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Farbenfrohe Blütenpracht: Das Alte Land am Elbstrom nahe Hamburg ist im Frühjahr eine Reise wert

Die "Obstroute" führt in zwei Schleifen von 36 und 37 Kilometern Länge durch die Region - Start und Ziel kann beispielsweise die Hansestadt Stade (siehe Bild) sein, auch von der Hansestadt Buxtehude aus wunderbar erradelbar. Foto: djd / Stade Tourismus / Martin Elsen

Die „Obstroute“ führt in zwei Schleifen von 36 und 37 Kilometern Länge durch die Region – Start und Ziel kann beispielsweise die Hansestadt Stade (siehe Bild) sein, auch von der Hansestadt Buxtehude aus wunderbar erradelbar.
Foto: djd / Stade Tourismus / Martin Elsen

Im Frühjahr erwacht bei den Deutschen aufs Neue die Reiselust. Die meisten starten mit einem Kurztrip in heimische Gefilde in die Saison. Ein besonderer Tipp ist jetzt die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom, das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Kaum eine Gegend dürfte zu dieser Zeit in einer solch faszinierenden Blütenpracht erstrahlen. Der Obstmarschenweg führt vom Obstgarten Altes Land bis nach Kehdingen, auf der Strecke entlang der Elbe liegen Gehöfte mit reetgedeckten Fachwerkhäusern, große Obsthöfe, Hofläden sowie kulturelle Highlights.

Kirschen, Äpfel und ein Blütenfest

Zur Obstblüte ab Ende April erstrahlen über 18 Millionen Bäume in einer wahren Blütenpracht. Es beginnt mit der weißen Kirschbaumblüte, kurz danach folgt dann bereits die rosa Apfelbaumblüte. Passend zum Farbenmeer feiert das Alte Land am ersten Wochenende im Mai sein großes Blütenfest in Jork. Mit der Fähre empfiehlt sich ein Abstecher in die benachbarte Metropole Hamburg zum parallel stattfindenden Hafengeburtstag, dem größten Hafenfest der Welt.

Das Alte Land ist vor allem maritim geprägt. Zum einen sind auf der Elbe dicke Pötte zu bestaunen, die riesigen Containerschiffe dürften wohl jeden Besucher beeindrucken. Aber auch das Klima der Region wird vom Meer bestimmt und begünstigt damit wesentlich den Obstanbau. Maritimität kann man jederzeit hautnah spüren, beim Blick vom Deich auf die Elbe, auf die Leuchttürme und die malerischen Kapitänshäuser. Landeinwärts bezaubern die idyllischen Nebenflüsse der Elbe. Per Ausflugsschiff genießt man in der gesamten Urlaubsregion den wasserseitigen Blick auf die blühenden Obstplantagen.

Das Alte Land am Elbstrom mit dem Rad entdecken

Besonders gut lässt sich die Region in ihrer ganzen Blütenpracht mit dem Fahrrad entdecken. Abwechslungsreiche Tagesausflüge bieten zehn ausgeschilderte Thementouren von 35 bis 65 Kilometer Länge. Die „Obstroute“ etwa führt in zwei Schleifen von 36 und 37 Kilometern Länge durch die Region – zum Teil mitten durch die Obstplantagen. Start und Ziel ist in den Hansestädten Stade oder Buxtehude, im Mittelpunkt steht der Obstgarten Altes Land.

Auch ein Teil des Elberadwegs führt entlang der elbnahen Orte durch die Region – die Route ist 2016 zum zwölften Mal in Folge vom ADFC zum beliebtesten Radfernweg Deutschlands gekürt worden. Ab Ostern geht auch wieder der Elbe-Radwanderbus auf große Fahrt durchs Alte Land am Elbstrom. Der Freizeitbus mit Fahrradanhänger ist eine bequeme und kostengünstige Gelegenheit, die Region per Bus und Rad, aber auch per Bus und zu Fuß zu erkunden.

Veranstaltungen in der Region Altes Land am Elbstrom

2017 dürfen sich Einheimische und Gäste auf viele Events freuen. Vom 5. bis 7. Mai etwa findet das Blütenfest in Jork statt, am selben Wochenende lohnt sich ein Abstecher per Fähre auf der Elbe zum Hamburger Hafengeburtstag. Klassikfreunde kommen am 19. Mai beim „Klassik-Open-Air“ im Klosterpark Harsefeld auf ihre Kosten, der Wikinger-Markt steigt vom 25. bis 28. Mai in Jork.

Zahlreiche Besucher werden vom 3. bis 5. Juni beim Pfingstmarkt in Neukloster und am 11. Juni beim Radler- und Skatertag in Drochtersen erwartet. Besuchermagneten sind die Stadtfeste in den Hansestädten Buxtehude und Stade. Vom 9. bis 11. Juni wird in Buxtehude gefeiert, vom 15. bis 18. Juni in Stade. Alle Informationen gibt es unter www.urlaubsregion-altesland.de.

Quelle: djd / Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e.V.

 

Äpfel soweit das Auge reicht: Es ist Erntezeit in der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom

Äpfel am Baum, © Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e.V.

Blühende Apfelbäume tauchten die Urlaubsregion zur Frühlingszeit in ein rosarotes Meer aus Blüten, der Sommer ließ die Blüten zu Äpfeln reifen – und nun ist Erntezeit im Alten Land am Elbstrom! Jedes Jahr ab Ende August werden die frischen Äpfel gepflückt, und bis in den November hinein erfreuen die rot-leuchtenden Früchte Auge und Gaumen in zahlreichen Hofläden, Hofcafés oder auf einem der bunten Hoffeste. Eine Radtour durch die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom ist gerade zur Erntezeit ein ganz besonderes Erlebnis für Augen, Nase und Gaumen! Der Elbe-Radwanderbus bringt Radfahrer und Spaziergänger an die elbnahen Ausflugsorte der Region.

Süßer Gala, säuerlicher Gloster – Knackiger Genuss mit klangvollem Namen

Die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom ist besonders geprägt vom Obstanbau entlang der Elbe und eine der traditionsreichsten Landschaften Norddeutschlands. Gehöfte mit großen reetgedeckten Fachwerkhäusern und den weitreichenden Obsthöfen mit Apfel-, Birnen-, Pflaumen- oder Kirschbäumen bestimmen das Bild.
Zur Obstblüte verzaubert diese Region jedes Jahr Besucher aus aller Welt – doch richtig lecker wird es in der herbstlichen Erntezeit, wenn in den urgemütlichen Hofläden die bunten knackigen Früchte angeboten werden und sich in den Hofcafés und Restaurants alles um den Apfel dreht. Zwischen September und November stellen die Altländer Apfeltage ein besonderes kulinarisches Highlight dar. Wenn ab September die roten Äpfel an den Bäumen leuchten, stehen süßer Apfelkuchen, Apfelaufläufe oder deftige Apfelpfanne und Apfel-Cordon Bleu auf den Speisekarten der regionalen Restaurants und Cafés. Auch in den Hofläden steht der Apfel dann im Mittelpunkt des Geschehens. Neben erntefrischen Äpfeln in mehr als 30 Haupt- und sogenannten Clubsorten werden auch Apfelchips, Apfelkonfitüren, Apfelgummibärchen oder frische Apfelsäfte und sogar Apfelsecco angeboten.

Am 8. und 9. September im Rahmen der Altländer Apfeltage der „Tag des offenen Hofes“ im Obstgarten Altes Land statt. Verschiedene Obsthöfe heißen Besucher an dem Wochenende herzlich willkommen. Neben Obsthofführungen wird ein abwechslungsreiches Programm rund um den Apfel für Groß und Klein geboten! Auch eine Radtour zu den verschiedenen Höfen auf der Obstroute bietet sich gut an.
Ein weiterer Höhepunkt ist das Apfelfest in Steinkirchen am 16. September. Hier findet die Krönung der neuen Apfelkönigin des Alten Landes „Ollanner Appelkeunigin“ statt. Ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Shantychor, einem legendären Kuchenbuffet und verschiedene Kunsthandwerker warten auf gutgelaunte Besucher.
Auch beim Kehdinger Apfeltag am 7. Oktober 2012 dreht sich zwischen Drochtersen und Balje im Norden der Urlaubsregion wieder alles um den Apfel. Umrahmt wird das Fest von einem verkaufsoffenen Sonntag in Kehdingen sowie einer bunten Veranstaltungsmeile in Drochtersen und einem Familienprogramm mit Spielen für Jung und Alt. Natürlich dürfen auch beim Kehdinger Apfelfest gastronomische Angebote rund um den Apfel, Obsthofführungen sowie der Verkauf regionaler und saisonaler Produkte in den verschiedenen Hofläden nicht fehlen.

Äpfel im Winterschlaf… Oder warum gibt´s im Frühling noch knackfrische Äpfel?

Besonders zur Erntezeit ist es für Apfelliebhaber und andere Obstgenießer spannend zu erfahren, welchen Weg die knackigen Früchte vom Baum bis hin zum Verbraucher nehmen und wie sich ein Obstbaum im Laufe seines Lebens entwickelt. Darum bieten zahlreiche Obsthöfe im Alten Land am Elbstrom Hofführungen oder weitere Angebote an, bei denen Wissenswertes über den Obstanbau an der Niederelbe vermittelt wird. Urlauber können mit dem „Obsthof-Express“ Erlebnisfahrten durch die Obstplantagen unternehmen und alles rund um den köstlichen Apfel – vom Pflanzenanbau über fruchtschonende Ernte bis hin zur sauerstoffreduzierten Lagerung des Obstes über den Winter – erfahren.
Als Krönung eines solch lehrreichen Tages auf dem Obsthof wird abschließend auf manchen Höfen das Ablegen des „Apfeldiploms“ oder des „Kleinen Obsthofabiturs“ angeboten. Hier müssen die Besucher beim Äpfel schälen oder dem Erkennen verschiedener Apfelsorten ihr jüngst erlangtes Wissen auf locker-spaßige Art und Weise unter Beweis stellen und können anschließend stolz ihre Urkunde mit einem Bildungsabschluss der besonderen Art präsentieren.
Wer einmal das Entstehen eines Apfels von der Blüte bis hin zur reifen Frucht ganz persönlich erleben möchte, sollte „Apfelpate“ werden. Auf dem „Apfelpatenhof“ der Familie Axel Schuback in Jork ist es möglich, Pate oder Patin eines „eigenen“ Apfelbaumes zu werden und ein Jahr lang die Entwicklung des „eigenen“ Baumes mit zu verfolgen. Zur Blüte- und zur Erntezeit kann der mit dem Namen seines Paten gekennzeichnete Baum natürlich auch „besucht“ werden und im Herbst dürfen alle Früchte dieses Baumes selber geerntet werden.

Auf der Obstroute durch den Obstgarten Altes Land

Kleine Apfelbäume, die sich unter ihrer Last biegen, Großkisten oder ganze Anhänger voll roter, frischer Früchte und überall der Duft nach frischen Äpfeln – nicht nur im Frühling ist es ein Erlebnis, durch die blühenden Apfelplantagen zu radeln. Ebenso eindrucksvoll ist es, während der Apfelernte mit dem Drahtesel das Alte Land am Elbstrom zu erkunden und die Ernte der Äpfel hautnah mitzuerleben. Auf der „Obstroute“ radelnd lassen sich die Schönheiten des größten geschlossenen Obstanbaugebiets in Deutschland entdecken. Sie führt in zwei Schleifen von 36 und 37 km Länge durch die Region. Das Logo der Obstroute weist dem Radler den Weg: Der grüne Apfel und die rote Kirsche, abgebildet in einem roten Fahrradreifen leiten entlang der sich idyllisch zur Elbe schlängelnden Flüsschen Schwinge, Lühe und Este oder dem großen Strom selbst, vorbei an Kirsch- oder Apfelbäumen bis hin zur Hansestadt Stade und der Märchenstadt Buxtehude.
Es geht vorbei an zahlreichen Obsthöfen und über idyllische Wege durch die Obstplantagen, über die weiße Hogendiekbrücke und zum Lühe-Anleger. Hier lohnt sich ein Blick über den Deich und zu den „dicken Pötten“ auf der Elbe.

In Jork ist der Besuch des „Gräfenhofes“ ein „Muss“ – zu den Öffnungszeiten des Jorker Rathauses ist dieses historische Gebäude auch für Besucher geöffnet. Ebenso sehenswert sind das Fachwerkensemble der „Bürgerei“, die Kirchen in Jork und Borstel oder das „Museum Altes Land“ sowie der neu gestaltete Obstlehrpfad. Beeindruckend: die wertvollen Orgeln. Zahlreiche interessante Veranstaltungen und Angebote finden während der Altländer Apfeltage von September bis Erntedank rund um Jork statt: Ob Apfelfest oder Hofbesichtigung – alles dreht sich um die frischen Früchte.
Die Hansestadt Stade oder Märchenstadt Buxtehude sind gute Ausgangs- oder Zielpunkte einer Tour auf der Obstroute. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Obstkuchen in einem der gemütlichen Restaurants und Straßencafés, zwischen engen Fachwerkgassen oder am historischen Hansehafen beginnt ein erlebnisreicher Radlertag – oder klingt ein ebensolcher gemütlich aus.

Quelle: Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe e.V.

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