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Königliche Stadt am Meer: Zehn Gründe für einen Besuch Den Haags

Mit über 500.000 Einwohnern ist Den Haag die drittgrößte Stadt in den Niederlanden und belegt mit jährlich rund 51 Millionen Besuchern den zweiten Platz der meistbesuchten Touristenstädte in Holland. Und doch gibt es noch einiges Unbekanntes zu entdecken. Die Stadt hat jede Menge zu bieten – von der Lage direkt an Meer, über Museen von Weltrang bis hin zu wahrhaft königlichen Attraktionen. Wir nennen zehn Gründe, warum man diesen Sommer nach Den Haag reisen sollte.

Dünen in Scheveningen - Bild: NBTC

Dünen in Scheveningen – Bild: NBTC

1. Stadt am Meer
Den Haag bietet seinen Besuchern zwei Destinationen in einer: Stadt und Strand. Es ist die einzige Stadt in den Niederlanden, die sich direkt am Meer befindet. Touristen haben die Möglichkeit, die reiche Kultur im historischen Stadtzentrum aufzusaugen und im Anschluss die Seele barfuß am Strand in Scheveningen baumeln zu lassen. Denn zum Strand braucht man weniger als 15 Minuten – bequem mit der Straßenbahnlinie 9 zu erreichen.

Sehenswert: Grand Hotel Amrăth Kurhaus Den Haag Scheveningen, Gevers Deynootplein 30, 2586 CK Den Haag.

2. Sitz des Königshauses
Seit Jahrhunderten ist die Stadt Sitz der königlichen Familie der Niederlande. Besucher können zahlreiche historische Denkmäler der Oranier sowie den Arbeitspalast bewundern, auf königlichen Routen wandeln und bei dem Lieblingsadressen von König Willem-Alexander und Königin Máxima shoppen.

Sehenswert:
Palast Noordeinde (Paleis Noordeinde), Arbeitsplatz von König Willem Alexander, Noordeinde 68, 2514 GL Den Haag.
Palastgarten (Paleistuin), Prinsessewal, 2513 EE Den Haag.
Palast Huis ten Bosch, Wohnsitz von Prinzessin Beatrix, vom Bezuidenhoutseweg sichtbar.
Escher in het Paleis, ehemaliger Winterpalast von Königin Emma Prinsjesdag, Beginn des neuen Parlamentsjahres mit der Thronrede König Willem Alexanders, 15. September, zeremonielle Tour vom Palast Noordeinde bis zum Rittersaal.
Königliche Hoflieferanten, in ganz Den Haag finden sich Geschäfte, die das königliche Wappen als Hoflieferanten tragen dürfen, wie z.B. die älteste Bäckerei der Stadt `t Bakkertje.

Vredespaleis - der Friedenspalast. Bild: Den Haag Marketing

Vredespaleis – der Friedenspalast. Bild: Den Haag Marketing

3. Internationale Stadt des Friedens und der Gerechtigkeit
Den Haag ist gleichzusetzen mit internationalem Recht, Frieden und Diplomatie. Mehr als 160 internationale Organisationen haben ihren Sitz in Den Haag, darunter der berühmte Friedenspalast, der Internationale Gerichtshof (ICC) und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), die sich dem Weltfrieden verschrieben haben.

Sehenswert: Friedenspalast (Vredespaleis), Carnegieplein 2, 2517 KJ Den Haag.

Museum Humanity House, Besucher schlüpfen in die Haut eines Flüchtlings, Prinsjesgracht 8, 2512 GA Den Haag.

Niederländisches Parlament und Mauritshuis am Ufer des Hofvijver. Bild: Den Haag Marketing

Niederländisches Parlament und Mauritshuis am Ufer des Hofvijver. Bild: Den Haag Marketing

4. Politisches Herz der Niederlande
Die Stadt ist das politische Zentrum der Niederlande. Zu finden ist das politische Herz in Het Binnenhof (Parlamentsgebäude), dort, wo über die Zukunft der Niederlande entschieden wird. Andere wichtige Orte sind der Ridderzaal (Rittersaal) und der Hofvijver (See vor dem Regierungsgebäude).

Sehenswert:
Rittersaal, Binnenhof 8a, 2513 Den Haag.
Führungen durch den Binnenhof vom Rittersaal über die Erste und Zweite Kammer, ProDemos Binnenhof, Hofweg 1.

5. Hochkarätiges Kulturangebot
Den Haag beheimatet eine Fülle an Museen und Attraktionen. Mit moderner Kunst, intimen Theaterstücken, klassischen Meisterwerken und weltberühmten Museen bietet die Stadt das ganze Jahr ein prächtiges kulturelles Potpourri.

Sehenswert:
Gemeentemuseum Den Haag, Stadhouderslaan 41, 2417 HV Den Haag: Das Museum beherbergt die weltweit größte Mondrian-Sammlung.
Fotomuseum Den Haag: Hollands jüngste museale Einrichtung für Fotografie.
Escher in het Paleis, Lange Voorhout 74, 2514 EH, Den Haag: Das Museum im ehemaligen Palast der königlichen Familie zeigt die trügerischen, optischen Illusionen des Grafikers Maurits Cornelis Escher.
Mauritshuis Museum, Plein 29, 2511 CS Den Haag: Das klassizistische Gebäude unterhält das königliche Gemäldekabinett.
Panorama Mesdag: Das Panorama ist Europas größtes Rundgemälde und zeigt das Fischerdorf Scheveningen mit Strand, Meer und Dünen im Jahr 1880.

6. Shoppen, 7 Tage die Woche
Aufgrund ihres charmanten historischen Stadtkerns, dessen Geschäfte an sieben Tagen die Woche zum Shoppen einladen, wurde die Stadt mit dem Titel „Bestes Stadtzentrum in den Niederlanden 2013-2015“ ausgezeichnet. In einem kompakten Gebiet sind Vintage- und Modegeschäfte sowie Kaufhäuser und Galerien fußläufig zu erreichen.

Sehenswert:
Haagsche Passage (erbaut von 1882-1885 nach Pariser Vorbild), zwischen Spuistraat, Hofweg und Buitenhof.
Frederik Hendriklaan, ein Kilometer lange Einkaufsstraße mit individuellen Geschäften.
De Haagse Bluf, ein Platz mitten im Stadtzentrum mit Geschäften, deren Fassaden Kopien von historischen Gebäuden darstellen.
De Haagsee Markt, größter Freiluftmarkt Europas mit vielen exotischen Waren, Herman Costerstraat, Straßenbahnlinien 11 und 12.
Denneweg, eine der ältesten Straßen von Den Haag mit zahlreichen Antiquitätenhändlern.

7. Von frischem Fisch bis hin zu exotischer Küche
Ein Besuch Den Haags bietet eine Fülle an Wahlmöglichkeiten für alle Geschmäcker. Auf der Suche nach hippen Restaurants lohnt sich ein kulinarischer Ausflug zur Avenue Culinaire, bei der es sich an einer der schönsten Grachten Den Haags entspannen lässt.

Sehenswert: Avenue Culinaire: Dunne Bierkade, Bierkade en Groenewegje.

8. Grüne Stadt
In Anbetracht der Bevölkerungsdichte in den Niederlanden sind Besucher Den Haags immer wieder erstaunt, so eine Vielzahl an üppigem Grün in der ganzen Stadt zu finden. Parks, Wälder, Dünen und zahlreiche Grünflächen, die insgesamt über 400 Hektar in Anspruch nehmen, was bedeutet, dass nicht weniger als ein Drittel der Stadt grün ist.

Sehenswert:
Palastgarten (Paleistuin), Prinsessewal, 2513 EE Den Haag
Westbroekpark, Eingang am Kapelweg, Straßenbahnlinie 9 und Buslinie 21.
Malieveld, große Grünfläche auf der viele Festivitäten stattfinden, wie z.B. Zirkus, Flohmärkte oder Musikveranstaltungen.

Grachten in Den Haag - Bild: NBTC

Grachten in Den Haag – Bild: NBTC

9. Grachtenstadt
Nicht nur Amsterdam wird durch wunderschöne Kanäle bereichert, auch Den Haag darf rund 400 Jahre alte Grachten sein Eigen nennen. Eine Bootstour, De Ooievaart, bietet Besuchern der Stadt die Möglichkeit, die alten und neuen Teile Den Haags ebenso wie die königlichen Stallungen oder die königlichen Gärten aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Sehenswert: Bootstrip auf den Grachten, De Ooievaart, Bierkade 18b, während der Ferien täglich um 15 Uhr.

10. Festivalstadt
Den Haag präsentiert sich bereits seit Jahren als Festivalstadt. Eines dieser Festivals ist Parkpop, eines der größten frei zugänglichen Popfestivals in Europa. Es findet in diesem Jahr am 28. Juni statt. Desweiteren lockt das Festival Classique Freunde von Klassikmusik in die Stadt – die Konzerte werden vielfach an außergewöhnlichen Orten aufgeführt, wie etwa auf einer Wasserbühne. Das „Tong Tong Fair“ ist eine der größten eurasiatischen Veranstaltungen der Welt: auf dem Malieveld im Stadtzentrum wird vom 27. Mai bis zum 7. Juni eine Mischung aus asiatischem Markt, Kulinarik-Festival und Kultur geboten.

Sehenswert:
Tong Tong Festival, Malieveld, 27. Mai bis 7. Juni
Festival Classique, klassische Konzerte in der ganzen Stadt, z.B. auf einer Bühne auf dem See Hofvijver, 18. bis 21. Juni.
Night at the Park, Sommerabendkonzert, 27. Juni, Zuiderpark
Parkpop, 28.Juni, Zuiderpark.
Internationales Feuerwerkfestival in Scheveningen, 14.,15. Und 21., 22. August, am Pier von Scheveningen.

Weitere Informationen: www.denhaag.com; www.holland.com

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Grand Tour of Switzerland: ab 1170 Euro die Höhepunkte der Schweiz in neun Tagen erleben

Atemberaubend ist die Fahrt über die kopfsteingepflasterte Tremola an der Südflanke des Gotthardpasses, die in halsbrecherischen Serpentinen von der Passhöhe nach Airolo führt.  (c) Schweiz Tourismus

Atemberaubend ist die Fahrt über die kopfsteingepflasterte Tremola an der Südflanke des Gotthardpasses, die in halsbrecherischen Serpentinen von der Passhöhe nach Airolo führt. (c) Schweiz Tourismus

Das Switzerland Travel Centre (STC) bietet für die neu lancierte Grand Tour of Switzerland attraktive Angebote. Ab 1260 Schweizer Franken (rund 1170 Euro) erleben Schweizurlauber in neun Tagen die Höhepunkte der Schweiz auf einer Reise. Im Preis inbegriffen sind acht Übernachtungen in 3-Sterne-Hotels, ein Mietwagen und weitere Leistungen. Für einen Aufpreis sind auch 4- oder 5-Sterne-Häuser buchbar. Die Reise auf der Grand Tour of Switzerland führt vorbei an idyllischen Seen, durch vier Sprachregionen und über spektakuläre Alpenpässe.

Das Angebot vom STC umfasst Übernachtungen in den Städten Zürich, St. Gallen, Davos, Lugano, Zermatt, Montreux, Gstaad, Luzern sowie einen handlichen Reiseführer und eine Schweizer Straßenkarte mit allen Höhepunkten der Grand Tour of Switzerland. Für die Fahrt in das autofreie Zermatt ist außerdem ein Bahnticket zwischen Täsch und Zermatt inklusive. Wer mit dem eigenen Wagen unterwegs ist oder wessen Mitreisende bereits einen Mietwagen gebucht haben, kann auch lediglich die Übernachtungen in den Hotels ohne Mietwagen buchen. Acht Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel sind ab 995 Schweizer Franken pro Person buchbar. Die Preise sind abhängig von Zimmerart, Mietwagen-Klasse und nach Verfügbarkeit. Die Angebote sind buchbar beim Switzerland Travel Centre unter www.stc.ch.

 

Die Tour in der Übersicht

Die Reise auf der Grand Tour beginnt in Zürich, wo Gäste die schmucke Altstadt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken können. Am nächsten Tag führt die Tour in die Ostschweiz nach St. Gallen mit dem Stiftsbezirk, der mit der barocken Kathedrale, Bibliothek und Stiftsarchiv in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Nach der abwechslungsreichen Fahrt in die Alpenstadt Davos in Graubünden am dritten Tag, können die Grand-Tour-Entdecker in der Ruhe und Natur der Bergwelt verweilen. Über den spektakulären Julierpass führt die Route am vierten Tag weiter nach Lugano im Tesin. Dem Spaziergänger am Lago di Lugano erschließt sich die Schweiz von ihrer mediterranen Seite. Am nächsten Reisetag schlängelt sich die Strecke hoch über die alte Gotthardpassstraße und nordwestwärts ins Wallis. In Zermatt wartet eines der Wahrzeichen der Schweiz: das Matterhorn. Das legendäre Montreux am Genfer See und Gstaad im Berner-Oberland sind weitere sehenswerte Etappenziele der Reise auf der Grand Tour. Bevor sie nach Hause zurückkehren, können die Schweizentdecker abschließend die Bilderbuchstadt Luzern mit ihren Sehenswürdigkeiten, wie der Kappelbrücke und dem Löwendenkmal, erkunden.

 

Weitere Informationen zur Grand Tour of Switzerland gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/grandtour oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

 

Quelle: Schweiz Tourismus




Höhlenerlebnis für Jung und Alt: Ab Ostersonntag wieder Führungen in der Honauer Olgahöhle

 

Blick von Schloss Lichtenstein hinab nach Honau. Bild: ErlebnisPostille

Blick von Schloss Lichtenstein hinab nach Honau. Bild: ErlebnisPostille

Im Tal unterhalb von Schloss Lichtenstein wartet Deutschlands längste Tuffsteinhöhle auf große und kleine Besucher. Die Olgahöhle in Honau ist ab Ostersonntag, 5. April 2015, wieder jeden ersten Sonntag im Monat für Besucher geöffnet. Führungen durch die spannende Unterwelt gibt es von 11- 17 Uhr.
Früher freuten sich die Honauer Kinder, wenn es an Ostern regnete. Dann nämlich ließ Höhlenentdecker Johann Ziegler den Osterhasen in die Olgahöhle, um Ostereier zu verstecken. Kinder, die dieses Jahr an Ostersonntag früh genug vorbeikommen, können ihn vielleicht noch weghoppeln sehen oder eines seiner Verstecke finden.
Für die Erwachsenen gibt es ein einzigartiges geologisches Kleinod zu entdecken: Was hat die Olgahöhle mit dem Uracher Wasserfall zu tun? Wie ist sie entstanden und warum wurden sie gefunden? All dies wird bei einer Runde durch die gut begehbare Höhle erzählt, nachdem man die Treppenstufen zu den unterirdischen Gängen hinabgestiegen ist.

Preisliste 2015
Erwachsene: € 3,00 (SAV: € 2,50)
Kinder ab 6 Jahre: € 1,50
Familienkarte: € 7,00
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt!
www.olgahoehle.de

Rund um die Olgahöhle
Wer aus der Höhle kommt, sollte den Albtrauf hinaufschauen. Hoch oben sitzt Schloss Lichtenstein auf einem Felsen. Über Wanderwege oder per Auto ist es gut zu erreichen. In Honau selbst sind außerdem das kleine Hauff-Museum, der alte Bahnhof und natürlich sehr gute Gastronomie in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Ein kurzer Spaziergang führt zur Echazquelle und ins Tobeltal. Genug Möglichkeiten für einen schönen, abwechslungsreichen Sonntagsausflug! Weitere Tipps für Ausflüge & Freizeit auf der Mittleren Schwäbischen Alb, mit Informationen zu Höhlen, Schlössern, Burgen, Museen und vieles mehr, finden sich in der kostenlosen Broschüre “Die besten Freizeittipps”. Erhältlich unter Telefon 07121 / 480 30 33 oder unter www.mythos-alb.de

Quelle: Mythos Schwäbische Alb Tourismusgemeinschaft

Auf Spurensuche im österreichischen Hallstatt

Tief in den Bergen von Österreich gelegen befindet sich die wunderschöne Urlaubsregion Hallstatt. Umgeben von einer idyllischen Seenlandschaft bietet diese jede Menge faszinierende Anblicke. Das Weltkulturerbe dieses Ortes war für chinesische Architekten so faszinierend, dass sie den Ort in Eigenregie nachgebaut haben. Die eigentliche Entstehung von Hallstatt ist hingegen auf das gewaltige Salzvorkommen zurück zu führen, deren Abbau bereits vor 4.000 Jahren begann. Dadurch beherbergt Hallstatt das älteste Salzbergwerk der Welt und wird noch heute von zahlreichen Urlaubern heimgesucht. Auf Spurensuche der Vorfahren kann man sich bei den keltischen Gräberfunden, dem prähistorischen Museum, im Salzbergwerk, der Kirche, dem Friedhof oder gar der ältesten Pipeline der Welt begeben. Ein Hotel in Hallstatt bietet diesbezüglich zahlreiche Unterkünfte, die für einen Aufenthalt gern gebucht werden können.

Übernachtungsmöglichkeiten in Hallstatt

Wenn man sich für einen Urlaub in den Bergen Österreichs entscheidet, so kann man auf verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten zurückgreifen. In Hallstatt und dessen Umgebung werden für Urlauber zahlreiche Ferienwohnungen, Appartements, Privatzimmer und Pensionen frei gehalten. In punkto Komfort und Gastfreundlichkeit lässt sich in Hallstatt nichts bemängeln, wobei man im Hotel im Salzkammergut unvergessliche Nächte haben wird. Vor allem die direkt am See gelegenen Unterkünfte sind eine Augenweide und lassen den Urlauber in die Faszination der Landschaft eintauchen. So auch das Heritage Hotel in Hallstatt.

Kostenfreie Skibus- und Erlebniskarten nutzen

Für einen Besuch der Welterberegion Hallstatt-Dachstein-Salzkammergut benötigt man nicht zwingend ein Auto. Ein Ski- und Thermenbus verbindet die Pisten und Ortschaften miteinander und kann von den Urlaubern kostenfrei genutzt werden. Dadurch erspart man sich die langen Fußmärsche oder die leidige Parkplatzsuche und kann seine Zeit effektiver nutzen. Erholungsmöglichkeiten bietet Hallstatt allemal, sofern man sich von seinem schönen Hotel mitten im Salzkammergut losreißen kann. Der Urlaub in den Bergen Österreichs hält jedoch noch weitere Annehmlichkeiten bereit. Mit Hilfe der Salzkammergut Erlebnis Card bzw. der Salzkammergut Winter Card bekommt man bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten Vergünstigungen, die es wirklich in sich haben. Einzig und allein eine drei tägige Übernachtung muss nachgewiesen werden, damit man die Erlebnis Karten gratis zum Hotel in Hallstatt dazu bekommt.

Sommer- und Winteraktivitäten im Detail

Hallstatt ist genau der richtige Ort, um einen abwechslungsreichen Urlaub zu verleben. Dieser behält sich sowohl für den Sommer als auch den Winter zahlreiche Aktivitäten bereit, damit der Aufenthalt in Hallstatt unvergesslich bleibt. Typisch für die Region sind selbstverständlich Sportaktivitäten in regem Umfang. Für den Sommer bietet sich das Bogenschießen, Klettern, Schwimmen, Paragleiten, Biken und Wandern an und im Winter greift man auf Skifahren, Rodeln, Winterwandern, Eislaufen und Langlaufen zurück.

Haus Stocker - Heritage Hotel Hallstatt

Drei absolute Highlights von Hallstatt

1. Memory of Mankind

Hinter dem Begriff Memory of Mankind verbirgt sich ein Geschichtsbuch, das von jedem Urlauber verfasst werden kann. All jenes, was uns heutzutage bewegt oder was man an die Nachwelt weitergeben möchte, wird auf speziellen Keramikplatten verewigt. Die Inschriften halten mehrere hundert Jahre und sind allein der nächsten Generation vorbehalten. In endloser Tiefe des Salzberges werden die Keramikplatten hinterlegt und können durch das Salzgestein lange erhalten werden. Der Urlaub in den Bergen Österreichs kann dadurch zu einem geschichtsträchtigen Ereignis werden, von dem nun an die ganze Welt erfahren kann. Jede Person, die am Memory of Mankind mitwirkt, erhält im Gegenzug ein Duplikat der Platte sowie eine Plakette mit entsprechendem Lageplan, der den Nachkommen den Weg nach Hallstatt weisen kann.

2. Die Hallstätter Stadtseilbahn

Einen wunderschönen Ausblick über das Weltkulturerbe von Hallstatt erhält man bei einem Besuch des Salzberges. Die Seilbahn führt vom Ort auf den einige hundert Meter darüber gelegenen Berg, von wo aus man tief hinunter in das Tal und auf Hallstatt schauen kann. Der tiefblaue See sorgt bei zahlreichen Urlaubern für Verwunderung und bietet ein erstklassiges Panoramabild für zuhause. Im Anschluss führt die Tour durch das Hallstätter Gräberfeld bis hin zum historischen Berggasthof Rudolfsturm. Von der Sonnenterrasse aus erhält man einen einzigartigen Rundblick über das Weltkulturerbe und kann den Tag beim Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Hallstatt Beinhaus

3. Das Gräberfeld im Hallstätter Hochtal

Vom Hotel inmitten des Salzkammergutes aus kann man das Gräberfeld im Hallstätter Hochtal besuchen. Im extra dafür geschaffenen Prähistorischen Museum wird man auf zahlreiche Funde aus dem Gräberfeld vom Salzberg stoßen. Erwähnenswert wäre zum Beispiel die “Stierschale”. Durch das reichhaltige Salzvorkommen von Hallstatt wurde zudem ein reger Handel mit anderen Städten betrieben, wodurch in den Fundstücken auch Bronzeschmuck aus Norditalien und Bernstein von der Ostseeküste enthalten ist. Als eher ungewöhnlich ist hingegen der Fund von Eisen in Hallstattzeit (800-400 v. Chr.) zu bezeichnen. Dieses ist für den Ort absolut untypisch, wurde jedoch anhand von verschiedenen Gegenständen eindeutig bewiesen und dokumentiert.

Schweiz: Reisen zu den Inspirationsquellen von Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse und Thomas Mann

Wallis – An der Burgkirche in Raron hat der Dichter Rainer Maria Rilke seine letzte Ruhestätte gefunden.  Copyright: Valais/Wallis Promotion / Christian Perret

Wallis – An der Burgkirche in Raron hat der Dichter Rainer Maria Rilke seine letzte Ruhestätte gefunden. Copyright: Valais/Wallis Promotion / Christian Perret

Spazieren in der Walliser Abgeschiedenheit wie Rainer Maria Rilke, nächtigen auf Thomas Manns Zauberberg in Davos oder wandern auf Hermann Hesses Spuren im Tessin: Literaturfans erleben in der Schweiz die Atmosphäre oder die Natur, die große Werke inspirierte und immer noch anregt.

 

Der „eigentümliche Zauber“ von Rilkes letzter Ruhestätte (Wallis)

Die Walliser Landschaft übte auf Rainer Maria Rilke einen „eigentümlichen Zauber“ aus. Der Dichter bewohnte von 1921 bis 1926 das aus dem 13. Jahrhundert stammende Schloss Muzot in der Nähe von Veyras im Wallis. Noch heute können Besucher in den Weinbergen, aus denen sich das Schloss erhebt, auf den Spuren von Rilkes täglichen Spaziergängen wandeln und wie er im Anblick der umliegenden Täler und Hügel versinken. Kein Wunder, dass die Landschaft zu einem bestimmenden Thema Rilkes in seiner späten Lyrik wurde. Die „Quatrians Valaisans“, die Walliser Vierzeiler, entstanden aus dem Gefühl für die „reine und großgeartete Landschaft“. Seinem Wunsch entsprechend wurde Rilke im Dorf Raron bestattet, wo heute Verehrer zu seinem Grab bei der Burgkirche pilgern können.

Die Walliser Stiftung Rainer Maria Rilke widmet sich ganz dem Dichter, dem die Region so am Herzen lag. Im Stiftungsgebäude von 1769 in Sierre finden Rilke-Anhänger unter anderem eine deutsche und französische Dauerausstellung über Rilkes Betrachtungen des Wallis.

Die Stiftung Rainer Maria Rilke ist vom 26. März bis 26. Oktober jeweils von Dienstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro (6 Schweizer Franken). Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei.
Weitere Informationen unter: www.fondationrilke.ch (französisch)

 

Unterwegs auf den Spuren von Hermann Hesse

Wer Hermann Hesses Romane liebt, dem ist ein Besuch des Ortes Montagnola im Tessin wärmstens empfohlen. Ein Wanderweg und ein Museum in Montagnola werfen ein interessantes Licht auf Hesses von 1919 bis 1962 dauernden Aufenthalt im Tessin. Der dem Schriftsteller gewidmete Weg führt an einigen der schönsten Punkte der Collina d’Oro vorbei, die dem Dichter besonders lieb waren und die man in seinen Texten wiederfindet. Seine größten Werke wie „Siddhartha“, „Der Steppenwolf“undNarziß und Goldmund“ schrieb Hesse im Tessin. Vom langjährigen Hesse-Wohnhaus Casa Rossa führt der Weg vorbei an der Casa Camuzzi, wo Hesse zwölf Jahre lang lebte. In der Casa Camuzzi in Montagnola befindet sich heute das Hesse-Museum, wo sich Dokumente und Erinnerungsstücke eines der beliebtesten Schriftstellers der Welt besichtigen lassen. Das Museum ist ein Ort der Begegnung, wo auch Ausstellungen und Kongresse stattfinden.

Wanderer mit literarischem Flair ergötzen sich dann weiter am Blick auf den San Salvatore oder schauen auf den Vicolo di Ligüna, einem Anblick, von dem Hesse schrieb: „… der Wald ist blau und weiß von Immergrün, Anemonen und Erdbeerblüten, und durch den junggrünen Wald schimmert kühl und sanft der See herauf.“
Wer möchte, kann am Ende dem Autor die letzte Ehre erweisen und sein Grab auf dem Friedhof St. Abbondio besuchen.
Weitere Informationen zum Hesse-Weg unter: www.hessemontagnola.ch/index.php?node=43&lng=2&rif=fda50cc3df

Der Eintritt ins Hesse-Museum in Montagnola kostet für Erwachsene 7 Euro (8.5 Schweizer Franken). Das Museum ist von März bis Oktober täglich und von November bis Februar nur Samstag und Sonntag jeweils von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen zum Hesse-Museum unter: www.hessemontagnola.ch/index.php?node=2&lng=2&rif=1d1299fee6

 

Der Zauberberg von Thomas Mann

Wer wissen möchte, wie sich Hans Castorp, der Protagonist in Thomas Manns Zauberberg, bettete, kann im Waldhotel Davos das Original-Patienten-Zimmer besuchen. Hier sieht es aus wie damals, als Katia Mann sich 1912 für eine halbjährige Kur im damaligen Waldsanatorium aufhielt, um eine Lungenkrankheit auszuheilen. Das schmalen Lazarettbett steht hier noch ebenso wie die einschüchternden, altertümlichen Apparate. Thomas Mann hat seine Frau besucht und ließ sich vom Haus inspirieren. Der Roman überblendet geschickt das Natur- mit dem Gesellschaftspanorama: „Abends gar, wenn der fast gerundete Mond erschien, verzauberte sich die Welt und ward wunderbar. Kristallisches Geflimmer, diamantenes Glitzern herrschte weit und breit. Sehr weiß und schwarz standen die Wälder. Die dem Monde fernen Himmelsgegenden lagen dunkel, mit Sternen bestickt. (…) In eisige Reinheit schien die Welt gebannt, ihre natürliche Unsauberkeit zugedeckt und erstarrt im Traum eines phantastischen Todeszaubers.“
Ein Zimmer im Waldhotel Davos ist ab 100 Euro (Sommersaison) oder 200 Euro (Wintersaison) pro Nacht erhältlich.
Weitere Informationen zum Waldhotel Davos unter: www.waldhotel-davos.ch/de/47/thomas-mann-und-geschichte.aspx

 

Die Schweiz als Inspirationsquelle

Auf der Literaturlandkarte der Schweiz haben sich zahlreiche deutschsprachige Autoren verewigt. So schrieb Franz Kafka etwa über den Zugersee (Zürich Region), Karl May dichtete im Tessin und Heinrich von Kleist entwarf seinen „Zerbrochenen Krug“ in der Nähe von Thun (Bern-Berner Oberland). Wer gerne auf den Spuren von Schriftstellern wandelt, findet auf: www.literatur-karten.ch lohnende Reiseziele.

Weitere Informationen zu literarischen Schauplätzen in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Belgien: Die Domäne der Grotten von Han-sur-Lesse

Wandern, wo die wilden Tiere wohnen

 

Natur pur und aparte Schönheit aus Stein bietet die Domäne der Grotten von Han (©: WBT/JL Flémal)

Natur pur und aparte Schönheit aus Stein bietet die Domäne der Grotten von Han (©: WBT/JL Flémal)

Das Ardennendorf Han-sur-Lesse in der Gemeinde Rochefort wartet mit einer besonderen Attraktion auf: einer der größten Tropfsteinhöhlen Europas. Zur Domäne der Grotten von Han gehört außerdem ein Wildtierpark, in dem Wölfe, Wildkatzen, Hirsche, Bären und auch bedrohte Arten wie der europäische Bison oder das Przewalski-Pferd gehalten werden.

Dieser 250 Hektar große Park lässt sich seit dem Sommer auch komplett zu Fuß erkunden: auf einem erweiterten Pfad, der jetzt fünf Kilometer durch die Natur führt. Unterwegs gibt es Plätze, von denen aus sich Tiere beobachten lassen. Wer möchte, kann in einer Trapperhütte im Park übernachten – gleich neben dem Bärengehege. Han-sur-Lesse liegt außerdem im Naturpark Lesse et Lomme. Rund um den Ort laden markierte Wege zu Wanderungen ein – und als Abschluss bietet sich eine Führung durch die Grotten von Han an.

 

Durch Felsensäle spazieren

Aus Zeit und Elementen ist hier ein Meisterwerk entstanden: Die Lesse, ein Nebenfluss der Maas, hat ein System aus Höhlen durch den Kalkstein gegraben und dabei beeindruckende “Säle” voller bizarr schöner Tropfsteingebilde geschaffen. Der größte, der Kuppelsaal (“Salle du Dôme”), ist 62 Meter hoch. Eintrittskarten für die Höhle sind im Ort zu kaufen, dann geht es mit einer historischen Tram zum Eingang, dem Trou au Salpêtre. Eine Tour durch die unterirdischen Gänge bis zum Ausgang am Trou de Han dauert knapp zwei Stunden. Übrigens: Wer die Grotten erkunden möchte, sollte sich auch im Sommer warm anziehen: In den Höhlen herrschen stets um die 13 Grad und es ist feucht.

 

Adresse
Rue Joseph Lamotte 2
Rue Lamotte 2
5580 Han-sur-Lesse (Rochefort)

Öffnungszeiten

Samstag, 1. März 2014 bis Sonntag, 2. November 2014

Die deutschsprachige Website zur Grotte von Han finden Sie hier: Domäne der Grotten von Han

Quelle: Belgien Tourismus

Auf den Spuren Schweizer Geschichte

Die Schweiz ist reich an Geschichte. Zeugen sind über 900 Burgen und Schlösser – davon mehr als 40 historische Hotels. Spektakuläre Wanderung oder Dornröschenschlaf, Museumsbesuch oder Weingenuss: Das Schlosserlebnis Schweiz ist eine lustvolle Entdeckung.

Historische Routen und himmlischer Genuss

Unter www.MySwitzerland.com/schloesser werden die besten Ideen präsentiert, um in einen spannenden Teil Schweizer Geschichte einzutauchen. Die imposantesten Burgen, Schlösser und Bürgervillen lassen sich auf insgesamt fünf historischen Routen entdecken, die unter www.MySwitzerland.com/historische_routen zu finden sind: „Des glaciers aux lacs“ heißt die eine, „Palazzi Vivaci“ eine andere, „Geschichte unter den Flüssen“ eine weitere – diese führt Besucherinnen und Besucher in die Nähe von Schloss Sins bei Paspels, einer wahren Zeitinsel im Domleschg (Graubünden). In allen Landesteilen erwacht Geschichte zu neuem Leben in lustvoller Kombination mit kulinarischem und kulturellem Genuss. So im Château d’Ouchy in Lausanne (Genferseegebiet). Die Geschichte dieses zauberhaften Hotels reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert und bietet eine traumhafte Kulisse für einen Aufenthalt am Genfer See. Ebenso reich an Geschichte ist die Chasa de Capol im Val Müstair in Graubünden. Hier stoßen Weinliebhaber auf einen 1000 Jahre alten Weinkeller. Und: Einen der prächtigsten Schlossparks der Alpen findet man im Schloss Oberhofen am Thunersee, das auch ein Wohnmuseum beherbergt.

Spektakuläre Wanderungen

Auf spektakulären Wanderwegen lohnt es sich, Rast zu machen, um Geschichte genussvoll zu erleben. Schloss A Pro, einer der schönsten Weiherhaussitze des 16. Jahrhunderts, liegt unweit vom „Weg der Schweiz“ (Luzern – Vierwaldstättersee). Der „Chemin du Gruyère“ (Fribourg Region) – eine einzige Versuchung. Zu Füßen des Château de Gruyères aus dem 13. Jahrhundert lädt die „Maison du Gruyère“ zur Entdeckung des legendären Käses ein. Im Herbst besonders verlockend ist „La Panoramica“ im Bergell (Graubünden), vorbei am anmutenden Schloss Castelmur bis nach Soglio, wo der Garten des Historischen Hotels Palazzo Salis unter Eichen und hoch über den Selven romantische Stimmung verströmt.

Weitere Informationen gibt es unter www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

Quelle: Schweiz Tourismus

Auf den Spuren der alten Friesen: Flüsternde Grabsteine und historische Kirchen

Zeugen vergangener Zeiten: Die Inschriften nordfriesischer Grabsteine erzählen die Geschichten der Verstorbenen – Bild: www.nordseetourismus.de/Constanze Höfinghoff

Sie sind Zeitzeugen der Seefahrergeschichte: An der Nordsee in Schleswig-Holstein stoßen Urlauber auf zahlreiche uralte Gedenktafeln und mittelalterliche Kirchen. Windschief und verwittert berichten die Grabsteine zum Beispiel auf der Insel Föhr aus längst vergangenen Zeiten. Nicht nur persönliche Daten wie Geburt, Heirat und Tod regen hier die Fantasie des Betrachters an. Auch die Geschichten des Seefahrers oder Walfängers und das Schicksal ihrer Familien werden auf den Steinen dokumentiert. Der weltweit erfolgreichste Walfangkommandeur Matthias Petersen wurde zum Beispiel 1632 in Oldsum auf Föhr geboren und kam laut Inschrift auf 373 Walfänge. Fortan wurde er der „Glückliche Matthias“ genannt. Sein Grab finden Besucher auf dem Friedhof von St. Laurentii in Süderende/Föhr. Aufmerksame Betrachter entdecken zudem häufig florale Motive auf Föhringer Grabsteinen. Mit tulpenähnlichen Blumen sind links der Mann und die Söhne der Familie dargestellt, die Frau und die Töchter finden sich rechts in Form von vierblütigen Blumen. Viele der Inschriften sind in hochdeutscher Sprache verfasst. Plattdeutsch, das bis etwa 1700 Amts- und Kirchensprache war, findet sich nur auf einer Stele. Inschriften auf Friesisch, der Föhringer Sprache, gibt es auf den neueren Grabsteinen des 20. Jahrhunderts. www.foehr.de

Die Lebensläufe der Verstorbenen aus der Zeit von 1670 bis 1830 erzählen auch die Grabsteine in Nebel auf Amrum. Seefahrer und Walfänger sowie der erste Müller der Insel sind hier begraben. Sein Grabstein ziert eine Mühle. Die Symbole sind in Sandstein gemeißelt, kunstvoll, detailreich und mit aufwändigen Ornamenten verziert. Zahlreiche Steine sind auch auf der Rückseite beschriftet. Einer der bekanntesten Grabsteine ist der von Hark Oluf. Der Amrumer wurde 1724 mit seinem Schiff auf dem Weg von Nantes (Südfrankreich) nach Hamburg von algerischen Kaperern entführt und auf dem Sklavenmarkt in Algier verkauft. 1735 unterstützte er die algerische Armee bei der Eroberung von Tunis und wurde zum Dank freigegeben. Sein Grabstein ist daher mit einem Turban geschmückt. www.amrum.de

Historische Grabsteine gibt es auch auf dem Festland. Auf dem Friedhof der St. Laurentiuskirche zu Fahretoft in der Gemeinde Dagebüll finden Besucher zum Beispiel die Gedenksteine des Mathematikers und Künstlers Hans Momsen (1735-1811) sowie von Christian Jensen (1839-1900), Missionar und Gründer der Schleswig-Holsteinischen Evangelisch-Lutherischen Missionsgesellschaft. www.nordfrieslandtourismus.de

Auf eine kulturelle Zeitreise können Gäste zudem auf der Halbinsel Eiderstedt gehen. Die 18 historischen Kirchen auf kleinem Raum sind ein besonderes Zeugnis der Kulturgeschichte im protestantischen Norden. Die hohe Anzahl der Kirchen ist Zeichen für den Wohlstand der Bauern, die auf der Halbinsel Eiderstedt unabhängig blieben. Die älteste Kirche wurde 1103 für die Landschaft UtholmTating errichtet. www.tz-eiderstedt.de

Zu den ersten Kirchenbauten in Nordfriesland gehört die Alte Kirche zu Pellworm. Noch heute steht die markante Turmruine aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Der Turm war ehemals Zufluchtsort, Seezeichen und Glockenturm. Unterhalb des Turms sehen Besucher den Heimatlosenfriedhof. Hier wurden meist unbekannte, am Strand angetriebene Leichen christlich bestattet. www.alte-kirche.de

Mehr Informationen zu den historischen Sehenswürdigkeiten an der Nordsee erhalten Interessierte telefonisch unter 0 48 41 – 89 75 0 sowie im Internet unter www.nordseetourismus.de.

Quelle: Nordsee-Tourismus-Service GmbH

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