Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Schlagwort: Freiluftaktivitäten (Seite 3 von 12)

Atemberaubende Bergkulissen auf Schweizer Höhenwegen

Niederhorn oberhalb von Sigriswil im Berner Oberland  Copyright by: Switzerland Tourism –  swiss-image.ch / Thomas Senf

Niederhorn oberhalb von Sigriswil im Berner Oberland
Copyright by: Switzerland Tourism – swiss-image.ch / Thomas Senf

In der Schweiz verstecken sich unzählige erlebnisreiche Höhenwege. Ob hoch oben zwischen steilen Gipfeln oder in sanften Tälern, in jeder Höhenlage präsentieren sich unverwechselbare Alpenpanoramen. Schweiz Tourismus empfiehlt vier unvergessliche Wanderrouten: Die Regionen Luzern – Vierwaldstättersee, Tessin, Bern-Berner Oberland und Wallis sind dabei. Zudem enthüllen wir den UNESCO-Höhenweg, ein echtes Liebhaberstück.

1000 Meter: Eigenthal – Fräkmüntegg (Luzern – Vierwaldstättersee)

Die Reise beginnt im wildromantischen Eigenthal am Fuße des Luzerner Hausberges Pilatus auf rund 1000 Meter Höhe. Die beliebte Wanderroute führt bis zur Fräkmüntegg (1416 Meter), der Zwischenstation vom 2132 Meter hohen Pilatus. Ab Luzern fahren die Wanderer mit dem traditionellen gelben Postauto bis zur Haltestelle Eigenthal. Der Marsch dauert circa zweieinhalb Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. In der Alpwirtschaft Unterlauelen kann man sich unterwegs mit einer Erfrischung stärken. Weiter entlang der saftig grünen Weiden erreicht man das Restaurant Fräkmüntegg, wo sich die Wanderer auf ein kulinarisches Angebot mit authentischer Schweizer Küche freuen können.

www.pilatus.ch/webautor-data/58/Wanderwege-2010.pdf

 

2000 Meter: Monte Tamaro – Monte Lema (Tessin)

Weiter geht es ins sonnendurchflutete Tessin, ganz im Süden der Schweiz. Hier führt uns der Höhenweg auf knapp 2000 Meter vom Monte Tamaro zum Monte Lema. Eher anspruchsvoll, aber die Wanderer werden mit einer einmaligen Aussicht auf Locarno, Lugano, Täler und Seen belohnt. Der Ausflug beginnt in Rivera, von dort geht es mit der Kabinenbahn hoch bis Alpe Foppa (1530 Meter). Hier steht die von Mario Botta entworfene Kirche S. Maria degli Angeli direkt am Rande eines Abhangs. Zeit für ein Gebet. Von hier aus öffnet sich eine traumhafte Rundsicht auf die Tessiner Berglandschaft. Der Höhenweg beginnt mit dem Aufstieg zum Gipfel des Tamaro (1962 Meter). Nach dem nicht allzu strengen Auf und Ab entlang des Bergkamms, erreicht man schließlich den Monte Lema des Malcantone (1620 Meter). Erhebende Ausblicke, hier im Video: www.youtube.com/watch?v=UWz8CDbwMV8

 

2000 Meter: Eiger Trail (Bern-Berner Oberland)

Der Eiger Trail mit einer maximalen Höhe von 2336 Meter garantiert zwei Stunden Nervenkitzel auf höchstem Niveau: So nahe an die berühmte Eiger-Nordwand führt kein anderer Höhenweg. Das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau als imposante Kulisse der Jungfrau Region lockt schon seit geraumer Zeit Touristen und Bergsteiger ins Berner Oberland. Die Route führt über steile Alpweiden und Geröllhalden, vorbei an einem herrlichen Wasserfall bis hin zur Bahnstation Alpiglen. Der Blick hinauf zur Eiger-Wand, weiter zur Kleinen Scheidegg und zum Lauberhorn sowie zum grünen Grindelwaldtal ist einmalig. Nach dem sechs Kilometer langen Marsch können sich die Gäste im Restaurant Berghaus Alpigle die Bäuche mit Käseschnitten in allen Variationen vollschlagen.

www.wanderland.ch/de/regionale-routen/route-0353.html

 

3000 Meter: Aletsch Arena – UNESCO Höhenweg (Wallis)

Auf knapp 3000 Meter Höhe sollten die Wanderer auf jeden Fall schwindelfrei und trittsicher sein. Die Wanderung gilt als alpine Route mit einer Distanz von 2,6 Kilometer und drei Stunden Zeitbedarf. Der UNESCO-Höhenweg führt vom Bettmerhorn (2647 Meter) direkt über den Gipfelgrat zum Eggishorn (2869 Meter). Entlang des teils ausgesetzten, aber an den exponierten Stellen stets gut gesicherten Gratweges genießen Bergwanderer eine einmalige Aussicht auf den Grossen Aletschgletscher, Jungfrau, Aletschhorn und Bietschhorn im Norden sowie das Rhonetal und die mächtigen Viertausender des Wallis im Süden.

www.aletscharena.ch/sport-sommer/wandern/wandervorschlaege/top-wanderungen

 

Weitere Informationen zum Sommer in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Natur genießen, Kultur erleben: Mit dem Fahrrad durch die abwechslungsreiche Landschaft des Teutoburger Waldes

Zu Füßen des Hermann: Das gleichnamige Denkmal ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Teutoburger Wald. Foto: djd/Römer-Lippe-Route

Zu Füßen des Hermann: Das gleichnamige Denkmal ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Teutoburger Wald.
Foto: djd/Römer-Lippe-Route

(djd). Stille Wälder, sanfte Täler und bizarre Felsen: Der Teutoburger Wald bietet alle Zutaten für einen aktiven Urlaub. In der facettenreichen Ferienregion zwischen Bielefeld, Osnabrück, Paderborn und Höxter finden Ausflügler und Urlauber ein dichtes Netz an Radrouten, die entlang der Flüsse und durch zwei waldreiche Naturparks führen. Die vielfältige Mittelgebirgslandschaft, historische Stadtkerne und imposante Bauwerke begeistern Naturliebhaber und Kulturgenießer gleichermaßen. Unter www.teutoburgerwald.de gibt es viele Informationen und Tourentipps.

Radeln für Romantiker

Zum romantischen Erlebnis wird Radfahren an den Flussläufen von Weser und Werre, Lippe und Ems. Auf historischen Wegen geht es durch alte Kulturlandschaften mit Schlössern und Fachwerkhöfen. Von den Höhen des Teutoburger Waldes kann der Blick weit schweifen: auf die Ebene Norddeutschlands mit ihren Flüssen und ihrem Mosaik von Wäldern, Wiesen und Feldern. Beim Hermannsdenkmal beginnt die 295 Kilometer lange Römer-Lippe-Route, die entlang der Lippe nach Xanten führt. Auf der Fürstenroute können Radler von Detmold aus sieben historische Stadtkerne im Land des Hermann erreichen. Kulturgeschichtliche Impressionen bieten sich auch auf der Kloster-Garten-Route mit ihren 185 Kilometern durch das Kulturland Kreis Höxter. Besonders eindrucksvoll ist das Unesco-Welterbe Corvey bei Höxter mit direktem Anschluss an den Weserradweg.

Immer am Fluss entlang

Einer weiteren schönen Flusslandschaft folgen Urlauber auf dem EmsRadweg, der 375 entspannte Kilometer lang bis zur Mündung in die Nordsee verläuft. Aus anderen Blickwinkeln lässt sich die Stadtparklandschaft Bielefelds im “Grünen Netz” entdecken – die Kunsthalle und die Sparrenburg gehören zu den kulturellen Anziehungspunkten. Die beliebte Paderborner Land Route verknüpft auf 252 Kilometern viele kulturhistorische und landschaftliche Reize: von der imposanten Klosteranlage Dalheim über die fürstbischöfliche Residenz Schloß Neuhaus und das Rathaus Paderborn aus der Weserrenaissance bis zur größten Kalksandsteinbrücke Europas, dem Eisenbahnviadukt in Altenbeken.

25 Touren für Wählerische und Spontane

Wer den Teutoburger Wald auf zwei Rädern erkunden will, findet im neuen “Radtourenplaner” zahlreiche Anregungen. Die praktische Broschüre stellt auf 60 Seiten das dichte Netz reizvoller Routen sowie attraktive Arrangements für den Radurlaub vor. Wichtige Begleitinformationen wie Adressen von Bett+Bike-Häusern, Radstationen, herausragende Natur- und Kulturdenkmäler bietet der ausführliche Serviceteil. Die handliche Planungshilfe gibt es kostenfrei unter www.teutoburgerwald.de/kataloge.

Ostseestrand und Bayernland: “Ab in den Sommerurlaub”

(djd). Das eigene Land zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Bundesbürger. Die Strände von Nord- und Ostsee, majestätische Gipfel, idyllische Seen, mittelalterliche Städte und pulsierende Metropolen: Deutschland hat alles zu bieten, was das Urlauberherz begehrt. Unser Special stellt vier Destinationen vor, die sommerliche Reise geht einmal quer durchs Land – von der Ostsee bis in den Bayerischen Wald.

Fehmarn: surfen, segeln, tauchen

Unter Surfern wird Fehmarn gerne als "Hawaii des Nordens" bezeichnet. Foto: djd/Tourismus-Service Fehmarn/Dirk Moeller

Unter Surfern wird Fehmarn gerne als “Hawaii des Nordens” bezeichnet.
Foto: djd/Tourismus-Service Fehmarn/Dirk Moeller

Unter Surfern wird Fehmarn gerne als “Hawaii des Nordens” bezeichnet, die Insel ist weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus für ihre optimalen Windverhältnisse bekannt. Rund um Fehmarn stehen Windsurfern und Kitern insgesamt 17 Spots zur Verfügung, die Einsteigern im Stehrevier, Fortgeschrittenen oder Könnern in der Brandung für jedes Niveau und jede Windrichtung optimale Bedingungen bieten. Dank der geografischen Lage, den guten Windverhältnissen und einer hervorragenden Bootsinfrastruktur ist Fehmarn auch ein beliebter Ausgangspunkt für Segler und Bootsbesitzer, die zu einem Törn in die dänische “Südsee”, die schleswig-holsteinische Bucht, die Bucht von Mecklenburg-Vorpommern oder zu den anderen Ostsee-Anrainerstaaten starten wollen. Mehr Informationen gibt es unter www.fehmarn.de.

Laboe an der Kieler Förde: Viel maritimes Flair

Kieler Förde: Badespaß mit Blick auf "große Pötte". Foto: djd/Tourismusbetrieb Ostseebad

Kieler Förde: Badespaß mit Blick auf “große Pötte”.
Foto: djd/Tourismusbetrieb Ostseebad

Sonne, Sand und Meer: Mehr ist nicht nötig für einen gelungenen Familienurlaub. Laboe an der Ostsee etwa punktet mit seinem langen Strand, den vielfältigen Familienangeboten und dem flach abfallenden Wasser. “Eine Besonderheit ist zudem die Lage am Eingang zur Kieler Förde, die den Ort für See- und Sehleute gleichermaßen attraktiv macht”, berichtet Reiseexpertin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Regelmäßig gibt es “große Pötte” wie Fähren und Kreuzfahrtschiffe zu sehen, zudem ist die Großstadt Kiel mit ihren Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten nicht weit entfernt. Abwechslung für die ganze Familie ist hier garantiert, und das bei jedem Wetter. Unter www.laboe.de gibt es ausführliche Informationen.

Bayerischer Wald: Wildnis mit Fun-Faktor

Für Naturfreunde ist der Bayerische Wald ein faszinierendes Urlaubsziel. Foto: djd/Nationalpark - Partner Bayerischer Wald e.V.

Für Naturfreunde ist der Bayerische Wald ein faszinierendes Urlaubsziel.
Foto: djd/Nationalpark – Partner Bayerischer Wald e.V.

Vom hohen Norden in den Südosten des Landes: Auch der Bayerische Wald bietet kleinen und großen Gästen spannende Erlebnisse. Das “wilde Herz Europas” hat sich zu einer beliebten Ferienregion entwickelt, die jedem Urlaubswunsch gerecht wird. Wer ausspannen und zur Ruhe kommen will, wird hier ebenso fündig wie Aktivurlauber. Hotels und Freizeiteinrichtungen haben sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Gäste eingestellt und präsentieren je nach Wunsch unberührte Wildnis oder luxuriösen Komfort sowie unzählige Freizeit-, Sport- und Kulturangebote. Anregungen für den Urlaub findet man beispielsweise unter www.nationalpark-partner.com. Dem Verein sind rund 70 Gastgeber und Freizeitanbieter angeschlossen, die sich alle einer Idee verpflichtet fühlen und regelmäßig geschult werden.

Urlaubsregion St. Englmar: Im Wipfel wandern

St. Englmar im Bayerischen Wald ist ein idealer Ausgangspunkt für spannende Urlaubserlebnisse. Foto: djd/Urlaubsregion St. Englmar

St. Englmar im Bayerischen Wald ist ein idealer Ausgangspunkt für spannende Urlaubserlebnisse.
Foto: djd/Urlaubsregion St. Englmar

Inmitten des Naturparks Bayerischer Wald und direkt am Premium-Wanderweg Goldsteig findet man die niederbayerische Urlaubsregion Sankt Englmar, sie ist bei Wanderern, Mountainbikern und Familien gleichermaßen beliebt. Die Mittelgebirgslandschaft mit ihren wilden Wäldern, sanften Hügeln und den fünf “Tausendern” Pröller, Predigtstuhl, Hochberg, Knogl und Hirschenstein hat aber auch einige Überraschungen auf Lager. Der “WaldWipfelWeg” in Maibrunn etwa führt in einer Höhe von 30 Metern barrierefrei und kinderwagentauglich mitten durch die Baumkronen. Von der Aussichtsplattform lassen sich Panoramablicke über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes und das Donautal bis zu den Alpen genießen. Unter www.urlaubsregion-sankt-englmar.de gibt es weitere Tipps und Informationen.

 

Das Meer gibt’s her – Strandgut und was man daraus macht!

Strandgut an der Nordsee (c) Carlos Arias Enciso - www.nordseetourismus.de

Strandgut an der Nordsee (c) Carlos Arias Enciso – www.nordseetourismus.de

Sturmzeit ist Strandgutzeit – und was man an der Nordseeküste alles finden kann, ist erstaunlich: Da gibt es Kunst aus Holz und Metall, das die See formte. Da gibt es feinen Schmuck aus Scherben, die das Meer zu halben Edelsteinen polierte. Da gibt es sogar eine Schuhsammlung der besonderen Art – und dort kann man sich wirklich fragen, woher die kamen und warum man ausgerechnet Schuhe ans Meer verliert?

Strandgut sucht man nicht, man findet es. Es lässt sich von denjenigen finden, die mit offenen Augen am Strand unterwegs sind mit Blick für das Kuriose oder das Kostbare, für das Schöne und Skurile. Mit dem Blick für das Besondere unter dem Banalen. Und aus Strandgut kann man ganze Hütten bauen…

Auf Amrum gibt es sogar zwei „Kolonien“ solcher Lauben – in Höhe Wittdün werden zu Beginn der Badesaison seit vielen Jahren Buden gebaut und zwischen Nebel und Norddorf gibt es in den Vordünen welche, die auch im Winter stehen bleiben und von denen eine wie eine künstlerische Installation anmutet. Südwind stürmt über den Kniepsand, die einsamen Wanderer marschieren gen Nord, bis die Vordünen südlich des Quermarkenfeuers erreicht sind. Holztrümmer liegen verstreut herum, ein Surfbrett steht senkrecht im Sand und trotzt dem Sturm, eben lag ein Kasten im Wasser, auf dem das Wort „Hüttenbuch“ stand: Diese Hütte wurde von Wind und Wellen zertrümmert und ist dorthin verschwunden, woher sie einst kam – im Meer. Weiter Richtung Insel sind zwei Verschläge zu erkennen, geduckt in den Dünen. Eine Figur mit rotem Haar aus Plastiknetz begrüßt die Wanderer, nachdem der Sand fortgeschaufelt wurde, lässt sich die Tür zu dieser sonderbaren Hütte öffnen. Drinnen kann man sich stundenlang verlieren; mit Tischen und Bänken ist´s gemütlich wie in Nachbars Gartenlaube, die Fenster sind aus Plastikplanen und man kann prima im Hüttenbuch schmökern. Und was es zu bestaunen gibt – ein selbst gebasteltes „Mensch Ärgere Dich Nicht Spiel“, aus Strandgut zusammengefügte Bilder und Puppen, liebevoll und lustig. Ein Mobile hängt an der Decke gefertigt aus Papierschiffchen. Vor der Hütte steht ein gelber Eimer – der ist übrigens für den Müll. Ordnung, so schienen es die Bauherren dieser bewundernswerten Buden zu schätzen, muss sein – auch in den Lauben aus Strandgut. // www.amrum.de

Verrostetes Metall aus dem Meer und natürlich polierte Holzstücke vom Strand – dies sind die Materialien, die Greg Baber für seine Skulpturen verwendet. Der 64jährige ist „Strandchef“ von Kampen auf Sylt und fast jeden Tag mit dem Traktor oder dem Landrover am Strand unterwegs. Greg ist verantwortlich für die Sicherheit der Wege und Holztreppen, die Strandkörbe, den Strand – und er ist auch Herr über das Strandgut, das an stürmischen Tagen angespült wird. Zu Beginn des neuen Jahrtausends begann er mit der Umsetzung seiner künstlerischen Ideen. Die erste Ausstellung erfolgte im Jahr 2004, einige Skulpturen stehen im Avenarius- (ehem. Dorf-)Park in Kampen, andere werden bisweilen verkauft. „Ein großer Teil des Erlöses fließt wieder in den Küstenschutz zurück“, sagt er. Mit Stücken aus alten Eisenbuhnen fing es einst an, mit seinen geschweißten und geschliffenen Kombinationen aus Holz und Metall ist er längst zu einem gefragten Künstler geworden. „Ich sammle die Stücke, ohne anfangs genau zu wissen wofür. Während der Arbeit bekomme ich dann schnell eine Vorstellung, was aus dem wird, was Wasser, Wind und Wellen in der Nordsee formten und der Sand auf Sylt polierte“, erklärt Greg sein künstlerisches Schaffen, „Strandgut ist Rohstoff, mit dem ich etwas ausdrücken kann!“. Mal sind es mannshohe Skulpturen, mal kleine filigrane Arbeiten. „Out of the deep“ heißt ein Kunstwerk, an dem er zurzeit arbeitet „…dabei folge ich im wesentlichen meiner Intuition. Oft schaue ich mir die Stücke lange an. Dann bekomme ich eine Vorstellung, wie es weiter geht!“ Wenn sich Greg nicht um die Sicherheit und den Zustand des Strandes kümmert, hämmert und poliert der Strandchef und Meeres-Künstler zwischen Dünen und Heckenrosen weiter an den Skulpturen, die vom Meer erzählen. Und die Phantasie anregen – „…Mutter Natur gibt uns viel vor!“ Und damit meint derjenige, den die Nordsee vor mehr als vierzig Jahren in den Bann schlug und nie mehr los ließ, gewiss nicht nur das Strandgut allein. // www.kampen.de

„Eines Tages fand ich einen Schuh am Deich, ich nahm ihn mit“, erinnert sich Werner Boyens. „Und am nächsten Tag lag da schon wieder einer!“ 1994 war damit auf Hallig Hooge eine ungewöhnliche Sammel-Leidenschaft geboren. An die 300 Schuhe stehen auf den Regalen vor seiner kleinen Galerie auf der Hanswarft. Heute malt der ehemalige Seemann Motive von der Hallig. Wenn er nicht gerade unterwegs ist, um die Schuhsammlung zu vergrößern. Dort steht alles, was Mann, Frau und Kind an den Füßen tragen können – von Arbeitsclogs vermutlich Größe 50 bis zu Stiefeletten mit Absatzhöhe zehn Zentimeter. Badelatschen ebenso wie Trekkingsandalen – Strandgutschuhe, Fundstücke von wer weiß wo her. „Ich gehe oft auf dem Deich rund um die Hallig oder fahre mit dem Rad, da liegen sie dann am Spülsaum“, sagt der 73jährige, „ich finde oder suche die Schuhe nicht – die kommen zu mir!“ Erklärt der freundliche Mann mit einem Augenzwinkern. Die Schuhe in den Regalen unterm Reetdach sind allesamt Fundstücke von der Hallig Hooge oder vom vorgelagerten Japsand. Es ging damals los, wie so oft – da lag noch ein schöner Schuh, dann noch einer, und dann dieser dort. Wer mag den wohl getragen haben. Stammt der Arbeitsschuh vom Fischkutter? Hat ein Fluss die Stiefelette in die Nordsee gespült? Und warum verliert man ausgerechnet Schuhe an das Meer? Schon war eine Leidenschaft geboren. „Jeder Mensch hat doch irgendeine Sammlung. Wenn ich wieder was Schönes gefunden hab, freue ich mich und nehme den Schuh mit nach Hause.“ Oft fragen ihn die Leute, was er da tue oder mit den Schuhen macht. „Und meist stehen diese Leute dann mit einem Lächeln vor dem Regal – auch mit alten Schuhen kann man Menschen Freude machen! Die vergangene Wintersaison war übrigens ein schlechtes Schuhjahr. Ich habe bislang nur zehn Stück gefunden, in guten Jahren sind es locker doppelt so viele“, sagt er. Zu besichtigen auf der Hanswarft/Hallig Hooge. „Die besten Chancen einen Schuh und Strandgut überhaupt zu finden, ist nach stürmischen Tagen mit kräftigem Wind aus westlichen Richtungen – dann heißt es Los auf den Deich! und die Augen offen halten…!” // www.hooge.de

„Ich nehme, was sich anbietet, ich nehme, was ich sehe. Die Stücke warten auf mich – ich finde sie beim Spazieren gehen. Sie sind schon dort, wo ich hinkomme. Ich muss mich nur entscheiden und auswählen“ – so lauten die Gedanken der Sylter Goldschmiedin Edda Raspé zu Steinen und Schönem aus der Natur. Und wer kennt Diese nicht – die kleinen, bunten Stücke vom Strand, oft mit einer matt-schimmernden Oberfläche, wie geschliffen und gefrostet. Sie glitzern im ablaufenden Wasser wie Edelsteine; die Formen sanft, die Farben wie Pastell. Das ist Seeglas, auch Strand- oder Meerglas genannt. Es gibt sie in allen Farben – grün, weiß und braun sind am häufigsten. Aber blaue, orangefarbene oder gar rote Stücke zu finden, ist so selten wie einen Bernstein aufzuheben. Denn Seeglas-Stücke, das waren ist erster Linie einmal Flaschen, in seltenen Fällen Geschirr, Medizinflaschen oder Autorücklichter. Letztere wurden zu der Zeit, als das schöne Strandglas seinen Ursprung nahm, nämlich aus Glas hergestellt – vor vielen Jahrzehnten oder gar einem Jahrhundert. So lange sind die bunten Stücke schon im Meer und werden im Kontakt mit Sand gerundet, im Laufe vieler Jahre bekommen sie ihre feine, mikrokristalline Oberfläche, die sie so geheimnisvoll schimmern lässt. Auf Sylt kann man sich ein wahres Schmuckstück daraus fertigen lassen. Edda und Jonas Raspé fertigen auf Wunsch in ihrer kleinen, feinen Manufaktur in Morsum nach den Vorstellungen ihrer Kunden eine individuelle Kette, einen Ring oder Armreif daraus. Aus solchen Funden lassen sich persönliche Stücke fertigen, erklärt Goldschmiedemeister Jonas Raspé. Der zusammen mit seiner Mutter Edda dieses Atelier betreibt. „Seeglas hat etwas Geheimnisvolles“, sagt er, „und die Schmuckstücke einen besonderen Bezug zum Meer. Häufig kommen Kunden mit einem Bernstein, den sie gefunden haben und möchten ein besonderes, individuelles Schmuckstück als Erinnerung an die Nordsee gefertigt bekommen – und manchmal bringen sie auch Seeglas mit“, sagt er. Weil sie am Nordsee-Strand was Schönes gefunden haben. // www.edda-raspe.de
In Friedrichskoog finden regelmäßig „Spülsaumwanderungen“ statt. Der Spülsaum markiert den höchsten Wasserstand der letzten Flut bzw. die Linie, bis zu der die Wellen gelaufen sind. Man bezeichnet ihn auch als Flutsaum. Hier wird alles zusammengeschwemmt, was im Meer treibt. Einige Strandfunde sehen auf dem ersten Blick unscheinbar aus, andere dagegen fallen schon aus der Ferne auf.
Wer schon immer wissen wollte, zu wem die weißen Mini-Platten gehören, die es auch in Zoohandlungen gibt oder welche Bedeutung die schwammähnlichen Gebilde haben, die es hier zu entdecken gibt, sollte an einer Spülsaum-Exkursion unter fachkundiger Führung teilnehmen. Die nächste Wanderung ist am 22. Juni 2016 um 17 Uhr am Friedrichskooger Strand. // www.friedrichskoog.de

Ein sehr begehrtes und doch so seltenes Fundstück an den Küsten ist Bernstein. Das fossile Baumharz ist bekannt für seinen goldigen Glanz nach dem Polieren. Wer möchte, kann sich bei einem Kurs der Schutzstation Wattenmeer z.B. auf Nordstrand, Pellworm, in St.Peter-Ording oder auf Föhr ausführlicher über das „Gold der Nordsee“ informieren und sich ein Schmuckstück daraus herstellen. // www.schutzstation-wattenmeer.de/veranstaltungen

Quelle: Nordsee-Tourismus-Service GmbH

Oberösterreich und die Donauschlinge

Oberösterreich hat nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter einiges zu bieten. Neben den bekannten Skigebieten, dem Dachstein und Hinterstoder, gibt es auch zahlreiche andere kleine Orte. Die kennt nicht jeder, sind aber genauso sehenswert. Vor kurzem habe ich das Donautal besucht. Das sollte man auf jeden Fall gesehen haben!

Eine Besonderheit des oberen Donautals ist die Schlögener Schlinge. Die Donau verläuft dabei wie eine Schlinge, ändert auf nur wenigen Kilometern die Fließrichtung um nahezu 180°. Sie bietet somit eine beeindruckende natürliche Sehenswürdigkeit. Im Jahr 2008 wurde die Schlögener Schlinge von der Bevölkerung zum „Naturwunder Oberösterreichs“ ernannt. Das südliche Ufer liegt am Ortsteil Schlögen, daher auch der Name „Schlögener Schlinge“. Andere angrenzende Orte in der Nähe sind Hofkirchen im Mühlkreis, Niederkappel und Grafenau.

Wanderurlaub in Oberösterreich

Da die Ufer der Schlinge aus hügeliger Landschaft bestehen, bietet es sich an, auf einen höher gelegenen Punkt zu spazieren oder zu wandern. Dabei kann man ein tolles Panorama, wie am Foto, genießen. Gute Ausblickspunkte sind beispielsweise die Burgruine Haichenbach, der „Steiner Felsen“ oder die „Linetshuber Aussicht“. Der Donausteig, der von Passau nach Grein führt, bietet eine ausgiebige Wanderung. Diese führt vorbei an Bächen und kleinen Wasserfällen. Außerdem hat man einen perfektem Blick auf die Donauschlinge, wenn man beispielsweise die Etappe Schlögen-Aschach wählt. Zur Orientierung und für weitere Infos gibt es sogar eine Donausteig-App.

Im Sommer kann man außerdem entlang der Schlinge einen Teil des Donaurradwegs befahren. Doch auch im Winter ist die Gegend sehenswert – beispielsweise an Silvester. Hotels und Orte nähe der Schlinge veranstalten tolle Events mit Feuerwerk direkt über der Donau. Silvester wird somit zu einem wahren Spektakel. Auch ich durfte den Jahreswechsel an der Donau schon feiern und kann es nur empfehlen!

Außenansicht Hotel Donauschlinge bei Nacht

Tipp: Für einen Tagesausflug eignet sich zum Beispiel bei Schlechtwetter eine Fahrt in die deutsche Stadt Passau – hier sollte man sich den Dom St. Stephan ansehen. In Passau gibt es aber auch viele Möglichkeiten zum Flanieren und Einkaufen.

Bezüglich Unterkunft kann man in einem man Hotel an der Donauschlinge einchecken und den Aufenthalt mit einem entspannenden Wellnessvergnügen verbinden. Etwas preiswerter kann man in den Sommermonaten auch auf dem Campingplatz der Freizeitanlage Schlögen nächtigen.

Schlussendlich kann man sagen, dass das Donautal sowohl für Sportbegeisterte, als auch für Entspannung-Suchende ein guter Ort ist, um schöne Urlaubstage zu verbringen. Mit der Schlögener Schlinge als Highlight bietet die Region eine wunderbare Grundlage für Erholung. Spektakuläre Fotos zum Beeindrucken der Freunde und Bekannten sind auch garantiert!

Tiefe Täler und hohe Gebirge: Traditionsurlaub im Herz der Alpen

Urlaub für Geist und Seele, für Körper und Verstand. Kaum ein Urlaubsgebiet vermischt für mich so viele Einflüsse, Traditionen und Möglichkeiten wie die Tiroler Alpen. Von hohen, eindrucksvollen Bergen umrandet, hinab führend in tiefe, hellgrün bewaldete Täler, vorbei an glasklaren Bächen bis hin zu tiefen, kalten Bergseen. Über Kultur und Tradition, Brauchtum und Geschichte. Tirol bietet für mich viel mehr, als nur ein einseitiges Erlebnis. Wer Tirol einmal besucht und sich in die Welt hier verliebt, wird das verstehen und sehen, wie vielseitig und gleichzeitig emotional dieses Land ist.

Voller Überraschungen und Erlebnisse.
Hohe Berge, die zum Skifahren einladen, locken jährlich tausende von Touristen in die Alpenregion. Traditionelle Getränke und Speisen verführen nicht nur mich zu regelmäßigen Ausflügen in die Berge. Die eindrucksvolle Bergwelt Tirols hat für mich auch eine andere Seite: Ein helles Grün in den Tiroler Bergen und klares, kühles Bergwasser laden mich förmlich zu einem einzigartigen Wellnesserlebnis ein. Entspannung in einer naturbelassenen Umgebung. Erstmals hier erlebte ich das Gefühl, Geist und Seele vollkommen baumeln zu lassen. Ich erlebte eine Natur, deren Wirkung einer Massage gleich ist. Reine Luft und klarer Boden verhelfen aber scheinbar nicht nur mir, sondern jedem Urlauber zu einem unvergesslichen und erholsamen Aufenthalt.

Badeteich im Sommerurlaub in Tirol

Natur spüren und erleben.
Mit einem Spaziergang durch die unglaubliche Natur des Landes lasse ich mich gern zum Wandern einladen. Wie von allein erhebt sich stets der Drang, die Natur rund um das Alpengebiet zu erkunden, neue Wege zu entdecken und die außergewöhnliche Flora und Fauna des Landes zu erleben. Neben der atemberaubenden Naturumgebung, die Tirol zu bieten hat, laden hier auch zahlreiche Naturparks zum Träumen und Verweilen, zum Wandern und Entdecken ein. Jeder Einzelne der fünf Naturparks bietet mir einen sensationellen Einblick in die sensible und geschützte Alpenlandschaft. Bei einer Führung durch das Gebiet und weiteren Erklärungen über die besonderen Vorzüge des Landes, lerne ich die Schönheit noch intensiver kennen. Neben wilden Gämsen und weiteren, schon fast normalen Waldbewohnern, begegnet mir dabei auch der majestätische Steinadler, der bereits seit Jahrhunderten als Wappentier des Tiroler Gebietes gilt.

Wellness inmitten der geborgenen Natur.
Tirol bietet mit seiner Landschaft nicht nur Erholung für den Geist. Auch der Körper kommt hier auf seine Gunsten. Im Herzstück der Alpenlandschaft bieten eine Vielzahl international anerkannter Gesundheitszentren eine besondere Erholung für meine Seele. Neben vielerlei Gesundheitsanwendungen für den geschlauchten Körper, erhole ich bei Yogakursen auch meinen Geist. Die Kombination aus den unzähligen Wellnessangeboten und der atemberaubenden Natur macht Tirol für mich zu einem Ort der Ruhe und Entspannung, der Reinigung und des Krafttankens.

Ruheraum im Glückshotel

Traditionsreiches Tirol.
Auch die unglaubliche Traditionsvielfalt Tirols lernte ich kennen und lieben. Durch verschiedenste Brauchtumsveranstaltungen wie das bekannte Almabtreiben und die Fasnachten, bei einem Besuch der alten Schlösser und Burgen oder bei einem Umtrunk in einem typischen Tiroler Gasthaus erlebe ich die einmalige Tradition Tirols, die mich automatisch mitreißt.

Urlaub in Tirol?
Für mich ist ein Hotel am Pillerseetal stets der perfekte Ausgangspunkt für einen erlebnisreichen und doch gleichzeitig erholsamen Kurzurlaub in Tirol. Möchte ich mich von Wellness und Spa verwöhnen lassen, dann suche ich bei Glueckshotel-tirol.com nach einem Zimmer meiner Vorstellung! Im Glückshotel Tirol, direkt im Pillerseetal gelegen, kann man bei verschiedensten Wellnessanwendungen Körper und Geist baumeln lassen und danach direkt einen der vielen anliegenden Wanderwege entdecken! Das Glückshotel trägt nicht nur seinen Namen so. Nein, wer hier unter kommt, erlebt das Glück direkt im schönen Tirol! Doch auch weitere Hotels im Pillerseetal laden mit ihrer traditionellen und hochwertigen Küche und den geräumigen und modern eingerichteten Zimmern zum Verweilen ein. Auch von hier kann ich direkt per Fuß die wunderschöne und einzigartige Natur Tirols erleben und danach bei einem Glas Wein den Blick über das atemberaubende Tal genießen. Weitere Informationen gibt es unter Glueckshotel-tirol.com.

 

Besonderes aus der Region Dachstein

Ein Urlaub im Salzkammergut bietet auch im Herbst und Winter interessante Ausflüge und Entdeckungen. Ob in Bad Goisern, Gosau, Hallstatt oder Obertraun, in allen diesen Orten findet man als Gast zahlreiche Ausflugsziele vor. Das Weltkulturerbe Hallstatt ist dabei ein ganz besonderer Leckerbissen an sich: Hier wurde bereits schon vor über 5.000 Jahren das „weiße Gold“ abgebaut und versorgte die umliegend ansässige Bevölkerung mit einem damals selten vorkommenden Wohlstand. Die interessanten Museen, der Hallstättersee und die Bergwerke sind hier die bekanntesten Ausflugsziele. Dabei wird nicht selten auf die herrliche Landschaft vergessen, die rund um diese Gegend liegt. Gerade im Herbst präsentiert sich die Berg- und Seelandschaft in vollsten farblichen Kontrasten.

Die Wälder sind hier bunt gefärbt, da ein außergewöhnlich hoher Anteil an Laubbäumen vorhanden ist. So lässt sich der Blick auf kräftige Rot- und Orangetöne richten, die sich mit herrlich gelb und grünen Blättermeeren vereinigt. Der Urlaub im Salzkammergut kann nicht zuletzt zu dieser Jahreszeit als Ausgangspunkt individueller Wanderungen genützt werden. Wenn die ersten Bergspitzen mit Schnee bedeckt sind, so ist das Klima entlang des Hallstättersee noch ausreichend warm und angenehm. Zumindest tagsüber lässt sich dies sehr gut genießen, während es nachts bereits ziemlich kalt wird. Nicht zuletzt den Temperaturumständen geschuldet sind zahlreiche Besucher des Salzkammergut noch einmal bestrebt, hinauf in Richtung Bergspitze zu wandern, bevor der Schnee kommt.

Gondel am Hallstättersee

Wenn man den Blick in Richtung Himmel richtet, so wird in dieser Zeit nicht selten ein sattes Blau erkennbar. Dieses schimmernde Blau ist auch im Hallstättersee zu erkennen. Nicht selten befinden sich gerade einige Gleitschirme in luftiger Höhe. Wenn der Wind passt und die ruhige Luft es ermöglicht, so schwingen sich nicht selten Leute in den Schirm, um die wunderbare Herbstatmosphäre aus der Vogelperspektive zu erleben. Ein ähnlicher Anblick ist auch von den Klettersteigen zu erleben. In dieser Region lässt sich das schönste Hobby ganz besonders schön ausleben. Denn das scheinbar süchtig werden am Bewältigen immer höheren und steileren Herausforderungen ist hier wunderbar auszuleben. Ein prickelndes Gefühl entsteht erst wenn man von seinem persönlichen Gipfel herunterlacht.

Neben dem Klettern ist auch der Radsport sehr berühmt. Der Hallstättersee ermöglicht sowohl für Kinder wie auch Anfänger ideale leichte Herausforderungen. Gleichzeitig findet man auch schwierige Trails vor, die sich in Richtung Gipfel winden. Später oben lässt es sich auf die glasklare Wasser der Dachstein-Region blicken. Am Weg hinab warten zahlreiche Hütten, die kulinarische Stärkungen in Form von regionalen Köstlichkeiten anbieten. Danach wird der weitere Aufstieg oder die Abfahrt eine Leichtigkeit.
Der Urlaub im Salzkammergut kann aber auch zu einem kulturellen Highlight werden. Denn hier gibt es in regelmäßigen Abständen interessante Workshops rund um die natürliche Heilkraft beziehungsweise über Schätze der Natur. Zusätzlich werden immer wieder Konzerte von regionalen wie auch internationalen Gruppen angeboten, die tiefgründige Eindrücke in heimische wie auch ferne Musikwelten ermöglichen.

Neben der Naturlandschaft in den Breiten des Dachsteins sind auch Vorträge über die Kulturen ferner Länder angesagt. So werden gerne fernöstliche und afrikanische Reiseberichte vorgetragen. Besonders eindrucksvoll geschieht dies im Zusammenhang mit dem Vortrag von Bildgalerien. Nicht zuletzt aufgrund diese wunderschönen und erlebnishaften Abwechslungen ist die Region rund um Hallstatt ein Weltkulturerbe der besonderen Art.

Außenansicht Haus Stocker im Sommer

Das Salzkammergut ist auch eine ideale Adresse für Familien. Und so finden Jahr für Jahr zahlreiche inländische als auch ausländische Entdeckerfamilien ihren Urlaubsweg nach Hallstatt. Hier ist man der Natur noch nahe geblieben, schillernde Farben und ein umsichtiger Weitblick wurden hier in den letzten Jahrzehnten vorgesehen.
So kann die Region von vielen Gästen und Besuchern profitieren. Dabei gilt es einige Sehenswürdigkeiten, die speziell für Familien eingerichtet wurden. Bei Schönwetter ist die Salzbergbahn in Hallstatt ein überaus spannendes Ausflugsziel. Man sieht bei der rund dreiminütigen Auffahrt ein immens weites Bergpanorama und kann am Ziel angekommen die prähistorischen Gräberfelder bewundern.

Danach lässt sich am Berg eine größere oder kleinere Runde gehen oder wandern und so der ausgiebige Weitblick durch die Region genießen. Entlang der ältesten Pipeline der Welt, der Soleleitung, gelangt man zum Berg. Hier lässt sich die lebensnotwendige Bedeutung des Salzes, die Schicksale, Entbehrungen und Errungenschaften der Menschen in dieser Region näher kommen. Auf Schritt und Tritt findet man zahlreiche Spuren des „weißen Goldes“. Dieser historische Ort ermöglicht den Leuten auch einzigartige Erinnerungen von sich zu speichern. Im Memory of Mankind kann jeder Besucher eine eigene Geschichte hinterlassen. Tief im Stollen können so auf selbsterstellte Keramikplatten Geschichten für zukünftige Generationen verfasst werden.

 

Echo-Wandern – Auf der Suche nach dem siebenfachen Echo

Wanderer, die die einmalige Schweizer Bergwelt nicht nur mit den Augen sondern auch mit den Ohren erleben wollen, können sich auf der neu lancierten Webseite www.echotopos.ch und per App über Standorte mit perfektem Echo informieren. Die Webseite des ersten Echo-Archivs der Schweiz schlägt auch gleich Wanderrouten zu den jeweiligen Standorten vor. Wer zum Beispiel das siebenfache Wanderecho des Kreuzbergs in der Ostschweiz entdecken möchte, braucht nur noch die Wanderschuhe zu schnüren und loszumarschieren.

Ob Einheimischer oder Tourist: Jeder ist herzlich eingeladen, am Echo-Archiv mitzuwirken, einen neu entdeckten Echo-Ort zu registrieren oder auf bewährten Routen dem Ruf der Berge zu folgen. Zur Lancierung des Echo-Archivs im August 2015 wurden erste Echo-Orte in der ganzen Schweiz erfasst. Weitere Orte sollen laufend verifiziert werden. Die drei folgenden Echo-Standorte sind auf der Homepage von Echotopos als rote Punkte auf der Schweizer Landeskarte vermerkt und gelten somit als verifizierte Standorte.

Kreuzberg-Echo-Wanderung

Oberhalb der Alphütte Roslenalpin der Ostschweiz, nicht weit von Vaduz, ist auf einem kleinen Felsvorsprung das Kreuzberg-Echo zu hören. Wer hier kräftig Richtung Berg ruft, erhält ein bis zu siebenfaches Echo zurück. Nicht erschrecken, wenn auch einige Schafe, die unterhalb des Bergs weiden, auf die Klänge antworten. Die Wanderung beginnt bei Stauberen und führt über Saxerlücke bis zur Roslenalp auf 1860 Metern Höhe, alternativ ist sie von Brülisau her möglich. Es empfiehlt sich, den Ausflug über den Chreialpfirst fortzusetzen, dann geht es weiter Richtung Säntis oder hinunter nach Wildhaus. Die Kreuzberge bieten zudem ein optimales Gebiet für alle Kletterbegeisterten. Beispielsweise ist der Mutschen auf 2122 Metern Höhe als höchstgelegener Punkt der südlichen Alpsteinkette einen Besuch wert.

Weitere Informationen unter: www.echotopos.ch/location/kreuzberg

„Echo Wisi Bucher“

In der Region Obwalden kann der Wanderer bei der Toralp im Melchtal, ein wenig abseits des Weges, einen besonders lauten Ruf erschallen lassen. Die Wanderung führt vom unteren Roggenloch in 1525 Metern Höhe Richtung Wolfsbüel über Flöschen und die Torstöcklialp bis zur Alp Tor. Von dort sind es noch 20 Minuten bis zum Wegende, wo ein Echo auf die Reise geschickt werden kann. Der Name „Echo Wisi Bucher“ ist hergeleitet von dem Büchel-Spieler – ein Büchel ist eine Art Alphorn – Wisi Bucher, der ein achtfaches Echo zurückbekam.

Weitere Informationen unter: www.echotopos.ch/location/wisi_bucher

Scära-Fänggin’s Echo-Wandern

Die Route von Furna Hinterbergen nahe Chur zum Berggasthaus Alp Scära in Graubünden ist auf der Wanderkarte leicht zu finden. Bei der Wanderung reicht der Blick weit über grüne Alpweiden. Nahe der Alp Scära hört der Wanderer nach lautem Rufen ein drei- bis vierfaches Echo. Die besten Erfolgsaussichten auf ein gutes Echo haben Echosuchende frühmorgens bei ruhigem Wind und Wetter.

Weitere Informationen unter: www.echotopos.ch/location/scara_fanggins

Das Echo-Archiv ist seit dem 14. August 2015 online: www.echotopos.ch und als kostenlose App für iPhone und Android downloadbar.

Weitere Informationen zu Erlebnissen in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Skigebiete starten in die Skisaison

Das Ötztal - Bild (c) Ötztal Tourismus Sölden

Das Ötztal – Bild (c) Ötztal Tourismus Sölden

In den Alpen öffnen die ersten Skigebiete zum Skifahren. Nach Informationen des Ski-Portals Snowplaza.de werden im Herbst rund 20 Skigebiete in den Alpen geöffnet sein. Außerdem ist in den kommenden Tagen der erste Wintereinbruch in den Bergen angekündigt.

Rund 20 Skigebiete sind jedes Jahr in den Alpen zum Skifahren im Herbst geöffnet. Die genaue Anzahl der Skigebiete, präparierten Pisten und geöffneten Lifte ist dabei abhängig von der Schneelage. Als sicher gilt der Saisonstart der Gletscher-Skigebiete in Höhenlagen von über 3.000 Metern, wo am kommenden Wochenende bis zu 20 cm Neuschnee erwartet werden. Besonders glücklich darüber dürften die Liftbetreiber am Pitztaler Gletscher sein, die nun wie geplant den Skibetrieb aufnehmen. Eine Woche später sollen der Schnalstaler, Kaunertaler und Stubaier Gletscher folgen. Bereits am vergangenen Wochenende ist der Skibetrieb in Sölden gestartet.

Die meisten Pisten sind im Herbst in Saas-Fee und Zermatt in der Schweiz sowie am Mölltaler und Hintertuxer Gletscher in Österreich präpariert. Rund 20 Abfahrtskilometer laden zum Skifahren ein. Auch die Snowparks sind geöffnet. Die Schneehöhen an der Bergstation liegen zwischen 60 und 130 cm. Die Schneequalität ist laut Angaben der Bergbahnen griffig.

Im Oktober sind weitere Skiopenings vor allem in der Schweiz, Frankreich und Deutschland geplant. Interessant ist ein Blick nach Winterberg in Nordrhein-Westfalen. Weil das Skigebiet an der Ruhrquelle eine neue Beschneiungsanlage besitzt und bei Plusgraden Schnee erzeugen kann, könnte wie im vergangenen Jahr bereits im Herbst eine Piste zum Skifahren präpariert werden. Damit wäre Winterberg im Sauerland das erste deutsche Skigebiete, das in die Saison startet. An der Zugspitze ist je nach Schneelage ab Ende Oktober mit dem Skibetrieb zu rechnen. Gleiches gilt auch für die Skigebiete Kitzbühel und Schladming-Dachstein. Die Skisaison in den übrigen Skigebieten beginnt in der Regel erst am letzten November- und ersten Dezember-Wochenende.

Weitere Details und eine fortlaufend aktualisierte Übersicht mit den geöffneten Skigebieten zum Skifahren im Herbst ist unter http://www.snowplaza.de/schneehoehen/ einsehbar.

Quelle: Snowplaza

Die ideale Urlaubsregion für die Familienferien

Mit der Familie verreisen kann das schöne Highlight eines jeden Jahres sein. Für die Familie ist dabei wichtig, dass man in kinderfreundliche Regionen fährt und dazu ein Reiseziel findet, dass viele unterhaltsame Tage garantieren kann. Hier fällt einem der Sommerurlaub im Salzburger Land gleich ein, weil man in eine der unterhaltsamsten Regionen des Urlaubslandes Österreich reist.

Kinder mit Pony

Schon die Stadt Salzburg kann den Urlauber mit seinen vielen bezaubernden Sehenswürdigkeiten erfreuen, doch auch die Bergdörfer dieser Region begeistern als Ausflugsziele, sodass auch Großstadtkinder einmal im Jahr die ländliche Idylle erkunden können. Kulturelle Großevents und viele beliebte traditionelle Festveranstaltungen lassen die Tage im Sommerurlaub im Salzburger Land zu einer Aneinanderreihung schöner Stunden für Alt und Jung werden. Das Highlight für die Familie ist aber das Familienhotel im Salzburger Land, indem auch die kleinsten Gäste immer gastfreundlich aufgenommen werden. Hier können die Eltern sich mit schönen Wellnessprogrammen verwöhnen lassen, weil sie ganz entspannt sind, denn ihre Kinder werden von zuverlässigem Fachpersonal im Familienhotel im Salzburger Land betreut. Bester Service und eine kindgerechte Verpflegung, selbst das Zimmer kann als großzügiger Raum für die Familie ideal sein. So werden die Ferientage zu einem Vergnügen, das Groß und Klein gerne mit schönen Ausflügen in die Umgebung krönen werden. Jetzt freuen sich die Kinder auf die nächste Radtour und eine Wanderung kann zum aktiven Ferienspaß für alle Familienmitglieder werden. Wollen die Kinder Tennis spielen lernen oder möchte sie gerne mal auf einem Pferd reiten, die Urlaubstage sind mit Spaß und Spiel angefüllt.

Ein besonderer Urlaubsort ist Zell am See, wo der Urlauber im gemütlichen Familienhotel im Salzburger Land seine Tage verbringen kann. Hier kann man seinen Urlaub in einer bezaubernden Landschaft von Bergen und Seen verleben. Und ob man sich für einen Sommerurlaub im Salzburger Land entscheidet oder ob man lieber im Winter verreist, immer wird der Urlauber den wunderbaren Ausblick auf den Zeller See genießen. Im Sommer freut sich die Familie auf die Erkundung der vielen Wanderwege dieser Region, im Winter wird der aktive Mensch gefordert, der zu dieser Zeit sich auf den Skipisten tummeln kann. Und möchte man ein tolles Panorama bewundern, dann lohnt der Weg zu einer der beliebten Berghütten, damit man in großer Höhe mal richtig entspannen kann. Für die Familie bringt der Winter viel Spaß, wenn selbst die Kleinsten beim Langlauf und Schneeschuhwandern viel Zeit verbringen können. Im Sommer sucht die Familie gerne das Grün, wenn man beim Golf sich mal ganz aktiv im Urlaub beweisen kann. Schwimmen oder Tennis spielen, die Region um Zell am See ist einfach perfekt für einen Urlaub für die Familie. Ein besonderes Vergnügen wartet auf den Angler am Zeller See, denn hier können Hecht und Zander zum Fangerfolg werden. Selbst die Unterwasserwelt des Sees kann zum Freizeitspaß werden, wenn man sich mit Tauchen die Zeit vertreiben will.

Bergpanorama mit Golfplatz in Zell am See

In Zell am See wartet ein interessantes Besichtigungsprogramm auf jede Familie und eine beeindruckende Architektur bei einem Spaziergang durch die Altstadt. Zell am See kann auch eine wunderbare Fußgängerzone bieten, wobei man hier die vielen Märkte nicht verpassen sollte, wo die Spezialitäten der Region ganz frisch angeboten werden. Der abendliche Spaziergang sollte zur Seepromenade führen und wer sich über die Geschichte der Stadt informieren möchte, der sollte einen Nachmittag mit der Familie im Heimatmuseum verbringen. Aber auch Schloss Rosenberg sowie die Stadtpfarrkirche im romanischen Baustil können jeden Besucher begeistern. Wer mit der Familie Zell am See besucht, der wird keine Minute mit Langeweile verbringen. Dass Österreich ein beliebtes Urlaubsland ist beweist sich sicher, wenn man mit der Familie die Ferienzeit im Salzburger Land verleben kann und hierbei als Urlaubsort Zell am See gewählt hat. Vor allem die Kinder werden viel Spaß am umfassenden Freizeitangebot haben.

Mehr Informationen & Details gibt’s auf Schmittenhof.at!

Zur Kirmes mit Alpabzug schlagen sich die Fribourger die Bäuche voll

Als Höhepunkt der Kirmes in Plaffeien (Fribourg Region) genießen Einheimische und Gäste am Sonntag, dem 27. September 2015, in sechs Stunden ein traditionelles Menü mit acht Gängen. Die Plaffeier Kirmes oder Kilbi, wie sie hier genannt wird, dauert vom 25. bis zum 27. September und fällt dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Alpabzug im Dorf zusammen. Bereits am Samstag kehrt das blumengeschmückte Vieh in einem sehenswerten Umzug nach Plaffeien zurück. Von August bis November finden zahlreiche Kilbis in der ganzen Fribourg Region statt, bei der sich Familien und Freunde nach harter Arbeit über den Sommer zu einem großen Essen versammeln.

Die offizielle Kilbifeier der Fribourg Region, die „Kilbi im Freiburgerland“, fällt 2015 mit einem Alpabzug zusammen. Am Festwochenende, dem 25. und 26. September, werden in Plaffeien über 20.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Die Kilbi, auf Französisch Bénichon genannt, ist ein traditionelles und großes Volksfest in der Fribourg Region.

Feinschmecker dürften sich besonders über das traditionelle Seisler Kilbimenü freuen. An allen drei Tagen können sie es in den Restaurants in und um Plaffeien sowie im Festzelt genießen. Folgende Gerichte machen zusammen das Seisler Kilbimenü aus: Seisler-Voräss (Gulasch aus feingeschnittenem Fleisch und Innereien), Kohlsuppe, Beinschinken und geräucherte Fleischspezialitäten mit Kohl, Karotten und Salzkartoffeln, Lammgigot mit Büschelibirnen, einer nur in Fribourg Region angebauten Birnensorte mit leichtem Karamellgeschmack, außerdem Kartoffelstock und grüne Bohnen, die lokalen Käsesorten Gruyère und Vacherin Fribourgeois sowie eine Dessertspezialität aus gezuckertem Eischnee: Meringues mit Doppelrahm. Nach diesem üppigen Menü verlässt niemand hungrig den Tisch!

Je nach Region unterscheidet sich das Kilbi-Menü in einzelnen Punkten. Die deutschsprachigen Freiburgerinnen und Freiburger essen etwa nicht das Gleiche wie die französischsprachigen. „Für mich persönlich ist das Safranbrot und der Kilbi-Senf am authentischsten für das Kilbi-Menü. Natürlich sind auch viele Dessertspezialitäten sehr typisch“, meint etwa Marleen Fässler vom Freiburger Tourismusverband. Früher wurde das Kilbi-Menü nur in der Familie gegessen, heute bieten es viele Restaurants der Region an.
Weitere Informationen unter: www.fribourgregion.ch/de/kultur-erbe/traditionen/chilbi-freiburger-spezialitaeten/restaurants-chilbi.html

 

Applaudieren für geschmückte Kühe – der Alpabzug

Am Samstag, dem 26. September 2015, findet dann ein weiterer Höhepunkt der Feier statt – der Alpabzug. Unter ohrenbetäubendem Glockengeläut kehren die Hirtenfamilien mit ihren bunt geschmückten Herden von Kühen, Kälbern, Pferden, Ziegen, Hunden und Hühnern nach vier Monaten auf der Alp zurück ins Tal, wo sie unter Applaus von Besuchern und Einheimischen empfangen und gefeiert werden. Ab Nachmittag sorgen DJ Trudi mit „Musik für jedes Herz“ und die Band Stromstoss-Örgeler mit Folklore-Rock für gute Stimmung.

Nach dem Sonntagsgottesdienst können sich Groß und Klein am familiären Bénichon-Mittagessen im Festzelt ein letztes Mal die Bäuche vollschlagen, bevor die Kilbi am Sonntagnachmittag endet.
Weitere Informationen unter: www.benichon.org

 

Kilbis in der ganzen Fribourg Region

Heute hat die Kilbi weitgehend ihren ursprünglich religiösen Charakter verloren und wurde zum Volksfest mit zahlreichen kulinarischen Höhepunkten. Mit der Kilbi im September wird das Ende der landwirtschaftlichen Arbeit auf dem Feld gefeiert, mit der Kilbi im Oktober die Rückkehr der Herden ins Tal nach ihrer Sömmerung auf den Alpen. Die Kilbi ist ein traditionelles Fest, das die Freiburgerinnen und Freiburger schätzen und immer neu erfinden. Das Heuwagenrennen in Charmey, der Gewerbemarkt und der Festzug in Châtel-St-Denis, das Kilbifest in Romont, das Schießen in Fétigny, Vernay oder Rueyres-les-Prés, der folkloristische Markt in Ecuvillens, die Traktor-Kilbi in Corserey oder auch das Senfbrot-Werfen (Nachbildung aus Fichtenholz) in Attalens: Der Kilbi-Brauch erneuert sich konstant, auch wenn weiterhin viele Familien die Tradition des Sonntagsmenüs bei sich zu Hause pflegen. Einige der wichtigsten Kilbi-Feiern neben jener in Plaffeien sind dieses Jahr:

  • –13.09.2015: Freiburg, Bulle und Dörfer in der Umgebung
  • –11.10.2015: Dörfer in La Gruyère
  • –18.10.2015: Châtel-St-Denis
  • –08.11.2015: Düdingen

 

Alpabzüge in der Fribourg Region

In den Monaten September und Oktober ist der Alpabzug das bekannteste der traditionellen Berglerfeste der Region Fribourg. Nach viermonatiger Sömmerung in den Bergen kehren die Viehherden ins Unterland zurück. Bei dieser Gelegenheit kleiden sich die Sennen in der Tracht „Bredzon‟ und die Frauen in ein farbiges Wochenkostüm genannt „Dzaquillon‟. Die Kühe tragen prachtvolle Glocken und einen Strauß bunter Blumen auf dem Kopf. Die Alpabzüge werden normalerweise begleitet vom Verkauf einheimischer Produkte und umrahmt von traditioneller Musik. Die wichtigsten Alpabzüge der Region finden in Semsales, Charmey, Schwarzsee und Albeuve statt. Der Alpabzug in Charmey wird von bis zu 10.000 Leuten besucht.

Einige der wichtigsten Alpabzüge sind dieses Jahr:

 

Weitere Informationen zu Traditionen und Bräuchen der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse Info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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