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Schlagwort: Neue Perspektiven

Charity-Mittagessen zugunsten des Deutschen Kinderschutzbundes: Frauenpower für den guten Zweck

Charity-Mittagessen zugunsten des Deutschen Kinderschutzbundes / (c) by Europa-Park

Charity-Mittagessen zugunsten des Deutschen Kinderschutzbundes / (c) by Europa-Park

Mehr als 200 engagierte Damen aus der Region kommen am 19. Januar 2011 zu einem Charity-Mittagessen zugunsten des Deutschen Kinderschutzbundes, Kreisverband Ortenau e.V., im Europa-Park zusammen. Ehrenmitglied Mauritia Mack lädt in das Hotel Santa Isabel ein, um für den guten Zweck zu spenden. Bei den ersten drei Veranstaltungen kamen über 70.000 Euro für Kinder in der Ortenau zusammen. Bereits zum vierten Mal in Folge sichert das Charity-Mittagessen das Fortbestehen des gemeinnützigen Vereins. Die Resonanz auf die Veranstaltung war in den Vorjahren überwältigend. Mauritia Mack hofft auch in diesem Jahr viel zu bewegen, um Kinder und Jugendliche in unserer Region unterstützen zu können.

Dr. Jens Uwe Folkens, Chefarzt Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Offenburg und ehrenamtlicher Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes Ortenau e.V., freut sich, dass erneut so viele namhafte Damen aus Wirtschaft, Politik und Kultur ihre Teilnahme an dem Charity-Event bestätigt haben und sich damit für das Wohl der Jugend in der Region einsetzen.

Neben Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg, unterstützen mehr als 200 Frauen den guten Zweck, darunter Sabine Stächele, Ehefrau des Finanzministers Baden-Württemberg Willi Stächele; Ulrike Rau, Ehefrau des Staatsministers des Landes Baden-Württemberg Helmut Rau; Michaela Vinnay, Carl Padberg Zentrifugenbau in Lahr; Schwester Frumentia, Haus des Lebens Offenburg; Paulina Herrenknecht, Herrenknecht Tunnelvortriebstechnik in Schwanau; Ursula Kimmig, Werner Kimmig GmbH TV-Produktion in Oberkirch; Resi Janoschka, Janoschka GmbH in Kippenheim; Siglinde Nitze, Kronenbrauerei GmbH in Offenburg.

Der Deutsche Kinderschutzbund setzt sich dafür ein, dass Kinder in Deutschland frei von Gewalt und Armut aufwachsen können. Um diese Ziele zu verwirklichen ist der Verein auf Unterstützung angewiesen.

Spendenkonto des Deutschen Kinderschutzbundes, Kreisverband Ortenau e.V.:
Volksbank Offenburg
Konto-Nr. 6050700
BLZ 664 900 00

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1975 stand im Europa-Park schon immer auch die Verantwortung für die Gesellschaft, vor allem für bedürftige Menschen, im Vordergrund. Bereits über eine halbe Million sozial Benachteiligter konnte Deutschlands größter Freizeitpark zum Beispiel im Rahmen der Aktion „Frohe Herzen – Tag der offenen Tür“ willkommen heißen.
Marianne Mack, die Schwägerin von Mauritia Mack, ist Initiatorin der erfolgreichen Vortragsreihe „Neue Perspektiven“. Bereits seit 2005 bieten kompetente Referenten ehrenamtlich und unentgeltlich den Menschen in der Region Tipps, Anregungen und Lebenshilfe. Der Erlös der Vorträge kommt über den von ihr in 2008 gegründeten Förderverein „Santa Isabel e.V.“ Menschen zugute, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Seit 2010 ist Marianne Mack zusätzlich Schirmherrin einer Partnerschaft mit UNICEF. In Zusammenarbeit mit der Sabine Christiansen-Stiftung und der UNICEF-Kinderstadt 2010 Karlsruhe unterstützt sie hauptsächlich die Aktion „Schulen für Afrika“.

Quelle: Europa-Park

Simplify your life – einfacher und glücklicher leben – Vortrag mit Werner Tiki Küstenmacher im Europa-Park

Werner Tiki Küstenmacher / (c) by Europa-Park

Werner Tiki Küstenmacher / (c) by Europa-Park

Keine Frage: Fast jeder würde gerne ein bisschen mehr Geld verdienen. Wir möchten alle Spülmaschinen, um nicht unser Leben in der Küche zu verbringen. Wir träumen von Haus und Garten, von schönen Stunden in einer Zweierbeziehung, einer harmonischen Elternbeziehung – und und und… Doch warum ist alles so schrecklich kompliziert? Denn verdienen Sie tatsächlich mehr Geld als andere, werden Sie oft misstrauisch beäugt von einigen Kollegen. Trotz Spülmaschine haben Sie nicht mehr Zeit zum faulenzen als vorher, Haus und Garten können zur Vollzeitbeschäftigung werden, die Ansprüche an die Beziehung werden immer höher und der obligatorische Anruf bei den Eltern lässt uns schon am Abend vorher keine Ruhe.

14. Oktober, 19.30 Uhr, Europa-Park, Hotel Colosseo, Raum La Scala. Über 550 Menschen suchen die Einfachheit und möchten einem Mann in die Augen schauen, der die Lösung aus der Kompliziertheit gefunden hat. Werner Tiki Küstenmacher, der Referent des Abends, ist evangelischer Pfarrer, Journalist, Karikaturist, Autor und Kolumnist, hat bisher über 50 Bücher veröffentlicht – wie viel er insgesamt geschrieben hat, weiß er nicht mehr.

Sein Besteller „simplify your life – einfacher und glücklicher leben“, ist das heutige Thema. Ein wunderbares Thema, denn vor meinem geistigen Auge steht eine Steuererklärung auf dem Bierdeckel, ein Abendessen, das in zehn Minuten fertig ist, ein ziemlich leerer Kleiderschrank (damit die neue Herbstgarderobe reinpasst), ein aufgeräumter Schreibtisch, lockere, unkomplizierte Familienbande, dazu noch fit, gesund, begeistert, entspannt, das Lebensziel klar vor Augen und mit reinem Gewissen auf dem Weg zum Schmetterling. Denn das ist das eigentliche Ziel. Nach einem Raupendasein, in dem wir lernen, aufnehmen und wachsen, indem wir zweifeln und stolpern und uns schließlich auf den mühsamen Weg hinaus aus dem engen Kokon machen, erwartet uns eine neue, strahlend schöne, aber nicht weniger anstrengende Phase im Leben: Wir werden aktiv statt passiv, schreiben das Drehbuch für unser eigenes Leben selbst und lassen nicht schreiben – wir glauben an uns und an unsere bisher unentdeckten Fähigkeiten. Kurz: Wir werden zum schönen, bunten Schmetterling.

Soweit so gut! Werner Tiki Küstenmacher schwingt den Zeichenstift und raubt uns aller Illusionen. Denn der simplify-Weg (der Weg zum Schmetterling) wird von einem Wort beherrscht und das heißt: Aufräumen! Und dann gibt es noch ganz viele Wörter, die mit `ent´ beginnen: Ent-wirren Sie Ihren Arbeitsplatz, ent-stapeln Sie Ihr Büro, ent-machten Sie die Vergesslichkeit, ent-fernen Sie ihre Geldblockaden, ent-zaubern Sie das Thema Geld, ent-locken Sie Ihrem Körper Glücksstoffe, ent-zerren Sie das Verhältnis von Beruf und Privatleben….so könnten wir jetzt ewig weitermachen.

Gut 550 Menschen sind nicht ent-, sondern im höchsten Maße verzaubert. Denn der simplify-Weg lässt sich mit einer Pyramide vergleichen. Der Weg zum einfachen, klaren Kern, dem Wesentlichen unseres Lebens, führt über acht Stufen, die die verschiedenen Lebensbereiche symbolisieren. Der Weg nach oben ist zugleich der Weg nach innen. Er gelingt, wenn Sie auf jeder Stufe mindestens einen Durchbruch erreichen. Da sind zum Beispiel unsere Sachen in Stufe eins, von denen wir zwischen 10.000 und 60.000 besitzen! Braucht und benutzt man das wirklich alles? In Stufe zwei geht es um das liebe Geld. In Stufe drei um unsere Zeit. Denn jeder Mensch hat ja eigentlich 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Die Frage ist nur, wie viel davon haben wir tatsächlich für uns. Stufe vier beschäftigt sich mit unserem Körper, Stufe fünf mit unseren lieben Mitmenschen und Stufe sechs mit unserem Intensivsozialpartner. Die Spitze der Stufenpyramide sind wir – ist unser ureigenes ich und die höchste die Spiritualität.

Zugegeben, das klingt jetzt alles ziemlich kompliziert und doch lässt es sich bewältigen, wenn man einen Plan hat, klein anfängt und sein eigenes Unterbewusstsein überlistet. Denn jede simplify-Idee basiert auf einem einfachen Prinzip: Weniger ist mehr, statt Verdoppeln – Entdoppeln, statt Gerümpel – Entrümpeln, statt Verspannung – Entspannung, statt Beschleunigung – Entschleunigung.

Begeisteter Applaus am Ende des Vortrags, der im Rahmen von Marianne Macks ehrenamtlicher Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ stattgefunden hat. Wieder ein hochkarätiger Referent, der ihr soziales Engagement unterstützt und sein Wissen ohne Honorar gerne zur Verfügung gestellt hat.

Quelle: Europa-Park, Text: Barbara Dickmann

„Simplify your life – einfacher und glücklicher leben“ – Werner Tiki Küstenmacher in Marianne Macks Vortragsreihe

Werner Tiki Küstenmacher / (c) by Europa-Park

Werner Tiki Küstenmacher / (c) by Europa-Park

Am heutigen 14. Oktober können die Zuhörerinnen und Zuhörer von Marianne Macks ehrenamtlicher Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ Werner Tiki Küstenmacher im Europa-Park erleben. Er referiert ab 19.30 Uhr darüber, wie man sein Leben vereinfachen und es glücklicher gestalten kann.
Werner Tiki Küstenmacher ist evangelischer Pfarrer, Journalist und Autor von über fünfzig Büchern. Sein Bestseller „simplify your life – einfacher und glücklicher leben“ ist in aller Munde. Es ist kein Ratgeber, sondern eine Reise, die vom Äußeren zum Inneren führt.

Eine Frage: Machen Sie sich jeden Tag auf die Suche nach Ihrem Schlüsselbund, einem Kugelschreiber, Ihrer Brille oder Ihrem Geldbeutel? Und werden Sie dadurch immer wieder genervt und übellaunig? Herzlichen Glückwunsch! Sie gehören zu den 90 Prozent aller Menschen, die regelmäßig nach verlegten Gegenständen suchen müssen. Doch eigentlich gäbe es dafür eine ganz einfache Methode um genau das in den Griff zu kriegen, meint Werner Tiki Küstenmacher.

Noch ein paar Fragen: Kriegen Sie beim Blick auf Ihren Schreibtisch bereits die erste Krise und verursacht ein Haufen von unerledigtem Papier eine mittlere Depression? Haben Sie Stress mit Ihren Eltern, in Ihrer Beziehung, zu wenig Geld, oft ein schlechtes Gewissen? Herrscht Chaos in Ihrer Handtasche, sind Sie manchmal ein bisschen neidisch, zu ängstlich und finden Sie Ihre täglichen Routinearbeiten einfach schrecklich? Auch das sei alles eigentlich kein Problem, meint wiederum Werner Tiki Küstenmacher und sagt nur ein einziges Wort: „simplify“ oder auf Deutsch: „Vereinfachung“. Ist das nicht ein wunderbar einfacher Begriff? Denn wer leidet heute nicht unter der Kompliziertheit des Lebens. Wer blickt noch durch die abschreckend dicke Bedienungsanleitung seines Handys, versteht die Mechanismen der Weltwirtschaft?

Wie gesagt: simplify bedeutet vereinfachen. „Der simplify-Weg heißt nicht nur so, er ist es auch. Viele Menschen finden den Sinn ihres Lebens nicht, weil sie zu komplizierte Fragen stellen. Weil sie nicht ahnen, wie einfach es eigentlich ist“, sagt Werner Tiki Küstenmacher, evangelischer Pfarrer, Journalist, gefragter Referent und Autor von über fünfzig Büchern. Sein Bestseller: „simplify your life – einfacher und glücklicher leben“  ist in aller Munde. Es ist kein Ratgeber, sondern eine Reise, die vom Äußeren zum Inneren führt. Der Simplify-Weg beginnt bei unserem Schreibtisch, der ganzen Wohnung und der Organisation unserer Zeit. Er geht weiter zum Lebenspartner, zu den Eltern und den Kindern, zu den Freunden und Kollegen. Der Weg führt zu unserer eigenen körperlichen und mentalen Fitness. Und er endet bei den geistigen Empfindungen, in der Mitte unseres Lebens und unserer Persönlichkeit. Er führt über acht Stufen, die genau diese verschiedenen Lebensbereiche symbolisieren. Und er beginnt mit einem ganz einfachen Thema, das trotzdem kaum einer in den Griff bekommt: dem Aufräumen.
Text: Barbara Dickmann

Der Vortrag:

Der Vortrag mit Werner Tiki Küstenmacher findet am 14. Oktober ab 19.30 Uhr im Raum „La Scala“ / Hotel „Colosseo“ statt. Der Eintrittspreis beträgt 10,00 €.
Tickets gibt es im Vorverkauf unter Tel: 01805 / 7 88 99 7 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.) oder an der Rezeption des Hotels Colosseo.
Die Eintrittsgelder kommen über den Förderverein Santa Isabel e. V. – Neue Perspektiven – Kindern und deren Familien aus der Region in besonders schwierigen Lebenssituationen zugute. Alle Beteiligten arbeiten ohne Honorar.

Linda Jarosch begeisterte 420 Besucher im Rahmen von Marianne Macks Vortragsreihe

Ab morgen trage ich rot – Frauen entdecken ihre Freiheit
Text: Barbara Dickmann

In China ist rot die Farbe von Glück und Reichtum. In Russland steht sie für die Begriffe wertvoll und teuer. In Japan ist rot die Farbe der Frauen. In Afrika die Farbe des Lebens. Und in Deutschland ist rot die Farbe des Feuers, der Liebe. Rot steht für Mut, Kraft und Energie und rot steht für Linda Jarosch, selbständige Bildungsreferentin, Buchautorin und leibliche Schwester von Pater Dr. theol. Anselm Grün, dem berühmten spirituellen Berater und geistlichen Begleiter.

(c) by Europa-Park

(c) by Europa-Park

7. Juni, 19.30 Uhr, Raum „Convento“, Hotel Santa Isabel im Europa-Park: Über 420 Menschen sind gekommen, um von den Erfahrungen einer Frau zu profitieren, die den ziemlich steinigen Weg zum „rot“ geschafft hat. Der Titel ihres Vortrags: „Ab morgen trage ich rot – Frauen entdecken ihre Freiheit.“ Die Initiatorin: Marianne Mack, im Rahmen ihrer erfolgreichen Vortragsreihe „Neue Perspektiven“.
Linda Jarosch legt los: „Mein Weg führte nicht ins Kloster“, sagt sie. Ganz im Gegenteil. Sie heiratet, wird Mutter dreier Kinder und lebt die berühmten drei K`s – Kinder, Kirche, Küche, eine Rolle, die sie viele Jahre lang ausfüllt. Doch als die Kinder erwachsen sind, stehen auf einmal zwei große Fragen im Raum: Und jetzt? Das kann doch nicht alles gewesen sein?
Ist das die typische Midlife Crisis, die Leere, die frau empfindet, wenn die Küken flügge werden? Linda Jarosch nimmt sich eine Auszeit. Sie denkt nach! Über ihre Fähigkeiten, über ihre Ziele, über das Leben, ihre Wünsche, über ihren eigenen Wert und über Verletzungen, die sie erlitten hat. Das Ergebnis: Ab morgen trage ich rot – und das in vielfältiger Bedeutung. Denn rot steht nicht nur für Leidenschaft, Dynamik oder Sexualität, rot ist auch die Farbe der Warnung vor Gefahren. Sie bedeutet: Stopp, bis hier hin und nicht weiter. Keiner hat das Recht mich zu verletzten! Ich erwarte Wertschätzung, denn ich bin wertvoll so wie ich bin! Und Linda Jarosch wird zur Partnerin, die Farbe bekennt. „Stellen Sie sich eine rote Ampel vor“, rät die Bildungsreferentin, „und handeln sie immer dann, wenn ihr Gefühl es ihnen sagt.“
Im Saal ist es ganz still. Viele junge Frauen sind im Publikum, ja sogar einige mutige Männer haben sich getraut. Sie schauen etwas bedenklich auf ihre Partnerinnen – wer weiß, was da jetzt auf sie zukommt. Doch Linda Jarosch sieht das ganz anders. „Auch wenn es am Anfang nicht so aussieht, Männer wollen gleichberechtigte Frauen, wollen selbstbewusste Partnerinnen. Ihre Beziehung wird sich verändern, doch sie wird spannender und besser werden.“
Keine Frage: Die rote Ampel werden etliche Zuhörer nicht so schnell vergessen. Und noch ein Bild wird in Erinnerung bleiben: das rote Zelt! Eine Einrichtung, die wir alle brauchen. Denn in manchen Kulturen, etwa im Vorderen Orient, ist es üblich, dass sich ihre Frauen von Zeit zu Zeit in ein besonderes Zelt zurückziehen um neue Kräfte zu sammeln. „Suchen Sie sich ihr rotes Zelt im Alltag – wir Frauen brauchen das“, sagt Linda Jarosch.
Der Vortrag ist vorbei, doch nicht der Abend. Viele Fragen und etliche Anregungen. „Rote Zelte“ – das Symbol für eine kleine oder große Auszeit – gibt es überall: Beim Bügeln, beim Kirschen pflücken, laufen, lesen, dieser Vortrag… einfach alles, was hilft, unsere innere Mitte zu finden. Mitten im Abschiedstrubel wird Marianne Mack von einer Frau umarmt. Mit Tränen in den Augen bedankt sie sich für die Hilfe, die sie und ihre Familie erfahren hat.

Ehrenamtliches Engagement:
Mit den Eintrittsgeldern dieses Vortrags wird über den Förderverein Santa Isabel e.V. – Neue Perspektiven (Bankverbindung: Volksbank Lahr, Konto-Nr. 404802, BLZ 68290000), der von Marianne Mack ins Leben gerufen wurde, eine Familie mit drei Kindern aus der Region unterstützt. Ihr Schicksal: Der sechsjährige Sohn ist schwerstbehindert. Er hat bereits 13 Operationen hinter sich und noch mindestens fünf weitere stehen an. Der Vater ist nach zehnjähriger Tätigkeit arbeitslos geworden. Die Familie bangt um ihr kleines Haus und weiß nicht, wovon sie die teure zusätzliche Ausstattung für ihren behinderten Sohn bezahlen soll.

Quelle Text und Bild: Offizielle Pressemitteilung (c) by Europa-Park

Talkrunde im Rahmen von „Neue Perspektiven“: Anita und Alexandra Hofmann – zwei die auf dem Teppich bleiben

(c) by Europa-Park

(c) by Europa-Park

15. April, 19.30 Uhr , Europa-Park, Hotel Santa Isabel , Raum Convento. Marianne Mack hat zu einer musikalischen Talkrunde eingeladen. Im Rahmen ihrer Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ werden Anita und Alexandra Hofmann „die Geschwister Hofmann“ über ihr Leben als Künstler, als Geschwister, als Mutter und als chronisch Kranke berichten. Und natürlich werden sie auch singen. Mit dabei Barbara Dickmann, Journalistin und Autorin einer Frauenseite, die jetzt am liebsten in ein Mauseloch kriechen würde.

Text von Barbara Dickmann

Vier Sessel, ein kleiner Tisch, Mineralwasser – alles ist da. Keine Frage, es geht los. Dann kommt Applaus vom Feinsten und freundliche, aufmunternde Blicke aus über 200 Augenpaaren geben uns das Gefühl, unter Freunden zu sein. Marianne Mack lächelt und freut sich über so viel Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements. Die Stars des Abends kommen, oder besser gesagt sie schweben auf die Bühne. Tanzend und singend und voll in ihrem Element. Das Outfit: Anita in weißer Hose und zartem Oberteil und Alexandra im kurzen Kleid, das viel Bein zeigt.

Doch jetzt möchten Sie sicher erfahren, was wir so alles besprochen haben. Hier das Wichtigste: Also, Anita ist 11 und Alexandra 14, als sie zum ersten Mal mit einem Zwei-Stunden-Programm auf der Bühne stehen. Das ist der Startschuss für eine Bilderbuchkarriere. Eine „andere“ Kindheit und eine Pubertät, die keine Probleme machen darf, denn 1990 erscheint die erste CD, der erste Fernsehauftritt und so weiter. Heute ist Alexandra mit 36 Jahren Mutter von Daniel (knapp drei) und David (vier Monate) und gefragte Künstlerin. Wie schafft sie das? Wer passt auf die Kinder auf? Und wer kümmert sich um eure Finanzen, um die Klamotten, wer kocht, wer putzt, wer räumt auf? Viele Fragen, eine Antwort: „Unsere Mutter, unsere Mutter, unsere Mutter!“ Eine richtige schwäbische Hausfrau. Eine Super-Mama, die alles für ihre Leute macht, die ihre Familie im Griff, aber auch ein bisschen unter Kontrolle hat.

Man merkt es sehr schnell: Alexandra ist die Powerfrau schlechthin, die dominierende, oder besser gesagt: die Chefin, der Mittelpunkt der Familie, ein ziemlich chaotisches Temperamentsbündel mit dem Mundwerk für zwei. Anita ist logischerweise die etwas stillere, die gerade lernt, Alexandra auch mal zu unterbrechen. Und das macht sie heute Abend ziemlich oft. Doch sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, ist immer gut gelaunt und hat schon etliche Hürden genommen. Ihr größter Fehler: Sie spielt leidenschaftlich gern Trompete – und das nicht immer zur Freude der Familie. Und sie sind Schwestern, die keine heile Welt vorspielen. Sie zanken sich, sie schreien und vertragen sich. „Wir sind einfach gute Freundinnen!“ Und sie haben eine Streitkultur entwickelt, die familienübergreifend wirkt. Denn nach wie vor hockt die ganze Hofmann-Sippe zusammen. Drei Generationen und die Lebenspartner von Anita und Alexandra unter einem Dach. Eine verschworene Gemeinschaft, bei der manchmal die Post abgeht.

Anita und Alexandra haben Fotos mitgebracht. Von ihrer Familie, der Vielfältigkeit ihres Könnens und von Anita – in einer Zeit, in der sie alles andere als attraktiv war. Anita leidet unter Neurodermitis, eine schubweise auftretende chronische Entzündungsreaktion der Haut. Typische Symptome: starker Juckreiz, schuppige und trockene Haut und manchmal auch nässende Ekzeme. Anita erwischt es voll, doch sie macht einfach weiter. Sie geht auf die Bühne mit aufgequollenem Gesicht und einer Haut, die unbeschreiblich ist. Acht Jahre lang kämpft sie, nimmt die Krankheit an, als etwas, das sie weiterbringt, macht eine Therapie nach der anderen, will weg von den Medikamenten, kümmert sich um ihre Psyche und pflegt ihre Seele. Dann hat sie es geschafft. „Die Fans waren einfach wunderbar“, sagt sie, „sie haben mich einfach so akzeptiert, wie ich bin und haben mir viele Tipps gegeben“.

„Was wünscht Ihr euch für die Zukunft?“ – das ist die letzte Frage. Beide schauen sich an: „Wir wollen noch so lange wie möglich auf der Bühne stehen und hoffen, dass es uns als Familie einfach gut geht.“ Das Publikum klatscht und klatscht. Standing Ovations! Und das mehr als verdient. Denn Anita und Alexandra sind einfach sympathisch, nehmen kein Blatt vor dem Mund, sind auf dem Teppich geblieben und haben ein Repertoire, das sogar meine 68er-Generation staunen lässt.

Ehreamtliches Engagement:
Desirée ist mit 12 Jahren nach einer Doppelimpfung, die heute in Deutschland verboten ist, schwer erkrankt. Heute ist sie eine junge Frau von 22, die keinen Schritt alleine gehen kann. Die Eintrittsgelder dieses Abends werden über den Förderverein Santa Isabel e.V. – Neue Perspektiven – (Bankverbindung: Volksbank Lahr, Konto-Nr. 404802 BLZ 68290000) für eine Entgiftungsbehandlung verwandt werden, die die Kostenträger nicht bezahlen.

Quelle Bild und Text: Offizielle Pressemitteilung (c) by Europa-Park

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