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Das „Who is Who” der Musikszene rockt Lissabon: Von den Rolling Stones über Robbie Williams bis zu Massive Attack

Der Sommer in Lissabon wird rockig: Drei erstklassige Musikfestivals mit abwechslungsreichem Programm, das die besten Bands und Künstler unterschiedlichster Genres vereint, verwandeln die portugiesische Hauptstadt und ihre Region in eine große Open-Air-Party.

 

Rock in Rio in Lissabon

Am 25. Mai und vom 29. bis zum 31. Mai sowie am 1. Juni 2014 ist Rock in Rio, eines der größten Musikevents der Welt, in der portugiesischen Hauptstadt zu Gast. Nach der erfolgreichen Premiere vor genau zehn Jahren verwandelt sich der Park Bela Vista 2014 erneut in die „City of Rock“ und wird einige der ganz großen Namen aus der internationalen Musikszene präsentieren. Stars wie Robbie Williams (25.05.), The Rolling Stones (29.05.), Linkin Park (30.05.) sowie Justin Timberlake (01.06.) rocken die Bühne. Darüber hinaus werden namhafte Interpreten aus Portugal und Brasilien vertreten sein, wie zum Beispiel Ivette Sangalo, Xutos & Pontapés und Rui Veloso. Weiterhin gibt es ein Zelt für die Anhänger elektronischer Klänge, in dem bekannte DJs ihre Musik auflegen werden. Besucher zahlen für eine Festival-Tageskarte 61 Euro.

 

Super Bock Super Rock 2014

Bereits zum 20. Mal findet das „Super Bock Super Rock“ Festival vom 17. bis zum
19. Juli 2014 am Strand Praia do Meco statt und begeistert die Besucher mit zahlreichen Bands und Künstlern. Eine Dreiviertelstunde von Lissabons Stadtzentrum entfernt, treten auf verschiedenen Bühnen internationale Rockbands auf und sorgen für eine ausgelassene Stimmung. Namensgeber und Sponsor des Sommerevents ist die bekannte portugiesische Biermarke Super Bock. Das abwechslungsreiche Programm des Festivals präsentiert dieses Jahr eine Bandbreite an Live-Acts, beispielsweise die britische Trip-Hop-Band Massive Attack, die Rockband The Kills, die Alternative Country-Sängerin Cat Power, die dänische Elektropopsängerin Oh Land sowie den US-amerikanischen Sänger Eddie Vedder, Frontmann der Grungeband Pearl Jam. Neben internationalen Bands und Künstlern besteht das Line-Up auch aus nationalen Bands. Die Tageskarte kostet 48 Euro. Für das dreitägige Festivalticket zahlen Besucher 90 Euro inklusive Zeltplatz.

 

Optimus Alive 2014

Vom 10. bis zum 12. Juli 2014 dürfen es alle Musikfans beim Optimus Alive Festival krachen lassen. In der Kleinstadt Algés, rund zwölf Kilometer von Lissabons Zentrum entfernt, treten beispielweise die britische Indie-Rock-Band Arctic Monkeys, das US-amerikanische Bluesrock-Duo und mehrfache Grammy-Preisträger The Black Keys, die britische Popband Bastille sowie die US-amerikanische Folk-Rock-Band aus Denver The Lumineers auf. Für die Tageskarte zahlen Besucher 53 Euro. Das dreitägige Festivalticket kostet 105 Euro. Einen Zeltplatz gibt es für 16 Euro.

 

Weitere Informationen unter: www.visitlisboa.com

Turismo de Lisboa auf Facebook.

Quelle: GCE / Turismo de Lisboa

Hotels in Lissabon

Belgian Pride in Brüssel

Regenbogen-Fiesta für die Toleranz

Am 17. Mai steigt mitten in Brüssel die Belgian Pride: ein farbenfroher Umzug mit viel Witz, Showeinlagen, Konzerten und Überraschungen. Start und Ziel der Parade ist die Börse im Stadtzentrum. Das belgische Pendant zum Christopher Street Day bildet den Abschluss des Pride-Festivals, das vom 1. bis 17. Mai stattfindet. Die 19. Ausgabe der Belgian Pride steht unter dem Motto: “Wählt die Gleichheit” (“Votez pour l’égalité”). Denn die Veranstaltung fällt in diesem Jahr auf den Internationalen Tag des Kampfes gegen Homophobie – und liegt eine Woche vor den Europawahlen.

Die Belgian Pride schillert in allen Farben des Regenbogens. 2013 feierten 80.000 Menschen in der Brüsseler Innenstadt eine gigantische Fiesta. Auch dieses Jahr sorgen mehrere DJs auf der Place de la Bourse für tanzbare Musik, während die bunte Parade durch die Straßen zieht. Das Pride-Village um die Börse herum bietet Infostände und Animationen und am Abend verlagert sich die Party in mehrere Brüsseler Clubs.

Demonstration mit einer Prise Humor

Aber wie das Motto “Wählt die Gleichheit” verrät, geht es bei der Belgian Pride nicht nur ums Feiern, sondern auch um politische Anliegen: Mit einer Prise Humor demonstrieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Toleranz und gegen Diskriminierung. Sie vertreten den Grundsatz der Gleichheit in der Vielfalt – von der Hautfarbe bis zur sexuellen Orientierung.

Hinter der Belgian Pride und dem Pride-Festival steht der Verein Belgian Pride – und der hat schon Pläne für die Zukunft: 2019, wenn die nächsten Europawahlen stattfinden, möchten die Veranstalter die Europride nach Brüssel holen. Diese findet jedes Jahr in einer anderen europäischen Metropole statt.

Ablauf:

Start der Parade: 14 Uhr vor der Börse
Pride-Village um die Börse (12.30 bis 22.30)
DJs auf der Place de la Bourse (ab 16 Uhr)
Partys und Konzerte an verschiedenen Orten (ab 22 Uhr)

 

Quelle: Belgien Tourismus

Fans der elektronischen Musik treffen sich in Frankfurt

(mpt-14/48769). Frankfurt bietet im Jahresverlauf zahlreiche Veranstaltungen und erweist sich so als Treffpunkt für alle Unternehmungslustige. Am Wochenende vom 31. Mai und 1. Juni gehört die Metropole am Main ganz dem elektronischen Beat. In allen Kneipen und Musik-Locations pulsiert Club-Musik und lädt zum Abtanzen ein. Wer im Zentrum des Geschehens sein möchte, sollte sich jedoch rechtzeitig Karten für die Commerzbank-Arena besorgen, denn hier treffen sich die internationalen DJ-Größen, um den “BigCityBeats WORLD CLUB DOME” zu feiern. 100 und mehr Diskjockeys aus aller Welt geben sich die Ehre und bringen die Dancefloors zum Beben. Eine Fläche von rund einer halben Million Quadratmetern wird damit zu einem riesigen Partyareal für Clubmusic-Fans.

Bekannte DJs in Frankfurt

Die Teilnehmerliste der DJs kann sich sehen lassen. Bereits zugesagt haben Superstars wie Dada Life, Showtek, Tiësto, Hardwell, Krewella, Steve Aoki, und Martin Garrix. Bisher ist es noch keiner Club-Veranstaltung geglückt, so viele Stars der Szene für einen gemeinsamen Auftritt zu begeistern. Allen voran Hardwell, den DJ Mag als besten Diskjockey überhaupt einstuft und der vom DJ Magazin zur Nummer eins unter den Top 100 gewählt wurde. Da der Holländer 2014 nur diesen einen Auftritt in Deutschland hat, sollte man sich dies nicht entgehen lassen.

Festival-Feeling

“BigCityBeats WORLD CLUB DOME” wird den Club-Glamour mit der relaxten Atmosphäre eines Festivals kombinieren. Die überdachte Commerzbank-Arena kann sich dank einer speziellen Konstruktion in wenigen Augenblicken zum Stadion mit Sundowner-Feeling verwandeln. Ein Hingucker sind außerdem die vielen Darsteller, die auf den Floors und am Clubdach ihr akrobatisches und tänzerisches Können beweisen. Bühnenbild und Soundkonzept vervollständigen den Clubbing-Effekt. Für die Exklusiv-Gäste ist ein eigenes großes Partyareal vorgesehen – mit direktem Blick auf das Geschehen und drei separaten Dancefloors.

Das Paket zum Festival

Extra für dieses Musikwochenende bietet Frankfurt seinen Gästen ein spezielles Arrangement an:

– Übernachtung mit Frühstück im beteiligten Wunsch-Hotel
– Frankfurt Card für zwei Tage
– Ticket für den “BigCityBeats WORLD CLUB DOME” am 1. Juni 2014
Buchbar ab 99 Euro

 

Quelle: Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, Frankfurt

Zwischen Musenhügel und Schlossgraben: Darmstadt feiert 2014 mehrere Jubiläen

Mit einer Nacht in Rot beginnt das Darmstädter Jubiläumsjahr. Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

Mit einer Nacht in Rot beginnt das Darmstädter Jubiläumsjahr. Foto: djd/Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

(mpt-14/48986). Städtereisen müssen nicht zwangsläufig nach Berlin, Hamburg oder München führen. Zwischen Küsten und Alpen locken zahlreiche kleinere Städte, die sich in Sachen Kunst und Kultur nicht verstecken müssen. Darmstadt beispielsweise liegt nicht weit vom Flughafen Frankfurt/Main entfernt und somit verkehrsgünstig in der Mitte Deutschlands. Traditionsreiche Institutionen wie die Technische Universität (TU) und rund 30 Forschungseinrichtungen mit internationalem Renommee haben der 150.000-Einwohner-Stadt den Titel “Wissenschaftsstadt” eingebracht. Kulturell interessierte Menschen verbinden mit Darmstadt jedoch die Kunst um 1900. Der Künstlerkolonie Mathildenhöhe verdankt Darmstadt ihren Ruf als Zentrum des europäischen Jugendstils. Sie wird in einem Atemzug mit Paris, München und Wien genannt. Der sogenannte Musenhügel wurde mit einer Ausstellung 1914 fertiggestellt und feiert 2014 dieses 100. Jubiläum mit einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm.

100 Jahre Musenhügel

Die “11. Darmstädter Jugendstiltage” sind auch im Jubiläumsjahr einer der wichtigsten Termine im Veranstaltungsjahr. Vom 16. bis 18. Mai 2014 können Klein und Groß in die Epoche der Künstlerkolonie eintauchen. Ende des 19. Jahrhunderts holte Großherzog Ernst Ludwig die damals bekanntesten Baukünstler und Designer nach Darmstadt, die für die Entstehung des Architekturensembles zwischen 1901 und 1914 verantwortlich waren. An dem Festwochenende können Besucherinnen und Besucher mit Gästeführerinnen in historischen Roben die einzelnen Gebäude entdecken, darunter auch das 48 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt, den Hochzeitsturm.

Nacht in Rot

Im Museum Künstlerkolonie eröffnet am 17. Mai außerdem die Ausstellung “Dem Licht entgegen. Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1914” ihre Pforten. Zu sehen ist die Schau bis zum 14. September 2014. Sie zeigt Werke der unterschiedlichsten Kunstgattungen vor dem geschichtlichen Hintergrund des drohenden Weltkrieges. Wenn am selben Abend tausende Windlichter und Lampions angezündet werden und die Häuser der “Stadtkrone” rot aufleuchten, erreichen die Jugendstiltage mit der “Nacht in Rot” ihren strahlenden Höhepunkt. Auf der Homepage www.darmstadt-tourismus.de gibt es weitere Inspirationen für einen abwechslungsreichen Kurztrip.

Der Schlossgraben blüht auf

Ein weiteres Jubiläum wird am 15. Juni gefeiert. Anlässlich der Eröffnung des ersten Botanischen Gartens vor 200 Jahren wird der – seit längerem ungenutzte – Schlossgraben saniert und zu einer neuen grünen Oase umgestaltet. Die Idee stammt von Verantwortlichen der TU Darmstadt. Jedoch können sich die Darmstädter selbst aktiv einbringen – als Spender, beziehungsweise Pflanzenpaten oder indem sie selbst Hand anlegen, etwa beim Bepflanzen der Beete.

Einsteigen und zuhören

Mit der “Darmstädter Langen Nacht am Karolinenplatz” steht ein weiterer sommerlicher Outdoor-Event an. Am 29. August 2014 präsentieren sich Institutionen aus Kunst und Wissenschaft und laden zum Informieren und Feiern ein. Wer die südhessische Stadt näher kennenlernen möchte, kann aus einem vielseitigen Angebot an geführten Spaziergängen auswählen. Wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, kann sich auch auf eine Audiotour begeben. Eine Reihe von akustischen Stadtführungen lassen sich über www.darmstadt.tomis.mobi als App fürs iPhone oder MP3-Datei herunterladen. Einfach in die jeweilige Straßenbahn setzten und sich etwa auf der “Wissenschaftslinie 4” über die Institutionen und Unternehmen informieren, die zwischen Kranichstein und Griesheim ansässig sind und im Bereich Multimedia oder Luft- und Raumfahrt tätig sind.

Quelle: djd/Darmstadt Marketing

Ausstellungskalender 2014 – Partner der “Kunst Holland” Initiative

Folgende Ausstellungen und Veranstaltungen werden in den nächsten Monaten im Rahmen der “Kunst Holland” angeboten:

Den Haag

Gemeentemuseum

Jürgen Partenheimer – Das Archiv – 28. Juni bis 9. November 2014
Das Archiv ist die dritte Präsentation von Jürgen Partenheimer (1947) im Gemeentemuseum Den Haag. Das Werk des bekannten deutschen Künstlers zeichnet sich durch seine einfache, jedoch zugleich stark poetische Bildsprache aus. Sprache, Literatur und Philosophie spielen eine große Rolle. Die Ausstellung reist anschließend zur Contemporary Art Gallery Vancouver (CAG) weiter.

Wow Wonderkamers
Wer die komplett erneuerten Wonderkamers des Gemeentemuseums einmal besucht hat, wird nie wieder behaupten, dass Museen langweilig sind. Dank modernster Technik wird Kunst in einem Spiel zum Leben erweckt, in dem Besucher die Hauptrolle spielen. Mit einem Tablet reist man durch „Wunderzimmer“ gereist, wo dann diverse Aufgaben zu bewältigen sind. Jedes Zimmer wurde thematisch anders entworfen, wodurch man auf eine überraschende, spielerische Weise bildende Künste, Kunsthandwerk, Architektur und Mode kennen lernt. Der Eintritt ist bis 18 Jahre kostenlos.

Escher in het Palais
Eeuwigheid & Oneindigheid (dt. Ewigkeit und Unendlichkeit)
Escher in Het Paleis zeigt dauerhaft die weltberühmte und fantasievolle Vorstellung des Künstlers M.C. Escher. Das Museum befindet sich im Winterpalast der früheren Königin-Mutter Emma. Mit seinen 130 Werken sind im Museum Escher in Het Paleis beinahe alle Gemälde des weltberühmten Künstlers M.C. Escher (1898-1972) zu sehen.
www.escherinhetpaleis.nl

Van-Gogh-Museum

Félix Vallotton – Das Feuer unter dem Wasser – bis 01. Juni 2014
In der Ausstellung Félix Vallotton: “Het vuur onder het ijs” werden Gemälde und Bilddrucke kombiniert. Circa 60 Kunstwerke aus verschiedensten Internationalen Museen wie dem Musée d’Orsay in Paris, dem Kunsthaus Zürich und zahlreichen Privatsammlungen ergeben zusammen mit den 40 Bilddrucken der Van Gogh-Sammlung eine Übersicht der Facetten von Vallottons OEuvre.
www.vangoghmuseum.com

Amsterdam

Rijksmuseum

Alain de Botton – Art is Therapy – noch bis 7. September 2014
Die Gastkuratoren Alain de Botton und John Armstrong präsentieren von April bis September 2014 ihre Ausstellung „Kunst ist Therapie“: eine Serie neuer Werke in der Dauerausstellung des Rijksmuseums, die den Besucher mit einer Reihe von sehr persönlichen Anliegen wie Arbeit, Liebe und Sterblichkeit konfrontieren sollen. Die Ausstellung zielt darauf ab, dem Betrachter aufzuzeigen was die Kunst für den Menschen tun kann.

Rijksmuseum Summer Sculpture Garden – 21. Juni bis 5. Oktober 2014
Rund 20 monumentale Skulpturen von dem amerikanischen Bildhauer Alexander Calders werden ab dem 21. Juni in der „Outdoor-Galerie“ des Rijksmuseums gezeigt. Alexander Calder ( 1898-1976) ist ohne Zweifel einer der Vorreiter der modernen Skulptur. Die Ausstellung ist die zweite in einer Reihe von jährlichen internationalen Skulpturenausstellungen, die in den Gärten des Rijksmuseum in den nächsten vier Jahren vorgestellt werden, und mit Hilfe eines anonymen Spender realisiert werden.

Stedelijk Museum Amsterdam

Marcel Wanders: Pinned Up – bis 15. Juni 2014
Marcel Wanders (Boxtel, 1963) gilt als einer der maßgeblichen Gestalter der Gegenwart. Für seine Produkte, Möbel und Interieurs genießt er internationales Renommee. „Pinned Up“ ist die erste Übersichtsausstellung des Designers in Europa seit 1999 und die größte Werkübersicht Wanders‘ überhaupt. Zudem ist dies die erste große Designausstellung im Stedelijk Museum seit der Wiedereröffnung. Mehr als 400 Objekte werden zu sehen sein, darunter Möbel, Lampen, Besteck, Tapeten, Verpackungen und Schmuck. Ausgestellt werden ferner Fotos von Interieurs sowie Skizzen, Prototypen, experimentelle Arbeiten für spezielle Projekte und „virtuelle Interieurs“. Die Präsentation besteht aus drei Teilen: einer weißen Zone, worin Wanders’ Werk anhand von zehn Themen analysiert wird, einer schwarzen Zone, worin sein persönliches, oft experimentelles Werk in einer theatralischen Aufstellung zur Schau gestellt wird, und einer Lounge, in der Wanders’ Rolle als Art Direktor unter anderem für die Designmarke Moooi im Mittelpunkt steht.

Die Show von Gijs+Emmy – bis 3. August 2014
Gijs Bakker (1942) und Emmy van Leersum (1930 -1984) entfachten Ende der 1960er Jahre mit ihren avantgardistischen Schmuck- und Kleiderentwürfen eine kleine Revolution. Anhand multidisziplinärer Installationen, inspiriert von ihrer legendären Modenschau im Stedelijk Museum im Jahre 1967, wird die fortschrittliche Vision von Gijs und Emmy hinsichtlich Schmucks, Kleidung und der modernen Frau (und des Mannes) gezeigt. Das Herz der Ausstellung bildet eine Rekonstruktion der 1967er-Schau. Ein Teaser-Video des Künstlers Bart Hess (1984) mit Bildern und Tönen aus dem Backstage-Bereich kurz vor Beginn der Show entführt die Besucher unverzüglich in die Atmosphäre von Gijs und
Emmy. Auf einem Laufsteg sind sieben Outfits zu sehen, ringsherum werden Schmuck und Modefotos ausgestellt.

Jeff Wall – 1. März bis 3. August 2014
Jeff Wall (1946) ist für seine monumentalen Leuchtkästen bekannt: auf durchsichtig-weißem Material aufgeklebte Farbdias, die von einer hinter liegenden Leuchtstoffröhrenkonstruktion beleuchtet werden. Der Leuchtkasten ist ein aus der Werbung stammender Bildträger; Wall nutzt dieses Medium als Leinwand für seine figurativen Darstellungen, Straßenszenen und Interieurs, Landschaften und Stadtansichten. Themen seiner Arbeit sind das Verhältnis von Frauen und Männern, die Grenzen zwischen Natur und Stadt, soziale Fragen wie Gewalt und kulturelle Fehlkommunikation, albtraumartige oder verführerische Fantasien und persönliche Erinnerungen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Walls Werk seit 1996, dem Jahr, als er mit Schwarz-Weiß-Fotos begann. Zu sehen ist eine Auswahl von beinahe 40 Werken aus der Zeit von 1996 bis 2013. Dies ist die erste große Fotoausstellung im Stedelijk Museum seit der Wiedereröffnung. Die Ausstellung kam in Zusammenarbeit mit dem Louisiana Museum of Modern Art und dem Kunsthaus Bregenz zustande.

Museum van Loon

Children’s Portraits – Bis 09. Juni 2014
In diesem Frühjahr werden zum ersten Mal alle Porträts der Kinder der Familie Van Loon in einer Ausstellung gezeigt. Diese feiert vier Jahrhunderte breit gefächerter Illustrationen mit unterschiedlichsten Porträts der Kinder.
www.museumvanloon.nl

Zuiderzee Museum

Altniederländische Kirmes – 05. bis 13. Juli 2014
Vom 5. bis 13. Juli 2014 findet im Freilichtmuseum Zuiderzee eine altholländische Kirmes statt. Während dieser Festwoche genießen Kinder, Eltern und Großeltern die zahlreichen Kirmesattraktionen aus den 1920er Jahren. www.zuiderzeemuseum.nl

Amsterdam Museum

Van Oostsanen – 15. März bis 29. Juni 2014
Bis zum 29. Juni 2014 präsentiert das Amsterdam Museum Werke des Malers Jacob van Oostsanen (1470 – 1533). Er war Wegbereiter der Glanzzeit um die spätere Holländische Malerei.
www.amsterdammuseum.nl

De Nieuwe Kerk

World Press Photo – 18. April bis 22. Juni 2014
Die Bilder der Gewinner des weltweit größten und renommiertesten Pressebild-Wettbewerbs starten ihre Welttour in Amsterdam. Nach 15 Jahren in der Oude Kerk kehrt die Ausstellung 2014 zurück in die Nieuwe Kerk am Dam Square.
www.nieuwekerk.nl

Fotografiemuseum Amsterdam (Foam)

Richard Mosse – 21. März bis 01. Juni 2014
In der Kulturlandschaft gehört das Fotografiemuseum Amsterdam zu den bedeutendsten Fotografiemuseen des Landes und präsentiert alle Genres dieser Kultursparte in Ausstellungen, Diskussionsreihen und Publikationen. In dieser Ausstellung liegt der Fokus auf den Arbeiten des etablierten Fotografen Richard Mosse. Die Austtellung „The Enclave“ besteht aus sechs multimedia-Installationen, die den Krieg im Kongo zeigen.
www.foam.org

Das Holland Festival 2014 in Amsterdam:

Über 50 internationale Produktionen
Die 67. Ausgabe des Holland Festivals mit über 50 internationalen Produktionen auf dem Gebiet von Tanz, Oper, Musiktheater, Musik, Theater und Film findet vom 1. bis 29. Juni 2014 in Amsterdamer Theater- und Konzertsälen statt. Es ist die zehnte und letzte Ausgabe unter der Leitung von Pierre Audi. Höhepunkte in diesem Jahr sind unter anderem die musikalische Trilogie von Luigi Nono, „Die Schutzbefohlenen“ von Elfriede Jelinek, „The Returns“ von William Forsythe und die niederländische Version von „War Horse“.
Das Holland Festival wird mit der Tanzvorstellung „Vortex Temporum“ der flämischen Choreographin Anne Teresa eröffnet. Mit Arbeiten von Alain Platel, William Forsythe, Lemi Ponifasio (Neuseeland) und neuen Vorstellungen von „Het Nationale Ballet“ und dem „Nederlands Dans Theater“ setzt sich das Festival auch weiterhin für die Meister des zeitgenössischen Tanzes ein.
Die Liebhaber von Oper und Musiktheater können sich ebenfalls freuen, unter anderem auf Händels Meisterwerk „Orlando“, mit dem Dirigenten René Jacobs und mit Bejun Mehta in der Titelrolle; auf William Kentridge, der mit dem Medium Video einen Dialog mit Schuberts Winterreise eingeht, live gesungen vom weltberühmten Bariton Matthias Goerne; sowie auf die Weltpremiere der Oper „Laika“ des niederländischen Komponisten Martijn Padding.

Weitere Informationen (inkl. Programm): www.hollandfestival.nl (Englisch)

Robeco SummerNights 2014 im Concertgebouw:
Programm der musikalischen Sommerabende
Mit einem Konzert am Samstag, 28. Juni, eröffnet die niederländische Band De Dijk die 26. „Robeco SummerNights“ mit einem Mix aus Soul, Rock und Blues. Das jährlich stattfindende Sommerprogramm des Koninklijk Concertgebouw (Königlichen Konzerthauses) in Amsterdam zeichnet sich vor allem durch die unterschiedlichen Musikgenres und die Diversität innerhalb aller Musikgattungen aus. Über 80 Konzerte kann man vom 28. Juni bis zum 31. August in den Genres Klassik, Pop, Comedy, Jazz und Weltmusik besuchen. So spielen etwa „Lucas Jussen & Arthur Jussen“ die schönsten Klavierstücke von Schumann, Beethoven, Mozart und Grieg, und am 4. Juli sorgt Roy Hargrove mit dem Jazz Orchestra of the Concertgebouw zum amerikanischen Unabhängigkeitstag für ein musikalisches Feuerwerk im Bigband-Stil. Besucher können ihre Lieblingsmusiker treffen, bei Interviews anwesend sein und sich natürlich live Musik anhören. Mit der Eintrittskarte zu Robeco SummerNights Live! sind alle angeschlossenen Konzerte frei zugänglich. Ferner ist das „Robeco Summer“-Restaurant geöffnet und es finden täglich Führungen für diejenigen statt, die mehr über das Konzertgebäude erfahren möchten.
Weitere Informationen unter: www.robecosummernights.nl

 

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Sommer in Berlin

Wer den Sommer treffen möchte, ist in Berlin genau richtig: Kaum steigen die Temperaturen sitzt er in unzähligen Straßencafés, liegt in Parks und Gärten, trinkt Cocktails in den Strandbars oder tanzt über den Dächern der Stadt. Berlin ist Draußenkultur pur. Ob Open-Air-Konzert, Freiluftkino oder WM-Fanmeile – der Sommer steckt in jedem Kiez und verwandelt die Hauptstadt in eine einzige Bühne. 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer steht Berlin für Erlebnis und Erholung, für lebendig neben historisch. Teile der einstigen Mauer sind bekannt als Galerie im Grünen, ehemalige Grenzübergänge sind Grillwiesen und der Mauerpark ist Berlins beliebtester Trödelmarkt. Das ist Berlin – ein Sommerparadies auf Erden für Kreative, Träumer, Tänzer und Touristen.

Open-Air-Highlights

Sommer in Berlin heißt draußen sein. Draußen sitzen, draußen tanzen, draußen Musik hören und in diesem Sommer vor allem eins: draußen Fußball schauen. Vom 12. Juni bis 13. Juli wird die Straße des 17. Juni wieder zur berühmtesten Fanmeile Deutschlands. Tausende Fußballfans kommen hier zusammen, um beim Public Viewing zur Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gemeinsam mitzufiebern. Bekannt geworden im WM-Sommer 2006 ist die Fanmeile längst zum legendären Zentrum für Fußballfreunde aus der ganzen Welt geworden. Jubelstimmung unter freiem Himmel herrscht aber auch abseits des Tiergartens: In zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants feuern Begeisterte ihre Lieblingsmannschaft an und bringen brasilianische Rhythmen in die Straßen Berlin.

Getanzt und gesungen wird in Berlins Straßen aber nicht nur zu Fangesängen und Jubelschreien: Den ganzen Sommer erfüllt die Musik zahlreicher Straßenfeste und Straßenmusiker die Berliner Luft. Den Auftakt zum offiziellen Musiksommer macht jedes Jahr ein kostenloses Klangspektakel der Extraklasse: Am 21. Juni begeistern Chöre, DJs, Bands und Solisten bei der Fête de la Musique ihr Publikum bis weit nach Sonnenuntergang. Wenige Tage später wartet bereits der nächste Ohrenschmaus auf die Besucher Berlins: Mehr als 50 der besten Jazz- und Bluesbands der Stadt treten vom 27. bis 29. Juni beim Bergmannstraßenfest auf. Deutlich klassischer geht es beim jährlichen Classic Open Air zu. Vor der märchenhaften Kulisse des deutschen und französischen Doms auf dem Berliner Gendarmenmarkt können sich Besucher vom 3. bis 8. Juli auf eine musikalische Zeitreise durch verschiedene Epochen klassischer Musik begeben. Im August verzaubert dann Mozart seine Zuschauer und Zuhörer im Grünen: Die Aufführung der Zauberflöte mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin am 23. August gehört zu den Open-Air-Highlights 2014 der Berliner Waldbühne. Neben klassischen Konzerten mit den Berlinern Philharmonikern und Daniel Barenboim stehen das ganze Jahr über Musikgrößen aus allen Genres auf der Waldbühne und laden zum Mitsingen, Tanzen und Genießen am Waldrand ein. Musik zum Anfassen und Anschauen gibt es ab 20. Mai bis 10. August im Martin-Gropius-Bau: Die erfolgreiche David-Bowie-Ausstellung aus London ist nicht nur eine Alternative für Schlechtwettertage.

Doch nicht nur musikalisch haben die Straßen und Plätze Berlins einiges zu bieten: Vom 6. bis 9. Juni wird die Hauptstadt alljährlich zum Kultur-Treff: Mit Kleinkunst, Trommelklängen und Kulinarischem geht es beim Karneval der Kulturen besonders bunt und international in der Stadt zu. Am 21. Juni übernehmen dann tausende Lesben und Schwule zum Christopher Street Day die Straßen Berlins, um bei fröhlichen Straßenparaden und -veranstaltungen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung zu demonstrieren.

Bei der Open Air Gallery am 1. Juni und am 6. Juli wird die Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg zum Treffpunkt von Künstlern und Kunstinteressierten. Die Freiluft-Schau bietet nicht nur Berlinern, sondern auch internationalen Künstlern eine Plattform für ihr künstlerisches Schaffen. Kunst und Kultur unter freiem Himmel gibt es in diesem Jahr auch am 14. und 15. Juni beim Fest am Kulturforum. Mit Architektur, Musik, Tanz und Theater sowie Literatur, Mode und Design feiern die kulturellen Einrichtungen des Berliner Kulturforums gemeinsam den Sommer vor und in ihren Häusern. Kreativen Raum für Kunst in den Straßen bietet außerdem das Kunst-Festival 48 Stunden Neukölln: Unter dem diesjährigen Motto „Courage“ können sich Besucher am Wochenende vom 27. bis 29. Juni in den Neuköllner Kiezen über die Enge des Alltäglichen hinausführen lassen.

Berühmter Treffpunkt für Kleinkunst unter freiem Himmel ist auch der Mauerpark im Prenzlauer Berg. Bei schönem Wetter verwandelt er sich zur Showbühne für Musiker, Straßenkünstler und Akrobaten. Ein echter Tipp an den Wochenenden ist das Karaoke singen im Amphitheater – schräge Töne, unentdeckte Talente und lang vergessene Ohrwürmer gibt es hier gratis. Wer lieber stöbert statt singt, kommt jeden Sonntag auf dem Trödelmarkt des Mauerparks auf seine Kosten. Fans von Nippes, alten Möbeln und kuriosen Sammlerstücken können sich auf eine ausgiebige Tour über die Flohmärkte der Stadt begeben: Fröhlich entspannte Atmosphäre bietet auch der nowkoelln Flohmarkt am Maybachufer.

Vom Mauerpark zum Mauerlauf: Unweit des Mauerparks, im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, startet am 16. August auch der diesjährige Mauerweglauf 100MeilenBerlin. Jährlich laufen bis zu 500 Teilnehmer zum Gedenken der Maueropfer in maximal 30 Stunden den einstigen Mauerverlauf entlang.

Wer lieber gucken statt laufen möchte, kann sich nach Einbruch der Dunkelheit in den Berliner Freiluftkinos dem Filmrausch unter freiem Himmel hingeben. Am 5. und 6. September wird der Berliner Himmel selbst zur Leinwand: Bei der Pyronale erleuchten fantasievollen Feuerwerksshows den Nachthimmel über dem Maifeld am Olympiastadion.

Grüne Oasen für heiße Tage

Zum Durchatmen an heißen Sommertagen oder für Sport und Picknicks im Grünen zieht es Berliner und Besucher in die Parks und Gärten der Spree-Metropole. Auf dem Tempelhofer Feld – der zweitgrößten innerstädtischen Grünanlage Deutschlands – können Besucher bei einer leichten Brise den Sonnenuntergang genießen, während Eltern mit ihren Kindern Drachen in den Himmel steigen lassen. Wer es aktiver mag, bringt sein Skateboard oder die Rollerblades mit und dreht auf dem 380 Hektar großen Flugfeld seine Runden. Grillen ist hier auf ausgewiesenen Flächen erlaubt. Kleinere Pionierprojekte wie urbane Landwirtschaft oder von Künstlern entworfene Minigolf-Bahnen machen das ehemalige Flughafengelände zum Spielplatz für Berlins Kreative.

Zu den beliebten Oasen der Berliner Kreativ-Szene zählt seit zwei Jahren auch der Mörchenpark: Auf dem ehemaligen Gelände der legendären Bar 25 ist ein nachhaltiger Gemeinschaftskarten direkt am Spreeufer entstanden. Das einstige Party-Areal lockt jetzt mit frisch gepresstem Weizengrassaft an der MörchenTheke und beweist in Gartenprojekten und Workshops, dass Gemüse nicht nur auf dem Land wachsen kann. Für Naturliebhaber und Hobbygärtner ist auch der Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg inzwischen eine echte Institution. Zwischen Rosen, Erdbeersträuchern und Kartoffelbeeten macht sich in dem lebendigen Nutzgarten ein urbanes Stadtgefühl breit, das die Menschen verbindet. Mitgärtnern ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Nach getaner Arbeit können im Gartencafé die frischen Produkte aus den Beeten genossen werden.

International wird es in den mehr als zwanzig Hektar großen Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn. Gärten im japanischen, italienischen und sogar balinesischen Stil erwarten die Besucher mit ihrer Blütenpracht. Ein herausragendes Bauwerk ist das prächtige Teehaus im größten Chinesischen Garten Europas. Durch neun verschiedene Themengärten können die Besucher bis zum Einbruch der Dunkelheit wandeln. Ausschließich asiatisch geht es im Berliner Preußenpark in Wilmersdorf zu: Im Sommer kommen Besucher auf der sogenannten „Thai-Wiese“ in den Genuss von authentisch thailändischem Essen.

In der Mittagspause lockt der im letzten Jahr eröffnete Park am Gleisdreieck die Geschäftsleute vom Potsdamer Platz genauso an wie Berlin-Besucher, Skater, Fahrradfahrer und Naherholer. Zwischen den zentralen U-Bahnlinien U1, U2 und der ICE-Trasse ist aus einer der letzten Brachflächen Berlins einer der wichtigsten Parks der Innenstadt entstanden – dabei immer im Blick: die Skyline des Potsdamer Platzes. Ein weiterer urbaner Zufluchtsort öffnet im Mai 2014 seine Türen: Nur 500 Meter vom Berliner Hauptbahnhof entfernt entsteht im Fritz-Schloss-Park ein luxuriöses Wellness-Resort im Grünen. Umgeben von alten Bäumen können Besucher hier das ganze Jahr über den Sommer mit balinesischem Charme genießen.

Zwischen den großen Parks und weiten Grünanlagen der Stadt verstecken sich noch weitere Oasen, die Berlin zur grünsten Metropole Europas machen: In wilden Hinterhöfen, auf Dächern oder in unzugänglichen Naturschutzgebieten wissen urbane Imker, Vogelbeobachter und Naturkundler die besondere Flora und Fauna der Stadt zu schätzen. 161 Quadratkilometer innerstädtischer Wald, ausgedehnte Wasserflächen, Dachgärten und Gezwitscher zwischen verwucherten Gleisen lassen Großstadtstress gar nicht erst aufkommen. Am 14. und 15. Juni ist Langer Tag der StadtNatur – mit etwa 500 Veranstaltungen an über 130 Orten können Besucher in 26 Stunden Berlin von seiner grünsten Seite kennenlernen.

Berlin vom Wasser aus

Berlin gehört zu den wenigen Städten Deutschlands, in denen noch ein Schifferpfarrer in seinem Kirchenschiff über die Flüsse der Stadt schippert. Das weiße Kreuz auf dem Boot ist ein beliebtes Fotomotiv für Touristen. Ebenfalls gerne fotografiert wird die Flottenparade, mit der die Schiffe im Historischen Hafen jedes Jahr die Sommersaison einläuten. Danach ankern die altgedienten und liebevoll erhaltenen Schiffe im Hafen, direkt an der Fischerinsel in Berlin-Mitte. Der historische Schleppdampfer Andreas liegt hier ebenso vor Anker wie das Fahrgastschiff Eintracht von 1906 und der mehr als hundert Jahre alte Dampfeisbrecher Anna. Vom 30. bis zum 31. August können die schwimmenden Oldtimer beim Hafenfest auch an Bord bewundert werden.

Leinen los, heißt es auch bei den Kanutouren auf der Spree mit dem griffigen Titel Sperrzone Spree. Startpunkt ist die Oberbaumbrücke in Kreuzberg. Die Tour führt flussaufwärts zum Osthafen und wieder zurück. Während der Fahrt werden die Überreste der Grenzanlagen gezeigt und erklärt. Die Kanutouren können über das Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg gebucht werden.

Ein besonderes Erlebnis bietet eine Tour mit dem Hauptstadtfloß. Gemütlich schippert das Floß auf einer dreistündigen Fahrt durch die Berliner Innenstadt. Dazu gibt es kleine Leckereien und einen wunderschönen Blick auf Berlin vom Wasser aus. Wer den Bootsausflug mit dem Grillabend verbinden möchte, kann im Treptower Park, am Müggelsee und im Promenadenhafen Kladow Grillboote mit echtem Holzkohlegrill mieten.

Die richtigen Beats zur Bootstour gibt es am 19. Juli 2014 bei einem Seemannsabenteuer der besonderen Art: Bereits zum sechsten Mal lockt das Festival Berlin, Beats & Boats tanzende Matrosen und Matrosinnen an Deck. Mit viel Bass und Beats treiben DJs gleich mehrere Partyschiffe von Mitte bis zum Müggelsee quer durch die Stadt. Sonne an Deck und gute Laune sind der Wind in den Segeln dieses Festivals.

Für alle, die lieber selbst im Wasser sind, ist das Badeschiff mitsamt Sandstrand und Open-Air-Bar die richtige Adresse. Ein umgebauter Tanker inmitten der Spree lädt zum Schwimmen und Sonnenbaden ein.

Einen ganz anderen Blick auf Berlin bekommen Besucher bei einem Ausflug mit dem Wasserflugzeug. Die „Start- und Landebahn“ ist die Spree im Treptower Hafen. Hoch am Himmel können bis zu vier Passagiere die sommerliche Hauptstadt aus der Vogelperspektive betrachten.

Den Sommer schmecken

In vielen Cafés, Restaurants und Skybars lässt sich die Sommerzeit besonders auf kulinarische Art genießen. Im zehnten Stock des 25Hours Hotel Bikini Berlin öffnete im Februar 2014 Berlins Urban Jungle über der Stadt. Mit Blick auf den Großstadtdschungel und das Affenspektakel im Berliner Zoo serviert das Restaurant Neni auf der Dachterrasse den Sommer auf der Gabel. Gerichte wie aus tausend und einer Nacht, dazu kühle Drinks aus der zugehörigen Monkey Bar – so schmeckt die neue City West.

Einen kulinarischen Sommerabend in mediterraner Atmosphäre genießen nicht nur Verliebte und Romantiker auf den Restaurant-Schiffen der Wasser-Metropole: Auf der Van Loon im Urbanhafen oder an Bord der Patio schmecken die leichten Sommergerichte am besten auf dem Sonnendeck und der Wein zum Sonnenuntergang über der Spree. Die Hafenküche am Rummelsburger See erreichen Besucher über den Uferwanderweg oder mit dem Boot. Aber Achtung: Auf dem Weg durch die Rummelsburger Bucht könnten Besucher auf Piraten treffen. Im März 2014 ankerte hier das Piratenschiff „Kogas“. Die Kogge diente zunächst als Requisit im „Störtebeker“-Fernsehfilm und wird zum Restaurantschiff umgebaut, das ab Juni mit gehobener Gastronomie und maritimem Flair betrieben werden soll.

Das s…cultur in Neukölln gehört zu den Highlights im Kiez und bietet echte Seekulisse – mitten in der Stadt. Auf den Hofwänden prangt das Motiv des Rixdorfer Sees. Untermalt wird die Kulisse mit Naturgeräuschen aus dem Lautsprecher. In dem Integrationsbetrieb arbeiten Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam.

Was wäre der Sommer in Berlin ohne ein Eis in der Hand? Nirgends gibt es so viel Erfrischung auf der Zunge wie in den Cafés und Eisdielen der Stadt. Dabei wird das Sortiment von Jahr zu Jahr kreativer: Aus kleinen Eisläden wie Fräulein Frost, der Eismanufaktur Berlin, Vanille & Marille oder der Rosa Canina kommen Kreationen wie Gurke-Zitrone-Minze, Birne mit Parmesan oder schwarzer Sesam. Ob als Sorbet, laktosefrei, mit Bio-Zutaten oder Sojamilch – ein Sommer reicht kaum aus, um sich durch die Berliner Eislandschaft zu kosten.

Mehr Eis-Tipps hier: www.visitberlin.de/de/erleben/essen-trinken/cafes

Kosten und Durchprobieren ist auch beim wohl sommerlichsten Essvergnügen der Stadt angesagt: Zwei Mal im Monat öffnen freitags an Bord der alten Hoppetosse die besten internationalen Essensstände der Stadt ihre mobilen Küchen. Von flying Dumplings über scharfe Taccos bietet diese Streetfood-Event eine kulinarische Weltreise am Ufer der Spree. Dazu: Musik vom DJ und die Cocktails des Sommers. www.biteclub.de

Strandbars und Biergärten

Die Zehen in den Sand gebohrt, einen kühlen Cocktail in der Hand und die Sonne im Gesicht – viel schöner geht es wohl kaum. Vor mehr als zehn Jahren eröffnete direkt am Ufer der Spree eine der ersten Strandbars Deutschlands, die Strandbar-Mitte. Mit herrlichem Blick auf die Museumsinsel bietet dieses Idyll mitten in der City allen Stadtentdeckern, wenn inzwischen auch mit Kieselboden statt Sandstrand, den perfekten Ort, um im Liegestuhl auszuspannen.

Reggae-Klänge und dazu exotische Speisen: Im Yaam lassen Gäste aus aller Welt ab 28. Mai am Spree-Ufer an der Schillingbrücke die Seele baumeln. „Playa del Rummelsburgo“ nennt sich eine weitere Strandperle in der Rummelsbucht. Feiner weißer Sandstrand, Palmenschatten, Grillecken, Musik über dem Wasser und kühle Drinks lassen in der Rummelsburg tatsächlich ein Gefühl aufkommen wie an den „Playas“ des Südens.

Für schöne Aussichten ist der Skybeach des Deck 5 bekannt und die wohl höchstgelegene Strandbar der Stadt. Auf dem Parkdeck eines Shoppingcenters bedecken riesige Mengen Sand die 400 Quadratmeter große Fläche; stimmungsvolle Sonnenuntergänge garantiert.

Ein Mekka für Outdoor-Fans und vielleicht Berlins typischste Strandbar ist die auf dem Flohmarktgelände im Mauerpark gelegene Bar schönwetter. Die lockere Stimmung und entspannte Klänge laden zum endlosen Verweilen ein. Grillfreunde können ihre eigenen Würstchen für den extra bereitgestellten Grill mitbringen. Zu den edleren Strandbars der Stadt zählt der Ku’Damm Beach am Halensee. Entspannen in den Lounge-Möbeln auf schwimmenden Pontons, dazu eine herrliche Aussicht über den See – hier kann man einen Sommertag in der Hauptstadt gemütlich ausklingen lassen.

Biergarten-Atmosphäre bietet dagegen das Wasserrestaurant Freischwimmer in Kreuzberg. Auf dem hundert Meter langen Stegplateau im Landwehrkanal können Besucher nicht nur die Seele, sondern auch die Füße im Wasser baumeln lassen. Auch im Café am Neuen See oder im Schleusenkrug im Tiergarten sitzt es sich besonders sommerlich. In Prenzlauer Berg lockt der Pratergarten als einer der bekanntesten Biergärten der Stadt.

Bierschaum an der Oberlippe garantiert auch ein Besuch beim Berliner Bierfestival vom 1. bis 3. August. Auf der Biermeile können Besucher Biere aus aller Welt testen. Im letzten Jahr präsentierten Brauereien aus 86 Ländern mehr als 2000 Bierspezialitäten. Zu den bekanntesten Bierspezialitäten der Hauptstadt gehört die Berliner Weiße, ein obergäriges, leicht spritziges Bier, meist mit Himbeer- oder Waldmeistersirup versetzt.

Heiße Tage, lange Nächte

Die Nacht zum Tag machen oder den Tag zur Nacht: An lauen Sommerabenden strömen die Menschen auf die Straßen, in die Cafés und Bars der Stadt. Das Berliner Nachtleben bietet eine Vielzahl an Clubs mit der Option zum Tanz und freiem Himmel. Zu den renommierten Locations der Stadt zählen nach wie vor die Panoramabar und das Berghain. In den Sommermonaten öffnet am alten Fabrikgebäude jeden Sonntag ab 12 Uhr im Garten der Bierhof mit Bar und DJ-Musik.

Ebenso populär und doch ganz anders ist der Sage Club, der mit einem Pool und einem Chillout-Bereich aufwartet. Das Kreuzberger Clubrestaurant Spindler und Klatt – gleichsam Restaurant, Bar, Lounge und Club – bietet einen riesigen Ponton am Spreeufer. Von dem schwimmenden Restaurant aus, direkt vor dem Gebäude der ehemaligen Heeresbäckerei gelegen, genießen die Gäste während des Essens den nächtlichen Ausblick auf die Spree.

Es war eine traurige Nachricht für Berliner und Besucher, als das Kiki Blofeld vor drei Jahren die Türen schloss. Jetzt kommt die gute Nachricht: Für alle Frischluft-Tänzer holt ab Mai 2014 das „Kiki“ die Strandliegen wieder raus und eröffnet mit einer noch größeren überdachten Tanzfläche. Immer noch an der Spree, aber jetzt in Berlin-Oberschöneweide, können hier in Zukunft über 500 Menschen am Ufer tanzen.

Gechillt zu elektronischer Musik die Stunden zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang vertanzen – das ist keine Vision, sondern der Club der Visionäre. Direkt am Wasser gelegen stecken in den alten Holzplanken die Beats des Sommers. Strandbar und Tanzbar zugleich ist auch der Lichtpark. Wenn andere Bars das Licht ausschalten, geht es im Lichtpark erst richtig los. Und das geht so: Füße im Sand, Blick auf die Spree, dazu das „Licht und Liebe“-Open-Air.

Technobeats lassen die Raver-Herzen am 31. Mai beim Berlin Summer Rave auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens Tempelhof höher schlagen. National und international erfolgreiche DJs sowie Newcomer der Szene bringen die Masse zum Toben. Am Ende des Sommers dreht die Hauptstadt noch mal auf: bei der Berlin Music Week vom 3. bis 7. September erwarten Musikbegeisterte neben Dachterrassen-Konzerten, Open-Air-Formaten auch Partys in unzähligen Clubs.

Wem die Berliner Nächte draußen zu heiß werden, der kann in den neusten Clubs zu klimatisierten Beats und kalten Getränken jederzeit der Hitze entwischen: Im neuen Imperial Club im Keller des Admiralspalast oder im Avenue Club auf der Karl-Marx-Allee findet der Sommer auch drinnen statt. Die neusten Sommergetränke dazu gibt es nicht nur an den Berliner Strandbars: In der Gin & Tonic Bar oder der Bonbon Bar, eine der zahlreichen beliebten Bars auf der Torstraße, kennen die Experten hinterm Tresen die erfrischendsten Tropfen für jeden Anlass. Den passenden Club für heiße Sommernächte finden kann man auf www.clubmatcher.de.

Mehr Informationen zu allen Veranstaltungen auf sommer.visitBerlin.de.

 

Quelle: Berlin Tourismus & Kongress GmbH

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