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Auf den Spuren wunderschöner Bauwerke – Architekturreise durch Deutschland

Besucht man zum ersten Mal eine neue Stadt, fällt eines immer sofort ins Auge: wunderschöne Architektur. Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in großer Zahl vertreten, kommt man bei unglaublichen Bauwerken einfach nicht mehr aus dem Staunen heraus. Charmante Fachwerkhäuser, beeindruckende Kirchen, bezaubernde Schlösser und abgefahrene moderne Gebäude – Architektur ist in Deutschland mindestens genauso vielfältig wie die Auswahl an Brot beim Bäcker.

Doch aus welcher Zeit stammen die unglaublich schönen Bauwerke? Und wo in Deutschland verstecken sich die architektonischen Schätze? Für die Antworten sind die Reiseexperten von Travelcircus mit Architekturbüchern im Gepäck losgezogen und haben eine Zeitreise durch die wundervollen Epochen der Architekturgeschichte mitgebracht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Deutschland hat weltweit die drittgrößte Anzahl an UNESCO-Welterben
  • Ein gotischer Dom wurde erst nach 600 Jahren fertiggestellt
  • Die Römer gründeten schon vor über 2.000 Jahren heutige Städte
  • Eine reiche Familie brachte die Renaissance nach Deutschland
  • Antike Vorbilder kommen in der Architekturgeschichte besonders gerne vor
    Architekturreise durch Deutschland. Grafik: Travelcircus.de

    Architektur in Deutschland

    Von charmanten Fachwerkhäusern über prunkvolle Schlossanlagen bis hin zu monumentalen Gebäuden – was gibt es Einprägsameres als Architektur? Anhand gut erhaltener Bauwerke lassen sich auch heute noch die Geschichte sowie die Gegenwart Deutschlands deutlich ablesen.

    Den Großteil seines Daseins in verschiedene Herrschaftsgebiete unterteilt, kann man in Deutschland heutzutage vielfältige Architektur entdecken. Von Stadt zu Stadt, innerhalb eines Ortes oder sogar in einem Gebäude existieren unterschiedlichste Baustile nebeneinander und schaffen ein einzigartiges und wunderschönes Bild des Landes.

    Antike (500 v. Chr. – 400 n. Chr.)

    Das Leben in der Antike hat die Menschen schon immer fasziniert. Kein Wunder, waren die Römer zum Beispiel mit ihrer Kultur für die damalige Zeit schon sehr weit entwickelt. Auch in der Baukunst waren sie besonders fortschrittlich, denn sie bauten nicht nur Siedlungen, sondern auch ganze Städte sowie ausgezeichnete Befestigungsanlagen.

    Genau solche Grenzbefestigungen, wie z. B. der Limes, entstanden auch in heutigen deutschen Gebieten und können immer noch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Bayern erkundet werden.


    In einer der ältesten Städte Deutschlands kann man auch heute noch den Spuren der Römer folgen. Die Rede ist natürlich von Trier. Vor über 2.000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet, wurde diese schon damals nicht als Armeen-Lager, sondern als kultivierte Stadt genutzt.

    Am Eingang der Stadt steht die Porta Nigra. Das mit am besten erhaltene Stadttor aus der Antike ist heute Triers Wahrzeichen. In der gesamten Stadt verteilt gibt es zahlreiche Bauwerke der Römer, die heute UNESCO-Welterben sind: die Römerbrücke, die Konstantinbasilika, die Kaiserthermen, das Amphitheater und die Barbarathermen.

    Doch auch Bauwerke anderer Epochen wie der Trierer Dom (Romanik) sowie die Liebfrauenkirche (Gotik) lassen sich in Trier finden.

    Weitere ehemalige römische Städte: Mainz (Mogantiacum), Speyer (Noviomagus) und Xanten (Colonia Ulpia Traiana)

    Romanik (800 bis 1250)

    Wie der Name der Epoche unschwer erahnen lässt, wurden in der Romanik römische Vorbilder für die Baukunst herangezogen. Die Nutzung des Baustils wurde von den damalig herrschenden sächsisch-ottonischen Kaisern und Königen vorangetrieben; er manifestierte sich vor allem in Klöstern und Kirchen.

    In der Romanik wurde beim Kirchenbau eine römische Markthalle, auch Basilika genannt, nachgeahmt. Besondere Merkmale waren dabei die Verzierung der Gebäude, bei der besonders gerne Rundbogenfenster, Würfelkapitelle, Bogenfries und Stufenportale eingesetzt wurden. An der Straße der Romanik, die durch Sachsen-Anhalt führt, findet man auch heute noch zahlreiche Werke der Epoche.

    Ein bedeutendes Bauwerk der Romanik in Deutschland ist der Dom zu Speyer. Der im 11. Jahrhundert vollendete Dom war zu dieser Zeit das größte christliche Gebäude der Welt. Der Bauauftrag stammte vom damaligen salischen König (später Kaiser Konrad II.) und machte den Dom nicht nur zu einem Zeichen des Christentums, sondern auch zu einem der Macht.

    Heute gehört der Dom zu Speyer zu den UNESCO-Welterben. Die Stadt Speyer ist aber nicht nur deswegen auf jeden Fall eine Reise wert. Als eine der ältesten Städte Deutschlands gibt es auch hier spannende historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Romanik: Dom zu Limburg, Stadtkirche Bacharach, Lübecker Dom, Kloster Maulbronn, Wartburg Eisenach

    Gotik (1250 bis 1500)

    Auch in der Gotik spielte das Christentum weiterhin eine wichtige Rolle. Hinzu kam der wachsende Reichtum mancher Städte. So konnte sich die in Nordfrankreich entwickelte Idee der Gotik schnell bis nach Deutschland verbreiten.

    Anders als in der Romanik sollten die Kirchen in der Gotik schwerelos wirken. Ziel war es, den Gottesstätten mehr Andacht zu schenken. Dieser Effekt wurde durch eine besondere Skelett-Bauweise erreicht: Tragende Elemente (das Skelett) aus Holz, Stahl oder Stein bildeten das Gerüst, sodass keine massiven Wände gezogen werden mussten.

    Von außen konnte das Skelett den gestalterischen Wünschen angepasst werden. Verziert wurden die Kirchen dabei gerne mit Kelchkapitellen, Kreuzblumen sowie den aus Stein gefertigten Maßwerkfenstern.

    Eine der größten Kathedralen der Welt wurde im gotischen Stil gebaut: der Kölner Dom. Während der Bau des heutigen UNESCO-Weltkulturerbes bereits 1248 begann, wurde die Kirche erst 1880 zu Zeiten des Historismus vollendet. Durch seine späte Fertigstellung wurde der Dom im 19. Jahrhundert zu einem deutschen Nationalsymbol. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das unversehrte Gebäude auch zu einem Symbol für Lebenswillen.

    Fun-Fact: Während beim Bau des Kölner Doms Sandstein verwendet wurde, kam dieser in anderen Teilen Deutschlands nicht unbedingt vor. Im Norden hingegen gab es viel Backstein, wodurch hier die sogenannte Backstein-Gotik entstand.

    Weitere Bauwerke der Gotik: Rathaus in Stralsund, Magdeburger Dom, Freiburger Münster, Fachwerkhäuser in Celle, Goslar und Quedlinburg

    Renaissance (1500 bis 1650)

    Denkt man an die Renaissance, hat man sofort wunderschöne italienische Werke vor Augen – den Petersdom in Rom, die Scuola Grande di San Marco in Venedig oder auch die Baptisterium San Giovanni in Florenz. Formen aus der Antike wie dekorative Säulen, Giebeldreiecke, Kuppeldächer sowie Bogenfenster wurden hier wieder aufgenommen. Kein Wunder, dass der Name Renaissance von dem französischen Wort renaîntre für Wiedergeburt abgeleitet wurde.

    100 Jahre später als in Italien fand dieser Baustil auch in Deutschland Anklang. Doch fiel es den Menschen in Deutschland immer wieder schwer von der gotischen Bauweise abzulassen, wodurch die beiden Stile häufiger miteinander gemischt wurden. Ein gutes Beispiel dafür ist das Rathaus in Bremen. Besonders in der damaligen Handelsstadt Augsburg wurde die Renaissance durch die Familie Fugger ins Leben gerufen.

    Ein unglaubliches Bauwerk der Renaissance in Deutschland ist das Augsburger Rathaus. Aufgrund von Planungsschwierigkeiten erst 1615 bis 1624 erbaut, gilt es als Meisterwerk des Architekten Holl. Das in dem italienischen Stil komplett neu erbaute Haus erinnert alleine durch das integrierte Wappen an seinen gotischen Vorgänger. Mit seinen sechs Stockwerken galt das Haus damals als weltweit einzigartig.

    Dank der Einwanderung der reichen Familien Fugger 1367 gibt es in Augsburg noch weitere bezaubernde Renaissancegebäude: Auf der Europäischen Fuggerstraße gibt es noch die Kirche St. Anna sowie die Fuggerhäuser mit Damen- und Turnierhof zu entdecken.

    Weitere Bauwerke der Renaissance: Residenzschloss Dresden, Schloss Hartenfels & Rathaus in Torgau, Schloss Johannisburg in Aschaffenburg

    Barock (1650 bis 1750)

    Die Zeit des Barocks war in Deutschland gleichzeitig auch die Zeit der Herrschaftsarchitektur der Fürsten- und Königshäuser. Im Kontrast zur Renaissance wurde den klaren, nüchternen Formen mit theatralischen Akzenten Ausdruck verliehen. Besonders beliebt waren plastische Formen, die sich an geschwungenen Linien orientierten.

    Eine zauberhafte Gartenanlage umgeben von wunderschön verzierten Häusern, Pavillons und Balustraden – der prachtvolle Dresdner Zwinger raubt einem beim ersten Anblick den Atem. Der ursprünglich als Vorhof des geplanten Schlosses für den Kurfürsten Friedrich August I. erbaute Komplex gehört zu den bedeutendsten Werken des Barocks.

    1709 fertiggestellt, diente die Anlage als Orangerie und natürlich als Festareal, welches das Prestige der Stadt repräsentierte. Da das Schloss nie entstanden ist, wurde der Bereich zur Elbe hin erst 1855 mit der Semperoper abgeschlossen.

    Weitere Bauwerke des Barocks: Würzburger Residenz, Neues Palais Potsdam, Schloss Weißenstein in Pommersfelde

    Rokoko (1725 bis 1780)

    Noch üppiger wurde es in der Spätphase des Barocks, denn hier übernahm der Rokoko die Oberhand. Die Ornamente wurden leichtlebiger und beschwingt, aus der Farbwelt wurden zarte Pastelltöne verwendet und die Innenräume wurden noch pompöser ausgestattet.

    Beispiel des Rokokos: Schloss Sanssouci in Potsdam, Wieskirche in Steingaden

    Klassizismus (1770 bis 1850)

    Nach mehr als 100 Jahren voll prunkvollem Barock und Rokoko sehnten sich die Menschen wieder nach der Einfachheit der Dinge. Als 1748 Pompeji entdeckt wurde, diente diese Ausgrabung als Anlass, wieder einmal die Antike in den Vordergrund rücken zu lassen – die Geburtsstunde des Klassizismus.

    Es wurden wieder antike Formen, wie z. B. Säulen eingesetzt. Konträr zur Renaissance wurden diese Elemente nicht unbedingt zu dekorativen, sondern streng zu konstruktiven Zwecken verwendet.

    Jeder kennt es – das Brandenburger Tor. Eines der letzten Stadttore Berlins hat sich während seiner Geschichte zu einem weltweit bekannten Nationalsymbol entwickelt. Doch auch bei seiner Fertigstellung 1793 war es schon etwas ganz Besonderes. Die prächtige Quadriga auf den riesigen Säulen zeigt, dass sich hier von römischen zu griechischen Vorbildern hingewendet wird.

    Als eines der ersten Bauwerke des Klassizismus im damaligen Preußen, leitete es den Beginn dieser Stilepoche ein. Doch es blieb nicht das einzige klassizistische Gebäude Berlins. Ganze 68 weitere Gebäude wie die Neue Wache, das Schauspielhaus, das Schloss Belvedere im Schlossgarten Charlottenburg sowie das Alte Museum werden dieser Epoche zugeschrieben. Letzteres war der erste Bau, der auf der heutigen wunderschönen Museumsinsel eröffnet wurde.

    Weitere Bauwerke des Klassizismus: Propyläen in München, Schloss Wörlitz, Schloss Wilhelmshöhe in Kassel

    Historismus (1850 bis 1900)

    Im 19. Jahrhundert rückten Literatur und Philosophie in den Vordergrund, der Baukunst wurde weniger Beachtung geschenkt. Neue Gebäude entstanden daher im Stil des Historismus. Man griff bekannte Formen wieder auf und ahmte vergangene Baustile schlichtweg einfach nach.

    Zunächst wurden allerdings auch viele unvollendete gotische Werke, wie z. B. der Kölner Dom, endlich fertiggestellt. Von Kirchen über Rathäuser bis hin zu staatlichen Gebäuden wurden aber auch zahlreiche neue Bauten im Stil der Neogotik, aber auch der Neoromanik, der Neorenaissance sowie des Neobarocks erbaut.

    Auch 1886 bis 1897 wurde das sechste Hamburger Rathaus im Stil der Neorenaissance erbaut. Das direkt neben der kleinen Alster errichtete Gebäude mit seinem 122 m hohen Turm ist heute ein wichtiges Element des Hamburger Stadtbilds.

    Fans der Neorenaissance sollten auch unbedingt mal einen Abstecher nach München machen. Auf der Ludwigstraße kann man sich hier von zahlreichen Gebäuden aus der Epoche des Historismus verzaubern lassen.

    Weitere Bauwerke des Historismus: Nauener Tor Potsdam (Neogotik), Semperoper Dresden (Neobarock), Schloss Neuschwanstein (Neoromanik und -gotik), Berliner Dom (Neorenaissance- und -barock)

    Jugendstil (um 1900)

    Mit der reinen Nachahmung im Historismus hatten viele Menschen schnell ein Problem. In England entwickelte sich die sogenannte „Arts and Crafts”-Bewegung, die in Deutschland als Jugendstil bekannt geworden ist. Gegen den Historismus, aber auch die Entindividualisierung der Industrialisierung ankämpfend, wurden im Jugendstil wieder dekorative Elemente wie geschwungene Linien und besonders auch florale Ornamente eingesetzt.

    Ein wichtiger Ansatz war jedoch auch, dass die gestalterischen Aspekte eines Gebäudes diesem auch in seiner Funktion dienen mussten. Man wandte sich von historischen Bauformen ab und machte sich auf die Suche nach einem zeitgenössischen Baustil.

    Eine Gruppe, die es schaffte, einen für sich zeitgenössischen Stil zu finden, war die Künstlerkolonie in Darmstadt. 1899 auf der Mathildenhöhe gegründet, führte sie dazu, dass Darmstadt zu einem wichtigen Mittelpunkt des Jugendstils in Europa wurde.

    Mit dem heutigen UNESCO-Welterbe, bestehend aus einem Ausstellungsgebäude, einem Hochzeitsturm, einem Museum sowie Künstlerhäusern, gelang den Darmstädtern mit ihrer zukunftsweisenden Architektur ein Aufbruch in die Moderne.

    Weitere Bauwerke des Jugendstils: Elisabethhalle Aachen, Hackesche Höfe Berlin, Sonnenhaus Coburg, Theresienstein Hof Saale

    Moderne (seit 1910)

    Wie bereits im Jugendstil angedeutet, bahnte sich seit 1910 in der Architektur eine moderne Bauweise und Formgebung an. Innerhalb dieser Epoche der Moderne entwickelten sich zahlreiche Strömungen wie Internationaler Stil, Expressionismus, Bauhaus, Funktionalismus, Konstruktivismus und viele mehr. Drei der großen epochalen Einschnitte sind die Klassische Moderne, die Postmoderne sowie die Neue Moderne.

    Redaktionstipp: Wer sich neben der Architektur auch für die Raumgestaltung und das Design seit der Zeit der Industrialisierung interessiert, sollte auf jeden Fall mal einen Abstecher nach Weil am Rhein machen.   In einem Gebäude des modernen Architekten Frank O. Gehry befindet sich das Vitra Design Museum mit einer riesigen Ausstellung zum Thema Möbel- und Innenraumgestaltung.

    Klassische Moderne (1910 bis 1960)

    In der Klassischen Moderne entwickelten sich zahlreiche neue stilistische Einrichtungen wie die „Chicagoer Schule” des Architekten Louis Sullivan, der Deutsche Werkbund oder die Stijl-Gruppe Holland. Auch wurde mit neuen Materialien, wie z. B. Stahl, experimentiert. So konnte der Horizont der Bauweise erweitert werden. 

    Eine wichtige architektonische Lehrstätte in Deutschland zur Zeit der Klassischen Moderne war das Staatliche Bauhaus in Weimar. Mit dem gewählten Begriff Bauhaus wollten sich Architekten wie Walter Gropius der Vereinigung von Kunst und Technik sowie der Schaffung einer besseren Gestaltung der menschlichen Umwelt widmen. 

    Weitere Bauwerke der Klassischen Moderne: Einsteinturm in Potsdam, Neue Nationalgalerie Berlin

    Postmoderne (1980 bis 1995)

    1980 kamen die Ideen der Postmoderne, die in den 1960er Jahren in den USA ihren Ursprung fanden, auch nach Deutschland. Konträr zu anderen modernen Strömungen wandte man sich in der Postmoderne nicht von der Tradition ab, sondern wieder historischen Vorbildern zu. Stilelemente aus vergangenen Epochen mussten damit nicht funktional sein, sondern wurden bei eigenen Bauwerken als Zitate an die Vergangenheit genutzt.

    Der Messeturm Frankfurt wurde 1991 als höchstes Hochhaus innerhalb Europas errichtet. Bei der Form, die an einen Bleistift erinnert und auch so von den Frankfurtern genannt wird, hat sich der Architekt Helmut Jahn an Wolkenkratzern aus der Stilrichtung Art-Déco orientiert.

    Weitere Bauwerke der Postmoderne: Neue Staatsgalerien Stuttgart, Städtisches Museum Abteiberg in Mönchengladbach, Metropolitankirche Agia Trias in Bonn

    Neue Moderne (seit 2000)

    Auch seit der sogenannten Neuen Moderne werden die Ideen des Modernismus in der Architektur durchgesetzt. Geprägt von zahlreichen spannenden Strömungen und unglaublich talentierten Architekten scheint es in dieser Epoche bei der Kreativität keine Grenzen mehr zu geben.

    Ein Beispiel für die Neue Moderne ist der Neue Zollhof in Düsseldorf. Hier hat der Architekt Frank O. Gehry um das Jahr 2000 einen einzigartigen Gebäudekomplex am Düsseldorfer Hafen designt. Es entstanden drei geometrische Bauten, die durch ihre Form eher an Skulpturen als an Häuser erinnern. Das Besondere an diesen Gebäuden ist außerdem, dass sich alle drei in Form und vor allem auch in Material unterscheiden: Weißer Putz (links), Edelstahl (Mitte) und roter Klinker (rechts).

    Weitere Bauwerke der neuen Moderne: Universitätsbibliothek Cottbus, Waldspirale Darmstadt, Bürohaus The Cube Berlin

    Zusammenfassung

    „Schönheit liegt im Auge des Betrachters” – diese Aussage ist in der Architektur genauso formgebend wie Säulen in der Antike. Doch ein kurzer, sehr zusammengefasster, Blick auf die Geschichte und Entwicklung der Architektur ermöglicht es, das ein oder andere Gebäude beim nächsten Mal mit ganz anderen Augen zu sehen.

    Scheinbar uninteressante Gebäude werden plötzlich faszinierend, die Schönheit oder Komplexität mancher Bauten wird nur noch mehr verstärkt und man lernt sein eigenes Land nochmal auf eine andere, ganz neue Art und Weise kennen und lieben.

    Diese kleine Zeitreise durch die Architektur Deutschlands gibt Anlass, die Taschen zu packen, auf Entdeckungstour zu gehen und sich dabei auf jeden Fall von unzähligen architektonischen Schätzen verzaubern zu lassen.

    Quelle: Travelcircus.de

    blaue Turborutsche :: höchste Wasserrutsche Deutschlands | Tropical Islands Krausnick

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    Onride-Video blauen Turborutsche am großen Rutschenturm imFreizeit- und Erlebnisbad Tropical Islands Krausnick in der Nähe von Berlin. Die blaue Turborutsche ist mit einer Starthöhe von 25 Metern die höchste Wasserrutsche Deutschlands und besticht durch eine lange und steile Startstrecke und eine dann immer enger werdende Linkskurve, die einen kräftig in die Bande drückt. Die imposante Riesenrutsche ist durch eine Drehkreuzanlage gesichert, am Ende wartet ein Flachwasser-Auslauf. Der Verlauf ist vergleichsweise “sanft”, die G-Kräfte kommen nicht schlagartig sondern nehmen stetig zu. Der Ausblick vom Rutschenturm ist ebenfalls gigantisch, von hier oben hat man einen tollen Ausblick über das Tropical Islands.

    Black Hole :: Tunnelrutsche mit Effekten | Tropical Islands Krausnick

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    Onride-Video Black Hole Röhrenrutsche am Lagunenbecken im Freizeit- und Erlebnisbad Tropical Islands Krausnick in der Nähe von Berlin.

    Röhrenrutsche :: Tunnelrutsche | Tropical Islands Krausnick

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    Onride-Video Edelstahl-Tunnelrutsche am Lagunenbecken im Freizeit- und Erlebnisbad Tropical Islands Krausnick in der Nähe von Berlin.

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    Onride-Video der neuen Wildwasser-Rutsche im Außenbereich “Amazonia” im Tropical Islands Krausnick, Brandenburg. Die Riesenrutsche ist 250 Meter lang und startet aus etwa 3,50 Metern Höhe. Durch die Länge ist die Rutsche die längste ganzjährig nutzbare Wildwasser-Rutsche Europas und eine der längsten WhiteWater Slides weltweit. Die Besonderheit des Amazonia Wild River im Tropical Islands liegt in der Streckenführung. Man hat nämlich zweimal die Wahl, einen längeren Weg links entlang oder einen schnelleren und dafür ein wenig flotteren Weg rechts entlang zu nehmen. Durch diese Kombination ergeben sich insgesamt vier verschiedene Rutschmöglichkeiten.
    Die Wildwasser-Rutsche im Amazonia des Tropical Islands wurde im Mai 2016 eröffnet und ist ganzjährig nutzbar.

    TURM Erlebniscity Oranienburg – Black Hole Onride

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    Onride-Video der Black Hole Röhrenrutsche im Freizeit- und Erlebnisbad der TURM Erlebniscity Oranienburg in Brandenburg nordöstlich von Berlin.

    Mehr Infos und Bilder zur TURM Erlebniscity Oranienburg gibt es unter http://www.rutscherlebnis.de/schwimmbadverzeichnis/show/turm-erlebniscity-oranienburg/

    Eden in Berlin

    In der Tropenhalle werden echte Exoten aus der Pflanzenwelt vorgestellt. Bild: IGA Berlin 2017 / C. Uhlemann / Frank Sperling / Lichtschwärmer

    In der Tropenhalle werden echte Exoten aus der Pflanzenwelt vorgestellt. Bild: IGA Berlin 2017 / C. Uhlemann / Frank Sperling / Lichtschwärmer

    Premiere in der Geschichte der „Internationalen Gartenausstellung“: 2017 wird das Groß-Event zum ersten Mal in der Hauptstadt ausgetragen. Landschafts- und ­Gartengestalter aus aller Welt präsentieren auf rund 104 Hektar Fläche noch bis zum 15. Oktober ganz besondere Werke und Impressionen.

    Gerade zu Zeiten des globalen Klimawandels und des angekündigten Ausstiegs der Vereinigten Staaten aus dem „Accord de Paris“ ist die Natur in all ihren Facetten ein unwahrscheinlich kostbares Gut. Industrialisierung hin oder her – ein persönliches Stückchen Garten sollte man sich in seinem Leben stets bewahren. Wie individuell man dieses eigene Eden gestalten kann, zeigt bereits seit 1865 die „Internationale Gartenausstellung“, die etwa alle zehn Jahre in einer anderen Großstadt Deutschlands in Szene gesetzt wird. Die länderübergreifende Fachmesse für Koryphäen auf den Gebieten der Landschaftsarchitektur, Gartengestaltung und generellen „Grün-Kunst und -Kultur“ hält, nachdem sie in der Vergangenheit schon Hamburg, München und Stuttgart besucht hat, in diesem Jahr erstmals Einzug in der deutschen Hauptstadt Berlin.

    Paradiesisches Panorama
    Das Messegelände der Prestige-Veranstaltung umfasst eine Fläche von rund 104 Hektar Land und wurde im Osten Berlins, in den Gärten der Welt des Stadtbezirks Marzahn-Hellersdorf, installiert. Zahllose Individualisten präsentieren hier wundervolle Garten- und Bau-Kompositionen in den schillerndsten Farben. Neben einer Blumen- und einer Tropenhalle, in denen Raritäten aus der Pflanzenwelt bestaunt werden können, setzen vor allem die Freiluft-Aussteller imposante ­Akzente: Rosen- und internationale Themengärten im Englischen und Chinesischen Stil, beeindruckende Wassergärten und interessante „Freiluft-Experimente“ umrahmen das Gelände. Unter letztere Kategorie fällt beispielsweise ein Projekt der Zukunftsstiftung Wuhleteich, für das ein knapp 2000 Quadratmeter umfassender „Weltacker“ angelegt wurde. Dieser zeigt auf, wie viel und welche Nahrung ein Mensch in einem Zeitraum von einem Jahr zum Überleben braucht. Die mit Erdnüssen, Reis, Weizen und Baumwolle bestellte Fläche soll ein Mahnmal für die Problematik der Welternährung darstellen. Ein weiterer Höhepunkt der Messe stellt die neue Kabinenseilbahn dar, die Besucher auf die Aussichtsplattform „Wolkenhain“ befördert. Von hier aus hat man nicht nur das gesamte Gartenschau-, sondern auch das Berliner Stadtpanorama im Blick. Zudem werden während der 186 Tage, welche die „IGA“ andauert, diverse Veranstaltungen für jedermann ausgetragen. Darunter fallen Lehrprojekte und Umweltbildungsprogramme für Groß und Klein ebenso wie Konzerte und Musical-Vorstellungen: Jeden Tag gibt es etwas Neues zu entdecken.

    Das perfekte Arrangement
    Rund 2,4 Millionen Besucher werden in diesem Jahr auf der „Internationalen Gartenausstellung“ in Berlin-Marzahn erwartet. Wer nach passenden Angeboten für einen entsprechenden Städtetrip in die Metropole sucht, wird auf www.bahnhit.de/berlin fündig – und das bereits ab 103,- Euro pro Person inklusive Hin- und Rückfahrt sowie einem Hotel-Aufenthalt.

    Bahnhit – 4 Tage Berlin

    Leistungen:
    • Hin- und Rückfahrt im ICE ohne Zugbindung
    • wahlweise 1. oder 2. Klasse
    • 3 Übernachtungen im Hotel mit Frühstück
    • deutschlandweit zum gleichen Preis

    Preis:
    ab 159,- Euro pro Person (2. Klasse)

    Kurztrip – 2 Tage Berlin

    Leistungen:
    • Hin- und Rückfahrt im ICE ohne Zugbindung
    • wahlweise 1. oder 2. Klasse
    • 1 Übernachtung im Hotel mit Frühstück
    • deutschlandweit zum gleichen Preis

    Preis:
    ab 103,- Euro pro Person (2. Klasse)

    Kontakt & Buchung:
    Tel.: 030 / 25 00 23 69
    E-Mail: info@bahnhit.de
    Web: www.bahnhit.de

    Quelle: BFS

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    Großstadtabenteuer: Damit wird jeder Citytrip zum aufregenden Erlebnis



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    Im Formel 1-Boliden in 2,5 Sekunden von 0 auf 100, mit Freifallgeschwindigkeit die Hotelfassade hinunter stürzen oder schwerelos über den Dingen schweben. Für sportliche Reisende und Großstadthelden haben Metropolen allerhand außergewöhnliche Abenteuer zu bieten. Das Buchungsportal hotel.de stellt die besten Ideen vor, um Städtereisen oder vielleicht sogar den nächsten Businesstrip aufzupeppen.

    Hier sind die besten Großstadtabenteuer für einen ultimativen Adrenalinkick:

    Herzklopfen beim House-Running
    Das kostet selbst gestandene Frauen und Männer Überwindung − trotz Sicherung. Insbesondere der Moment, wenn man langsam über die Dachkante kippt und direkt in die Tiefe blickt. Dann schlägt das Herz immer lauter, die Hände werden feucht und die Knie immer weicher. Für viele ist es ein exzessiver Kick, eine Hochhauswand hinunterzulaufen. Die Trendsportart “House-Running” wird in verschiedenen Metropolen zu unterschiedlichen Terminen angeboten. Beispielsweise aktuell im, oder besser gesagt am Rilano 24/7 Hotel München, am Leonardo Royal Hotel Frankfurt oder am Holiday Inn Hamburg.

    Im freien Fall beim Base-Flying
    Wer es noch eiliger hat, der kann beispielsweise in Berlin die 125 Meter hohe Fassade des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz an einer der schnellsten Personenabseilwinden nahezu in Freifallgeschwindigkeit hinunterstürzen, bevor er kurz vor der Landung sanft und vollständig abgebremst wird. Ganz wie Tom Cruise in „Mission Impossible“ − nur schneller und tiefer.

    Hochseilgarten und Klettertürme für Himmelsstürmer
    Wer statt schnell hinunter, lieber hoch hinaus will, der ist beispielsweise in Europas größtem Indoor-Hochseilgarten, dem Bergwerk Berlin, gut aufgehoben. Entspannung bietet dann das nahegelegene HEP-Hotel Berlin bereits ab 44 Euro pro Nacht. Kraxeln was das Zeug hält: Das können auf rund 3.500 Quadratmetern Anfänger und Profis in einer der größten Kletterhallen Deutschlands, dem Heavens Gate in München.

    Zum Himmelsstürmer werden Schwindelfreie am Kletterturm in Brühl bei Köln. Rund 50 Meter geht es erst an der Fassade eines ehemaligen Getreidespeichers per Klettersteig hoch hinaus, und wer mag, in Windeseile per House-Running wieder hinunter. Übrigens sind Übernachtungen in Köln mit Preisen ab 25 Euro beispielsweise im 4-Sterne-Haus Novum Business Hotel Silence Garden aktuell deutlich günstiger als in Brühl.

    Mehr als eine Luftnummer: Body-Flying und Indoor-Skydiving
    Scheinbar schwerelos reiten oder schweben Großstadthelden beim Body-Flying (Outdoor) bzw. beim Indoor-Skydiving auf dem vertikalen Luftstrom einer starken Windanlage. Praktisch wie beim echten Fallschirmsprung − nur ohne Fallschirm. Nach etwas Übung sind sogar bereits einige Figuren und Tricks möglich. Eine der bekanntesten Anlagen steht in Bottrop. Die Nachbarstadt von Essen ist dank guter Verkehrsanbindung auch von einem Geschäftstermin im Ruhrgebiet aus schnell zu erreichen. Nah und preiswert übernachten können Flughelden beispielsweise im Chillten Bottrop oder im Arcadia Hotel Bottrop.

    Jagdinstinkte beim Paintball und Laser-Tag
    Das Ruhrgebiet lädt Businessreisende sowieso zu allerhand Aktivitäten ein. Denn der “Kohlenpott” hat nicht nur Kultur en masse zu bieten, sondern auch jede Menge Action. Gerade mal sicher vom Skydiving gelandet, können sich Wintersportfans im benachbarten Alpincenter direkt die Bretter unter die Füße schnallen und in der längsten Skihalle der Welt carven oder snowboarden.

    Nebenan kann es etwas schmerzhafter zugehen, wenn Adrenalin-Junkies beim Paintball mit Farbbällen aufeinander schießen und Gefechte simulieren. Den Teambuilding-Effekt bei dieser Sportart entdecken immer mehr Unternehmen und integrieren Paintball in ihren Betriebsausflug. Ähnlich, allerdings schmerzfreier geht es beim Laser-Tag zu. Hier wird in einem Schwarzlicht-Labyrinth mit Laserpistolen und Sensorenwesten aufeinander Jagd gemacht. hotel.de-Tipp: Statt weißer T-Shirts besser dunkle Kleidung anziehen. Laser-Tag-Hallen gibt es mittlerweile in nahezu jeder größeren Stadt, beispielsweise in Ratingen bei Düsseldorf oder Unna bei Dortmund. Aufgrund des großen Hotelangebotes gibt es in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens Zimmer bereits ab rund 25 Euro und in Dortmund ab 30 Euro.

    Hubschrauber oder Formel 1-Boliden selbst steuern
    Besonders Wagemutige können sich unter anderem in Hamburg oder bei Stuttgart zum König der Lüfte aufschwingen und einen Helikopter selbst fliegen. Der begleitende Profi-Pilot kann dabei mit dem zweiten Steuer sofort eingreifen, falls die eigenen tollkühnen Flugkunststücke mal aus dem Ruder laufen. Übernachtungen in Stuttgart sind aktuell ab rund 50 Euro buchbar.

    Richtig Vollgas geben dürfen Möchtegern-Rennfahrer vor allem in Südfrankreich. Satter Sound, qualmende Reifen und eine Beschleunigung, die den Körper in den Sitz presst. Motorsportfans haben an der Côte d’Azur die Möglichkeit, selbst einen Formel 1-Wagen durch die Kurven zu jagen oder als Co-Pilot zu erleben, was ein Profi aus dem Boliden herausholt. Ähnlich rasant geht es auch in der Eifel am Nürburgring, südlich von Bonn, zu. Hier können ebenfalls Formel-Rennwagen gefahren und Einsteiger-Kurse gebucht werden. Nahe dem Nürburgring gibt es bereits Übernachtungsmöglichkeiten unter 50 Euro, in Bonn bereits unter 40 Euro.

    Von hoch hinaus bis freier Fall, von Flugkunststücken bis Geschwindigkeitsrausch – wer bei diesen Abenteuern nicht auf seine Kosten kommt, dem hilft wohl nur noch ein Stratosphärenflug.

    Quelle: hotel.de

    Sportmetropole Berlin

    In Berlin haben Sportler und Fans Heimspiel. Die deutsche Hauptstadt ist Fanmetropole Nummer eins. Hochklassige Events ziehen sportbegeisterte Aktive und Zuschauer gleichermaßen an. Jedes Jahr ist Berlin Gastgeber für herausragende Sportereignisse – viele haben bereits Kultcharakter. So ist der BMW Berlin-Marathon eines der Top-Lauf-Ereignisse weltweit. Und in kaum einer anderen Metropole der Welt wird das ganze Jahr über so viel Spitzensport geboten: Sechs Profisportclubs in fünf Sportarten machen Berlin zur Hauptstadt des Sports.

    Ob das Olympiastadion, die O2 World, das Velodrom, die Straße des 17. Juni oder der stillgelegte Flughafen Tempelhof – Berlin bietet für jede Sport-Veranstaltung die passende Location. Die eindrucksvollen Veranstaltungsorte und die hochklassigen Events begeistern Sportler und Zuschauer gleichermaßen. Zehntausende Berlin-Besucher kommen für Sport-Events in die Stadt. Sowohl Sport-Organisatoren als auch Athleten fühlen sich in hier zu Hause: Rund 2.000 Vereine gibt es in der Stadt, und jeder Sportler findet hier die passende Bühne, um sein Können zu präsentieren.

    Beeindruckende Sportarenen

    Das aus den 30er Jahren stammende Berliner Olympiastadion zählt zu den beeindruckendsten Attraktionen in der Hauptstadt. Nicht nur bei der FIFA Fußball-WeltmeisterschaftTM 2006, sondern auch schon bei der Weltmeisterschaft 1974 wurde hier gekickt. Fast 75.000 Zuschauer finden heute auf den Rängen Platz und feuern nicht nur die Mannschaft von Hertha BSC an. Das Olympiastadion ist auch traditioneller Austragungsort des DFB-Pokalfinales im Frühjahr oder des Internationalen Leichtathletik Meetings ISTAF im Spätsommer. Im großen Innenraum finden im Sommer Open-Air-Konzerte statt. Und auch 2015 wird das Berliner Olympiastadion wieder Fußball-Geschichte schreiben, wenn hier im Juni erstmals das Finale der UEFA Champions League ausgetragen wird. Ein Gewinner steht schon jetzt fest: Berlin. Erwartet werden in den Tagen rund um das Finale zwei Millionen Besucher aus aller Welt, die in der Stadt und im Stadion für Fußball-Stimmung sorgen werden.

    Der Zweitligist 1.FC Union hat in Köpenick Heimspiel und feiert seine Siege mit den besten Fans der Welt. Der Beweis? In einer europaweit einmaligen Aktion haben Verein und Fans ihr Stadion, die Alte Försterei, gemeinsam saniert: mit 140.000 freiwilligen Arbeitsstunden.

    Einen weiteren Schauplatz für bedeutende Sport- und Unterhaltungsveran¬staltungen gibt es seit September 2008 am Ostbahnhof. Die O2 World wurde gemeinsam von der US-amerikani¬schen Anschutz Entertainment Group und dem Münchner Telekommunikations-unternehmen O2 auf der Fläche zwischen der Warschauer Brücke, dem Rummelsburger Platz und der Mühlenstraße realisiert. Als eine der modernsten Multifunktionshallen Europas fasst sie bis zu 17.000 Zuschauer und ist die Heimat der Profi-Clubs Eisbären Berlin und Alba Berlin.

    Auch die moderne Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg ist ein Anziehungspunkt für Sportfreunde: Hier spielen regelmäßig das Team der Berlin Recycling Volleys und die Handballer der Füchse Berlin gegen auswärtige Mannschaften.

    Der größte deutsche Olympiastützpunkt befindet sich im Sportforum Hohenschönhausen, das mit seinen 55 Hektar als größtes Sport- und Trainingszentrum Europas gilt. Es beheimatet den größten deutschen Olympiastützpunkt, 30 Sportvereine, zwölf Sport-Bundesstützpunkte, einen Standort des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin sowie das „Haus der Athleten“ mit etwa 200 Internatsplätzen.

    Die bedeutendsten Arenen und Berliner Proficlubs wie Hertha BSC oder Alba Berlin präsentieren sich gemeinsam auf der Internetseite www.berlin-sportmetropole.de. Das Portal bietet aktuelle Informationen, Termine und Tickets für die Sportevents in der deutschen Hauptstadt. Über alle Sportarten hinweg setzt sich die Initiative dafür ein, die Sportmetropole Berlin als Topziel für Profis und Fans bekannt zu machen.

    Sportliche Top-Events

    Das traditionelle Sechs-Tage-Rennen – ein absolutes Muss für Fans des Radrennsports – zieht in jedem Januar Sportbegeisterte ins Velodrom. Rund 75.000 Zuschauer werden jedes Jahr zu diesem Spitzensport-Event erwartet. Direkt nebenan ist die Halle auch immer gefüllt: Im Europasportpark SSE ziehen Berliner und Profivereine ihre Bahnen, und Turmspringer zeigen ihr Können in einer der größten Schwimm- und Sprunghallen Europas.

    Weiteres sportliches Highlight ist jedes Jahr der BMW Berlin-Marathon, der regelmäßig im Herbst durchgeführt wird. Er findet am 28. September 2014 bereits zum 41. Mal statt. Die Inline-Skater starten am Samstag, die Läufer dann am Sonntag. Die 42,195 km lange Laufstrecke führt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und bekannten Plätzen der Hauptstadt wie Fernsehturm und Potsdamer Platz bis zum Ziel am Brandenburger Tor. Rund eine Million begeisterte Zuschauer feuern die Läufer vom Straßenrand aus an, und zahlreiche Live-Bands sorgen für Party-Stimmung.

    Selbst aktiv werden

    Eine der jüngsten Berliner Sportstätten ist der einstige Flughafen Tempelhof. Hier begegnen sich diverse Freiluftsportler wie Jogger, Walker, Inlineskater oder Radsportler auf der Tempelhofer Freiheit, die für jedermann zugänglich ist. Auch die Kiter und Windskater haben die Vorzüge der ehemaligen Landebahnen für sich entdeckt.

    Passionierte Inline-Skater können sich auf einer rund 220 Kilometer langen und drei Meter breiten, fein asphaltierten Strecke südlich von Berlin austoben: Auf der längsten Skaterbahn Deutschlands im Landkreis Teltow-Fläming frönen naturbegeisterte Sportler fern von Abgasen und störendem Autoverkehr ihrem Hobby.

    Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, findet in den vielen Berliner Grünanlagen, am Spree- und Kanalufer oder auf einem der Sportplätze reichlich Gelegenheit zum Joggen. Besonders beliebt ist der Tiergarten nahe dem Regierungsviertel. Manchmal läuft hier auch das eine oder andere Mitglied der Bundesregierung – unschwer zu erkennen an den breitschultrigen Leibwächtern, die ihren Schützlingen dabei dicht auf den Fersen bleiben.

    Doch in der deutschen Hauptstadt kann der sportinteressierte Besucher nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser sportlich aktiv werden. Die Berliner und Brandenburger Seen bilden zusammen die größte zusammenhängende Wasserfläche Europas. Bis in den Herbst hinein sind Freizeitkapitäne auf ihren Motor- und Segelbooten unterwegs und treffen auf Wannsee, Müggelsee, Havel oder Spree auf Ruderer und Tretbootfahrer, Surfer und Kanuten.

    Auch wenn Berliner eher „Flachländer“ sind, hält es sie nicht davon ab, mitten in der Stadt auch alpinen Sportarten nachzugehen: sei es, um sich auf den bevorstehenden Kletterurlaub in den Bergen einzustimmen oder einfach nur um Spaß zu haben. Sportkletterer müssen sich nicht mehr mit niedrigen Turnhallenwänden zum Üben zufrieden geben. Auf den mehr als 1.800 Quadratmetern Gesamtfläche der Kletterhalle „T-Hall“ in Neukölln können sich schwindelfreie Freeclimber so richtig schön austoben. Zudem bietet das riesige Magic Mountain Climbing Center in Wedding mit Wandhöhen von bis zu 16 Metern optimale Bedingungen für Kletter-Sportler. Anfänger sowie Experten können hier zwischen verschiedenen Wänden mit unterschiedlichen Anforderungen wählen – je nach eigenen Fähigkeiten und Kräften. 2012 hat das BergWerk in Hellersdorf eröffnet – Europas größter Indoor-Hochseilgarten. In dem ehemaligen Kinohallen können Kletterer und schwindelfreie Seilakrobaten Plattformen in 20 Metern Höhe erklimmen. Im ostbloc gehen Boulder-Fans ihrer Leidenschaft in unmittelbarer Nähe zum Gewässer der Rummelsburger Bucht.

    Wer „Outdoor“ bevorzugt, kann beispielsweise am Kegel in Friedrichshain trainieren: Ein alter, 19 Meter hoher Bunker bietet hier eine senkrechte Übungsfläche von 700 Quadratmetern. Der Monte Balkon ist ein rauer, 15 Meter hoher Kletterfels im Stadtteil Hohenschönhausen. Direkt gegenüber liegt eine 60 Quadratmeter große Boulderwand. Beliebt, vor allem im Sommer, ist auch der Boulderfels im Volkspark Friedrichshain. Wem beim Klettern noch nicht die Puste ausgegangen ist, der kann sich hier auf dem Trimm-Dich-Pfad, einer Inlineskater-Bahn oder beim Slacklinen austoben.

    Ebenfalls draußen finden die Wettkämpfe beim Beachvolleyball statt. Nicht erst seit dem Grand Slam Tunier in der Berliner Waldbühne ist das Pritschen und Baggern im tiefen Sand in der Hauptstadt beliebt. In nahezu allen Lagen können Plätze gemietet werden – etwa im neuen Park am Gleisdreieck oder bei Beachmitte am Nordbahnhof, wo in der Nähe des ehemaligen Mauerstreifens sogar Turniere gespielt werden. Die passende Schlechtwettervariante bietet das Indoor BeachCenter in Reinickendorf. Im Volkspark Friedrichshain kann man sogar unentgeltlich sein eigenes Volleyball-Netz aufbauen.

    Französische Lebensart zelebrieren zahlreiche Freizeitsportler in der deutschen Hauptstadt, indem sie sich regelmäßig zum Boule spielen treffen – unter anderem am Paul-Linke-Ufer und am Mauerpark. Auch Frisbeespieler – einzelkämpfende Freestyle-Player genauso wie die „Ultimate Frisbee Teams“ – haben in der Hauptstadt ihre regelmäßigen Treffs und Termine, ebenso wie Einradfahrer, Bumerangteams und Lacrossemannschaften.

    Außergewöhnliche Sportarten und Veranstaltungen

    Die kreative und inspirierende Kraft des Sports zeigt sich in einer bunten Mischung ausgefallener Sportarten, die Berlin bietet: Das Sporthockern verbindet man zunächst mit Sitzen. Doch mit den kleinen Möbeln lassen sich ebenso artistische Übungen wie Manöver, die aus dem Skateboardbereich bekannt sind, durchführen. In Berlin-Friedrichshain gibt es weltweit den ersten Sporthocker-Laden. Die Betreiber veranstalten bei gutem Wetter jeden Mittwochabend Hocker-Workshops im Herman-Blankenstein-Park.

    Im Gegensatz zum noch jungen Sporthockern gibt es Jugger bereits seit 1992 in der deutschen Hauptstadt. Der mittelalterlich anmutende Mannschaftssport wird mit einem aus Kunststoff bestehenden Hundeschädel, genannt „Jugg“, gespielt. Ihn gilt es, möglichst oft ins gegnerische Tor zu befördern. Trainiert wird regelmäßig und öffentlich auf der Tempelhofer Freiheit oder im Volkspark Friedrichshain.

    Wettkämpfe finden jedoch nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser statt. Der Verein Dragonboats-Berlin lässt regelmäßig seine schwimmenden Fabelwesen zu Wasser. Sie begeistern sowohl die Gäste an Bord als auch die Zuschauer an Land.

    Schon lange kein Neuling mehr im Bereich Berliner Trendsport ist die erste Schwarzlicht-Indoor-Minigolfanlage in der deutschen Hauptstadt. In fünf Räumen entsteht durch Farbe und Licht der Kulissen eine Phantasiereise, bei der neben dem Sport- auch der Erlebnisfaktor vorhanden ist.

    Kaum noch Karten gibt es für das Schachboxen. Was vor wenigen Jahren in Berliner Off-Locations als Geheimtipp galt, ist längst zum trendigen Gesellschafts-Event geworden. Zwei Spieler im Ring konzentrieren sich in der ersten Runde auf das Schachbrett, in der zweiten wird geboxt. Es gibt so viele Runden bis einer der beiden in einer Disziplin aufgeben muss. Der Andrang auf die Berliner Vereine ist bislang noch nicht so groß – Freizeitsportler finden hier vielleicht den perfekten Ausgleich von Kopf- und Körpersport.

    Sport in der Großstadt kann auch ein richtiges Urban Adventure sein. Berlin bietet spannende Mutproben, die es so nur in der Hauptstadt gibt: Kitelandboarding, Parkour oder Roof Speeding. „Parkour“ trainiert Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer, wenn es darum geht, Hindernisse ohne Hilfsmittel zu überwinden. Beim „Roof Speeding“ werden die Dächer Berlins zum Sportplatz. „Anywhere, anytime“ lautet das Motto dieser Speedminton-Spieler in Berlin. Die Speedminton-Spieler suchen dabei immer wieder neue Herausforderungen, wie das Spielen auf den Dächern mit Blick über die Hauptstadt. visitBerlin forderte im April 2014 fünf Reiseblogger heraus, sich diesen spannenden Mutproben zu stellen. www.visitberlin.de/de/erleben/sommer/urban-adventures

    Nachts Badminton zu spielen, gehört zu den neuesten Trends in der Hauptstadt: Beim Blackminton fluoreszieren die Bälle, Schläger und Courts im Schwarzlicht. Weitere Trendsportarten, die Berlin erobern, sind Bikepolo und Streetsurfen, dabei werden zwei klassische Sportarten neu interpretiert. Beim Bikepolo ersetzen Fahrräder die Pferde und Radsport wird zum Teamsport. Oft auf dem Tempelhofer Feld anzutreffen, sind die Streetsurfer. Mit dem Waveboard, einer Kombination aus Skateboard, Surfbrett und Snowboard, gleiten sie über das Feld.

    Ein weiteres Trendsportevent ist der Urbanian Run: Nicht nur für Teilnehmer ein Highlight, auch die Zuschauer haben ihren Spaß , wenn die Läufer Hürden wie „Rush Hour“ bewältigen, bei der ein paar filmreife Hechtsprünge über verkeilte Autos gefragt sind. Oder die schweißtreibenden „Urbanian Walls“, bei denen mehrere Reihen von Mauern, Zäunen und Holzgittern den Weg versperren. Hier zählen Ausdauer, Geschick und natürlich Kraft. Wechselnde Untergründe und Steigungen geben der Strecke noch den zusätzlichen Kick – genau die richtigen Zutaten für urbane Großstadtabenteuer.
    Wenn Sport, dann in Berlin!

    Berliner Sport-Kalender 2014/2015

    Für Freizeitsportler und Fans lohnt sich immer ein Blick in den Veranstaltungskalender:

    8.6.2014
    3. Berlin-Triathlon
    Anfänger und Profis messen sich in Olympischer Distanz, Sprint und Super-Sprint an der „Insel der Jugend“ im Treptower Park. www.berlintriathlon.de

    12.6.-13.7.2014
    WM-Start in Brasilien: Public Viewing in Berlin
    Tausende Menschen verfolgen das Welt-Fußballhighlight des Jahres auf der Fanmeile am Brandenburger Tor oder in zahlreichen Public-Viewing-Locations. www.visitberlin.de

    17.–22.6.2014
    Grand Slam Beachvolleyball
    Die weltweit besten Beach-Volleyball Teams werden dieses Jahr wieder in Berlins Mitte zu sehen sein. www.grandslamberlin.de

    20.–21.6.2014
    Volleyball World League
    In der 25. Auflage der World League spielen die DVV Männer in der Max-Schmeling-Halle gegen die argentinische Mannschaft. www.volleyball-worldleague.de

    31.7.-1.8.2014
    10 Jahre Umbau des Olympiastadions
    Berlin feiert den 10. Jahrestag der Neu-Einweihung mit besonderem Programm. www.olympiastadion-berlin.de

    23.–24.8.2014
    Deutsche Polo Meisterschaft High Goal 2014
    Die Finalspiele des „ENGEL & VÖLKERS Berlin Maifeld CUP“ finden auf dem Maifeld im Olympiapark statt. www.maifeldpolocup.de

    13.–24.8.2014
    BLN 2014: LEN European Swimming Championships 2014
    Die Schwimm-EM nach zwölf Jahren wieder in Berlin, u.a. im Europa-Sportpark. www.bln2014.de

    24.8.2014
    13th XRace
    Das Skater-Rennen rund um die Siegessäule startet auf der Straße des 17. Juni.
    Infos folgen auf www.scc-events.de

    31.8.2014
    ISTAF – Internationales Stadionfest
    Das Leichtathletik-Highlight zum Internationalen Stadionfest Berlin im Olympiastadion. www.istaf.de

    12.–13.9.2014
    Firefighter Combat Challenge
    Trendiger Extremsport: Rund 1.000 Feuerwehrleute aus aller Welt messen ihr Können auf der Tempelhofer Freiheit. www.firefighter-challenge-germany.de

    17.–22.9.2014
    FIVB Beach Volleyball Berlin Smart Grand Slam
    Eines der weltweit hochklassigsten Beach-Volleyball-Turniere, erstmals mit Finalturnier der höchsten Kategorie. Infos in Kürze unter www.grandslamberlin.de

    27.–28.9.2014
    41. BMW Berlin-Marathon
    Start und Ziel der rund 42 Kilometer langen Strecke ist das Brandenburger Tor. Samstag gehen Inline-Skater und Kinder an den Start. www.bmw-berlin-marathon.com

    Highlights 2015

    30.5.2015
    DFB-Pokalfinale
    www.dfb.de

    Mai/Juni 2015
    Formel E Finale
    www.tempelhoferfreiheit.de

    Juni 2015
    UEFA Champions League-Finale
    www.uefa.com

    27.7.–5.8.2015
    European Maccabi Games 2015
    www.emg2015.com

    21.–22. 11. 2015
    WM Cheerleading

    Mehr Informationen zum Sport in der Hauptstadt:
    www.sport.visitBerlin.de
    www.berlin-sportmetropole.de
    www.berlin-sport.de

     

    Quelle: Berlin Tourismus & Kongress GmbH

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