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Schlagwort: Reisedokumente

Welche Dokumente brauchen Sie für Ihre Reise, wo kriegt man die und wie?

Reisehinweise: Europäische Union und Schengen-Abkommen

Wenn man in Europa reist, wird man immer wieder mit der Regelung der Grenzkontrollen innerhalb der Europäischen Union konfrontiert. Dabei ist es wichtig zu unterscheiden: Ein Mitgliedsland der Europäischen Union hat nicht automatisch die Grenzkontrollen zu seinen Nachbarn abgebaut.

Geregelt wird der Grenzübertritt durch das so genannte “Schengen-Abkommen”. Staaten, die dieses unterschrieben haben, garantieren damit ihren Bürgern Grenzübertritte zu anderen “Schengen-Staaten” ohne Kontrolle. Deutschland, Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, die Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn sind dem Schengener Abkommen beigetreten und gelten daher als “Schengener Staaten”.
Es handelt sich folglich um die bisherigen EU-Staaten, mit Ausnahme von Grossbritannien, Irland und Zypern, jedoch zuzüglich Island, Norwegen und der Schweiz. Die Länder (Bulgarien und Rumänien), die seit dem 1. Januar 2007 Mitglieder der Europäischen Union sind, treten dem Schengener Abkommen vorerst nicht bei.

Inhaber eines gültigen Schengenvisums (Text im Visumetikett: “gültig für Schengener Staaten” in der jeweiligen Sprache des ausstellenden Staates) können sich im gesamten Schengenraum bis zu 3 Monaten pro Halbjahr aufhalten. Das gleiche gilt für Inhaber der meisten nationalen Aufenthaltstitel, die von den jeweiligen Schengen-Staaten für längerfristige Aufenthalte von über drei Monaten ausgestellt werden. Für die anderen EU-Staaten, die keine Schengen-Staaten sind, wird unter Umständen ein gesondertes Visum benötigt.

Es gilt allerdings zu beachten, dass unter bestimmten Umständen für einen bestimmten Zeitraum oder längerfristig wieder Kontrollen eingeführt werden könnten. So hat beispielsweise Österreich während der Fussball-Europameisterschaft 2008 solche Kontrollen durchgeführt und auch von Bürgern der “Schengener Staaten” die Vorlage eines Reisepasses verlangt. Aktuelle und genauere Informationen über die Situation in Bezug auf Ihr spezielles Reiseziel erfahren Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

New York – die Artikelreihe: Inhaltsverzeichnis

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An den letzten Tagen sind einige Artikel über einen Aufenthalt in New York erschienen. Der Vollständigkeit halber hier nochmal alle Berichte in einer Liste, damit Sie sichergehen können, keinen verpasst zu haben:

Noch mehr Bilder aus New York finden Sie in der EP-Gallery. Klicken Sie dazu hier!

Reise- und Sicherheitshinweise: Iran

In Teheran und anderen iranischen Städten ist es unmittelbar nach Verkündung des vorläufigen amtlichen Endergebnisses der Präsidentschaftswahlen vom 12.06.2009 zu Protestkundgebungen von Anhängern der unterlegenen Kandidaten gekommen, die vielfach unter Anwendung von Gewalt aufgelöst wurden. Die Proteste halten trotz Verboten an. Es liegen Berichte über Übergriffe von Polizei und paramilitärischen Milizen auch auf Unbeteiligte vor. Deutschen, die sich in Iran aufhalten, wird empfohlen, inbesondere in den späten Nachmittags- und Nachtstunden größere Menschenansammlungen zu meiden und Begegnungen mit Sicherheitskräften aus dem Wege zu gehen.

Trotzdem hat das Auswärtige Amt zum aktuellen Zeitpunkt (noch) keine Reisewarnung ausgesprochen. Auch im Iran ist es zu mehreren Attentaten mit Toten und Verletzten gekommen. Dabei wurden allerdings nicht Ausländer angegriffen. Von nicht notwendigen Individualreisen in die Kurdengebiete (Nordwest-Iran) wird dringend abgeraten, genauso wie davon abgeraten wird, auf dem Landweg nach Pakistan oder Afghanistan zu reisen.

Es ist dringend zu beachten, dass ein Visum für den Aufenthalt im Iran vor Antritt der Reise bei der iranischen Auslangsvertretung beantragt werden sollte. Verstöße gegen die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen können sehr drastische Strafen nach sich ziehen, zum Teil mehrjährige Gefängnisaufenthalte. Deutsche Staatsangehörige können aber auch an den großen Flughäfen des Landes bei Einreise ein touristisches Visum erhalten, allerdings nur für eine Dauer bis zu sieben Tage. Das Auswärtige Amt weist besonders Geschäftsreisende darauf hin, dass es in den letzten Monaten immer wieder Beschwerden gegeben hat, dass von Einreisenden entgegen anders lautender Zusagen verlangt wurde, eine Einladung oder eine Buchungsbestätigung von einem Hotel vorzulegen. Teilweise wurde hier bei Nichtvorlage des entsprechenden Schreibens den Reisenden die Einreise verweigert.

Detailierte Sicherheitshinweise und Angaben zu den Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen erfahren Sie auf der offiziellen Webseite des Auswärtigen Amtes über den Irak. Klicken Sie dazu hier!

Bitte beachten Sie, dass wir für diese Hinweise in Bezug auf Richtigkeit und Aktualität sowie Vollständigkeit keine Gewähr übernehmen können. Informieren Sie sich unbedingt noch aus anderen, offiziellen Quellen, sollten Sie eine Reise in den Iran planen, im Zweifelsfall in der diplomatischen Niederlassung in Berlin.

USA – Aktuelle Reisehinweise

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Gerade in diesen Zeiten kann man nicht genau sagen, ob es gerade “gut” ist, in die USA zu reisen. Teuer sei das Land geworden, heißt es – andererseits hat der Euro wieder an Stärke gewonnen. Es muss also jeder für sich entscheiden, ob er das “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” jetzt besuchen oder lieber noch etwas warten will. In diesem Artikel geht es um aktuelle Sicherheitsinformationen. Hier sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland keine Reisewarnung ausgesprochen hat, nicht wegen der möglichen Gefahr eines terroristischen Anschlags, auch nicht wegen der Schweinegrippe. Das heißt, Reisende, die bereits einen Urlaub in den USA gebucht haben, haben zum Zeitpunkt, da dieser Artikel erscheint, kein Recht, auf einer kostenlosen Stornierung oder Umbuchung zu bestehen.

Ein Touristenvisum für die USA erhalten Bürger der EU für die Dauer von bis zu 90 Tagen. Sie benötigen dazu einen gültigen Reisepass. Seit dem 12. Januar 2009 ist zudem zwingend eine elektronische Registrierung im Internet unter esta.cbp.dhs.gov vorgeschrieben. Wenn Sie die Artikel über Las Vegas, die in den letzten Tagen in diesem Blog erschienen sind, verfolgt haben, so haben Sie allerdings gelesen, dass das noch nicht so zu funktionieren scheint, wie es sollte, da die Beamten bei der Einreise trotz ESTA-Antrag auf einer ausgefüllten Einreisekarte bestanden haben. Warum, das ließ sich nicht herausfinden. Sollte Ihnen das Gleiche wiederfahren, fangen Sie nicht das Diskutieren an. Nicht vergessen: Sie wollen in die USA, die USA will nichts von Ihnen. Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie noch vor der Einreise abgewiesen werden (außer Ärger).

Seit dem 11. September 2001 wurden die Sicherheitsgesetze in den USA verschärft. Gepäck wird am Flughafen nach Sprengstoff durchleuchtet, außerdem wird darauf hingewiesen, dass verschlossene Gepäckstücke zur Sichtkontrolle aufgebrochen werden. Für aufgebrochene Gepäckstücke wird nicht gehaftet, also besser nicht abschließen. Ebenso wird die Haftung für bei der Kontrolle verloren gegangene Gegenstände abgelehnt. Geschenkartikel, die eingepackt sind, können zur Kontrolle ausgepackt werden. Durch die verschärften Sicherheitsmaßnahmen ist es ratsam, sich mindestens 3 Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden, um die Kontrollen rechtzeitig genug zu passieren.

Bestimmte Regionen der USA liegen in Zonen, zu denen zu bestimmten Jahreszeiten extreme wetterbedingte Phänomene auftreten können, wie etwa Hurrikans oder schwere Waldbrände. Informieren Sie sich unbedingt darüber, welche Reisezeit für Ihr vorgesehenes Reiseziel die beste ist.

Einige gesetzliche Regelungen sind in den USA schärfer als in Deutschland. So ist es in vielen Regionen beispielsweise nicht erlaubt, Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken, das Rauchverbot ist strikter, der Konsum von Rauschmitteln wird strenger verfolgt, die Geschwindigkeitsbeschränkungen bei wesentlich niedrigeren Geschwindigkeiten – das sind nur ein paar Beispiele. Auch sollte man, wenn man in den USA einen Strafzettel (ein so genanntes “Ticket”) etwa wegen Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen hat, diesen bezahlen. Nichtbezahlung kann bei einer erneuten Einreise zu Problemen führen.

Die aktuellsten Reisehinweise und weiteführende Informationen zu den USA finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes (klicken Sie hier). Auf der SPACE-CRUISE-Infoseite wurde zudem eine neue Sektion über Reiseziele in den USA eingerichtet, die nach und nach ergänzt wird (hier).

LAS VEGAS – Tour 2009, Teil 1

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LAS VEGAS – Tour 2009

Was willst du denn eine Woche lang in Las Vegas?

Diese Frage wurden mir und meiner Freundin vor unserer USA Reise bestimmt hundertmal gestellt.

Las Vegas ist den meisten Menschen nur aufgrund der Masse an Spielcasinos, der kleinen Hochzeitskapellen, der bunt flimmernden Leuchtreklamen und vermutlich als Hauptstadt des amerikanischen Kitsches bekannt.

Weit gefehlt! Ich habe insgesamt in der Zeit nur einmal 15 Minuten lang gespielt. Und das nur, weil es einfach auch dazugehört. Gewonnen hab ich aber leider nichts!!

Ich schreibe in den Bericht, was ICH in einer Woche Las Vegas alles gemacht habe und was ich weiterempfehlen würde. Natürlich ist es immer Geschmackssache, was man sehen will, und ich habe bestimmt nur einen Bruchteil von dem gesehen, was man sehen kann. Es gibt derart viel zu unternehmen in Las Vegas, da muss man Abstriche machen. Zum einen wegen der Zeit, zum anderen auch finanziell. Ausflüge sind nicht billig. Karten für Shows ebenfalls nicht. Auf jeden Fall muss man mit 100 bis 200 Dollar pro Karte rechnen. Eintritte und Essen summieren sich.

[singlepic id=99 w=320 h=240 float=left]Die Hotels, auf die ich Bezug nehmen werde, sehe ich sozusagen mit dem Auge des Betrachters von ihren Attraktionen her, nicht im Sinne einer Hotelbewertung was die Unterkünfte angeht. Über Service und Sauberkeit kann ich nur in meinem eigenen Hotel urteilen (“Caesars Palace“), und das würde ich in diesem Punkt zu 100% weiterempfehlen. Allerdings hatten wir die “luxury” Variante gewählt und durften in den neu gebauten “Augustus Tower” wohnen. Dieses Hotelzimmer war ein Traum!

Ich behaupte keinesfalls, vollständig in meinem Bericht zu sein! Ich kann nur das beschreiben, was ich gesehen habe und es ist durchaus möglich, dass mir etwas entgangen ist. Wenn Hotels von mir nicht benannt werden, dann heißt das nicht, dass diese nicht zumutbar wären oder sich dort  nicht auch ein Besuch lohnen würde, ich habe es dann einfach nur nicht geschafft!

Aber nun zum Eingemachten! Ich beginne erst einmal mit ein paar Tips für Reisende nach Las Vegas, Nevada.

Wissenswertes

  • Nevada ist ein Wüstenstaat. Ich war im Mai da, und die Temperaturen lagen um die 35 Grad Celsius. Hochsommerklamotte sollte unbedingt in den Koffer!
  • Trotzdem auch Jäckchen mitnehmen. Gerne sind die Klimaanlagen in den Hotels derart streng eingestellt, dass man sofort friert, wenn man vom Strip in ein Hotel geht
  • Hoher Lichtschutzfaktor ist erforderlich, mindestens 25 bis 30. Besonders, wenn man plant, einen Ausflug ins Gebirge zu machen
  • Durch die Höhe der Gebäude wirkt der Strip kürzer als er eigentlich ist! Wenn man auf Hoteltour ist, sollte man das einberechnen, dass es doch ganz ordentliche Fußmärsche sind, auch wenn man meint, das Hotel läge greifbar nahe
  • Für Menschen, die nicht lange laufen können/wollen, kann ich den “Deuce” empfehlen. Dabei handelt es sich um einen braunen Doppeldeckerbus, der nahezu an jedem Hotel hält und dessen Haltestellen extra gekennzeichnet sind. Er fährt den Strip einmal durch, von Süden bis Norden und umgekehrt. Kommt etwa alle 10 min. Eine Fahrt kostet 3 Dollar, ein 24 Stunden Ticket 7 Dollar. Empfehlenswert, wenn es für die Wanderungen dann noch zu heiß wird.
  • Getränke einpacken! Auch auf die innerstädtischen Erkundungstouren. In Hotels und in Läden gibt es die zu kaufen, sind allerdings ziemlich teuer. Eine billigere Alternative: Überall stehen tagsüber Händler an den Straßen, die einfaches Wasser (0,3 l) für einen Dollar verkaufen.
  • Wenn man auf Hoteltour ist: Jedes Hotel, das von der Straße aus betritt, führt einem ohne Umwege sofort ins Casino. Die Attraktionen, die die Themenhotels zu bieten haben, sind das ein oder andere Mal gar nicht so leicht zu finden. Es lohnt sich immer, in Hotels erst mal Richtung “Lobby” und “Einkaufsläden” zu laufen, dann kommt man meistens automatisch dorthin. Ebenfalls lohnenswert ist es, das Hotel auch mal zu umrunden, denn manchmal sind auch noch Sehenswürdigkeiten auf der vom Strip abseits gelegenen Straße zu finden.
  • Hat man nur Übernachtung gebucht, ist es auch mal interessant, an den Frühstücksbuffets der anderen Hotels zu essen. Meistens kostet es zwischen 12 und 17 Dollar, Getränke inclusive. Mehr dazu im Absatz “Buffetessen”.
  • Kreditkarten werden überall akzeptiert. Anders als man es von New York gewohnt ist, muss man in Las Vegas jedoch fest damit rechnen, dass man seinen Personalausweis vorzeigen muss. Es bietet sich also an, einen Brustbeutel zu tragen, in dem man Karte und Ausweis hat. Den Beutel kann man unter seinem T Shirt verschwinden lassen.
  • Für Bucher, die ohne offiziellen Reiseveranstalter gebucht haben: Der Flughafen in Las Vegas ist sehr übersichtlich. Übrigens vermutlich der einzige, der sogar am Gepäckband schon Spieleautomaten stehen hat! Die Frage ist jetzt: Wie kommt man billig vom Flughafen zum Hotel? Es gibt Shuttlebusse, die einen für 5 Dollar hinbringen. Nicht zu verfehlen, sie parken genau vor dem Ausgang, den man benutzt, wenn man vom Gepäckband kommt. An der Zahlstelle wird man auf den entsprechenden Bus verwiesen. Fahrzeit je nach Tageszeit und Verkehr um die 20 Minuten. Alternativ kann man sich auch  mit einer Stretch-Limo für 39 Dollar vor seinem Hotel vorfahren lassen.
  • Wo finde ich das legendäre “Las Vegas Zeichen”? Das Zeichen befindet sich am südlichen Ende des Strips. Das letzte große Hotel, das vom Deuce angefahren wird, ist das Mandalay Bay. Von dort aus sind es noch 2 Stationen mit dem Bus, dann hält man einfach an der Straße an. Und dort ist auf einer größeren grünen Verkehrsinsel das legendäre Zeichen!! Man muss etwas Glück haben zwecks fotografieren, meist stehen ein Haufen Leute drumrum mit der gleichen Absicht. Oder wie bei uns: eine Hochzeitsgesellschaft, und da dauert das Warten natürlich noch länger!

Die Ausreise in die USA von Zürich aus

Da ich am Bodensee wohne, ist der nächstgelegene große Flughafen Zürich. Meine Freundin wohnt in Radolfzell, da konnte ich mein Auto stehen lassen und wir wurden von ihrem Freund nach Konstanz gebracht. Für 30 Euro fuhren wir mit dem Zug nach Zürich, ohne Umsteigen, und kamen direkt unterhalb der Terminals an. Alles lief glatt, eine sehr angenehme Art, zum Flughafen zu gelangen.

Am Flughafen selber sollte man mindestens 2 Stunden vorher da sein. Wir flogen mit den American Airways, sehr alte Maschinen, aber im Service gut. Da es von Zürich keinen Dirketflug nach Las Vegas geht, mussten wir in New York JFK aussteigen, hatten 4 Stunden Aufenthalt und sind dann 6 Stunden weiter nach Las Vegas geflogen. Hört sich grauenvoll an, stellte sich aber als gar nicht so schlecht heraus. Erstens hatten wir eine ziemlich leere Maschine, so dass man sich über eine 3er Reihe auch mal lang legen konnte, zweitens tut es gut, nach einem 9 Stunden Flug nach New York auch mal ein paar Schritte zu laufen, bevor es 6 Stunden weitergeht. Der Aufenthalt in New York betrug 4 Stunden.

Aber zurück zur Ausreise. Vor den Eincheckterminals stehen nochmals Sicherheitsbeamte, die einem mehrere Fragen stellen. Ob man sein Gepäckstück immer beaufsichtigt hat, wer es zuletzt in den Fingern hatte, wie alt es sei, ob man etwas für andere mitnimmt und solche Fragen. Danach darf man an den Schalter. Angenehm: Bei der American Airline darf man 2 Gepäckstücke á 23 Kilo mitnehmen. Die Koffer wurden bebändelt und beklebt, und schon war die Ausreise fertig. Dann mussten wir nur noch warten…

Die Einreise in die USA via New York

Betritt man das Flughafengelände nach dem Ausstieg wird man direkt zu der Einreisestelle geleitet. Dort muss man sich in eine Warteschlange mit Irrgärten einreihen. Wir hatten Glück, zu unserem Zeitpunkt war die Schlange kurz, ich hab es aber auch schon anders erlebt. Bereits im Flugzeug hat man in der Regel die nötigen Einreisepapiere ausgefüllt (grüne Visums-Karte, weiß-blauer Zettel über die Einfuhr bestimmter Waren, z.B. Pflanzen und Samen). Seit diesem Jahr wurde Werbung gemacht, dass man diese grüne Visumkarte nicht mehr ausfüllen muss, wenn man den Online-Antrag der ESTA (esta.cpb.dhs.gov) ausgefüllt hat. Das hatten wir getan, im Flugzeug dem Steward gezeigt, und der behielt in dem Fall auch die grüne Karte bei sich. Am Ende der Warteschlange angekommen verteilen einen Security Personal an die einzelnen Schalter. Sie kontrollieren gleichzeitig, ob man die Papiere ordnungsgemäß ausgefüllt hat. Leider zählt aber dieser ESTA-Antrag zumindest jetzt wohl noch nicht, denn wir wurden wieder zurückgeschickt und mussten im Nachhinein die grüne Karte ausfüllen. Da half auch das Wedeln des ausgedruckten ESTA-Antrages nichts. Und auf ein Neues zurück in die Warteschlange. Das war sehr ärgerlich.

Schließlich hatten wir alles ausgefüllt, den Reisepaß in der Hand und wurden zum nächsten freien Schalter geleitet. Paßkontrolle, anschließend wurden von beiden Händen die Fingerabdrücke aller Finger gescannt.

Jetzt hatten wir es geschafft. Der Stempel saust in den Reisepaß. Das Visum ist genehmigt. Achtung! Man behält von der grünen Karte ein Stück zurück, das entweder nur so in den Reisepaß gelegt wird oder wie bei uns, auch eingeheftet wird. Nicht verlieren! Diese Karte muss man bei der Ausreise wieder vorlegen, tut man es nicht, kann es Probleme bei einer weiteren Einreise geben!

Weiter gehts zum Kofferband, man holt sein Gepäck und kann dann entweder direkt das Flughafengebäude verlassen, wenn man in New York bleibt oder – direkt um die Ecke – gibt es einen weiteren Schalter, an dem man sein Gepäck zur Weiterreise wieder aufgeben kann. Keine weiteren Formalitäten sind dazu notwendig. Alles verlief – bis auf das Visum – reibungsfrei und schnell.

Zur Weiterreise muss man wieder durch die Sicherheitskontrollen. Dort sind Irrgärten aufgebaut, man wird zum Sicherheitspersonal geleitet, der erst mal einen Blick auf die Bordkarte wirft, den Reisepaß kontrolliert, und dann darf man weiter. Hinter dem Metalldetektor muss man wieder seine Bordkarte und den Paß zeigen, dann ist man endlich im Wartebereich.

Zwischenanmerkung für Inlandflüge

Da wir auch Inlandflüge hatten (New York – Las Vegas und wieder zurück) sollte man wissen, dass man innerhalb den USA nicht an einen Check-In-Schalter geht. Wir sind nicht ganz dahintergekommen, warum nicht. Ob es daran lag, dass wir immer sehr früh da waren und die offiziellen Schalter noch nicht offen waren, weiß ich nicht. In unseren Fällen gab es das elektronische Check-In. Man muss an einem Computer die Flugnummer eingeben, die Anzahl der Gepäckstücke und seinen Reisepaß einlesen. Kommt man damit nicht zurecht, denn schließlich sind die Computer englisch-, spanisch-, und chinesischsprachig gehalten, ist immer Personal vorhanden, das einem dabei hilft. Hat man dann sein eTicket ausgedruckt, kann man seinen Koffer aufgeben.

Buffets in Las Vegas, die wir ausprobiert haben

Hotel Mirage (Kostenpunkt: um die 15 Dollar pro Person)

Geöffnet von 7 Uhr bis 11 Uhr

Hier haben wir das Frühstücksbuffet ausprobiert. Das Angebot war sehr reichhaltig. Es ging über das deutsche Frühstück (Brot, Marmelade, Käse, Wurst) bis zur italienischen und mexikanischen warmen Küche (Pizza, Frühstücksburritos), amerikanische und englische Spezialitäten (warmer Schinken, Würstchen, Speck, Bohnen…) bis hin zu einer großen Auswahl an frischem Obst. Kaffee und Orangensaft sind inclusive, wurden allerdings nur auf Nachfrage nachgeschenkt. Das Ambiente erinnerte leider etwas an eine Großküche, aber wen das nicht stört, der wird dieses Buffet zufrieden und mit vollem Magen wieder verlassen.

[singlepic id=101 w=320 h=240 float=left]Paris-Las Vegas (Kostenpunkt um die 15 Dollar pro Person)

Geöffnet von 7 Uhr bis 11 Uhr

Das beste Frühstücksbuffet, das wir genossen haben! Hier stimmte alles. Was auch bekannt ist, daher empfiehlt es sich, extrem früh dazusein, sonst steht man in einer schier unendlichen Warteschlange.

Betritt man das “Buffet”, so kommt man sich vor, als ob man tatsächlich in Frankreich wäre. Man frühstückt entweder in kleinen Häuschen (wir aßen im “Maison d’Alsace”) oder unter einem (künstlichen) riesigen Baum im Sinne einer Gartenwirtschaft. Überall stehen kleine Straßenlaternen, die Decke ist dem Himmel nachempfunden. In einzelnen kleinen Häuschen und Ständen wird das Frühstück angeboten, im Wesentlichen das Gleiche wie im Mirage, zusätzlich allerdings auch noch französische Highlights wie zum Beispiel ein Crepe-Stand, kleine Quiches oder in warmen Rotwein eingelegte Birnen (köstlich!!). Kaffee und Orangensaft sowie Wasser werden in regelmäßigen Abständen aufgefüllt. Das Personal ist hübsch im französischen Landhausstil gekleidet. Wir waren begeistert. Hier wurde auf eine sehr gelungene Weise das französische Flaire imitiert, der Service und die Qualität des Essens hervorragend. Wirklich empfehlenswert!

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Caesars Palace ( Kostenpunkt um die 17 Dollar pro Person)

Geöffnet von 7 Uhr bis 11 Uhr

In unserem eigenen Hotel hatten wir etwas Pech. Wir entschieden, an einem Sonntag dieses Buffet auszuprobieren, und was wir nicht wußten war, dass es sonntags wesentlich teurer ist, da Sonntags “Brunch” ist. Das heißt, es geht dann nahtlos ab 11 Uhr in das warme Buffet über. Daher liegt der Kostenpunkt Sonntags bei 27 Dollar. Da wir an diesem Sonntag aber schon anderes vor hatten, konnten wir nicht bis um 11 Uhr warten und insofern kann ich eigentlich nicht wirklich über dieses Buffet urteilen. Die Qualität des Essens war hervorragend, da gibt es keine Diskussion, es gab zu dem üblichen Angebot, was vermutlich wegen des ausstehenden Brunches etwas weniger reichhaltig war, sehr frische Garnelen (ich habe noch nie so frische und gute Garnelen gegessen wie dort!) und Sushi. Der Sevice war gut, Kaffee und Orangensaft wurden regelmäßig nachgeschenkt, das Personal war freundlich. Gegen Aufpreis von weiteren 10 Dollar hätte man zusätzlich noch Sekt haben können.

Treasure Island (Kostenpunkt um die 15 Dollar pro Person)

Geöffnet von 11 Uhr bis 14 Uhr

Im Treasure Island probierten wir das Mittags-Buffet aus. Aus anderen Reiseberichten lasen wir heraus, dass das Buffet dort vor einigen Jahren etwas in Verruf gekommen war, inzischen allerdings wieder ein Geheimtipp sein soll. Das mussten wir testen!

Ich kann sagen, wir waren vollauf zufrieden. Es gibt verschiedene Stände, angefangen bei chinesisch-japanischer Küche über mexikanische Küche, Salatstand, italienische Küche, Fischstand und abschließend, wer dann immer noch konnte, der tat sich an einem riesigen Nachspeisestand gütig. Dort gab es von Muffins über Törtchen, Eis bis hin zur Zuckerwatte einfach alles. Das Essen war wirklich sehr gut, es gab nicht das Geringste zu beanstanden, unsere Getränke waren inclusive (wir haben allerdings keinen Alkohol getrunken, daher weiß ich nicht, ob derselbige auch inklusive ist), wurden anstandslos nachgeschenkt, so dass wir es nur bestätigen konnten, dass dies ein Geheimtipp ist. Das Ambiente allerdings ist ähnlich wie im Mirage eher das eines Großrestaurants. Wird aber durch die riesige Auswahl wieder wettgemacht.

Hoteltouren

Caesars Palace

[singlepic id=100 w=320 h=240 float=left]Caesars Palace ist eine weitläufige, riesige Hotelanlage. Mit diesem Hotel wurde in den 60ger Jahren der Grundstein der Themenhotels gelegt. Er besteht aus einem älteren Teil und mehreren, neu dazugebauten Teilen im römischen Stil. Entgegen meiner eigenen Erwartungen ist dieser Stil bis auf wenige Ausnahmen keineswegs kitschig kopiert worden. Marmor und Säulen herrschen vor. Durchgänge und Zwischengänge sind oftmals nur mit einzelnen Details, zum Beispiel Statuen, versehen. Angenehm ist hier, dass die Spielautomaten des Casinos auf mehrere Säle verteilt sind, so dass man beim Betreten des Hotels nicht gleich das Flimmererlebnis schlechthin hat. Nähert man sich der teuren Einkaufspassage, kommt man an Nachbildungen römischer Brunnen vorbei, die im Halbdunkeln angeleuchtet werden, vielen Statuen, dem riesigen trojanischen Pferd sowie einem runden Aquarium.  Ebenfalls passiert man einen Brunnen mit bewegten Figuren , die “The Fall of Atlantis” pompös nachspielen.

[singlepic id=104 w=320 h=240 float=left]Diese Einkaufspassage führt direkt in das Forum, ein eigenständiges Einkaufszentrum für Gutbetuchte, mit viel Marmor und Säulen. Vor dem Forum außerhalb befindet sich eine Nachbildung des Trevi-Brunnens, in den – wie in Rom auch – von den Touristen Münzen eingeworfen werden. Anders als in Rom, wo die Kinder abends in den Brunnen springen um die Münzen rauszufischen, ist das in Vegas wohl eher nicht bekannt.

Auch von außen ist das Caesars schön anzusehen. Gartenanlagen mit den typischen Zypressen, Brunnen, kleine Pavillons, und nicht zu vergessen, dem Kollosseum. Dieses wurde zu Ehren von Celine Dion gebaut, als sie ihre Show in Vegas beendete, übernahmen hier Bette Midler und Cher.

Insgesamt wirkt das Caesars pompös und dominant, es lohnt sich aber wirklich, sich den Palast einmal näher anzusehen. Eine gelungene Nachbildung der römischen Architektur mit ausgesprochener Liebe zum Detail.

Im zweiten Teil des Berichts wird über noch mehr Hoteltouren und andere Attraktionen in Las Vegas berichtet. Fortsetzung folgt…

Reisedokumente

Beim Reisen kann man dem Auseinandersetzen mit Reisedokumenten nicht entkommen. Deswegen ist es eigentlich wichtig, eine Reise gut zu planen. Wenn Sie eine Last-Minute-Reise für nächste Woche buchen und feststellen, dass Ihr Reisepass abgelaufen ist, werden Sie Pech haben – es dauert im Schnitt vier bis sechs Wochen, bevor Sie einen Reisepass bekommen. Ein guter Rat ist es auf jeden Fall, Kopien Ihrer Dokumente mit in den Urlaub zu nehmen. Im Fall eines Verlusts oder Diebstahls können diese Kopien helfen, schneller an neue Dokumente zu kommen. Sollte es Ihnen passieren, dass Ausweis oder Pass gestohlen werden, müssen Sie sich an die diplomatische Niederlassung der Bundesrepublik Deutschland wenden. In guten Reiseführern steht die jeweils gültige Adresse, oder Sie finden sie im Internet auf der Webseite des Auswärtigen Amts (siehe weiter unten).



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Folgende Reisedokumente gibt es:

Personalausweis: Den Personalausweis besitzt eigentlich jeder erwachsene Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Für die Staaten, die das so genannten “Schengen-Abkommen” unterzeichnet und Grenzkontrollen abgebaut haben, reicht er bei einem Grenzübertritt. Für Deutschland sind das beispielsweise sämtliche Nachbarstaaten (auch die Schweiz, obwohl dort noch kontrolliert wird).

Reisepass: Der Reisepass wird bei Reisen außerhalb der EU benötigt und wird auf sechs oder zehn Jahre ausgestellt. Danach muss ein neuer beantragt werden. Neben den persönlichen Daten und einem Foto enthält er seit neuestem einen Chip mit biometrischen Daten. Außerdem sind die hinteren Seiten frei, um dort die entsprechenden Reise-Visa anzubringen. Bestimmte Staaten stellen bestimmte Anforderungen an den Reisepass, so gibt es Länder, bei denen er mindestens noch 6 Monate gültig sein muss. Vor Reisebeginn sollte man sich darüber unbedingt informieren.
Ratsam ist es zudem, eine Kopie des Reisepasses in den Urlaub mitzunehmen, so dass man im Falle des Verlusts schneller einen Ersatz bekommen kann. Ob man den Reisepass beim Aufenthalt im Zielland immer bei sich führen muss, erfährt man bei der offiziellen Vertretung des jeweiligen Landes oder bei Recherchen im Internet.
Sollte man kurz vor Antritt der Reise feststellen, dass der Reisepass abgelaufen ist, kann man den so genannten “ePass” beantragen. Es heißt, dieser wird innerhalb von zwei bis vier Werktagen ausgestellt, er kostet aber auch fast das Doppelte eines “normal” beantragten Reisepasses.

Visum: Für Reisen in die meisten Staaten außerhalb der EU wird ein so genanntes “Touristen-Visum” notwendig. Bei Pauschalreisen kümmert sich in der Regel der Reiseveranstalter darum, dass man dieses erhält (vorher unbedingt informieren!), bei einer Individualreise muss man dieses selbst beantragen. Auskünfte darüber, wo man so ein Visum beantragen kann, gibt die Webseite vom Auswärtigen Amt. USA-Reisende, die ohne Visum einreisen wollen, müssen ab sofort eine elektronische Einreiserlaubnis holen. Dazu müssen sie sich auf der Webseite esta.cbp.dhs.gov vor Reiseantritt registrieren. Die Registrierung kann auch im Reisebüro gemacht werden. Informationen dazu gibt es ebenfalls auf der Webseite vom Auswärtigen Amt.

Es ist unbedingt notwendig, sich vor Antritt einer Reise genau darüber zu informieren, welche Dokumente das Zielland verlangt. Bedenken Sie dabei nicht nur die Hinreise, sondern auch die Rückreise. Mittlerweile gibt es Länder, die eine so genannte “Ausreisegebühr” verlangen, die der Reiseveranstalter nicht zahlen darf, sondern die jeder Reisende direkt bei der Ausreise entrichten muss.
Wenn Sie nicht informiert sind und Ihnen Dokumente fehlen oder Sie das Geld für die entsprechende Gebühr nicht greifbar haben, können Ihnen ziemliche Unannehmlichkeiten entstehen. Also, infomieren Sie sich rechtzeitig. Das EP-Blog wird das Thema auch immer wieder aufgreifen und Hinweise und Tipps zu Reisedokumenten veröffentlichen.

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