-Kursschifffahrt enthalten. Damit lassen sich die Erlebnisziele rund um den See nicht nur bequem, sondern auch attraktiv miteinander verbinden. Die meisten Bodensee-Klassiker wie die Alte Burg in Meersburg, das SeaLifeCenter in Konstanz, das Zeppelin Museum in Friedrichshafen, der Salemer Affenberg oder die Pfahlbauten in Unteruhldingen sind im Preis inbegriffen.

Wer die Schifffahrt kaum oder gar nicht nutzen möchte, wählt die preisgünstige Erlebniskarte für „Landratten”. Ab einem Preis von 39 Euro / 62 Franken pro erwachsene Person für drei aufeinander folgende Tage (Kinder 21 Euro / 33 Franken; Preisliste von 2009) bietet sie das gleiche Angebot wie die Seebären-Karte, nur ohne Schifffahrt. Beide Karten, die für „Seebären” und die für „Landratten”, sind auch für sieben und vierzehn Tage erhältlich.

Neues Blatt für „Sparfüchse”

Wer die Ausflugs-Klassiker am Bodensee bereits kennt und auf die Schifffahrt nicht verzichten möchte, setzt auf die Erlebniskarte für „Sparfüchse”. Sie gewährt freien Zutritt zu allen Freizeitzielen bis auf die Klassiker, für die es aber lohnende Ermäßigungen gibt. Die Sparfuchs-Karte ist ab einem Preis von 50 Euro / 79 Franken für Erwachsene (Kinder 27 Euro / 43 Franken) für drei, sieben oder vierzehn Tage erhältlich.

VIP-Status im Strandbad

Mit der Bodensee-Erlebniskarte ist der Eintritt in zahlreiche Museen, Parks, Strand-, Wellness- und Erlebnisbäder frei. An langen Warteschlangen an den Kassen läuft man zumeist einfach vorbei und fühlt sich dabei wie ein VIP zu Gast im Strandbad. Ganz standesgemäß wartet die Karte außerdem mit weiteren Vorzügen auf: einem exklusiven Blick hinter die Kulissen der Bregenzer Festspiele oder Vergünstigungen auf kulinarische Spezialitäten. Bei einem Gratis-Dessert zum Menü oder einem spendierten Aperitif genießt man beinahe Promi-Status. Rund 40 Restaurants und Cafés halten Angebote und Ermäßigungen für Kartenbesitzer bereit. Führungen in fast allen Städten am See sind gratis. Sportlich Aktive leihen sich kostenlos ein Kanu oder ein Kajak am Bodensee-Kanuweg aus und paddeln gemütlich über den Überlinger See, den Untersee oder den Rhein hinunter.

Ein Katalog zur Freizeitplanung

Um bei der großen Angebotsfülle den Überblick zu behalten, gibt’s den neuen Bodensee-Erlebnisplaner. Er ist sozusagen die Spielanleitung für das Freizeitvergnügen. Neben kompakten Beschreibungen zu den über 180 Erlebniszielen hält der Bodensee Erlebnisplaner Übersichtskarten und Informationen von A bis Z zu allen Orten und Regionen bereit.

Genauere Informationen über die Bodensee-Erlebniskarte, wo man sie kaufen kann und welche Ziele genau zum Angebot dazu gehören, gibt es hier, ihre Unterkunft am Bodensee finden Sie hier, mehr über Reiseziele in der Region finden Sie hier, und auch im EP-Blog werden Sie in Zukunft unter dem Stichwort “Bodensee” immer wieder neue Artikel über Sehenswürdigkeiten verschiedenster Art finden; sind diese Artikel mit dem Stichwort “Bodensee-Erlebniskarte” versehen, dann wissen Sie, dass das entsprechende Ausflugsziel im Angebot der Bodensee-Erlebniskarte enthalten ist (ob mit Eintrittspreisvergünstigung oder mit freiem Eintritt, entnehmen Sie bitte den offiziellen Publikationen zur Bodensee-Erlebniskarte, beispielsweise dem “Bodensee-Erlebnisplaner”).

Dieser Artikel basiert auf einem Pressetext der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH. (c) 2009 IBT

Ausflugsklassiker am Bodensee: 5 Vorschläge

[singlepic id=218 w=320 h=240 float=left]Um die 273 Kilometer des Bodenseeufers auf einem Fahrrad – dem beliebtesten Ausflugsmittel der Region – zurückzulegen, brauchen trainierte Treter gerade mal einen Tag. Wer jedoch neben sportlichem Ehrgeiz Interesse an einmaligen Naturschauspielen und besonderen Kulturdenkmälern mitbringt, sollte man sich mehr Zeit lassen und den einen oder anderen Abstecher ins Hinterland wagen. Unsere „Ausflugs-Klassiker” für den Bodensee verraten, wo man unbedingt Halt machen sollte – egal ob man mit dem Rad, dem Schiff, dem Auto oder einem Wanderstock unterwegs ist.

Insel Mainau: Ein Blumenmeer im Bodensee

Was die 60 Gärtner der Insel Mainau GmbH leisten, versetzt jeden Gartenliebhaber unter den jährlich über eine Million Besuchern in blankes Staunen. Jeden Herbst stampfen sie eine halbe Millionen Blumenzwiebeln in die fruchtbare Inselerde, die sich im Frühjahr in ein duftendes Blumenmeer mit 600 Tulpen-, Hyazinthen- und Narzissensorten verwandelt. Außerdem pflanzen sie über 150.000 Vergissmeinnicht, Primeln und Stiefmütterchen. Von Juli bis August pflegen sie darüber hinaus 200.000 farbenfrohe Sommerblumen – von den Palmen, Zitrus-Bäumen, Himalaya-Zedern und Magnolien einmal ganz zu schweigen. Schon 1827 ließ der ungarische Fürst Nikolaus von Esterházy den Schlosshof anlegen und pflanzte auf dem kleinen Eiland im westlichen Bodenseeraum wertvolle exotische und einheimische Pflanzen. 1853 erwarb Großherzog Friedrich I. von Baden die Mainau, baute die erste Brücke und entwarf den “Italienischen Rosengarten”, der heute 400 Sorten der Blumenkönigin umfasst. Sein Urenkel, Prinz Lennart, übernahm 1932 die Verwaltung der Insel und entwickelte sie zum größten touristischen Unternehmen am Bodensee. 1981 hat der Inselherr die Geschäfte des Unternehmens Mainau seiner Frau Gräfin Sonja Bernadotte übertragen. Im Januar 2007 übergab Gräfin Sonja Bernadotte nach 25 Jahren die Geschäftsführung der Mainau GmbH an ihre Tochter Gräfin Bettina. Graf Björn übernahm zum gleichen Zeitpunkt die Geschäftsführung der Lennart-Bernadotte-Stiftung von Volkmar Th. Leutenegger. Mit der offiziellen Übergabe der Geschäfte an die beiden ältesten Kinder von Graf Lennart und Gräfin Sonja Bernadotte wurde der von langer Hand vorbereitete Generationswechsel auf der Insel Mainau vollzogen.

Infos: Mainau GmbH, 78465 Insel Mainau, www.mainau.de / Tel.: +49 (0)7531/ 303-0 / Eintritt: Erw.: 14,90 €, Kinder (bis einschl. 12 Jahre): GRATIS, Schüler (ab 13 Jahren), Studenten (mit Ausweis): 8,- €, Familien-Tagesticket (Kinder bis einschl. 15 Jahre): 30,- €, Sonnenuntergangsticket ab 17.00 Uhr: ½ Preis. Reisegruppen ab 10 Personen: 12,50 € pro Person. Jahreskarten: Einzel-Jahreskarte Erwachsene und Senioren 34,- €, Familien-Jahreskarte (Kinder bis einschl. 15 Jahre) 69,- €, Schüler/Studenten) 23,- €.
Ab November bis Mitte März gelten reduzierte Eintrittspreise.
Die Insel Mainau ist ganzjährig geöffnet.

Insel Reichenau: Religiöse Kulturlandschaft mit Weltruhm

Die im Untersee am westlichen Bodensee gelegene Insel Reichenau ist 4,5 Kilometer lang und gerade mal 1,5 Kilometer breit. Erst seit dem Jahr 1838 ist sie durch einen künstlich aufgeschütteten Damm mit dem „Festland” verbunden. Das Besondere sind die drei romanischen Kirchen der Insel: das Münster St.Maria und Markus und die Kirchen St.Georg und St.Peter und Paul. Sie alle präsentieren bis heute auf eindrückliche Weise den Reichtum und Weltruhm der Reichenauer Abtei, die bis ins 11. Jahrhundert hinein als eines der geistigen Zentren des Abendlandes galt. Damals standen über 20 Kirchen und Kapellen auf dem heiligen Eiland, Weinberge prägten das Inselbild. Die zahlreichen Gemüsefelder künden noch heute von der Fruchtbarkeit und der landwirtschaftlichen Kultivierung der „reichen Au”, auf der sich der Wanderbischof Pirmin im Jahr 724 niederließ und ein Kloster errichtete. Einen Beleg für die Kunstfertigkeiten der berühmten Reichenauer Malerschule geben unter anderem die frühmittelalterlichen Wandmalereien der Kirche St. Georg, die zu den ältesten und besterhaltenen weltweit zählen. Auch die Schatzkammer des Münsters birgt eine Vielzahl von Kunstschätzen. Besondere Bedeutung haben die wertvollen Reliquienschreine, die bei den Reichenauer Inselfeiertagen in einer feierlichen Prozession über die Insel getragen werden. All diese herausragenden Zeugnisse mittelalterlichen Klosterlebens wurden im Mai 2000 mit einer Aufnahme der Insel Reichenau in die Weltkulturerbeliste der UNESCO bedacht. Die Geschichte der Klosterinsel Reichenau wird in drei neuen Museumseinheiten umfassend dargestellt.

Infos: Tourist-Information, Pirminstraße 145, 78479 Insel Reichenau,
info@reichenau-tourismus.de, www.reichenau.de / Tel. +49 (0)7534 92 07-0 / Gruppenführungen in den Kirchen und im Museum Reichenau auf Anfrage möglich.

Barockkirche Birnau: Engelskonzert über den Weinbergen

Hoch über dem See und inmitten malerischer Weinberge erhebt sich der rosa-weiße, schlanke Turm der prunkvollen Barockkirche Birnau. Schon auf der Aussichtsplattform vor der Kirche ahnt man, warum sich dieser Ort zu einem der beliebtesten Ausflugsmagneten für Touristen und Heiratswillige entwickelt hat. Beim Gang durch die Pforten des Gotteshauses taucht der Besucher dann gänzlich in eine andere, von barocker Fülle und religiöser Andacht erfüllte Welt. Die sprühenden Verzierungen und Engelsfiguren des Bildhauers Joseph Anton Feuchtmayer und die bravoureusen Deckengemälde des Malers Gottfried Bernhard Göz verleihen der 1750 errichteten und Maria geweihten Kirche eine festliche Pracht, die der Birnau nicht umsonst den Rang der schönsten Barockkirche in der Region einräumt. Bis heute ist sie ein von den Zisterziensern betreutes, „arbeitendes” Kloster und ein Wallfahrtsort, der jedes Jahr viele Gläubige anzieht. Das Uhrwerk, das die vier Turmuhren in alle Himmelsrichtungen und drei in der Kirche angebrachte Uhren betreibt, ist das älteste funktionierende Uhrwerk Deutschlands.

Infos: Zisterzienspriorat Birnau, 88690 Uhldingen-Mühlhofen / Telefon:
+49 (0)7556 92 030. Gruppenführungen auf Voranmeldungen möglich.

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen: Schöner Wohnen in der Steinzeit

Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Wasser des Bodensees einige verwitterte Pfahlstümpfe preisgab, begann ein spannendes Rätselraten um die architektonischen Vorlieben unserer steinzeitlichen Vorfahren. Die verschiedenen, von den kleinen Irrtümern und großen Leistungen der Pfahlbauforschung zeugenden Antworten findet man heute im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, das zu den größten Freilichtmuseen Europas und den beliebtesten Tourismusattraktionen am Bodensee zählt. Seit 1922 wurden an dessen Nordufer insgesamt 23 Pfahlbauhäuser der Jungsteinzeit und der späten Bronzezeit rekonstruiert. 2005 weihte die Museumsleitung das „Fragenhaus” ein. In dem neuen Haus werden die 50 häufigsten Fragen der Pfahlbautenbesucher einfach und mit vielen Illustrationen beantwortet. Auf einem geführten Rundgang kann man sich in die Lebenswelt stein- und bronzezeitlicher Bauern, Fischer, Töpfer und Händler entführen lassen und die mit Gefäßen, Schmuckstücken und Gerätschaften detailgetreu eingerichteten Häuser besichtigen. Seit 2007 gibt es ein neues Dorf im Pfahlbaumuseum, das die Häuser der ARD Serie „Steinzeit – Das Experiment. Leben wie vor 5000 Jahren” beherbergt. In diesen wohnten 13 Menschen, darunter sechs Kinder, acht Wochen lang unter steinzeitlichen Bedingungen. Wer mehr über ihre Erlebnisse erfahren möchte, kann die Sonderausstellung mit vielen Gegenständen aus dem Film besuchen. Im Museum wird neben Ausgrabungsfunden und Modellen aus der Zeit der Pfahlbauer ein großes Aquarium mit einer nachgestellten Unterwasserausgrabung präsentiert.

Infos: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Strandpromenade 6, 88690 Unteruhldingen, www.pfahlbauten.de / Tel.: +49 (0)7556 92890-0 / Eintritt: Erw.: 7 € – Kinder von 6 – 15 Jahren: 4,50 € – Schüler, Stud.: 5 € – Eintritt mit Bodensee-Erlebniskarte Landratten und Seebären frei / Öffnungszeiten: 1. April – 30. September: tägl. 9 – 19 Uhr / Okt.: tägl. 9 – 17 Uhr / Im März/Nov. an Wochenenden und Feiertagen: 9 – 17 Uhr / Feb.: So von 10 – 16 Uhr / Im Feb./ März/ Nov./ Dez. Mo-Fr Besichtigung im Rahmen einer Führung um 11 und 14.30 Uhr möglich.

[singlepic id=240 w=320 h=240 float=left]Affenberg Salem: hautnaher Kontakt mit tierischen Verwandten

Der vom Aussterben bedrohte Berberaffe ist eigentlich in den Bergregionen Marokkos und Algeriens zu Hause. Aber auch im milden Bodenseeklima fühlt sich die backenbärtige Primatenart äußerst wohl. Auf dem Affenberg Salem am Nordufer des Sees faulenzen und springen rund 200 putzmuntere Berberaffen in einem 20 Hektar großen Freigelände ohne Absperrungen und Gitterstäbe umher und nähern sich ihren zweibeinigen Verwandten oft bis auf wenige Zentimeter. Schließlich bekommen sie fast immer eine gute Portion Popcorn, welches die Besucher am Eingang kostenlos zur Fütterung erhalten.

Mehr Informationen und Bilder vom Affenberg können Sie in diesem Bericht nachlesen: “Ausflugsziele mit Kindern: Der Affenberg

Noch mehr Tipps und Hinweise zu Reise- und Ausflugszielen am Bodensee finden Sie im EP-Blog unter dem Stichwort “Bodensee” – einfach anklicken!

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Pressemitteilung der Bodensee Touristik GmbH, (c) 2009. Keine Gewähr für die Angaben der Eintrittspreise und Öffnungszeiten.

New York – die Artikelreihe: Inhaltsverzeichnis

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An den letzten Tagen sind einige Artikel über einen Aufenthalt in New York erschienen. Der Vollständigkeit halber hier nochmal alle Berichte in einer Liste, damit Sie sichergehen können, keinen verpasst zu haben:

Noch mehr Bilder aus New York finden Sie in der EP-Gallery. Klicken Sie dazu hier!

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