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Außenpools mit Panoramaausblick: Füße im Wasser, Kopf in der Luft

Sich so richtig verwöhnen lassen und etwas Gutes für die Sinne tun? Das geht in der Schweiz ganz einfach. Denn zahlreiche Außenpools mit Panoramasicht sorgen für ein unverwechselbares Verwöhnprogramm. Sie gehören zu mehreren Hotels der Kategorie „Spa & Vitality“, die bestimmte Wellness-Standards garantieren.

Europas höchstgelegener Außenpool mit Sicht aufs Matterhorn im Hotel Riffelalp Resort 2222 m, Zermatt (Wallis)

Ein günstiges Mikroklima beeinflusst das Hochplateau, auf dessen Südseite das Riffelalp Resort liegt. Auf einer Höhe von 2222 Metern liegt es direkt gegenüber dem Matterhorn, dem atemberaubenden Wahrzeichen der Schweiz. Mit dem Ausblick auf das spektakuläre Bergpanorama ist der 35 Grad warme Außenpool noch mehr zu genießen. Im höchstgelegenen Spa Europas erleben Gäste Wellness pur. Der Innenbereich bietet ebenfalls alles, was sich Gäste nur wünschen können: Ein großzügiger Innenpool mit eingebautem Sprudelbad, Saunas, Dampfbäder, ein Ruheraum mit Kaminfeuer oder die Kräutergrotte „Chriiter-Grotta“ sorgen für Entspannung pur. www.myswitzerland.com/de-ch/unterkuenfte/hotel-riffelalp-resort-2222m/

Hautfreundliches Quellwasser im Naturschwimmteich des Waldhaus Flims, Flims (Graubünden)

Das luxuriöse Waldhaus Flims Wellness Resort in Graubünden mit seinem erstklassigen Mix aus nostalgischem Glamour und modernstem Design ruht verträumt in einem der größten Hotelparks der Schweiz mit Sicht auf die Berglandschaft von Flims-Laax. Die Wellness-Oase der Superlative im lauschigen Hotelpark bietet Erholung pur: Innenpool, geheiztes Außenerlebnisbad, Bio-Schwimmteich (im Winter mit Eisloch), Aroma- und Dampfbäder, Saunen, Ruheraum, Hamam, Wellness-Suiten, Fitness-Club, Liegewiese, Poolbar, Tujetsch-Behandlung mit Bündner Speckstein, zwölf Beauty-Räume und weitere Annehmlichkeiten verwöhnen die Sinne und sorgen für nachhaltige Tiefenentspannung. www.myswitzerland.com/de-ch/unterkuenfte/waldhaus-flims-alpine-grand-hotel-spa/

Garantierte Bräune am Pool von Resort Collina d’Oro, Agra/Lugano (Tessin)

Das Resort Collina d’Oro liegt mitten im Grünen in einer magischen Landschaft im sonnenverwöhnten, mediterranen Tessin. Das exklusive Resort erstreckt sich über 25 Hektar in einer Höhe von 500 Metern im Süden von Lugano. Der Außenpool bietet eine beeindruckende Aussicht und der 1000 Quadratmeter große Spa lässt keine Wünsche offen: Er ist mit einem türkischen Bad, einer finnischen Sauna, multisensorischen Duschen mit Farbtherapie, Kneipp-Bad, Whirlpool und Indoor-Pool sowie mehreren Behandlungsräumen ausgestattet. www.myswitzerland.com/de-de/unterkuenfte/resort-collina-doro/

Photo by Laura Chouette on Unsplash

Sensationelle Sicht auf die Alpenlandschaft im Bellevue Parkhotel & Spa, Adelboden (Berner Oberland)

Das Bellevue Parkhotel & Spa in Adelboden ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort. Seit mehr als 115 Jahren erholen sich Reisende aus aller Welt an diesem lieblichen und zugleich imposanten Ort. Die sinnlich-moderne Spa-Anlage inmitten des Parks bietet den Gästen ein prickelndes Naturerlebnis. Mit Außen-Solebad, Außen-Sauna, Hallenbad, Himalayasalz-Sauna, Biosauna, Eukalyptus- und Blütendampfbad und zahlreichen Behandlungsräumen erstreckt sie sich über 1700 Quadratmeter. Das Wasser des Außenpools ist mit Rheinfelder Natursole angereichert und mit 93 Prozent Adelbodner Trinkwasser verdünnt. Der absolute Höhepunkt aber ist die herrliche Sicht auf die Alpenlandschaft. www.myswitzerland.com/de-ch/unterkuenfte/bellevue-parkhotel-spa/

Infinity Pool und direkter Seezugang im Park Hotel Vitznau, Vitznau (Vierwaldstättersee)

So prachtvoll wie noch nie in seiner über 110-jährigen Geschichte strahlt das 5-Sterne-Superior Park Hotel Vitznau heute. Nach dreijähriger Renovation begeistert das Haus mit seiner traumhaften Lage direkt am Ufer des Vierwaldstättersees im Herzen der Schweiz mit grandiosem Panorama und luxuriösem Service. Hier tauchen die Glücklichen ein in den 21 Meter langen und 9 Meter breiten, beheizten Infinity Außenpool, genießen die Sprudelliegen im Außen- oder den Whirlpool im Innenbereich. Der private Seezugang lädt in den Sommermonaten zu einer erfrischenden Abkühlung ein. www.myswitzerland.com/de-ch/unterkuenfte/park-hotel-vitznau/

Weitere Wellness-Hotels sind zu finden auf www.myswitzerland.com/de-de/unterkuenfte/hotels/spa-vitality-hotels/

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com.

Vom Bauhaus bis zum Mond: Das Kunstjahr 2019 in der Schweiz

Erstklassige Ausstellungen und Künstler erwarten Kunstliebhaber 2019 in den renommierten Museen der Schweizer Städte. Die Schweizer Kunsthäuser begeistern unter anderem mit einer hochkarätigen Picasso-Ausstellung in Basel und einer Turner-Schau in Luzern, dem Entstehungsort zahlreicher berühmter Aquarelle. Einen Überblick über die wichtigsten Ausstellungen der Schweiz bietet die Seite www.MySwitzerland.com/events.

Fondation Beyeler, Basel: „Der frühe Picasso – Blaue und Rosa Periode“

In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler vom 3. Februar bis 26. Mai 2019 den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, werden in einer ungewöhnlichen Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam zu sehen sein. www.fondationbeyeler.ch/picasso

Fotostiftung Schweiz, Winterthur (Zürich Region): „Salvatore Vitale – How to Secure a Country“

Die Schweiz ist eines der sichersten Länder der Welt. Aber wie gewährleisten staatliche und private Einrichtungen dieses wertvolle Gut, das ebenso ein Grundbedürfnis wie ein Milliardengeschäft ist? Und wieviel Freiheit sind wir als Bürger bereit, für unsere Sicherheit preiszugeben? Salvatore Vitale (geb. 1986 in Palermo, lebt in Lugano und Zürich) untersucht in seinem mehrjährigen visuellen Forschungsprojekt die Mechanismen, die diesem Präventions- und Abwehrschild zugrunde liegen. Die Ausstellung macht die mitunter verborgene und oftmals abstrakte Herstellung von Sicherheit auf sinnliche Weise erfahrbar. Die Fotostiftung Schweiz präsentiert vom 23. Februar bis 26. Mai 2019 die erste umfassende Ausstellung dieser Arbeit des Schweizer Künstlers italienischer Abstammung. www.fotostiftung.ch

Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano (Tessin): „Hodler – Segantini – Giacometti”

Das Kunstmuseum der italienischsprachigen Schweiz steht in diesem Jahr im Zeichen einheimischen Schaffens. Bereits am 10. Februar 2019 öffnet die Ausstellung über die Schweizer Surrealisten mit Werken von Klee, Arp und Giacometti und dauert bis zum 16. Juni. Vom 24. März bis 28. Juli 2019 findet dann die Ausstellung „Hodler – Segantini – Giacometti. Meisterwerke der Gottfried Keller-Stiftung“ statt. Unter anderem werden Werke dieser drei wichtigsten Schweizer Maler gezeigt, die seit 50 Jahren nicht mehr ausgestellt wurden. www.masilugano.ch/en/794/hodler-segantini-giacometti

Kunstmuseum Zürich: „Fly me to the Moon. 50 Jahre Mondlandung”

2019 jährt sich die Mondlandung zum 50. Mal. Dieses historische Ereignis hat unser Verhältnis zur (Um-)Welt so sehr verändert wie kein anderes: Der Blick von außen auf den Erdball hat ein neues Bewusstsein für die Fragilität unserer Existenz geschaffen. Die Ausstellung ist ein Streifzug durch die Geschichte künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Mond – von der Romantik bis in die Gegenwart. Gezeigt werden vom 5. April bis 30. Juni 2019 rund 200 Werke von Darren Almond, René Burri, René Magritte, Hannah Höch, John Russell, Andy Warhol und anderen. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. entstanden und wird anschließend im Museum der Moderne Salzburg gezeigt. Am 11. Mai 2019 findet außerdem ein Mond-Ball statt. www.kunsthaus.ch/de/ausstellungen/vorschau/fly-me-to-the-moon/

Musée d’art et d’histoire, Genf: „Silences“

Die bildenden Künste sind per se lautlos. Aber ist jedes Kunstwerk leise? So gibt es durchaus auch gesprächige Bilder, einige schreien sogar (nahezu). Die Ausstellung im kunsthistorischen Museum Genf fokussiert sich vom 14. Juni bis 27. Oktober 2019 ganz auf die Stille und mischt Genres, Motive und Epochen. Es zeigt sich, dass Stille nicht einfach nur die Abwesenheit von Geräuschen ist, sondern eine Präsenz, die jeden Betrachter in den Bann zu ziehen vermag. www.mah-geneve.ch

Kunstmuseum, Luzern (Luzern-Vierwaldstättersee): „Turner. Das Meer und die Alpen“

William Turner, der bedeutendste Romantik-Maler Englands, war fasziniert von der Schweiz. Auf der Suche nach Motiven reiste er zwischen 1802 und 1844 insgesamt sechsmal durch das Land, und jedes Mal war er auch zu Besuch in Luzern. Dabei entstanden weltberühmte Aquarelle, die bisher jedoch nur in der Tate Gallery in London zu sehen waren. Zum 200-jährigen Jubiläum der Kunstgesellschaft und des Kunstmuseums Luzern sind nun die Meisterwerke vom 6. Juli – 13. Oktober 2019 an ihrem Entstehungsort zu sehen. www.kunstmuseumluzern.ch/ausstellungen/turner-meer-alpen/

Zentrum Paul Klee, Bern: „bauhaus imaginista“

1919 in Weimar begründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand das Bauhaus nur 14 Jahre. Und doch wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort. Erstmals wird die Rezeptionsgeschichte des Bauhauses außerhalb Europas untersucht und damit eine neue Sicht auf das Bauhaus vermittelt. Die Ausstellung wird vom 14. September 2019 bis 12. Januar 2020 im Zentrum Paul Klee gezeigt. www.zpk.org

Weitere Informationen zum Urlaub in den Schweizer Städten gibt es im Internet unter MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Schweizer Designer auf der Designmesse blickfang

Im Fotomuseum Winterthur - Bild (c) Schweiz Tourismus, Ivo Scholz
Im Fotomuseum Winterthur – Bild (c) Schweiz Tourismus, Ivo Scholz

Die Schweiz ist nicht nur das Land der Berge, der Schokolade und des Käses. Das Alpenland besitzt auch eine vielfältige Kunst-, Kultur- und Designlandschaft, die Besucher der Designmesse blickfang in Köln, Hamburg und Stuttgart zwischen Januar und März 2019 in der „Schwiiz Lounge“ erleben können. Neun Schweizer Designer stellen dort sich und die Städte, in denen sie leben und arbeiten, vor. Gäste können so vor Ort Ideen für ihren nächsten Städtetrip sammeln, denn alle Designer haben nicht nur ihre neuesten Produkte im Gepäck, sondern auch eine Liste ihrer ganz persönlichen Lieblingsplätze.

Schwiiz Lounge auf der Designmesse blickfang in Köln, Hamburg und Stuttgart

Die „Schwiiz Lounge“ auf der blickfang gastiert vom 18. bis 20. Januar in Köln, vom 1. bis 3. Februar in Hamburg und vom 15. bis 17. März in Stuttgart. Sie bietet eine kurze Auszeit im hektischen Alltag – genau dafür stehen auch die Schweizer Städte Bern, Basel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich mit spektakulären Ausstellungen, gemütlichen Restaurants und versteckten Bars, Szenequartieren, altehrwürdiger und innovativer Architektur und kleinen, aber feinen Design- und Modelabels. www.blickfang.com

Schweizer Boutique Towns: Tipps für Design- und Kunstliebhaber

Eine Reise nach Basel lohnt sich allein schon wegen eines Besuchs der 40 Museen der Stadt am Rhein. Modefreaks werfen einen Blick hinter die Kulissen der Haute Couture im Atelier des Basler Couturier Raphael Blechschmidt und erfahren, wie eine Kollektion entsteht.

In St. Gallen zeigt ein weltweit einzigartiges Textilmuseum in- und ausländische Stickereien aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Bekannt ist die kleine Metropole der Ostschweiz zwischen Bodensee und Appenzellerland auch für ihre reizvolle Altstadt mit den typischen bunt bemalten Erkern.Doch kaum eine andere Stadt hat ihre historischen Züge so bewahrt wie Bern, die Bundeshauptstadt der Schweiz. Abseits des UNESCO Welterbes bietet sich der Flohmarkt bei der Dampfzentrale oder das Szenequartier Marzili zum Flanieren an. Kunstinteressierte tummeln sich im Zentrum Klee, der weltweitbedeutendsten Sammlung der Werke Klees in faszinierender Architektur von Renzo Piano.

Ein Muss für Architekturfans ist auch das MAMCO, das Museum zeitgenössischer Kunst in Genf. Die traditionelle Schweizer Stadt mit humanitärer Tradition und Weltflair lässt sich hervorragend in Begleitung eines Locals kennenlernen. Die Geneva Greeters zeigen kostenlos ihre Stadt.

Am anderen Ende des Genfer Sees liegt Lausanne, bekannt für seine unverwechselbaren Festivals. Im Sommer wird das Festival de la Cité Lausanne gefeiert, auf dem internationale Künstler bei Konzerten, Tanz und Theater unter freiem Himmel auftreten. Durch die Lage in einer bekannten Weinregion ist der Wein untrennbar mit der Geschichte der Stadt verbunden. Verschiedene Rebsorten können in den Kellereien, im Restaurant oder in einer Weinstube probiert werden.

Ebenfalls idyllisch am See gelegen ist Lugano – nicht nur wichtiger Finanzplatz der Schweiz, sondern auch die Stadt der Parks und Blumen, der Villen und Sakralbauten. Wer sich für südländische Kunst interessiert, besucht das MASI, das Museo d’arte della Svizzera italiana, und taucht in die italienische Kultur der Region ein.

Eingebettet in ein eindrückliches Bergpanorama liegt Luzern am Vierwaldstättersee. Designliebhaber merken sich das belebte und bunte Trendquartier Hirschmatt-Neustadt. Hier findet sich eine tolle Mischung aus Boutiquen, Galerien, Restaurants, Bars und Clubs. Genauso bunt geht es im mittelalterlichen Herz der Stadt Winterthur zu – ein guter Ausgleich zu der Fülle an Kunstsammlungen, die sich im Laufe der Jahrhunderte dank industrieller Mäzene angesiedelt haben. Das Fotomuseum Winterthur ist dabei eine der spannendsten Adressen für Fotografie in der Schweiz.

Last but not least: Zürich. Die kosmopolitische Stadt am Wasser verbindet kreatives Stadtleben mit wunderbarer Natur. Adressen, die bei einem Zürich-Besuch nicht fehlen dürfen, sind das Kunsthaus Zürich und das Museum für Gestaltung. Designinteressierte entdecken das Stadtviertel rund um die Zürcher Langstrasse.

Design & Lifestyle Hotels in der Schweiz

Wer auch bei der Übernachtung nicht auf Design verzichten möchte, ist bei den Design & Lifestyle Hotels in der Schweiz gut gebettet, denn diese stehen für innovative Architektur und stilsicheres Interieur. Ob als modern gestaltete Rückzugsoase mitten in der Stadt oder als inspirierendes Juwel inmitten der ursprünglichen Bergwelt: Die Design & Lifestyle Hotels sind an keine Sterne-Kategorie gebunden. Sie verbindet eine zeitgemäße Atmosphäre und die individuelle Note des Gastgebers. Kein Haus ist wie das andere, jedes lebt von seinem konsequent umgesetzten Designkonzept. Ein gutes Beispiel ist das Hotel Teufelhof in Basel. Das kleine, feine Kunsthotel verfügt über acht Zimmer und eine Suite, die als bewohnbare Kunstwerke eingerichtet sind und alle vier Jahre neu gestaltet werden. Mitten in der Basler Altstadt gelegen, beherbergt der Teufelhof ein Theater, zwei Restaurants, eine Bar und einen Weinladen. www.myswitzerland.com/de-ch/empfehlungen/design-und-lifestyle-hotels.html

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Tessiner Herbst – ein Volksfest für alle Sinne

Herbstfest in Ascona. © Schweiz Tourismus/Jan Geerk

Herbstfest in Ascona. © Schweiz Tourismus/Jan Geerk

Kastanien, Polenta, Käse, Salumi, Merlot: In der Sonnenstube der Schweiz kommen Feinschmecker im Herbst besonders auf ihre Kosten. Zahlreiche Volksfeste zelebrieren die kulinarischen Spezialitäten der Region und laden Gourmets zum Schlemmen ein.

31. August bis 3. September: Ein Hoch auf Bacchus in Bellinzona

Am ersten September-Wochenende feiert die Kantonshauptstadt des Tessins den Gott des Weines in der griechischen Mythologie. Beim Winzerfest PerBacco bieten die lokalen Weinproduzenten ihre besten Tropfen feil, während zwei Dutzend Musikgruppen und Bands für Unterhaltung sorgen. Das Weinfest findet in der malerischen Altstadt von Bellinzona statt, am Fuß der drei Burgen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

10. September: “Festa della Farina bóna” im Onsernonetal

Die Farina bóna ist ein traditionelles Produkt des Valle Onsernone. Dabei handelt es sich um ein Maismehl, das durch die sehr feine Vermahlung von gerösteten Maiskörnern gewonnen wird. Früher wurde es nur mit Wasser, Milch oder Heidelbeeren vermischt und gegessen. Heute wird die Farina bóna zur Herstellung von zahlreichen Gerichten verwendet, vom Mürbekuchenteig bis hin zum Eis. Auf dem traditionellen Maisfest, dem „Festa della Farina bóna“, das am 10. September in Loco stattfindet, können diese und viele andere Produkte gekostet werden. In dem malerischen Dorf, oberhalb eines spektakulären Wasserfalls, befindet sich die Mühle aus dem 18. Jahrhundert, wo noch heute Mais zu Farina bóna gemahlen wird. www.aimulini.com/mulinowww.farinabona.ch

22. bis 24. September: „Sagra del Borgo“ – Das Weinfest in Mendrisio

Gut drei Viertel der Tessiner Merlot-Trauben werden im Mendrisiotto angebaut. Da verwundert es nicht, dass im Südzipfel der Schweiz die Traubenernte im großen Stil gefeiert wird. Aus dem ehemals rustikalen Fest, auf dem Bauern und Winzer der Region ihre Produkte ausstellen, ist mittlerweile ein Volksfest geworden, das Menschen aus der ganzen Umgebung anzieht. Jeweils am letzten Wochenende im September beleben sich für das Traubenfest „Sagra del Borgo“ die Straßen der Altstadt von Mendrisio. In zahlreichen Festzelten und Innenhöfen im Magnifico Borgo („prächtiger Ort“), wie die Einheimischen ihr Städtchen stolz nennen, werden den Besuchern bei musikalischer Unterhaltung lokale Delikatessen aufgetischt. Dass dazu mit einem Glas Merlot angestoßen wird, versteht sich von selbst.

29. September bis 1. Oktober: Grottini und Gourmet – Das Herbstfest in Lugano

Mit der „Festa d’Autunno“ Anfang Oktober setzt Lugano traditionell einen Schlusspunkt unter die lange Open-Air-Saison. Auf zahlreichen Plätzen in der autofreien Innenstadt mit ihren malerischen Gassen können Genießer in den typischen Grottini probieren, was die Tessiner Küche zu bieten hat. Regionale Spezialitäten wie Büsecca (Tessiner Kuttelsuppe mit Gemüse), Alpkäse, Luganiga (Wurst aus Schweinefleisch mit Speck, Gewürzen, Knoblauch und Tessiner Merlot) oder Salami und lokale Weine werden aufgetischt. Auf dem Markt des Herbstfestes können Besucher lokale Erzeugnisse wie Käse- und Salamispezialitäten, Marmeladen, Süßigkeiten, Weine und Liköre kaufen. www.luganoturismo.ch

7. und 14. Oktober 2017: Kastanienfest in Ascona

Beim Kastanien- und Herbstfest am Seeufer von Ascona am 7. und 14. Oktober 2017 spielt die stachlige Frucht die unbestrittene Hauptrolle. Wie anno dazumal rösten sogenannte „Maronatt“ frische Kastanien zu köstlichen heißen Marroni – insgesamt über 2000 Kilogramm. Auf den Marktständen an der Piazza werden aus der Kastanie hergestellte Köstlichkeiten wie Marmelade, Honig oder Kastanienkuchen angeboten. Bei einem typischen Mittagessen mit Polenta und Mortadella oder Gorgonzola wird außerdem für musikalische Unterhaltung gesorgt. Weitere kleine Kastanienfeste gibt es in den umliegenden Dörfern, u.a. in Brione sopra Minusio sowie in Muralto, Ronco sopra Ascona, Indemini, Arcegno, Intragna und Losone. www.ascona-locarno.com

15. Oktober 2017: Kastanienfest im südlichsten Tal der Schweiz

Auch im Muggiotal können Besucher die Kastanie in ihrer ganzen Vielfalt entdecken: Alljährlich findet hier Mitte Oktober, jeweils in einem anderen Dorf, das Kastanienfest „Sagra della Castagna“ statt. Gefeiert wird in diesem Jahr am 15. Oktober 2017 im Dorf Vacallo. Wer sich über die Tradition der Kastanie in dem einst von Armut geprägten südlichsten Tal der Schweiz informieren will, für den lohnt ein Besuch im Museo etnografico della Valle di Muggio im Dorf Cabbio. www.mendrisiottoturismo.ch

1. Oktober bis 5. November: Der kulinarische Monat– Rassegna Gastronomica del Mendrisiotto

„Eine Tradition, die sich jedes Jahr erneuert“, lautet die Devise der „Rassegna Gastronomica del Mendrisiotto e Basso Ceresio“, des kulinarischen Monats, der vom 1. Oktober bis 5. November 2017 stattfindet. Bei diesem Kulinarik-Festival im Südzipfel der Schweiz sind rund 50 Restaurants und Grotti beteiligt. Diese bieten eine große kulinarische Vielfalt mit traditionellen Gerichten aus der Region sowie klassische und neu interpretierte saisonale Spezialitäten. Zudem wird jedes Jahr im Rahmen eines Wettbewerbs ein Weinproduzent für den Rassegna-Tropfen auserkoren. 2017 hat die Cantina Sociale di Mendrisio das Rennen gemacht. www.cantinamendrisio.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus


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Die Swiss Deluxe Hotels – Tradition und Moderne der Spitzen-Hotellerie

Das Hotel Bellevue Palace Bern. Copyright: BELLEVUE PALACE Bern

Das Hotel Bellevue Palace Bern. Copyright: BELLEVUE PALACE Bern

Die 41 luxuriösen Fünf-Sterne-Häuser der Swiss Deluxe Hotels schaffen es, jahrhundertealte Tradition mit dem Zeitgeist zu verbinden. In diesem Jahr laden sie bereits zum vierten Mal zur „Swiss Deluxe Hotels Golf Trophy“ ein. Das Hotel Splendide in Lugano feiert sein 130-jähriges Jubiläum, und am Neuenburgersee können Gäste des Hotels Beau-Rivage in einer Borel-Suite übernachten. Kunstliebhaber werden sich im neu gestalteten Hotel Eden Roc in Ascona wohlfühlen.

Die vierte Ausgabe der Swiss Deluxe Hotels Golf Trophy

Seit 2014 veranstalten die Swiss Deluxe Hotels die „Swiss Deluxe Hotels Golf Trophy“. Sie findet jedes Jahr auf einem anderen Platz statt. Hoteliers, VIP-Gäste und Partner der Swiss Deluxe Hotels liefern sich einen engagierten Teamwettkampf. Die vierte Swiss Deluxe Hotels Golf Trophy findet am 20./21. August 2017 auf dem Andermatt Swiss Alps Golf Course statt. Der Platz wurde vom renommierten Golfplatzarchitekten Kurt Rossknecht entworfen und entspricht ökologischen Standards. Perfekt eingebettet in die einzigartige Landschaft des Urserntals, erstreckt er sich über 130 Hektar. Die eindrücklichen Bergwände ringsum garantieren ein alpines Golferlebnis auf hohem Niveau. Zwölf Spielbahnen verlaufen entlang der Hochebene und sind weitgehend eben. Die anderen sechs Spielbahnen sind von Hügelketten und Tälern geprägt. Diese Bahnen sind landschaftlich und spieltechnisch herausragend. Für großen Spielspaß sorgen die hochliegenden Tees. Diese ermöglichen die Ausnutzung der vorhandenen Geländehügel – die Hindernisse sind immer gut sichtbar, und der Höhenunterschied unterstützt die Drive-Länge. → www.swissdeluxehotels.com

Seit 130 Jahren dezente Eleganz am Luganersee

1882 wurde der erste Gotthard-Eisenbahntunnel eröffnet, ein Jahrhundertbauwerk, das den Süden und den Norden Europas zusammenrücken ließ. Nur fünf Jahre später, 1887, eröffnete das prunkvolle Hotel Splendide Royal in Lugano, das von der neuen Reiseroute und der „Grand Tour“ des Engländers Thomas Cook profitierte. Das Juwel am Luganersee, das in all den Jahren von nur fünf Direktoren geführt wurde, feiert in diesem Jahr sein 130-jähriges Jubiläum. Das Hotel Splendide Royal lebt heute die elegante Mischung aus Tradition und modernem Lifestyle. Design, Service und Technologie vereinen sich mit dem Erbe des traditionsreichen Hauses. → www.splendide.ch

Faszinierende Technik mit Blick auf den Neuenburgersee

Ein bewegendes Kapitel der Schweizer Hotelgeschichte erzählt das Beau-Rivage in Neuenburg, das eine seiner Suiten dem Schweizer Unternehmer Alfred Borel widmet. Die Suite Borel (107 m²) besticht durch Chrom, Glas sowie kontrastreiche Farbtöne, was den Räumen einen maskulinen und modernen Stil verleiht. Viele Details erinnern an die technologischen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts. Höhepunkt für Technik-Nostalgiker ist eine mechanische Musikdose der Manufaktur Reuge de Sainte-Croix, die beim Öffnen Songs wie „Smoke on the Water“ von Deep Purple oder „Imagine“ von John Lennon spielt. → www.beau-rivage-hotel.ch

Die Kunst von Carlo Rampazzi

Das Hotel Eden Roc in Ascona liegt direkt am Ufer des Lago Maggiore in Ascona. Die Zimmer und Suiten wurden vom Tessiner Carlo Rampazzi entworfen. Sie präsentieren sich wie einzelne Kunstwerke, und auch die öffentlichen Räume des Hotels zeigen die feine und manchmal auch schillernde Handschrift des Künstlers und Innenarchitekten. 2010 wurden die Kapazitäten mit 16 sportlich-elegant gestalteten Zimmern durch die direkt angrenzende Eden Roc Marina erweitert; damit verfügt das Eden Roc nun über insgesamt 95 Zimmer und Suiten. Die Umbauten wurden vor Kurzem abgeschlossen. → www.edenroc.ch

Über die Swiss Deluxe Hotels

Die Vereinigung der Swiss Deluxe Hotels (SDH) wurde 1934 gegründet und umfasst 41 der namhaftesten Fünf-Sterne-Häuser der Schweiz, wie „The Dolder Grand“ und das „Baur au Lac“ in Zürich, das „Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa“ in Interlaken, das „Gstaad Palace“, das „Beau-Rivage“ in Genf, das „Badrutt’s Palace Hotel“ und das „Suvretta House“ in St. Moritz sowie das „Castello di Sole“ in Ascona. Sie alle stehen für das Renommée der Schweizer Luxus-Hotellerie, das sie seit fast zwei Jahrhunderten maßgeblich mitprägen. Der Name „Swiss Deluxe Hotels“ steht für exklusive Qualität und höchste Standards. → www.swissdeluxehotels.com

Quelle: Schweiz Tourismus

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Neuer Bike-Spaß im Tessin

Mountainbiken im Tessin. Copyright: Schweiz Tourismus / Stephan Schacher

Mountainbiken im Tessin. Copyright: Schweiz Tourismus / Stephan Schacher

Das Tessin ist perfekt für Bike-Urlaub geeignet. Im südlichsten Kanton beginnt der Frühling früher als im Rest der Schweiz, und das Panorama mit den vielen Bergen, Seen und Städten ist einzigartig. Außerdem wird laufend in die Infrastruktur investiert. Die neue Berghütte Capanna Monte Bar auf 1800 Metern Höhe ist ein Beispiel dafür.

Alphütte und Bike-Hotel: Die neue Capanna Monte Bar
Wären Lugano und seine Täler ein Amphitheater, so wäre der Monte Bar definitiv die exklusive VIP Lounge. Denn vom 1816 Meter hohen Gipfel haben Besucher eine atemberaubende Aussicht auf die zu Füßen liegende Stadt, den Luganersee und die umliegende Bergwelt. Etwas weiter unten, auf 1620 Metern Höhe, wurde vor 80 Jahren die erste Capanna Monte Bar errichtet. Diese wurde 2016 abgerissen, um einer modernen Berghütte Platz zu machen. Die Konzeption des mit Holz verkleideten, würfelartigen Gebäudes stammt vom jungen Architektenduo Oliviero Piffaretti und Carlo Romano aus Mendrisio. Im Untergeschoss befindet sich ein Restaurant mit 80 Sitzplätzen, großem Kamin und einer großflächigen Fensterfront. So genießen Gäste das Alpenpanorama im Inneren ebenso wie auf der großen Außenterrasse. Die neue Capanna Monte Bar bietet Schlafmöglichkeiten für 50 Personen, Seminarräume sowie eine kleine Werkstatt für Bikes. Sie liegt an der beliebten Mountainbike-Strecke „Lugano Bike“ und ist Etappenziel einiger wichtiger Wanderrouten. So können sich Naturfreunde und Mountainbiker ab Frühling 2017 auf eine neue Anlaufstelle in den Tessiner Bergen freuen. www.capannamontebar.ch

Granfondo San Gottardo: Das Paris-Roubaix der Alpen
Die alte Bergstrecke vom Gotthardpass Richtung Süden trägt nicht umsonst den Namen „Tremola“. Das Kopfsteinpflaster schüttelt den Körper so richtig durch. Die kaum befahrene Straße ist ein Must-Do im Leben eines jeden ambitionierten Radfahrers. Am 23. Juli 2017 haben alle Amateure die Gelegenheit, die Strecke bei einem Rennen für jedermann zu erfahren. Der „Granfondo San Gottardo“ findet in drei verschiedenen Längen von 42, 57 und 110 Kilometern in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Start und Ziel ist für alle Strecken in Ambri auf 1000 Metern Höhe. Nach einer sieben Kilometer langen „Aufwärmphase“ geht die Tremola los. In zahlreichen Haarnadelkurven schraubt sich die Strecke bei einer Steigung von 7,4 Prozent bis zur Passhöhe auf 2106 Metern. Für das herrliche Panorama hier oben werden die Fahrer wohl keine Augen haben, denn das Rennen ist noch lange nicht beendet. Für die beiden kleineren Strecken geht es zurück nach Ambri, für die lange Strecke warten noch zwei weitere Pässe mit über 2000 Metern. www.granfondosangottardo.com

Monte Tamaro – Downhill und Freeride
Der 1960 Meter hohe Tessiner Berg Monte Tamaro ist längst zum Mekka für Mountainbiker geworden. Neben zwei klassischen Touren und einem Bike Park bei der Mittelstation können Biker eine Downhill- und eine Freeride-Strecke in Angriff nehmen, auf der bereits Weltmeisterschaften stattfanden. Geschicklichkeit und Gleichgewicht sind hier gefragt. Die Bergfahrt können die Sportler mit der Gondelbahn zurücklegen, bevor an der Mittelstation auf 1150 Metern die Abfahrt ins Tal beginnt. Die gut ausgebaute schwarze Piste, bei der bis zur Talstation in Rivera 680 Höhenmeter überwunden werden, ist ideal für alle, die trainieren und ihre Technik verbessern möchten. www.montetamaro.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Lugano – im Schweizer Süden blüht die Kunst auf

Das LAC in Lugano. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Das LAC in Lugano. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschsicht

Sonne, Palmen und Gelati? Lugano hat so viel mehr zu bieten! Viele junge Tessiner Künstler sind nach ihren Lehr- und Wanderjahren im Ausland in die Heimat zurückgekehrt und haben dazu beigetragen, dass Lugano in den letzten Jahren kulturell aufgeblüht ist. Wie zum Beispiel Graziano Gianocca, Künstler und Museumsausstatter.

Der Blick geht übers Wasser bis zu den Bergen, doch Graziano Gianocca hat nur Augen für das Kunstwerk vor ihm: Es soll perfekt aufgehängt werden. Wir sind im LAC (Lugano Arte e Cultura), dem neuen Kulturzentrum, das 2015 eröffnet wurde. Es ist auch der Sitz des Museo d’arte della Svizzera italiana (MASI), wo der Künstler Graziano Gianocca als Ausstatter arbeitet. Gianocca ist 2008 aus Australien zurückgekehrt, den prestigeträchtigen Preis „Emerging Artist Grant of Australia“ im Gepäck, und hat in seiner Heimat den „Design Preis Schweiz“ gewonnen.

Doch Graziano Gianocca will mehr: Neben seiner Tätigkeit im Museum arbeitet er daran, dass Lugano kulturell weiter aufblüht. Inspiriert von der großen Design-Tradition im nahen Como und Mailand, hat er zusammen mit seiner Kollegin Carlotta Rossi das Projekt „Artificio: una vetrina per il design“ (deutsch: „Artificio: ein Schaufenster fürs Design“) ins Leben gerufen. Es ist eine breit angelegte Ausstellung in der Stadt Lugano, die das Tessiner und Schweizer Design fördern soll. Dabei werden Werke von lokalen Künstlern in den Schaufenstern von Boutiquen und Geschäften ausgestellt, aber auch in unabhängigen Kulturräumen und Galerien, ja sogar in einem Gewächshaus.

Warum aber nennt sich seine Ausstellung so? „Das italienische Wort artificio leitet sich von arte, Kunst, ab“, sagt Graziano Gianocca. „Es bedeutet, etwas nach allen Regeln der Kunst herzustellen.“ So ist denn auch der Begriff fuoco d’articifio (Feuerwerk) ein von Menschenhand geschaffenes Kunstwerk aus Feuer. Mit der gleichen Sorgfalt, mit der Gianocca im MASI die Bilder aufhängt, arrangiert er ungewöhnliche Objekte für „Artificio“, verschönert die Schaufenster der Boutiquen in der Via Nassa und trägt dazu bei, dass Lugano zum neuen kulturellen Hotspot der Südschweiz wird. www.luganoturismo.ch, www.artificio.ch

Weitere Informationen zum Städteurlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourimus

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Inspirationen für diesen Sommer in den Schweizer Städten

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

Auf der Aare beim Schwellenmätteli in Bern. Copyright: Schweiz Tourismus / Per Kasch

In diesem Sommer können sich Kulturliebhaber wieder auf einmalige Erlebnisse in den Schweizer Städten freuen. Die neue Broschüre „Swiss Cities“ präsentiert die Highlights aus Kunst, Design, Musik, Tanz und Architektur. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

Großes Erlebnis auf kleinem Raum – aktuelle Ausstellungen, historische Schätze, einzigartige Architektur, hochkarätige Events: Die neue Broschüre von Schweiz Tourismus zeigt die Vielfalt Schweizer Städte. Vorgestellt werden die großen Städte wie Basel, Lugano, Genf, Lausanne und Zürich, aber auch Kleinode wie Montreux, Zug oder Solothurn. Die Broschüre kann unter www.MySwitzerland.com/broschueren bestellt oder direkt heruntergeladen werden.

In Basel hat der Kunstliebhaber die Qual der Wahl zwischen international bekannten Häusern wie dem Museum Tinguely (www.tinguely.ch), der renommierten Fondation Beyeler (www.fondationbeyeler.ch) oder dem Kunstmuseum Basel. Letzteres wurde 2016 sogar durch einen Anbau der Architekten Christ & Gantenbein erweitert (www.kunstmuseumbasel.ch).

Auch Lugano fährt in Sachen Kunst und Design groß auf: Im Kulturzentrum „Lugano Arte e Cultura“ (LAC) hat das „Museo d’arte della Svizzera italiana“ eine neue Heimat gefunden. www.luganolac.ch

In Genf überrascht das ehemalige Arbeiterviertel „Quartier des Bains“ mit moderner Architektur, spannenden Galerien sowie außergewöhnlichen Bars und Restaurants. Dazu finden drei Mal im Jahr die „Nuits des Bains“ statt: In der „Bädernacht“ können die Besucher bis spät in die Nacht in Galerien und Museen stöbern. In diesem Jahr findet die Bädernacht am 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

Weitere kulturelle Highlights in den Schweizer Städten in diesem Sommer:

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Das Kunstjahr 2017 in der Schweiz

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.   Bild Copyright by: LAC - By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Das LAC Lugano Arte e Cultura ist das neue Kulturzentrum von Lugano und ein Referenzpunkt fuer bildende Künste, Musik und Bühnenkunst im Tessin. Das 2015 eröffnete Haus am See positioniert sich als Knotenpunkt zwischen Nord- und Südeuropa.
Bild Copyright by: LAC – By-Line: LAC / swiss-image.ch / Fotostudio Pagi

Erstklassige Ausstellungen und Künstler erwarten Kunstliebhaber 2017 in den renommierten Museen in Basel, Bern, Zürich, Lugano, Genf und Winterthur. Das Schweizer Kunstjahr geht mit Claude Monet, Meret Oppenheim, Richard Serra, Paul Cézanne, Marc Chagall, einer amerikanischen Sammlung und diversen Revoluzzern in die nächste Runde.

Geburtstagsfest mit Claude Monet in der Fondation Beyeler in Riehen (Basel)

Ihren 20. Geburtstag feiert die Fondation Beyeler mit einem fulminanten Fest des Lichts und der Farben. Die erste Monet-Ausstellung in der Schweiz seit über zehn Jahren vereint vom 22. Januar bis 28. Mai 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und international renommierten Museen. www.fondationbeyeler.ch

„Meret Oppenheim und ihre Künstlerfreunde“ im MASI Lugano

Meret Oppenheim erschuf einige der bekanntesten Kunstwerke des letzten Jahrhunderts. Die Ausstellung im Museo d’Arte della Svizzera Italiana im neu entstandenen Kultur- und Kongresszentrum LAC Lugano präsentiert vom 11. Februar bis 28. Mai 2017 ihre Werke zusammen mit Künstlern, die ihr verbunden waren: Man Ray, Max Ernst, Jean Arp, Marcel Duchamp und Alberto Giacometti. www.masilugano.ch

„Action!“ im Kunsthaus Zürich vom 23. Juni bis 30. Juli

Nach einem Hoch von Happenings in den 1960er- und 1970er-Jahren wendet sich eine junge Künstlergeneration wieder vermehrt dem Medium Performance zu. Die Ausstellung „Action!“ beleuchtet dieses Phänomen und verwandelt den großen Ausstellungssaal in einen Aktionsraum. Aktionäre und Performer sind Francis Alÿs, Trisha Brown, Lucinda Childs, Laura Lima, Dieter Meier, Boris Charmatz, Otobong Nkanga, Yoko Ono, Tino Sehgal und Koki Tanaka. www.kunsthaus.ch

Kunstmuseum Basel: Serra, Cézanne, Chagall und viele Weibsbilder

Im kommenden Jahr erwartet die Gäste des Kunstmuseums Basel unter der neuen Leitung von Josef Helfenstein ein spannendes Programm. Im Mai zeigt das Museum das filmische Werk von Richard Serra aus den Jahren 1968 bis 1979. Im Juni eröffnet die Sonderausstellung „Der verborgene Cézanne“, in der die hauseigene Sammlung von Zeichnungen Cézannes, weltweit die größte ihrer Art, im Fokus steht. Das Frühwerk Chagalls steht ab September im Zentrum der Ausstellung „Chagall – Die Jahre des Durchbruchs 1911–1919“. Ab Oktober zeigt „Weibsbilder. Eros, Macht, Moral und Tod um 1500“, wie sich Anfang des 16. Jahrhunderts das Bild der Frau und ihres Körpers als ein ebenso beliebtes wie vielseitiges Thema etablierte. www.kunstmuseumbasel.ch

MAMCO Genf und Les Nuits des Bains

Die alte Fabrik ist für das Musée d’art moderne et contemporain (MAMCO) seit 1994 ein ideales Zuhause. Die Präsentation wird dreimal jährlich ohne die klassische Trennung von Dauer- und Wechselausstellung neu gestaltet. Zum Bestand des MAMCO zählen Arbeiten von Christo, Martin Kippenberger, Jenny Holzer, Dan Flavin, Sarkis, Franz Erhard Walther, Sylvie Fleury und vielen anderen. www.mamco.ch

Dreimal im Jahr findet im MAMCO und den angrenzenden Galerien die „Nuit des Bains“ statt – früher fand man nämlich in diesem Quartier öffentliche Bäder vor. Das Viertel verwandelt sich dann in eine einzige große Galerie mit tausenden Kunstfreunden. 2017 finden die Nuits des Bains am 19. Januar, 23. März, 18. Mai und 14. September statt. www.quartierdesbains.ch

„Kunstrevolutionen“ in Bern vom 13. April bis 9. Juli 2017

Dem 100. Jahrestag der russischen Oktober-Revolution von 1917 widmen das Zentrum Paul Klee und das Kunstmuseum Bern die Ausstellung „Kunst-Revolutionen“. Während das Kunstmuseum die Spuren des sich nach der Revolution durchsetzenden „Sozialistischen Realismus“ bis in die Gegenwart weiterverfolgt, widmet sich das Zentrum Paul Klee dem revolutionären bildnerischen Geist der Künstler und Künstlerinnen der abstrakten russischen Avantgarde. www.zpk.org

Ab August 2017 werden neu über 100 Werke im Besitz der Hahnloser/Jaeggli Stiftung als Leihgaben im Kunstmuseum Bern zu sehen sein – darunter bekannte Werke von Edouard Manet, Paul Cézanne, Odilon Redon, Auguste Renoir, Henri Matisse und Henri de Toulouse-Lautrec. www.kunstmuseumbern.ch

„Calder to Kelly: Die amerikanische Sammlung“ des Kunstmuseums Winterthur

Diese Ausstellung widmet sich der Sammlung amerikanischer, vornehmlich abstrakter Kunst der letzten Jahrzehnte, die in 27 Jahren Sammeltätigkeit entstand. Vom 21. Mai bis 13. August sind Einzelwerke von Guston, Kelly, Marden, Agnes Martin, Ryman und reiche Ensembles von Artschwager, Bishop, Chamberlain, Mangold, Mullican, Sandback, Shapiro und Tuttle vereint. www.kmw.ch

Angebote für Kunstliebhaber

Besondere Angebote, die den Museumsbesuch mit einem Aufenthalt in einer der charmanten Schweizer Städte verbinden, finden sich hier:

www.myswitzerland.com/de-de/art-museums-of-switzerland.html?nodeid=78094

Weitere Informationen zu Kunst-Events und zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Lugano feiert sein neues Kulturzentrum – im Tessin eröffnet das LAC Lugano Arte e Cultura

Am 12. September 2015 öffnet das neue Kulturzentrum LAC Lugano Arte e Cultura in Lugano feierlich seine Pforten. Das beeindruckende Gebäude vom Tessiner Architekten Ivano Gianola vereint die Ausstellungen des Kantonalen Tessiner Kunstmuseums und des Museums für moderne Kunst der Stadt Lugano. Liebhaber von Bühnenkunst und klassischer Musik können sich zudem auf die Aufführungen im Theater- und Konzertsaal des LAC freuen. Seine ausgezeichnete Akustik verdankt der Saal einer Münchner Ingenieursgesellschaft.

Das neue Lugano Arte e Cultura liegt an der Seepromenade Riva Caccia. Das sich zum Lago di Lugano und der Stadt öffnende Gebäude ist das neue Kulturzentrum der Stadt Lugano und des Tessins. Das reiche Kulturprogramm des LAC richtet sich vorwiegend an Theater-, Musik- und Kunstliebhaber jeden Alters. Das Panoramarestaurant im obersten Stockwerk und der große Vorplatz sollen zur Begegnungszone für Einheimische und Gäste werden.

 

Kunst der italienischsprachigen Schweiz vereint

Im LAC wird das im Aufbau befindliche Kunstmuseum der italienischen Schweiz seinen Sitz haben, das aus dem Zusammenschluss zwischen dem Kantonalen Kunstmuseum und dem Museum für moderne Kunst der Stadt Lugano entstanden ist. Besucher der Kunstausstellungen des LAC können sich etwa in die Werke von Künstlern wie Giacometti, Segantini, Klee und Turner vertiefen. Die Wechselausstellung „Orizzonte Nord-Sud“ präsentiert beispielsweise bis zum 10. Januar 2015 Protagonisten europäischer Kunst beiderseits der Alpen von 1840 bis 1960. Wer sich für moderne Kunst begeistert, dem sei die Einzelausstellung von Anthony McCall „Solid Light Works“ empfohlen, die noch bis zum 28. Februar 2016 zu sehen ist. Das Kunstschaffen der italienischsprachigen Schweiz zeigt gleichzeitig die Ausstellung „In Ticino“.

 

Bühnenkunst von klassischer Musik bis zum Theater

Als Hauptstandort des Musikfestivals Lugano Musica und der italienischsprachigen Theatergruppe LuganoInScena soll das LAC Anhänger der Bühnenkunst in den neuen Konzert- und Theatersaal locken. Ergänzt wird das Programm mit Aufführungen der Compagnia Finzi Pasca und des Orchestra della Svizzera italiana. Auch ein Teil der Konzerte der Radiotelevisione Svizzera sollen hier stattfinden. Der mit Holz verkleidete Saal verfügt über 1000 Plätze und ist mit einer speziellen modularen, verschiebbaren Akustikmuschel ausgestattet, die in Zusammenarbeit mit Müller BBM in München umgesetzt wurde. Die Ingenieurgesellschaft ist unter anderem für die Akustik der Mercatorhalle in Duisburg oder der Philharmonie in Essen verantwortlich.

 

Die Eröffnungsfeier

Die Eröffnungsfeierlichkeiten vom 12. bis 26. September richten sich an Familien, Kulturliebhaber und Neugierige jeden Alters. Nicht nur im neuen Kulturzentrum auch unter dem freien Himmel von Lugano bietet sich Besuchern ein reiches Musik-, Tanz- und Kunstprogramm. Die Eröffnung nimmt am 12. September um 10 Uhr mit dem feierlichen Durchschneiden des roten Bandes ihren Anfang. Von der Piazza über die Räume des LAC bis zur Kirche Santa Maria degli Angioli begleitet Musik die Besucher den ganzen Tag. Es spielen etwa das Quartett Energie Nuove, die Gruppe OSI Brass, ein Klarinetten-Trio, der Chor Clairière oder das Ensemble der geistlichen und profanen Musik des Philharmonischen Orchesters der Stadt Lugano. Kinder erwartet während der Eröffnungstage im Amphitheater eine Märchenwelt aus Süßigkeiten und Spielzeugen sowie Tessiner Künstler und Schauspieler, die berühmte Märchenfiguren zum Leben erwecken.

Der Abschluss der Feierlichkeiten am Freitag und Samstag, dem 25. und 26. September, ist einem musikalischen Spitzenevent vorbehalten: Jeweils um 20:30 Uhr führen das Orchestra della Svizzera italiana und der Chor der Radiotelevisione della Svizzera italiana unter der Leitung des russischen Dirigenten und Pianisten Vladimir Ashkenazy die Neunte Symphonie von Beethoven auf.

 

Das neue Lugano Arte e Cultura in Lugano ist geöffnet von Montag bis Mittwoch und am Sonntag von 10:30 bis 18:30 Uhr und von Donnerstag bis Samstag von 10:30 bis 20:00 Uhr. Nach Abendvorstellungen schließt das Kulturzentrum jeweils eine halbe Stunde nach der Vorführung.
Weitere Informationen zum Programm unter: www.luganolac.ch

 Weitere Informationen zu Freizeitaktivitäten gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Geländetanz, Pantomimen-Magie und Streichmusik: Das Buskers Festival bringt Leben in Berns Gassen

Das Buskers in der Altstadt von Bern lockt mit Musik, Theater, Streetperformance, Tanz, Akrobatik, Walking-Acts und Comedy.  Copyright by: ZVG Buskers Bern / Philipp Zinniker

Das Buskers in der Altstadt von Bern lockt mit Musik, Theater, Streetperformance, Tanz, Akrobatik, Walking-Acts und Comedy.
Copyright by: ZVG Buskers Bern / Philipp Zinniker

Vom 6. bis 8. August 2015 lockt das 12. Berner Straßenmusik-Festival Buskers in die Schweizer Bundesstadt. Mehr als 60.000 Besucher staunen mit großen Augen, wenn über 35 in der Altstadt verteilte Straßenkünstlergruppen drei Abende lang musizieren, gaukeln und Kunststücke aufführen. Alle angereisten Künstlerinnen und Künstler spielen für „Hutgeld“ statt für eine fixe Gage. In weiteren kleinen Schweizer Städten finden diesen Sommer ähnliche Festivals statt.

Sei es die apokalyptische afro-bayrische Geländetanznummer der Gruppe „Kill Your Darlings“, das Mienenspiel des Pantomimen und Magiers Yosuke Ikeda aus Japan oder die Appenzeller Streichmusik der Geschwister Küng: Die professionellen Künstler aus knapp 20 Nationen bieten alle ein sehenswertes Programm mit Musik, Theater, Streetperformance, Tanz, Akrobatik oder Comedy. Ohne Ausnahme treten die Künstler zwei- bis dreimal pro Abend auf, entweder nach fixem Programm oder im Rotationssystem. Die sorgfältige Auswahl der Organisatoren soll den zahlreichen Besuchern qualitativ hochstehende Darbietungen garantieren. Wie an allen richtigen Buskers Festivals werden keine festen Gagen bezahlt. Der Veranstalter übernimmt Transport, Kost und Logis der Künstler; das Publikum seinerseits honoriert die Darbietungen individuell mit „Hutgeld“. Die Künstler bestreiten mit dieser Entlohnung ihren Lebensunterhalt. Das Festival-Armband für knapp 10 Euro (10 Schweizer Franken) pro Person gilt als freiwillige „Eintrittsgebühr“ in die frei zugängliche Altstadt und ist Ehrensache. Wer mehr zahlen möchte, kauft sich ein sogenanntes Gönnerarmband für rund 19 Euro (20 Schweizer Franken). Die Einnahmen aus dem Verkauf der Armbänder tragen wesentlich dazu bei, die Grundkosten des Festivals zu decken. Zusammen mit dem Festival-Armband erhalten Besucher das Programmheft mit allen Details zu den auftretenden Künstlern, Auftrittszeiten und -orten. Während des Festivals sind die Armbänder im ganzen Festareal der Altstadt erhältlich.

Neben den künstlerischen Darbietungen erwartet die Besucher ein Rahmenprogramm, etwa mit dem Bizaar Aktionsmarkt auf der Münsterplattform. Dort wird keine kommerzielle Kunst oder Handwerk verkauft, vielmehr haben Kunstschaffende und Kreative dort ein Versuchsfeld für interaktive und festivalbezogene Ideen.

 

Straßenkünstler-Feste überall

Wer es vom 6. bis 8. August nicht nach Bern schafft, dem bietet sich die Gelegenheit, andernorts in der Schweiz Straßenkunst-Festivals zu besuchen. Zum Teil inspiriert vom Buskers Bern, haben auch zahlreiche kleinere Städte ähnliche Festivals lanciert. So findet beispielsweise das Buskers Chur (Graubünden) nach seiner erfolgreichen Premiere 2014 nun in diesem Jahr wieder statt, diesmal am 12. und 13. Juni 2015, siehe www.buskers-chur.ch. Bereits ein wenig mehr Tradition hat das Buskers Festival in Lugano (Tessin). Es findet vom 15. bis 19. Juli 2015 mit der Beteiligung von über 40 Künstlern statt, siehe www.luganobuskers.ch. Bedeutend älter als das Buskers Bern ist hingegen das „Festival des Artistes de rue“ in Vevey (Genferseegebiet) vom 21. bis 23. August, siehe www.artistesderue.ch. Ähnliche Festivals finden auch in Neuenburg (Jura und Drei-Seen-Land), Lenzburg (Aarau) und Brunnen (Luzern-Vierwaldstättersee) statt.

Weitere Informationen zu Sommer-Festivals in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

 

Quelle: Schweiz Tourismus

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