Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Schlagwort: Jakobsweg

Oberschwaben: Aktivregion

Naturerlebnis Oberschwaben

Vom höchsten Punkt in Württemberg, dem Schwarzen Grat (1.118 Meter) bei Isny über die Drumlin-Landschaft des Württembergischen Allgäus und die Moorgebiete rund um die Kurorte und Heilbäder bis zu den Auenlandschaften entlang der Donau reicht die oberschwäbische Landschaft. In diesem abwechslungsreichen Landstrich findet sich für jeden Anspruch eine passende Radstrecke. Die meisten Touren führen über Rad- und Waldwege und wenig befahrene Straßen. Auch für Wanderungen und Spaziergänge ist die leicht hügelige Landschaft ideal. Aus einer ganz anderen Perspektive entdeckt man diese bei einer Kanutour auf der Donau, der Schussen oder der Iller. Eine Besonderheit ist der oberschwäbische Jakobsweg, der einer historisch belegten Wegeführung auf den Spuren der mittelalterlichen Jakobspilger folgt.

Reiches Naturerbe: Ein Land der Drumlins, Seen und Weiher

Weite Teile Oberschwabens erhielten ihr heutiges Gesicht durch die Eiszeiten. Viermal war das Gebiet lange unter mächtigen Gletschereis begraben. Nach ihrem endgültigen Rückzug vor ca. 11500 Jahren haben die Alpen-Gletscher ein sanft hügeliges Gelände hinterlassen. Die am Fuß des Gletschers entstanden Endmöranen bilden heute, die in der Regel bewaldeten, Höhenzüge. Oberschwaben ist auch das Land der Seen und Weiher – allein 1400 davon gibt es im Landkreis Ravensburg. Bei den vielfältigen Angeboten der Naturschutzzentren lässt sich die Naturlandschaft hautnah erleben und viel Wissenswertes darüber erfahren. Der Bussen, Wallfahrtsort und Ausflugsziel zugleich, ist mit 767 m die höchste Erhebung der Region und gilt als „der heilige Berg Oberschwabens“. Markant beherrscht er die Landschaft, weithin sichtbar ist die weiße Bussenkirche. Der Aufstieg wird belohnt mit einem Panorama-Rundblick bis zum Bodensee und den Alpen.

Radvergnügen zwischen Donau und Bodensee

In Oberschwaben sind Geschichte und Kultur allgegenwärtig. Prunkvolle Schlösser, altehrwürdige Klöster, prächtige Stadtkerne und barocke Kirchen prägen den Südosten Baden-Württembergs. Was liegt da näher als den malerischen Flecken Erde mit dem Fahrrad zu erkunden? Der ruhige Landstrich verfügt über ein bestens ausgebautes Radwegenetz, das sowohl Genießerrouten als auch sportliche Etappenfahrten bietet. Komplett neu angelegt und beschildert ist der ca. 360 Kilometer lange Oberschwaben-Allgäu-Weg. Die Panoramatour bildet einen Rundkurs und verspricht spannende Reisetage. Gut die Hälfte kürzer ist der Donau-Bodensee-Weg, welcher nicht nur die beiden bedeutenden Radfernwege Donau-Radweg und Bodensee-Radweg verbindet, sondern vor allem durch seine abwechslungsreiche Streckenführung punktet.

Jakobsweg Ulm-Konstanz: Der Weg ist das Ziel

Man erkennt sie schon von Ferne, die Jakobspilger, die auf historischen Pfaden durch Oberschwaben wandern. Die Jakobsmuschel am Rucksack, durchqueren sie Orte und Landschaften, Wälder und Felder auf dem langen Weg nach Santiago de Compostela, zum Grab des heiligen Jakobus. Doch auch wer sich nicht der ganzen Strecke auf einmal gewachsen fühlt, sondern vorab einmal „schnuppern“ möchte, wie sich ein solches Pilgerdasein anfühlt, findet Inspiration und Begegnungen auf einer reizvollen Etappe. Von Ulm aus führt der Jakobsweg über Biberach und Steinhausen nach Bad Waldsee und weiter über Weingarten, Ravensburg, Brochenzell und Markdorf nach Meersburg und Konstanz. Der Weg ist mit der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund markiert. Viele Zeichen der mittelalterlichen Jakobuspilger legen Zeugnis ab von einem Kult, der heute mehr denn je Menschen in Bewegung bringt.

Broschüren zur Ferienregion Oberschwaben/ Württembergisches Allgäu sind kostenlos bei der Oberschwaben-Tourismus GmbH erhältlich: www.oberschwaben-tourismus.de

Quelle: Oberschwaben-Tourismus GmbH

„Spirituelles Wandern“ – eine fünftägige Pilgerreise an der Mosel

Der Dom zu Trier. Bild: Bistum Trier

(rpt) Pilgerreisen werden immer beliebter und 2012 gibt es zudem mit der Ausstellung des Heiligen Rocks vom 13. April bis 13. Mai im Trierer Dom ein weiteres Pilgerziel. 500 Jahre nach der ersten öffentlichen Präsentation von Jesus´ Sterbehemd und nach 16-jähriger Abstinenz wird die Reliquie im Trierer Dom wieder im Rahmen einer Heilig-Rock Wallfahrt öffentlich gezeigt.

Aus diesem Anlass hat die Mosellandtouristik eine Pilgerreise neu ins Programm aufgenommen. Die fünftägige Reise „Spirituelles Wandern“ kombiniert dabei die Annehmlichkeiten einer klassischen Kulturreise mit den spirituellen Grundsätzen einer Pilgerreise. In drei Tagesetappen erwandern die Pilger den Jakobsweg „Mosel-Camino“ von Bernkastel-Kues bis nach Trier, besuchen spirituelle Orte, genießen moselländische Gastlichkeit und erleben die faszinierende Weinlandschaft mit ihren einzigartigen Steilhängen und Terrassenlagen.

Gestartet wird in Bernkastel-Kues, der Heimat des berühmten Doctor‘ Weins. Bei einer Weinprobe im Weinkulturellen Zentrum können Gäste ausgiebig Moselweine verkosten und die spezifischen Eigenheiten von Deutschlands ältester Weinregion kennenlernen. Spirituelle Höhepunkte der Pilgerreise sind die Besuche der Wallfahrtskirche in Klausen und des Trierer Doms. Dort erwartet die Pilger vom 13. April bis 13. Mai die Ausstellung des Heiligen Rocks. Außerhalb dieses Zeitraumes erfahren Gäste im Rahmen einer Domführung mehr über die Bau-, Kunst- und Glaubensgeschichte der Kathedrale.

Die Reise kann ganzjährig gebucht werden und kostet saisonbedingt ab 293 Euro pro Person bei eigener Anreise. Übernachtet wird in ausgewählten Hotels, Gasthäusern und Pilgerherben.

Information und Buchung: Mosellandtouristik GmbH, Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues, Tel.: +49 (0)6531/97330, info(at)mosellandtouristik.de, www.mosellandtouristik.de

Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH 

Die Füße tragen den Rucksack, den Körper und die Seele: Pilgern im Heiligen Jahr

(c) by Europa-Park

(c) by Europa-Park

Bereits zum fünften Mal stand das 4-Sterne Superior Hotel Santa Isabel wieder ein Wochenende lang ganz im Zeichen der Muschel. In Kooperation mit der „Kirche im Europa-Park“ veranstaltete die Badische St. Jakobusgesellschaft unter dem Motto „AÑO SANTO – Kraft aus der Mitte“ auch im Heiligen Jahr ein Wochenende für Pilgerfreunde rund um den Jakobsweg.

Die Begehung des Wegabschnitts von Ettenheim nach Rust bildete am Samstag, den 19. Juni, den Auftakt der Veranstaltung „Die Muschel in Europa“. Mehr als hundert Pilgerinnen und Pilger folgten der Einladung der Badischen St. Jakobusgesellschaft und wanderten gemeinsam unter fachkundiger Führung von Karl Uhl auf einem Teil des badischen Jakobswegs von Ettenheim nach Rust. Im Traumpalast des Europa-Park wurden die Pilger empfangen und im Anschluss gemeinsam ein Gottesdienst gefeiert.

Am Sonntag fanden rund 200 Pilgerfreunde den Weg ins portugiesische Klosterhotel des Europa-Park, um an einem Gottesdienst mit Salesianerpater Clemens Schliermann und Oberkirchenrat Dr. Matthias Kreplin, der das Leben selbst „als eine große Pilgerfahrt“ bezeichnete, teilzunehmen. In seiner Begrüßung berichtete Jürgen Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, welch große Bereicherung die in diesem Jahr erlebte Pilgerreise für ihn und seine Frau Mauritia war und unterstrich seine Worte mit eindrucksvollen Bildern. „Der Pilgerweg ist steinig, oft beschwerlich, wie das Leben selbst“ so Peter Hauk, Fraktionsvorsitzender der CDU Baden-Württemberg. Norbert Scheiwe, Präsident der Badischen St. Jakobusgesellschaft, hinterließ ein „kleines und bleibendes Geschenk: die Muschel in Rust vor dem Santa Isabel im Boden, als eindrückliches und nun unverrückbares Zeichen des Pilgerns in Rust“. In einem informativen Vortrag berichtete F. Javier de la Torre y Montes de Neira, Kanzler a. D. des Spanischen General-konsulats in Stuttgart, über seine persönlichen Erfahrungen mit dem Jakobsweg. Sein Fazit: „Pilgern ist Gymnastik des Körpers und Geistes“.

Darüber hinaus kam auch die Kunst nicht zu kurz. Drei herausragende Exponate konnten die Pilgerfreunde begutachten: die Jakobusbüste der Künstlerin und Schirmherrin I.K.H. Diane Herzogin von Württemberg, den silbernen Hammer, der die heilige Pforte „La Puerta Santa“ in der Kathedrale von Santiago de Compostela nur im Heiligen Jahr öffnet sowie die originalgetreue Kopie des ersten Pilgerführers „Codex Calixtinus“. Der weltweit bekannte Jazzgeiger Reinhardt Zipflo umrahmte die Veranstaltung mit seiner musikalischen Darbietung. Er entlockte seiner Geige feine Töne und begeisterte – gemeinsam mit Maiki Adel – die Zuhörer.

Ein breit gefächertes Workshop-Angebot unter anderem zu Spiritualität, Kunst und Musik oder praktischen Hinweisen bildete am Sonntag den Abschluss der Veranstaltung. Jakobusfreunde aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz nutzten die Gelegenheit der Begegnung mit anderen Wallfahrern und tauschten ihre Erfahrungen aus.

Quelle Bild und Text: Offizielle Pressemitteilung (c) by Europa-Park

Kultur und Spiritualität – Mauritia und Jürgen Mack auf Pilgerreise auf dem Jakobusweg in Spanien

(c) by Europa-Park

(c) by Europa-Park

Auf Einladung von Norbert Scheiwe, Präsident der Badischen Jakobusgesellschaft, pilgerten Jürgen und Mauritia Mack zusammen mit Monsignore Bernhard Appel, Direktor des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg und Andreas Wilhelm, Diakon im Europa-Park, auf dem Jakobusweg nach Santiago de Compostela in Spanien, um sich für ein paar Tage voll und ganz der Spiritualität des Jakobusweges hinzugeben. Start ihrer Pilgerreise war in Leon.

Nach einem Treffen mit dem Bischof von Astorga Don Camilo pilgerten der geschäftsführende Gesellschafter des Europa-Park und seine Ehefrau von Foncebadon nach Molinaseca. Diese Strecke des Jakobusweges beeindruckt durch eine unvergleichliche Landschaft und ist unter anderem durch Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ bekannt geworden. Ein Treffen mit dem Erzbischof von Santiago de Compostela, Julián Barrio Barrio, sowie ein Gottesdienst vor dem Sarkophag des Apostels in der berühmten Kathedrale, bildeten den Abschluss sowie das Highlight der Pilgerreise.

Der Europa-Park veranstaltet am 19. und 20. Juni 2010 gemeinsam mit der Badischen Jakobusgesellschaft zum fünften Mal die Veranstaltung „Muschel in Europa – Kraft aus der Mitte“. Am Samstag, 19. Juni 2010, wird eine kleine Pilgerwanderung von Ettenheim nach Rust mit anschließendem Gottesdienst stattfinden.

Quelle Bild und Text: Offizielle Pressemitteilung (c) by Europa-Park

Die Muschel in Europa: „Der Jakobsweg: Kraft aus der Mitte“

(c) by Europa-Park

(c) by Europa-Park

Bereits zum fünften Mal findet in diesem Jahr, dem Heiligen Jahr, die Veranstaltung „Muschel in Europa“ im Europa-Park statt. Unter dem Motto „AÑO SANTO – Kraft aus der Mitte“ organisiert die „Kirche im Europa-Park“ gemeinsam mit der Badischen St. Jakobus-gesellschaft, dem Diözesan-Caritas-Verband und dem Behinderten-Referat im Seelsorgeamt Freiburg am Samstag, den 19. und Sonntag, den 20. Juni die diesjährige Veranstaltung. Neben der Pilgerwanderung von Ettenheim nach Rust haben Pilgerfreunde und Interessierte auch die Gelegenheit, drei herausragende Exponate der Kunst des Jakobsweges zu entdecken und an zahlreichen Vorträgen und informativen Workshops teilzunehmen.

Der Jakobusgedenktag am 25. Juli fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag und so wird das AÑO SANTO, das Heilige Jahr, auf dem Jakobsweg begangen. Zum nunmehr fünften Mal sind alle Pilger und Jakobusfreunde eingeladen, auf den Spuren des Jakobswegs zu wandeln und den Alltag für kurze Zeit hinter sich zu lassen. Das diesjährige Motto „Der Jakobsweg: Kraft aus der Mitte“ spiegelt zwei Dimensionen des Weges wider: einerseits die Kraft, die die Menschen auf dem Pilgerweg für sich persönlich schöpfen dürfen und andererseits die geographische Lage der Region Badens im Herzen Europas.

Jakobusfreunde kommen in diesem Jahr bei der Veranstaltung „Die Muschel in Europa“ in den Genuss, drei herausragende Exponate der Kunst des Jakobsweges zu entdecken: zum einen die St. Jakobusbüste der Künstlerin und Schirmherrin I.K.H. Diane Herzogin von Württemberg. Zum anderen den silbernen Hammer zur Öffnung der heiligen Pforte „La Puerta Santa“ hinter dem Hochaltar in der Kathedrale von Santiago de Compostela, die nur im Heiligen Jahr geöffnet wird. Als weiteres und drittes Exponat wird eine originalgetreue Kopie des ersten Pilgerführers, das Werk „Codex Calixtinus“, zu bewundern sein.

Unzählige Wegabschnitte des Camino auch in Baden-Württemberg werden jedes Jahr von vielen hundert Pilgerinnen und Pilgern beschritten. Mit einer gemeinsamen Pilgerung des Wegabschnitts von Ettenheim nach Rust steht zum Auftakt der Veranstaltung am 19. Juni auf dem Programm. Beginn ist um 14.30 Uhr in Sankt Bartholomäus in Ettenheim mit einer Aussendung. Im Anschluss an die Pilgerwanderung findet für alle Beteiligten ein Gottesdienst im Traumpalast des Europa-Park statt.

Begegnen, informieren und austauschen steht am Sonntag mit Jakobusfreunden aus ganz Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz auf dem Programm, die sich zur gemeinsamen Andacht mit Salesianerpater Clemens Schliermann und Oberkirchenrat Dr. Matthias Kreplin treffen. Auch Peter Hauk, Fraktionsvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, wird bei der Veranstaltung anwesend sein. Musikalische Akzente werden vom renommierten Jazzgeiger Reinhardt Zipflo in die Veranstaltung miteinfließen. Der Kanzler a.D. des Spanischen Generalkonsulates in Stuttgart, F. Javier de la Torre y Montes de Neira, wird nach der Andacht in einem informativen Vortrag über seine persönlichen Erfahrungen mit dem Jakobsweg berichten. Nachmittags stehen für interessierte Pilgerfreunde zahlreiche Workshops auf dem Programm. Neben der Vorstellung verschiedener Pilgerwege in Deutschland, Frankreich und der Schweiz besteht für die Teilnehmer auch die Möglichkeit, ihre eigenen Pilgererfahrungen weiterzugeben und Erfahrungen auszutauschen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung „Die Muschel in Europa“ ist kostenlos, eine Anmeldung bei der BadischenJakobusgesellschaft ist jedoch erforderlich. Weitere Informationen zum Ablauf sowie ein Anmeldeformular sind unter www.kirche-im-europapark.de zu finden.

Quelle Bild und Text: Offizielle Pressemitteilung (c) by Europa-Park

© 2021 Reisende Reporter

Theme von Anders NorénHoch ↑