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Schlagwort: Museum (Seite 3 von 19)

Handwerk, Kunst und Historisches: Kulturelle Ausflugstipps in der Rhein-Main-Region

In Leder gebundene Bücher gehören zu den Ausstellungsstücken im Deutschen Ledermuseum Offenbach. Foto: djd/AK FrankfurtRheinMain

In Leder gebundene Bücher gehören zu den Ausstellungsstücken im Deutschen Ledermuseum Offenbach.
Foto: djd/AK FrankfurtRheinMain

Wer durch Deutschland reist, trifft überall auf alte Kultur und gelebte Traditionen. Ob Künstler, Handwerkskünste oder historische Bauten – sie alle tragen zur kulturellen Vielfalt bei und sind oft prägend für eine Region.

Deutsches Ledermuseum Offenbach

Offenbach am Main war einst eine florierende Lederstadt. Davon kann man sich im Deutschen Ledermuseum überzeugen, in dem mehr als 30.000 Objekte aus allen Kulturen und Epochen zusammengetragen wurden (www.ledermuseum.de). Anlässlich des 100-jährigen Bestehens präsentiert das Museum unter anderem die multimediale und interaktive Sonderausstellung “Linking Leather – Die Vielfalt des Leders”.

Christian Schad Museum Aschaffenburg

Kunstinteressierten ist Christian Schad vor allem für seine “Schadographien” bekannt – die Fotografie ohne Kamera, die Konturbilder auf lichtempfindlichen Platten erzeugt. Christian Schad (1894-1982) zählt zu den bedeutendsten Protagonisten der Moderne und der Neuen Sachlichkeit. 1942 kam er für öffentliche und private Aufträge nach Aschaffenburg und blieb dort bis zu seinem Lebensende. Das Christian Schad Museum in Aschaffenburg (www.christian-schad-museum.de) stellt ab Oktober 2018 die Künstlerpersönlichkeit und seine Werke vor.

Skulpturenpark Bingen

Wer durch die Bingener Innenstadt oder am Rheinufer spaziert, wird dort immer wieder auf künstlerische Skulpturen treffen, die zum Betrachten und Nachdenken anregen. “Nah und Fern” ist das Motto der diesjährigen Skulpturen-Triennale in Bingen. Thematisiert werden etwa die Gemeinsamkeiten und Unterschiede fremder Kulturkreise, ebenso wie die Weiten des Weltraums im Gegensatz zur Nahsicht auf den Mikrokosmos. Kurze Erläuterungen zu allen Kunstwerken des Skulpturenparks sind per kostenloser App erhältlich (www.skulpturen-bingen.de).

Kulturmetropole Frankfurt am Main

Ein Muss für jeden Museumsliebhaber ist das Museumsuferfest vom 25. bis 27. August, eines der größten Kunst- und Kulturfestivals Europas. 22 Museen haben ihre Türen bis spät in den Abend geöffnet, und ein facettenreiches Bühnenprogramm sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung (www.museumsuferfest.de).
Mit Spannung verfolgen die Frankfurter derzeit auch die Bauarbeiten am DomRömer-Quartier und gleich nebenan am Historischen Museum Frankfurt (www.domroemer.de). Auf den historischen Grundrissen entsteht zwischen Kaiserdom und Römer die neue Altstadt. Alte Stadthäuser werden rekonstruiert, es entstehen verwinkelte Gassen und malerische Plätze. Im Herbst soll das gesamte Areal für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Begleitend dazu präsentiert das Historische Museum dann die neuen Dauerausstellungen “Frankfurt Einst?” und “Frankfurt Jetzt!”.

Das Vulkaneum im Vogelsberg

Vor 19 Millionen Jahren begann die geologische Geschichte des Vogelsbergs. Über Jahrmillionen war die Gegend vulkanisch aktiv. Heute ist der Hoherodskopf, der Gipfel des Vogelsbergs, ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Mit dem “Vulkaneum” in Schotten ist die Region nun um eine Attraktion reicher. Interessierte Besucher können hier mehr zur geschichtlichen Entwicklung des grünen Vulkans erfahren, der sich von einer öden Steinwüste in ein artenreiches dicht bewaldetes Gebiet gewandelt hat. Mehr Informationen dazu findet man auf www.vulkaneum.com.

Quelle: djd/AK FrankfurtRheinMain

 

Lugano – im Schweizer Süden blüht die Kunst auf

Das LAC in Lugano. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Das LAC in Lugano. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Sonne, Palmen und Gelati? Lugano hat so viel mehr zu bieten! Viele junge Tessiner Künstler sind nach ihren Lehr- und Wanderjahren im Ausland in die Heimat zurückgekehrt und haben dazu beigetragen, dass Lugano in den letzten Jahren kulturell aufgeblüht ist. Wie zum Beispiel Graziano Gianocca, Künstler und Museumsausstatter.

Der Blick geht übers Wasser bis zu den Bergen, doch Graziano Gianocca hat nur Augen für das Kunstwerk vor ihm: Es soll perfekt aufgehängt werden. Wir sind im LAC (Lugano Arte e Cultura), dem neuen Kulturzentrum, das 2015 eröffnet wurde. Es ist auch der Sitz des Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI), wo der Künstler Graziano Gianocca als Ausstatter arbeitet. Gianocca ist 2008 aus Australien zurückgekehrt, den prestigeträchtigen Preis „Emerging Artist Grant of Australia“ im Gepäck, und hat in seiner Heimat den „Design Preis Schweiz“ gewonnen.

Doch Graziano Gianocca will mehr: Neben seiner Tätigkeit im Museum arbeitet er daran, dass Lugano kulturell weiter aufblüht. Inspiriert von der großen Design-Tradition im nahen Como und Mailand, hat er zusammen mit seiner Kollegin Carlotta Rossi das Projekt „Artificio: una vetrina per il design“ (deutsch: „Artificio: ein Schaufenster fürs Design“) ins Leben gerufen. Es ist eine breit angelegte Ausstellung in der Stadt Lugano, die das Tessiner und Schweizer Design fördern soll. Dabei werden Werke von lokalen Künstlern in den Schaufenstern von Boutiquen und Geschäften ausgestellt, aber auch in unabhängigen Kulturräumen und Galerien, ja sogar in einem Gewächshaus.

Warum aber nennt sich seine Ausstellung so? „Das italienische Wort artificio leitet sich von arte, Kunst, ab“, sagt Graziano Gianocca. „Es bedeutet, etwas nach allen Regeln der Kunst herzustellen.“ So ist denn auch der Begriff fuoco d’articifio (Feuerwerk) ein von Menschenhand geschaffenes Kunstwerk aus Feuer. Mit der gleichen Sorgfalt, mit der Gianocca im MASI die Bilder aufhängt, arrangiert er ungewöhnliche Objekte für „Artificio“, verschönert die Schaufenster der Boutiquen in der Via Nassa und trägt dazu bei, dass Lugano zum neuen kulturellen Hotspot der Südschweiz wird. www.luganoturismo.ch, www.artificio.ch

Weitere Informationen zum Städteurlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourimus

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Inspirationen für diesen Sommer in den Schweizer Städten

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

In diesem Sommer können sich Kulturliebhaber wieder auf einmalige Erlebnisse in den Schweizer Städten freuen. Die neue Broschüre „Swiss Cities“ präsentiert die Highlights aus Kunst, Design, Musik, Tanz und Architektur. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

Großes Erlebnis auf kleinem Raum – aktuelle Ausstellungen, historische Schätze, einzigartige Architektur, hochkarätige Events: Die neue Broschüre von Schweiz Tourismus zeigt die Vielfalt Schweizer Städte. Vorgestellt werden die großen Städte wie Basel, Lugano, Genf, Lausanne und Zürich, aber auch Kleinode wie Montreux, Zug oder Solothurn. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

In Basel hat der Kunstliebhaber die Qual der Wahl zwischen international bekannten Häusern wie dem Museum Tinguely (www.tinguely.ch), der renommierten Fondation Beyeler (www.fondationbeyeler.ch) oder dem Kunstmuseum Basel. Letzteres wurde 2016 sogar durch einen Anbau der Architekten Christ & Gantenbein erweitert (www.kunstmuseumbasel.ch).

Auch Lugano fährt in Sachen Kunst und Design groß auf: Im Kulturzentrum „Lugano Arte e Cultura“ (LAC) hat das „Museo d’arte della Svizzera italiana“ eine neue Heimat gefunden. www.luganolac.ch

In Genf überrascht das ehemalige Arbeiterviertel „Quartier des Bains“ mit moderner Architektur, spannenden Galerien sowie außergewöhnlichen Bars und Restaurants. Dazu finden drei Mal im Jahr die „Nuits des Bains“ statt: In der „Bädernacht“ können die Besucher bis spät in die Nacht in Galerien und Museen stöbern. In diesem Jahr findet die Bädernacht am 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

Weitere kulturelle Highlights in den Schweizer Städten in diesem Sommer:

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Punkte von Weltformat: Auf den Spuren Paul Klees durch Bern

Workshop im Zentrum Paul Klee, Bern Bild (c) Schweiz Tourismus

Workshop im Zentrum Paul Klee, Bern
Bild (c) Schweiz Tourismus

Bern, die Stadt der Politik? Nicht nur! Bern ist auch die Stadt, in der Kunst und Kultur gepflegt werden. Das Zentrum Paul Klee beherbergt die größte Sammlung an Werken dieses Künstlers von Weltrang, der die Hälfte seines Lebens in Bern verbrachte. Wer möchte, bewundert nicht nur seine Bilder, sondern greift gleich selbst zum Pinsel. Weitere zehn Gründe, nach Bern zu fahren, finden Interessierte jetzt auf www.VERLIEBTindieSCHWEIZ.de.

Die Hände von Franz Brülhart sind voller Farbflecken. Er lacht und sagt: „Paul Klee mochte Farben!“ Franz Brülhart ist 56 Jahre alt und arbeitet als Kunstvermittler im Creaviva im Zentrum Paul Klee. In seinen Workshops erarbeitet er mit den Teilnehmenden einen eigenen Zugang zur Kunst, immer ausgehend vom Werk des großen Paul Klee. Er sagt: „Von den Methoden und Prozessen des Künstlers können wir viel lernen.“

Bern ist durchwoben von Klee

Bern war für Klee Heimat und Zufluchtsort. Er wuchs hier auf und füllte als Jugendlicher unzählige Skizzenbücher mit Ansichten von Bern. 1906 zog er nach Deutschland, flüchtete aber 1933 vor den Nationalsozialisten zurück nach Bern. Mit 1253 registrierten Werken war 1939 das produktivste Jahr seines ganzen Schaffens. Nur ein Jahr später starb der Künstler. Logisch, dass die Berner Altstadt – ein Unesco-Welterbe – durchwoben ist von Paul Klee. Seine Spuren sind überall, viele Straßen wurden nach seinen Bildern benannt. Man entdeckt das Bern des Künstlers im Rahmen der Führung „Wege zu Klee“. Sie führt durch die Altstadt in den PROGR, wo Paul Klee zur Schule ging und wo man heute im schönen Innenhof des Café Turnhalle einen Kaffee trinkt. Die Führung endet schließlich beim Zentrum Paul Klee, das Museum und Kulturzentrum zugleich ist. www.bern.com

Ein Bild ist wie ein Lied

Gut 4000 der fast 10.000 Werke Klees können Besucher im Gebäude des Star-Architekten Renzo Piano bewundern – die größte Sammlung des Künstlers. Und wer mag, greift gleich selbst zum Pinsel: Kunstvermittler Franz Brülhart hat schon IT-Profis aus dem Bundeshaus, Journalisten aus Amerika und Familien aus aller Welt in die Malmethoden von Paul Klee eingeführt. Und das bedeutet auch, dass Franz Brülhart gemeinsam mit den Kurs-Teilnehmern singt, denn Paul Klee sagte einst: „Ein Bild ist wie ein Lied.“ Nach drei Stunden Workshop schaut sich Brülhart mit den Gästen das Resultat an. Und die Reaktion der Gäste ist immer dieselbe: „Wow! Wie habe ich das bloß geschafft?“ www.zpk.org

Die 11 besten Gründe, nach Bern zu reisen? Auf www.VERLIEBTindieSCHWEIZ.de können Interessierte jetzt entdecken, was Sie in Bern auf keinen Fall verpassen sollten – und dazu passende Angebote von Ameropa finden, inklusive Hotel und Bahnanreise aus Deutschland.

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Mauritshuis Den Haag: Slow Food. Stillleben des Goldenen Zeitalters

Clara Peeters: Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln - Quelle: Mauritshuis Den Haag

Clara Peeters: Stillleben mit Käse, Mandeln und Brezeln – Quelle: Mauritshuis Den Haag

Unter dem Titel „Slow Food. Stillleben im Goldenen Zeitalter“ präsentiert das Mauritshuis in Den Haag vom 9. März bis zum 25. Juni 2017 erstmalig eine Ausstellung, die der Entstehung des Stilllebens gewidmet ist. Anhand von 20 Gemälden zeigt das Mauritshuis die Entstehung dieser Kunstgattung. Höhepunkt der Ausstellung ist das im Jahre 2012 erworbene, Meisterwerk „Stillleben mit Käse, Mandeln und Bretzeln“ von Clara Peeters. Unter anderem beinhaltet die Ausstellung, Meisterwerke aus dem „Museo Nacional del Prado“ in Madrid, der „National Gallery of Art“ in Washington, und aus dem „Ashmolean Museum“ in Oxford.

Entstehungsgeschichte der Stillleben

Niederländer und Flamen begannen im 16.  Jahrhundert, Lebensmittel auf Tischen zu drapieren und diese zu porträtieren. Das Stillleben war geboren. Opulent gedeckte Tische mit verführerischen Appetithappen und wertvollen Objekten wurden zu einem beliebten Thema. Die detaillierte Darstellung von Essen, feinem Silber und Glasgeschirr, drapiert auf einen Tisch, war in dieser Zeit bei vielen Künstlern beliebt. Die ersten Mahlzeit-Stillleben-Gemälde kamen aus Antwerpen, wo sie von den Künstlern Clara Peeters und Osias Beert angefertigt wurden. Zu derselben Zeit, florierte die Kunstgattung im Norden der Niederlande. Dies ist den Künstlern Floris van Dijck und Nicolaes Gilles zu verdanken, die ihren Sitz in Haarlem hatten.

Opulente Tafeln aus dem 16. Jahrhundert

Die Kunstwerke, die ab 9. März im Mauritshuis gezeigt werden, sind eine wahre Augenweide. Die Pioniere des Mahlzeit-Stillleben wählten für ihre Gemälde Köstlichkeiten wie Fisch, Austern, Garnelen, Käse, Brot und diverse Feinkost. Edles Glasgeschirr, goldene Kelche, Tonkrüge oder orientalisches Porzellan, alles bis in kleinste Detail gemalt, wurden zwischen den zahlreichen Delikatessen drapiert. Peeters „Stillleben mit Käse, Mandeln und Bretzeln“ stellt liebevoll die brüchige Textur des herangereiften Käses, die Weichheit der abgehobelten Butterstückchen, und das filigrane Lichtspiel des reflektierenden Messers dar. Clara Peeters‘ Gemälde sind die Wegbereiter für spätere Werke, wie zum Beispiel das Tafelbild von Pieter Claesz, welches von Willem Baron van Dedem, den Freunden des Mauritshuis Foundation, gestiftet wurde. Der gestapelte Käse in Peeters Kunstwerk, welcher auch eine Besonderheit in dem Gemälde von Floris van Dijk ist, ist auf einer akribisch gemalten Damast-Serviette angerichtet.

Mini-Food-Festivals als Rahmenprogramm

Das Museum wird während der Ausstellung kleine Food-Festivals organisieren, die sich auf die diversen, dargestellten Köstlichkeiten in den Meisterwerken beziehen werden. Zahlreiche Aktivitäten, mit dem Fokus auf Essen und Trinken, werden an den Samstagen in den Monaten März und April angeboten.

 

Ausstellung

Mauritshuis Den Haag (Plein 29, Den Haag), „Slow Food. Stillleben des Goldenen Zeitalters”, 9. März – 25. Juni 2017, geöffnet montags von 13 bis 18 Uhr; dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr.

 

Ausstellungskatalog

Zu der Ausstellung ist ein reich bebilderter Katalog auf Niederländisch und auf Englisch veröffentlicht worden. Der Katalog wurde von dem Senior Konservator der Ausstellung Quentin Buvelot und weiteren Konservatoren wie Yvonne Bleyerveld, Milou Goverde, Zoran Kwak, Anne Lenders, Fred G. Meijer und Charlotte Rulkens geschrieben.

 

Initiative Kunstholland

Das Mauritshuis ist einer der Partner der Initiative „Kunst Holland“. Dieser Initiative gehören 2017 acht Museen, das Königliches Concertgebouw in Amsterdam sowie das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) an: In Amsterdam sind dies das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum, in Den Haag neben dem Mauritshuis das Gemeentemuseum und Escher im Palast, in Den Bosch das Noordbrabants Museum, in Arnheim das Kröller-Müller-Museum sowie in Groningen das Groninger Museum.

Mit dem Ziel, die Kunst- und Kulturgeschichte der Niederlande zum Thema in Deutschland zu machen, gründete sich 2014 die Initiative „Kunst Holland“. Erstmalig in Europa haben sich Direktoren international bedeutender Museen und Marketing-Verantwortliche zusammengetan, um dem deutschen Nachbarn die hochkarätigen Kunstschätze und die interessanten Ausstellungsprogramme der Niederlande näherzubringen.

 

Weitere Informationen:

www.mauritshuis.nl

www.holland.com/kunst

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Basel: Die Schweizer Kunst-Stadt par Excellence

"A. Rodin: Les Bourgeois de Calais" in Basel. Bild (c) Schweiz Tourismus

“A. Rodin: Les Bourgeois de Calais” in Basel.
Bild (c) Schweiz Tourismus

Basel atmet Kunst: Es ist die Schweizer Stadt mit der größten Dichte an Museen – und mit der Art Basel! Was viele nicht wissen: Kunst hat in der Rheinstadt eine lange Tradition. So kämpften Einwohner 1967 mit dem Slogan „All You Need Is Pablo“ für den Verbleib von zwei Picasso-Bildern im Kunstmuseum Basel. Seit damals ist die Liebe zur Kunst weiter gewachsen und gipfelte jüngst im monumentalen Neubau des Kunstmuseums. Lohnenswert ist auch der im Oktober eröffnete Rehberger-Weg zwischen Weil am Rhein und Riehen. Weitere Gründe, jetzt nach Basel zu reisen, finden Interessierte auf www.VERLIEBTindieSCHWEIZ.de.

Vor 50 Jahren war die Basler Kunstwelt in Aufruhr: Die zwei Picasso-Bilder „Die beiden Brüder“ und „Sitzender Harlekin“ hingen als Leihgabe des Kunstsammlers Rudolf Staehlin im Kunstmuseum Basel. Wegen finanzieller Engpässe der Familie sollten die Bilder ins Ausland verkauft werden. Darauf formierte sich der Widerstand junger Basler: Sie bewegten das Basler Stimmvolk dazu, mehr als sechs Millionen Franken für den Kauf der Bilder aufzuwenden. Picasso selbst war über die Liebesbekundung der Basler so bewegt, dass er der Stadt gleich drei weitere Gemälde und eine Zeichnung schenkte.

Auch heute bewundert man im Kunstmuseum Basel die Werke von Picasso im zweiten Stock des Hauptgebäudes. Wandelt man weiter durch die Hallen, entdeckt man das „Who is Who“ der klassischen Moderne von Henri Matisse über Joan Miró bis Paul Klee. 2016 wurde das Kunstmuseum nach einer Teilsanierung wiedereröffnet. Das Hauptgebäude wurde durch einen Erweiterungsbau der Basler Architekten Christ & Gantenbein ergänzt, was die Ausstellungsfläche um ein Drittel erweitert. Der Neubau gibt dem Museum die Möglichkeit, mehr Werke aus der Sammlung gleichzeitig zu zeigen. www.kunstmuseumbasel.ch

 

Kunst im öffentlichen Raum
Basel hat nicht nur die größte Dichte an Museen in der Schweiz, auch in der Stadt sind an allen Ecken und Enden Kunstwerke zu entdecken. Ein Kunstspaziergang, der in der Broschüre „Kunst in der Stadt“ von Basel Tourismus beschrieben ist, führt an 25 dieser frei zugänglichen Objekte vorbei. www.basel.com

 

Seit Oktober können Besucher in eineinhalb bis zwei Stunden auf dem Rehberger-Weg lustwandeln. Der Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und „24 Stops“ des deutschen Künstlers Tobias Rehberger. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. www.24stops.info

 Die 11 besten Gründe, nach Basel zu reisen? Auf www.VERLIEBTindieSCHWEIZ.de können Interessierte jetzt entdecken, was sie in Basel auf keinen Fall verpassen sollten – und dazu passende Angebote von Ameropa finden, inklusive Hotel und Bahnanreise aus Deutschland.

 

Weitere Informationen zum Urlaub in Basel und der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Das Kunstjahr 2017 in der Schweiz

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.   Bild Copyright by: LAC - By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.
Bild Copyright by: LAC – By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Erstklassige Ausstellungen und Künstler erwarten Kunstliebhaber 2017 in den renommierten Museen in Basel, Bern, Zürich, Lugano, Genf und Winterthur. Das Schweizer Kunstjahr geht mit Claude Monet, Meret Oppenheim, Richard Serra, Paul Cézanne, Marc Chagall, einer amerikanischen Sammlung und diversen Revoluzzern in die nächste Runde.

Geburtstagsfest mit Claude Monet in der Fondation Beyeler in Riehen (Basel)

Ihren 20. Geburtstag feiert die Fondation Beyeler mit einem fulminanten Fest des Lichts und der Farben. Die erste Monet-Ausstellung in der Schweiz seit über zehn Jahren vereint vom 22. Januar bis 28. Mai 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und international renommierten Museen. www.fondationbeyeler.ch

„Meret Oppenheim und ihre Künstlerfreunde“ im MASI Lugano

Meret Oppenheim erschuf einige der bekanntesten Kunstwerke des letzten Jahrhunderts. Die Ausstellung im Museo d’Arte della Svizzera Italiana im neu entstandenen Kultur- und Kongresszentrum LAC Lugano präsentiert vom 11. Februar bis 28. Mai 2017 ihre Werke zusammen mit Künstlern, die ihr verbunden waren: Man Ray, Max Ernst, Jean Arp, Marcel Duchamp und Alberto Giacometti. www.masilugano.ch

„Action!“ im Kunsthaus Zürich vom 23. Juni bis 30. Juli

Nach einem Hoch von Happenings in den 1960er- und 1970er-Jahren wendet sich eine junge Künstlergeneration wieder vermehrt dem Medium Performance zu. Die Ausstellung „Action!“ beleuchtet dieses Phänomen und verwandelt den großen Ausstellungssaal in einen Aktionsraum. Aktionäre und Performer sind Francis Alÿs, Trisha Brown, Lucinda Childs, Laura Lima, Dieter Meier, Boris Charmatz, Otobong Nkanga, Yoko Ono, Tino Sehgal und Koki Tanaka. www.kunsthaus.ch

Kunstmuseum Basel: Serra, Cézanne, Chagall und viele Weibsbilder

Im kommenden Jahr erwartet die Gäste des Kunstmuseums Basel unter der neuen Leitung von Josef Helfenstein ein spannendes Programm. Im Mai zeigt das Museum das filmische Werk von Richard Serra aus den Jahren 1968 bis 1979. Im Juni eröffnet die Sonderausstellung „Der verborgene Cézanne“, in der die hauseigene Sammlung von Zeichnungen Cézannes, weltweit die größte ihrer Art, im Fokus steht. Das Frühwerk Chagalls steht ab September im Zentrum der Ausstellung „Chagall – Die Jahre des Durchbruchs 1911–1919“. Ab Oktober zeigt „Weibsbilder. Eros, Macht, Moral und Tod um 1500“, wie sich Anfang des 16. Jahrhunderts das Bild der Frau und ihres Körpers als ein ebenso beliebtes wie vielseitiges Thema etablierte. www.kunstmuseumbasel.ch

MAMCO Genf und Les Nuits des Bains

Die alte Fabrik ist für das Musée d’art moderne et contemporain (MAMCO) seit 1994 ein ideales Zuhause. Die Präsentation wird dreimal jährlich ohne die klassische Trennung von Dauer- und Wechselausstellung neu gestaltet. Zum Bestand des MAMCO zählen Arbeiten von Christo, Martin Kippenberger, Jenny Holzer, Dan Flavin, Sarkis, Franz Erhard Walther, Sylvie Fleury und vielen anderen. www.mamco.ch

Dreimal im Jahr findet im MAMCO und den angrenzenden Galerien die „Nuit des Bains“ statt – früher fand man nämlich in diesem Quartier öffentliche Bäder vor. Das Viertel verwandelt sich dann in eine einzige große Galerie mit tausenden Kunstfreunden. 2017 finden die Nuits des Bains am 19. Januar, 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

„Kunstrevolutionen“ in Bern vom 13. April bis 9. Juli 2017

Dem 100. Jahrestag der russischen Oktober-Revolution von 1917 widmen das Zentrum Paul Klee und das Kunstmuseum Bern die Ausstellung „Kunst-Revolutionen“. Während das Kunstmuseum die Spuren des sich nach der Revolution durchsetzenden „Sozialistischen Realismus“ bis in die Gegenwart weiterverfolgt, widmet sich das Zentrum Paul Klee dem revolutionären bildnerischen Geist der Künstler und Künstlerinnen der abstrakten russischen Avantgarde. www.zpk.org

Ab August 2017 werden neu über 100 Werke im Besitz der Hahnloser/Jaeggli Stiftung als Leihgaben im Kunstmuseum Bern zu sehen sein – darunter bekannte Werke von Edouard Manet, Paul Cézanne, Odilon Redon, Auguste Renoir, Henri Matisse und Henri de Toulouse-Lautrec. www.kunstmuseumbern.ch

„Calder to Kelly: Die amerikanische Sammlung“ des Kunstmuseums Winterthur

Diese Ausstellung widmet sich der Sammlung amerikanischer, vornehmlich abstrakter Kunst der letzten Jahrzehnte, die in 27 Jahren Sammeltätigkeit entstand. Vom 21. Mai bis 13. August sind Einzelwerke von Guston, Kelly, Marden, Agnes Martin, Ryman und reiche Ensembles von Artschwager, Bishop, Chamberlain, Mangold, Mullican, Sandback, Shapiro und Tuttle vereint. www.kmw.ch

Angebote für Kunstliebhaber

Besondere Angebote, die den Museumsbesuch mit einem Aufenthalt in einer der charmanten Schweizer Städte verbinden, finden sich hier:

www.myswitzerland.com/de-de/art-museums-of-switzerland.html?nodeid=78094

Weitere Informationen zu Kunst-Events und zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Als das Rad ins Rollen kam: Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad

Nachbau der Laufmaschine von Karl v. Drais, 1820. Bild © Technoseum Mannheim / Klaus Luginsland

Nachbau der Laufmaschine von Karl v. Drais, 1820. Bild © Technoseum Mannheim / Klaus Luginsland

Baden-Württemberg stand schon lange vor Gottlieb Daimler und Carl Benz für fortschrittliche Innovationen im Bereich der individuellen Mobilität. In Mannheim, wo Jahrzehnte später das erste Automobil rollen sollte, bastelte der in Karlsruhe geborene Karl Drais an einer Laufmaschine auf zwei Rädern. 1817 stellte er sie mit einer legendären ersten Fahrt vor und meldete die später nach ihm benannte Draisine zum Patent an. Die Urform des modernen Fahrrads war geboren. Von Mannheim aus begann das Zweirad seinen Siegeszug rund um den Globus und wird bis heute millionenfach in aller Welt genutzt. Mit einem Reigen an Ausstellungen und Veranstaltungen feiert Baden-Württemberg 2017 diese epochale Erfindung.

Not macht erfinderisch

Es war eine Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt, die das Rad zum Rollen brachte. Dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien im April 1815 folgten auch in Deutschlands Süden verheerende Hungersnöte und ein „Jahr ohne Sommer“. Karl Drais suchte eine Alternative zum Pferd, das mangels Futter als Fortbewegungsmittel ausfiel. Seine Laufmaschine kam noch ohne Pedale und Kettenantrieb aus, brachte es aber auf eine beachtliche Geschwindigkeit: Auf seiner Jungfernfahrt von der Mannheimer Innenstadt zum Schwetzinger Relaishaus legte der Visionär innerhalb von knapp einer Stunde 14 Kilometer zurück und war damit mehr als doppelt so schnell wie die damaligen Postkutschen. Heute können Radfahrer die historische Erstfahrt auf der Mannheimer „Drais-Route“ nachempfinden.

Traumrouten durch den Süden

Seit Karl Drais kamen zahlreiche Rund- und Fernwege hinzu, die Baden-Württemberg zu einem idealen Ziel für Radurlauber machen. Vom kurzen Themenweg bis zum Single-Trail für Mountainbiker gibt es eine breite Auswahl an Wegen für jeden Anspruch. Besonders viel wurde im Vorfeld des Fahrradjubiläums landesweit in den Ausbau der zertifizierten Routen investiert. Heute haben Radfahrer zwischen Lieblichem Taubertal und Schwarzwald die Wahl aus insgesamt 12 Qualitätsrouten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC). Während der Stuttgarter Reisemesse CMT, die vom 14. bis 22. Januar ihre Tore öffnet, kommt ein weiterer Landesradfernweg hinzu. Dann trägt auch der Donau-Radweg das Qualitätssiegel des ADFC.

Baden-Württemberg feiert Karl Drais und das Fahrrad

An Karl Drais und seine Erfindung erinnern in Baden-Württemberg im Jubiläumsjahr viele Ausstellungen, Festivals und andere Veranstaltungen. Noch bis 25. Juni zeigt das Mannheimer Technoseum die Große Landesausstellung “2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades”. Vom 24. bis 28. Mai dreht sich bei den Heimattagen Baden-Württemberg in Karlsruhe alles um das Fahrrad. Auf dem Programm steht unter anderem ein Welttreffen historischer Fahrräder, zu dem Fahrradsammler aus vielen Ländern in die Geburtsstadt von Karl Drais reisen. In Mannheim wird neben zahlreichen anderen Feierlichkeiten vom 10. bis 11. Juni das Festival „Monnem Bike – wo alles begann“ gefeiert. Und in beiden Städten kann man sich bei Themenführungen zu Fuß oder per Drahtesel auf die Spuren des Fahrraderfinders begeben.

Veranstaltungshighlights in Baden-Württemberg

Große Landesausstellung “2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades”
Bis 25. Juni 2017
Technoseum Mannheim
Die Große Landesausstellung zeichnet die technische Entwicklungsgeschichte des Fahrrades ebenso nach wie seine gesellschaftliche Rolle im Wandel der Zeit. www.technoseum.de/ausstellungen/2-raeder-200-jahre/

Musical „Karl Drais – Die Treibende Kraft“
Premiere: 4. Februar 2017, anschließend weitere Termine
Capitol Mannheim
Die Geschichte des Fahrrads verpackt als Musical, unter anderem von Michael Herberger, Produzent der „Söhne Mannheims“. http://www.capitol-mannheim.de/app1/1.0/veranstaltung/karl-drais-die-treibende-kraft

Fotoausstellung „Der erste Radweg der Welt“
Ab 2. April 2017
Schlossgarten Mannheim
Fotoausstellung über den ersten Fahrradweg der Welt im Mannheimer Schlossgarten. http://monnem-bike.de/event/der-erste-radweg-der-welt/

Mobile Cinema – Mannheims Fahrradkino
Premiere: 28. April 2017, weitere Termine bis Oktober
Mannheim
Ein mobiles Kino, das nur durch von Fahrrädern erzeugte Energie betrieben wird und Filme an ungewöhnlichen Orten zeigt. http://monnem-bike.de/event/mobile-cinema-mannheims-fahrradkino/

Radiale
24. bis 28. Mai 2017
Karlsruhe
Zahlreiche Veranstaltungen rund ums Fahrrad, alle mit Bezug zu Karl Drais. http://heimattage-karlsruhe.de/themen/heimat-des-fahrraderfinders/radiale-2017.html

Welttreffen historischer Fahrräder
24. bis 28. Mai 2017
Schloss Karlsruhe
Fahrradsammler aus der ganzen Welt präsentieren ihre historischen Fahrräder in verschiedenen Rennen. Zusätzlich gibt es eine Kostümfahrt. https://www.200jahre-fahrrad.de/kalender/2017/mai/welttreffen-historischer-fahrraeder

Fahrradfestival “Ganz schön Drais!”
27. bis 28. Mai 2017
Alter Schlachthof Karlsruhe
Stände laden Besucher zu verschiedenen Mitmach-Aktionen ein. Zusätzlich finden die „Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere“, ein BMX-Contest sowie ein Bike Polo-Turnier statt. https://www.200jahre-fahrrad.de/kalender/2017/mai/fahrradfestival-ganz-schoen-drais

Festival „Monnem Bike – wo alles begann“
10. bis 11. Juni 2017
Mannheimer Innenstadt
Vielfältige Fahrrad-Kunst und Kulturaktionen werden ergänzt durch außergewöhnliche Events wie das Klapprad-Festival und die Liegerad-WM. http://monnem-bike.de/event/das_fest/

Tretro
17. September 2017
Technikmuseum Sinsheim
Retro-Rennrad-Tour mit Rennrädern bis Baujahr 1985, natürlich nur im passenden Outfit, begleitet von vielen ehemaligen und aktuellen Radstars. http://sinsheim.technik-museum.de/de/tretro

Führungen zu Karl Drais in Karlsruhe und Mannheim
Informationen und Termine unter
www.karlsruhe-tourismus.de und www.tourist-mannheim.de

Info:
Eine Broschüre zu Geschichte und Gegenwart des Radfahrens in Baden-Württemberg kann kostenlos bestellt werden unter Tel. 01805 / 55 66 90 oder per E-Mail unter prospektservice@tourismus-bw.de.

Quelle: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW)

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Escher im Palast Den Haag: Ausstellung zeigt erstmals Fotografien des genialen Grafikers

M.C. Escher - Jetta vor Atrani. Quelle: Collectie Gemeentemuseum

M.C. Escher – Jetta vor Atrani. Quelle: Collectie Gemeentemuseum

Das Bild als Rätsel für den Betrachter: Führt die Treppe aufwärts oder abwärts? Herrscht Tag oder Nacht? Optische Illusionen wie diese sind das Markenzeichen des niederländischen Grafikers Maurits Cornelis Escher (1898-1972). Er war einer der genialsten Konstrukteure unmöglicher Welten. Mit seinen weltbekannten Grafiken stellt er auf faszinierende Weise die Grenze zwischen Illusion und Realität in Frage und treibt den Betrachter an den Rand der Verzweiflung. In dem ihm gewidmeten Museum „Escher im Palast“ in Den Haag (Niederländisch: Escher in het Paleis) können Kunstinteressierte ab dem 4. Februar 2017 eine ganz besondere Ausstellung bewundern, in der unter dem Titel „Escher, Close up“ eine Auswahl privater Fotografien des weltberühmten Grafikers präsentiert wird. Die Ausstellung widmet sich dem Einfluss dieser Aufnahmen auf seine grafische Arbeit und gestattet unerwartete Einblicke in sein Privatleben. So kommt der Besuch der Ausstellung einem Blick hinter die Kulissen gleich.

Mit den Augen eines Voyeurs …

Die privaten Fotos stammen größtenteils von Escher selbst. Beim Betrachten der Aufnahmen schaut man wie ein Voyeur auf die Welt, auf den Alltag, wie er es tat – was mit ein Grund ist, warum der Grafiker diese Fotos nie ausstellen ließ. Marcel Westerdiep, Direktor von Escher im Palast, ist glücklich, die Bilder nun zeigen zu können: „Wir haben all seine Alben durchforstet und viele Fotos seinen Werken zuordnen können – das war sehr interessant.“ Es sind auch Schnappschüsse zu sehen, die Escher etwa von seinen Kindern gemacht hat. „Das Spannende daran ist, dass man auch bei den privaten Fotos den ganz eigenen Escher-Blick auf die Dinge erkennt und verfolgen kann, wie er gearbeitet hat.“

Nur ein Schnappschuss? Oder viel mehr?

Sein Blick auf die Welt lässt sich anhand des Foto seiner Frau Jetta auf einem Felsenvorsprung über dem Dorf Atrani nachvollziehen. Es ist zwar eine Aufnahme von ihr – doch ist es wirklich nur das Bild seiner Frau? Oder war Jetta vielmehr Teil einer Inszenierung Eschers? Das Dorf Atrani im Hintergrund jedenfalls taucht häufig in seinen Werken auf. In seinen Tagebüchern schreibt Escher, er wolle den Betrachtern die Erfahrung vom Sturz in die Tiefe vermitteln. „In jedem Fall stellt sich dieses Gefühl beim Betrachten von Jettas Foto ein“, erklärt Westerdiep. „Und man denkt: ,Puh, gut, dass sie nicht herabgestürzt ist’, so sehr steckt man im Foto.“

Interaktive Dauerausstellung im königlichen Palast

Das ganze Jahr über präsentiert das Museum „Escher im Palast“ seinen Besuchern im ehemaligen königlichen Winterpalast eine Dauerausstellung, die mit nahezu 150 Werken fast das gesamte Oeuvre aus weltberühmten Darstellungen und fantasievollen Zeichnungen umfasst. Höhepunkt der Dauerausstellung ist das sieben Meter lange Werk „Metamorphose III“ aus den Jahren 1967/68, das den Betrachter in seinen Bann zieht und eine Verbindung von Ewigkeit und Unendlichkeit darstellt.

Darüber hinaus können sich Besucher nicht nur von Eschers Werken bezaubern lassen, sondern auf der zweiten Etage des Museums in die Welt des „Meisters der Illusionen“ eintauchen. Hier befindet sich die interaktive Präsentation „Sehen wie Escher“. In dieser innovativen Ausstellung können Besucher einen Saal betreten, in dem sich scheinbar Wände bewegen oder in der magischen Kugel das Erscheinen und Verschwinden von Welten beobachten.

M.C. Escher: Escher, Close up, 4. Februar bis 14. Mai 2017, Escher im Palast, Lange Voohout 74, 2514 EH Den Haag, geöffnet dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr, Tel.: +31 (0)70 427 77 30

Preise: Erwachsene 9,50 Euro, Kinder 6,50 Euro

Initiative Kunst Holland

Escher im Palast ist einer der Partner der Initiative „Kunst Holland“. Dieser Initiative gehören 2017 acht Museen, das Königliches Concertgebouw in Amsterdam sowie das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) an: In Amsterdam sind dies das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum, in Den Haag neben dem Mauritshuis das Gemeentemuseum und Escher im Palast, in Den Bosch das Noordbrabants Museum, in Arnheim das Kröller-Müller-Museum sowie in Groningen das Groninger Museum.

Mit dem Ziel, die Kunst- und Kulturgeschichte der Niederlande  zum Thema in Deutschland zu machen, gründete sich 2014 die Initiative „Kunst Holland“. Erstmalig in Europa haben sich Direktoren international bedeutender Museen und Marketing-Verantwortliche zusammengetan, um dem deutschen Nachbarn die hochkarätigen Kunstschätze und die interessanten Ausstellungsprogramme der Niederlande näherzubringen.

Weitere Informationen: www.escherinhetpaleis.nl/?lang=de und www.holland.com/kunst

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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Besucherrekord im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Die Pfahlbauten von Unteruhldingen. Bild: Thorsten Reimnitz

Die Pfahlbauten von Unteruhldingen. Bild: Thorsten Reimnitz

Mit einem neuen Besucherrekord hat das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee das Jahr 2016 beendet. Trotz des Hochwassers im Frühjahr konnte mit über 300.000 Gästen das beste Ergebnis seit der Museumsgründung 1922 erreicht werden. Damit ist das Freilichtmuseum das besucherstärkste Archäologiemuseum in Baden-Württemberg. Dazu beigetragen hat auch, dass die Deutschen wieder vermehrt im eigenen Land Urlaub machen.

Eine Befragung hat ergeben, dass das Museum am Bodensee ein sehr junges Publikum mit einem Schnitt von unter 40 Jahren hat. „Unter unseren Besuchern sind viele Familien, mehr Frauen als Männer und eine zunehmende Zahl an Mehrfachbesucher“, freut sich Museumsdirektor Prof. Gunter Schöbel über die Entwicklung. Auch bei den Gästen mit Handicap konnte das Museum einen Zuwachs verzeichnen. Neue Attraktionen wie das ARCHAEORAMA zum Welterbe „Pfahlbauten“ schneiden besonders gut ab. Den stärksten Eindruck aber hinterlassen noch immer die Rekonstruktionen der Pfahlbauhäuser im Bodensee. Die Beliebtheit des Museums zeigen drei Auszeichnungen von 2016:

Nach einer Befragung der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) nimmt der Bodensee mit der Insel Mainau und den Pfahlbauten Rang 6 unter den 100 beliebtesten Reisezielen Deutschlands ein. Das Internetportal FamilyChecks, das jährlich die TOP-Ziele ausgewählt, zeichnete das Museum als besonders familienfreundlich aus. Die dritte Empfehlung wurde von der Tourismus Marketing Baden-Württemberg (TMBW) verliehen. Mit der Auszeichnung „familien-ferien“ finden sich die Pfahlbauten im illustren Kreis von Freizeiteinrichtungen wie dem Europapark Rust.

2017 soll das Hauptaugenmerk auf der Stärkung ausländischer Reisegruppen liegen. Im Rahmen des Masterplans sind ein neuer Eingangsbereich und Räume für Museumsdidaktik geplant. Damit soll eine Stärkung der Schulgruppen im „außerschulischen Lernort Pfahlbauten“ erreicht werden.

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Quelle: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Meisterwerke Monets in Basel: Die Fondation Beyeler feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Kunsthighlight

Museumsliebhaber kommen in Basel auf ihre Kosten: Das Kunstmuseum etwa beherbergt Werke von Holbein bis Picasso. Foto: djd/Basel Tourismus & Convention/J. Salinas

Museumsliebhaber kommen in Basel auf ihre Kosten: Das Kunstmuseum etwa beherbergt Werke von Holbein bis Picasso.
Foto: djd/Basel Tourismus & Convention/J. Salinas

Die Seerosenteiche von Giverny wurden ihm zum unerschöpflichen Motiv, die Kathedrale von Rouen schuf er in immer wieder anderen Lichtsituationen, mit Spiegelungen und Schatten gelang es ihm, magische Stimmungen zu erzeugen: Claude Monets Werk steht für eine Malerei des Lichts und der optischen Sensationen. Zu ihrem 20. Geburtstag präsentiert die Fondation Beyeler in Basel den bedeutenden und beliebten französischen Künstler. Gezeigt werden 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und renommierten internationalen Museen – seine Landschaften am Mittelmeer ebenso wie wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Als “Fest des Lichts und der Farben” beleuchtet die Ausstellung, die vom 22. Januar bis zum 28. Mai 2017 zu sehen ist, die künstlerische Entwicklung des Malers von der Zeit des Impressionismus bis zum berühmten Spätwerk.

Kunst für jeden Geschmack mit dem “Basel Art Pass”

Mit dieser hochkarätigen Ausstellung wird Basel einmal mehr seinem Ruf als Kulturhauptstadt der Schweiz gerecht. Werke von Holbein, Picasso oder Warhol, Skulpturen von Rodin oder antike Plastiken: Wer der Stadt am Rhein einen Besuch abstattet, kann in den rund 40 Ausstellungshäusern und den zahlreichen Galerien Kunst in all ihren Facetten genießen. Ideal für den Kulturtrip ist ein Pauschalarrangement der Basel Tourismus wie das “Art & Design Special”. Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.basel.com.

Das Angebot umfasst neben einer Übernachtung im gewünschten Hotel und der kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auch den “Basel Art Pass” für den kostenlosen Eintritt während 48 Stunden in die Fondation Beyeler, das Museum Tinguely, das die größte Werksammlung des gleichnamigen bedeutenden Eisenplastikers beherbergt, das Kunstmuseum Basel mit seinem beeindruckenden Neubau sowie das Vitra Design Museum in Weil am Rhein.

Tinguely-Brunnen als Wahrzeichen der Stadt

Spannende Kunsterlebnisse hält Basel auch bei einem Stadtspaziergang bereit. Zahlreiche Künstler wie Serra, Rodin oder Niki de Saint Phalle prägen das Stadtbild mit ihren Werken. Ein Publikumsmagnet und Wahrzeichen Basels ist etwa der Tinguely-Brunnen mit seinen verspielten Maschinenskulpturen.

Basels romantische Altstadt

Enge Gässchen, versteckte Plätze, über 180 Brunnen: Die romantische Basler Altstadt gehört zu den schönsten Europas und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören:

– Basler Münster: Der rote Sandsteinbau mit bunten Ziegeln und den beiden schlanken Türmen ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten und ein Wahrzeichen der Stadt.

– Rathaus: Der heutige Sitz der Basler Regierung und des Parlaments fällt besonders durch die rote Fassade, den imposanten Turm und die verspielte Fassadenmalerei auf.

– Mittlere Brücke: Sie wurde im Jahr 1226 eröffnet und ist einer der ältesten Rheinübergänge zwischen dem Bodensee und der Nordsee.

– Spalentor: gilt als eines der schönsten Stadttore in der Schweiz.

Informationen: www.basel.com.

Quelle: djd/Basel Tourismus & Convention

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