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Schlagwort: Deutsche Fachwerkstraße

Verborgene Schätze inmitten von Fachwerkspracht – Von Kapellen bis Keller: Die Highlights der Deutschen Fachwerkstraße

Sich Zeit nehmen, durch romantische Gassen schlendern sowie große und kleine Schätze entdecken: Auf einer Städtetour entlang der acht Regionalstrecken der Deutschen Fachwerkstraße gibt es viel zu sehen. Mehr als 100 schmucke Städte von der Elbe im Norden über die Oberlausitz bis zum Bodensee im Süden glänzen mit prächtigem Fachwerk, tollen Bauten und verborgenen Kleinoden.

Kleines Fachwerkjuwel in Mosbach

Im baden-württembergischen Mosbach etwa können Gäste mit dem Haus Kickelhain eines der kleinsten Fachwerkhäuser Deutschlands bewundern – mit nur 26 Quadratmetern Grundfläche und insgesamt 52 Quadratmetern Wohnfläche auf drei Etagen verteilt. Etwas Besonderes ist auch die ehemalige Stiftskirche St.Juliana. Als Folge der Kurpfälzer Religionsdeklaration 1707 wurde das Gotteshaus in den katholischen Chor und das protestantische Kirchenschiff geteilt. Wen die Reise entlang der Regionalroute hingegen nach Bietigheim-Bissingen führt, der sollte das Stadtmuseum Hornmoldhaus besuchen. Die Innenmalereien und das Zierfachwerk aus der Renaissancezeit sind prächtig. Enzaufwärts lohnt ein Blick auf das imposante Eisenbahnviadukt, das zu den schönsten Kunstbauten aus der Frühzeit der deutschen Eisenbahnen gehört. Mehr Infos zu allen Fachwerkstädten gibt es unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de.

Besuch der Laurentiuskapelle in Miltenberg

Auch das fränkische Miltenberg glänzt mit einer prächtigen historischen Altstadt. In der Fachwerkstadt können Gäste zum Beispiel im Apothekenmuseum in die Geschichte des Apotheken- und Medizinwesens eintauchen und am Ortsrand die Laurentiuskapelle bewundern, eine der bedeutendsten gotischen Kapellen in Franken. Nicht allzu weit entfernt liegt das schmucke Ochsenfurt, zu dessen originellsten Baudenkmälern das Lanzentürmchen auf dem Neuen Rathaus mit seiner Spielwerkuhr gehört. Die Uhr gilt als die älteste in Funktion befindliche, von Hand aufgezogene, schmiedeeiserne astronomische Turmuhr Europas.

Das Stadtmuseum Hornmoldhaus beherbergt die stadtgeschichtliche Sammlung der Stadt Bietigheim-Bissingen. Foto: djd / Deutsche Fachwerkstraße / A. Mende

Kellerführung in Bad Langensalza

Manche Schätze sind tief verborgen. Zum Beispiel im „steinreichen“ Bad Langensalza. Etwa einen Meter unter dem Pflaster der thüringischen Stadt liegt der über Jahrtausende gewachsene Travertin – auch Marmor des Nordens genannt. Aus dem porösen Kalkstein wurden bereits im Mittelalter Gebäude errichtet, welche heute noch stehen. Unter ihnen entstanden riesige Keller, die Gäste bei speziellen Kellerführungen besichtigen können. Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden, das liebevoll eingerichtete Haus der Zünfte in der Judengasse im hessischen Grünberg oder die Türmerwohnung im Kirchturm der Homberger Stadtkirche St. Marien: In den Städten entlang der Deutschen Fachwerkstraße locken viele weitere Schätze.

Quelle: djd

Adventlicher Lichterglanz inmitten prächtigen Fachwerks – Besonderes Flair: Weihnachtsmärkte entlang der Deutschen Fachwerkstraße

Bad Camberg: Die Weihnachtsmärkte in den über 100 Städten der Deutschen Fachwerkstraße umgibt ein wahrer Fachwerkzauber und sorgt für ein malerisches Ambiente. Foto: djd/Deutsche Fachwerkstraße/Bad Camberg

Bad Camberg: Die Weihnachtsmärkte in den über 100 Städten der Deutschen Fachwerkstraße umgibt ein wahrer Fachwerkzauber und sorgt für ein malerisches Ambiente.
Foto: djd/Deutsche Fachwerkstraße/Bad Camberg

(djd). Der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln verführt Jung und Alt in der Adventszeit zu einem Bummel über einen der vielen Weihnachtsmärkte in Deutschland. Ein besonderes Flair verströmen die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte in den über 100 Städten und Gemeinden der Deutschen Fachwerkstraße. Von der Elbe über die Oberlausitz bis zum Bodensee bieten sie inmitten der Kulisse prächtiger Fachwerkhäuser Budenzauber und Lichterglanz, regionale Spezialitäten und ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm. Viele Geschäfte in den Innenstädten haben längere Öffnungszeiten, und weihnachtliche Stadtführungen laden zu einem Rundgang ein. Unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de gibt es mehr Informationen.

Gauklermeile in der Oberlausitz

Verführerische Düfte ziehen über die altehrwürdigen Mauern der Stadt Mühlhausen/Thüringen, wenn der Weihnachtsmarkt auf dem historischen Untermarkt und am Kristansplatz seine Pforten öffnet. In der Stadt der Türme weilten einst der Reformator Thomas Münzer und der Komponist Johann Sebastian Bach. Bei einem Gläschen Glühwein, einer leckeren Thüringer Rostbratwurst oder frischem Weihnachtsbrot aus dem Backofen kann man es sich gut gehen lassen.

Sehr gemütlich ist auch der Adventsmarkt in Königslutter am Elm rund um die Stadtkirche. Vom 15. bis 17. Dezember locken hier 40 weihnachtlich geschmückte Stände, Konzerte und Führungen oder etwa eine Krippenausstellung mit mehr als 100 Exemplaren aus aller Welt. Ein Publikums-Liebling im Oberland der Oberlausitz ist wiederum der Historische Ruprechtmarkt in Ebersbach-Neugersdorf. Vom 21. bis 23. Dezember verwandelt sich das Spree-Eck in eine Gauklermeile mit traditionellem Handwerk und leckeren Speisen.

Mittelalterliches Treiben im Alten Schloss Höchst

Hunderte von Lichtern hüllen die Giebel der Fachwerkhäuser während der Adventszeit im nordhessischen Fritzlar in märchenhaften Schein. In den Höfen und Scheunen präsentieren Kunsthandwerker am dritten Adventswochenende ihre hochwertigen Produkte, Künstler ziehen von Hof zu Hof und lassen ihre weihnachtliche Musik erklingen.

Nicht zuletzt wegen der malerischen Kulisse der Fachwerkaltstadt, des Höchster Schlosses und der Justinuskirche bezaubert der Höchster Weihnachtsmarkt im Westen Frankfurts. 2017 sind bei diesem Erlebnis erstmals Ritter mit ihrem mittelalterlichen Treiben im Schloss und Schlossgraben dabei. Auch in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau und im baden-württembergischen Gengenbach können sich Besucher der Weihnachtsmärkte auf viele Highlights freuen: So verwandeln sich beispielsweise die imposanten Fassaden der Rathäuser in riesige Adventskalender mit kunstvollen Motiven und Bildern hinter den Fenstern.

Die Deutsche Fachwerkstraße

Auf über 3.500 Kilometern führt die Kulturstraße von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis hin zum Bodensee im Süden. Die Deutsche Fachwerkstraße verbindet nicht nur einmalig schöne Landschaften, geschichtsträchtige Schauplätze und liebevoll restaurierte Baudenkmäler, sondern vor allem auch die Menschen, die darin leben, arbeiten und sich fürs Fachwerk engagieren. Die Kulturstraße ist in sieben Regionalstrecken unterteilt. Eine Gesamtübersicht mit detaillierter Beschreibung der über 100 Fachwerkstädte kann man unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de als pdf-Datei herunterladen.

 

Natur genießen – Fachwerk entdecken: Erlebnisreicher Aktivurlaub entlang der Deutschen Fachwerkstraße

(djd/pt). Rund 100 Städte von der Elbmündung bis zum Bodensee liegen an der Deutschen Fachwerkstraße. Sie sind prunkvoll oder romantisch, bekannt als Kurbad, Festspielort oder geschichtsträchtiger Schauplatz. Der Reiz der rund 2.800 Kilometer langen Ferienstraße liegt nicht nur in der facettenreichen Fachwerkkunst, die allerorts zu bewundern ist, sondern auch in ihren vielseitigen Urlaubsmöglichkeiten. Jede der sieben Regionalrouten hat ihren eigenen Charme und lässt sich auf unterschiedlichste Weise entdecken: ob mit dem Fahrrad, dem Auto, dem Wohnmobil oder auf Schusters Rappen.

Viele der reizvollen Fachwerkstädte liegen an Seen oder Flüssen und bieten dadurch Möglichkeiten zum Wassersport in all seinen Facetten. Foto: djd/Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.

Für Wandertouren perfekt

Umgeben von einer ursprünglichen Natur, sind viele der Städte entlang der Deutschen Fachwerkstraße perfekte Ausgangspunkte für Aktivitäten an der frischen Luft. Wanderwege führen in umliegende Mittelgebirgslandschaften wie Harz, Weserbergland, Vogelsberg, Odenwald, Thüringer Wald oder Schwarzwald. So lassen sich Kultur und Bewegung bestens miteinander verbinden. Herborn im Dilltal beispielsweise ist nicht nur bekannt für seine prachtvolle Altstadt mit Baudenkmälern wie dem wappengeschmückten Rathaus oder der 800-jährigen Stadtkirche, sondern es ist auch ein wahres Wanderparadies. Über einen Zuweg ist die romantische Fachwerkstadt mit dem Rothaarsteig im Sauerland verbunden. Außerdem startet hier mit dem 235 Kilometer langen Westerwaldsteig einer der Top-Wanderwege in Deutschland.

Fachwerkkunst und Radlspaß

Wer lieber mit dem Drahtesel unterwegs ist, findet an der Deutschen Fachwerkstraße ebenso zahlreiche Möglichkeiten. So lässt sich die landschaftliche Vielfalt der Regionalstrecke „Von der Elbe ins Weserbergland“ bestens mit dem Rad erkunden. Auf Nebenstraßen und Feldwegen gelangen Pedalritter ohne große Steigungen aus dem gebirgigen Süden Niedersachsens bis an die Elbmündung. Ideal für Familien ist eine Tour auf dem Weserradweg von Hannoversch Münden in Richtung Nienburg. Bereits der Ausgangsort mit seinem gewaltigen Welfenschloss ist eine Besichtigung wert. Der Radweg verläuft entlang der Weser ohne große Steigungen. Da der nächste Fähranleger nie weit ist, können müde Radler mit einem Fahrgastschiff wieder ein Stück Richtung Startpunkt gebracht werden. Viel zu sehen gibt es auch auf dem Radfernweg entlang der Teilroute „Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee“. Auf einer Gesamtlänge von 844 Kilometern zeigt er die abwechslungsreiche Landschaft Baden-Württembergs.

Campen am Wasser

Viele der Fachwerkstädte liegen an Flüssen und Seen und bieten damit beste Voraussetzungen für Wassersport. Sei es Baden und Kanufahren im Werratalsee bei Eschwege oder Segeln am Bodensee bei Meersburg. In der Nähe der Gewässer wartet oft ein Campingplatz oder Wohnmobilstellplatz – perfekt für Urlauber, die entlang der Deutschen Fachwerkstraße campen wollen. Mittelalterliche Märkte und Feste, Konzerte sowie spannende Erlebnisführungen sorgen für zusätzlichen Spaß in den Fachwerkstädten. Unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de gibt es ausführliche Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen entlang der Ferienstraße.

Broschüren zur Urlaubsplanung

  • Eine neu aufgelegte Wohnmobil-Broschüre der Deutschen Fachwerkstraße weist die schönsten Wohnmobilstellplätze entlang der Ferienstraße aus. Sie enthält ausführliche Angaben über Lage, Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Gebühren.
  • Die Radwegekarte „Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee“ macht Vorschläge zu insgesamt 13 Tagestouren, informiert ausführlich über Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Städten sowie über den Streckenverlauf mit Höhenprofil.
Die Broschüren wie auch eine Gesamtübersicht der sieben Regionalstrecken können unter www.deutsche-fachwerkstrasse.de bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Quelle: djd/Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V.

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