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Schlagwort: Naturpark

Wanderung von Naturpark zu Naturpark in der Schweiz

Die 19 offiziellen Schweizer Naturparks sind außergewöhnliche Landschaften, in denen sich die Menschen für eine intakte Natur, den Erhalt der lebendigen Traditionen und eine nachhaltige regionale Wirtschaft engagieren. Die bisher kaum bekannten Parks Diemtigtal, Gantrisch und Gruyère Pays-d’Enhaut in den Regionen Bern und Fribourg werden auf der mehrtägigen „3-Pärke-Tour“ miteinander verbunden.

Die Schweizer Naturparks gehören zu den ursprünglichsten Natur- und Kulturlandschaften des Landes. Sie sind weitgehend intakte, vielfältige, natürliche oder vom Menschen naturnah gestaltete Lebensräume. Neben dem Schweizerischen Nationalpark im Engadin gibt es in der Schweiz 18 weitere Naturparks, die in ihren Kernzonen der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt unberührte Lebensräume zur dynamischen Entfaltung bieten. Die sechstägige „3-Pärke-Tour“ lädt Naturliebhaber dazu ein, auf einer Wanderung den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen und die Natürlichkeit und Ursprünglichkeit der drei regionalen Naturparks Diemtigtal, Gantrisch und Gruyères Pays-d’Enhaut zu erleben.

Passwang Pass, Mümliswil-Ramiswil, Schweiz – Photo by Sven Fischer on Unsplash

Start der Tour ist Zweisimmen im Berner Oberland. Nach einem ersten Anstieg erreichen die Wanderer den Seebergsee – und damit den Naturpark Diemtigtal mit seinen hügeligen Landschaften und uralten Arvenbeständen. Der Weg folgt talabwärts den Gewässern Fildrich und Chirel über Oey nach Erlenbach, von dort geht es mit der Seilbahn hoch auf das Stockhorn auf knapp 2200 Meter. Weiter führt der Weg über eine Panoramawanderung in den Gantrischpark hinein, dann entlang der eindrucksvollen Gantrischkette bis zur Gurnigel Wasserscheide und weiter bis ans Ufer des funkelnden Schwarzsees in der Region Fribourg. Auf dem Weg nach Jaun passieren die Wanderer die historische Burgruine Bellegarde und die durch Gletscher geformte Landschaft Breccaschlund. Die letzte Etappe bringt die Wanderer durch wasserreiche Landschaften und durch den Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut bis ins mittelalterliche Städten Gruyères, Heimat des berühmten Käses.

Die 3-Pärke-Tour ist in sechs Etappen unterteilt und hat eine Gesamtlänge von rund 96 Kilometern. Pro Tag sind bis zu 1200 Höhenmeter zu bewältigen; die Wanderer müssen also über eine gute Kondition und auch über Trittsicherheit verfügen. Die Wanderung ist bis Mitte Oktober möglich. Der Reiseveranstalter Eurotrek organisiert die Reise mit Übernachtungen und Gepäcktransport ab 795 Schweizer Franken (rund 733 Euro).

Weitere Informationen:

www.MySwitzerland.com/schweizerpaerke

www.eurotrek.ch/de/aktivitaeten/wanderferien/schweiz/ch-drei-paerke-tour-6-5

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com.

Bärige Abenteuer für Groß und Klein – Nationalpark BayerischerWald: In Grafenau gibt es für Familien viel zu erleben

In der Bärenstadt Grafenau dreht sich alles um die braunen Riesen. Foto: djd/Touristinformation Grafenau

In der Bärenstadt Grafenau dreht sich alles um die braunen Riesen.
Foto: djd/Touristinformation Grafenau

In den Wäldern rund um Grafenau war der Bär vor vielen Jahren heimisch und auch das Wappen der Stadt im Nationalpark Bayerischer Wald trägt das beeindruckende Wildtier. Kein Wunder also, dass Grafenau die Bärenstadt genannt wird und seinen Gästen viele Attraktionen, Erlebnisprogramme und Pauschalangebote rund um den braunen Riesen bietet. Ausführliche Informationen gibt es bei der Touristinformation Grafenau im Internet (siehe unten) oder unter Telefon 08522-962343.

Ausflug zu den Bärenbabys Ralu und Luserl

Ein spannendes Erlebnis vor allem für Familien mit Kindern, ist beispielsweise eine Begegnung mit den echten Bären Regina, Luna, Benni und den zwei tapsigen Bärenbabys Ralu und Luserl im Tierfreigehege des Nationalparks. Ihren Namen haben die beiden Jüngsten im Übrigen in Anlehnung an die Bayerwaldberge Rachel und Lusen erhalten, an deren Fuße Grafenau liegt. Luchse und Wölfe bekommt man in der unberührten Wildnis mit etwas Glück ebenso zu Gesicht. Viel Action und Spaß erwarten Groß und Klein aber auch in der Nationalparkgemeinde selber – zum Beispiel im neu konzipierten KurErlebnispark „BÄREAL“ im Herzen der Stadt.

Spiel und Spaß in der Bärenstadt

Aus der Luft betrachtet, sieht das Gelände so aus, als ob ein Bär mit riesigen Pranken darüber gelaufen wäre. Der Nachwuchs kann auf dem Abenteuerspielplatz nach Herzenslust herumtoben, in Bärenhöhle und Baumhaus auf Entdeckungstour gehen oder auf einem Fußfühlpfad mit Geschicklichkeitsparcours balancieren. Genau das Richtige für heiße Tage bietet die „Wassertatze“ mit Kneippanlage und Wasserspielen. In dem außergewöhnlichen Erlebnispark befindet sich auch das „Tor zur Wildnis“. Das ganze Jahr über finden hier Programme rund um das Motto „Natur Natur sein lassen“ statt. Hier startet auch der Bärenpfad, der von Grafenau in das Bärengehege im Nationalpark führt.

Mit dem Urlaubspaket „Durch den Tatzen-Hain in die Wildnis“ können Familien die Bärenstadt und den Nationalpark nach Herzenslust erkunden. Eine Tour im Erlebnispark mit Stockbrotgrillen im „Tor zur Wildnis“ und eine Schatzsuche gehören ebenso zum Angebot wie rasante Fahrten im Grafenauer Bärenbob – eine der modernsten Rodelanlagen Deutschlands mit vier Monsterkreiseln. Das Paket mit fünf Übernachtungen in der Ferienwohnung für zwei Erwachsene und zwei Kinder ist ab 269 Euro buchbar.

Der längste Baumwipfelpfad der Welt

Grafenau ist als Sitz der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald das „Tor zur grenzenlosen Waldwildnis“. Im größten geschlossenen Waldgebiet Mitteleuropas ist die Natur ursprünglich und sich selbst überlassen. Auf zahlreichen spannenden und informativen Führungen können Familien den Nationalpark erkunden. Führungen zum Tierfreigehege gehören ebenso zum Angebot wie etwa die Führung „Wipfelstürmer“ über den Baumwipfelpfad in Neuschönau. Der weltweit längste Baumwipfelpfad mit einer Steglänge von 1.300 Metern führt Besucher in einer Höhe von 8 bis 25 Metern durch die unberührte Natur des Nationalparks. Infos und Pauschalangebote gibt es unter www.grafenau.de.

Quelle: djd/Touristinformation Grafenau

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Schweizer Naturparks laden zum Wandern durch spektakuläre Landschaften ein

Naturpark Gantrisch im Kanton Bern. Vom Selibüel Blick ueber die Wasserscheide zu Nünenenflü, Gantrisch und Bürglen.
Copyright by: Switzerland Tourism – BAFU /
swiss-image.ch/Lorenz Andreas Fischer

Wer durch intakte und spektakuläre Landschaften wandern will, der findet in den Naturparks der Schweiz erstklassige Wandergebiete, die sich dem sanften Tourismus verschrieben haben. Rund ein Dutzend dieser Parks sind im Laufe der Jahre in der Schweiz entstanden und verbinden ökologische und ökonomische Landschaftsnutzung in vorbildlicher Weise.

Geschütze Hochmoore, spektakuläre Gebirgsformationen und alte Wälder: Die Schweizer Naturparks sind erstklassige Wandergebiete und bieten viele spektakuläre Erlebnissen. Stichwort sanfter Tourismus: Wer naturnah Urlauben und gleichzeitig Naturschutz hautnah erleben möchte, ist in den Parks genau richtig.

Der Gebirgszug des Gantrisch ist weit sichtbar und gibt dem Naturpark zwischen Bern und Fribourg seinen Namen. 2011 wurde er offiziell als Naturpark eröffnet. Steile Grasbänder, schroffe Felszacken und Hochmoore prägen die Landschaft. Verschiedene Touren stehen dort zur Auswahl. Wer den Gantrisch erklimmen will, muss schwindelfrei sein. Doch es gibt auch eine dreistündige Tour für Genusswanderer. Sie führt vom Gurnigelpass zum Gantrischseeli und zur unteren Gantrischhütte. Von dort geht es zum Schwefelbergbad mit Übernachtungsmöglichkeit oder zum Gurnigelpass, wo im Gurnigel-Berghaus ebenfalls übernachtet werden kann.

Typisch für das UNESCO-Biosphärenreservats Entlebuch sind die Kalksteinformationen der Schrattenfluh und die Hochmoore bei Salwideli bei Sörenberg. Ein hervorragender Ausgangspunkt für eine Wanderung durch diesen einzigartigen Naturpark ist der Ort Kemmeribodenbad. Eine fünfstündige Tour führt über einen Höhenweg zum Salwideli. Von dort kann der Abstieg nach Sörenberg erfolgen. Vom Salwideli sind aber auch diverse Abstecher Richtung Schrattenfluh oder auf die Hochmoore bei Tannigsboden möglich.

Wildromantische Landschaften erwarten Wanderer im Tessin. Der geplante Nationalpark Locarnese erstreckt sich vom Lago Maggiore bis ins alpine Bosco Gurin und umschließt einzigarte Täler wie das Centovalli, das Onsernonetal sowie weitere Nebentäler. Vier Tage dauert die Süd-Nord-Querung. Wer nicht so viel Zeit hat, kann einzelne Etappen wählen. Einsteigen ist jederzeit möglich: Eine Haltestelle der Centovallibahn oder des Postautos ist nie weit entfernt.

Die Überschiebung im Sardona-Gebirge ist einzigartig und ein geologischer Höhepunkt, weil die Alpen dort gewissermaßen auf dem Kopf stehen. Aufgrund dieser tektonischen Besonderheit wurde die Region unter dem Namen Tektonikarena Sardona in die UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Wer fantastische Aussichten genießen will, wandert über den Segnespass von Elm nach Flims.

Weitere Informationen gibt es unter www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

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