Reisen, Erlebnisse und die vielen sehenswerten Orte auf unserem Planeten.

Kategorie: Reisen: Unterwegs sein (Seite 4 von 18)

Berichte und Texte über das Reisen an für sich.

Neue Van-Gogh-Buslinie zwischen Amsterdam und Brabant

Busverbindung verbindet die Werke des Van Gogh Museums mit dem Van-Gogh-Erbe in Nuenen

Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Zeitgleich mit der Rückkehr zweier gestohlener Van-Gogh-Gemälde in das Van Gogh Museum in Amsterdam – Stürmische See bei Scheveningen (1882) und Die Reformierte Kirche in Nuenen (1884/1885) – führen das Van Gogh Museum Amsterdam und Van Gogh Brabant eine tägliche Busverbindung zwischen Amsterdam und Nuenen ein. Besucher des Van Gogh Museums können so an nur einem Tag sowohl die Gemälde betrachten als auch die tatsächlichen Motive des gemalten Van-Gogh-Erbes in Nuenen besichtigen. Die Busverbindung wird ab dem 22. März mit einer täglichen Fahrt aufgenommen. Ab April werden die Fahrten am Wochenende angeboten.

Seit einigen Jahren schon zeigt sich nicht nur ein zunehmendes Interesse an den Gemälden Vincent van Goghs, sondern auch an dessen Leben und Erbe. Um den Besuch dieser oft weniger bekannten Orte zu ermöglichen, beschlossen die Brabanter Van-Gogh-Orte und das Van Gogh Museum, eine Kooperation einzugehen. Mit der Busverbindung und dem Kombi-Ticket können Van-Gogh-Liebhaber in Amsterdam ab sofort ganz unkompliziert das wunderschöne Erbe im Van Gogh Village Nuenen in der Nähe von Eindhoven in Nordbrabant kennenlernen. Denn in dieser Provinz wurde Vincent geboren und verbrachte er den größten Teil seines Lebens. Zudem schuf er hier auch ein Viertel seines gesamten Werkes. Die Busverbindung ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen den niederländischen Van-Gogh-Partnern, dem Niederländischen Büro für Tourismus & Convention (NBTC) und VisitBrabant.

Einzigartige Rolle Van Gogh Museum
Nicht nur die Aufnahme der Busverbindung ist einzigartig, sondern auch die Rolle des Van Gogh Museums innerhalb dieser Partnerschaft. Denn erstmals bietet das Museum ein Ticket für den Museumsbesuch in Kombination mit einem Erlebnisangebot in einer anderen Provinz an. Besucher, die ein Kombi-Tickt kaufen, fahren um 9 Uhr mit dem Reisebus von Amsterdam nach Nuenen und runden den Tag mit einem Besuch des Van Gogh Museums ab. Tickets sind ab EUR 99,- pro Person erhältlich und können im Van Gogh Museum sowie über Tour Company und internationale Buchungsportale wie Expedia, Viator und Get your Guide erworben werden. Wenn sich die Busverbindung als Erfolg erweist, möchte Van Gogh Brabant die Anzahl der Fahrten erhöhen und zudem auch weitere Van-Gogh-Orte als Ziel anbieten.

Zusätzliches Van-Gogh-Erlebnis
Mit der direkten Busverbindung und dem Kombi-Ticket wird der Museumbesuch – bei nur eineinhalb Stunden Fahrzeit – um ein zusätzliches Van-Gogh-Erlebnis ergänzt. Viele Orte in Brabant erinnern auch heute noch an Vincent van Gogh. Sie erzählen von seiner Kindheit, seine Jugend sowie seine Träume, Leidenschaften, Lieben und Erfahrungen. Besucher können in Brabant beispielsweise entdecken, wo Vincent seinen ersten Zeichenunterricht erhielt und reisen Sie im Vincentre in Nuenen zurück in die Zeit Van Goghs. Ganze 23 Van-Gogh-Orte erinnern in Nuenen an Van Gogh – 14 davon wurden von ihm selbst gemalt oder gezeichnet. An den übrigen Orten befinden sich Denkmäler oder Gebäude mit besonderer Bedeutung. So auch der Van Gogh-Roosegaarde Radweg. Vom Gemälde Sternennacht inspiriert, entwarf der Künstler Daan Roosegaarde einen Weg, der mit Tausenden eingelassenen speziellen Steinchen in der Dunkelheit funkelt.

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

TUI CRUISES | Wochenangebot KW16 | HAMBURG, OSTSEE BALTIKUM UND MITTELMEER

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Diese Woche hat TUI CRUISES drei traumhafte Angebote für Kreuzfahrt-Interessierte:

  • HAMBURG TRIFFT MALLORCA mit der Mein Schiff 1
  • OSTSEE BALTIKUM MIT HELSINKI mit der Mein Schiff 3
  • MITTELMEER MIT IBIZA mit der Mein Schiff 5

—– Angebote der Woche —–

HAMBURG TRIFFT MALLORCA – Mein Schiff 1

12 Nächte inkl. Rückflug in einer Innenkabine, ab 1.695 €**
Reisetermin: 17.08. – 29.08.2017
Aufpreis Außenkabine 300 € p. P.

An Bord der Mein Schiff 1 erleben Sie eine Kreuzfahrt rund um Westeuropa und bereisen dabei sechs Länder in 12 Tagen. Die Westeuropa-Kreuzfahrt startet im Hafen von Hamburg und führt über Le Havre, Southampton, St. Peter Port auf Guernsey und La Coruña nach Lissabon. Sie können die portugiesische Hauptstadt zu Fuß oder mit der historischen Straßenbahn entdecken und sich einfach treiben lassen. Über Cádiz in Südspanien erreicht die Mein Schiff 1 den Zielhafen der Westeuropa-Kreuzfahrt, Palma de Mallorca. An vier Seetagen genießen Sie das vielfältige kulinarische Angebot, das abwechslungsreiche Entertainment-Programm und ausgiebige Saunagänge – natürlich Premium Alles Inklusive*.

 

OSTSEE BALTIKUM MIT HELSINKI – Mein Schiff 3

8 Nächte in einer Balkonkabine, ab 1.795 €**
Reisetermin: 28.07. – 05.08.2017

An Bord der Mein Schiff 3 gehen Sie auf Entdeckungsreise entlang der Ostseeküste. Beeindruckende Städte und wunderschöne Küstenlandstriche warten auf Sie. Die Ostsee-Kreuzfahrt beginnt in Kiel und führt über das estnische Tallinn nach St. Petersburg, wo die Mein Schiff 3 über Nacht im Hafen liegt. Die Zeit kann gut genutzt werden um die Kunst, Kultur und Architektur der russischen Prachtstadt auf sich wirken zu lassen. Sie können die weltberühmte Eremitage oder den prunkvollen Katharinenpalast vor den Toren St. Petersburgs besuchen. Weitere Ziele dieser Ostsee-Kreuzfahrt sind die finnische Hauptstadt Helsinki sowie die schwedische Hauptstadt Stockholm. Nach vielen besonderen Eindrücken endet diese Reise wieder im Hafen von Kiel.

 

MITTELMEER MIT IBIZA – Mein Schiff 5

10 Nächte inkl. Flug in einer Balkonkabine, ab 2.195 €**
Reisetermin: 16.08. – 26.08.2017

Gehen Sie auf Entdeckungsreise durch das westliche Mittelmeer an Bord der Mein Schiff 5. Start- und Zielhafen dieser Mittelmeer-Kreuzfahrt ist Palma de Mallorca. Sie können sich auf Ziele wie Ajaccio auf Korsika, Civitavecchia – der Hafen vor den Toren Roms, La Spezia und Monaco freuen. Sie tauchen in die Welt der Reichen und Schönen ein und lassen das bunte Treiben am Hafen auf sich wirken. Weiter geht die Reise über La Seyne nach Barcelona. Sie können die katalanische Metropole besuchen und den Spuren Gaudis folgen, einen Tag am Stadtstrand La Barceloneta genießen oder sich ins Getümmel auf der beliebten Flaniermeile La Rambla stürzen. Am letzten Tag dieser Mittelmeer-Kreuzfahrt erwartet Sie ein Stopp in Ibiza Stadt, bevor die Reise im Hafen von Palma nach 10 spannenden Tagen endet.

 

Buchbar sind diese Angebote ab sofort noch bis Dienstag, 25.04.2017 09:00 Uhr. Klicken Sie zum Buchen einfach auf eine der Anzeigen von TUI CRUISES. Angebot ohne Gewähr auf Schreib- oder Übermittlungsfehler.


* Im Reisepreis enthalten sind ganztägig in den meisten Bars und Restaurants ein vielfältiges kulinarisches Angebot und Markengetränke in Premium-Qualität sowie Zutritt zum Bereich SPA & Sport, Kinderbetreuung, Entertainment und Trinkgelder.

** Flex-Preis (limitiertes Kontingent) p. P. bei 2er-Belegung . Bei inkludierter Flugleistung: Flug nach Verfügbarkeit mit allen Abgaben und Zuschlägen, auch zur Luftverkehrssteuer, Transfers und „Zug zum Flug“. Dieser ist für die DB innerhalb Deutschlands ohne Aufpreis erhältlich.

 

Wo wartet das nächste Abenteuer? Tipps zur passenden Ausrüstung für Outdoor-Aktivitäten

Raus in die Natur, neue Eindrücke gewinnen und einfach mal abschalten: Zu Fuß lassen sich viele Regionen und Naturschauplätze am intensivsten erleben. Foto: djd/Victorinox

Raus in die Natur, neue Eindrücke gewinnen und einfach mal abschalten: Zu Fuß lassen sich viele Regionen und Naturschauplätze am intensivsten erleben.
Foto: djd/Victorinox

Wandern ist buchstäblich zu einer Volksbewegung geworden: Jeder zweite Bundesbürger wandert regelmäßig in seiner Freizeit, vor allem auch jüngere Generationen begeistern sich wieder verstärkt für die Fortbewegung “per pedes”. Viele reizvolle Naturschauplätze lassen sich zu Fuß einfach am intensivsten erleben. Und eine Spur Abenteuerlust gehört auch dazu, wenn man den hektischen Alltag hinter sich lässt, vielleicht noch das Zelt einpackt und einfach mal intensive Natureindrücke sammeln will. Zu einem ungetrübten Outdoor-Vergnügen gehört in jedem Fall die passende Ausstattung. Mit diesen vier Tipps ist man gut für die nächste Wandertour gerüstet.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Wie lässt sich die Tour in Tagesetappen aufteilen, die man gut bewältigen kann? Wo gibt es unterwegs Restaurants zur Einkehr, wo sind Campingplätze, auf denen man am Abend sein Zelt aufschlagen kann? Diese Fragen wollen gerade bei mehrtägigen Touren vorab geklärt sein. Eine gute Vorbereitung schützt vor unangenehmen Überraschungen unterwegs – und weckt zugleich die Vorfreude auf neue Entdeckungen.

Praktische Helfer für unterwegs

Mal eben einen Ast für das abendliche Lagerfeuer zuschneiden und danach die Weinflasche entkorken oder mit der Pinzette einen Dorn aus dem Finger entfernen: Für viele große und kleine Notfälle unterwegs sind Helfer gefragt. Bewährt haben sich dazu Taschenmesser, die bei wenig Gewicht zahlreiche Funktionen in sich vereinen. Das Modell Huntsman des Schweizer Herstellers Victorinox etwa bietet 15 verschiedene Funktionen, und das bei nur 97 Gramm Gewicht. Mit Schere und Holzsäge ist man für so ziemlich jede Outdoor-Herausforderung gerüstet.

Kleiden nach dem Zwiebelprinzip

Gerade in Mittelgebirgslagen sollte man auf jedes Wetter vorbereitet sein, selbst im Hochsommer kann es frühmorgens noch empfindlich kühl sein. Mit mehreren Textilschichten, die sich je nach aktuelle Temperatur an- und ausziehen lassen, ist der Wanderer auf alles vorbereitet. Stabile und bequeme Schuhe sind ebenso wichtig wie atmungsaktive Kleidung sowie eine wind- und regendichte Jacke.

Genug Power für den Tag

Wer sich intensiv an frischer Luft bewegt, braucht eine gute Kondition und genügend Kraftreserven. Ein ausgewogenes Frühstück gehört ebenso dazu wie gesunder Proviant für unterwegs. Ein Müsliriegel, frisches Obst, ein paar Nüsse und vor allem genügend Wasser gehören zur Verpflegung in jedem Fall dazu. Bei kühleren Temperaturen spendet auch warmer Tee aus der Thermoskanne frische Kräfte.

Tipps für neue Entdeckungen

Zahlreiche Wandergebiete in ganz Deutschland warten darauf, neu entdeckt zu werden. Tipps für die individuelle Routenplanung geben der Deutsche Volkssportverband (www.dvv-wandern.de) und der Deutsche Wanderverband (www.wanderverband.de). Hier sind ausführliche Informationen zu Wanderwegen, Volkswanderungen und anderen Veranstaltungen abrufbar. Wanderkarten und weitere Informationen bieten auch die jeweiligen Tourismus-Büros des Urlaubsortes an.

Quelle: djd / Victorinox

 

Wandern mal zu Wasser: Naturregionen entlang der Hunte mit dem Paddelboot erkunden

Ganz entspannt im Tempo der Natur: Der kleine Fluss Hunte in Niedersachsen bietet sich für Paddeltouren mit der ganzen Familie an. Foto: djd/Naturpark Wildeshauser Geest

Ganz entspannt im Tempo der Natur: Der kleine Fluss Hunte in Niedersachsen bietet sich für Paddeltouren mit der ganzen Familie an.
Foto: djd/Naturpark Wildeshauser Geest

So einfach geht Entschleunigung: Ein Paddelboot besteigen, dem Tempo des Flusses folgen und sich ganz gemächlich über die Hunte tragen lassen. Mit seinem windungsreichen Verlauf ist dieser kleine Fluss im Naturpark Wildeshauser Geest (Niedersachsen) wie gemacht für alle, die Hektik und Termindruck hinter sich lassen wollen. Mit jedem Paddelschlag ist der Alltag noch ein Stück weiter entfernt – und der Urlauber kann förmlich in die urwüchsige Natur eintauchen. Auf dem Wasserweg gelangt man zu manchen Stellen, die anders gar nicht zu erreichen wären. Verwunschen wirkende Flussbiegungen, die wertvollen Lebensraum schaffen für seltene Vogel- und Pflanzenarten.

Auch für Paddel-Einsteiger

Idyllische Natur wechselt sich entlang der Hunte ab mit malerischen Ortschaften, die zu einem Bummel oder einer stärkenden Mahlzeit einladen. Danach genießen die Urlauber wieder die Ruhe auf dem Wasser und folgen der Hunte auf ihrem Weg durch Geest, Heide, Moor und Marsch. Und da der Fluss so ruhig dahinströmt, können sich auch Anfänger beim Paddeln versuchen. Von der Tagestour über ein Wochenende bis hin zu einem kompletten Urlaub am und auf dem Wasser ist alles möglich. Viele Informationen sind unter www.wildegeest.de und www.hunte-natur.de zu finden. Hier erhält man auch das kostenfreie “Urlaubsjournal 2017/2018” mit Adressen, Tourenvorschlägen und nützlichen Tipps.

Besonders reizvoll ist das Paddeln auf dem landschaftlich wohl schönsten Abschnitt zwischen Wildeshausen und Oldenburg. Die Bootsverleiher vor Ort kümmern sich um die Einweisung von Paddel-Neulingen, Familien können zudem attraktive Komplettpakete buchen. Gut zu wissen für alle, die sich nach der Bewegung in der Natur erfrischen wollen: Auch Badeseen mit Sandstränden gibt es viele in der Region, zum Beispiel den Hartensbergsee in Goldenstedt oder den Badesee in Westrittrum.

Die Weite der Landschaft erleben

Noch tiefere Einblicke in die charakteristische Natur und die Moore bietet das Naturschutz- und Informationszentrum. Im Moortunnel können Besucher eintauchen in die faszinierende Unterwelt und das Schicksal von Jan Spieker kennenlernen, der 1828 im Moor versank und erst 150 Jahre später gefunden wurde. Das “Haus im Moor” mit seinem begrünten Dach ist das Wahrzeichen des Zentrums. Neben wechselnden Ausstellungen über die Entstehung und Nutzung des Moores locken die Terrasse mit einem herrlichen Panoramablick und der “Moorbioskopion”, ein elf Meter hoher Holzturm: Von der Aussichtsplattform aus genießen Besucher die Weite der Landschaft und können in aller Ruhe Tiere beobachten.

Gartenerlebnisse und musikalische Geest

Abwechslung garantiert: Mit vielen Veranstaltungen werden die Sommermonate in der Wildeshauser Geest bereichert. Beliebte Anziehungspunkte für alle Kunst-, Kultur- und Pflanzenliebhaber sind etwa die Dötlinger Gartenkulturtage und Huder Gartenerlebnisse. Freunde des Straßentheaters kommen am 27. und 28. Mai auf der Piazetta in Bassum auf ihre Kosten. Musikfans radeln und lauschen hochkarätigen Musikern beim Festival “Jazz Folk Bike” in Syke vom 9. bis 11. Juni sowie beim Gartenkulturmusikfestival mit vielen Konzerten in der gesamten Region von Anfang bis Ende August. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es im Internet (siehe weiter oben).

Quelle: djd/Naturpark Wildeshauser Geest

 

TUI CRUISES | Wochenangebot KW15 | MALLORCA, MITTELAMERIKA UND ÖSTLICHES MITTELMEER

Diese Woche bietet TUI Cruises drei traumhafte Angebote für Kreuzfahrt-Interessierte an:

  • MALLORCA TRIFFT ÖSTLICHES MITTELMEER II mit der Mein Schiff 1
  • MITTELAMERIKA mit der Mein Schiff 6
  • ÖSTLICHES MITTELMEER TRIFFT DUBAI mit der Mein Schiff 1

 

MALLORCA TRIFFT ÖSTLICHES MITTELMEER II – Mein Schiff 1
9 Nächte inkl. Flug in einer Innenkabine, ab 1.295 €**

Reisetermin: 29.08. – 07.09.2017

Aufpreis Außenkabine 200 € p. P.
Aufpreis Balkonkabine 400 € p. P.

Diese Mittelmeer-Kreuzfahrt führt durch das westliche und östliche Mittelmeer von Palma de Mallorca nach Antalya in der Türkei. Weltwunder, Metropolen und wunderschöne Landschaften erwarten die Gäste auf dieser 9-tägigen Mittelmeer-Kreuzfahrt an Bord der Mein Schiff 1. Sie können sich auf Ziele wie Palermo, Valletta, Athen, Santorin und Bodrum in der Türkei freuen. Zwischen den einzelnen Landgängen haben die Gäste die Möglichkeit während insgesamt drei Seetagen das Premium Alles Inklusive-Konzept* in vollen Zügen zu genießen.

 

MITTELAMERIKA – Mein Schiff 6
14 Nächte inkl. Flug in einer Balkonkabine, ab 3.195 €**

Reisetermine:
10.11. – 24.11.2017;
13.11. – 27.11.2017;
24.11. – 08.12.2017;
27.11. – 11.12.2017;

An Bord der Mein Schiff 6 gehen die Gäste auf Entdeckungsreise durch Mittelamerika. Auf dieser Mittelamerika-Kreuzfahrt entdecken sie historische Stätte, farbenfrohe Natur, und eine bunte Vielfalt. Mittelamerika lädt sie ein, Weltwunder kennenzulernen, Trauminseln mit weißen Sandstränden zu erobern oder fremde Köstlichkeiten auszuprobieren. Auf den Spuren großer Entdecker wandeln und das subtropische Klima genießen, erwartet die Passagiere während dieser Mittelamerika-Kreuzfahrt. Neben den vielfältigen Zielen an Land haben sie an insgesamt vier Seetagen ausreichend Zeit, die Mein Schiff 6 zu erkunden und das abwechslungsreiche Bordleben zu genießen – natürlich Premium Alles Inklusive*.

 

ÖSTLICHES MITTELMEER TRIFFT DUBAI – Mein Schiff 1
15 Nächte inkl. Flug in einer Innenkabine, ab 1.995 €**

Reisetermin: 21.10. – 05.11.2017

Mit der Mein Schiff 1 reisen die Passagiere vom Mittelmeer nach Dubai – dort erleben sie atemberaubende Momente auf dieser Transreise. Über die ägyptischen Städte Alexandria, Safaga und Sharm-el-Sheikh erreicht das Wohlfühlschiff nach sechs aufeinander folgenden Seetagen Muscat im Oman und schließlich den Zielhafen Dubai. Transreisen eignen sich besonders gut zum Entspannen. An insgesamt acht Seetagen auf dieser Kreuzfahrt, kommen die Gäste in den vollen Genuss des Premium Alles Inklusive*-Konzepts. Schlemmen nach Lust und Laune, ausgiebige Saunagänge und lange Nächte im Theater sind nur einige Beispiele für einen gelungenen Tag an Bord des Wohlfühlschiffes.

Buchbar sind diese Angebote noch bis Dienstag, 18.04.2017 09:00 Uhr. Um Details der Reise und der Buchung anzuschauen oder eine Reise direkt zu buchen, klicken Sie einfach auf eines der Banner von TUI Cruises auf dieser Seite.

* Im Reisepreis enthalten sind ganztägig in den meisten Bars und Restaurants ein vielfältiges kulinarisches Angebot und Markengetränke in Premium-Qualität sowie Zutritt zum Bereich SPA & Sport, Kinderbetreuung, Entertainment und Trinkgelder.

** Flex-Preis (limitiertes Kontingent) p. P. bei 2er-Belegung . Bei inkludierter Flugleistung: Flug nach Verfügbarkeit mit allen Abgaben und Zuschlägen, auch zur Luftverkehrssteuer, Transfers und „Zug zum Flug“. Dieser ist für die DB innerhalb Deutschlands ohne Aufpreis erhältlich.

Quelle / Verantwortlich für das Angebot: TUI Cruises – Keine Gewähr für Schreib- und / oder Übermittlungsfehler!
Angebot nur so lange der Vorrat reicht!

„Staustufe Rot“ auf den Autobahnen

ADAC-Stauprognose für das Osterwochenende 13. bis 17. April / Ferien und fast 400 Baustellen bremsen den Verkehr

Autobahn Staukarte Ostern 2017 - Quelle: ADAC

Autobahn Staukarte Ostern 2017 – Quelle: ADAC

Staualarm bereits zur Wochenmitte: Spätestens am Gründonnerstag füllen sich die Autobahnen und läuten damit das bisher stärkste Stauwochenende in diesem Jahr ein. Bis auf Hamburg haben alle Bundesländer Ferien, zudem werden viele Ausflügler unterwegs sein. Die meisten Autofahrer werden Richtung Süden oder an die deutschen Küsten reisen.

Die größte Staugefahr besteht am Gründonnerstag. Allerdings ziehen inzwischen viele Urlauber den Start in den Urlaub auf den Mittwoch vor oder warten damit bis Karfreitag. Am Karsamstag ist mit lebhaftem Verkehr auf den Fernrouten zu rechnen, am Ostersonntag dürfte der Verkehr weitgehend störungsfrei rollen.

Für Staus und Wartezeiten sorgen mit Beginn des Frühjahrs wieder verstärkt die Baustellen. Derzeit sind auf den deutschen Autobahnen 387 Baustellen eingerichtet – rund zehn Prozent mehr als im April 2016.

Die Staustrecken:

• Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart, München
• A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 1 / A 3 / A 4 Kölner Ring
• A 3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
• A 4 Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
• A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A 81 Stuttgart – Singen
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auf den Autobahnen und wichtigsten Fernstraßen im benachbarten Ausland werden die Autofahrer ebenfalls häufiger unfreiwillige Stopps einlegen müssen. Staus und Wartezeiten können zudem bei der Einreise von Österreich nach Deutschland nicht ausgeschlossen werden. Am stärksten gefährdet sind die drei Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim). Der ADAC rät den Urlaubern, aufgrund der Grenzkontrollen unbedingt gültige Ausweispapiere mitzuführen.

Quelle: ADAC

Taiwan: Wenn Tee auf Bier trifft

Traditionelles Brauhaus in Taipeh / Quelle: Taiwan Tourism Bureau

Traditionelles Brauhaus in Taipeh / Quelle: Taiwan Tourism Bureau

Für deutsche Bierkenner mit einer langen Brauerei-Tradition ist es unvorstellbar, dass Taiwan erst seit 2002 Bier selbst herstellen darf. Zuvor braute das staatliche Monopol, die Taiwan Tabak- und Alkohol Cooperation, das einzige regionale Bier namens „Taiwan Beer“. Nachdem das Monopol aufgelöst wurde, begannen eine handvoll kleine Brauereien ihr eigenes Bier zu produzieren, welches anfangs aufgrund mangelnder Erfahrung der Brauereien für die Gesellschaft zu teuer war.
Seit einigen Jahren hat sich die Situation aber geändert: Immer mehr kleine Brauereien, auch ausländischer Herkunft, drängen auf den Markt: „Jim and Dad’s“, „34“, „Brewing Co.“, „Redpoint“ oder „55th Street“, um nur ein paar Namen zu nennen.

Flavor als Trend
Taiwan baut keinen Hopfen an, aber dafür weltklasse Tees. Warum also die bereits bekannten verschiedenen Geschmacksrichtungen nicht für das taiwaische Bier nutzen? Die Schwierigkeit ist es hier bewerten zu können, welche Teesorten mit dem selbstgebrauten Bier harmonieren. Besonders modern sind momentan Biere, die zu den jeweiligen Jahreszeiten passen: Winterbier ist beispielsweise herber als das liebliche Sommerbier. Aber auch exotische Biersorten mit Melonen-, Honig- oder Toffeeflavor begeistern besonders junge Taiwaner und Besucher der vielfältigen Insel.

Taiwanisches Craft Bier in Taipeh selbst testen
Zhangmen
befindet sich im Herzen des Yongkang Street Commercial Districts, wo sich viele Restaurants, Café, Eisdielen und Geschäfte befinden. Die kleine Bierbar hat 16 Zapfhähne mit jeweils verschiedenen Sorten – ein großartiger Ort, um taiwaisches Bier zu kosten.

bEErubefindt sich am Civic Boulevard. Die stylische Bar bietet ebenfalls verschiedene Craft Biere und dazu passende Köstlichkeiten wie spezielle Fleisch- oder Gemüsegerichte an.

Weitere Festivitäten in Taiwan
Das Boasheng Cultural Festival findet vom 01.04. – 27.05.2017 in Dalongdong,einem der gut erhaltenen historischen Viertel Taipehs, statt. Das Viertel ist bekannt für seine zahlreichen, malerischen Wohn-häuser und religiösen Stätten rund um den Bao’an Tempel. Der Dalongdong Bao’an Tempel ist einer der Beliebtesten unter Taiwans Tempeln und einmal im Jahr Gastgeber des jährlichen Baosheng Kulturfestival, einem Symbol für Taiwans religiöse Feiern, architektonische Ver-mächtnisse und Bemühungen der Revitalisierung des Weltkulturerbes für Einheimische und Besucher. Von April bis Mai verzeichnet das Festival ständig wachsende Teilnehmerzahlen. Theateraufführungen, Feuerspiele und weitere Performances begeistern täglich Jung und Alt.

Das Penghu Ocean Fireworks Festival existiert seit Mai 2002, nach dem Absturz eines Flugzeuges vor der Küste von Penghu. Diese Katastrophe führte dazu, dass die Zahl der Touristen auf Penghu in diesem Jahr sanken. Um den Tourismus dort zu fördern, arbeitete die Penghu County Regierung mit China Airlines zusammen, um das „Amorous Penghu” Event am Penghu Fisherman’s Wharf am chinesischen Valentinstag zu veranstalten. Highlight des Festivals waren Feuerwerke, die die Schönheit des sternenklaren Nachthimmels hervorgehoben haben. In den Folgejahren wurde das Fest aufgrund des großen Erfolgs und der riesigen medialen Berichterstattung im romantischen Guanyin-Pavillon wiederholt. So wurde die Penghu County Regierung offizieller Gastgeber des 1. jährlichen Penghu Fireworks Festival, das von Jahr zu Jahr immer mehr Einheimische und Touristen anlockt. Touristen können das Feuerwerk aus nächster Nähe genießen, da die Feuerwerkszündung nur etwa 300 Meter vom Aussichtspunkt entfernt liegt. Neben den spektakulären Feuerwerken unterhalten zahlreiche renommierte Künstler abwechselnd auf extra errichteten Bühnen.

Quelle: Taiwan Tourismusbüro / AVIAREPS Tourism GmbH

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Gute Aussicht garantiert: Auf einem fast gläsernen Katamaran geht es bei einer Kreuzfahrt die Donau hinab

Bei einer Flusskreuzfahrt eröffnen sich immer wieder weite Blicke auf Landschaften und Städte. Foto: djd/Donau Touristik

Bei einer Flusskreuzfahrt eröffnen sich immer wieder weite Blicke auf Landschaften und Städte.
Foto: djd/Donau Touristik

Das Beeindruckendste bei Flusskreuzfahrten ist die Sicht auf Landschaften und Städte, die sich vom Wasser aus in einem ungewohnten Blickwinkel präsentieren. Eine Kreuzfahrt auf der Donau beispielsweise ist reich an entsprechenden Impressionen. Dazu zählen etwa die berühmte Schlögener Schlinge oder die Einfahrt in die ungarische Hauptstadt Budapest – eine der wohl schönsten Fluss-Stadt-Landschaften überhaupt.

Gute Aussicht garantiert

Eine besonders gute Aussicht auf diese Donauperlen genießen Gäste an Bord eines Katamarans wie der MS Primadonna, die unter österreichischer Flagge fährt und sowohl für eine klassische Kreuzfahrt als auch für eine Radkreuzfahrt gebucht werden kann. Der gläserne Luxusliner scheint eigens für “Schaulustige” entworfen worden zu sein. Wer den Blick aus erster Reihe schweifen lassen will, nützt die sogenannte Donau-Arena am Bug des Schiffes, die mit ihrer elf Meter hohen Glasfront einen unvergesslichen Ausblick auf den größten Strom Mitteleuropas ermöglicht. Nicht weniger durchdacht ist das Panorama-Restaurant und die Hotelhalle mit 60 Metern Länge. Ein Teil des Fußbodens besteht hier aus Glas, der einen Blick in die Unterwasserwelt erlaubt. Und auch vom eigenen Balkon, über den die meisten Kabinen verfügen, können die Gäste mit allem Komfort die Landschaft an sich vorüber ziehen lassen. Informationen zu den verschiedenen Touren gibt es unter auf der Webseite des Veranstalters (siehe unten).

Weniger Kabinen – mehr Platz

Beengt muss sich an Bord niemand fühlen, denn ein Großteil der Kabinen ist mit 16 Quadratmetern besonders geräumig. Das erklärt auch, warum das zweitgrößte Kreuzfahrtschiff auf der Donau nur über 80 Kabinen für rund 160 Gäste verfügt, darunter auch größere Unterkünfte etwa für Rollstuhlfahrer oder Dialysepatienten. Wer Geselligkeit und Unterhaltung sucht, wird ebenfalls fündig – zum Beispiel im Bordtheater, das Platz für 160 Zuschauer bietet. Am Freideck stehen zudem ein kleiner Whirlpool, Sonnenliegen und gemütliche Sitzgruppen zur Verfügung. Im Wellnessbereich werden ein großer Indoor-Whirlpool, ein Kneipptretbecken sowie eine Sauna angeboten. Heil- und Beauty-Massagen gibt es bei Voranmeldung.

Fahrradsattel oder Sonnenliege

Neben klassischen Kreuzfahrten bietet die Donau Touristik beispielsweise auch Radkreuzfahrten zum Beispiel von Passau nach Budapest an. Die Route ist sehr gut ausgebaut, stets eben und zum großen Teil autofrei. So kann man die schönsten Abschnitte der abwechslungsreichen Donauregion mit ihren kulturellen Schätzen per Rad erleben. Das Schiff wartet täglich am Ziel der Radtour. Wahlweise können Gäste die Tagesetappe aber auch an Bord verbringen und die unberührte Naturlandschaft von der Sonnenliege aus genießen. Ab 739 Euro pro Person kosten sieben Übernachtungen mit Vollpension inklusive zwei Getränken, Landausflügen, Leihrad und vielem mehr. Mit Anreise per Deutsche Bahn ab Euro 948,-. Weitere Informationen gibt es unter www.donau-touristik.net.

Quelle: djd/Donau Touristik

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Die Erben von Karl Drais: Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu

Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu. Bild © TMBW / Christoph Düpper

Tüftler aus Baden-Württemberg erfinden das Fahrrad neu. Bild © TMBW / Christoph Düpper

Das Fahrrad ist 200 Jahre nach seiner Erfindung durch Karl Drais in Baden-Württemberg präsenter denn je. Kreative, Bastler und Tüftler aus Deutschlands Süden haben sich dem Zweirad mit all seinen Facetten verschrieben und treiben es mit Erfindungen und Neuinterpretationen voran. Wir stellen sechs kreative Köpfe vor, die den Erfindergeist des Karl Drais fortleben lassen.

 

Marc Oliver Schwarz: Restaurierte Legenden

Was haben der Prinzenpalast in Bangkok und das Apartment eines Wallstreet-Bankers in New York gemeinsam? In beiden findet man Fahrräder von Marc Oliver Schwarz. Er restauriert legendäre Fahrrad-Modelle in seiner Werkstatt in Stuttgart und liefert sie an Kunden auf der ganzen Welt. Die Faszination für Rennräder stammt aus der Kindheit. Damals fing alles mit Radrennen an. Der sportliche Ehrgeiz verflog, die Leidenschaft fürs Schrauben blieb. So kam es, dass er sein modifiziertes Rennrad gemeinsam mit einem Freund in den Originalzustand zurück baute. Schnell kamen die Traumräder aus der Jugend ins Gedächtnis, die man sich damals so sehr gewünscht hat. Ehe er sich versah, standen 14 bestens restaurierte Rennräder in der eigenen Werkstatt. Via Internet waren die Raritäten schnell verkauft. Heute arbeitet er meist nur noch im Auftrag von Kunden, die mit den gesuchten Schätzen eine bestimmte Erinnerung verbinden. „Ich sage dann manchmal zu ihnen: Ich weiß nicht wie lange es dauert oder wieviel es kostet. Ich weiß nur, ich finde das Rad.“ Abschrecken lassen die sich meistens nicht. Der ideelle Wert überwiegt.

www.dacorsa.de

 

Stefan Eisen: Bambus auf zwei Rädern

Ein neues Fahrrad für die Tochter sollte es sein. Ein Bekannter brachte Stefan Eisen auf die Idee, dafür Bambus zu verwenden. Diesen besorgte er sich quasi vor der Haustür, in einem nahegelegen Bambusgarten in Karlsruhe. Das erste Rad entstand in der Garage der Eltern. Damit konnte er selbst die härtesten Kritiker überzeugen – die Freunde der Tochter. Davon angespornt, experimentierte der Karlsruher weiter mit Bambus und baute Räder für sich und seine Familie. Ein Zufall brachte den Autodidakt mit einer Journalistin zusammen, die mit einem Artikel über ihn und seine Bikes die „Bambushelden“ ins Rollen brachte. Nach einigen Rückschlägen und Fehlversuchen war Eisen bereit, auch Räder für Kunden zu bauen. Denn Bambus ist kein einfacher Rohstoff. Welcher von den über einhundert Sorten in Karlsruhe wächst, weiß er nicht. Wichtig ist nur, dass es damit funktioniert. Die Herstellung, vom Ernten bis zum fertigen Bike, dauert etwa zehn bis zwölf Wochen. „Meine Bambusräder sind für Menschen, die sich mal etwas Besonderes leisten wollen“, sagt der Tüftler.

www.bambusheld.de

 

Uli Fahl: Die Leichtigkeit des Bikes

Uli Fahl, Gründer von Tune, ist eigentlich gelernter Chemiker. Gleichzeitig ist er leidenschaftlicher Sportler. Zu den Klettertouren in seinen Zwanzigern startete er oftmals mit dem Fahrrad. Unwegsames Gelände erforderte hier und da, das Fahrrad zu tragen. Der geborene Badener störte sich aber immer am hohen Gewicht der damaligen Mountainbikes. Eine Lösung musste her. Fahls Gedanke: Die Komponenten der Fahrräder müssen leichter werden. Da die Leichtbauwelle aber erst etwas später aufkam, musste der Badener selbst aktiv werden und konstruierte die ersten Produkte der Marke Tune: einen sensationell leichten Schnellspanner und Aluschrauben. Im Gründungsjahr 1988 traf er damit besonders bei den Mountainbikern den Nerv der Zeit und leistete Pionierarbeit im Leichtbau. Aus einem Bauernhaus in Südbaden trat das Unternehmen seinen weltweiten Siegeszug an. Das Geheimnis von Fahl: „Wer sich nicht bewegt, fällt um“. Was für Radler stimmt, trifft auch auf Tune zu. Innovative Produkte und kontinuierliche Weiterentwicklung halten die Marke nun schon seit 28 Jahren erfolgreich im Geschäft.

www.tune.de

 

Nico Netzer: Altes neu beleben

„Ich wollte ein Laden aufmachen, in den ich selber gerne gehen würde“. So weit so simpel, die Idee hinter Basement Bikes. Für Nico Netzer stand dabei der „Hilfe-zur-Selbsthilfe-Gedanke“ im Vordergrund. Wer sein Bike repariert bekommt, kann dabei zuschauen und erhält eine Erklärung – oder legt gleich selbst Hand an. Werkzeug händigt der Chef gerne aus. Vor seiner Selbstständigkeit hat der Veloliebhaber in Radläden gejobbt. „Die hatten da meistens wenig Lust, was zu reparieren. Die wollten lieber ein neues Rad verkaufen“, erklärt Netzer. Alle Räder, die der Mannheimer verkauft, sind gebraucht. Für ihn ist der sentimentale Wert wichtiger als perfekte Funktion. Basement Bikes soll außerdem ein Treffpunkt für alle sein und Menschen in die Fahrradkultur einbinden. Deshalb ist aktuell ein Fahrradcafé in Planung, das den Laden und die Werkstatt ergänzen soll. Projekte liegen dem Schrauber: Für den 200. Geburtstag des Fahrrads 2017 tüftelt er an einem mobilen Fahrradkino. Das gesamte Equipment wird auf Fahrrädern transportiert und der für das Ausstrahlen eines Films nötige Strom durchs Treten in die Pedale erzeugt.

http://basementbikes.de

 

Wolfgang Renner: Das erste Mountainbike in Deutschland

Er war der Star der Radcross-Szene Ende der 60er Jahre. Er brachte das Mountainbike nach Deutschland. Er war der Erste, der mit dem Fahrrad die Alpen überquerte. Und er initiierte die ersten Deutschen Meisterschaften im Mountainbiken. Wolfgang Renner, geboren 1947 in Stuttgart, ist Pionier und Visionär der deutschen Radszene. 1976 wurde ihm angeboten, den Vertrieb des damals noch in Japan angesiedelten Herstellers Centurion zu übernehmen. Der Fahrradenthusiast sagte zu und wagte fünf Jahre später den Schritt vom Verkäufer zum Hersteller. Mit dem „Country“ brachte er 1982 das erste Mountainbike in Deutschland auf den Markt. Inzwischen gehört ihm die Marke Centurion mit Sitz in Magstadt. Die Liste der von Renner eingeführten Innovationen ist lang, aber dennoch bleibt der Schwabe bescheiden. Wolfgang Renner ist Biker durch und durch. Früher schnappte er sich sein Fahrrad, fuhr durchs Karwendel-Gebirge oder unternahm lange Touren mit Radfahrlegende Eddy Merckx. Und die Leidenschaft ist noch lange nicht verflogen: So geht es beispielsweise mit 69 Jahren noch zum Wüsten-Radrennen nach Jerusalem. „Sobald eine Startnummer am Lenker hängt, kommt der Rennfahrer durch, das bekomme ich nicht mehr raus. Dann lasse ich mich auch nicht abhängen.“

www.centurion.de

 

Gert Wiedemann: Therapiebikes von der Alb

Gert Wiedemann hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit Bewegungseinschränkungen wieder mobil zu machen. Angefangen hat alles vor über vier Jahren, als er Probleme mit der Hüfte hatte. Unzufrieden mit der damaligen Auswahl an E-Bikes, fing er an, Mountainbikes mit Hilfsmotoren auszustatten. Für eine Kundin mit Multipler Sklerose machte er sich auf die Suche nach einem speziellen Fahrrad und stieß auf Dreiräder, die auch mit Gleichgewichtsproblemen fahrbar sind. Inzwischen ist er Fachmann für Therapieräder und passt diese an die jeweiligen Kundenbedürfnisse an. Die schönste Erfahrung hatte Wiedemann mit einem Kunden, der im Rollstuhl saß und nach einem halben Jahr mit dem Spezial-Fahrrad wieder an Krücken gehen konnte. Angespornt durch derartige Erfolge, arbeitet er zusammen mit Therapeuten an einem eigenen Projekt. Dabei soll mit akustischen Signalen der Therapieansatz verstärkt werden.

www.alb-store.de

Quelle: Tourismus Markenting GmbH Baden-Württemberg

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Neuer Bike-Spaß im Tessin

Mountainbiken im Tessin. Copyright: Schweiz Tourismus / Stephan Schacher

Mountainbiken im Tessin. Copyright: Schweiz Tourismus / Stephan Schacher

Das Tessin ist perfekt für Bike-Urlaub geeignet. Im südlichsten Kanton beginnt der Frühling früher als im Rest der Schweiz, und das Panorama mit den vielen Bergen, Seen und Städten ist einzigartig. Außerdem wird laufend in die Infrastruktur investiert. Die neue Berghütte Capanna Monte Bar auf 1800 Metern Höhe ist ein Beispiel dafür.

Alphütte und Bike-Hotel: Die neue Capanna Monte Bar
Wären Lugano und seine Täler ein Amphitheater, so wäre der Monte Bar definitiv die exklusive VIP Lounge. Denn vom 1816 Meter hohen Gipfel haben Besucher eine atemberaubende Aussicht auf die zu Füßen liegende Stadt, den Luganersee und die umliegende Bergwelt. Etwas weiter unten, auf 1620 Metern Höhe, wurde vor 80 Jahren die erste Capanna Monte Bar errichtet. Diese wurde 2016 abgerissen, um einer modernen Berghütte Platz zu machen. Die Konzeption des mit Holz verkleideten, würfelartigen Gebäudes stammt vom jungen Architektenduo Oliviero Piffaretti und Carlo Romano aus Mendrisio. Im Untergeschoss befindet sich ein Restaurant mit 80 Sitzplätzen, großem Kamin und einer großflächigen Fensterfront. So genießen Gäste das Alpenpanorama im Inneren ebenso wie auf der großen Außenterrasse. Die neue Capanna Monte Bar bietet Schlafmöglichkeiten für 50 Personen, Seminarräume sowie eine kleine Werkstatt für Bikes. Sie liegt an der beliebten Mountainbike-Strecke „Lugano Bike“ und ist Etappenziel einiger wichtiger Wanderrouten. So können sich Naturfreunde und Mountainbiker ab Frühling 2017 auf eine neue Anlaufstelle in den Tessiner Bergen freuen. www.capannamontebar.ch

Granfondo San Gottardo: Das Paris-Roubaix der Alpen
Die alte Bergstrecke vom Gotthardpass Richtung Süden trägt nicht umsonst den Namen „Tremola“. Das Kopfsteinpflaster schüttelt den Körper so richtig durch. Die kaum befahrene Straße ist ein Must-Do im Leben eines jeden ambitionierten Radfahrers. Am 23. Juli 2017 haben alle Amateure die Gelegenheit, die Strecke bei einem Rennen für jedermann zu erfahren. Der „Granfondo San Gottardo“ findet in drei verschiedenen Längen von 42, 57 und 110 Kilometern in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Start und Ziel ist für alle Strecken in Ambri auf 1000 Metern Höhe. Nach einer sieben Kilometer langen „Aufwärmphase“ geht die Tremola los. In zahlreichen Haarnadelkurven schraubt sich die Strecke bei einer Steigung von 7,4 Prozent bis zur Passhöhe auf 2106 Metern. Für das herrliche Panorama hier oben werden die Fahrer wohl keine Augen haben, denn das Rennen ist noch lange nicht beendet. Für die beiden kleineren Strecken geht es zurück nach Ambri, für die lange Strecke warten noch zwei weitere Pässe mit über 2000 Metern. www.granfondosangottardo.com

Monte Tamaro – Downhill und Freeride
Der 1960 Meter hohe Tessiner Berg Monte Tamaro ist längst zum Mekka für Mountainbiker geworden. Neben zwei klassischen Touren und einem Bike Park bei der Mittelstation können Biker eine Downhill- und eine Freeride-Strecke in Angriff nehmen, auf der bereits Weltmeisterschaften stattfanden. Geschicklichkeit und Gleichgewicht sind hier gefragt. Die Bergfahrt können die Sportler mit der Gondelbahn zurücklegen, bevor an der Mittelstation auf 1150 Metern die Abfahrt ins Tal beginnt. Die gut ausgebaute schwarze Piste, bei der bis zur Talstation in Rivera 680 Höhenmeter überwunden werden, ist ideal für alle, die trainieren und ihre Technik verbessern möchten. www.montetamaro.ch

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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Winterthur – eine Stadt in Bewegung

Fahrradtour durch Wintertours Industrielandschaft. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschansicht

Fahrradtour durch Wintertours Industrielandschaft. Copyright: Schweiz Tourismus / Lauschansicht

Die Industriellen hinterließen in Winterthur nicht nur ein grandioses museales Erbe, sondern auch eine blühende Industriekultur. Die Fabrikgebäude sind heute Orte der Kreativität: Wo einst der Diesel tropfte, hat sich die Kultur eingenistet. Per Velo erkundet man die Industriekultur.

Winterthur war einst die Industriehauptstadt der Schweiz: Hier stand die erste mechanische Fabrik des Landes, und bis Ende der Achtzigerjahre arbeiteten allein auf dem Areal des Sulzer Konzerns über 10.000 Leute und produzierten Motoren. Die Industrie hat die Stadt geprägt und ihr eine eigene Kultur vermittelt. Winterthur verfügt auch über bedeutende Kunstsammlungen und damit über ein museales Erbe der Industrie – etwa jenes von Oskar Reinhart (1885–1965), dessen Sammlung in seiner einstigen Villa zu sehen ist. Die „echte“ Industriekultur jedoch, das sind die einstigen Produktionsstätten, wo heute neue Ideen entstehen.

Das Sulzer-Areal – eine der ersten Industriebrachen des Landes – ist ein herrlich anarchistischer Ort in der sonst so perfekten Schweiz. Zwischen den stillgelegten Gleisen stöbern Interessierte durch Vinyl-Platten, in den früheren Fabriken arbeiten Kreative, und in einem alten Schaufenster-Kasten lässt sich wunderbar moderne Kunst entdecken. www.kunstkasten.ch

Winterthur ist eine Stadt in Bewegung. Und das in mehrfacher Hinsicht: Die Industriekultur lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Der Industriekultur-Weg ist rund 13 Kilometer lang und führt durch die ganze Stadt. Besucher machen nicht nur Halt im Sulzer-Areal, sondern auch beim Gewerbemuseum in der Altstadt, das sich an den Schnittstellen zwischen Alltagskultur und Kunst, Handwerk, Design und industrieller Produktion bewegt. Eine der wichtigsten Stationen ist das Fotomuseum. Einst wurden in dem Backsteingebäude Strümpfe hergestellt, heute können hier klassische und zeitgenössische Fotografie bewundert werden. Man taucht gleich doppelt in die Vergangenheit ein: In einem Workshop lernen Interessierte das Phänomen der „Camera obscura” kennen und experimentieren mit einfachen Lochkameras. Auf der anderen Straßenseite liegt die Fotostiftung Schweiz, die das Fotoschaffen der Schweiz von den Anfängen bis zur Gegenwart dokumentiert. Natürlich nicht in einem Neubau, sondern in einer ehemaligen Färberei.

Weitere Informationen zum Städteurlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com/staedte, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

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