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Kategorie: Reisen: Unterwegs sein (Seite 1 von 19)

Berichte und Texte über das Reisen an für sich.

Auf zu den Fjorden: 130 Jahre Postschiffroute – Zwei neue Seereisen im Jubiläumsjahr 2023 können ab sofort gebucht werden

Am 2. Juli 1893 stach Kapitän Richard With mit dem Dampfer DS Vesterålen zur allerersten Postschiffreise in See. Das heißt, im Jahr 2023 existiert die legendäre Route seit 130 Jahren. Längst ist sie fester Bestandteil der norwegischen Kultur.

Im Jahr 1893 stach Kapitän Richard With zur allerersten Postschiffreise in See. Foto: djd / Hurtigruten

Die schönste Seereise der Welt

Mit einer Reise auf den traditionsreichen Hurtigruten Postschiffen geht für viele Passagiere ein Lebenstraum in Erfüllung: einmal die atemberaubende Natur auf einer Seereise in den hohen Norden Norwegens erleben. Die Route entlang von 100 Fjorden und 1.000 Bergen verläuft gut zur Hälfte durch arktische Breitengrade. Von Bergen aus nimmt das Schiff Kurs auf Kirkenes im äußersten Nordosten des Landes, dann geht es zurück in den Seehafen der zweitgrößten Stadt Norwegens. Unterwegs werden 34 Häfen angelaufen und Waren an die Bewohner abgelegener Gemeinden geliefert. Währenddessen können die Reisenden jede Menge Eindrücke an Land sammeln: von majestätischen Fjorden, Bergen, Gletschern und malerischen Fischerdörfern. An Bord kommen einheimische Passagiere mit Reisenden aus aller Welt ins Gespräch.

Mit dem Original feiern

Hurtigruten verbindet Tradition und Innovation – was Gäste auch im Jubiläumsjahr hautnah erleben können: Mit historischen Vorträgen und Aktionen an Bord wird die lange Geschichte der Postschiffroute gefeiert, mit modernisierten Hybrid-Schiffen und umfangreichen grünen Investitionen geht es nachhaltiger in die Zukunft. Das Festjahr wird auch kulinarisch zelebriert: Gäste erwartet an Bord ein Fünf-Gänge-Jubiläumsmenü.

Die Spitzbergen-Linie erlebt ein Comeback: Ziel ist Longyearbyen, das am weitesten im Norden gelegene Städtchen der Welt, auf Spitzbergen. Foto: djd/Hurtigruten

Spitzbergen-Linie und Nordkap-Linie starten 2023

Reisende können sich zudem auf zwei neue Seereisen mit dem modernisierten Postschiff MS Trollfjord freuen. Die Spitzbergen-Linie, die Kapitän Richard With zum Ende des 19. Jahrhunderts als „Sportsman’s Route“ etablierte, nimmt am 2. Juni 2023 den Betrieb auf. Das Abenteuer beginnt in Bergen und führt die Reisenden entlang der Lofoten, der Vesterålen und zum Nordkap. Von dort geht es weiter bis nach Longyearbyen, dem am weitesten im Norden gelegenen Städtchen der Welt, auf Spitzbergen. Die Reisedauer beträgt 16 Tage. Zum ersten Mal überhaupt begibt sich am 24. September 2023 ein Schiff auf die Nordkap-Linie: Die 15-tägige Reise bringt Gäste von Bergen bis zum Nordkap. Anschließend geht es entlang der Küste wieder gen Süden, vorbei am ältesten Leuchtturm Norwegens in Lindesnes, dem südlichsten Punkt des Landes, bis in die Hauptstadt Oslo. Auf beiden Seereisen stehen Landgänge mit im Durchschnitt sieben Stunden Aufenthalt auf dem Programm. Für die Saison 2023/2024 können die neuen Linien ab sofort unter www.hurtigruten.de oder im Reisebüro gebucht werden. Gleiches gilt für die klassische Postschiffroute.

Die Nordkap-Linie führt zunächst in den hohen Norden zum Nordkap, dann geht es zum südlichsten Punkt des Landes und in die Hauptstadt Oslo. Foto: djd/Hurtigruten

Quelle: djd/Hurtigruten

Willkommen in Mittelerde – 11 zauberhafte „Der Herr der Ringe” Drehorte

Das lange Warten hat ein Ende: Am 02. September dürfen wir endlich wieder in die wunderschöne Welt von Mittelerde eintauchen. Mit der neuen Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht” lässt Amazon Prime die Welt von J.R.R. Tolkien acht Jahre nach der letzten „Der Hobbit”-Verfilmung wieder zum Leben erwachen.

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DER HERR DER RINGE: Die Ringe der Macht – Trailer

Die Trailer der ersten Staffel sehen schon sehr vielversprechend aus und lassen uns in gespannter Erwartung, in welche Abenteuer wir uns diesmal stürzen dürfen. Um die Wartezeit etwas zu überbrücken und uns schon mal in die richtige Stimmung zu bringen, haben die Reiseexperten von Travelcircus elf der atemberaubenden Drehorte für Mittelerde zusammengefasst.

Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Tür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen.

Bilbo zu frodo / J.R.R. Tolkien „Der herr der Ringe: Die Gefährten“
Grafik: Travelcircus.de

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wo ein Berg in einer Trilogie das Zeichen der Hoffnung ist, steht er in der anderen Trilogie für das Böse
  • Einer der Drehorte gefällt auch dem nationalen Ski-Team von Österreich 
  • Wie die Hobbits wohnen, kann man sich auch heute noch genau ansehen
  • Gedreht wurde nicht nur bei einem, sondern bei zwei UNESCO Weltnaturerben
  • Obwohl die neue Serie ca. 3.000 Jahre vor den Ereignissen der Filme spielt, könnten neun bekannte Charaktere in der Geschichte auftauchen

Die „Der Hobbit”-Trilogie: Eine kurze Zusammenfassung

Der im Auenland oder genauer gesagt Hobbingen ansässige Hobbit Bilbo führt ein für Hobbits typisches, gemütliches Leben. Dies ändert sich schlagartig, als der Zauberer Gandalf Bilbo für die Mission einer Gruppe Zwerge vorschlägt. In der Funktion eines Diebes soll Bilbo die Zwerge, angeführt vom rechtmäßigen Zwergenkönig Thorin, dabei unterstützen, ihren Heimatberg Erebor zurückzuerobern. Dieser wurde aufgrund seiner Goldminen und dem sich dort befindenden riesigen Schatz vom Drachen Smaug eingenommen, der die Zwerge aus ihrer Heimat vertrieben hat.

Auf ihrem Weg zum einsamen Berg Erebor erlebt die Truppe zahlreiche Abenteuer: Von rasanten Fluchten vor gefährlichen Trollen, Orks und Riesenspinnen über die von ihrer Mission weniger erfreuten und feindlichen Menschen am Fuße des Berges bis hin zu ihrem Kampf mit dem gierigen Drachen Smaug scheint ihre Reise und die Rettung ihrer Heimat schier unmöglich. Während ihrer Reise findet Bilbo jedoch einen Ring, der ihn unsichtbar macht und ihn und seine Freunde aus so mancher Klemme wieder heraus hilft. Nachdem die Zwerge und Bilbo den Drachen Smaug besiegt haben, scheint die Heimat der Zwerge wieder ihnen zu gehören.

Doch der große Schatz an Gold und Juwelen lockt auch die bösartigen Orks und Wargs an, die diesen für sich beanspruchen wollen. Mit Hilfe der Menschen und Elben kämpfen die Zwerge in der Schlacht der fünf Heere ein weiteres Mal um ihre Heimat. Durch die zusätzliche Hilfe des Zauberers Gandalf und seinen magischen Freunden gelingt es der guten Seite, die Schlacht für sich zu gewinnen. Doch nicht ohne Verluste – neben einigen seiner Begleiter stirbt auch der Zwergenkönigin Thorin während des Kampfes.

Nach diesem spannenden Abenteuer kehrt Bilbo wieder zurück ins Auenland, wo er sein ruhiges Hobbitleben weiterführt. Während die Zwerge und Bilbo auf ihrer Reise waren, musste Gandalf mit Entsetzen feststellen, dass der für besiegt geglaubte böse Zauberer Sauron, zwar nicht in menschlicher Form, jedoch wieder an Kraft gewann und das Böse sich wieder einmal über Mittelerde ausbreiten will.

Die „Der Herr der Ringe”-Trilogie: Eine kurze Zusammenfassung

Auch die „Der Herr der Ringe”-Trilogie startet in Hobbingen, wo der etwa 80 Jahre ältere Bilbo mit seinem Neffen Frodo lebt. Bei einem Besuch von Gandalf stellt sich heraus, dass der Ring, den Bilbo bei seinem Abenteuer mit den Zwergen gefunden hat, der eine wahre Ring ist, mit dem der böse Zauberer Sauron die Welt von Mittelerde einst beherrscht hatte. Da Sauron bereits in „Der Hobbit” wieder auf der Bildfläche erschienen ist, macht es Gandalf zu Frodos Aufgabe gemeinsam mit seinen Freunden den einen Ring bis zum Schicksalsberg zu bringen. Da der Ring dort in dem Feuer dieses Vulkans erschaffen wurde, muss er auch wieder in diesem zerstört werden.

Doch der Schicksalsberg befindet sich in Saurons Teil des Landes: Mordor. Frodo bricht mit seinen Freunden zu dem aufregendsten und gefährlichsten Abenteuer seines Lebens auf. Dort begegnen ihnen auch jede Menge Gefahren und Feinde, wie zum Beispiel eine Armee Orks.

Während die Hobbits zum Schicksalsberg reisen, baut Sauron seine Armee aus Orks weiter aus, um wieder einmal über Mittelerde herrschen zu können. Dabei greift er vor allem die Königreiche der Menschen mit seinen dunklen Wesen an und vertreibt diese aus ihrem Heimatgebieten. Den Höhepunkt erreicht sein Angriff in Minas Tirith, der Hauptstadt des Königreichs von Gondor. Vor den Toren der Stadt kämpfen Menschen, Elben und Zwerge Seite an Seite, um Mittelerde vor Saurons Mächten zu schützen. Nachdem Frodo es mit seinen Freunden geschafft hat, den einen Ring zu zerstören, und auch die Armee von Sauron besiegt wurde, können die Menschen ihre Königreiche wieder aufbauen.

Zauberhafte Drehorte für Mittelerde

Die magische Welt von J.R.R. Tolkien verzaubert bereits beim Lesen. Doch das wundervolle Mittelerde in Bild und Farbe zu sehen, ist einfach ein wahr gewordener Traum. Umso besser, dass man die Drehorte der „Der Hobbit”- sowie der „Der Herr der Ringe”-Trilogie auch heute noch besuchen kann. Vorlage für die magische Welt war das wundervolle Neuseeland. Während nur wenige Teile der Filme in englischen Studios gedreht wurden, hat das Filmteam für den größten Teil der Filme die neuseeländischen Landschaften genutzt:

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Dabei wurden sogar für einige Orte ganze Filmsets in die Natur integriert. Der Natur zuliebe wurden diese jedoch größtenteils nach den Drehs wieder abgebaut. Den ein oder anderen Teil der Filmsets kann man jedoch auch heute noch einen Besuch ausstatten. Doch auch wenn die meisten Filmsets nicht mehr zu betrachten sind, macht das die atemberaubende Natur Neuseelands keineswegs weniger sehenswert. Elf dieser spannenden und wunderschönen Orte haben wir in Vorfreude auf die neue Serie ausfindig gemacht:

Hobbingen – im englischen Original „Hobbiton“ – steht in der Nähe von Matamata auf der Nordinsel von Neuseeland. Bild: Thorsten Reimnitz

Das Auenland und Hobbingen: die Stadt Matamata (Neuseeland, Waikato)

Einer der ersten Orte, die in die magische Welt von Mittelerde einführt, ist das Auenland. Sowohl in „Der Hobbit”- als auch in der „Der Herr der Ringe”-Trilogie beginnen die Geschichten in dem Hobbitdorf Hobbingen, da dieses die Heimat der beiden Protagonisten Bilbo und Frodo ist. Gedreht wurde diese wundervolle Szenerie rund um die Stadt Matamata im neuseeländischen Teil Waikato. Im nördlichen Teil Neuseelands gelegen trifft man in dieser Region auch auf die beiden Flüsse Waitoa River und Waihou River sowie auf die Gebirgskette Kaimai Range.

Wo das Filmset von Hobbingen nach dem Dreh von „Der Herr der Ringe” der Natur zuliebe wieder abgebaut wurde, durfte das Dorf nach der Fertigstellung von „Der Hobbit” als Touristenattraktion bestehen bleiben. So kann man also heute noch das kleine Hobbit Dorf besichtigen. Um das Dorf authentisch zu halten, kümmern sich Gärtner liebevoll um den Erhalt der fiktiven Ortschaft.

Wer jedoch gehofft hat, einmal schauen zu können, wie die Hobbits so wohnen, wird leider enttäuscht: Die Häuser der kleinen Bewohner kann man nur von außen bestaunen, da sie kein Innenleben haben.

Kaitoke Park nähe Wellington in Neuseeland. Hier wurden die Szenen in Elronds Haus in Bruchtal gedreht. Die Originale wurden abgebaut, aber eine Kopie steht noch da. Bild: Annette Abele

Das Bruchtal (Haus des Elben Elrond): Kaitoke Regional Park (Neuseeland)

Ein wichtiger Treffpunkt für die Gruppen beider Trilogien ist das Haus des Elben Elronds im Bruchtal. Verwunschen inmitten grüner Natur verborgen, ist der Ort perfekt vor Feinden geschützt. Kein Wunder also, dass Bilbo und die Zwerge in „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise” Zuflucht und Rat in dem Haus Elronds suchen und sich die Gefährten im ersten Teil von „Der Herr der Ringe” hier über die gefährliche Mission Frodos, den einen Ring im Schicksalsberg zu zerstören, beraten.

Als Filmset für das Bruchtal diente der Kaitoke Regional Park, welcher sich im südlichen Teil der Nordinsel, nahe der Stadt Wellington, befindet. Die Wahl dieses Nationalparks für einen Ort der Elben liegt nahe, fühlt sich der Ort selbst magisch an. Auf Wanderwegen trifft man hier nicht nur auf heimische Baumarten, sondern auch auf den Regenwald sowie seltene Vogelarten, wie z. B. dem Malherbesittich. Auf dem Hutt River, der sich gemütlich durch die Schlucht des Nationalparks schlängelt, kann man die magische Region bei einer Kajakfahrt oder auch beim Schwimmen erkunden.

Mittelerde auch in Europa
Wer Lust hat, ein bisschen von Tolkiens Magie zu spüren, aber nicht die weite Reise nach Neuseeland antreten will, kann sich auf den Weg in die Schweiz machen. Für das Bruchtal soll Tolkien sich hier vom Lauterbrunnental inspiriert haben.

Rauschende Flucht mit Fässern: Pelorus River (Marlborough, Neuseeland)

Eine spannende, aber auch lustige Szene kommt in „Der Hobbit – Smaugs Einöde” vor:  Auf ihrer Reise zum einsamen Berg Erebor von Waldelben gefangen genommen, schaffen es die Zwerge und Bilbo durch den Keller in Weinfässern zu fliehen. Mit diesen rauschen sie einen Fluss entlang, während sie nicht nur von den Waldelben, sondern auch noch von Orks verfolgt werden.

Gedreht wurde diese Szene im Pelorus River in der Region Marlborough. Der Fluss befindet sich auf der Südinsel Neuseelands im Mount Richmond Forest Park. Wer in den Spaß der Filmszene eintauchen möchte, kann dies zwar nicht in großen Weinfässern, dafür aber im Kajak erleben. Gleichzeitig ist das auch die perfekte Art und Weise, die Region rund um den rauschenden Pelorus River zu erkunden. Auch kann man hier zahlreiche Wanderwege entdecken, die zu spannenden Wasserfällen, über coole Brücken oder zu kleinen natürlichen Pools führen. 

Lake-Town am Berg Erebor: Lake Pukaki & Mount Cook (Christchurch, Neuseeland)

In unmittelbarer Nähe des einsamen Berges Erebor und damit der Heimat der Zwerge befindet sich die Menschenstadt Lake-Town, die die Truppe in „Der Hobbit – Smaugs Einöde” auf ihrem Weg durchqueren muss und die nach der Erweckung des Drachen Smaugs zerstört wird. Kulisse für Lake-Town, aber auch für generelle Naturaufnahmen in der Trilogie, war der Mount Cook National Park mit dem Lake Pukaki und dem angrenzenden Berg Mount Cook.

Der strahlend blaue Lake Pukaki sticht mit seiner leuchtenden Farbe direkt ins Auge. Zu verdanken hat der See seine außergewöhnliche schöne blaue Farbe den angrenzenden Gletschern, die die Quelle von dem See sind. Der Anblick des wunderschönen Sees wird durch den atemberaubenden Mount Cook nur noch verstärkt.

Benannt nach seinem britischen Entdecker, ist der Mount Cook mit 3.724 Höhenmetern der höchste Berg Neuseelands. Insgesamt trifft man in dem zu 40% vergletscherten Mount Cook National Park auf 19 Gipfel mit einer Höhe von mehr als 3.000 m, was nicht nur wunderschöne Anblicke, sondern auch spannende Entdeckungstouren verspricht.

Auf dem Mount Sunday auf der Südinsel Neuseelands, im Hinterland von Christchurch, stand die Kulisse der Reiterstadt Edoras aus Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Verfilmung. Bild: Thorsten Reimnitz

Edoras (Hauptstadt Rohans): Mount Sunday (Ashburton District, Neuseeland)

In „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme” reisen Aragorn, Legolas, Gandalf und Gimli in die Hauptstadt Rohans, Edoras. Hier wollen sie den König Théoden vom Einfluss des bösen Zauberers Saruman befreien. Nachdem ihnen das gelungen ist, wird Edoras aufgrund der wachsenden Armee von Sauron und Saruman evakuiert.

Errichtet wurde das Filmset der Stadt auf dem Mount Sunday, der sich in der Region Canterbury im Hakatere Conservation Park befindet. Auf einer Wanderung, die auch von Anfängern überwunden werden kann, erklimmt man den 611 m hohen Mount Sunday. Belohnt wird man mit einer atemberaubenden Aussicht über die von Tälern und Bergen durchzogene Landschaft.

Pfad der Toten: Putangirua Pinnacles (Wairarapa, Neuseeland)

Um die Armee Saurons und Sarumans besiegen zu können, suchen Aragorn, Gimli und Legolas die Hilfe der Untoten auf. Diese wurde einst zu ihrem untoten Dasein verflucht, da sie ihren Treueeid dem König der Menschen gegenüber gebrochen haben. Da Aragorn der rechtmäßige Nachfolger des damaligen Königs ist, können die Untoten mit ihrer Hilfe den Fluch brechen. Um zum Heer der Untoten zu gelangen, müssen die drei zunächst den Pfad der Toten beschreiten.

Diese schaurigen Stellen wurden in der Region Wairarapa bei den Putangirua Pinnacles gedreht. Die unglaublichen Felsformationen, die einen alleine schon in eine magische Welt eintauchen lassen, sind das Ergebnis von Millionen Jahren langer Erosion. Heute führen spannende Wanderrouten durch das Gebiet. An dem sich durch die Putangirua Pinnacles schlängelnden Bachlauf startend, kann man hier verschiedene Aussichtspunkte besteigen – wenn man sich denn auf den Pfad der Toten traut.

Kampf um Gondor: die Stadt Twizel (Christchurch, Neuseeland)

Die letzte große Schlacht in „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs” findet vor der Hauptstadt Gondors, Minas Tirith, statt. Hier kämpfen alle Gefährten und ihre Truppen gegen die riesige Armee Saurons und Sarumans. Nach dem Sieg über diese wird Aragorn in Minas Tirith zum rechtmäßigen König der Menschen gekrönt.

Schauplatz dieser Schlacht ist die Landschaft rund um den Ort Twizel in der Region Canterbury. Hier kann man die drei Seen Lake Pukaki, Lake Benmore und Lake Ōhau sowie den Mount Cook National Park und das Mackenzie Basin erkunden.

Fun-Fact: Für die Statisten in der Schlacht wurden zu einem großen Teil die Bewohner der Stadt Twizel eingesetzt.
Tongariro Nationalpark mit Mount Ngauruhoe – und einem Ringträger im Vordergrund. Bild: Annette Abele

Mordor mit Schicksalsberg & Nebelgebirge mit dem einsamen Berg Erebor: Tongariro Nationalpark & Mount Ngauruhoe (Neuseeland)

Im Tongariro Nationalpark bekommt man gleich zwei wichtige Orte in Mittelerde zu sehen: In „Der Hobbit” stellt die Szenerie des Parks mit dem aktiven Vulkanberg Mount Ngauruhoe das Nebelgebirge sowie den einsamen Berg Erebor dar. Dieser ist die Heimat der Zwerge und ein Hoffnungszeichen in der Geschichte der Trilogie. In „Der Herr der Ringe” hingegen ist der Nationalpark das Reich des bösen Zauberers Sauron, der dunkle Ort Mordor. Der Mount Ngauruhoe ist hier also der Schicksalsberg, in dem der eine Ring hergestellt wurde und in dem Frodo diesen wieder zerstören muss.

Der Tongariro Nationalpark befindet sich in der Mitte der Nordinsel Neuseelands. Das UNESCO Weltkultur- und -naturerbe ist nicht nur der älteste Nationalpark Neuseelands, sondern auch der viertälteste auf der ganzen Welt.

Die Landschaft von Mittelerde – Die wunderschönen Hintergrundkulissen

In  beiden Trilogien gibt es immer mal wieder Szenen, in denen die Protagonisten durch die Welt von Mittelerde wandeln. Seien es Bilbo und die Zwerge auf Pferden oder zu Fuß Richtung Erebor oder Frodo und seine Freunde zum Schicksalsberg. Ganz besonders wird man an diesen Stellen mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen Neuseelands verzaubert. Drei dieser Hintergrundkulissen, die man auf jeden Fall erkunden kann, stellen wir hier vor:

Fiordland Nationalpark (Milford Track, Neuseeland)

Im unteren Teil der Südinsel Neuseelands befindet sich der Fiordland Nationalpark, der größte Nationalpark Neuseelands. Wie der Name schon verrät, ist die Landschaft von Fjorden, aber auch von weitläufigen Seen, dem Regenwald sowie hohen Bergen geprägt. Gemeinsam mit weiteren Parks wie z. B. dem Mount Cook National bildet der Fiordland Nationalpark mit seiner Landschaft das UNESCO Weltnaturerbe Te Wahipounamu World Heritage Area. In beiden Trilogien durfte der Nationalpark für zahlreiche Hintergrundkulissen dienen.

Earnslaw Burn (Queenstown, Neuseeland)

Earnslaw Burn ist eine Wanderroute, die durch ein wunderschönes Tal in der Region von Queenstown führt. Auf dem Weg kommt man an magischen Wasserfällen, atemberaubenden Gletschern und verwunschenen Wäldern vorbei. Gedreht wurden hier zum Beispiel die Märsche der Zwerge und Bilbo auf ihrem Weg zum Berg Erebor sowie die Ankunft und Rast der Truppe bei dem Haus des Gestaltenwandlers Beorn in „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise”.

Treble Cone Skigebiet (Wanaka, Neuseeland)

Nachdem Bilbo, die Zwerge und Gandalf von den Orks und Wargs verfolgt wurden, konnten sie von Gandalfs Freunden, den riesigen Adlern, gerettet werden. Bei ihrer Flucht bekommt der Zuschauer unglaubliche Landschaftsbilder zu sehen. Dies ist das Treble Cone Skigebiet in der Region Wanaka. Im größten Skigebiet auf der Südinsel Neuseelands kommen hier nicht nur Fans von Mittelerde, sondern besonders auch Pistenjäger voll auf ihre Kosten. Auch das nationale Ski-Team von Österreich nutzt diese Region in den Nebensaisons gerne zum Trainieren.

„Die Ringe der Macht” – Ein Ausblick auf die neue Amazon Prime Serie

In einem Monat ist es so weit: Die erste Staffel „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht” wird auf Amazon Prime veröffentlicht. Worum wird es in der Serie gehen und was ist bis jetzt alles bekannt? Wer auf ein Wiedersehen mit den Hobbits Bilbo oder Frodo hofft, wird leider enttäuscht, denn die neue Serie spielt in etwa 3.000 Menschenjahre vor den bekannten Ereignissen aus der „Der Hobbit”- und der „Der Herr der Ringe”-Trilogie. Dennoch wäre es möglich, neun Charakteren aus den bisherigen Filmen zu begegnen, die in dieser Zeit schon gelebt haben.

Doch worum wird sich die neue Serie dann drehen? Die Handlung soll zum größten Teil im 2. Zeitalter von Tolkiens magischer Welt, also bevor Sauron den einen Ring geschaffen und die Länder von Mittelerde beherrscht hatte, spielen. Das eröffnet die Möglichkeit, nicht nur Mittelerde mehr darzustellen, sondern auch andere Teil der Welt Arda zu erkunden. So werden uns garantiert noch nicht bekannte Wesen aus Tolkiens Welt, wie z. B. Schneetrolle, begegnen.

Starten soll die Geschichte in einer Zeit des Friedens, in der sich jedoch das Böse im Hintergrund wieder aufbaut. Wie der Name schon andeutet, könnte es sich dabei um Sauron und die Erschaffung der neun Ringe sowie des einen Rings handeln. Eine große Rolle scheint dabei das menschliche Inselkönigreich Numenor zu spielen, welches uns bisher noch nicht bekannt ist. Wieder mit dabei sind die Elben Galadriel und Elrond – jedoch in einer viel jüngeren Version. Somit könnten wir Einblicke in die früheren prächtigen Königreiche sowie die damalige Hauptstadt der Elben Lindon erhalten.

Auch wird es ein Hobbitvolk in der Geschichte geben. Jedoch handelt es sich dabei nicht um ein Hobbitdorf, sondern einen Hobbitstamm, der als Nomaden lebt. Des Weiteren wurde angedeutet, dass wir eventuell auch einen Einblick in das Zwergenkönigreich Moria erhalten. Dieses hatte man bisher nur in „Der Herr der Ringe: Die Gefährten” im zerstörten Zustand gesehen. Jedoch war dies einmal das prächtigste Zwergenkönigreich Mittelerdes. Außerdem wurde auch die genauere Darstellung sowohl weiblicher Zwerge als auch weiblicher Orks angeteasert.

Gedreht wurde die 1. Staffel wieder in Neuseeland, jedoch wurde bereits für die 2. Staffel angekündigt, die Drehorte eventuell nach England oder auch Wales zu bringen. Verwunderlich ist das nicht, wird Tolkien doch nachgesagt, dass er sich zum Beispiel für das Auenland vom Lake District am Lake Windermere in England inspirieren lassen hat. Freuen können sich Fans jetzt schon, denn es sind fünf Staffeln geplant. Der Name „Die Ringe der Macht” stellt dabei nur den Titel und Inhalt der 1. Staffel dar. Wir können uns also noch auf viele weitere Abenteuer in der magischen Welt von Tolkien freuen.

„Reisende Reporter: Die zwei Gefährten“

Wer die Zeit bis zum Start der neuen Serie überbrücken will, kann das mit dem Abenteuer der „Reisenden Reporter“ in Neuseeland machen, eine Trilogie auf den Spuren der Filme und darüber hinaus durch beide Inseln:

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REISENDE REPORTER: Die zwei Gefährten, Teil 1 – Eine lang erwartete Reise (Neuseeland I)

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REISENDE REPORTER: Die zwei Gefährten, Teil 2 – Drüber hin und unten durch (Neuseeland II)

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REISENDE REPORTER: Die zwei Gefährten, Teil 3 – Hin und wieder zurück (Neuseeland III)

Quelle: Travelcircus.de



Ab in den Zug: Mit dem 9 € Ticket zu den schönsten Orten Deutschlands

Am 1. Juni war es endlich so weit: Das 9 € Ticket bringt Reisende quer durch die Republik. Egal ob von München ans Meer, von Berlin ins Allgäu oder von Köln an den Chiemsee – drei Monate lang heißt es einfach rein in die Regionalbahn und mal das wunderschöne eigene Land unsicher machen.

Bei scheinbar unendlich vielen Reise-Möglichkeiten für diesen Sommer ist es wirklich schwierig sich zu entscheiden. Für alle, die noch ein wenig Inspiration brauchen, haben sich die Reiseexperten von Travelcircus auf die Suche nach besonders tollen Reisezielen ab Berlin, Hamburg, München und Köln gemacht. Außerdem haben wir uns gefragt, ob hier und da vielleicht auch ein kleiner Abstecher ins Ausland möglich wäre – mit überraschendem Ergebnis!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wer will, kann 400 km ohne umsteigen zurücklegen
  • Das Ticket bringt Reisende auch über so manche Grenze
  • 18:51 Stunden dauert es von München nach Sylt
  • Von Berlin ans Meer dauert es weniger als 3,5 Stunden
  • Mit 8x umsteigen schafft man sogar drei Länder an einem Tag

Unbegrenzter Sommer-Spaß mit dem 9 € Ticket

Jetzt kommt es wirklich: Das 9 € Ticket, mit dem der gesamte Nahverkehr innerhalb Deutschlands genutzt werden darf. Bevor es ans wilde Planen geht, wäre es hilfreich sich vorab noch über ein paar Dinge wie angebotene Strecken, Ausnahmen oder die Mitnahme von Hunden zu informieren.

Die wichtigsten Infos zum Ticket haben wir noch einmal zusammengefasst:

Wo gilt das 9 € Ticket?

Das Ticket ist mit folgenden Verkehrsmitteln im ganzen Land nutzbar:

  • S-Bahn
  • U-Bahn
  • Straßenbahn
  • Bus
  • Regionalbahn (RB)
  • Regionalexpress (RE)
  • einzelne Fähren (z. B. in Berlin und Hamburg)

Achtung – Hier gilt das 9 € Ticket nicht

In den Regionalbahnen und Regionalexpressen gilt das Ticket für Fahrten in der 2. Klasse. Was so simpel klingt, muss doch einen Haken haben, oder? Tatsächlich ist Vorsicht bei der Streckenauswahl geboten, denn das günstige Ticket gilt nur in REs und RBs der DB Regio, nicht aber in den Zügen der DB Fernverkehr AG.

So ist es beispielsweise nicht möglich in Bremen in den Regio nach Norddeich zu steigen, denn dieser RE gehört zur DB Fernverkehr AG. In der Reiseauskunft auf der Website der Bahn sowie in der App steht dann eine Info unter „Hinweise”. Diese Strecken lassen sich aber auch daran erkennen, dass beim Preis mehr als 9 € steht.

Wer schneller unterwegs sein und demzufolge einen IC oder ICE nutzen möchte, braucht allerdings weiterhin ein reguläres Ticket. Auch die grünen Züge der Flixtrain bzw. die Flixbusse sind nicht mit dem 9 € Ticket nutzbar.

Wann gilt das 9 € Ticket?

Das begehrte Ticket gilt den ganzen Sommer über, genauer gesagt jeweils im Juni, Juli und August. Für jeden dieser Monate ist ein einzelnes Ticket nötig, welches dann jeweils vom ersten bis zum letzten Tag des Monats gültig ist. Wer das Ticket also in jedem der drei Monate nutzen möchte, zahlt insgesamt nur unglaubliche 27 €.

Damit gilt das Ticket auch für den größten Teil der Sommerferien und kann folglich auch ideal für den Sommerurlaub mit der ganzen Familie genutzt werden. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen deckt das 9 € Ticket sogar die gesamten Sommerferien ab.

Wo gibt es das 9 € Ticket?

Wer das Ticket nutzen möchte, kann es bereits jetzt kaufen. Es ist beispielsweise in der DB Navigator App, auf bahn.de, an Fahrkartenautomaten, im DB Reisezentrum oder auch bei lokalen Verkehrsverbünden wie der BVG (u. a. in der App) verfügbar.

Hat man jedoch bereits eine Monats- oder Jahreskarte, muss man sich kein zusätzliches Ticket kaufen, da die Abo-Tickets automatisch auch als 9 € Tickets gelten. Das gilt übrigens auch für Semestertickets.

Fahrräder und Hunde mit dem 9 € Ticket

Mal schnell mit dem Fahrrad in den Zug und dann von Zielbahnhof aus weiterradeln? So leicht wird das leider nicht. Fahrräder können nämlich nicht kostenfrei mitgenommen werden. Wer das Rad mit in einen Zug nehmen möchte, muss ganz regulär einen Fahrrad-Fahrschein kaufen.

Da die Züge höchstwahrscheinlich sehr voll sein werden, wird außerdem dazu geraten, keine Räder mitzunehmen. Es könne nämlich nicht garantiert werden, dass genügend Platz für das Rad im Zug ist. Ist der Zug zu voll, muss das Rad leider draußen bleiben.

Auch sollte man sich besser genau überlegen, ob der liebste Vierbeiner mit in den überfüllten Zug soll. Hunde sind ebenfalls nicht im 9 € Ticket inkludiert. Laut der Bahn ist es auch nicht möglich ein extra 9 € Ticket für die Fellnase zu kaufen.

Allerdings ist Deutschland, was die Mitnahmeregelung von Hunden angeht, ein wahrer Flickenteppich. In manchen Verkehrsverbünden (z. B. in Stuttgart (VVS) oder im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)) ist dies nämlich grundsätzlich erlaubt. Wer also entsprechende Gebiete mit dem Hund durchfährt, braucht für dieses Gebiet dann kein Extra-Ticket. Hier sollte man sich aber vorab ganz genau informieren, damit es nicht doch noch sehr teuer für Hund und Mensch wird.

Wundervolle Reiseziele mit dem 9 € Ticket

Das Streckennetz der Bahn in Deutschland ist riesig, hinzu kommen noch die teilweise überaus gut ausgebauten Verkehrsnetze der einzelnen Verkehrsverbunde. Daraus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten – sei es für einen kleinen Ausflug oder doch einen aufregenden Urlaub am anderen Ende Deutschlands.

Wir bei Travelcircus waren natürlich auch ganz neugierig, wo man gut hinkommen könnte, wie lange es dauert und auch, wie oft man so umsteigen müsste. Auf dieser Suche haben wir einige tolle Reiseziele ab Berlin, Hamburg, München oder Köln gefunden.

Dabei haben wir uns nicht nur an den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands, an die wahrscheinlich Unmengen an Reiseliebhabern fahren werden, orientiert, sondern auch anhand unseres alljährlichen Kleinstadt-Rankings nach würdigen Alternativen gesucht. Insgesamt haben wir uns 65 Reiseziele genauer angesehen und für jeden Startpunkt ein paar besonders schöne herausgesucht, jeweils eins ohne Umsteigen, eine mittellange und eine sehr weite Strecke.

Dabei gilt es zu beachten, dass dies kein Ranking sein soll, sondern viel mehr als ein bunter Mix zur Inspiration.

Quelle: Travelcircus.de

Großartige Strecken ab Berlin

Ein Sommer in Berlin ist zweifelsohne toll. Doch ab und zu möchten auch die Hauptstädter mal etwas Abwechslung oder auch einfach etwas Ruhe fernab des Großstadtrubels. Dank seiner guten Anbindung ist Berlin ein idealer Ausgangspunkt für Reisen mit dem 9 € Ticket.

Ohne Umsteigen an die Ostsee

Berlin Hbf – Rostock/Stralsund/Wismar

Dauer: ab 02 h 41 min/ab 03 h 13 min

Kaum ein Reiseziel ist so beliebt wie die Ostsee und ihre Inseln. Welch ein Glück also, dass von Berlin aus gleich mehrere Regionalzüge direkt bis ans Meer düsen: Der RE 5 bringt Fahrgäste innerhalb von 2 Stunden und 41 Minuten nach Rostock, der RE 3 braucht lediglich 3 Stunden und 13 Minuten bis nach Stralsund und der RE 2 braucht genauso lange bis nach Wismar.

Da Berlin nicht die erste Station entlang der Strecken ist, könnten die Züge bereits in Berlin sehr voll sein. Doch mit der Aussicht auf Meer ist auch ein voller Zug für knapp 3 Stunden aushaltbar.

Der RE 5 ist übrigens auch die längste Regionalbahn-Linie Deutschlands. Von Elsterwerda in Brandenburg bis nach Rostock legt er stolze 400 km zurück.

Zum Wandern in den Harz

Berlin Hbf – Magdeburg Hbf – Wernigerode Hbf

Dauer: ab 03 h 06 min

Der Sommer eignet sich auch hervorragend für einen Wanderausflug. Von Berlin aus geht es über Magdeburg in nur knapp 3 Stunden bis nach Wernigerode in den Harz. Die bezaubernde Kleinstadt mit ihren romantischen Fachwerkhäusern ist zum einen selbst einen Besuch wert und zum anderen der perfekte Ausgangspunkt für eine Wanderung zum berühmten Brocken.

Wer will, kann mit der beeindruckenden Brockenbahn auf den Berg fahren. Diese Bahn ist allerdings nicht mit dem 9 € Ticket nutzbar.

Abenteuerreise zum Märchenschloss nach Füssen

Berlin Hbf – Dessau Hbf – Leipzig Hbf – Erlangen Hbf – Augsburg Hbf – Buchloe – Füssen

Dauer: ab 11 h 30 min

Zugegeben, diese Strecke ist etwas für Liebhaber. Fährt man sie am Stück, so braucht man 11,5 Stunden von Berlin bis nach Füssen. Insgesamt muss dabei fünfmal der Zug gewechselt werden. Eine solche abenteuerliche Anreise passt aber irgendwie auch zu einem Märchenschloss, oder? Denn wer nach Füssen will, der möchte meist vor allem eins sehen: Das beeindruckende Schloss Neuschwanstein.

Wem 11,5 Stunden zu viel sind, der kann die Strecke natürlich auch in Etappen zurücklegen. Entlang der Strecke verstecken sich noch so manch andere besuchenswerte Orte wie Leipzig, Bamberg oder Kronach. Letzteres hatte es mit seinem mittelalterlichen Stadtkern im letzten Jahr in unserem Kleinstädte-Ranking sogar auf den 8. Platz geschafft.

Beeindruckende Strecken ab Hamburg

Auch vom Norden aus lässt sich die Republik vorzüglich mit dem Zug erkunden. Insbesondere ans Meer kommen Sonnenanbeter von Hamburg aus im Nu, sei es nach Kiel, Sylt oder nach Flensburg. Mit Umsteigen und etwas mehr Zeit im Gepäck ist nahezu jede Ecke Deutschlands von Hamburg aus erreichbar.

Auf einen Kaffee in die Marzipanstadt

Hamburg Hbf – Lübeck Hbf

Dauer: ab 0 h 44 min

Der Sommer schreit nur so nach Coffee Dates und endlosen Spaziergängen. Wer dabei gerne mal ein paar neue Cafés ausprobieren möchte, steigt in den RE 8 und ist innerhalb von 44 Minuten im zauberhaften Lübeck. Eine romantische Altstadt, zahlreiche Museen, das imposante Holstentor und natürlich das unfassbar leckere Niederegger Marzipan machen Lübeck zu einem perfekten Tagesausflugs-Ziel.

Noch ein kurzer Abstecher an den Strand? Vom Lübecker Hauptbahnhof aus dauert es lediglich 22 Minuten bis nach Travemünde. Kaffee am Strand klingt für uns auf jeden Fall äußerst verlockend. 

Weintrinken an der Mosel

Hamburg Hbf – Bremen Hbf – Osnabrück Hbf – Duisburg Hbf – Koblenz Hbf – Cochem (Mosel)

Dauer: ab 08 h 23 min

An lauen Sommerabenden ist ein Getränk noch beliebter als Kaffee: Wein. Mit ihren beeindruckenden Weinbergen und magisch wirkenden Burgen ist die Region rund um die Mosel nicht nur bei Weinliebhabern unfassbar beliebt. Von Hamburg aus ist beispielsweise Cochem gut erreichbar.

Mit viermal umsteigen dauert es 8 Stunden und 23 Minuten. Wer also morgens Lust auf Wein an der Mosel hat, kann am selben Abend noch dort sein. Auch die Umstiegsorte wie Koblenz sind definitiv einen Ausflug wert.

Entspannung und Sonne satt am Chiemsee

Hamburg Hbf – Uelzen – Göttingen – Neudietendorf – Saalfeld (Saale) – Nürnberg Hbf – München Hbf – Prien am Chiemsee

Dauer: ab 13 h 50 min

Einfach mal die Seele baumeln lassen, am Wasser entspannen und nach Herzenslust durch Wälder und Berge wandern – klingt traumhaft, nicht wahr? Ein Ort, an dem all das möglich ist, ist Prien am Chiemsee. Er ist der größte Ort am Chiemsee und hat neben traumhaften Aussichten noch einiges mehr zu bieten: Kletterpark, Heimatmuseum, exzellente Shoppingmöglichkeiten, Erlebnisbad oder auch Wellness.

Über Göttingen, Nürnberg und München geht es in knapp 14 Stunden von der Hafenmetropole ans „Bayerische Meer”. Wer nicht die ganze Strecke am Stück fahren möchte, hat unterwegs zahlreiche Möglichkeiten für einen Zwischenstopp, beispielsweise in Erlangen oder Bamberg.

Spannende Ausflüge ab Köln

Köln hat zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme, einen aufregenden Mix aus Großstadtabenteuer und romantischer Stadtidylle direkt am Fluss. Durch die tolle Lage im Herzen des Ruhrgebiets wäre es schon fast eine Sünde, nicht in einen der vielen Regionalzüge zu steigen und das Umland sowie den Rest Deutschlands zu erkunden.

City-Hopping in NRW

Köln Hbf – Düsseldorf/Münster/Dortmund

Dauer: ab 0 h 30 min/ 02 h 11 min/ 01 h 45 min

Inselhopping ist eine wirklich beliebte Urlaubsaktivität, überall da, wo viele Inseln sind, beispielsweise in Griechenland oder Thailand. Bis dahin reicht das 9 € Ticket leider nicht, aber eine großartige Alternative zum Inselhopping könnte City-Hopping in NRW werden.

Ohne Umstieg sind zahlreiche andere aufregende Städte von Köln aus in Windeseile erreichbar:

  • nach Düsseldorf dauert es gerade einmal 30 Minuten
  • nach Dortmund 1 Stunde und 45 Minuten
  • bis ins schöne Münster etwas mehr als 2 Stunden

Ob man dann nur für ein paar Stunden bleibt oder vielleicht doch über Nacht, muss natürlich jeder selbst entscheiden. In jeder dieser Städte gibt es auf jeden Fall eine Menge zu entdecken.

Natur und Kultur in Thüringen

Köln Hbf – Löhne (Westf) – Elz (Han) – Göttingen – Weimar

Dauer: ab 07 h 55 min

In Thüringen gibt es weit mehr zu entdecken als köstliche Thüringer Bratwurst und Klöße. Das Bundesland im Herzen Deutschlands lockt Touristen aus der ganzen Welt mit seiner Mischung aus romantischen Städten und wilder Natur an. In Weimar und Jena beispielsweise lässt es sich wunderbar auf den Spuren von Goethe und Schiller wandeln, was sicher die Herzen der einen oder anderen Literaturliebhaber höherschlagen lässt.

Das bezaubernde Erfurt ist selbstverständlich ebenfalls eine Reise wert. Neben den verwinkelten Gässchen, schönen Biergärten und kleinen Cafés gibt es zudem den einen oder anderen KiKa Star zu entdecken: Bernd das Brot, Tabaluga, Hein Blöd und andere Figuren sind in der ganzen Stadt verteilt.

Knapp 8 Stunden und dreimal umsteigen für ein Date mit dem Sandmännchen klingen doch eigentlich gar nicht so übel.

Zum Feiern nach Berlin

Köln Hbf –  Hamm (Westf) Hbf – Bielefeld Hbf – Braunschweig Hbf – Magdeburg Hbf – Berlin Hbf

Dauer: ab 09 h 29 min

„Du bist so wunderbar, Berlin” – was schon seit 2011 der Werbeslogan vom Berliner Pilsner Bier ist, können wir natürlich nur bestätigen. Keine andere Metropole Europas hat so viel Wasser, Wald, Kultur und Party wie die deutsche Hauptstadt.

Wer bisher noch nie da war, oder auch wer endlich mal wieder nach Berlin will, kann von Köln aus in 9 Stunden und 29 Minuten über Bielefeld und Magdeburg bis nach Berlin fahren.

Für einen Partyabend ist das womöglich etwas zu weit, aber in Berlin kann man glücklicherweise auch ein ganzes Wochenende oder sogar länger verbringen. Und wenn man schon mal in Berlin ist, kann man auch gleich noch einen Abstecher in den Spreewald und ins ikonische Potsdam machen!

Von München an die schönsten Orte

München und der ganze Süden Deutschlands sind auch bei deutschen Urlaubern überaus beliebt. Wie großartig ist es also, dass zahlreiche Traumziele auch direkt von München aus erreichbar sind? Egal ob die Alpen, Schloss Neuschwanstein oder sogar Salzburg in Österreich – all das ist nur einen Katzensprung und eine gemütliche Zugfahrt entfernt.

Ohne Stress in die Alpen

München Hbf – Kempten (Allgäu)/Garmisch-Partenkirchen/Füssen

Dauer: ab 01 h 21  min/ 01 h 22 min/ 02 h 05 min

Von Berlin aus ist es eine gefühlte Weltreise bis nach Füssen zum Schloss Neuschwanstein, von München aus ist es lediglich eine zweistündige Zugfahrt ohne umsteigen. Spricht also wahrlich nichts dagegen, das berühmte Schloss mal aus der Nähe zu betrachten, oder?

Direktverbindungen von München aus gibt es in alle Himmelsrichtungen, natürlich auch in die Berge und zu malerischen Orten wie Garmisch-Partenkirchen. 1 Stunde und 22 Minuten benötigt der Zug von München bis nach Garmisch-Partenkirchen. Der weltberühmte Ski-Ort lohnt sich auch in den Sommermonaten. Wanderfans können von dort aus auch einige Highlights wie den Eibsee, die Partnachklamm und sogar die Zugspitze entdecken.

Soll es lieber ein anderer pittoresker Ort im Allgäu sein? Dann ab in den RE 70/76 Richtung Lindau. Entlang der Strecke befindet sich so mancher traumhafter Ort wie Kempten oder Oberstaufen, was übrigens auch für seine grandiose Pizza bekannt ist.

Auf in Sachsens schönste Städte

München Hbf – Hof Hbf – Leipzig Hbf/ München Hbf – Hof Hbf – Dresden Hbf

Dauer: ab 06  h 22 min / 06 h 24 min

Überraschenderweise ist es möglich, mit nur einem Umstieg von Bayerns Hauptstadt bis nach Dresden oder Leipzig zu fahren. In beiden Fällen steuern Reisende zunächst Hof an und nehmen von dort den Regionalexpress nach Leipzig oder Dresden. Unentschlossene können also in Hof einfach spontan entscheiden, welche der beiden sächsischen Perlen sie besuchen wollen.

Die Fahrt zu beiden Städten dauert 6 Stunden und 22 bzw. 24 Minuten und ist somit auch am Stück machbar. Wer sich für Dresden entscheidet, sollte die Wanderschuhe einpacken und unbedingt einen Wandertag zur Bastei einplanen. Die traumhafte Aussicht entschädigt definitiv den anstrengenden Aufstieg.

Wandertipp: Der Abstieg über die „Schwedenlöcher” ist übrigens beinahe noch schöner auf aufregender, und wahrscheinlich weniger überlaufen, als der reguläre Weg.

Zu den Reichen und Schönen nach Sylt

München Hbf – Nürnberg Hbf – Leipzig Hbf – Magdeburg Hbf – Uelzen – Hamburg Hbf – Elmshorn – Westerland (Sylt)

Dauer: ab 15 h 30 min

Die Lieblingsinsel der Deutschen darf natürlich nicht fehlen. Wer das Alpenpanorama mal gegen feine Sandstrände und das Wattenmeer tauschen möchte, ist auf Sylt definitiv an der richtigen Adresse. Ein Besuch der Insel der Reichen und Schönen kostet sonst von München aus ein wahres Vermögen, während der Sommermonate reicht das 9 € Ticket.

Leuchttürme, frischer Hummer, Wellness und ein einzigartiges Insel-Feeling begrüßen Urlauber das ganze Jahr über, insbesondere natürlich in den heißeren Monaten, in denen Wasserratten nach dem Schlemmen direkt ins Meer hüpfen können.

Mit 15,5 Stunden dauert es allerdings eine ganze Weile von München bis auf die Insel, es ist aber an einem Tag machbar. Wer die Strecke lieber in Etappen zurücklegen möchte, könnte beispielsweise einen Zwischenstopp in Leipzig einlegen.

Ab ins Ausland: Mit dem 9 € Ticket in Deutschlands Nachbarländer

Keine Frage, ein Kurzurlaub im eigenen Land kann wirklich wunderschön sein, ganz besonders, wenn dieses Land so vielfältig wie Deutschland ist. Wie wäre es aber dennoch mit einem kleinen Abstecher in eines unserer zauberhaften Nachbarländer?

Zum Kuchen essen nach Tschechien

Mit dem 9 € Ticket ist das mancherorts problemlos möglich. Allerdings gilt das Ticket nur für ganz bestimmte Ziele, die auch zum deutschen Streckennetz gehören. Es ist beispielsweise möglich über Mittelherwigsdorf in Sachsen nach Varnsdorf in Tschechien zu fahren und dort einen herrlichen Tag mit tschechischem Bier, grandiosem Kuchen und einem gemütlichen Spaziergang zu verbringen.

Vom Meer in Polen bis in die Schweiz

Meerliebhaber wird es sehr freuen, dass auch eine Fahrt nach Swinemünde an die traumhafte Ostseeküste mit dem 9 € Ticket erlaubt ist. Hierbei muss aber genau darauf geachtet werden, welche Verbindung genommen wird. Das günstige Ticket ist nämlich nur auf der Fahrt mit dem RB 23 von Züssow nach Swinoujscie (Swinemünde) gültig. Die Verbindung über Berlin und Szczecin kann nicht genutzt werden.

Schweizer Schokolade, köstlicher Käse und eine bezaubernde Stadt voller Kultur und traumhafter Kulissen – die Rede ist von Basel, ganz im Norden der Schweiz. Der RE 7 bringt Reisende ohne Aufpreis von Karlsruhe nach Basel. Allerdings ist nur die Fahrt zur Station „Basel Bad Bf.” inkludiert.

Wer Zugfahren so richtig liebt, könnte sogar von Basel bis nach Swinemünde fahren. 23 Stunden und 21 Minuten sowie 8x umsteigen müsste man dafür in Kauf nehmen, aber es wäre auf jeden Fall eine abenteuerliche Challenge.

Kleiner Abstecher nach Österreich

Deutsche urlauben seit jeher auch unglaublich gerne in Österreich. Beliebte Ausflugsziele sind dabei die Mozartstadt Salzburg und Kufstein. Beide Orte sind ebenfalls mit dem günstigen 9 € Ticket erreichbar, da beide von der BRB von München aus angefahren werden. Vor Ort benötigt man dann allerdings ein ÖPNV Ticket oder man erkundet die Stadt

Von Aachen mit dem Bus in die Niederlande und nach Belgien

Die eine oder andere Buslinie des AVV (Aachener Verkehrsverbund) fährt auch grenznahe Orte in Belgien oder den Niederlanden an. Liegen diese entlang der Strecke, kann auch hier das 9 € Ticket genutzt werden. Kelmis in Belgien, was auf französisch La Calamine heißt, ist dabei eins der möglichen Ziele. In Kelmis lohnt sich unter anderem eine ca. 30 minütige Wanderung zu beeindruckenden Eyneburg.

Wer richtig Lust auf holländische Pommes und Stroopwafels hat, kann ebenfalls in Aachen in den Bus steigen und mit seinem 9 € Ticket in die Niederlande düsen. Orte, die so erreicht werden können, sind Sittard, Kerkrade und Vaals.

Und wie sieht es mit den restlichen Nachbarländern aus? Nach Frankreich, Dänemark und Luxemburg kommt man leider nicht mit dem Ticket. Wer aber beispielsweise nach Straßburg möchte, fährt nach Kehl und läuft von dort oder nimmt die Straßenbahn und kauft sich ein Extra-Ticket.

Quelle: Travelcircus.de

Europa-Park präsentiert sich in Italien

Inmitten eines traumhaften Landschaftsparks mit jahrhundertealten Bäumen, Marmorstatuen, Springbrunnen und exotischen Düften begeisterte Deutschlands größter Freizeitpark in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in Mailand 25 Medienvertreter in der Villa Vigoni am Comer See für seine Projekte und Ziele. Roland Mack, Inhaber des Europa-Park, begrüßte die Gäste auf Italienisch. In seiner Rede unterstrich er die Freude und Ehre, den frisch gekrönten Fußball-Europameister in seinem Heimatland besuchen zu dürfen, um über einen der besten und schönsten Freizeitparks Europas zu informieren.

Der Europa-Park kann mit Stolz auf eine äußerst erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken: 250.000 Gäste kamen im Eröffnungssommer 1975, heute ist das Familienunternehmen das zweitbeliebteste Tourismusziel der Nation. In der Wasserwelt Rulantica hat in diesem Jahr mit „Svalgurok“ zusätzlich eine der größten Outdoor-Rutschenlandschaften Europas eröffnet. Aber auch in direkter Nachbarschaft zu Rulantica wird weiterhin getüftelt: In diesem Sommer können die Besucher bei der Virtual Reality Sensation YULLBE in gleich vier neuen Abenteuern eine andere Welt erleben. Durch Deutschlands größtes zusammenhängendes Hotel Resort mit sechs parkeigenen Hotels ist der Europa-Park darüber hinaus ein populäres Kurzurlaubsziel für Gäste aus der ganzen Welt. 

Comer See in Italien – Photo by Nik Nikolla on Unsplash

Entspannt von Italien nach Rust

Der Europa-Park präsentierte bei dem Event auch seinen neuen Fernverkehrshalt. Seit Juni können zahlreiche Gäste aus nah und fern bequem und umweltfreundlich mit dem EuroCityExpress anreisen. Zwei Mal täglich hält der Fernverkehrszug am Bahnhalt der Gemeinde Ringsheim. Italienische Besucher können durch die neue Zugverbindung Mailand – Ringsheim/Europa-Park in knapp fünf Stunden und ohne Umstieg zu Deutschlands größtem Freizeitpark reisen. 

Kulinarischen Genuss zelebrieren

Küchendirektor Holger Strütt und der mehrfach ausgezeichnete Sommelier des Europa-Park, Vincenzo De Biase, verwöhnten die Gäste mit kulinarischen Leckerbissen und ausgewählten Weinen aus dem benachbarten Elsass. Die italienischen Medienvertreter zeigten sich begeistert. Nicht nur vom gastronomischen Können, sondern auch von der Angebotsvielfalt der Urlaubsdestination. Sie wollen das Erlebnis-Resort bald persönlich besuchen und selbst in die traumhafte Atmosphäre eintauchen. 
Villa Vigoni Die Villa Vigoni ist das Deutsch-Italienische Zentrum für Europäischen Dialog am Comer See. Ihre Aufgabe sind die Pflege und Vertiefung der deutsch-italienischen Beziehungen in europäischer Perspektive. 1986 wurde die Villa Vigoni durch die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Italien gegründet. Auch mehrere deutsche und italienische Staatspräsidenten haben das deutsch-italienische Kulturzentrum bereits besucht. 

Mehr über den Europa-Park gibt es bei unserem Partnerblog von der EXPEDITION R.

Baumerlebnisse in der Schweiz nach der Quarantäne

Reiseland Schweiz. Photo by Patrick Hodskins on Unsplash
Reiseland Schweiz. Photo by Patrick Hodskins on Unsplash

Bäume sind mächtige, uralte Lebewesen und ein wichtiger Bestandteil der städtischen und ländlichen Natur. Sie begeistern und inspirieren uns, sie sind von ökologischer und ökonomischer Bedeutung. In der Schweiz ist ein Drittel der Landesfläche mit Wald bedeckt. 535 Millionen Bäume stehen im helvetischen Wald – 66 pro Einwohner. Erlebnisse mit, in und über den Bäumen für die Zeit nach der Quarantäne sind deshalb in der ganzen Schweiz zu finden.

Baumwipfelpfad Neckertal (Ostschweiz/Liechtenstein)
Der erste Baumwipfelpfad der Schweiz befindet sich in Mogelsberg in der Ferienregion Toggenburg, nahe St. Gallen. Vom Waldboden schlängelt sich der 500 Meter lange Pfad sanft hoch bis zu den Baumkronen. Auf dem Weg wird den Besuchern ein wunderbarer Blick in die voralpine Hügellandschaft geboten. Der Baumwipfelpfad Neckertal steht für naturschonende Bauweise und das Miteinander von Mensch und Natur. Erlebnis- und Informationseinrichtungen informieren die Besucher und bieten einzigartige Einblicke in die Tiefen des Ökosystems Wald. www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/baumwipfelpfad-neckertal

Enea Baummuseum Rapperswil-Jona (Zürich Region)
Der bekannte Landschaftsarchitekt Enzo Enea sammelt schon seit Jahren Bäume und Skulpturen. Seit 2010 kann man seine Sammlung im einzigartigen Baummuseum in Rapperswil-Jona besichtigen. Mit einer schlichten, beinahe japanisch wirkenden Eleganz präsentiert Enea einzigartige lebende Baum-Exemplare wie in einem Museum. Mittlerweile wachsen hier über 50 Bäume in den Himmel, manche davon sind über 100 Jahre alt. Die 25 verschiedenen Arten stammen alle aus der heimischen, gemäßigten Klimazone und wurden mit viel Gespür für Raum und Form auf der grünen Wiese angeordnet. Die sorgfältig dazwischen platzierten Skulpturen machen das Enea Baummuseum zu einem Natur-Kultur-Gesamtkunstwerk. Das Museum wird von einem 75.000 Quadratmeter großen, idyllischen Park mit vielen weiteren Gehölzen umschlossen. www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/enea-baummuseum

Auf dem Jura-Höhenweg zur Linde von Linn (Aargau)
Das Dorf Linn ist schweizweit bekannt für seine eindrucksvolle Linde. Sie ist mit rund 11 Metern Stammumfang und 25 Metern Höhe die mächtigste Linde des Landes. Ihr Alter wird auf ca. 800 Jahre geschätzt. Wanderer erreichen die sagenumwobene Linner Linde auf der Route von Brugg auf die Staffelegg. Wie alle Wanderungen auf dem Jurahöhenweg bietet auch diese Tour zahlreiche spektakuläre Aussichtspunkte. Im Norden öffnen sich die Blicke ins hügelige Gebiet des Aargauer- und Baselbieter-Juras. Im Hintergrund erhebt sich der Schwarzwald. Ein gemütlicher und breiter Weg führt durch typischen Jurawald mit sattgrünen Buchen im Frühling und im Sommer. Dieser Wald ziert den ganzen Jura-Höhenweg und ist ein immer wiederkehrendes Element bis nach Nyon. www.myswitzerland.com/de-de/reiseziele/sagenmuelital, www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/route/jura-hoehenweg-2

Die vier Baumhäuser „Les Nids“ (Jura & Drei-Seen-Land)
Das Baumhaushotel Les Nids befindet sich in Le Locle, einer kleinen hoch gelegenen Stadt in der Schweiz. Gäste können hier einen Urlaub in luftiger Höhe verbringen. Vier verglaste Baumhäuser in fünf bis acht Meter Höhe stehen zur Auswahl. Die Häuser sind alle mit eigener Küche, Dusche, Toilette sowie Holzofen ausgestattet und sind für zwei bis vier Personen ausgelegt. Genau richtig für alle, die neben der frischen Luft, dem Wald und der Entspannung in der Natur eine außergewöhnliche Unterkunft suchen. www.myswitzerland.com/de-de/unterkuenfte/die-vier-baumhaeuser-les-nids

Erlebnispark Monte Tamaro (Tessin)
Von Rivera führt eine Gondelbahn zur Alpe Foppa auf 1530 Metern Höhe. Die Alpe Foppa ist Ausgangspunkt zahlreicher Panorama-Spazierwege und Wanderungen. Bei der Mittelstation der Gondelbahn, zwischen mächtigen hundertjährigen Buchen, befindet sich ein Hochseilpark mit akrobatischen Routen. Der Park ist in drei verschiedene Schwierigkeitsgrade unterteilt. Für einen kompletten Durchgang benötigen die Besucher zweieinhalb Stunden. Neben dem Erlebnispark sind auch die Rodelbahn, die Tyrolienne, das Tamaro Jumping und das Paragliding sehr beliebt. www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/adventure-park-beim-monte-tamaro

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Spa with a view – Aussicht auf Wellnessferien im Tessin

Reiseland Schweiz. Photo by Patrick Hodskins on Unsplash
Reiseland Schweiz. Photo by Patrick Hodskins on Unsplash

Auf Self Care zu Hause folgen Wellnessferien im Tessin, von denen wir heute schon träumen können. Die Rückbesinnung auf das Wohlbefinden von Körper und Seele sowie Respekt vor der Natur und dem Leben propagierte übrigens bereits im frühen 20. Jahrhundert eine Gemeinschaft berühmter Philosophen und Lebenskünstler auf dem Monte Verità am Lago Maggiore. Und schon seit dem 19. Jahrhundert hielten die Reisenden aus Nordeuropa auf ihrer Tour in Richtung Süden für ein paar Tage im Tessin inne, um sich in der beruhigenden und regenerierenden Umgebung von Lago Maggiore und Luganer See zu entspannen und Energie zu tanken. Heute finden sich im Tessin Hotels mit großzügigen Wellnessanlagen, die neben den Spa-Anwendungen auch fantastische Ausblicke in die Natur bieten – und die sich schon jetzt darauf freuen, nach der Krise wieder für das Wohlbefinden ihrer Gäste zu sorgen. 

Bereits heute können Tessin-Liebhaber auf www.amoreticino.ch Gutscheine für den nächsten Aufenthalt im Tessin erwerben und so gleichzeitig Ihr Lieblingshotel in der Krise unterstützen.

Hotel Eden Roc, Ascona – Entspannen in mediterranem Ambiente
Absolute Ruhe, ein privater Badestrand, der weitläufige Panorama-Bootssteg mit eigenem Yachthafen, 95 luxuriöse Gästezimmer und Suiten in farbenfrohem Design, vier außergewöhnliche Restaurants und ein wahrer Garten Eden – das sind die Komponenten des Hotel Eden Roc in Ascona am Lago Maggiore. Dazu kommen ein 2000 Quadratmeter großer Spa-Bereich mit zwei Innen- und Außenpools, Dampfbad, Sanarium, finnischer Sauna, einem exklusiven Damenbereich und Fitnesscenter sowie das vielfältige Angebot der eigenen Wassersportschule. Für die Gestaltung des Wellnessbereiches ließ sich Interior Designer Carlo Rampazzi von der Natur im Tessin inspirieren. Der Kneipp-Weg ist mit Steinen aus dem nahe gelegenen Fluss Maggia gestaltet, die nicht fixiert sind und durch ihre natürlichen Bewegungen das Gefühl eines realen Flussbetts vermitteln. www.edenroc.ch

Termali Salini & Spa, Locarno – Eintauchen in eine andere Welt
Das Termali Salini & Spa in Locarno besticht durch die Lage direkt am Lago Maggiore und einzigartige Architektur. Die Nischen, Grotten und Kaskaden der Wellnessanlage erinnern an Tessiner Flusstäler. Alle Bäder sind Natur-Solebäder. Die Badelandschaft ist als Baderitual über zwei Geschosse aufgebaut. Fühlen Gäste sich in der Saunalandschaft im Untergeschoss wie in eine Unterwasserwelt versetzt, so genießen sie in den exklusiven Spa-Räumen auf dem Dachgeschoss einen atemberaubenden Blick auf den See und das Bergpanorama. www.termali-salini.ch

Villa Orselina – Aussicht auf Entspannung
Die Villa Orselina erhebt sich 449 Meter über Locarno und ist der perfekte Ort für entspannte Ferien jenseits des hektischen Alltags. Das Fünf-Sterne-Boutiquehotel ist umgeben von einer großen subtropischen Gartenanlage mit Blick über den Lago Maggiore. Alle 28 elegant ausgestatteten Zimmer und Suiten bieten Panoramablick. Das zu den „Small Luxury Hotels of the World“ zählende Haus verfügt über eine Bar mit romantischer Terrasse und zwei Restaurants: das Gourmetrestaurant „Il Ristorante di Orselina“ und das mediterrane Poolrestaurant „La Pergola“. Die großzügige Wellness- und Beauty-Oase „La Spa“ umfasst neben ausgewählten Behandlungen eine Saunalandschaft, einen Innenpool, einen beheizten Außenpool und ein Fitnesscenter. www.villaorselina.ch

Kurhaus Cademario Hotel & Spa – Kraftplatz über dem Luganer See
Das Kurhaus Cademario Hotel & Spa liegt als höchstes Wellnesshotel des Tessins auf 850 Metern in einem Park mit herrlichem Blick auf den Luganer See. Cademario befindet sich im Malcantone, einer reizvollen Hügel- und Berglandschaft rund zwölf Kilometer von Lugano entfernt. Das Wellnesshotel verfügt über einen 2200 Quadratmeter großen Spa-Bereich mit Innen- und Außenanlagen, verschiedenen Pools, Solebad und Salzgrotte, Saunalandschaft und Fitnessbereich. Dem Haus, das seit über 100 Jahren besteht, ist der perfekte Wandel gelungen – in den 82 Zimmern verbinden sich moderne Architektur und historische Elemente zu einem harmonischen Ganzen. In den beiden Panorama-Restaurants wird auf leichte, regionale Küche gesetzt. Wanderer und Biker können zudem im Naturparadies des Malcantone auf einem 350 Kilometer langen Wegenetz auf Entdeckungstour gehen. kurhauscademario.com

Hotel Splendide Royal, Lugano – Lifestyle Spa für Körper, Geist und Seele
Ausgeglichenheit ist nicht etwas, das man findet, sondern etwas, das man schafft – so lautet die Philosopie des neuen Lifestyle Spa im Fünf-Sterne-Hotel Splendide Royal in Lugano. Die 2019 eröffnete Wellnessoase des zu den „Leading Hotels of the World“ und „Swiss Deluxe Hotels“ gehörenden Splendide Royal ist ein architektonisches Meisterwerk mit einem großzügigen Panoramapool und einer einladenden Sonnenterrasse. Der Spa-Bereich umfasst Saunen, Dampfbäder, Spa-Suiten und einen Fitnessraum. Vitale Ausgeglichenheit ist der Ansatz, auf dem das Lifestyle-Spa-Konzept basiert: Geist, Körper, Seele und Energie in Einklang durch Meditation, Yoga, Fitness, sinnliche Rituale, regenerierende Massagen und gesunde Mahlzeiten. www.splendide.ch

The View Lugano Design & Lifestyle Hotel & Spa – über den Dächern von Lugano
Die Schweizer Planhotel Hospitality Group eröffnete 2015 in Lugano mit „The View“ das neueste Luxus- und Design-Hotel der Stadt im Fünf-Sterne-Superior-Segment. Das von Architekt Alessandro Galloni gestaltete Haus, dessen Inneneinrichtung an eine Luxusyacht erinnern soll, liegt an den Hängen des Monte San Salvatore mit spektakulärem Blick auf den See und die Stadt Lugano bis zum Monte Brè. Zum Hotelangebot gehören 16 Junior Suiten und zwei Suiten mit Butler-Service, ein 700 Quadratmeter großer Spa mit Beauty-, Pool- und Relax-Zonen sowie ein Gourmetrestaurant mit mediterraner Küche unter Leitung von Chefkoch Mauro Grandi. www.theviewlugano.com

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Schweiz: Jetzt träumen – später reisen

Photo by Jan Mellström on Unsplash
Photo by Jan Mellström on Unsplash

Leider ist es zurzeit nicht möglich, in die Schweiz zu reisen. Es ist aber erlaubt, zu träumen! Unter dem Motto „Dream now – travel later“ stellen wir Videos, Reportagen und virtuelle Rundgänge in der Schweiz vor – kulinarische Avantgarde, atemberaubende Luftaufnahmen, gemütliche Zugfahrten und kulturelle Hochgenüsse für das Urlaubsgefühl in den eigenen vier Wänden. Video von „Dream on – travel later“: https://youtu.be/rn38MSf-eKM

Wiesners Waldküche und Schweizer Rezepte zum Nachkochen
Stefan Wiesner kocht mit Asche, zerriebenen Steinen und Baumspänen. Gourmet-Kritiker und Gäste feiern den Schweizer „Hexer-Koch“. Archaisch und avantgardistisch sind seine Menüs und haben ihm bereits einen Michelin-Stern und 17 Gault-Millau-Punkte erbracht. Fotostory zu Wiesners Waldküche unter: www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/winter/geschichten/wiesners-waldkueche/
Videoreportage: www.dw.com/de/der-hexer-in-der-küche-stefan-wiesner/av-48479399
Lust auf mehr Schweizer Küche? Tolle Rezepte zum Selberkochen finden Sie auf: www.myswitzerland.com/de-de/erlebnisse/essen-trinken/typische-schweizer-rezepte-suche/

Schweiz-Reportagen auf 3sat.de
Wunderwelt Schweiz, Schweizer Hotelgeschichten, Schweizer Flussgeschichten, Inseln, Schlösser und Burgen der Schweiz sind nur einige der spannende Formate über das kleine Nachbarland. Einfach www.3sat.de aufrufen und als Suchbegriff „Schweiz“ in die Suchmaske eingeben.

Panoramen und Luftaufnahmen
Panorama-Hopping von Gipfel zu Gipfel macht immer wieder Spaß und lädt zum Entdecken ein:
https://panos.myswitzerland.com
Eine Reise durch die schönsten Panoramen der Genferseeregion (Reiserouten im Video) findet sich auf: www.region-du-leman.ch/de/Z10933/die-schoensten-panoramen-im-kanton-waadt
Swiss-View zeigt kurze Flugvideos über die Schweiz im Autoplay – Entspannung pur:
www.youtube.com/user/swissviewag/playlists
Der Youtube-Kanal von World Travel VR bietet eine große Auswahl von Virtual-Reality-Aufnahmen aus der Schweiz: www.youtube.com/playlist?list=PL_dtCBUtJOKP0SmrbVQcYkyK7VMxMnSJN

Die Ferienstraße der Schweiz und die Grand Train Tour – virtuell unterwegs im Cabrio oder mit dem Glacier Express zu den schönsten Freeride-Pisten
Von palmengesäumten Seen zu grandiosen Gletscherlandschaften, von mittelalterlichen Dörfern zu pulsierenden Städten – die Grand Tour of Switzerland steht für eine unglaubliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Und für Highlights, die es in dieser Dichte sonst nicht gibt. Unter www.myswitzerland.com/grandtour können Fahrerinnen und Copiloten die Schweiz auf einem virtuellen Road Trip „erfahren“. Den passenden Soundtrack dazu gibt es auf Spotify unter https://open.spotify.com/user/wt1fwbdwmqjcghg74wr4c4t8t?si=trDeljBxSSaWCMVdE8I9Dg.
Und wer sich lieber gemütlich zurücklehnt und die Panoramen und Sehenswürdigkeiten an sich vorbeiziehen lässt, ist auf https://grandtraintour.myswitzerland.com/ genau richtig.
Die fünfteilige englischsprachige Serie „Glacier Express – A freeride journey by train through Switzerland” mit dem Snowboarder Fredi Kalbermatter, dem Fotografen Silvano Zeiter und dem Filmemacher Gray Thompson, erkundet Freeride-Areale entlang der Grand Train Tour, darunter Zermatt, Fiesch, Andermatt, Flims/Laax und St. Moritz: www.youtube.com/user/myswitzerland/videos

360°-Videos von den schönsten Panoramazugstrecken gibt es zum Anschauen und Herunterladen (für den redaktionellen Gebrauch unter Nennung des Copyrights © Swiss Travel System) auf:
www.youtube.com/playlist?list=PLZYH5rzLABqciS43k1Sfr0wEbFQhywwPQ, https://media1-sts.myassets.ch:443/pincollection.jspx?collectionName={1ac56132-97d6-4966-9403-a64b38abaf11}

Virtuelle Stadtrundgänge in den Schweizer Boutique Towns
Dank ihrer überschaubaren Größe stehen die Schweizer Städte sowohl für Lebensqualität als auch für urbanes Flair. Auf wenigen Quadratkilometern finden Sie gut erhaltene historische Ortskerne, Meisterwerke der modernen Architektur und unzählige Grünflächen. Einige der Highlights lassen sich auf virtuellen Rundgängen oder über Video erleben:
Bundeshaus in Bern: www.parlamentsgebaeude-tour.ch
KKL Luzern: https://vt.myswissbox.ch/KKL/VT-KKL.html
Virtuelle Tour durch das Städtchen Nyon im Weinbaugebiet La Côte (Genferseegebiet):
https://tourmake.fr/fr/tour
360° Aerial Genf: www.youtube.com/watch?v=cX-BqEDKajU
360° Aerial Zürich: https://www.youtube.com/watch?v=9_35S_ybLkg
Im Frühling können Sie in die Blumenwelt von Morges am Genfersee eintauchen:
Floralies: www.youtube.com/watch?v=wUkeGh3ITmE&feature=emb_logo
Tulpenfest: www.youtube.com/watch?v=Ifm4IuwTajM&feature=emb_logo

Ausstellungen vom Sofa aus besuchen?
Mit diesen Angeboten ist das möglich, zum Beispiel im Kunstmuseum Basel:
http://sammlungonline.kunstmuseumbasel.ch/eMuseumPlu
www.youtube.com/channel/UCAaFJuXfhBxr-rITBZKrpIQ/featured
Sammlung des Zentrums Paul Klee Bern und Rundgang durch den Bau von Renzo Piano:
www.emuseum.zpk.org/eMuseumPlus, www.youtube.com/watch?v=kdBq4g4Ka-I
Rundgang durch das Kirchner Museum in Davos: www.youtube.com/watch?v=QzJbFxWE_Vk
Sammlung Oskar Reinhart „Am Römerholz“ in Winterthur: www.youtube.com/watch?v=LeIlVTiNdYw

Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz gibt es im Internet unter MySwitzerland.com, der E-Mail-Adresse info@MySwitzerland.com oder unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus mit persönlicher Beratung 00800 100 200 30.

Quelle: Schweiz Tourismus

Neue Situation: Reisewarnung für die ganze Welt

Photo by Patrick Robert Doyle on Unsplash
Die Welt – Photo von Patrick Robert Doyle auf Unsplash

Das hat es tatsächlich noch nie gegeben: Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland warnt vor Reisen in die ganze Welt. Der Grund liegt natürlich bei der verschärften Situation aufgrund der Ausbreitung des Virus COVID-19, auch bekannt als „Corona“. Das genaue Statement lautet:

Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland

Angesichts dieser Situation ist es unsinnig, kurz- und / oder mittelfristige Planungen bezüglich irgendwelcher Reisen vorzunehmen. Wer eine Werbung auf unserer Webseite angeklickt hat und einen Urlaub in der Zeit von jetzt bis mindestens Mitte April gebucht hat, wende sich bitte an den entsprechenden Veranstalter. Jeder Veranstalter handhabt den Umgang mit den Buchungen anders.

Die Betreiber dieser Website möchte auch besonders darauf hinweisen, wie wichtig es ist, das „social distancing“ einzuhalten, damit die Ausbreitung des Virus nachhaltig verhindert wird.

Autark auf Reisen: Großzügig ausgestattete Reisemobile schenken mehr Bewegungsfreiheit

Der Natur so nah: Reisemobile mit großzügigen Wasser- und Energievorräten können länger autark und ohne Stationen in der Zivilisation unterwegs sein. Foto: djd/MORELO Reisemobile

Der Natur so nah: Reisemobile mit großzügigen Wasser- und Energievorräten können länger autark und ohne Stationen in der Zivilisation unterwegs sein.
Foto: djd/MORELO Reisemobile

(djd). Reisemobilisten sind eine besondere Spezies. Unabhängigkeit und Freiheit sind ihnen wichtig, und die Nähe zur Natur bedeutet ihnen mehr als der Luxus eines Fünf-Sterne-Hotels mit Kleiderordnung beim Dinner. Wichtig bei der Auswahl des richtigen Wohnmobils für die eigenen Reiseträume ist daher auch, wie autark man unterwegs sein möchte. „Je größer die Vorräte an Trinkwasser und Energie, die man an Bord nehmen kann, desto länger kann man unterwegs sein, ohne Station an Campingplätzen oder anderen Stellen zur Ver- und Entsorgung zu machen“, erläutert Jochen Reimann, Geschäftsführer und Gründer von Morleo Reisemobile.

Mit großen Vorräten unabhängig und komfortabel unterwegs

Große Tanks für Trinkwasser, Abwasser und Gas sind also entscheidend für den Grad an Autarkie, den das Heim auf vier Rädern bietet. Dass man diese Unabhängigkeit nicht unbedingt mit dem Verzicht auf Komfort bezahlen muss, zeigen Luxus-Wohnmobile, über die zum Beispiel unter www.morelo-reisemobile.de mehr Informationen zu finden sind. Neben üppig dimensionierten Tanks bieten sie auch in den Wohnräumen alles für Reisen, die Unabhängigkeit mit einer Ausstattung verbinden, die in Hotel-Maßstäben ohne Weiteres Sterne-Niveau erreicht.

Mit Sterne-Niveau auf Rädern der Zivilisation entfliehen

In einem großzügig ausgelegten Schlafbereich schlummert man selig und kann nebenbei noch den Blick direkt in den Sternenhimmel genießen. Am Morgen können zwei Personen parallel das Bad nutzen, wenn einer duscht und der andere sich am großen Waschtisch für neue Abenteuer frisch macht. Und in einer gut ausgestatteten Küche ist genügend Stauraum für üppige Lebensmittelvorräte. Mit Gasherd und Backofen lässt sich fern der Zivilisation ganz unkompliziert ein Drei-Sterne-Menü für ein schickes Abendessen zu zweit oder die Einladung neu gewonnener Reisebekanntschaften zubereiten und im Salon nebenan stilvoll servieren. Besonders praktisch ist es, wenn das Mobilheim zusätzlich über eine Heckgarage verfügt. Dann ist auch ein handliches Zweitfahrzeug, zum Beispiel ein Motorroller, ein Smart oder ein Mini, mit an Bord. So kann man vom Standort des Wohnmobils aus schnelle Spritztouren unternehmen – oder schnell zu einem Einkauf in die nächste Siedlung aufbrechen, wenn doch mal eine wichtige Zutat fürs nächste Abendessen fehlt.

Ausfahrbares Wohnzimmer statt Vorzelt

Mit Vorzelten schaffen sich Wohnmobil-Fans mehr Platz, wenn sie einen schönen Ort zum Verweilen gefunden haben. Was aber, wenn das Wetter nicht mitspielt und es zu feucht, zu kühl oder zu windig ist? Luxus-Reisemobile wie das Modell Palace von Morelo bieten für solche Gelegenheiten ein ausfahrbares Wohnzimmer. Ein Teil der Seitenwand fährt einfach wie ein Erker aus und vergrößert die Grundfläche des Wohnbereichs deutlich. Für die Weiterfahrt wird er einfach wieder eingefahren, damit das Fahrzeug straßenverkehrstaugliche Abmessungen hat. Und Platz genug, um ein großes Vorzelt für die sonnigen Tage mitzuführen, ist in den üppigen Stauräumen des Fahrzeugs sowieso. Unter www.morelo-reisemobile.de/modelle/morelo-palace gibt es mehr Infos.

 

Hausbootferien mit Freunden – Gruppenurlaub mal anders: Spaß, Abenteuer und Erholung an Bord sind garantiert

Gefühl von Freiheit und Abenteuer: Die führerscheinfreien Hausboote steuert man selber - Vorkenntnisse sind nicht nötig. Foto: djd/LeBoat

Gefühl von Freiheit und Abenteuer: Die führerscheinfreien Hausboote steuert man selber – Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Foto: djd/LeBoat

(djd). Mit den besten Freunden einen Städtetrip unternehmen, mit Opa, Oma, Kind und Kegel an die Küste fahren oder eine Männertour für die Kumpels aus dem Fußballverein planen: Wer in einer Gruppe vereisen möchte, sucht meist nach großen Ferienhäusern. Warum aber nicht mal einen Hausbooturlaub für eine besondere Auszeit buchen? Spaß und Abenteuer sind dabei ebenso garantiert wie jede Menge Erholung. Die Teamarbeit an den Schleusen, das gemeinsame Kochen am Abend oder die gesellige Zeit an Deck sind schöne Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Die Ferienregion lernt man dabei aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Und da die Hausboote auch für Wassersport-Laien geeignet und leicht zu bedienen sind und ohne Führerschein gesteuert werden dürfen, ist die Organisation einer solchen Reise ohne großen Aufwand möglich.

Viel Platz und leicht zu steuern

Hausbootferien können ganz individuell gestaltet werden und eignen sich für einen Kurztrip übers verlängerte Wochenende ebenso wie für einen längeren Urlaub. Anbieter wie Le Boat haben in ganz Europa Hausboote für Gruppen oder größere Familien mit Platz für bis zu zwölf Personen im Angebot. Neu in der Flotte des Anbieters ist etwa die „Horizon 5“ mit zehn Betten in fünf Kabinen sowie zwei umbaubaren Schlafplätzen im Salon. Jede Kabine verfügt über ein eigenes Badezimmer. Das große Sonnendeck mit Liegefläche, Grillplatte, Tisch und Spüle sowie der geräumige Salon mit Panoramafenstern und Glasschiebetüren zum Außenbereich machen das Boot sehr komfortabel. Die hochwertige technische Ausstattung ist vor allem für Hausboot-Einsteiger ideal: So unterstützt etwa ein Bug- und Heckstrahlruder das einfache Manövrieren.

Hausboot – Ferienwohnung und Mietwagen in einem

Ein Hausboot ist wie eine schwimmende Ferienwohnung. Vom Besteck und Geschirr bis zur Bettwäsche ist bereits alles Notwendige an Bord. Die Crew entscheidet selber, wohin sie mit dem Hausboot fahren möchte und wie jeder Tag gestaltet wird. So kann man nach Belieben anhalten, um Stadtbesichtigungen und Landausflüge zu machen oder lokale Spezialitäten im Restaurant oder beim Winzer zu probieren. Und da die Boote genügend Stauraum für Fahrräder bieten, lassen sich spontan auch Radtouren ins Hinterland unternehmen. Wie ein Mietwagen kann das Boot entweder für eine Einwegfahrt zwischen zwei Abfahrtsstationen oder für eine Hin- und Rückfahrt zur gewählten Basis gebucht werden.

Hausboote für jede Gruppengröße

Hausboote gibt es in einer Vielzahl von verschiedenen Grundrissen und Größen. Die Horizon 5 von Le Boat etwa bietet ausreichend Platz für bis zu zwölf Personen. 2018 ist das neue Gruppen-Hausboot in den Niederlanden buchbar, in fast allen Fahrgebieten Frankreichs – beispielsweise dem Canal du Midi oder dem Canal du Nivernais, in Deutschland an der Mecklenburgischen Seenplatte und Brandenburg sowie in Italien in der Lagune von Venedig. Die Horizon-Modelle gibt es auch mit zwei, drei und vier Kabinen. Ausführliche Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.leboat.de.

 

Radfahren im Winter: Mit zwei Rädern durch Eis und Schnee

Die richtige Ausrüstung und Einstellung macht es möglich

Riskant, aber möglich - mit den richtigen Verhaltensregeln: Radfahren im Winter. Foto: dtd/thx

Riskant, aber möglich – mit den richtigen Verhaltensregeln: Radfahren im Winter.
Foto: dtd/thx

(dmd). Radfahren im Winter? Ja, auch das geht. Und es stärkt ganz nebenbei die Abwehrkraft. Auch schwierige Wintersituationen inklusive Eis und Schnee lassen sich bewältigen, sofern man gut gekleidet, gut gerüstet und vorsichtig unterwegs ist. Hier die wichtigsten Tipps.

Die Ausrüstung ist alles. Wie beim Auto auch spielen die Reifenprofile und die Sichtbarkeit im Winter eine ausschlaggebende Rolle für das richtige Equipment. Wer wirklich so sicher wie möglich über die Eisflächen rollen will, rüstet sein Rad am besten mit Spike-Reifen auf. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die neuen Reifen zur Felge und unter das Schutzblech passen. Vor allem dürfen sie nicht zu breit sein.

Allerdings sollte man auch beim Aufrüsten auf Winterreifen nicht vergessen: Sie erleichtern zwar die Fahrt durch Eismatsch und Schnee. Auf eisglatten Flächen bieten sie jedoch auch keinen Halt mehr. Noch ein Tipp zum Thema Reifen: Wer Druck aus den Reifen nimmt, erhält mehr Griff auf dem Asphalt. Empfohlen wird, auf den Mindestdruck zu vermindern, der normalerweise auf der Reifenflanke nachzulesen ist.

Doch nicht das Bike selbst, auch die Fahrer müssen sich an die Winterverhältnisse anpassen. Dazu zählt vor allem, gut sichtbar zu sein. Je mehr Reflektoren in den Speichen, an den Pedalen, Kleidungsstücken und so weiter neben den gut funktionierenden Radlampen strahlen, desto sichtbarer sind Fahrer und Gefährt. Die Kleidung sollte ebenfalls den Witterungsverhältnissen angepasst werden – ohne dabei zu vergessen, dass man beim Radeln auch schwitzt. Spezielle Mützen helfen mittlerweile, den Kopf unter den Helmen warm zu halten.

Die Fahrweise sollte extrem vorsichtig und vorausschauend sein. Wann immer möglich auf dem Radweg. Ist dieser jedoch nicht geräumt, kann auch auf die eigentlich für Autos reservierte Fahrbahn ausgewichen werden. Gefährliche Situationen, wie zum Beispiel eine nicht wahrnehmbare Eisfläche unter Schnee oder Matsch, lassen sich besser bewältigen, wenn der Sitz des Fahrrads etwas niedriger eingestellt wird. So kommen die Füße schneller auf den Boden, falls dies erforderlich ist.

 

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