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Schlagwort: Reisehinweise

Traumziele für Globetrotter: Worauf es bei der Planung von Fernreisen ankommt

Sheraton Miramar Resort, El Gouna, Ägypten

Sheraton Miramar Resort, El Gouna, Ägypten

(djd/pt). Wenn die dunkle Jahreszeit Einzug hält, zieht es Tausende Bundesbürger in die Ferne: Exotische Ziele locken mit angenehmen Temperaturen, weiten Stränden und fremder Kultur. „Eine Fernreise ist ein einmaliges Erlebnis. Damit die Urlaubsfreude allerdings ungetrübt bleibt, sollten Urlauber etwas Zeit in die Vorbereitung investieren“, empfiehlt Thorsten Blum, Geschäftsführer des Onlineportals Reisemesse.de. Bei der Wahl des Reiseziels fängt dies bereits an. „Wer Strandvergnügen pur sucht und Wassersport liebt, ist im Winterhalbjahr auf einer der Karibikinseln oder auf den Malediven gut aufgehoben. Exotische Kulturen und große Metropolen lassen sich hingegen in Fernost entdecken“, so Blum.

Überblick auf einen Klick

Wer sich einen ersten Überblick verschaffen möchte, findet auf www.reisemesse.de anbieterübergreifend aktuelle Angebote, Trends und Tipps, von Individualtouren über Pauschalangebote bis zur Kreuzfahrt unter Segeln. Ein Vorteil: Der Urlauber erhält mit nur einem Klick einen umfassenden Überblick und kann von einem Kontinent zum anderen wechseln. Reiseanbieter für individuelle Touren durch das südliche und östliche Afrika finden sich ebenso auf dem Portal wie Studienreise-Angebote nach Fernost oder individuell zusammenstellbare Touren durch die USA.

Gesund in den Tropen

„Ganz gleich für welche Urlaubsform man sich entscheidet: Man sollte auf jeden Fall durch einen Reisemediziner den eigenen Impfstatus überprüfen lassen. Eine gut sortierte Reiseapotheke darf ebenso wenig fehlen wie ein guter Sonnenschutz. Man sollte die Kraft der Strahlung unter tropischem Himmel auf keinen Fall unterschätzen“, so Blum. Auch für den langen Hin- und Rückflug sollte man sich gut rüsten und zum Beispiel vorbeugend Thrombosestrümpfe verwenden.

Ein weiterer Tipp: „Bei der Reisekasse sollte man eine Mischung aus Bargeld, Kreditkarten und gegebenenfalls Reiseschecks wählen, um für alle Fälle gerüstet zu sein“, so Reisemesse-Experte Blum. Wer über nur geringe englische Sprachkenntnisse verfügt, sollte generell geführte Touren gegenüber individuellen Rundreisen bevorzugen. Gut gerüstet, steht damit unvergesslichen Urlaubstagen nichts mehr im Wege.

Weltweite Trends im Netz

Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien: Auf www.reisemesse.de findet der Reiselustige einen Überblick aller attraktiven Fernreiseziele weltweit. Die anbieterunabhängige Seite stellt interessante Touren und Reiseziele vor und bietet so einen schnellen Überblick bei der Suche nach dem persönlichen Traumurlaub. Der Vorteil für den Urlauber: Wo man früher viele Suchabfragen startete, genügt heute ein Klick, um an alle gewünschten Informationen zu gelangen.

Quelle: djd/thx/www.reisemesse.de

Ägypten: Reiseveranstalter sagen Reisen bis Mitte Februar ab

Nachdem das Auswärtige Amt der BRD gestern die Reisehinweise verschärft hat und mittlerweile von Reisen nach Ägypten generell abrät und darauf hinweist, dass es aufgrund der Lageentwicklung auch in den Tourismusgebieten zu Versorgungsengpässen und logistischen Schwierigkeiten kommen kann, haben die Reiseveranstalter reagiert. TUI, REWE Touristik, ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG haben Reisen nach Ägypten abgesagt. Das betrifft Reisen bis mindestens Mitte Februar.

TUI sagt alle Reisen nach Ägypten mit Anreise bis einschließlich 14. Februar ab. „In Anbetracht der Situation können wir nicht sicherstellen, dass es für unsere Gäste nicht zu Leistungseinschränkungen kommt“, kommentiert Ulrich Heuer, Leiter TUI Krisenstab, die Entscheidung. „Aktuell ist die Situation in den Tourismusregionen am Roten Meer nach wie vor ruhig und die Versorgung der Urlauber gewährleistet.“ Aus diesem Grund müssen Urlauber, die sich derzeit am Roten Meer befinden, ihren Urlaub nicht vorzeitig abbrechen. Auf Wunsch organisiert die TUI Reiseleitung aber auch vorzeitige Abreisen. TUI Gäste, die für die nächsten Tage eine Ägypten-Reise geplant hatten, werden derzeit aktiv kontaktiert. TUI hat zudem eine Kunden-Hotline unter der Nummer 0511-567 8000 geschaltet, die von 9 bis 20 Uhr besetzt sein wird.

Ebenfalls verlängert hat TUI die Frist für gebührenfreie Umbuchungen: Urlauber mit Anreisetermin bis 28. Februar können sich ohne Umbuchungsgebühr für ein anderes Reiseziel oder einen anderen Reisezeitraum entscheiden. TUI beobachtet die Situation weiterhin genau. Die Mitarbeiter des TUI Krisenstabs stehen in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden und der Reiseleiterorganisation.

Die Reiseveranstalter der REWE Touristik ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG sagen alle Ägyptenreisen mit Abreisedatum bis einschließlich 14. Februar 2011 ab. Als Alternative für Kunden, die eine Reise nach Ägypten gebucht haben, hat die REWE Touristik Sonderprogramme für die Kanarischen Inseln, die Türkei und Mallorca aufgelegt. Damit handelt das Kölner Reiseunternehmen vorsorglich, um möglichen Engpässen bei der Versorgung der Hotelanlagen in Ägypten vorzubeugen.

Aktuell ist die reguläre Durchführung der Urlaubsreisen der Gäste vor Ort sichergestellt. Aufgrund möglicherweise auftretender Engpässe wird die REWE Touristik jedoch bis 14. Februar 2011 keine weiteren Gäste nach Ägypten bringen. Die Gäste, die sich aktuell in den touristischen Regionen am Roten Meer befinden, können ihren Urlaub wie geplant durchführen und vollenden. Vorzeitige Rückreisewünsche der Gäste vor Ort verzeichnet die REWE Touristik in niedriger zweistelliger Zahl. Die Reiseleiter der REWE Touristik bezeichnen die Situation in den Urlaubsregionen am Roten Meer als entspannt, das Auswärtige Amt beschreibt die Lage vor Ort als ruhig und sieht keinen Grund für eine vorzeitige Rückreise.

Die REWE Touristik hat aktuell gut 2.600 Gäste in Ägypten, die mit ihren regulären Flügen nach Beendigung ihres Urlaubs nach Hause reisen werden. Ägyptenurlauber, die einen Urlaub mit Abreisedatum vom 15. bis 28. Februar 2011 gebucht haben, können ihre Reise auf Wunsch kostenlos umbuchen. Ihr Reisepreis wird ohne Abzug auf eine neue Reisebuchung angerechnet. In diesem Fall können sich Gäste direkt mit ihrem Reisebüro oder an die Service-Hotline der REWE Touristik unter der Telefonnummer 02203 – 42875 wenden.

Da das Auswärtige Amt bisher nur „Reisehinweise“ und keine „Reisewarnung“ ausgesprochen hat, erfolgen diese Maßnahmen durch die Veranstalter selbst. Auf der Seite des Auswärigen Amts wird außerdem darauf hingewiesen, dass verschiedene Fluggesellschaften Flüge organisieren, um deutschen Staatsbürgern die vorzeitige Abreise aus Ägypten zu ermöglichen. Welche Fluggesellschaften das sind und an wen sich Ausreisewillige wenden können, steht auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

Quelle: Auswärtiges Amt der BRD / TUI Touristik / REWE Touristik

Update zur Situation in Ägypten: Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat am gestrigen 31. Januar 2011 seine Reisehinweise im Bezug auf Ägypten verschärft. Es rät von Reisen nach Ägypten aufgrund der instabilen Lage derzeit ab, insbesondere von Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez sowie in die urbanen Zentren im Landesinnern und im Nildelta. Aber, so heißt es weiter, die Lage in den Touristenzentren am Roten Meer sei derzeit ruhig. Jeder Reisende wird jedoch gebeten, sich vor Reiseantritt gründlich über die Sicherheitslage am konkreten Zielort der Reise zu informieren.

Zudem wurden zusätzliche Mitarbeiter für die deutsche Botschaft in Kairo eingeflogen, um Deutschen, die das Land verlassen wollen, bei der Organisation der Abreise zu helfen. Die Lufthansa hat auf ihrer Webseite darauf hingewiesen, dass durch die Situation in Kairo auch der Flughafen betroffen ist und es zu Flugunregelmäßigkeiten kommen kann. Passagiere der Lufthansa werden gebeten, sich auf der Webseite der Fluglinie über ihren aktuellen Flugstatus unter Ankunft und Abflug. Lufthansa bietet für alle Abflüge bis einschliesslich Dienstag, 15. Februar 2011 eine kostenlose Umbuchung für alle bis Freitag, 28. Januar 2011 ausgestellten Tickets an. Die genauen Formalitäten für die Umbuchung erfahren Fluggäste beim Lufthansa Service Center in Deutschland oder in anderen Ländern unter der lokalen Lufthansa Rufnummer. Fluggäste, die sich derzeit in Ägypten aufhalten, werden auf das eingerichtete Call Center unter der Nummer +49 30 50570 341 verwiesen.

Die REWE Touristik empfiehlt ihren Gästen, die einen Ägyptenurlaub mit Anreisedatum bis einschließlich 7. Februar 2011 gebucht haben, ihre Reise nicht anzutreten. Durch diese Maßnahme möchte das Unternehmen zur Entlastung der Infrastruktur vor Ort beitragen. Der bezahlte Reisepreis wird für eine beliebige Neubuchung bei ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG gut geschrieben oder auf Wunsch ohne Abzug von Stornokosten erstattet. Aufgrund der Proteste in den Großstädten, insbesondere in Kairo, sei die Logistik des Landes aktuell zur Versorgung der Bevölkerung besonders gefordert. „Wir wollen die Versorgung unserer Gäste vor Ort auch weiterhin sicherstellen. Deshalb bitten wir alle Ägyptenurlauber, die sich noch vor dem Start in den Urlaub befinden, um Verständnis, dass nach unserer Überzeugung in den nächsten sieben Tagen keine weiteren Gäste nach Ägypten reisen sollten“, erklärte die REWE Touristik. „Wir hoffen mit den Ägyptern, dass sich die Lage bis dahin wieder entspannt hat.“

Reisen und Tagesausflüge nach Kairo führt die REWE Touristik aufgrund des Sicherheitshinweises aktuell nicht durch. Alle entsprechenden Reisen mit Abreisedatum bis einschließlich 7. Februar 2011 hat das Unternehmen abgesagt. Einschränkungen für die Gäste in den touristischen Gebieten am Roten Meer sieht die REWE Touristik aufgrund des Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes nicht. Das Auswärtige Amt beschreibt die Lage am Roten Meer als ruhig. Die REWE Touristik geht auf dieser Grundlage davon aus, dass die Gäste vor Ort ihren Urlaub planmäßig verbringen und abschließen können. Die aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes gibt die REWE Touristik über die Reiseleiter weiter. ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG, die Veranstaltermarken der REWE Touristik, haben aktuell rund 3.100 Gäste in Ägypten. Aktuelle Auskünfte zur gebuchten Reise erhalten die Gäste von ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG bei der Service-Hotline: (0 22 03) 42-800 (Samstag und Sonntag 9.00 bis 18.00 Uhr, Montag bis Freitag 9.00 bis 20 Uhr).

Der Reiseveranstalter TUI empfiehlt allen Gästen, ihre Reiseabsichten zu überprüfen und, wenn möglich, auf ein anderes Reiseziel umzubuchen. Für alle Anreisen nach Ägypten bis einschließlich 07.02.2011 gelten daher gebührenfreie Umbuchungen und Stornierungen. Alle Gäste, die derzeit in den Badezielen sind, können ihren Urlaub wie gebucht fortsetzen oder auf Wunsch frühzeitig beenden. Die TUI Reiseleitung steht den Urlaubern vor Ort für die Organisation zur Verfügung.

Da das Auswärtige Amt insbesondere von Reisen nach Kairo abrät, stoppt TUI alle Anreisen dorthin bis einschließlich 07.02.2011. Abgesagt werden auch Reisen nach Luxor inklusive der dort beginnenden Nilkreuzfahrten, weil die Ausflüge zu kulturellen Sehenswürdigkeiten, die meist Haupturlaubsmotiv einer Nilkreuzfahrt und eines Luxor-Aufenthalts sind, nicht oder nur eingeschränkt stattfinden können. Urlauber, die derzeit eine Nilkreuzfahrt unternehmen, können ihre Reise wie gebucht fortsetzen oder auf Wunsch vorzeitig nach Absprache mit der TUI Reiseleitung beenden.

Update: Das Auswärtige Amt hat die Reisehinweise am 1. Februar nochmals verschärft und rät „aufgrund der Unübersichtlichkeit und schweren Vorhersehbarkeit der Gesamtsituation in Ägypten“ von Reisen nach Ägypten generell ab, auch in die Urlaubsgebiete am Roten Meer, selbst wenn die Lage dort derzeit noch ruhig sei. Die Rückholaktionen von ausreisewilligen Deutschen laufen derzeit weiter. Über die aktuelle Situation in Kairo direkt berichtet unter anderem der freie Journalist Richard Gutjahr (aktuell zum heutigen „Marsch der Millionen“ hier).

Quelle: Auswärtiges Amt / REWE Touristik / TUI / Lufthansa

Die aktuelle Lage in Ägypten aus Sicht von Reisenden

Der Tempel des Ramses II. von Abu Simbel

Der Tempel des Ramses II. von Abu Simbel

Aufgrund der Vorkommnisse der letzten Tage in einigen Großstädten in Ägypten und dem Verhängen einer Ausgangssperre durch die ägyptischen Sicherheitskräfte hat das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland seine Reisehinweise für die Region aktualisiert. Obwohl sich, wie es auf der Info-Webseite heißt, die Demonstrationen nicht gegen Touristen richten, wird Touristen empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden. Unabhängig von der neuen Situation gelten die Hinweise des Auswärtigen Amtes immer noch, in Ägypten keine Touren in die Wüste oder das Grenzgebiet zu Libyen und dem Sudan zu unternehmen.

Die Reiseveranstalter haben mittlerweile auch reagiert. Laut übereinstimmender Mitteilungen mehrerer Veranstalter seien die Reiseziele am Roten Meer (Hurghada, Sharm El Sheikh, Marsa Alam und El Quseir) nicht betroffen und Reisen in die Regionen finden wie geplant statt. Ebenfalls nicht betroffen sind die üblichen Routen der Nil-Kreuzfahrten von Luxor nach Assuan und umgekehrt. Abgesagt wurden allerdings sämtliche Tagesausflüge nach Kairo, vorerst bis zum 4. Februar 2011. Für gebuchte Urlaubsaufenthalte in Kairo selbst bieten die großen Veranstalter (TUI, Thomas Cook, Neckermann Reisen, ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg und REWE Touristik) eine kostenlose Umbuchmöglichkeit an. Genaue Details dazu erfahren Reisende direkt von ihrem Veranstalter selbst. Bei Nil-Kreuzfahrten, bei denen im Anschluss ein Aufenthalt in Kairo vorgesehen war, wird dieser teilweise durch einen Aufenthalt am Roten Meer ersetzt.

Überstimmend vermelden die Reiseveranstalter, dass es bislang keine Wünsche seitens der Ägypten-Reisenden gab, den Urlaub vorzeitig zu beenden und nach Deutschland zurück zu kehren. Sollte sich die Situation weiter verschärfen, ist die Reisebranche allerdings vorbereitet und kann ausländische Touristen schnell außer Landes bringen.

Im Zweifel sollten Urlauber, die in den nächsten Tagen eine Reise nach Ägypten gebucht haben, sich bei ihrem Reiseveranstalter rückversichern, dass die Reise wie gebucht stattfindet. Vor allem wenn ein Aufenthalt oder ein Ausflug in Kairo geplant war, sollte man sich erkundigen, was als Alternative angeboten wird. Kontaktmöglichkeiten finden die Reisenden auf ihrer Buchungsbestätigung. Jedes Unternehmen ist für die eigenen Buchungen selbst verantwortlich und handhabt Änderungen, Umbuchungen und Stornos daher unter Umständen anders.

Außerdem sollten Urlauber die Nachrichten aufmerksam verfolgen. Wie sich in Tunesien gezeigt hat, kann sich eine Situation sehr schnell ändern. Eine schnelle und gute Quelle ist hier beispielsweise die Tagesschau der ARD.

Update 30. Januar 2011: Bislang unbestätigten Berichten zufolge soll das Militär nach Sharm El Sheikh vorgerückt sein. Das Außenministerium der Republik Österreich hat zudem eine Reisewarnung ausgesprochen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Proteste sich von den Metropolen auch auf größte Städte in der Provinz ausweiten. Das Internet ist in Ägypten noch immer gesperrt, Mobilfunk teilweise nur eingeschränkt nutzbar. Außerdem wurde dem arabischen Sender Al Dschasira, der bisher sehr detailiert über die Proteste berichtet hat, die Sendelizenz entzogen. Die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Kairo hat unterdessen ihre Landsleute aufgerufen, Ägypten zu verlassen. Die am 28. Januar verhängte nächtliche Ausgangssperre für die Städte Kairo, Alexandria und Suez ist verlängert worden, gilt jedoch offenbar ausdrücklich (noch) nicht für die Touristenzentren am Roten Meer um die Städte Hurghada und Sharm El Sheikh.

Update 30. Januar 2011 (2): Al Dschasira (Al Jazeera) meldet, dass die Polizei völlig aus der Öffentlichkeit verschwunden ist und vermutet dahinter eine Taktik. Offenbar hoffe man in der ägyptischen Regierung, dass durch die Abwesenheit der Polizei Plünderungen zunehmen und die Leute von sich aus ein Eingreifen des Staates fordern. Wenn dem so war, dann ging die Rechnung nicht auf: Die Bürger selbst haben Nachbarschaftshilfen aufgestellt und für die Sicherheit ihrer Mitmenschen gesorgt. Mittlerweile fliegt auch die Türkei ihre Staatsbürger aus dem Land. Weiters heißt es, dass sich in Kairo erneut Leute zu einer großen Demonstration sammeln.

Update 31. Januar 2011: Die REWE Touristik empfiehlt ihren Gästen, die einen Ägyptenurlaub mit Anreisedatum bis einschließlich 7. Februar 2011 gebucht haben, ihre Reise nicht anzutreten. Durch diese Maßnahme möchte das Unternehmen zur Entlastung der Infrastruktur vor Ort beitragen. Der bezahlte Reisepreis wird für eine beliebige Neubuchung bei ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG gut geschrieben oder auf Wunsch ohne Abzug von Stornokosten erstattet.
Aufgrund der Proteste in den Großstädten, insbesondere in Kairo, sei die Logistik des Landes aktuell zur Versorgung der Bevölkerung besonders gefordert. „Wir wollen die Versorgung unserer Gäste vor Ort auch weiterhin sicherstellen. Deshalb bitten wir alle Ägyptenurlauber, die sich noch vor dem Start in den Urlaub befinden, um Verständnis, dass nach unserer Überzeugung in den nächsten sieben Tagen keine weiteren Gäste nach Ägypten reisen sollten“, erklärte die REWE Touristik. „Wir hoffen mit den Ägyptern, dass sich die Lage bis dahin wieder entspannt hat.“

Reisen und Tagesausflüge nach Kairo führt die REWE Touristik aufgrund des Sicherheitshinweises aktuell nicht durch. Alle entsprechenden Reisen mit Abreisedatum bis einschließlich 7. Februar 2011 hat das Unternehmen abgesagt. Einschränkungen für die Gäste in den touristischen Gebieten am Roten Meer sieht die REWE Touristik aufgrund des Sicherheitshinweises des Auswärtigen Amtes nicht. Das Auswärtige Amt beschreibt die Lage am Roten Meer als ruhig. Die REWE Touristik geht auf dieser Grundlage davon aus, dass die Gäste vor Ort ihren Urlaub planmäßig verbringen und abschließen können.  Die aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes gibt die REWE Touristik über die Reiseleiter weiter. ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG, die Veranstaltermarken der REWE Touristik, haben aktuell rund 3.100 Gäste in Ägypten.
Aktuelle Auskünfte zur gebuchten Reise erhalten die Gäste von ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG bei der Service-Hotline:  (0 22 03) 42-800
(Samstag und Sonntag 9.00 bis 18.00 Uhr, Montag bis Freitag 9.00 bis 20 Uhr).
Quelle: REWE Touristik

Rotes Meer: Ölpest an den Stränden von El Gouna und Hurghada

Erst gestern Abend wurde von offizieller Seite bestätigt, dass es im Roten Meer nördlich von El Gouna und Hurghada vor einer Woche ein Leck an einer Ölbohrplattform gegeben habe und dass Öl ins Meer ausgetreten ist. Der Ölteppich erreichte im Verlauf der Woche ein Naturschutzgebiet nördlich von El Gouna und am Wochenende El Gouna selbst sowie den nördlichen Teil Hurghadas. Mehr darüber steht nebenan bei den „FlatFlutDivers“.

Urlauber fragen sich nun natürlich, ob es möglich ist, von einem bereits gebuchten Urlaub in die entsprechende Region zurückzutreten. Die Chancen sehen dafür jedoch schlecht aus. Selbst bei der Ölpest in Florida wurde den Urlaubern kein generelles Rücktrittsrecht gewährt. Da die Ölpest laut offiziellen Angaben am Roten Meer mittlerweile eingedämmt ist und ihre Folgen an vielen Touristenstränden beseitigt wurden, wird es hier sicherlich noch schwieriger, gegenüber dem Reiseveranstalter irgendwelche Ansprüche durchzusetzen. Das EP-Blog wird darüber berichten, wenn es dazu Neuigkeiten gibt.

Update: Es ist mittlerweile sogar sehr unwahrscheinlich, dass von Reiseveranstaltern kostenlose Stornos oder Umbuchungsmöglichkeiten angeboten werden, denn wie man aus dem Update des oben verlinkten Artikel vom FlatFluteDiver-Blog erfährt, seien bereits „über 90 Prozent“ aller betroffenen Strände schon wieder gesäubert und geöffnet. Allerdings sind auch ein paar Korallenriffe verunreinigt, die von Tauchbooten regelmäßig angesteuert werden. Mehr darüber können Sie in dem Artikel nachlesen. Selbst für einen Tauchurlaub ist das allerdings kein Grund für ein Storno oder eine Umbuchung, da im Roten Meer auch andere Örtlichkeiten angefahren werden können.

EP-Blog Neuheiten: Reisewarnungen per Feed und die Funktion „verwandte Beiträge“

Heute geht es mal wieder um das EP-Blog selbst. Vor einiger Zeit haben wir angefangen, Beiträge mit Sicherheitshinweisen und Reisewarnungen zu veröffentlichen. Leider ist hier die Auswahl nicht immer einfach, da das Auswärtige Amt auch schon mal zwischen sechs und zehn dieser Hinweise am Tag rausschickt. Teilweise handelt es sich dabei um geringfügige Korrekturen, teilweise aber auch um völlig Neues. Da wir aber hier nicht nur Reisewarnungen als Beiträge veröffentlichen wollen, haben wir ab sofort eine neue Funktion: die akutellsten Reisewarnungen sind in der linken Seitenleiste aufgeführt.

In der linken Seitenleiste finden Sie den Punkt „Reisehinweise des Auswärtigen Amtes“. Darunter werden die neuesten Sicherheitshinweise, Reisewarnungen und medizinischen Reisehinweise, die von dieser Stelle ausgegeben werden, veröffentlicht.  Die Überschriften zeigen, um welche Art Hinweis es sich handelt und für welches Land dieser gilt. Außerdem ist noch das Datum mit angegeben, damit der Leser sieht, wann der entsprechende Hinweis ausgegeben wurde. Wenn Sie mit der Maus über einen Titel fahren, ohne ihn anzuklicken, erscheint ein kleines Fenster, in dem die ersten Zeilen des Hinweises wiedergegeben werden. Um den ganzen Hinweis zu lesen, müssen Sie die jeweilige Zeile anklicken.  Sie werden dann auf die Webseite des Auswärtigen Amtes weitergeleitet.

Wenn Sie den Titel „Reisehinweise des Auswärtigen Amtes“ anklicken, werden Sie auf die Übersichtsseite der Reisehinweise der Behörde weitergeleitet. Sollte Ihr Reiseland nicht unter den aktuellen Reisehinweisen zu finden sein, können Sie es hier mit Hilfe einer Karte oder alphabetischen Liste suchen und die Hinweise nachlesen.

Ebenfalls neu im EP-Blog ist eine Funktion, die sich am Ende jedes Einzelbeitrags findet: „Verwandte Beiträge“. Sie werden hier auf Beiträge aufmerksam gemacht, die inhaltlich auf irgendeine Weise mit dem Beitrag zu tun haben, den Sie gerade lesen, und die sie daher möglicherweise auch interessant finden. Die Funktion ist am Ende des Beitragstextes, direkt vor den Kommentaren.

Reise- und Sicherheitshinweise: Tunesien

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat dringende Sicherheitshinweise herausgegeben, was Reisen nach Tunesien betrifft. Bitte beachten: Es handelt sich hierbei nicht um eine Reisewarnung, man kann sich nicht auf diese Sicherheitshinweise berufen, um eine Reise kostenlos umzubuchen!

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht überall ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.

Erhöhte Anschlagsrisiken bestehen für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Tunesien – wie in allen Ländern der Region – zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen hin, das südlich der Wüstenoasen Tozeur und Nefta gelegen ist. Von den tunesischen Behörden ausgewiesene Sperrgebiete sollten in jedem Fall gemieden werden.

Die tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Das Auswärtige Amt rät angesichts dennoch nie auszuschließender Terrorakte – wie in allen Ländern der Region – weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten sowie an symbolträchtigen Daten, wie zum Beispiel hohen religiösen und anderen Feiertagen.

Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen südlich der gängigen Touristengebiete Tozeur und Nefta besteht auch weiterhin die Gefahr von Entführungen. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die dort auf dem Landweg unterwegs sind. Das Auswärtige Amt rät deshalb von Individualreisen in diese Gebiete eindringlich ab. Reisen sollten dort ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden.

Von Reisen in die Saharagebiete südlich von Es Sabria in Richtung El Borma wird dringend abgeraten.

Im Süden und Südosten Tunesiens haben die tunesischen Behörden Sperrgebiete ausgewiesen, die nur nach vorheriger Genehmigung und mit lokaler Begleitung betreten werden dürfen. Die Sperrungen sollten in jedem Fall beachtet werden.

Das Auswärtige Amt weist Reisende, die eine Weiterreise nach Algerien beabsichtigen, nachdrücklich auf die Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien hin.

Die Kriminalitätsrate ist in Tunesien relativ gering. Allerdings häufen sich gewalttätige Übergriffe auf Touristen. Ebenfalls sind die Zahlen der Beschaffungskriminalität für Drogenkonsum angestiegen. Bei Besuchen in Altstädten sowie in Bahnhöfen und Zügen ist Vorsicht vor Taschen- und Trickdiebstählen geboten und jeglichen Offerten und Bitten, auch in Hotels, mit gesunder Skepsis zu begegnen. Es ist gängige Praxis, dass in Hotels neben den offiziellen Vertragspartnern von Reiseveranstaltern auch private Agenturen Werbung für Ausflüge und Aktivitäten anbieten, die oft nicht die rechtliche Absicherung bieten und keiner Qualitätskontrolle unterliegen.

In letzter Zeit kam es auch in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert. Mit den kopierten Daten kann Zugriff auf das Konto des ursprünglichen Karteninhabers genommen werden und es kann insbesondere auch Geld abgehoben werden. Ebenso wurden Kreditkarten aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr in Deutschland der Missbrauch auffiel.

Zentrale Rufnummerdienste für das Sperren von Kredit- und Geldkarten:

  • Sperren von Euroschecks und -karten: Tel.: 0049-1805/021.021 oder 0049-69/740.987
  • Sperren von American Express-Karten: Tel.: 0049-69/979.710.00
  • Sperren von Visa-Karten: Tel.: 0049-800/814.91.00
  • Sperren von Mastercard / Eurocard: Tel.: 0049-69/793.319.10
  • Sperren von Citicorp / Diners Club: Tel.: 0049-69/260.358

Aktuellste Informationen über Reisehinweise und die Situation in Tunesien, sowie weiterreichende Tipps erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amtes hier. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität dieser Hinweise hier im Blog kann nicht übernommen werden, informieren Sie sich daher vor Buchung ihrer Reise unbedingt noch beim Auswärtigen Amt über Ihr Reiseziel. Die Entscheidung über eine Reise liegt bei Ihnen.

Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise: Spanien

Am 30. Juli 2009 wurde in Palmanova (Mallorca) ein Anschlag auf ein Fahrzeug der Guardia Civil verübt, bei dem zwei Polizisten getötet wurden. Berichten zufolge wurden sowohl der Flughafen Son Sant Joan als auch die Schiffshäfen komplett gesperrt. Die Sperrung des Flughafesn soll bis mindestens 22.00 Uhr am Donnerstag Abend bestehen bleiben. So lange dürfen keine Flugzeuge starten oder landen. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland empfiehlt Reisenden, die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten. An- und Abreisenden wird zudem empfohlen, mit ihrem Reiseveranstalter in Kontakt zu treten. Die touristische Infrastruktur der Insel ist derzeit nicht betroffen.

Weitere Hinweise, auch Aktualisierungen, finden sich auf der Webseite des Auswärtigen Amtes mit Sicherheitshinweisen zu Spanien hier.

Reise- und Sicherheitshinweise: Honduras

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat das Auswärtige Amt noch keine Reisewarnung für Reisen nach Honduras ausgesprochen. Allerdings wird auf die unsichere Lage im Land hingewiesen, nachdem das Militär Staatspräsident Zelaya verhaftet und außer Landes gebracht hat. Die bereits verhängte Ausgangssperre wurde bis auf Weiteres verlängert. Sie ist von abends 22.00 Uhr bis morgens 05.00 Uhr in Kraft.

In Anbetracht der unklaren und angespannten Situation rät das Auswärtige Amt derzeit von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Honduras ab.

Bereits im Lande befindlichen Reisenden empfiehlt das Auswärtige Amt sich umsichtig zu verhalten, insbesondere größere Menschenansammlungen zu meiden und sich über weitere Entwicklungen informiert zu halten.

Aktuelle und genauere Informationen über Honduras erhalten Sie auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amtes.

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